Okambara Elephant Lodge - mit Jägern wider Willen.

143 Antworten · 18,7k Aufrufe · gestartet 22. Okt. 2019 von Phil0811
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81 Beiträge · seit 201725. Okt. 2019 · #101
Ganz banales Gedankenspiel: den Artikel von Vince Ebert lesen. Dabei die Begriffe Umweltschutz mit Fleischesser oder den Begiff Umweltschutz mit Jäger austauschen.

www.spektrum.de/kolumne/was-waere-wenn-uns-der-klimaschutz-egal-waere/1665472
https://www.spektrum.de/kolumne/was-waere-wenn-uns-der-klimaschutz-egal-waere/1665472

Denn gut sein und moralisch auf der richtigen Seite stehen, wollen wir doch alle. 😎

Das die andere Seite der Sichweise auch richtig sein kann, ist schwerlich zuzugeben. 😉
Gruß Ingo
zuletzt bearbeitet 25. Okt. 2019
441 Beiträge · seit 201425. Okt. 2019 · #102
maggus schrieb:Hi,

mal eine Idee an diverse Anbieter:

Vielleicht ist es ja auch eine Marktlücke wenn man als Farm aktiv damit wirbt, dass auf deren Gebiet zu 100 % keine Jagd stattfindet und wenn aus ökologischen Gründen Reduzierungen nötig sind, dass dies Ausschließlich durch den Farmer selbst erfolgt und man garantieren kann, dass man während des Aufenthaltes keine aktiven Jäger vorfindet!

Man könnte dann vielleicht sogar einen höheren Preis rechtfertigen, da man ja erklären kann, dass die Einnahmen aus der Trophäenjagd entfallen und um kostendendeckend zu sein, deshalb die übrigen Besucher etwas mehr bezahlen müssen!

Vielleicht findet sich hierfür ja eine Kundschaft, wäre doch mal spannend!


Gruß


Markus
Mehr zahlen ? Niemals 😉

Auf jeden Fall ist dieser Faden in super Beispiel warum schlaue Farmer die beiden Touristengruppen trennen 😉
Danke und Gruß Matze
873 Beiträge · seit 201425. Okt. 2019 · #103
@ seyko:
Schön dass du dir das leisten kannst.... ich persönlich liebe Afrika auch , aber deine gewünschten Preise wären für mich nicht zu zahlen. Und Camping ist in den letzten Jahren auch ganz schön teurer geworden. Haben nur sehr Vermögende das Recht auf Urlaub in Afrika???
(img) https://scontent.ftxl1-1.fna.fbcdn.net/v/t1.0-9/18222493_1349849328384214_3849567912357826533_n.jpg?oh=66475f5e6b6160dd3f01b721ab03299a&oe=5A8B63AD (/img)
zuletzt bearbeitet 25. Okt. 2019
425 Beiträge · seit 201825. Okt. 2019 · #104
Hallo Seyko,
ein Recht auf Urlaub hat Niemand,Urlaub kann ich machen wenn ich das Geld dazu habe.
Gruß Georg
1'096 Beiträge · seit 200925. Okt. 2019 · #106
@waterlike

Camping für unter/um 10 EUR pro Person und Nacht ist teuer? In Afrika? Sorry aber da komme ich nicht mit. In einigen Fällen - bspw. Riverdance Lodge im Caprivi - hast du ein eigenes Bad und eine eigene Toilette die niemand ausser dir benutzten kann. Du hast eine Wiese auf der du stehen kannst und bist oberhalb des Flusses mit einer wunderbaren Aussicht.
Für unter 10 EUR und das nennst du teuer? Eventuell fährst du besser nach Rumänien oder Bulgarien?

150 EUR für ein gutes Hotel zahlst du in D auch für HP. Skiferien sind teurer.
Keine Ahnung über welche Relation wir hier sprechen aber meine genannten Preise sind dann immer noch ca 50% günstiger als die Einsteigerpreise in anderen afrikanischen Ländern. In der Serengeti fangen die Camps bei ca 350 USD/p.P an. Die wirklich besseren kosten um 1000 USD/p.P.
Selbst in Sabi Sands/Südafrika bekommst du heutzutage wenig unter 500 USD/p.P.

@Drechselschorsch
du hast mich verwechselt...
zuletzt bearbeitet 25. Okt. 2019
2'462 Beiträge · seit 200626. Okt. 2019 · #107
@ Seyko...
Das ist natürlich etwas schöngerechnet.. Du kannst auch in Bots, Zim, Zam für 10 Euro ppn campen.. natürlich außerhalb der Nationalparks, aber das ist ja in Namibia nicht sehr viel anders.
Anfangs hast Du ja noch über 50 Euro pro Nacht pro Person in einer Lodge gesprochen, kenne keine, in der das noch möglich ist. Gästefarmen sind schon teurer. 150 Euro für ein gutes Hotel mögen okay sein, aber viele Gästefarmen sind halt eher Standard. Willst Du mehr bist Du bei 150 Euro pro Person. Finde ich bei der Lohnstruktur und Einkommensverhältnissen schon sportlich und Dein Vergleich zu Skifahren ist da eher etwas abwegig.
Du vergleichst Durchschnittslodges in Namibia und von denen kenne ich einige mit Lodges in Zam, ZIM, Kenia, Südafrika usw.. Der Unterschied ist nicht, dass Du da besseres Essen kriegst, sondern dass Du in der Regel Topguides hast, mehr oder weniger eine Garantie für spektakuläre Tiersichtungen hast.
Ich behaupte, es gibt in ganz Namibia keine Farm , die das Niveau von Sabi Sand erreicht. Das ist eine private Concession, top Guides, tolle Tierwelt, dennoch Wildlife Feeling .. das willst Du ja wohl nicht ernsthaft mit einer Farm vergleichen, die Kudus als Highlight hat.
"Der letzte Beweis von Größe liegt darin, Kritik ohne Groll zu ertragen." Victor Hugo
zuletzt bearbeitet 26. Okt. 2019
1'096 Beiträge · seit 200926. Okt. 2019 · #108
Sanne schrieb:@ Seyko...
Das ist natürlich etwas schöngerechnet.. Du kannst auch in Bots, Zim, Zam für 10 Euro ppn campen.. natürlich außerhalb der Nationalparks, aber das ist ja in Namibia nicht sehr viel anders.
Anfangs hast Du ja noch über 50 Euro pro Nacht pro Person in einer Lodge gesprochen, kenne keine, in der das noch möglich ist. Gästefarmen sind schon teurer. 150 Euro für ein gutes Hotel mögen okay sein, aber viele Gästefarmen sind halt eher Standard. Willst Du mehr bist Du bei 150 Euro pro Person. Finde ich bei der Lohnstruktur und Einkommensverhältnissen schon sportlich und Dein Vergleich zu Skifahren ist da eher etwas abwegig.
Du vergleichst Durchschnittslodges in Namibia und von denen kenne ich einige mit Lodges in Zam, ZIM, Kenia, Südafrika usw.. Der Unterschied ist nicht, dass Du da besseres Essen kriegst, sondern dass Du in der Regel Topguides hast, mehr oder weniger eine Garantie für spektakuläre Tiersichtungen hast.
Ich behaupte, es gibt in ganz Namibia keine Farm , die das Niveau von Sabi Sand erreicht. Das ist eine private Concession, top Guides, tolle Tierwelt, dennoch Wildlife Feeling .. das willst Du ja wohl nicht ernsthaft mit einer Farm vergleichen, die Kudus als Highlight hat.
Hallo Sanne

Ich kann dir gerade nicht folgen.
Zunächst einmal kann ich in Botswana für umgerechnet 10 USD nur auf "zweitklassigen" Campsites wohnen. In Parks wie dem CKGR hab ich auf den staatlichen Campsites für unglaublich günstige 60 Pula null Infrastruktur. Das ist nicht vergleichbar mit einer Riverdance Lodge, Namtip oder anderen. Die von mir genannten namibischen Campsites sind in allen Belangen besser - sieht man von der Tierwelt ab *g

Die Frage ist doch wie sich Namibia vermarktet. Tiermässig sehe ich andere Destinationen deutlich vorne - mit Ausnahme des Caprivi aber von der Naturseite ist Namibia einzigartig!

Du zweifelst die ca 50 EUR an?
Wie ist es bspw. mit Namushasha? - und dort hast du in der Region mit das Beste was Namibia an Tieren zu bieten hat.
Farmpreise kenne ich nicht, ich habe noch nie auf einer übernachtet, da es mich nicht sonderlich interessiert.

Ich denke das Namibia gut daran täte die Preise deutlich zu erhöhen. Wir haben in fast 2 Monaten in NAM soviel bezahlt wie in jeweils einem Monat BOTS oder ZIM. SA war tatsächlich nochmals günstiger obwohl wir 14 Tage im KNP verbracht haben. Aber ist das der Massstab? Ist "billig" die Zukunft?

Natürlich erreicht NAM nicht Sabi Sands aber das muss es ja auch gar nicht.
Ich hab in 2007 das Sabi Sabi Little Bush Camp für unsere Hochzeit im Busch gemietet (voll). Wir haben da 290 EUR/p.P. und Nacht bezahlt.
Als meine Frau und ich im März im südlichen Krüger ankamen, hatten wir die spontane Idee eine Nacht aus nostalgischen Gründen dort einzuchecken. Als wir sahen, dass das 16.000 ZAR p.P./Nacht kostet haben wir darauf verzichtet.

wir reden da also aktuell über 2.000 EUR/Nacht für ein Zimmer mit Aktivitäten.
Ich habe das mit keinem Wort mit einer Farm verglichen und würde auch nicht auf die Idee kommen aber selbstverständlich können doch "gute" Lodges irgendwo um 3.000-3.500 NAM Dollar aufrufen? Warum denn nicht?

Es ist am Ende nur meine Meinung - du kannst eine andere haben das ist ja kein Problem.
2'462 Beiträge · seit 200626. Okt. 2019 · #109
ja, das ist der Punkt.. Du vergleichst den CKGR mit einer privaten Campsite , müsstest es aber mit einer in einem NP in Namibia vergleichen. Du listest private Campsites auf und die sind in SA, ZIM, BOTS, ZIM fast immer um den Preis rum.. Namushara ist das Beste, was Namibia bieten kann, mag sein.. aber Botswana, Südafrika, Zambia können tiertechnisch mehr, sind aber teurer..
ich störe mich auch nicht an Eurer Meinung, aber Du wirfst Farmen mit 150 Euro die Nacht zusammen mit super Unterkünften in SA für 800 Euro und mehr oder Lodges in Bots für 1.200 und mehr .
Ich sage nur, SabiSand oder GreaterKruger ist ganz sicher eine andere Liga als Namushara und DAS zahlst Du eben, daher ist deine Rechnung eher eine Milchmädchenrechnung..
Nambitb ist super aber eben nicht mit CKGR vergleichbar... nicht wegen der Lage oder Infrastruktur, sondern der Tierwelt.. und das zahlst Du eben.. das zu vergleichen ist eher eigenartig..
"Der letzte Beweis von Größe liegt darin, Kritik ohne Groll zu ertragen." Victor Hugo
1'096 Beiträge · seit 200926. Okt. 2019 · #110
Ich glaube du willst mich nicht verstehen.

Ich sage Namibia ist zu billig. Das hat nichts mit vergleichen zu tun.
Jedes Land bietet günstige Unterkünfte, mittelpreisige und teure.
In Ostafrika ist billig das, was in Südafrika min. mittelpreisig ist.

Tierwelt ist EIN Aspekt aber sicher nicht der ausschlaggebende. Wie ich schon gesagt habe, gibt es für Tiersichtungen bessere Destintionen als Namibia, da sind wir uns ja einig. Ist das ein Widerspruch? Ich denke nicht.
Guck mal Wilderness Safaris.
Die haben mittelpreisige Camps in Gebieten in NAM wo es viel Einsamkeit gibt und wenige Tiere.
Mitelrepisig bedeutet bei Wilderness um 400 EUR/Person.
Die Lodge im Kaokoland kostet etwa 800 EUR/Person. Wäre ja bei deiner Argumentation gar nicht möglich.
Oder ca 550 EUR/Person in Sossusvlei.

Es gibt diese Angebote vereinzelt - und da haben wir das Problem. Die Dichte ist in Namibia anders. Die Luxusvarianten sind sehr, sehr rar gesät. Hier gibt es imho Nachholbedarf. Mglw. liegt ein Problem in namibischem Recht. Richtige Privatkonzessionen gibt es ja meines Wissens nach nicht. Daran könnten sich Anbieter stören. Wobei das wieder ein ganz neues Thema wäre...

Die mittelpreisigen Anbieter wie bspw. Gondwana sind insgesamt sicher 40-50% unterhalb der mittelpreisigen Anbieter anderer Destinationen. Und sie unterscheiden da nicht wirklich ob du dich am Chobe bvefindest oder in der Kalahari. Also scheinen die Gedanken bzgl. der Tierwelt bei der Preisgestaltung eine untergeordnete Rolle zu spielen.
33,1k Beiträge · seit 200626. Okt. 2019 · #111
Es gibt diese Angebote vereinzelt - und da haben wir das Problem. Die Dichte ist in Namibia anders. Die Luxusvarianten sind sehr, sehr rar gesät.
das hat sich in den letzten fünf Jahren aber massiv geändert. Mittlerweile kannst Du praktisch in jeder Hauptdestination auch in Unterkünfte mit Luxuspreislagen wie in Botswana übernachten.

Viele Grüße
Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
873 Beiträge · seit 201426. Okt. 2019 · #112
@ seyko:
Danke für die überaus freundliche Antwort. wie meine Vorredner schon geschrieben haben, hinkt dein Vergleich gewaltig. Eins muss ich zum Abschluss allerdings noch sagen. Ich finde ich deine Anmaßung: Dann mach doch Urlaub in Rumänien sehr daneben. Mich würde es interessieren was ein Rumäne zu deiner Aussage sagen würde. Und im übrigen ist Rumänien ein tolles Land! Und: Unterstützt du nur den Tourismus mit teuren Lodges oder tust du auch was für die dortige Bevölkerung, die nicht in diesem Bereich tätig ist? Das unterscheidet uns wohl...na ja weiß ich natürlich nicht.
Aber :Ich lasse es jetzt gut sein. Du hast Deine Meinung, ich meine. Punkt. Damit ist eine weitere Diskussion für mich beendet.
Ich bin jetzt raus. Denn die Ursprungsdiskussion ist ja wohl auch vorbei.
(img) https://scontent.ftxl1-1.fna.fbcdn.net/v/t1.0-9/18222493_1349849328384214_3849567912357826533_n.jpg?oh=66475f5e6b6160dd3f01b721ab03299a&oe=5A8B63AD (/img)
1'096 Beiträge · seit 200926. Okt. 2019 · #113
waterlike schrieb:@ seyko:
Danke für die überaus freundliche Antwort. wie meine Vorredner schon geschrieben haben, hinkt dein Vergleich gewaltig. Eins muss ich zum Abschluss allerdings noch sagen. Ich finde ich deine Anmaßung: Dann mach doch Urlaub in Rumänien sehr daneben. Mich würde es interessieren was ein Rumäne zu deiner Aussage sagen würde. Und im übrigen ist Rumänien ein tolles Land! Und: Unterstützt du nur den Tourismus mit teuren Lodges oder tust du auch was für die dortige Bevölkerung, die nicht in diesem Bereich tätig ist? Das unterscheidet uns wohl...na ja weiß ich natürlich nicht.
Aber :Ich lasse es jetzt gut sein. Du hast Deine Meinung, ich meine. Punkt. Damit ist eine weitere Diskussion für mich beendet.
Ich bin jetzt raus. Denn die Ursprungsdiskussion ist ja wohl auch vorbei.
Meine Antwort war zugegebenermassen provokant aber letztlich eine Reaktion auf deine Aussage, dass 20 EUR für Camping "teuer" sei. Das ist natürlich absurd. Niemand der einen Campingplatz in Namibia für 10 EUR/Person betreibt, kann davon alleine leben.
Es gibt im Tourismus immer mehrere Optionen aber wohin "Massentourismus" führt, kannst du dir in Venedig und anderen Destinationen anschauen.

Die Umwelt wird über Gebühr belastet und die Menschen ebenso. Es gilt einen guten Mittelweg zu finden und der ist bei den Preisen sicher nicht in einer Region wo 10 EUR/Person als teuer anzusehen ist. Indsofern mag meine Antwort flapsig gewesen sein aber inhaltlich sehe ich das genau so.

Und in meinen Augen ist es nicht gut, wenn eine Fernreise günstiger ist als eine Mittelmeertour nach Mallorca, Ibiza oder auf Inseln wie Kreta.
Ich habe übrigens auch nichts gegen Rumänien. Ein Offroad-Trip durch die Karpaten kann es mit jedem Abenteuer in Afrika aufnehmen - sieht man von der Tierwelt ab. Aber zu sehr günstigen Preisen, womit sich er Kreis schliesst.

Meine persönliche Schmerzgrenze lag in der Vergangenheit bei etwa 600 USD/Person womit ich mich lediglich in der Mittelklasse bewege und die "teuren" Lodges für mich unerschwinglich sind. Die letzte Reise habe ich auf 4 qm im Auto gelebt und tgl auf dem Feuer gekocht. ich bin da flexibel und finde beide Reisearten haben Vor- und Nachteile. Um deine Frage zu beantworten ob ich die lokale Bevölkerung unterstütze. Im Lodgeurlaub nur indirekt, über die Infrastruktur die die Lodge aufbaut. Gehobene Lodges haben oft zusätzlich soziale Projekte wo sie Schulen in Ciommunities finanzieren, Menschen ausbilden etc. pp. Das ist natürlich sehr individuell und abhängig von der Company und dem Standort. Bei der Autoreise haben wir immer wenn es möglich war, Lebensmittel bei Einheimischen an der Strasse gekauft. Ebenso Feuerholz, Kochzubehör aus Holz etc. pp.

Ein Schweizer Winzer bei dem wir u.a. Wein beziehen unterstützt zudem ein Projekt in NAM (www.mudiro.com/de/) mit einem speziellen Wein, wovon 2 Franken/Flasche in das Hilfsprojekt gehen.

Derlei Aktivitäten haben aber natürlich NULL Aussagekraft bzgl. dr Aussage oben. Ob ich mich engagiere oder nicht und wenn ja, wie intensiv ist vollkommen irrelevant bezogen auf die Diskussion und macht mich nicht zu einem besseren oder schlechteren Menschen 🙂

Allerdings sind wir nun wirklich weit off topic und dafür sage ich sorry, denn das geht jetzt auf meine Kappe. Um nochmals on Topic zu kommen:
Wir haben in 52 Nächten in Namibia keine einzige Nacht auf einer Farm übernachtet wo gejagt wird. Das ist also möglich und die Betreiber der Campingplätze scheinen damit ja klar zu kommen und auch ohne Jagdangebote leben zu können.
522 Beiträge · seit 201726. Okt. 2019 · #114
waterlike schrieb:@ seyko:
Aber :Ich lasse es jetzt gut sein. Du hast Deine Meinung, ich meine. Punkt. Damit ist eine weitere Diskussion für mich beendet.
Ich bin jetzt raus. Denn die Ursprungsdiskussion ist ja wohl auch vorbei.
Dieses Kindergartengehabe liest man hier leider sehr häufig in verschiedenen Threads, sobald jemand eine andere Meinung vertritt als man selbst.
126 Beiträge · seit 200926. Okt. 2019 · #115
Hallo Seyko,

das ist doch mal ein diplomatischer Beitrag. danke dafür.

Viele Grüße
Peter
390 Beiträge · seit 201726. Okt. 2019 · #116
Drechselschorsch schrieb:Hallo Seyko,
ein Recht auf Urlaub hat Niemand,Urlaub kann ich machen wenn ich das Geld dazu habe.
Gruß Georg
Klar. Aber wenn es günstigere Angebote gibt, überleg ich mir, wo ich hinfahre.
Namibia mag in Afrika günstig sein. Aber warum muss ein Urlaub in Afrika teuer sein? Wie kommt der Preis zustande? Normalerweise setzten sich Hotelpreise aus Kosten der Unterkunft selbst und Kosten für das Personal zusammen. Und bei den Hungerlöhnen, die die Mitarbeiter in z.B. Namibia bekommen, kann eigentlich eine Lodge in Namibia nicht das Gleiche kosten wie ein Hotel in der Schweiz.

Und: weniger Touristen heisst weniger Mitarbeiter, noch höhere Arbeitslosigkeit. Bei 40 % Arbeitslosigkeit sollte man in Namibia eher überlegen, wie man mehr Touristen ins Land bekommt.
33,1k Beiträge · seit 200626. Okt. 2019 · #117
Hi Silke,

das ist eine Milchmädchen-Rechnung. Sorry. Auch Hotelpreise setzten sich in einer Marktwirtschaft neben den Kosten (übrigens braucht man hier etwa 4-5 Mal so viele Angestellte wie z. B. in einem Hotel in der Schweiz, Dank der Produktivität. Da multiplizieren sich die "Hungerlöhne") aus Angebot und Nachfrage zusammen. Solange es Nachfrage gibt, ist ein Preis nie zu hoch. Subjektiv gesehen kann das natürlich deutlich anders empfunden werden. Und nein (wie schon häufiger gesagt), Namibia möchte nicht mehr Touristen sondern mehr Geld pro Tourist, d. h. Luxusreisende. Das Konzept bewehrt sich in Botswana seit Jahren.

Viele Grüße aus dem sauheißen (heute 40 Grad) Windhoek
Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
390 Beiträge · seit 201727. Okt. 2019 · #118
Was heißt bewährt sich in Botswana? Auch da gibt es eine hohe Arbeitslosigkeit.
Und wer sagt, man will in Namibia lieber hochpreisigen Tourismus?
Klar, der Natur tut das gut. Aber den Menschen vor Ort?

Grüße aus dem kühlen Berlin, gestern noch in Windhoek gewesen, da war es aber nicht so heiss.
Gast27. Okt. 2019 · #119
Frage zum OTOT
Kann jemand erklären, warum Ngamiland (trotzdem) das Armenhaus Botswanas ist? Bei +- 80 bis 100 Höchstpreislodges im Delta
Danke und Grüße
1'096 Beiträge · seit 200927. Okt. 2019 · #120
Naja, wo auf der Welt ernährt Tourimus ganze Regionen?
Wenn das so einfach wäre.

In Ngamiland leben irgendwo zwischen 170.000 - 200.000 Menschen. Wie sollen Luxuslodges im Delta die ernähren? Ich verstehe den Zusammenhang nicht. Wirtschaft besteht auch in Ngamiland aus mehr als ein paar Luxuslodges - aber das weisst du ja alles selbst 🙂

Grüsse
zuletzt bearbeitet 27. Okt. 2019
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