Namibia Tour mit kleinen Kindern

64 Antworten · 8'449 Aufrufe · gestartet 08. Sept. 2019 von ooNinaoo
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1'822 Beiträge · seit 201611. Sept. 2019 · #21
Hallo Nina,
ihr kennt eure Kinder am besten und wisst, was mit ihnen auf Reisen gut umsetzbar ist.
Wir reisen im südlichen Afrika und anderswo umher, seit unser Nachwuchs ganz klein ist. Vorher haben wir das zu zweit getan und natürlich ist Einiges mit Kindern anders - aber Vieles eben auch gar nicht so sehr.

Ich wundere mich auch immer wieder über Einwürfe, die in die Richtung gehen, dass die Kinder nichts von einer solchen Reise haben würden und die Wünsche der Eltern dabei so wenig beleuchtet werden. Eine ausschließliche Unterordnung empfinde ich in beiden Richtungen als wenig gesund. Glückliche und zufriedene Eltern sorgen unserer Erfahrung nach auch für ebensolche Kinder - oder können dies jedenfalls als ein wichtiger Faktor beeinflussen.

Sicher: Eine Reise ins südliche Afrika ist kein Urlaub für Kinder, aber es kann durchaus ein Urlaub mit Kindern sein. Unser Nachwuchs findet überall Spielmöglichkeiten vor - sogar in den einfachsten Hütten.

Ich würde nur darauf achten, die Fahrzeiten nicht zu hoch anzusetzen (so wie ihr es ja auch tut) und ein passendes Fahrzeug zu wählen. Wir sind früher gern mit einem Kleinbus gefahren, damit die Kinder auch im Fahrzeug ein wenig Bewegungsraum haben.

Außerdem solltet ihr genügend Spielzeug, Bücher etc. mitnehmen. Durchaus auch Dinge mit Neuigkeitswert... Auch Musik und Hörspiele haben sich bei uns immer bewährt - wobei euer Kleines dafür natürlich noch zu jung ist. Aber vergesst dabei auch nicht, die Kinder für das, was um sie herum geschieht, zu begeistern und sie in eure Aktivitäten mit einzubeziehen. Unsere beiden haben in diesem Jahr zum ersten Mal mit kleinen Kompaktkameras mitfotografiert und waren ganz stolz...

Nutzt den Mittagsschlaf für Transferfahrten, habt genug zum Knabbern dabei und achtet auf eine sehr gut ausgestattete Reiseapotheke.

Soweit erstmal von mir.

Viel Spaß beim Planen
Sascha
Website: www.picturesgonewild.de SA, Namibia, Mauritius 2016 / Kruger NP 2016, 2018, 2021, 2023, 2025 / Namibia 2017 / Sri Lanka 2018 / Namibia und Botswana 2019 / Costa Rica 2022 / Namibia 2022 / Norwegen 2024 / Indien 2025 Alle Reiseberichte unter: https://www.namibia-forum.ch/forum/linksammlungen-signaturen/304512-h-badger-reiseberichte.html
904 Beiträge · seit 201011. Sept. 2019 · #22
Topobär schrieb:Müssen Eltern eigentlich jegliches Eigeninteresse aufgeben?
Oh, das Bärle ist heute aber schwarz / weiß drauf! Zwischen jegliche Interessen aufgeben, und auf eine strapaziöse Reise verzichten, ist noch ziemlich viel Luft.

Die Nina kann doch tun und lassen, was sie möchte. Und hier kann jede(r) schreiben, was er/sie möchte. Ich hab nur meine Erfahrungen kurz und knapp geschildert. Es geht ja schon beim Flug los, vermutlich bucht man für ein Kind mit 1 1/2 keinen Sitzplatz. Kostet Geld und funktioniert eh nicht. Und so geht es gerade so weiter.

"Aus heutiger Sicht" hatte ich geschrieben. Damals war meine Sicht anders, aber man ist ja lernfähig. Ich hatte am Ende einer supertollen Reise 2007 am letzten Tag einer Tour durch Kanada sehr feierlich zu meinen Kids gesagt, dass das die letzte gemeinsame Reise war. Irgendwann müssen sie ja mal alleine. Haben sie auch gemacht, dennoch planen wir gerade für 2021, und dazwischen waren wir auch noch mehrmals gemeinsam in Afrika. Die entbehrlichsten Reisen waren die, bei denen die Kids noch sehr jung waren. Die wertvollsten die, bei denen man gemeinsam genießen konnte und von denen man heute noch immer Episoden zum Besten gibt.

Kann man ja sehen, wie man will. Die Nina wird das für sich schon richtig entscheiden.

Grüße
Ebi
zuletzt bearbeitet 11. Sept. 2019
1'567 Beiträge · seit 201511. Sept. 2019 · #23
Hallo liebe FoMis,

ich glaube, die Diskussion, die hier gerade entsteht, ist müßig... Und ich denke auch, dass das ein Thema ist, über das man als Außenstehender nur ganz schwer urteilen kann und sollte. 😗

Unsere beiden Jungs kamen als Frühchen zur Welt in der 27. Schwangerschaftswoche. Dadurch, dass sie im Oktober nach Hause kamen, konnten und durften wir uns mit ihnen eigentlich gar nicht in geschlossenen Räumen mit Menschen aufhalten, um das Infektionsrisiko so klein wie möglich zu halten. Wir haben uns strikt daran gehalten, was uns das Unverständnis einiger Bekannter entgegenbrachte: "Die müssen doch auch mal abhärten. Das ist doch Quatsch, was ihr mit den Kindern macht..." Man wundert sich, wie viele Menschen doch immer alles besser wissen als man selbst... 😗

Andere sind mit ihren Säuglingen direkt ins Restaurant gegangen... Aus unserer Hundeschule stand eine Frau mit ihrem 7 Tage alten Säugling im Tragetuch und dem Hund auf dem Hundeplatz... Auch das geht und hat sie keinesfalls in Stress versetzt. 🙂 Für mich und in meiner Situation wäre das undenkbar gewesen... 😗
Mit gut drei Jahren waren unsere Kids das erste Mal mit uns auf Mallorca, nachdem ein Baltrumurlaub mit 9 Monaten für uns zu einer familiären Katastrophe führte, in der Matthias und ich in 5 Tagen vielleicht 8 Stunden Schlaf bekommen hatten... 🤨 Andere Babys schlafen mit 8 Wochen 7 Stunden am Stück - unsere gehörten leider nicht dazu. 😗
Für uns wäre ein Namibia-Urlaub mit 2 Kleinkindern undenkbar gewesen. Wir hätten auch sicher keine Freude daran gehabt... 😄

2016 wünschten wir uns eine Familienreise nach Namibia. Mittlerweile waren wir AIDA-erprobt und auch "mallorcagängig". Ich war dennoch skeptisch. Lennard und Matthis waren damals fast 8 Jahre alt. Diese Reise sollte weniger für die Kinder sein, als mehr für Matthias und mich, da wir 2005 in Swakopmund Verlobungsringe gekauft hatten... Es war ganz erstaunlich, wie super unsere beiden 7jährigen die Tour mitmachten. Nicht nur, dass sie mittlerweile überall schlafen und durchschlafen konnten (ultrawichtig! 😛 ), sie genossen sichtlich jede Minute mit uns in Afrika. Kaum hielt das Auto, stiefelten sie auch schon los und gingen auf Entdeckungsreise. Und zu entdecken gibt es in Namibia viel! 🤪 2019 war unser 4. Namibia-Urlaub in Folge.

Ich denke, das Thema kann man nicht pauschalisieren. So lange die Eltern verantwortungsbewusst handeln (recht kurze Etappen im Auto, genügend Pausen etc.) und es dem Kind nicht schadet, muss das meiner Ansicht nach jede Familie für sich entscheiden. Wer sagt denn, dass eine Nordsee-Düne einem anderthalbjährigen mehr Spaß macht als eine Sanddüne im Sossusvlei (natürlich mit Mützchen!)… Und an die Nordsee wird sich der kleine Fratz mit 20 dann auch nicht mehr erinnern... 😉

Liebe Grüße
Bianca
Standardtour mit Zwillingen: https://namibia-forum.ch/forum/11-diverses/289993-nda-pandula-danke-fuer-16-tage-familienabenteuer.html Caprivi mit Zwillingen: https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/293122-familienabenteuer-im-caprivi.html Süden und KTP mit Zwillingen: https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/296005-familienabenteuer-in-den-sueden-und-den-ktp.html
zuletzt bearbeitet 12. Sept. 2019
Themenstarter36 Beiträge · seit 201411. Sept. 2019 · #24
Da schaut man mal ein paar Stunden nicht ins Forum und dann das, hoppla :/

Ich kann beide Sichtweisen durchaus verstehen und bin auch kein Mensch, der solch eine Reise lichtsinnig und blauäugig angeht. Aber wie gelesen, es ist ja keine Reise FÜR die Kinder, sondern MIT den Kindern 🙂 Man muss als Eltern oftmals und auch gerne für die Kindern hinten anstehen. Da es aber auch unser Honeymoon wird, haben wir uns die Freiheit rausgenommen, unseren Traum zu realiseren und diesen MIT den Kindern zu erleben. Es soll allen große Freude bereiten, natürlich nicht nur uns. Glückliche Kinder = glückliche Eltern :))

Unser Sohn wird mit seinen 1 1/2 Jahren keine Erinnerungen haben, leider, aber unsere 5 Jährige Tochter sicher schon. Und hey, wer kennt nicht noch die spannenden Geschichten der Eltern beim Zubett gehen? Selbst wenn man eigentlich dabei war?! 🙂

Da wir ZWEI Kinder haben, gibt es bei uns bereits eine Lernkurve. Bücher, Hörspiele, Tonie Box, Ich sehe was was du nicht siehst usw usw usw sind uns durchaus ein Begriff

Ich musste mich zwar nicht erklären, aber das die Diskussion entsteht, war irgendwie vorprogrammiert. Schade eigentlich.
14 Beiträge · seit 201711. Sept. 2019 · #25
Aus unserer Erfahrung mit Fernreisen mit kleineren Kindern würde ich dem so nicht in allem zustimmen. Ich denke, Kinder nehmen ganz viel mit vom Reisen, auch wenn sie nach Jahren die Routen nicht mehr erinnern.

Unsere Kinder waren 8 (Sohn) und 6 (Tochter), als wir mit ihnen zum ersten Mal in Indonesien, meist abseits der Hauptreiserouten, unterwegs waren. Wann immer es ging, sind wir mit öffentlichen Verkehrsmitteln gereist. Mit Motorradtaxis, in meist überfüllten Bussen und auf Pickup-Ladeflächen. Selbst an Orten, an denen wir nur für wenige Tage waren, wurden die Kinder schnell ins Alltagsleben integriert. Sie waren mit den einheimischen Kindern auf dem Fußballplatz, haben ihnen das Seilspringen und Radschlagen beigebracht und im Gegenzug gelernt auch bei absoluter Windstille noch Drachen steigen zu lassen. Sie haben gemeinsam mit den Kindern dort Muscheln gesucht, im Meer geplanscht, Uno und Ligretto gespielt, Freundschaftsbänder geflochten, Malbuchseiten geteilt, sie haben mit den anderen Kindern zusammen auf dem Busdach gesessen, waren mit ihnen im Schulunterricht und nach Schulschluss mit am Kiosk zum Süßigkeiten kaufen, teilen und naschen. Sie durften den Handwerkern zuschauen und immer wieder mal ‚mithelfen‘, mit Fischern nachts aufs Meer fahren, Orchesterproben lauschen, auf den Märkten von tausend Dingen naschen.
Mein Sohn erinnert sich von der ersten Reise an quasi an alles, oft an mehr Details als ich.
Meine Tochter erinnert sich tatsächlich von den ersten Reisen kaum an einzelne Orte und auch nicht an viele Sehenswürdigkeiten, die wir gemeinsam besucht haben. Manche Reiseerlebnisse haben sich aber auch ihr eingeprägt: Baden in heißen Quellen im Fluss oder in Wasserfällen, Zelten am Kraterrand von Vulkanen, schnorcheln inmitten bunter Fische.
Was sie aber vor allem auch mit sechs Jahren schon ganz bewusst wahrgenommen hat, ist, wie anders viele Dinge gehandhabt werden. Das fand sie enorm spannend zu beobachten und es hat mich überrascht, wie aufmerksam sie da in ihrer Wahrnehmung war. Schnell ist ihr z.B aufgefallen, dass viel weniger geschimpft wird als bei uns und die Kinder harmonischer miteinander umgehen. Sie hat gemerkt, dass alten Menschen viel mehr Respekt entgegen gebracht wird als bei uns. Dass alles länger dauert als gewohnt und Ungeduld einen gar nicht weiter bringt. Dass Kindern insgesamt viel mehr zugetraut wird als bei uns, Jungs aber viel mehr Freiheiten genießen als Mädchen…
Einmal waren wir in einer ganz einfachen Unterkunft. Im Bad nur kaltes, braunes Wasser zum Schöpfen aus Eimern. Unser Sohn wollte duschen, kam nach einer halben Minute unverrichteter Dinge wieder zurück und verkündete, heute mal aufs Waschen zu verzichten. Unsere Tochter schaut ihn ungläubig an und meint: „Das ist jetzt nicht dein Ernst, oder? Die Leute hier waschen sich im Fluss. Ihr Leben lang. Und du kannst dich nicht zwei Tage lang mit diesem Wasser duschen?“
Ich denke, dass viele Sachen, die sie auf Reisen erlebt haben, unsere Kinder bis heute prägen: ihr Weltbild, ihre Bereitschaft, sich auf Neues einzulassen und für andere zu engagieren. Ich finde aber auch, dass man dazu bereit sein muss, sich beim Reisen auf Land und Leute einzulassen und ein Land nicht nur als exotische Kulisse wahrzunehmen
Themenstarter36 Beiträge · seit 201411. Sept. 2019 · #26
@liketotravel2: Liest sich super und deine Kinder haben mit Sicherheit tolle Erlebnisse gehabt

So, um das ganze nochmal zum Ursprung zurück zu führen:

Habt ihr über Click & Travel auch den Mietwagen gebucht? Scheint günstiger zu sein, als über Explorer/Avis bzw Europcar

Im Erindi hab ich mir die andere Lodge angeschaut. Elephant irgendwie 🙂 Schaut auch super aus und ist etwas günstiger.
16,9k Beiträge · seit 201211. Sept. 2019 · #27
ooNinaoo schrieb:

Habt ihr über Click & Travel auch den Mietwagen gebucht? Scheint günstiger zu sein, als über Explorer/Avis bzw Europcar
Ja, haben wir immer mitbuchen lassen.

LG
Logi
1'003 Beiträge · seit 200812. Sept. 2019 · #28
Hallo Nina,
Wir reisen mit unserem Sohn nach Afrika seit er 6 Jahre ist und hatten schon viele tolle Erlebnisse.
Ich weiß nicht, wie fix Deine Unterkünfte schon sind, aber wir fanden zum Ankommen oder für die letzten Tage immer diese 2 Unterkünfte nett und kinderfreundlich :
Voigtland Guesthouse (5 Giraffen, viele Hunde und Katzen)
Okambara Elephant Lodge ( Elefanten, Leopard, Geparden)
Und mit viel Platz zum Spielen...
Viele Grüße
Doro
2'391 Beiträge · seit 201612. Sept. 2019 · #29
Logi schrieb:
ooNinaoo schrieb:
Erindi - Old Traders Lodge - 2 Nächte

Die Frage war jetzt nach einer Alternative für Erindi, da sehr teuer.
Hallo Nina,

für die Kinder finde ich die Old Traders Lodge auch nicht angebracht.
Warum nicht ein Chalet im Erindi Elefants Camp? https://erindi.com/camp-elephant/

Die Häuser sind hochwertig ausgestattet (das hochwertigste, das wir jemals in Namibia hatten) und gruppieren sich um ein Wasserloch. Ihr könnt da für Euch hingrillen und dabei Tiere gucken bzw. die Kids können spielen. Das finde ich 100x schöner , als mit den Kids im poshen Restaurant zu hocken.

LG
Logi
Hallo Logi,
ich hatte Erindi über Carsten angefragt und die Selbstversorger häuschen kosten 97€ pro Person, das Old Traders 120€ mit HP. Da macht dann Selbstversorger nicht wirklich Sinn, finde ich.

Viele Grüße
Sasa
Die Freiheit des Einzelnen endet da, wo seine Faust die Nase eines anderen trifft. 3 Generationen zum ersten Mal auf Pad, Namibia 2016: http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/291659-3-generationen-auf-grosser-namibia-erstlingstour.html
16,9k Beiträge · seit 201212. Sept. 2019 · #30
Sasa schrieb:
Logi schrieb:
ooNinaoo schrieb:
Erindi - Old Traders Lodge - 2 Nächte

Die Frage war jetzt nach einer Alternative für Erindi, da sehr teuer.
Hallo Nina,

für die Kinder finde ich die Old Traders Lodge auch nicht angebracht.
Warum nicht ein Chalet im Erindi Elefants Camp? https://erindi.com/camp-elephant/
Hallo Logi,
ich hatte Erindi über Carsten angefragt und die Selbstversorger häuschen kosten 97€ pro Person, das Old Traders 120€ mit HP. Da macht dann Selbstversorger nicht wirklich Sinn, finde ich.
Das kommt mit den aktuellen Preisen aber überhaupt nicht hin.

Elefant Camp: http://www.namibian.org/travel/lodging/private/camp-elephant.html
Old Traders Lodge: http://www.namibian.org/travel/lodging/private/erindi-game-reserve.html

LG
Logi
zuletzt bearbeitet 12. Sept. 2019
2'391 Beiträge · seit 201612. Sept. 2019 · #31
Hallo Nina,
ich persöhnlich würde mit den Kindern den Schlenker in die Kalahari lassen und lieber nach der Ankunft in Windhoek 2-3 Nächte einfach mal ankommen.
Man kann sich den Mietwagen evtl sparen und sich vom Flughafen abholen lassen.
WIr machen das nächstes Jahr wie letztes Jahr und lassssen uns von Ivo abholen und bleiben erst mal 3 Tage auf der Kivo Lodge (Wunsch meiner Tochter, wgen der netten Hunde, der Pferde und der Rinder und der tollen Klettermöglichkeiten)
Wir werden nach Windhoek gebracht und müssen dann erst das Auto übernehmen.In Ruhe und ausgeschlafen.
Wäre vielleicht auch was für Euch es so zu machen. Krumhuk bietet bestimmt auch sowas an oder eben Voigdland mit Giraffen und Antilopen hautnah.

Von Windhoek dann direkt nach Swakop. Derserttour und Robbenbootstour. Dann abt ihr für die restliche Tour mehr Zeit und schonmal viel Fahrzeit gespart. Denn Die Etappen die ihr habt, sind nicht in 2 Stunden Fahrzeit zu machen. Glaube nicht Google-Maps, sondern T4A und selbst diese Fahrzeiten haben wir selten eingehalten. Dazu noch Pipipausen und einfach mal rundgucken Pausen.

Omandumba oder AiAiba auf jeden Fall 2 Nächte zum Felsmalereien suchen (fand unsere damals 10 jährige super spannend) und vor allem die San besuchen. Das muß einfach sein.

Damara Mopane Lodge liegt irgendwo im Nirgendwo. Für größere Kinder ist der riesige Pool toll, aber für Kleine eher ungeeignet und vor allem im Juli war der lausig kalt. Meine Tochter war zwar drin, aber selbst sie fand es schon arg kalt.
Ansonsten ist da nichts. Zum versteinerten Wald fährt man länger als eine Stunde.
Der Service war vor 4 Jahren unterirdisch, das Essen immer kalt und das Buffet wurde nur nach vielen Anfragen nachgelegt. Ich würde mit die Loge sparen oder nur für eine Nacht als Durchlaufstelle nutzen.

Okaukuejo kann man machen oder eben eine Lodge vor den Türen des Andersson Gates.
Ich finde mit Kindern das Etosha Village sehr schön. Bei DER gibt es ein Speciel 3 Nächte bleiben und 2 bezahlen. Kinder unter 12 Jahren bezahlen nur das Essen. Kleine Kinder sind frei.

Halali ist wegen des Wasserlochs einfach toll und unsere Tochter konnte nicht genug bekommen von den fast zahmen Baumhörnchen.

Mukoti ist sehr schön. Wir hatten ein Familienzimmer. Das warv allerdings weit ab vom Schuß. DIe haben einen Reptilienpark, den unsere Tochter super fand. Die Antilopen laufen durch die Anlage und wieder diese süßen Hörnchen in Massen.

Aloegrove hatte ich mir auch für nächstes Jahr ausgeguckt. Soll aber weit ab von der Strasse liegen und die Zufahrt dauer sehr lange. Für eine Nacht nicht sinnvoll, aber ihr habt ja auf 2 erhöht. Alternativ Frans Indongo. Eine Lodge wo wirklich alles stimt. Ist auch nicht viel teurer als Aloegrove.

Old Traders habe ich jetz auch für 2 Nächte auf der Planungsliste. Ich habe aber so viele schlechte Kritiken für letztes und dieses Jahr im Netz gefunden, dass ich echt zweifle, ob das den Prei wert ist. Mout Etjo könnte eine gute Alternative sein. Liegt preislich gleich, hat aber viel bessere Kritiken.

So. vielleicht hilft Dir das

Viele Grüße
Sasa
Die Freiheit des Einzelnen endet da, wo seine Faust die Nase eines anderen trifft. 3 Generationen zum ersten Mal auf Pad, Namibia 2016: http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/291659-3-generationen-auf-grosser-namibia-erstlingstour.html
1'816 Beiträge · seit 200812. Sept. 2019 · #32
Hallo Sasa, lt. Namibian.org ist Mount Etjo p.P. über 50 € pro Nacht billiger als Erindi.

Ich war schon in beiden, überzeugt haben mich beide nicht wirklich. Mir ist das zu „zoomäßig“.

Gruß Boris
2'391 Beiträge · seit 201613. Sept. 2019 · #33
Hallo Boris,
zu unseren Reisedaten gibt es für Mont Etjo auf namibian.or gar keine Preisangabe und die Preisangabe für Old Traders liegt weiter über dem Preis, den mir Carsten Möhle genannt hat.

Komt immer auf den Zeitraum und den Anbieter an.

Viele Grüße
Sasa
Die Freiheit des Einzelnen endet da, wo seine Faust die Nase eines anderen trifft. 3 Generationen zum ersten Mal auf Pad, Namibia 2016: http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/291659-3-generationen-auf-grosser-namibia-erstlingstour.html
1'816 Beiträge · seit 200813. Sept. 2019 · #34
http://www.namibian.org/travel/lodging/private/etjo.htm

Also , ich weiß nicht , wann du fahren willst, aber da steht doch alles drin , oder bin ich da falsch gewickelt?

Ich weiß nur, dass Erindi 2016 deutlich teurer war als Mount Etjo 2018

120 Euronen für Erindi wäre schon ein super Angebot.

Gruß Boris
16,9k Beiträge · seit 201213. Sept. 2019 · #35
boris schrieb:
120 Euronen für Erindi wäre schon ein super Angebot.
120 Euro pro Person für DBB im Doppelzimmer wäre sensationell günstig für Erindi.

Da ich aber weiß, dass Sasa ja immer in einer "Kleingruppe" fährt, könnte ich mir hier durchaus mindestens eine 3- Bett-Belegung pro Zimmer vorstellen - und daher der günstige Preis resultieren könnte.

LG
Logi
zuletzt bearbeitet 13. Sept. 2019
Themenstarter36 Beiträge · seit 201414. Sept. 2019 · #36
Huhu,

Also ihr habt mich ganz schön verunsichert mit den langen Strecken. Ihr seid sicher alle regelmäßig in Namibia unterwegs und könnt alles entsprechend aufteilen. Für uns wird das sooo schnell keine Wiederholung geben, so dass wir natürlich gerne viel sehen würden. Die nächsten Jahre ist erstmal wieder Nordsee angesagt 🙂

Nichts desto trotz haben wir alles etwas über den Haufen geworfen uns folgendes ist dabei rumgekommen:

2 Nächte Krumhuk
1 Nacht Rooisand Desert
3 Nächte Namib Guesthouse
2 Nächte Omandumba Gästefarm
2 Nächte Damara Mopane
1 Nacht Okutala
2 Nächte Halali
2 Nächte Mushara
2 Nächte Aloegrove
2 Nächte Old Traders
2 Nächte Voigtland

Alles etwas gemächlicher 🙂

Wie war das noch gleich mit Krumhuk und Voigtland und Flughafentranafer? Gab es sowas?

Und gibt es in Namibia, wie bei uns, eine Vollkaskoversicherung? Was passiert zB wenn einem ein Tier vors Auto läuft?

So, bin wieder gespannt auf eure Antworten 🙂 Übrigens find ich eure Hilfsbereitschaft grandios. Sonst endet eine solche Planung schnell im Chaos :))

LG
Nina
16,9k Beiträge · seit 201214. Sept. 2019 · #37
Hallo Nina,

die Damara Mopane Lodge würde ich gegen eine nette Gästefarm tauschen. Da gibt es nix besonderes für Euch, da gibt es nix für die Kinder. Das ist eine Massenunterunkunft für Busrundreisen.

Wie wäre es denn mit Omburo-Ost in der Nähe der Vingerklippe und dann weiter in Richtung Etosha?
http://www.omburo-ost.com/

LG
Logi
16,9k Beiträge · seit 201214. Sept. 2019 · #39
ooNinaoo schrieb:
2 Nächte Voigtland

Voigtland und Flughafentranafer? Gab es sowas?
Achtung:
Voigtland hat keine Familienzimmer und auch für Zustellbetten sind die historischen Räume zu klein!!!!!

Die Gästefarm Hohewarte liegt schräg gegenüber - was man so schräg gegenüber in Namibia nennen kann. Die Farm hat ebenfalls historisches Ambiente, hat ebenfalls deutsche Eigentümer und deutsche Verwalter - UND hat Familienzimmer:

https://www.booking.com/hotel/na/hohewarte-ga-stefarm.de.html

Außerdem sind die Zimmer klimatisiert, was auf Voigtland nicht der Fall ist.

Hohewarte bietet ebenfalls einen Shuttle-Service für die Gäste an.

LG
Logi
zuletzt bearbeitet 14. Sept. 2019
1'567 Beiträge · seit 201514. Sept. 2019 · #40
Hallo Nina,

das sieht doch super aus! 😁
Omandumba findest du in fast allen meinen Reiseberichten, ebenso Krumhuk. Wenn ihr euch auf Krumhuk nicht selbst verpflegen wollt, kann ich das Abendessen dort wirklich empfehlen. Auf Omandumba müsst ihr unbedingt das Living Museum der San besuchen, das ist auch schon was für 4jährige. 🙂
Das Mushara Bush Camp ist unglaublich toll für Familien. Es gibt eine Kinderspielecke im Restaurant, die auch wirklich für kleinere geeignet ist und eine extra Kinderkarte...

Das einzige, was ich jetzt noch tauschen würde, wäre Okutala… Wir waren dort 2017 (s. Signatur). Die Bilder im Internet mit den Giraffen und den Kindern sind ganz toll, die Wirklichkeit zeigte sich für uns aber in anderem Licht. Die Gamedrives sind völlig überteuert, das Essen war das schlechteste, was wir je in Namibia hatten... 😵 Und wirklich kinderfreundlich fand ich es dort nicht... 🙁
Vreugde ist wahrscheinlich nicht mehr zu bekommen und die Gästefarm lohnt sich sicher auch nicht für eine Nacht.
Ich würde es vielleicht mit dem Etosha Village probieren. Dort gibt es Familienbungalows, das Essen ist toll und ihr seit direkt vor den Toren des Etosha NP.
Vielleicht hat da auch jemand noch eine andere Idee...?

Gruß
Bianca
Standardtour mit Zwillingen: https://namibia-forum.ch/forum/11-diverses/289993-nda-pandula-danke-fuer-16-tage-familienabenteuer.html Caprivi mit Zwillingen: https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/293122-familienabenteuer-im-caprivi.html Süden und KTP mit Zwillingen: https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/296005-familienabenteuer-in-den-sueden-und-den-ktp.html