Afrikareise Ostern 2020 - SA oder Simbabwe

8 Antworten · 2'124 Aufrufe · gestartet 20. Aug. 2019 von JOL
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Themenstarter31 Beiträge · seit 201120. Aug. 2019 · #1
Hallo liebe Forumsmitglieder,

zugegeben ich war schon lange nicht mehr hier - und auch schon lange nicht mehr in Afrika. Nach Namibia, Botswana und Tansania vor einigen Jahren würde ich aber Ostern 2020 gerne wieder los ziehen. Wir sind zu 3 - mit dabei ist unsere 10 jährige Tochter und am liebsten reisen wir mit Dachzelt. Besonders gut gefallen hat mir bisher der Chobe NP und die Spitzkoppe, Ethosha fand ich eher mäßig interessant. Tansania war sehr tierreich aber auch sehr überlaufen.

Nun würde ich am liebsten nach Simbabwe reisen, bin mir aber nicht sicher ob April der richtige Monat ist und ob das mit einer 10jährigen sinnvoll ist. Alternativ könnte ich mir SA vorstellen - hier ist die Frage ob Cape Town oder JoBurg und was die beste Route wäre.

Was ist Eure Meinung? Ich weiss die Frage ist seeeehr generell, aber ihr habt so viel mehr Erfahrung als ich und ich bin für alle Vorschläge offen 🙂
Beste Grüße und ich bin sehr gespannt und lese im übrigen immer gerne Eure spannenden Beiträge!
JOL
505 Beiträge · seit 201721. Aug. 2019 · #2
Hallo,

Fangen wir erstmal mit den grundlegenden Sachen an!
Wie lange soll es denn überhaupt sein?

Und ein paar mehr Infos sollten es schon sein!
Was sind eure Vorlieben? Mehr Tiere? Mehr Landschaft? Kulturell? Aktiv?
Was stellt sich euer Töchterchen denn so vor? Hat sie auch Afrika- Erfahrung?
Ist das Dachzelt Pflicht oder können es doch auch Loges sein?

Wie soll man sonst Kapstadt und Gardenroute oder Krüger und Drakensberge vergleichen? Oder gar Simbabwe?

Gruß
Markus
Kapstadt Namibia VicFalls 2012 Namibias Süden & KTP 2018 Cuba 2019 Eifel 2020 Ostfriesische Nordseeküste 2021 Schottland 2022 Australien 2023 Stockholm 2024 Dublin 2024 Edinburgh 2024 Al Andalus 2025 Und dieses Jahr noch Venedig, Athen und Edinburgh
Themenstarter31 Beiträge · seit 201123. Aug. 2019 · #3
Ja, da hast du wohl recht - also es sollten circa 18 Tage sein und das Dachzelt ist kein muss, wäre aber schön. Töchterchen hat keine Afrikaerfahrung aber viel Camping- & Reiseerfahrung. Sie liebt alles, wo man viele Tiere sieht. Regenwald in Costa Rica war bisher ihr Favorit.

Inzwischen bin ich so weit, dass ich auf jeden Fall SA vorziehe aber mir wäre eine Route lieb, die etwas hmmm... Wildnis... aufzuweisen hat und ich fürchte, dass die Garden Route sehr gut besucht ist und es dort auch nicht so viele Tiere zu sehen gibt?

Alternativen? Ist Krüger mit Etosha zu vergleichen oder eher mit Chobee oder dem Serengethi NP in Tansania. Entschuldigt die Newbee Fragen. Ich bin noch recht unsicher wohin es gehen soll...

DANKE!
Themenstarter31 Beiträge · seit 201123. Aug. 2019 · #4
Nochmal kurz zu Simbabwe: Das wäre mir nach wie vor das liebste, aber ich glaube mit Lara & zu der Jahreszeit ist SA die bessere Idee...
1'822 Beiträge · seit 201623. Aug. 2019 · #5
Hallo,
für Wildnis und Tiere würde ich nicht die Gardenroute wählen und auch nicht die Kapregion.
Schau dir mal KwaZulu-Natal an. Vielleicht wäre das etwas für euch.

Den Kruger würde ich mit keinem der genannten Parks gleichsetzen. Er ist landschaftlich sehr divers, aber in weiten Teilen weit weniger offen als Etosha oder die Serengeti. Wir fahren immer wieder gern mit unseren Töchtern dorthin.

Schau dir doch Reiseberichte zu den Regionen und Parks an, dann kannst du dir einen Eindruck verschaffen.

LG
Sascha
Website: www.picturesgonewild.de SA, Namibia, Mauritius 2016 / Kruger NP 2016, 2018, 2021, 2023, 2025 / Namibia 2017 / Sri Lanka 2018 / Namibia und Botswana 2019 / Costa Rica 2022 / Namibia 2022 / Norwegen 2024 / Indien 2025 Alle Reiseberichte unter: https://www.namibia-forum.ch/forum/linksammlungen-signaturen/304512-h-badger-reiseberichte.html
zuletzt bearbeitet 23. Aug. 2019
105 Beiträge · seit 201623. Aug. 2019 · #6
Hallo Jol,

vorneweg in Südafrika war ich bisher noch nicht.
Meine Erfahrungen bisher:
Namibia:
- viel Landschaft, wunderschön und abwechslungsreich
- genug Wildnis, wenn man sie sucht
- bis auf wenige Plätze (Etosha) nicht so viele Menschen, aber leider auch nicht so viele Tiere/Tierarten gesehen
- Reisezeit 1xMärz, 1xMai
Botsuana:
- auch wunderbare Landschaft, grüner als Namibia
- im Okavango-Delta/ Khwai Region - an wunderschönen einsamen Orten gewesen, wenig Menschen aber auch wenig Tiere, viel Wasser, sehr, sehr viel Wasser auch auf den Wegen die man eigentlich fahren wollte ...
- Moremi - auch viel Wasser, wenig Tiere
- Chobe - viele Tiere , aber für mich auch zu viele Menschen
- Reisezeit Mai ( deshalb auch das viele Wasser)
Simbabwe:
- ich war "nur" an den Victoriafällen - beeindruckend, da auch mit sehr viel Wasser, war der Abschluß der Botsuanareise
Sambia:
- South Luangwa - für mich der bisher der schönste Nationalpark in dem ich war
- viele Tierarten und relativ viele Tiere gesehen und erstaunlich wenig Menschen
- Reisezeit: Oktober
Malawi:
- als Land zum Bereisen sehr interessant
- Sehr nette Menschen, kein Betteln oder zu aufdringliche Verkäufer erlebt, außer in Anfängen direkt am Malawisee
- Landschaftlich und um zu Fuß an einsamen Ecken unterwegs zu sein wirklich super
- viele Menschen gibts nur am Malawisee und in den großen Städten
- aber zum Tiere schauen aus meiner Sicht nicht zu empfehlen
- Reisezeit: Oktober
Tansania:
- ich wollte immer in die Seregti, diesen Traum habe ich mir dieses Jahr im Januar erfüllt
- was die Menge an Tieren und auch die Artenvielfalt angeht wohl nicht zu Toppen, es ist auch wahnsinnig beeindruckend, wenn man mitten in 10000 Büffeln oder Gnus oder Zebras steht , aber man ist nie mit einer Sichtung allein, sondern es sind immer viele, für mich zu viele Autos da ... und teilweise sind die Fahrer auch recht rücksichtslos, da wird gedrängelt und teilweise werden auch die Tiere bedrängt

So das waren meine ganz subjektiven Reiseerfahrungen.

Viele Grüße
Cora
Reisen: Marokko 2006-2024 18 mal, Jordanien 2015, Namibia 2016, Nam-Bot-Sim 2017, Malawi-Sambia 2018, Tansania 2019, Uganda 2020, Oman 2022, Südafrika 2023, Madagascar 2023, Kenia 2024, Kambodscha 2025, Usbekistan 2025
zuletzt bearbeitet 23. Aug. 2019
Themenstarter31 Beiträge · seit 201123. Aug. 2019 · #7
Hallo Sascha,
danke dir.Werde ich machen. KwaZulu-Natal habe ich noch nicht in Betracht gezogen - würdest Du mir dort etwas besonders nahe legen? Eher hatte ich wenn an JoBurg Blyde River, Krüger gedacht... ah ja und in der Tat iSimangaliso Wetland / Hluhluwe-iMfolozi.
Ich schaue mir das gleich nochmal genauer an. Flüge wären von Palma aus auch besser als nach Cape Town. Dort hatte ich an den Addo und Zebra Mountain park sowie das Valley of Desolation gedacht... Ich hoffe ich habe das aus dem Kopf jetzt nicht alles total falsch geschrieben 🙂
Danke Euch allen!
257 Beiträge · seit 201623. Aug. 2019 · #8
Hallo JOL,

a) Welche Tiersichtungen sind euch wichtig?
Müssen Elefanten dabei sein?
b) Kommen Camps ohne Zaun in Frage (Stichwort Sicherheit der Tochter)?

Wenn a) mit „Nein“ und b) mit „Ja“ beantwortet werden kann, so kämen ja vielleicht auch noch KTP, CKGR und Moremi in Botswana in Frage. Chobe hatte euch ja sehr gut gefallen.


Viele Grüße
Simon
zuletzt bearbeitet 23. Aug. 2019
Themenstarter31 Beiträge · seit 201123. Aug. 2019 · #9
Hallo Simone, in Moremi war ich vor Jahren - hat mir auch sehr gut gefallen - in den anderen beiden nicht. Auch so ja und Elefanten müssen nicht unbedingt sein (Zebras schon laut meiner Tochter) und ja unumzäunt kommt in Frage, sie ist 10 und ich kann ihr das erklären.
Ich werde mir alles ansehen und dann evtl mit einer genaueren Routenidee mit Sicherheit nochmal zurück kommen...
Danke Euch allen!
Julia
PS: wie ist Eure Erfahrung mit iSimangaliso Wetland / Hluhluwe-iMfolozi..

Viele Tiere. tolle Landschaft und wenig Menschen klingt toll, aber ich glaube, dass wird dann eher eine anderer Reise, es sei denn mich überzeugt doch noch jemand von ZIM 😉