travelNAMIBIA schrieb: warum immer wieder vom Camp Namutoni abgeraten wird.
Wir waren im Juni dort und ich muss sagen, dass mir persönlich dieses Camp am Besten gefallen hat.
Stand letzte Woche ist Namutoni praktisch nicht mehr guten Gewissens bewohnbar. Es ist baulich eine Ruine so wie die Alte Feste in Windhoek, was sich v.a. auf die Zimmer auswirkt. Campsite sieht soweit noch ok aus (habe aber mit die Sanitäranlagen nicht angeschaut). Aber warum muss man sich das antun? Das Wasserloch dort ist nachts fast nie besucht und die Alternative dort außerhalb sind deutlich besser.
Dass das Fort runtergekommen ist, ist doch völlig unstrittig. Dort wohnt jedoch, seit 2000-und-noch-was, niemand mehr, als da die neuen Gästezimmer gebaut wurden.
Darum geht es doch auch gar nicht, sondern um den Campingplatz - und der ist lange nicht so schlimm, wie immer behauptet wird. Ganz im Gegenteil.
Dass die Performance der dort angestellten Mitarbeiter sehr schwankend ist, ist ebenfalls bekannt. Das kann man als selbstversorgender Camper jedoch verschmerzen, jedenfalls besser, als die Lebensmittel bei der Ausfahrt abgenommen zu bekommen.
Wenn bei
Camille der Osten von Etosha am Schluss liegen würde, wäre ich auch eher geneigt, dazu zu raten außerhalb zu übernachten. Dann hat man sowieso kaum noch was dabei, das die Kontrolle am Lindquist einkassieren könnte, da man in Tsumeb/Grootfontein sowieso erneut die Vorräte aufstockt.
LG
Logi