Entscheidung für eine Route

13 Antworten · 3'175 Aufrufe · gestartet 09. Sept. 2019 von Pini
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Themenstarter3 Beiträge · seit 201909. Sept. 2019 · #1
Hallo liebe Forummitglieder,

ich bin bislang stille Mitleserin und ganz begeistert über die tolle Community hier. Da ich im Dezember mit meinem Freund zum ersten Mal nach Namibia reisen werde, würde ich auch gerne einmal Meinungen von erfahrenen Reisenden zu unserer geplanten Route(n) hören.

Wir werden die Tour als Campingtour mit Dachzelt machen, insgesamt haben wir 17 Nächte. Ich habe zwei alternative Routen zusammengestellt, zwischen denen ich mich nicht so recht entscheiden kann. Vielleicht gibt es hier ja Tipps dazu:

Alternative 1:

Tag 1 – Ankunft Windhoek und Fahrt nach Waterberg 06.12.2019
Tag 2 – Waterberg 07.12.2019
Tag 3 – Waterberg nach Etosha Nationalpark 08.12.2019
Tag 4 – Etosha Nationalpark 09.12.2019
Tag 5 – Etosha Nationalpark 10.12.2019
Tag 6 – Etosha Nationalpark Richtung Damaraland 11.12.2019
Tag 6 –Damaraland 12.12.2019
Tag 7 – Damaraland nach Swakopmund 13.12.2019
Tag 8 – Swakopmund 14.12.2019
Tag 9 – Swakopmund nach Sesriem/Naukluft Lodge 15.12.2019
Tag 10 – Sesriem/Naukluft Lodge nach Sossusvlei 16.12.2019
Tag 11 –Sossusvlei 17.12.2019
Tag 12 –Sossusvlei Richtung Tirasberge 18.12.2019
Tag 13 – Tirasberge 19.12.2019
Tag 14 – Tirasberge Richtung Kalahari 20.12.2019
Tag 15 – Kalahari 21.12.2019
Tag 16 – Kalahari nach Windhoek 22.12.2019
Tag 17– Windhoek 23.12.2019/ abends Rückfllug

Alternative 2:

Tag 1 – Ankunft Windhoek und Fahrt nach Waterberg 06.12.2019
Tag 2 – Waterberg 07.12.2019
Tag 3 – Waterberg nach Etosha Nationalpark 08.12.2019
Tag 4 – Etosha Nationalpark 09.12.2019
Tag 5 – Etosha Nationalpark 10.12.2019
Tag 6 – Etosha Nationalpark Richtung Damaraland 11.12.2019
Tag 6 –Damaraland 12.12.2019
Tag 7 – Damaraland Richtung Spitzkoppe 13.12.2019
Tag 8 – Spitzkoppe 14.12.2019
Tag 9 – Spitzkoppe nach Swakopmund 15.12.2019
Tag 10 – Swakopmund 16.12.2019
Tag 11 – Swakopmund nach Sesriem/Naukluft 17.12.2019
Tag 12 – Sesriem nach Sossusvlei 18.12.2019
Tag 13 – Sossusvlei 19.12.2019
Tag 14 – Sossusvlei Richtung Kalahari 20.12.2019
Tag 15 – Kalahari 21.12.2019
Tag 16 – Kalahari nach Windhoek 22.12.2019
Tag 17– Windhoek 23.12.2019 /abends Rückflug

Über Tips und Meinungen freue ich mich sehr!
Lieben Dank schon mal vorab!
505 Beiträge · seit 201709. Sept. 2019 · #2
Hallo Pini,

erstmal ein herzliches Willkommen hier im Forum!

Und jetzt mal zu eurer Route:

Schöne Route, jeweils genug Zeit um die Gegend in der ihr Übernachtungen einplant auch zu erkunden.
Ich persönlich würde die erste Alternative bevorzugen, aber das ist ganz subjektiv.
Um das Ganze besser einzuordnen wäre es schön eure "Vorlieben" zu kennen. Wandern? Fotogaphieren? Tiere? Landschaft? Kultur?
Was mir aber aufgefallen ist, ist eure vorletze Etappe.
Von den Triasbergen bis in die Kalahari würde ich mal so auf 6,5 bis 7 h reine Fahrzeit terminieren, vom Sossusvlei vielleicht was kürzer, das ist nicht wirklich schön!

Gruß
Markus
Kapstadt Namibia VicFalls 2012 Namibias Süden & KTP 2018 Cuba 2019 Eifel 2020 Ostfriesische Nordseeküste 2021 Schottland 2022 Australien 2023 Stockholm 2024 Dublin 2024 Edinburgh 2024 Al Andalus 2025 Und dieses Jahr noch Venedig, Athen und Edinburgh
1'816 Beiträge · seit 200809. Sept. 2019 · #3
Hallo Pini,

Bitte nicht am Ankunftstag noch bis zum Waterberg fahren. Ihr müsst den Camper übernehmen, euch alles erklären lassen und wehe, irgendwas ist nicht in Ordnung. Aber auch wenn alles passt, sind locker 2 Stunden rum.

Dann der Großeinkauf, der auch locker 2 Stunden in Anspruch nehmen kann.

Es ist dann mindestens schon Mittag, und spätestens dann kommt die Müdigkeit.

Es gibt hier einen Thread, wo vor solchen Etappen gewarnt wird. Googelt das mal. Ich find den Link grad nicht, weil ich mit meinem Enkel auf dem Spielplatz sitze und jetzt Sandkuchen essen muss.

Mir gefällt die 2. Variante besser, der Schlenker über Tiras wäre mir zuviel Fahrerei.

LG Boris
2'391 Beiträge · seit 201609. Sept. 2019 · #5
Hallo Pin, zum ersten Tag und noch so weit fahren hat Boris ja schon geschrieben.
Dann zur Route. Die meisten fahren die Tour anders herum, weil dann das Highlight Etosha am Ende liegt.
Ist aber natürlich Geschmackssache. Vielleicht ist ja euer Highlight die Kalahari.
Ich persönlich würde es eindrehen.
In Swakopmund sind 2 volle Tage vor Ort sinnvoll, damit Desserttour und Robbentour machbar sind.
Ansonsten ist das ja noch sehr allgemein. Das Samarkand ist groß, die Kalahari noch größer und im Erongo gibt es viel zu sehen.
Viele Grüße
Sasa
Die Freiheit des Einzelnen endet da, wo seine Faust die Nase eines anderen trifft. 3 Generationen zum ersten Mal auf Pad, Namibia 2016: http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/291659-3-generationen-auf-grosser-namibia-erstlingstour.html
522 Beiträge · seit 201709. Sept. 2019 · #6
boris schrieb:Hallo Pini,

Bitte nicht am Ankunftstag noch bis zum Waterberg fahren.

Es gibt hier einen Thread, wo vor solchen Etappen gewarnt wird.

LG Boris
Wenn ich die Reiseberichte hier lese, so wird sich an diesen Tipp recht wenig gehalten und natürlich entscheidet jeder selbst ob er noch fahren kann oder nicht oder meint dies tun zu müssen.

Es ist ähnlich wie mit den Geschwindigkeitswarnungen. In den Berichten wird sich gerühmt mit welch hoher Geschwindigkeit man von A nach B gekommen ist und wieviele hundert Kilometer man am Tage abgespult hat.

Daher sind solche Hinweise vermutlich völlig sinnlos, wobei sich das nicht auf den TO erstreckt.
2'191 Beiträge · seit 201609. Sept. 2019 · #7
Hallo,

ich würde auch zu Route 2 tendieren, da es weniger KM sind und somit weniger Fahrerei. Für den ersten Tag brauchst Du noch eine Übernachtung, das sehe ich ähnlich wie meine Vorschreiber.

LG

Gabi
10.2023 Gardenroute // 03.2023 Namibia // 03.2022 Swakop, Etosha und Damaraland // 08:2021 Uganda // 01.2021: Caprivi // 10.2020: Etosha pur // 04.2019: KTP, Tok Tokkie Trail und Sossusvlei // 06.2018: Swakopmund und Etosha // 08.2017: Kalahari, KTP, Fish River, Soussusvlei, Swakopmund // 04.2016: Gardenroute
66 Beiträge · seit 201810. Sept. 2019 · #8
Du könntest den ersten und letzten Tag tauschen. Von der Kalahari das Auto direkt zurückbringen und zum Flughafen, dafür bei Ankunft einen Tag in Windhoek bleiben. Dann schaffst du alles und musst nicht direkt los.

Gruß
Themenstarter3 Beiträge · seit 201910. Sept. 2019 · #9
Hallo zusammen,

erst einmal lieben Dank für die vielen Antworten. Ich werde das mit dem Start nochmal überdenken. Allerdings ist der Etosha bereits gebucht, da ich durch die vielen Beiträge hier, die davor gewarnt haben, dass die Camps hier schnell ausgebucht sind, diesen Stop schon mal sichern wollte. Ich meine aber auch gelesen zu haben, dass das Stornieren in der Regel problemlos verläuft.

Zur Frage was unsere Vorlieben sind, definitiv Landschaft und Natur, daher auch die schnelle Flucht aus Windhoek 😉 Wir fotografieren auch hobbymäßig ein wenig, weshalb natürlich auch hier unser Fokus liegen soll. Tiere sind natürlich auch weit oben auf der Prio Liste, aber nicht Top 1. Daher auch die Richtung der Route, tatsächlich wird Sossusvlei unser Highligth sein (so aus der Ferne anhand von Fotos beurteilt). Hier hätte ich noch eine Frage: stimmt es, dass es für Übernachtungsmöglichkeiten im Camp zum einen die Sesriem Campsite und zum anderen die Sossusvlei Lodge gibt, dort habe ich auf der Seite NWR keine Campsites angezeigt bekommen. Wir wollen natürlich auch dort campen und zum Sonnenaufgang oder Untergang im Sossusvlei sein. Ich blicke hier nicht richtig durch, welche Unterkunft dann am besten geeignet wäre. Da lese ich unterschiedliches zu.

Wahrscheinlich wird es auf Route 2 hinauslaufen, das war ja die Empfehlung der meisten hier. Dann würden wir nicht auf der Route D707 fahren, was ich ein bisschen schade finde...Spitzkoppe wiegt das aber eurer Meinung nach auf?

Die Rückfahrt aus der Kalahari und Abgabe des Autos am Rückflugtag erschien uns etwas heikel. Aber evtl. dann die bessere Alternative zur Abfahrt direkt am Ankunftstag?

Danke noch einmal
Grüße
161 Beiträge · seit 201511. Sept. 2019 · #10
Es gibt noch die Sossus Oasis Camp Site

https://www.sossus-oasis.com

Liegt gleich gegenüber von der Sossusvlei Lodge
zuletzt bearbeitet 11. Sept. 2019
Themenstarter3 Beiträge · seit 201907. Nov. 2019 · #11
Hallo,

ich melde mich nochmal zurück, da die Planung doch jetzt weiter fortschreitet. Es ist Alternative 2 geworden und ich bin jetzt auch ganz froh damit.

Zur Planung im Etosha habe ich noch eine Frage. Wir kommen ja vom Waterberg und wollten dann über das Anderson Gate zum Okaukuejo Camp. Hier haben wir drei Nächte eingeplant. Allerdings denke ich jetzt, wir sollten wahrscheinlich doch das Camp eher innerhalb des Parks noch wechseln. Die nächste Station nach dem Etosha ist allerdings das Madisa Camp bei Twyfelfontein.

Sinnvoll wäre dann wahrscheinlich nur, den Park östlich zu betreten und im Namutoni Camp den ersten Stop zu machen? Ist es sinnvoller jede Nacht in einem anderen Camp zu verbringen, oder eventuell 2 in Namutoni und eine in Okaukuejo? Oder sind auch drei Nächte in Okaukuejo in Ordnung, sodass man aber trotzdem relativ viel vom Park sieht?

Gibt es eine Region innerhalb des Parks die vielleicht im Dezember empfehlenswerter ist, als andere?

Danke schon mal vorab

Liebe Grüße
390 Beiträge · seit 201707. Nov. 2019 · #12
Ich kann dir Olifantsrus empfehlen, das Wasserloch dort ist Klasse. Ich hab da fast den ganzen Tag gesessen und Tiere beobachtet.
25 Beiträge · seit 201308. Nov. 2019 · #14
Hallo Pinni,
ich bin erst jetzt auf deinen Eintrag gestoßen und meine Hinweise kommen vielleicht zu spät, da ihr sicher schon alles gebucht habt.
Trotzdem aber mein Kommentar.
Wir, meine Frau und ich, "überwintern" seit etlichen Jahren auf der Eagle Rock Lodge westlich von Windhoek im Khomas Hochland. Seht euch mal die Website an und die Beurteilungen, z.B. unter Booking. com, an. Erreichbar über C28 und D1958.
Als wir 2013 das erste Mal hier waren, hatten wir auch am Anfang und zum Schluss Übernachtungen in Windhoek, wie viele, die wir kennengelernt haben. Während der Tour haben wir die Übernachtungen in Windhoek wieder storniert und eine Farm vorgezogen.
Inzwischen kommen viele Touristen am Anfang und Ende der Tour zur Eagle Rock Lodge. Eine gute Wahl zum "Ankommen" mitten im Busch des Khomas Hochlandes und "Runterkommen" als Abschluss einer Tour. Von hier aus kann man dann nach einer ersten Übernachtung und erledigtem Einkauf am nächsten Morgen durch das Khomas Hochland über eine erträgliche Gravelroad u.a. zum Waterberg starten. Die Strecke ist wesentlich interessanter, als die Fahrt über die B1 bis Okahandja. Angekommen an der B2, kann man sich immer noch entscheiden, ob man weiter auf Gravel Roads und B2/B1 bis zum Abzweig der C22 zum Waterberg fährt.
Am gleichen Tag, nach Übernahme Auto und Einkauf, würde ich nie so weit fahren wollen, zumal man auf den Asphaltstraßen schon gelegentlich riskante Überholmanöver erlebt. Da kommt gleich Stress auf. Die Unfallzahlen in Namibia sind entsprechend hoch. Und Urlaub sollte doch auch etwas Entspannung sein. Weniger ist auch in Namibia mehr. Wir kennen viele, die dann manche Ziele lieber auf ein nächstes Mal verschieben.
Wir waren mit Freunden gerade 2 Wochen im Kaokofeld und sind auch am ersten Tag, nach deren Ankunft und Übernahme der Autos bis Outjo gefahren (Asphaltstraße). Allerdings hatten wir vorher alles eingekauft. Will damit sagen, es geht, und wenn man nur, wie unsere Reisepartner, 2 Wochen in den Herbstferien hat, versucht man so schnell wie möglich das erste Ziel zu erreichen.
Etosha, vom Waterberg kommend auf jeden Fall in Namutoni beginnen. Wasserlöcher Klein-Namutoni und einige nördlich Namutoni. Dazu braucht man aber 2 Übernachtungen dort. Dann nach Halali mit 1 Übernachtung und zuletzt Okaukuejo mit 2 Übernachtungen.
Nach dreimal Etosha hat sich diese Einteilung bei uns bestens bewährt. Das ganze geht natürlich auch in umgekehrter Richtung.
Wie gesagt, die Tipps kommen vielleicht zu spät, aber nicht zu spät für ein nächstes Mal.
Noch etwas zur Eagle Rock Lodge: Wir profitieren nicht, wenn mehr Gäste hier her kommen, außer, dass wir täglich neue Leute kennen lernen. Hier geht es locker und familiär zu und viele "Ersttäter" freuen sich über Reisetipps und Infos zum Land.
Herzliche Grüße und gutes Gelingen wünscht
Gerhard