etosha reihenfolge?

35 Antworten · 5'401 Aufrufe · gestartet 19. Okt. 2019 von Camille
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16,9k Beiträge · seit 201220. Okt. 2019 · #22
waterlike schrieb:@ logi:
was darf denn nicht wieder ausgeführt werden? Wir hatten da noch nie Probleme????
Ich wäre dir dankbar für eine Antwort, da wir auch 2 Nächte auf Onguma verbringen.
In erster Linie Fleisch und Eier.
Gelegentlich werden auch mal andere Dinge einbehalten.

Du überquerst, bei der Ausfahrt, die rote Linie => Veterinärzaun!

LG
Logi
33,1k Beiträge · seit 200620. Okt. 2019 · #26
warum immer wieder vom Camp Namutoni abgeraten wird.
Wir waren im Juni dort und ich muss sagen, dass mir persönlich dieses Camp am Besten gefallen hat.
Stand letzte Woche ist Namutoni praktisch nicht mehr guten Gewissens bewohnbar. Es ist baulich eine Ruine so wie die Alte Feste in Windhoek, was sich v.a. auf die Zimmer auswirkt. Campsite sieht soweit noch ok aus (habe aber mit die Sanitäranlagen nicht angeschaut). Aber warum muss man sich das antun? Das Wasserloch dort ist nachts fast nie besucht und die Alternative dort außerhalb sind deutlich besser.

Viele Grüße
Christian
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390 Beiträge · seit 201720. Okt. 2019 · #27
Mama Flash2010 schrieb:Einen schönen guten Morgen,
Ich möchte mich hier auch mal einklinken mit der Nachfrage, warum immer wieder vom Camp Namutoni abgeraten wird.
Wir waren im Juni dort und ich muss sagen, dass mir persönlich dieses Camp am Besten gefallen hat. Es ist etwas familiärer, weil dort keine großen Busgruppen übernachten, wir haben das als sehr angenehm empfunden. Unser Zimmer war in einem sehr guten Zustand und der Service und das Essen im Restaurant war wirklich gut.
Und vor allen Dingen die Nähe der Wasserlöcher war für uns der eigentliche Grund. Morgens bei Sonnenauf- und am Abend bei Sonnenuntergang nicht lange fahren müssen - das war klasse. Wir hatten tolle Sichtungen.
Nächstes Jahr haben wir sogar 3 Nächte Namutoni gebucht und freuen uns schon sehr auf diese Gegend.
Liebe Grüße von der Petra und Euch allen einen schönen Sonntag 🙂
Bei mir ist der Hauptgrund, von Namutoni abzuraten, dass das Wasserloch praktisch nichts hergibt. Und das abendliche sitzen am Wasserloch ist ja eigentlich der einzige Grund, im Park zu übernachten.
Wir hatten im letzten Oktober dort nicht ein Tier gesehen. Während in Okaukujeo viele Elefanten und andere Tiere zu sehen waren, sogar Zebra- und Elefantenherden am Campingplatz vorbeizogen, während wir grillten und aßen, gab es in Namutoni selbst nichts.
Auserdem sah alles so runtergekommen aus, das Fort bricht in sich zusammen, die eigentlich schöne Aussichtsterrasse ist nicht begehbar, da konnte uns auch der eigentlich schöne Campingplatz nicht überzeugen.

Den besten Platz im Park fanden wir aber trotzdem Olifantsrus, nicht vom Platz, aber das Aussichtshaus mitten im Wasserloch ist einfach nur Klasse.
16,9k Beiträge · seit 201220. Okt. 2019 · #28
travelNAMIBIA schrieb:
warum immer wieder vom Camp Namutoni abgeraten wird.
Wir waren im Juni dort und ich muss sagen, dass mir persönlich dieses Camp am Besten gefallen hat.
Stand letzte Woche ist Namutoni praktisch nicht mehr guten Gewissens bewohnbar. Es ist baulich eine Ruine so wie die Alte Feste in Windhoek, was sich v.a. auf die Zimmer auswirkt. Campsite sieht soweit noch ok aus (habe aber mit die Sanitäranlagen nicht angeschaut). Aber warum muss man sich das antun? Das Wasserloch dort ist nachts fast nie besucht und die Alternative dort außerhalb sind deutlich besser.
Dass das Fort runtergekommen ist, ist doch völlig unstrittig. Dort wohnt jedoch, seit 2000-und-noch-was, niemand mehr, als da die neuen Gästezimmer gebaut wurden.
Darum geht es doch auch gar nicht, sondern um den Campingplatz - und der ist lange nicht so schlimm, wie immer behauptet wird. Ganz im Gegenteil.
Dass die Performance der dort angestellten Mitarbeiter sehr schwankend ist, ist ebenfalls bekannt. Das kann man als selbstversorgender Camper jedoch verschmerzen, jedenfalls besser, als die Lebensmittel bei der Ausfahrt abgenommen zu bekommen.

Wenn bei Camille der Osten von Etosha am Schluss liegen würde, wäre ich auch eher geneigt, dazu zu raten außerhalb zu übernachten. Dann hat man sowieso kaum noch was dabei, das die Kontrolle am Lindquist einkassieren könnte, da man in Tsumeb/Grootfontein sowieso erneut die Vorräte aufstockt.

LG
Logi
390 Beiträge · seit 201720. Okt. 2019 · #29
Es dürfte doch aber kein Problem sein, das Fleisch während des Aufenthalts auf einer Guestfarm außerhalb des Etoshas dort zu lagern, oder?
33,1k Beiträge · seit 200620. Okt. 2019 · #30
Bei mir ist der Hauptgrund, von Namutoni abzuraten, dass das Wasserloch praktisch nichts hergibt. Und das abendliche sitzen am Wasserloch ist ja eigentlich der einzige Grund, im Park zu übernachten.
So wahre Worte. Das predige ich ja auch immer. Einen anderen Grund dafür IM Park zu übernachten gibt es nicht... außer vielleicht in Halali, damit man die dortigen Wasserlöcher auch mal später am Abend oder früher am Morgen aufsuchen kann.

Viele Grüße
Christian
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zuletzt bearbeitet 20. Okt. 2019
1'425 Beiträge · seit 201521. Okt. 2019 · #31
Guten Morgen,

also "unbewohnbar" finde ich ganz schön grenzwertig, wenn man sich anscheinend die Zimmer noch nicht mal angeschaut hat. Mich machen solche Aussagen nur deswegen ein bisschen wütend, weil Okaukuejo von allen Aspekten her viel heruntergekommener ist. (Über das eigentliche Fort braucht man nicht zu streiten, das fällt wirklich in sich zusammen!).

Die Toilettenanlagen (beim Restaurant, nicht gegenüber der Rezeption) sind relativ neu und waren sauber, dagegen stinkt Okaukuejo komplett ab.

Die Chalets sind extrem geräumig und die Dusche war ein Traum gegen Okaukuejo und Halali.

Das Wasserloch gibt nichts her, das ist richtig, außer einem tollen Sonnenuntergang. Das wussten wir aber von vorneherein.

Kein Bustourismus (zumindest als wir dort waren). Der Sonnenuntergang am Wasserloch war der ruhigste, den ich je in Etosha erlebt habe, trotz Anwesenheit vieler Mitreisender.

Für uns ist das ausschlaggebende Argument die vielen Wasserstellen drumherum, die man teilweise innerhalb von einigen Minuten erreicht. Ich hätte keine Lust, morgens am Ost-Gate mit zig anderen Autos Kolonne in den Park zu fahren. Von Namutoni aus sind wir fast alleine gestartet. Ebenso zum Sonnenuntergang. Auch verloren wir für eine Mittagspause im Camp nicht viel Zeit.

Die Atmosphäre beim Abendessen war entspannt, ruhig und durch ein großes Feuer echt schön. Das Essen war gut.

Das Personal war durchgehend super freundlich zu uns und auch beim Auschecken wurden wir ganz herzlich verabschiedet.

Da wir ohnehin ausschließlich zum Schlafen in der Unterkunft sind, passt Namutoni für uns perfekt rein. Auch wie hier so oft geschrieben wird, dass man an den Rezeptionen der Camps oder an den Gates unfreundlich behandelt wird. Ist uns noch nie passiert! (Außer bei der Einreise am Ankunftstag, das wird sich aber auch nie ändern)

Natürlich stimmt die Preis-Leistung in den Etosha-Camps überhaupt nicht. Aber soll ich (ich spreche jetzt nur von uns persönlich) deswegen noch mehr Geld investieren in ein Zimmer außerhalb, das ich nur zum Schlafen nutze? Nein. Wer allerdings ein höheres Augenmerk auf die Unterkunft legt und auch dort gerne mal relaxed und Zeit verbringt, der ist mit Onguma tatsächlich besser bedient.

@Camille: Wenn ihr campen wollt, seid ihr in Namutoni gut aufgehoben. Zwar halten wir uns mit Empfehlungen zurück und berichten mehr von unserer eigenen Erfahrung, aber in eurem Fall dürfte das wirklich passen. Wie schon geschrieben wurde, gestaltet es sich echt nervig, wenn euch die Vorräte weggenommen werden sollten am Gate.

Und nochmal: Ich möchte hier Namutoni als Unterkunft nicht in den Himmel loben, sondern lediglich erwähnen, dass wir sehr positiv überrascht waren im Vergleich zu Okaukuejo und Halali. Nächstes Jahr haben wir drei Nächte dort gebucht und freuen uns schon sehr!

Liebe Grüße
Laura
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zuletzt bearbeitet 21. Okt. 2019
33,1k Beiträge · seit 200621. Okt. 2019 · #32
Hi Laura,
Natürlich stimmt die Preis-Leistung in den Etosha-Camps überhaupt nicht.
das war meine Kernaussage, die Du ja bestätigst. Im Übrigen ist es ein Trugschluss, dass Onguma (was Du ja auch als deutlich besser einschätzt) irgendwie teurer wäre als Namutoni. Die kosten (2019) das Gleiche: Namutoni, B&B, 2 Personen: 2664.00 vs Onguma Bush Camp, B&B, 2 Pers: 2780.00. Bei Camping ist Onguma sogar ein wenig preiswerter.

Um einen "objektiven" Überblick von Unterkünften zu bekommen, helfen eben am besten Bewertungsseiten wie Tripadvisor.com. Da kann man aus hunderten oder tausenden Bewertungen schöpfen (im übrigen sind Halali, Okaukuejo und Namutoni dort alle gleich gut bzw. schlecht bewertet)

Aber es ist ja jedem selber überlassen. Ich persönlich kann seit Jahren keine der NWR-Unterkünfte im Land mehr guten Gewissens empfehlen. Lediglich für Ersttäter empfehle ich Okaukuejo oder Halali, eben wg. des beleuchteten Wasserlochs.

Viele Grüße
Christian

P.S. "wenn man sich anscheinend die Zimmer noch nicht mal angeschaut hat."? Ich schaue mir alle NWR-Unterkünfte immer an, wenn ich mal vor Ort vorbei komme. Eben um mich auf dem Laufenden zu halten.
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zuletzt bearbeitet 21. Okt. 2019
1'425 Beiträge · seit 201521. Okt. 2019 · #33
Hi Christian,

dass Onguma nicht teurer ist (zumindest Bush Camp und Aoba) war mir nicht bewusst - danke für die Richtigstellung! Schön ist Onguma auf jeden Fall - wenn man eben sein Augenmerk darauf legt.

Hast du dir auch die Zimmer/Chalets angeschaut (von innen)? Nach deinen Beschreibungen habe ich das nämlich so verstanden, dass du nur von außen geschaut hast.

LG
Laura
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zuletzt bearbeitet 21. Okt. 2019
33,1k Beiträge · seit 200621. Okt. 2019 · #34
Hast du dir auch die Zimmer/Chalets angeschaut (von innen)?
nein, immer auch von innen. Natürlich nicht jedes, aber immer so 1-2 pro Standard (also Zimmer und Buschchalet).

Viele Grüße
Christian
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Themenstarter34 Beiträge · seit 201924. Okt. 2019 · #35
Also: Wir sind ErsttäterInnen und werden (falls Ü in Onguma) im Osten in den ETOSHA reinfahren, danach nach HALALI (2Ü) und weiter nach OKAUKUEJO (1Ü). Wo müssen wir jetzt genau unsere Esswaren verstecken 😄 ?

Danke für Anleitung, wo was mit- oder nicht mitgeführt werden darf. Ausser Plastiksäcke, da bin ich schon informiert.

Danke!

Camille
33,1k Beiträge · seit 200624. Okt. 2019 · #36
Wo müssen wir jetzt genau unsere Esswaren verstecken 😄 ?
Gar nicht, da illegal, denn die Veterinärzäune haben einen Sinn. Du darfst keine Fleischwaren von Nord nach Süd durch den Zaun nehmen, umgekehrt ist es kein Problem. Und wo die sind, siehst Du hier: https://de.wikipedia.org/wiki/Veterin%C3%A4rz%C3%A4une_im_s%C3%BCdlichen_Afrika

Viele Grüße aus Windhoek
Christian
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