LALalomThemenstarter4 Beiträge · seit 201908. Sept. 2019 · #1Liebe Namibia-Kenner,
am 18.10. geht es für uns endlich los! Mit einem 4x4 mit Dachzelt werden wir bis 06.11. zum ersten Mal Namibia bereisen.
Unsere momentane Planung sieht wie folgt aus:
19.10.: Ankunft in Windhoek um 6.15 morgens
19.10.-20.10.: Nahe Windhoek: Camping Düsternbrook Farm
20.10.-21.10.: Richtung Kalkrand/Mariental (über Dordabis/Uhlenhorst, u.a. z.B. via D1215/D1268): Bagatelle Kalahari Game Ranch (Camping)
21.10.-23.10.: Tok Tokkie Trail
23.10.-25.10.: Sossusvlei: Sesriem Campsite --> Oder habt ihr eine andere Empfehlung?
25.10.-28.10.: Swakopmund: Sophia Dale Campsite
28.10.-30.10.: Spitzkoppe: Spitzkoppe Campsite --> Oder nur eine Nacht und zusätzlich eine Nacht Omandumba Camping?
30.10.-01.11.: Twyfelfontein: Mowani Mountain (Campsite)
01.11.-04.11.: Etosha: Okaukuejo Camp/Halali/Fort Namutoni
04.11.-06.11.: Hier sind wir noch unschlüssig - Waterberg scheidet aus - Ideen derzeit: Okonjima Nature Reserve / Mount Etjo / Erindi / Frans Indongo (jeweils Camping) --> Was würdet ihr empfehlen? Habt ihr andere Vorschläge?
06.11.: Abflug aus Windhoek um 19 Uhr
Wir verzichten bewusst darauf, noch weiter in den Süden zu fahren, um Zeit für den Tok Tokkie Trail zu haben.
Was haltet ihr von der Planung? Für Hinweise aller Art, insbesondere zu obenstehenden Fragen, bin ich euch sehr dankbar!
Viele Grüße
Lalom
travelNAMIBIA33,1k Beiträge · seit 200608. Sept. 2019 · #2Hallo Lalom,
Deine Tour entspricht weitestgehend der Standard-Ersttätertour (
https://namibia-forum.ch/forum/7-routen/289845-ersttaetertouren-so-sehen-sie-aus.html); so dass daran nichts grundsätzliches falsch ist. Was ihr im Oktober v. a. an den Hotspots noch für Campsites bekommt steht auf einem anderen Blatt.
Bzgl. der 2 Nächte nach Etosha: Frans Indongo Lodge ist sehr schön, bietet aber kein Camping. Okonjima finde ich das Gesamtkonzept bedenklich, aber wer es mag ist dort gut aufgehoben. Erindi bietet viel für viel Geld und ist v. a. für Tierarten interessant, die es eben in Etosha nicht gibt, ebenso Mount Etjo.
Viele Grüße aus WIndhoek
Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
Logi16,9k Beiträge · seit 201208. Sept. 2019 · #319.10.: Ankunft in Windhoek um 6.15 morgens
19.10.-20.10.: Nahe Windhoek: Camping Düsternbrook Farm
20.10.-21.10.: Richtung Kalkrand/Mariental (über Dordabis/Uhlenhorst, u.a. z.B. via D1215/D1268): Bagatelle Kalahari Game Ranch (Camping)Warum fahrt Ihr erst nach Norden, wenn Ihr doch eigentlich in den Süden möchtet?
Ich würde (beispielsweise) dann dort campieren:
http://www.monteironamibia.com/LG
Logi
travelNAMIBIA33,1k Beiträge · seit 200608. Sept. 2019 · #4Warum fahrt Ihr erst nach Norden, wenn Ihr doch eigentlich in den Süden möchtet?
Logi schreibt wahre Worte... ist mir gar nicht aufgefallen...
Monteiro, Out of Nature, Arebbusch würden eher Sinn machen.
Viele Grüße
Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
LALalomThemenstarter4 Beiträge · seit 201908. Sept. 2019 · #5Ihr habt natürlich völlig recht, mit Blick auf die Route macht das wenig Sinn. Ich hatte aber so viel Positives von der Düsternbrook Farm gelesen, dass ich uns den Umweg "antun" wollte. Werde die von euch genannten Alternativen mal checken. Danke schon mal!
Logi16,9k Beiträge · seit 201208. Sept. 2019 · #6Lalom schrieb:Ihr habt natürlich völlig recht, mit Blick auf die Route macht das wenig Sinn. Ich hatte aber so viel Positives von der Düsternbrook Farm gelesen, dass ich uns den Umweg "antun" wollte. Werde die von euch genannten Alternativen mal checken. Danke schon mal!
Dann pack doch Düsternbrook an das Ende der Tour?!
Kurze Zwischenfrage: wie sieht es bei Euch so zum Thema Jagd aus? 😉 Kein Problem damit oder eher "lieber nicht"?LG
Logi
LALalomThemenstarter4 Beiträge · seit 201909. Sept. 2019 · #7Logi schrieb:
Kurze Zwischenfrage: wie sieht es bei Euch so zum Thema Jagd aus? 😉 Kein Problem damit oder eher "lieber nicht"?
Ähhhmmm... differenzierte Meinung, aber eher nicht. Warum fragst du?
Viele Grüße
Lalom
Logi16,9k Beiträge · seit 201209. Sept. 2019 · #8Lalom schrieb:Logi schrieb:
Kurze Zwischenfrage: wie sieht es bei Euch so zum Thema Jagd aus? 😉 Kein Problem damit oder eher "lieber nicht"?
Ähhhmmm... differenzierte Meinung, aber eher nicht. Warum fragst du?
Weil Du so dringend nach Düsternbrook möchtest.... 😉
LG
Logi
Phil081166 Beiträge · seit 201809. Sept. 2019 · #9travelNAMIBIA schrieb: Okonjima finde ich das Gesamtkonzept bedenklich, aber wer es mag ist dort gut aufgehoben.
Viele Grüße aus WIndhoek
Christian
Darf ich neugierig fragen wieso, Christian?
travelNAMIBIA33,1k Beiträge · seit 200609. Sept. 2019 · #10OFF TOPIC
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Darf ich neugierig fragen wieso, Christian?
meine Meinung zu Okonjima ist hier im Forum schon mehrfach zu lesen... 🙂 Weiteres Beispiel: Zuletzt, so wurde es mir von Farmern berichtet (ich kann das aber nicht verifizieren), dass AfriCat (Okonjima) 400 Geparde, die Farmer gefangen und eben nicht getötet haben, genommen hat. 150 wurden wieder ausgesetzt. Abgesehen davon, dass keiner weiß wo (welcher Farmer würde die freiwillig nehmen?) fragt man sich, wo die anderen 250 geblieben sind. Böse Zungen behaupten, dass sie an Jagdfarmen verkauft wurden...
Viele Grüße
Christian
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offbeat106 Beiträge · seit 201809. Sept. 2019 · #11Hallo Lalom,
ich persönlich fand die Kombi aus Spitzkoppe + Omandumba super und würde es wieder so machen!
Wenn man vormittags aus Swakopmund losfährt, ist man mittags bei der Spitzkoppe und hat noch genug Zeit für die Tour zum Bushman's Paradise etc. Spitzkoppe hat mich landschaftlich extrem begeistert, aber allzu viel kann man eben doch nicht unternehmen (es war bei uns, im November, viel zu heiß um lange in der Gegend rumzulaufen, zumal man bei der Tour mit dem Guide auch einmal alle Richtungen mit dem Auto gesehen hat).
In Omandumba ist es ebenfalls sehr schön, wild und einsam, man kann einen kleinen Spaziergang machen und es ist wirklich nicht weit von der Spitzkoppe, sodass man nicht allzu sehr das Gefühl hat, viel unterwegs zu sein.
LG Offbeat
Südmarokko März 2012 | Südafrika & Swasiland September 2014 | Namibia & Botswana November 2018
ALalexander.h3 Beiträge · seit 201911. Sept. 2019 · #12Hallo,
habe mich zwar noch nicht vorgestellt,
da ich aber in 2 Wochen mit meinem Sohn nach Namibia fahre
stelle trotzdem einfach eine Frage.
Gelten die Bedenken auch für Düsternbrook.
Wollte dort für die erste Nacht hin fahren, weil es nicht so weit von Windhuk ist.
Habe nach Jagdfarmen gegoogelt und folgende Seite gefunden
http://www.natron.net/jagd.htmDort ist Düstenbrook nicht aufgeführt.
Wie bekomme ich raus welches Konzept eine Farm hat?
Schönen Gruß
Alexander
Stefan-Hannover96 Beiträge · seit 201811. Sept. 2019 · #13Hallo Alexander, ist nachzulesen auf der Website der Farm:
Anfang der 60er Jahre war Farm Düsternbrook die erste Farm in Namibia, auf der mit einer sehr schonenden Trophäenjagd begonnen wurde. Grund war das Verkaufsverbot von Rindern aufgrund des Ausbruchs der Maul- und Klauenseuche. Not macht bekanntlich erfinderisch und so hat sich Marga Vaatz, Mutter des heutigen Besitzers, nach alternativen Landnutzungs- und Einkommensmöglichkeiten umgesehen. Als Antwort auf die Frage "Was machen berufstätige Frauen mit Ihren Kindern in den Ferien?" eröffnete sie eine Kindergästefarm und gründete dann in der weiteren Entwicklung die erste Jagd- und Gästefarm in Namibia. Der Gedanke fand Anklang und es kamen weitere Farmen dazu.
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Auf der Gäste- und Jagdfarm Düsternbrook betreiben wir eine begrenzte und nachhaltige Trophäenjagd. Sie dient nicht nur als zusätzliche Einnahmequelle, sondern auch der Fleischversorgung für die Küche (d.h. für unsere Gäste), für unsere Arbeiter und für die Leoparden und Geparden. Das dadurch generierte Einkommen wird in Form von Wild in die Natur "zurückinvestiert", d.h. wir kaufen vormals hier heimisches Wild und setzen es wieder aus; so z.B. Giraffen, Eland, Wasserböcke, Springböcke, Impala, Zebras, Kuhantilopen, Strauße und seit 2010 auch Nilpferde.
Für weitere Informationen über die Trophäenjagd besuchen Sie unsere Website "Jagd in Namibia".
Logi16,9k Beiträge · seit 201211. Sept. 2019 · #14alexander.h schrieb:
Wie bekomme ich raus welches Konzept eine Farm hat?
Wenn Du grundsätzlich bei dem Thema Jagd "Spontan-Herpes" bekommen solltest, ist Namibia vielleicht nicht das geeignetste Reiseland für Dich/Euch.
Auf allen Farmen wird gejagt. Manche kommunizieren es offen, wie unter anderem Düsternbrook, andere wiederum haben für den Jagdtourismus extra einen anderen Namen gewählt...
LG
Logi
ALalexander.h3 Beiträge · seit 201911. Sept. 2019 · #15Hallo Logi,
ich bekomme keinesfalls Herpes beim Thema Jagd und esse auch sehr gerne Fleisch.
Solange das Fleisch irgendwie gegessen wird habe ich weder ein Problem mit Jagen oder Angeln.
Im Beitrag von Christian war ja von Geparden die Rede.
Ich weiß nicht ob man die essen kann oder weshalb man die schießt.
Im Beitrag von Stefan-Hanover ist ja auch von Trophäenjagd die Rede.
Ich muss gestehen ich weiß wenig darüber.
Vom Gefühl kommt es mir aber komisch vor ein Tier zu töten nur um das Geweih an die Wand zu hängen oder den großen Fisch auszustopfen und ins Regal zu stellen.
Vielleicht fahre ich einfach mal hin 😎
Alexander
Sasa2'391 Beiträge · seit 201612. Sept. 2019 · #16Hallo Alexander,
die meisten Trophäentiere werden natürlich auch gegessen. Wenn es nicht gerade Raubkatzen sind.
Auf Düsternbrook merkt man daran, dass gejagt wird, dass Die Tiere sehr scheu sind. Man sieht Zebras oder Antilopen beim Gamedrive nur aus weiter Entfernung.
Beim Ausritt konnte ich dann ein paar Giraffen sehen und auch die Zebras waren dann nicht ängstlich.
Düsternbrook hat eine wunderschöne LAge über dem Fluß. Wenn man auf Hippos im Stausee und Geparden und Leo in Gefanschenschaft steht, dann ist man dort richtig.
Wir waren auch schon da und uns hat damals vieles gefallen, aber eben auch vieles nicht. Vor allem das Essen geht gar nicht. Viel zu wenig und nicht besonders gut. Man sitzt mit anderen am Tisch und wenn man dann ein paar am Tisch hat, die sich den Teller volladen, dann bleibt für die restlichen nichts mehr übrig. Es wird nichts nachgereicht. Es gab pro Person eine mittelgroße Kartoffel oder für 10 Personen eine Schüssel Reis in der Göße eines Fußballs.
Aber wie gasagt. wunderschön gelegen. Von den Felsenzimmern sieht man von der Terasse auf den Fluuß. Abend komme das viele Tiere trinken. Das ist wirklich toll.
Viele Grüße
Sasa
Die Freiheit des Einzelnen endet da, wo seine Faust die Nase eines anderen trifft.
3 Generationen zum ersten Mal auf Pad, Namibia 2016:
http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/291659-3-generationen-auf-grosser-namibia-erstlingstour.html