Tag 18: 1. Juni 2019 – Wir zirkeln bis nach Xakanaxa
Obwohl wir heute nur bis Xakanaxa fahren, wollen wir früh loskommen. Und weil uns die Südafrikaner gestern abend schon ganz schön genervt haben, sind wir etwas lauter wie notwendig – Rache ist süss 😈 . Dafür ist aber immer Zeit 🤩
An der 3rd Bridge bekommen wir den ersten "Schreck" – kein Wasser mehr an der 3rd Bridge. Da wo bisher immer eine Wasserdurchfahrt nötig war – und sind wir doch mal ehrlich, das hat noch jedem Spass gemacht 😄 – kommt man nun mit trockenem Reifen über die Brücke.
Wer die Wasserdurchfahrt noch nicht kennt - das sieht dann so aus 😗
Gleich hinter der Brücke fahren wir links ab, dort ist ein Viewpoint, wo man schön über das Wasser schauen kann.
Ja, wenigstens hier hat es noch Wasser 🙄 .
Wir fahren dann nicht auf der Hauptroute zurück sondern halten uns auf Nebenrouten in Richtung Fourth Bridge. Die Landschaft hier hat was märchenhaftes an sich.
Wir kommen immer wieder an Wasser, doch da wollen wir ganz bestimmt nicht weiterfahren…..
Sieht er nicht schön aus unser Landcruiser?
Kurz vor der 4th Bridge wählen wir den Abzweig in Richtung Magwexhlana Pools -oder so ähnlich 😗 . Das gefällt uns sehr sehr gut hier.
Wenn wir so viele unterschiedliche Tiere sehen, dann sind wir schon im siebten Sichtungshimmel 🤩 .
Wir fahren zurück zur Fourth Bridge und überlegen gerade, welchen "Loop" wir nun unter die Räder nehmen sollen, dann erscheint der Wegweiser zu Dead Tree Island 🤩 . Während wir vor zwei Jahren ja kaum ohne Wasserberührung auf den regulären Hauptpads fahren konnten....
so sah es 2017 aus
.... scheinen wir dieses Jahr ja überall hinzukommen. Und warum nicht nach Dead Tree Island? Gesagt und abgebogen. Vamos Dead Tree Island. Der Weg dorthin führt mal rechts, dann mal wieder links, ohne Navi hätten wir da schon längst die Orientierung verloren. Und selbst das Navi führt uns immer wieder mal an der Nase herum. Aber die Pad ist immer sehr gut zu fahren.
aber was ist das? Gerade noch erwischt 🤩
Da retten uns nur noch die GPS Daten der «Brücke», die nach Dead Tree Island führt. Ja und was soll ich sagen, dort wo die Brücke und diverse Wasserdurchfahrten eingetragen sind, ist einfach alles trocken – überall.
Doch bevor es weitergeht, müssen wir erst einmal an den Wasserbüffeln Kafferbüffel (danke Friederike) vorbei 😮
Die sind echt überall 🙄
Und da müssen wir jetzt durch - ob wir wollen oder nicht 😈
Und dann sind wir dort - Dead Tree Island 🤪 Wir sind hier wirklich ganz trockenen Reifens hergekommen und könne es fast nicht glauben 😄
Dann kommt uns ein Auto entgegen, das anscheinend die Orientierung verloren hat – natürlich nicht das Auto, sondern die Insassen 😈 – und die waren wohl ohne Navi unterwegs 😊 . Sie halten uns eine Kopie der Tinkers Map unter die Nase und fragen, wo sie sind! Wir zeigen auf den Bereich Dead Tree Island, weil wir ja auch nicht so genau wissen, wo genau wir sind. Aber WIR haben ja wenigstens ein Navi dabei. Dann fragen sie uns, wo es zum Okavango Delta hingeht. Häh? Da konnte ich ihnen nicht helfen. Und dann sind sie weitergefahren 😵 Kaum waren sie weg, habe ich mir wirklich Sorgen gemacht - was wenn sie hier nicht wieder rauskommen? 😊 😊 😊
Wir lassen uns weiter in Richtung Xakanaxa zirkeln und geniessen auch die Rückfahrt.
Am Abzweig zu den festen Camps kommen wir dann raus. Wir fahren dann gleich zu unserer Campsite – wir haben die Nummer vier. Und wir sind entsetzt 🙄 – der Inhalt des Mülleimers liegt auf der ganzen Campsite verstreut und gut und gerne 20 bis 30 Baboons tummeln sich in und um den Müll. Das geht gar nicht 🤢 .
Wir fahren zum Gate, wo wir uns eh registrieren müssen. Dort angekommen, fragen gleich mal nach, ob wir nicht eine andere Campsite bekommen können – weil wir wirklich keine Lust auf Müll und Baboons haben. Das würde angeblich nicht gehen, weil "fully booked". Ob denn dann nicht wenigstens jemand vorbeikommen könnte, um den Müll wegzuräumen. Das würde auch nicht gehen, weil niemand verfügbar wäre. 😵 Und ausserdem kann das gar nicht so schimm sein, weil die Mülleimer heute früh geleert wurden. Oh, das nervt 😊 . Aber anscheinend haben wir keine andere Wahl, wie auf dem verdreckten Campground zu bleiben. Also fahren wir wieder zurück, versuchen den Müll zu ignorieren und sind froh, dass gerade wirklich keine Baboons ihr Unwesen treiben, die sind wie vom Erdboden verschluckt.
Wir sind übrigens immer noch ganz alleine auf dem Platz - fully booked?
Dann kommt ein Auto angefahren, die Dame vom Gate, die wohl für den Platz hier verantwortlich ist. Wir sind erstaunt 😏 . Und noch erstaunter sind wir, als sie beginnt mit den blossen Händen den Müll aufzusammeln. Sie hat inzwischen gesehen, dass wir nicht übertrieben haben. Und da uns das dann ganz schön peinlich ist, helfen wir ihr mit dem Müll. Der Bann ist gebrochen und sie bedankt sich. Zusammen mit einem Kollegen sitzt sie dann noch ziemlich lange beim Sanitärhäuschen rum und wartet auf ein Auto, das die beiden zurückbringt.
Nun sind wir doch wieder mit dem Platz hier versöhnt und geniessen den restlichen nachmittag.
Rotschnabelfrankolin
Halsband-Bartvogel
Afrikanischer Wiedehopf
Rotschnabeltoko
Haubenbartvogel
Wenn das mal kein Drossling ist 😗 Genauer gesagt ein Weissbürzeldrossling - das weiss nicht ich, sondern fotomatte 🤩
Da werfe ich mal den Namen Tiputip in die Runde 😊 Und dank Matthias/fotomatte weiss ich nun, dass es den im Moremi gar nicht gibt 😗 . Das ist also ein Coppery-tailed Coucal, oder Angola-Mönchskuckuck
Angolaturteltaube
Bis um 17 Uhr ist übrigens nur noch ein weiterer Camper hier aufgetaucht – ob der Rest wieder so spät kommt wie die Südafrikaner gestern? Wir hoffen mal nicht.
So langsam wird es Zeit, ans Essen und das Lagerfeuer zu denken.
Ganz alleine geniessen wir den schönen Sonnenuntergang - ist das Leben nicht schön? 🤩
Das war heute ein Tag so ganz nach unserem Geschmack. Wir sind mal hier und mal dort herumgefahren, haben mal dies und mal das gesehen - ein wirklich schöner Tag 🤩 .
Und dann - es ist Samstag abend gegen 20 Uhr - kommt ein Versorgungsfahrzeug angefahren mit einem Wassertank im Schlepptau. Die sind doch tatsächlich fast die ganze Strecke im Dunkeln gefahren 🙄 . Natürlich fragen wir uns, was das soll und kommen zu folgender Vermutung: Wahrscheinlich hat die Dame vom Gate auch mal die Toilette nutzen wollen 🤪 . Und dabei musste sie wohl feststellen, dass in keiner einzigen Toilette die Spülung funktioniert. Dort steht nämlich lediglich ein Eimer - der Mülleimer - daneben. Die Idee mit dem Eimer ist ja so schlecht nicht, ist aber doch nicht ganz zu Ende gedacht – weil der Eimer passt halt nicht unter den Wasserhahn – somit kann man sich auf diese Art und Weise halt auch kein Wasser zum Spülen besorgen 🤩 . Das war übrigens nicht die einzige Toilette im Moremi, die sauber war (grosses Lob an die Putzkräfte), in der aber die Spülung nicht funktioniert hat. Die Putzkräfte haben hier mit dem Eimer - in anderen Camps mit einer grossen Wasserflasche - improvisiert. Auf die Idee, dass man die nicht funktionierende Spülung irgendjemanden melden könnte, scheint aber niemand gekommen zu sein. Warum auch, ist ja auch nicht deren Aufgabe…… 😈 Und wir konnten uns halt vorstellen, dass die Dame vom Gate da nun Abhilfe schaffen wollte.... Am nächsten Tag wurde da dann schon früh am Morgen auch fleissig dran gearbeitet. Also hat unsere Vermutung wohl gestimmt 🤩 .
Später am Abend, als endlich wieder Ruhe eingekehrt ist, hört Hansi ein Rascheln hinter sich 🙄 Er dreht sich um und nur wenige Meter von ihm entfernt, läuft eine Hyäne an ihm vorbei
Da war ich mit dem Foto leider viel zu langsam – genauso sieht das Bild dann auch aus 😗 . Aber trotzdem: das war ganz schön unheimlich.
Wir stellen unsere Wildkamera auf, weil wir sicher sind, dass da heute nacht einiges über den Platz läuft 🤪 .
Ach so, der Platz war tatsächlich nur mit zwei Campern belegt – von wegen fully booked 😊 .
Fazit Xakanaxa: Das Camp liegt sehr schön mit Deltablick. Als Zwischenstation wenn man die ganzen Loops hier fahren möchte, einfach genial. Die Sanitätshäuschen waren – wie überall im Moremi – sauber, aber eben ohne funktionierende Wasserspülung. Hier haben wir kein Feuerholz bekommen und die Bootstouren wurden im Moment nicht angeboten. Also irgendwie keinerlei Service. Uns hat das allerdings nicht wirklich gestört, uns hat es hier sehr gut gefallen.
Teil 2211. Juli 2019
Tag 19: 2. Juni 2019 – Wir zirkeln weiter zum North Gate
Heute früh sind wir auf unsere Wildkamera gespannt 🤪 : Haben wir heute nacht ja Elis auf dem Platz gehabt und noch weitere Geräusche gehört. Aber: wir haben die Kamera wohl falsch eingestellt und somit gibt es keine Bilder – wir sind echt enttäuscht 😵 . Na ja, können wir jetzt auch nicht mehr ändern. Nach dem Frühstück fahren wir los. Unser erstes Ziel sind die Paradise Pools.
Das ist ja diese ganz spezielle Landschaft, die uns so gut gefällt
Hin und wieder kommt man dann doch noch ans Wasser - für uns ist hier natürlich Endstation....
.... sonst müssten wir hier auch unsere Federn trocknen 🤩
So richtig viel haben wir ja nicht gesehen, aber wir lieben diese Landschaft einfach so sehr.
Auf dem Weg zur Hauptpiste haben wir den ersten Roadblock 🤪
Auf dem Weg zu den Dombo Pools gibt es noch so eine Art "Viewpoint". Da war gerade Badetag, doch die Badegäste sind leider gerade am Gehen also wir kommen 🙄
Dann kommt der Abzweig zum Dombo Hippo Pool. Ja, so gefällt uns das 😄 .
Und dann können wir uns an den Hippos nicht mehr satt sehen 🤩 . Der Pool macht seinem Namen alle Ehre 🤪
Doch es gibt auch ein paar Wasservögel zu bestaunen:
Den Waffenkiebitz Stelzenläufer
Und den Afrikanischen Löffler
Noch ein letzter Blick auf die Hippos und es geht wieder in Richtung Hauptroute.
Und immer wieder springt uns was vor die Linse 🤪
Hornrabe
Sobald wir eine Möglichkeit finden, in Richtung Khwai abzubiegen, tun wir das. Ich weiss, ich wiederhole mich – aber das letzte Mal war es ein Unding, so nahe an den Fluss zu kommen. Und hier sind wir einfach begeistert 🤩 . was sich in dem hohen Gras so alles tümmelt - unglaublich 🤪 . Und das ist nur das, was wir gesehen haben 😗
Und dann sind wir auch schon am North Gate angekommen. Wir haben die Campsite 2 und da wir morgen auch noch den ganzen Tag hier haben, geniessen wir wieder den nachmittag im Camp.
Heute versuche ich mich mal nicht in der Vogelfotografie, sondern an den Baboons Grünmeerkatze 🤩 .
Ja, es gibt einige Baboons Grünmeerkatzen, aber sie lassen uns weitgehend in Ruhe - heute zumindest 😈 .
Khwai/North Gate Campground: Das ist der Campground im Moremi, der uns eigentlich am wenigstens gefällt, obwohl es hier natürlich echt tolle Game Drive Möglichkeiten gibt. Wir haben die Nummer 2 mit etwas Khwai-Blick. Die alten Toilettenhäuschen wurden gerade gerichtet. Die Sanitärhäuschen sind in einem erbärmlichen Zustand. Natürlich funktioniert auch hier die Toilettenspülung nicht und es gibt auch nicht immer Wasser zum Duschen. Feuerholz kann man sich im Khwai Village besorgen.
Teil 2312. Juli 2019
Tag 20: 3. Juni 2019 – Am Khwai entlang zur Magotho Campsite
Heute morgen können wir wieder etwas «trödeln», haben wir doch nur eine kurze Strecke bis zur nächsten Campsite – zum Magotho Camp – zu fahren. Gestern haben sich die Grünmeerkatzen ja mit uns arrangiert 😈 - bzw. wir uns mit ihnen 😗 - und wir sind vor «Angriffen» verschont geblieben. Und auch am Morgen sah es noch ganz gut aus, als könnten sie kein Wässerchen trüben:
Doch dann, haben sie mit geballter Kraft zugeschlagen – Attacke! 🤩 Ich war einen Moment unachtsam und dann kamen sie von allen Seiten. Zum Glück war der Camper geschlossen und auch durch das Dachzelt konnte keine Meerkatze ins Innere gelangen. Die wussten aber ganz genau, wo der «Eingang» gewesen wäre. Und so konnte ich unsere Frühstücksutensilien erfolgreich vor der Meute retten. Die einzige Beute, die sie machen konnten, war der leere Milchkarton 😄 .
Und dann die Erkenntnis: Das kann man ja gar nicht essen 🤩
Vielleicht kann man das ja als Kuschelkissen verwenden, ein Kuschelkissen, das einen nicht ständig beisst, laust und davonjagt 😈
Hm, was steht da drauf? Ich kann es nicht lesen 😗
Das taugt zu gar nichts, lassen wir es einfach liegen 🙄
Und dann rast die Meute zum nächsten Campground weiter - vielleicht haben sie da ja mehr Glück 🤩
Und dann ist wieder Ruhe eingekehrt auf dem Campground.
Aber irgendwann müssen wir halt doch los. Natürlich geht es erst einmal über die Brücke über den Khwai River.
Wenigstens der Khwai führt noch etwas Wasser.
Wir wollen aber so schnell wie möglich an den Khwai gelangen und nehmen dazu die erste mögliche Abfahrt nach rechts. Im und neben dem Khwai tummeln sich allerlei Tiere. Das macht echt Spass zu fahren.
Ich versuche es gar nicht erst 🤩 Den kennt mein kleiner Vogelführer nicht 😈 Aber die Bele: open-billed stork. Danke Bele
Dann sind wir auch schon am Flugfeld.
Was ist denn das für ein grosser Vogel?
Der Bereich um die Belmond Khwai River Lodge ist für uns gesperrt. Das weiss aber unser Navi nicht und so versuchen wir den Bereich selber irgendwie zu umfahren. Wir verzirkeln uns aber, weil sich die als Transit-Route eingetragene Piste nicht sonderlich – man könnte auch sagen gar nicht – von den anderen Pisten unterschieden hat. Und so kommen wir letztendlich auf der «neuen» Transitroute zum Mababe Gate heraus. Wir sind etwas irritiert, aber ich erinnere mich daran, dass ganz in der Nähe ein Hippo Pool ist. Und da fahren wir noch kurz vorbei. Oh ja, das hat sich wieder gelohnt 🤪 .
Der Abstecher hat sich echt gelohnt. Wir fahren nun wieder zurück in Richtung Khwai Village und zur Abfahrt, die wir vorher schon genommen haben. Und so sind wir bald wieder am Airstrip.
Dieses Mal finden wir auch eine Umfahrung der Lodge, landen wieder am Khwai und werden wieder mit vielen schönen Sichtungen belohnt 🤪 .
Graufischer
Sattelstorch
Und dann taucht auch schon die erste Furt auf, die hier über den Khwai, bzw. den Mbudi auf das andere Ufer führt. Hm, sollen wir oder sollen wir nicht?
Wir trauen uns nicht 😗 und fahren weiter. Die nächste Furt sieht schon viel besser aus...
.... und da kommen wir dann problemlos auf die andere Seite.
Belohnt werden wir mit einer grossen Elefantenherde – es macht einfach immer wieder so viel Spass den grauen Riesen zuzuschauen.
Hallo, wer bist du? Willst Du mein Freund sein?
Dann halt nicht 😗
Boh, was für ein riesen Kaffernbüffel
Kaffernbüffel mit Kuhreiher im Hintergrund, Blatthühnchen im Vordergrund und Madenhacker auf Büffel 🤩
Und dann ist es auch nicht mehr weit bis zu unserer Campsite. Laut Buchungsbestätigung haben wir die Nummer 1 mit Khwai View. Wir fahren also am Khwai entlang und finden dann auch unsere Campsite. Aber: Dort hat sich schon eine Gruppe von Südafrikanern niedergelassen 😵 . Immer diese Südafrikaner 😗 . Zu diesem Zeitpunkt wussten wir noch nicht, dass wir uns eigentlich auch unter jeden noch freien Baum hätten stellen können. Deshalb sind wir also losgezogen, um so etwas wie ein «Büro» oder einen «Empfang» zu suchen. Wir haben nur eine Gruppe Locals getroffen, die uns aufgefordert haben, ihnen zu folgen. Gesagt, getan. Schliesslich kamen wir an ihrem Lager an und konnten unser Anliegen schildern. "Ja, das ist schade, die Nummer 1 wäre wohl irgendwie doppelt vergeben 😵 . Aber wir könnten gerne die Campsite Nummer vier da hinten nehmen." Das wollten wir aber nicht, weil die arg schattig war und ausserdem haben wir dort jede Menge Baboons gesehen beim Vorbeifahren. "Wie wäre es dann mit dem Baum da hinten? Oder der neben der Nummer 4. Ja, der wäre gut, den sollen wir nehmen!" Wir sind echt sauer 😊 und versuchen wenigstens eine andere schöne Campsite zu ergattern? Die 2? oder die 3? "Nein, alles belegt, das geht nicht, die ist ja reserviert 🙄 ."Meine Antwort: "Das wäre ja nicht schlimm, die könnten ja dann auf die 4 oder unter den Baum gehen." Er dann wieder: "Nein, das kann er nicht machen, Die haben ja eine Reservierung 😈 " Ich dann: "Aber wir doch auch. Dann soll er schauen, dass er die 1 freibekommt, wenn ihm das so wichtig ist 😗 ". Ja, so ging das dann gut eine halbe Stunde hin und her. Zum Schluss fahren wir dann echt frustriert in Richtung Baum los. Wenn uns das alles hier nicht so gut gefallen hätte, wären wir einfach weitergefahren. Das hat echt genervt 😵 . Doch die «Site» hat uns gar nicht gefallen – sie war klein, schattig und irgendwie wollten wir eine schöne grosse Campsite hier haben 😈 . Also wieder zurück und weiterdiskutiert. Endlich sind wir ganz resigniert in Richtung Campsite Nummer vier losgefahren. Doch der Wortführer wollte uns jetzt nicht einmal mehr diese Campsite geben, sondern den Baum daneben, laut seiner Argumentation halt die 4b). Da haben wir aber nicht mitgespielt 🤪 . Diese oder keine oder eben die Nummer 1, weil das ist ja laut Reservierungsbestätigung unsere «reguläre» Campsite. Er hat uns dann «gedroht», dass wir den Platz dann teilen müssten, weil sie ja ausgebucht wären und überhaupt würde das nicht gehen. Das war aber der Punkt, wo ich auf keinen Fall mehr nachgeben wollte und wir haben den Platz demonstrativ in Besitz genommen - typisch deutsch halt 😗 .
Unsere Campsite Nummer 4 mit viel Platz und nicht allzu schattig 😎 .
Aus Zeitgründen geht es hier dann erst morgen wieder weiter mit Campground TV african style 😈
Teil 2413. Juli 2019
Tag 20: 3. Juni 2019 – Campground TV african style
Der nachmittag war dann echt kurzweilig – hier auf dem Campground herrscht ein ständiges Kommen und Gehen. Nehmt Platz und geniesst den nachmittag 🤩 .
Dieser Kerl kam directement auf uns zu 🙄
Das war schon etwas "unheimlich". Dann dann ist er zum Glück in einem grossen Bogen um uns herum gelaufen 🤪 .
Und dann ging es wieder zurück: 🤩
Und kurz darauf hat uns schon der nächste Eli einen Besuch abgestattet 😄
Und schon ging es in einer anderen Ecke weiter 😗
Wir zappen mal kurz weiter zu den anderen Programmen 🤩 Da gibt es die Baboons - zum Glück waren sie friedlich. Als wir hergefahren sind, war der ganze Platz voll von ihnen
Im anderen Programm laufen die Squirrels 🤩
Doch wir schalten schnell wieder zurück zum Hauptprogramm, zu den Elis 🤩 Das ist dann doch interessanter.
Ein Eli kommt selten alleine....
Aber zu dritt macht alles natürlich viel mehr Spass 🤩
Warum herrscht hier aber so ein reger Elefanten-Verkehr? Ziel ist immer einer der zahlreich vorhandenen Kameldornbäume....
..... der Rüssel wird langsam angehoben....
.... der Kopf am Baumstamm platziert....
...dann wird kräftig geschüttelt - das tut einem ja schon beim Zuschauen weh.....
.... und voilà: Nun muss man die Früchte nur noch vom Boden aufheben. Ist das nicht tricky?
Es gibt aber noch eine weitere Methode, um an die begehrten Früchte heranzukommen:
Man kann nämlich den Kopf auch direkt auf den Baumstamm legen....
Das funktioniert genauso gut 🤩 .
Und dann gaben die Elis genug und ziehen weiter - zum nächsten Campground. Vorstellung beendet 🙄 .
Mit Müh und Not konnte ich Hansi davon überzeugen, dass wir hier auf jeden Fall noch einen Game Drive machen müssen. Er wollte nämlich den Platz nicht mehr verlassen, hat er doch befürchtet, dass unsere Campsite an andere Camper vergeben wird 😗 .
Also den Platz grossflächig belegt 😈 und losgefahren.
Open-billed Stork Tja, war wohl nichts 😗 Das ist ein Goliath Heron. Danke Bele 😘
Suicide Chickens aka Helmperlhuhn
Hippo in "Grütze" - ist das witzig 🤩
Hier drehen wir dann auch um und fahren zum Campground zurück. Aber: wären wir mal weitergefahren...... Warum? Das erfahrt ihr morgen 😗 .
So richtig viel haben wir jetzt nicht gesehen - da war unsere "Ausbeute" heute mittag wesentlich grösser. Was wir aber gesehen haben ist, dass inzwischen der ein oder andere Baum am Khwai – kein regulärer Campingplatz – belegt ist. Hätten wir das mal früher gewusst - diese Bäume hätten uns wesentlich besser gefallen und der ein oder andere war heute mittag noch frei.
Mit einem etwas mulmigen Gefühl sind wir dann zu unserer Campsite Nummer vier zurückgefahren. Immer noch alles verlassen 🤪 . Auch die Nummer 4b) war leer, die Nummer 2 schien auch nicht belegt, lediglich auf die Nummer 3 sind spät noch Camper gekommen. Bei jedem einfahrenden Auto sind wir zwar zusammengezuckt und wir haben auch immer wieder lautstarke Diskussionen mitbekommen – die Campgroundvergabe scheint irgendwie nicht so ganz zu funktionieren 😗 – aber wir sind alleine geblieben auf unserem Platz.
Als dann das besonders grosse Campfire – wegen den Elefanten natürlich – angezündet wurde und wir mit dem ein oder anderen Glas Wein am Lagerfeuer sassen, waren wir wieder versöhnt mit dem Campground hier. Ein wirklich traumhaft schöner Platz. Danke Bele, dass Du in Deinen Berichten immer so von diesem Campground geschwärmt hast 🤪 .
Fazit Magotho Campsite: Bis auf den «Ärger» wegen der besetzten Campsite – und da gibt es morgen noch eine Fortsetzung dazu – hat es uns hier sehr sehr gut gefallen. Der Khwai bietet hier einfach ein total idyllisches Motiv und dann erst die ganzen Tiere, die hier zu sehen sind. Das ist eine unserer Lieblingsplätze gewesen im Urlaub. Im Prinzip ist es nichts anderes wie campen unter einem Baum – ob der Baum jetzt eine offizielle Nummer hat oder nicht – mehr gibt es nicht. Kein Sanitärhäuschen, kein Toilettenhäuschen, nichts. Dafür gibt es aber Elefanten satt.
Teil 2514. Juli 2019
Tag 21: 4. Juni 2019 – Das Geheimnis der Campsite Nummer 1 – Maun Rest Camp
Heute früh sind wir natürlich auf unsere Wildkamera gespannt – hatten wir doch das Gefühl an einer «Eli-Duchgangsstrasse» zu übernachten. Und das war dann auch so 🤪 :
Das Bild ist witzig: Camper unter Eli-Bauch 🤩
Und auch eine Hyäne ist über den Platz gelaufen.
Und heute früh haben wir auch wieder Löwen gehört - ob wir nochmals welche sehen? Heute ist eigentlich die letzte Möglichkeit dafür 😗
Wir packen schnell zusammen, weil wir unten am Khwai frühstücken wollen.
Wir fahren rechts am Khwai entlang und sind schon ganz «aufgeregt». Wenn wir gestern mittag schon soooo viele Tiere gesehen haben, wie ist es dann erst am frühen morgen? Tja, das scheint den Tieren dann doch zu früh zu sein. Dort wo wir gestern jede Menge Elis gesehen haben ist jetzt gähnende Leere……. .
Wir sind nun schon an der Furt, an der wir gestern über den Khwai gekommen sind. Eigentlich wollten wir hier auf die Hauptpiste zurückfahren. Aber es ist noch früh am Tag und wir haben noch nicht gefrühstückt. Also drehen wir um und fahren wieder zurück in Richtung Camp. Dort gibt es weiter hinten auch noch einen Abzweig zur Hauptpiste. An dem schönen Eli-Platz von gestern beschliessen wir anzuhalten und zu frühstücken.
Dann gibt es Frühstücks-TV….. Auf der gegenüberliegenden Uferseite tauchen drei Wilddogs auf – Wow 🤪 .
Sie suchen wohl einen geeigneten Platz, um den Khwai zu durchqueren. Wir sitzen wie gebannt da 🙂
Doch dann tauchen kurz hintereinander noch drei Safari-Fahrzeuge auf. Auch sie haben ihren Gästen heute früh noch nicht allzuviel zeigen können. Deshalb ist es auch wichtig, dass man das Fahrzeug lautstark so positioniert, dass die Gäste gut sehen und fotografieren können 😠 . Das widerum gefällt den Wilddogs so gar nicht 🙄 . Sie laufen am Ufer entlang, um sich eine bessere Stelle zu suchen – gefolgt von den Safari-Fahrzeugen. Wir schauen dem Treiben sprachlos zu. Wir haben jetzt ja schon einige dieser «Verfolgungsjagden» gesehen, wo die Tiere richtiggehend bedrängt wurden. Das hier hat uns aber wirklich traurig gemacht 😐 . Die Wilddogs haben ihr Vorhaben, den Fluss zu überqueren inzwischen aufgegeben und sind im Dickicht verschwunden. Etwa 10 Minuten später sind sie Wilddogs dann ein Stück flussaufwärts wieder zu sehen und die «Verfolgungsjagd» beginnt von vorne. Wir halten uns raus, so wollen wir keine Tiere fotografieren.
Wir beenden unser Frühstück und fahren weiter. So langsam scheint auch die Tierwelt wach zu werden 🤩
Hornrabe
Das Hippo hat es aber mal eilig 🤩
Ist das ein African Darter? Ja, das ist ein African Darter 🤩
Graureiher
Zumindest auf die Hippos ist Verlass - die sind viel zu träge, um sich gross weiter zu bewegen 😈
Hat der Kaffernbüffel sich seit gestern überhaupt bewegt?
Der ist zwar arg weit weg, aber wir haben dieses Jahr noch nicht viele gesehen: African Fish Eagle
Wieder an den Hippos in der «Grütze» vorbei und dann kurz nach unserem gestrigen Umkehrpunkt können wir unseren Augen nicht trauen 🙄 : Da ist noch eine Campsite – nein nicht nur ein Baum, sondern eine Campsite mit einer Nummer dran. Und jetzt dürft ihr drei Mal raten, was das für eine Nummer war. Genau! Die Nummer 1 😛 Haben die doch tatsächlich zwei Campsites mit der Nummer - und keiner weiss das 😗 Hier hätte es uns heute nacht auf jeden Fall auch gefallen.
Bis nach Maun passiert jetzt nicht mehr viel. Wir kommen auf die Transitstrecke, dann auf die Gravel-Road und verpassen wieder die Einfahrt zum Maun Rest Camp 😊 . Dort bekommen wir wieder die Nummer drei. Da wir doch recht früh dran sind, fahren wir gleich weiter nach Maun zum Einkaufen. Also erstmal zum Spar, zu den Beef Boys, zum Liquor Store, Geld holen und tanken. Essen wollen wir auf der Rückfahrt in Marc´s Eatery. Aber: wir sind zu spät dran, die sind gerade dabei, alles einzuräumen und zu schliessen 🙄 . Schade. Aber es hat hier ein paar wirklich nette Souvenirshops, bei denen wir auch fündig werden. Im Boteti River Camp haben wir sehr schöne Holzfiguren gesehen und genau diese gibt es hier. Die haben wir später nur noch am Flughafen gesehen zu einem doppelt so hohen Preis. Also ein Schnäppchen sozusagen 😈
Wir haben aber immer noch Hunger. Also machen wir uns auf den Weg zu Hilarys Restaurant. Doch auch hier wird gerade alles aufgeräumt. Feierabend. Tja, da bleibt uns nur noch das Pizza Plus Coffee & Curry. Da sassen wir ja letztes Mal auch schon. Ich erinnere mich daran, irgendwo gelesen zu haben, dass die richtig toll indisch können. Also bestelle ich ein Curry – und was soll ich sagen? Der Hammer…. 🤩 . Auch Hansis Spareribs sind nicht zu verachten. Gute Wahl 😄
Nun ist es aber an der Zeit wieder ins Camp zurückzufahren. Wir bereiten das Lagerfeuer und den Sundowner vor und dann passiert etwas «seltsames»: Wir bemerken, dass wir auch hier am Campground Wifi-Empfang haben. Wir haben die letzten drei Wochen echt nicht das Bedürfnis gehabt, online zu gehen, haben die Abende zu zweit am Lagerfeuer genossen, aber jetzt passiert es: Wir sitzen gut und gerne ein Stunde vor unseren Smartphones, rufen (unwichtige) mails ab, versenden eine Whatsapp nach der anderen, bekommen natürlich gleich ein Feedback,…. . Irgendwie hat es ja schon was, hier mitten in Botswana zu sitzen und dann mit Freunden überall auf der Welt zu kommunizieren, aber…. Dann legen wir unsere Smartphones zur Seite und hören hinter uns ein miauen – klar, gibt es auch heute für unseren BlackTiger eine grosse Portion Thunfisch. Und wir lassen - natürlich – auch wieder die letzten aufregenden Tage Revue passieren, sind aber auch etwas wehmütig: Befinden wir uns nun eigentlich schon auf dem Rückweg 😉 .
Fazit Moremi Game Reserve: Ja, der Moremi war auch dieses Jahr sicherlich wieder ein Highlight. Wir haben es genossen die ganzen Loops fahren zu können und keine allzugrosse Angst vor Wasserdurchfahrten zu haben. Wir haben endlich Löwen gesehen und jede Menge Elefanten. Während wir hier letztes Jahr eher einzelne Elis gesehen haben, waren es dieses Mal viele grössere Herden. Wir können die einfach stundenlang beobachten. Es gab jede Menge Wild – das konnten wir gar nicht alles fotografieren – aber leider eher wenig Vögel. Da ist uns das letzte Mal gefühlt mehr vor die Linse geflogen. Die Camps hier sind einfach immer noch der Hammer. Man sitzt mitten im Geschehen und manchmal passiert auf den Campgrounds mehr wie auf den Game Drives. Der Zustand der Sanitärhäuschen ist zwar ganz schön erbärmlich, aber deshalb kommen wir ja nicht hierher und es geht ja auch ohne. Das war mit Sicherheit nicht das letzte Mal, dass wir hier waren. Aber DAS Highlight schlechthin im Moremi war das Magotho Camp. Da werden wir das nächste Mal ganz sicher länger wie eine Nacht bleiben.
Teil 2615. Juli 2019
Tag 22: 5. Juni 2019 – Wir übernachten in der Ntwetwe Pan
Heute früh gehen wir es geruhsam an. Da wir die Tour mit der Übernachtung in der Ntwetwe Pan gebucht haben, packen erst einmal Camper und Rucksack um. Als alles fertig ist, gehen wir in Marc´s Eatery frühstücken.
Seit Wochen mal wieder ein richtig leckerere Kaffee mit aufgeschäumter Milch. Hmmmmm – wir sind im siebten Kaffeehimmel 🤪 . Und auch der Rest ist echt lecker. Wir sind – fast – die einzigen Gäste und wir wollen nicht wissen, wie lange es dauert, wenn hier voll ist 😗 . Aber: Uns hat es hier sehr gut gefallen.
So gestärkt kann es weitergehen in Richtung Planet Baobab. Und das heisst, wir müssen nochmals durch die Potholes 🤢
Dann sind wir endlich da. Klar müssen diese beiden Bilder sein, sind wir doch das ersste Mal in Planet Baobab 🤩
Aber warum das Erdferkel hochkant angezeigt wird, der Termitenhügel aber nicht, muss ich wohl nicht verstehen. Aber jetzt ist es mir zu doof und es gibt den Termitenhügel halt in Querformat 😈
Wir werden freundlich mit einem warmen Tuch und einem Begrüssungsdrink empfangen und dürfen hier alles nutzen – auch den Pool - und unseren Camper können wir auf dem Parkplatz stehen lassen. An der Bar bestellen wir die Getränke für die Tour und melden uns fürs Mittagessen im Restaurant an. Dann trinken wir noch eine Kleinigkeit an der Bar, die uns sehr gut gefällt.
Als eine ganze Busladung voll mit älteren Holländern "einfällt" werden wir kurz bleich 🙄 – sind aber gleich wieder erleichtert: die bleiben hier nur für einen Kaffee und für die Toilette 🤪 .
Dann ist es Zeit fürs Mittagessen – wir haben einen Burger bestellt. Der ist ok, aber keine Offenbarung.
Dann stellt sich unser Guide vor, Geimi (zumindest hat sie sich so ausgesprochen). Das ist der erste weibliche Guide, dem wir überhaupt begegnen und wir freuen uns darüber. Geimi erklärt uns nochmals die Tour und rät uns Mütze und Handschuhe einzupacken 🙄 . Ups. Ja, wir hatten schon ein paar kühlere Nächte, aber Mütze und Handschuhe? Wird es in der Pan wirklich so viel kälter wie wir es bisher hatten? Wir bleiben bei unseren eingepackten warmen Klamotten – das sollte eigentlich reichen. Und dann fragen wir nach den weiteren Tour-Teilnehmern. Die Antwort hat uns begeistert: Wir sind alleine 🤪 . Ist das nicht toll – wir beide mit Geimi, die uns auf Anhieb sympathisch war – alleine in der Pan. Die Vorfreude steigt 🤩 . (Später erfahren wir, dass am nächsten Tag die Tour aus 12 Teilnehmern besteht - da haben wir wirklich Glück gehabt 😄 )
Und kurz nach 14 Uhr geht es dann auch los. Zuerst fahren wir gut zwei Stunden durch Buschland. Wir hätten in diesem PfadWirrWarr schon längst die Orientierung verloren, doch Geimi ist hier aufgewachsen und findet sich fast blind zurecht 😄
Unser Ziel ist ein kleines Dorf – Hüttenansammlung trifft es wohl eher – wo wir nochmals auf die Toilette gehen können....
.... und wo bereits unser Quad bereit steht.
Hansi bekommt eine kurze Einweisung ....
.....und dann kann es auch schon losgehen.
Wir sollen immer Geimi hinterherfahren. Boh das ist aber ganz schön staubig und so richtig wohl fühle ich mich als Sozia auch nicht. Das ist ein eher kleines Quad und eine ganz schön kippelige Angelegenheit. Wir fahren – zum Glück – nur ein kleines Stück bis an den Rand der Pfanne, dann heisst es auch schon wieder absteigen.
Wir fahren zuerst zu den Erdmännchen – mit dem Landcruiser und nicht mit dem Quad. Die Suche nach den kleinen Kerlchen gestaltet sich langwierig, doch dann haben wir sie endlich gefunden – Eine ganze Erdmännchen Kolonie 🤩 .
Doch erst einmal bleiben wir so richtig heftig stecken 🙄 …..
Während Geimi mit viel Gefühl den Landcruiser wieder aus dem Schlamassel herausmanövriert, lernen wir schon einmal den "Erdmännchenflüsterer" kennen. Schon seit ein paar Jahren "trainiert" er mit den Erdmännchen. Deshalb sind sie auch an die Gesellschaft von Menschen gewöhnt und sind richtig zutraulich und überhaupt nicht scheu.
Doch dann mahnt Geimi zum Aufbruch. Wir fahren wieder zurück an den Rand der Pfanne und Hansi steigt nun alleine aufs Quad. Das ist mir viel zu staubig und macht überhaupt keinen Spass 😵 .
Es geht nun ein Stück in die Salzpfanne hinein....
Unser nächstes Ziel ist unser Lagerplatz für heute nacht. Der Koch, der gleichzeitig auch der freundliche Helfer für alle ist - hat schon alles vorbereitet – wow sieht das schön aus.
Doch zuerst einmal heisst es, den Sonnenuntergang bestaunen 🤩 .
Hansi "parkt" noch schnell sein Quad ein....
.... und dann ist es auch schon Zeit für den verspäteten Sundowner und am Feuer Platz zu nehmen.
Wir stossen auf einen schönen Abend gemeinsam an und geniessen die Ruhe, die Weite und das Abendessen.
Es gibt ein leckeres Stück Fleisch vom Grill mit Folienkartoffeln und Butternut in Folie. Einfach mega lecker.
Wie schön ist es, einfach nur hier zu sitzen, ins Lagerfeuer zu schauen und die Stille, die Weite und die Unendlichkeit - das Nichts - zu geniessen. Man kann es förmlich "hören" und "fühlen" das Nichts.
Gegen später setzt unser Koch noch einen grossen Kessel mit Wasser auf. Ist das für den Abwasch? Nein, wir bekommen noch eine Wärmeflasche in unser Bett 🤩 . Wow, was für ein Service 😘 .
Dann ist es auch schon Zeit ins Bett zu kriechen. Das Gefühl, das wir dabei haben, ist gar nicht so einfach zu beschreiben. Wir liegen fast alleine mitten in der Salzpfanne in einem total kuscheligen Bett, das zusätzlich noch mit einer Wärmeflasche gewärmt wird. Wir haben gut gegessen, ein gutes Glas Wein dazu getrunken und nun liegen wir hier unter diesem Sternenhimmel und versuchen zu schlafen.
Das ist aber gar nicht so einfach, weil das alles so aufregend ist 🤪 . Wann hat man denn schon mal so einen Blick aus dem Schlafzimmer? Ich möchte meine Brille gar nicht absetzen zum Schlafen….. Ich könnte ja was verpassen 😄
Aber irgendwann schlummern wir doch ein……. Gute Nacht!
Teil 2720. Juli 2019
Tag 23: 6. Juni 2019 – Nein, es war kein Traum – wir haben tatsächlich in der Ntwetwe Pan übernachtet
Wir wachen recht früh auf und müssen uns erst einmal zwicken, ob wir hier wirklich mitten in der Salzpfanne geschlafen haben oder ob wir das alles nur geträumt haben! Nein, kein Traum. Wir sind tatsächlich in der Ntwetwe Pan, in der Unendlichkeit, im Nichts – so zumindest fühlt es sich an.
Die Betten waren so warm, dass wir in der Nacht sogar die Wärmeflasche nach draussen befördert haben. Es war also lange nicht so kalt wie befürchtet – zumindest uns nicht.
Als ich in der Nacht mal auf die Toilette musste – wir hatten ein schönes Toilettenzelt – habe ich total die Orientierung verloren und hätte mich fast verlaufen. Zum Glück hat Hansi mal kurz mit seiner Taschenlampe geleuchtet. Überhaupt ist das ein eigenartiges Gefühl beim Laufen: Unter den Füssen knirscht die graue Salzkruste, ein bisschen so wie wenn man über angefrorenen Schnee läuft.
Das ist einfach so unrealistisch hier, einfach genial 🤩
Nach einer kurzen Katzenwäsche freuen wir uns auf einen heissen Kaffee und leckere Muffins - alles schon vorbereitet 🤪 .
Das Frühstücksbüffet wartet auf uns 😄 .
Und dann geht auch endlich die Sonne auf 🤩
Noch ein paar letzte Impressionen....
.... und dann müssen wir uns auch schon für die Rückfahrt fertigmachen. Ich darf mich im Landcruiser warm einwickeln, während Hansi nun wieder auf das Quad steigen darf? oder muss? Nach etwa 30 Minuten hat Hansi es geschafft und kann wieder vom Quad steigen – hier wären Handschuhe gut gewesen, weil es wirklich noch sehr kühl - nein arschkalt - ist, zumindest auf dem Quad mit Fahrtwind. Es braucht eine Weile, bis sein Gesicht und seine Hände wieder warm geworden sind. Wir fahren nun mit dem Cruiser weiter in Richtung Planet Baobab. Wir sind immer noch ganz gefangen von den Eindrücken der Nacht. Dann sind wir da und verabschieden uns von Geimi, die wir richtig ins Herz geschlossen haben. Wir könnten auf dem Campingplatz duschen, doch dazu haben wir keine Lust. Wir freuen uns auf ein leckeres Frühstück, wo wir die letzte Nacht nochmals Revue passieren lassen.
Fazit Übernachtung in der Ntwetwe Pan: Die Übernachtung in der Pan war DAS Highlight unserer diesjährigen Tour. Dieses Gefühl mitten im Nichts, in der Undendlichkeit zu sitzen und dieses 360 Grad Panorama in die Unendlichkeit ist einfach unbeschreiblich. Den Abend zusammen mit Geimi und unserem Koch, wie wir zusammen geredet, aber auch der Stille gelauscht haben, einfach fantastisch. Und dann die Nacht unter dem Sternenhimmel......
Die Quad-Tour hätte man sich sparen können, da haben wir – vor allem Hansi – schon schönere Touren mitgemacht.
Planet Baobab ist eine schöne und bezahlbare Übernachtungsmöglichkeit in der Nähe der Salzpfanne. Das Personal ist freundlich und hilfsbereit. Pool, Bar, Lounge,… ist alles sehr schön gestaltet und sauber, hat uns gut gefallen. Das Essen eher Durchschnitt. Interessant ist natürlich die Lage an der Salzpfanne und die angebotenen Ausflüge. Hier kann man es sich schon gut gehen lassen.
Teil 2822. Juli 2019
Tag 23: 6. Juni 2019 – Wo bitte geht´s zur Pan? Oder: Die gar nicht lustige Pan-Umfahrung nach Kubu Island
Nach dem Frühstück in Planet Bobab geht es weiter. Unser nächstes Ziel ist Kubu Island. Geplant war auf der A3 bis kurz vor Nata zu fahren und dort dann in Richtung Kubu Island abzubiegen. Das ist die "sichere" Route, die fast immer fahrbar ist und etwa 3 Stunden dauert. Es gibt da aber eine viel schönere und interessantere Route – direkt über die Pan 🤪 . Normalerweise ist die Salzpfanne im Juni aber noch nicht so richtig fahrbar. Aber dieses Jahr ist alles anders. Die Pfannen sind trocken und sowohl Geimi als auch die Angestellten von Planet Babobab haben uns versichert, dass man da gerade gut fahren kann. Wir haben diese Route gar nicht vorbereitet. Haben lediglich zwei GPS-Punkte herausgeschrieben: Den "Einstieg" in die Route bei Kauxae/Kaoza Spring und das "Ziel" beim Tshogong Gate. Doch das sollte reichen, es geht ja mehr oder weniger immer geradeaus – dachten wir 😗 .
Auf jeden Fall wollen wir es wagen, über die Pfanne zu fahren und wir freuen uns riesig darauf 🤩 . Laut Karte ist es etwa 1 Stunde bis zum "Einstieg". Wir geben die Koordinaten ein und das ist auch gut so. Anfangs war die Piste noch klar ersichtlich und gut zu fahren, doch dann gab es immer mehr Tracks und ohne Navi wären wir hier verloren gewesen 🙄 . Hin und wieder kamen wir an Dörfern vorbei und haben dort nach dem Weg gefragt. Nach etwa 2,5 Stunden waren wir endlich da. Warum wir so lange gebraucht haben und ob das Navi hier immer richtig lag, können wir nicht sagen. Wir haben zum einen das Garmin Navi mit der Tracks4Africa Karte und wir lassen uns zusätzlich noch von Maps.de navigieren – sicher ist sicher 😕 . Hier geht es also nach Kubu Island 😄 .
Jetzt geben wir die die Koordinaten vom Tshogong Gate. ein. Wie wir uns freuen 🤪 . Bis dahin war auch noch alles gut 😎 . Von hier aus braucht man etwa eine Stunde bis nach Kubu Island. Und wir fahren anfangs auch ein Stück über die Pfanne – wie unwirklich das alles aussieht 😄 . Da ist sie wieder diese Weite, dieses Nichts, die Unendlichkeit.
Doch dann kommen wir wieder an einen Wegweiser, der sieht so ähnlich aus, wie der, den wir vorhin schon hatten.
Das ist natürlich derselbe Wegweiser wie der erste - der Pfeil hat aber auch sowohl nach rechts als auch nach links gezeigt
Beide Navis haben nach links gezeigt und so sind wir der linken Spur gefolgt. Aber das war wahrscheinlich der grosse Fehler 😐 . Nachdem wir etwa zwei Stunden lang durch Busch und Strauch gefahren sind – Martina hat das hier sehr gut beschrieben und das war noch harmlos - hat sich unsere Zeit bis zur Ankunft nicht im Geringsten verändert 🤢 Und nun wussten wir auch, dass wir uns gnadenlos verfahren haben, dass wir irgendwie immer im Nirgendwo entlangzirkeln 😠 . Von einer Salzpfanne keine Spur und auch keine Ahnung, wie wir dort hingekommen wären. Wir folgen also weiterhin den Irrungen und Wirrungen unserer beiden Navis und sind uns nun sicher, dass wir einer Art "Pan-Umfahrung" folgen 😊 . Auf der Karte ist da gar nichts eingetragen, keine Piste, kein Trail, gar nichts 🙁 . Dieses ständige Geruckel auf der Piste, die Äste, die am Camper kratzen, das keine Aussicht haben, das nervt. Dörfer, Menschen, gibt es hier schon lange nicht mehr. Zurückfahren ist keine Option, weil sich nun wenigstens die Zeit bis zur Ankunft minutenweise verringert – aber immer noch bei 3 bis 4 Stunden liegt. Hansi versucht es mit Schmackes und Speed gibt aber bald wieder entnervt auf. Er hatte null Bock mehr zu fahren und ich schon gar nicht 🤢 . So in etwa dürften wir gefahren sein (ich hoffe, ich darf den Kartenausschnitt hier so zeigen).
Und dann – nach etwa vier Stunden rumgeiere im Niemandsland – erreichen wir die Hauptroute 🤩 . Ihr könnt euch gar nicht vorstellen, wie erleichtert wir waren 😄 . Haben wir uns doch schon in der Pampa übernachten sehen. Was jetzt nicht wirklich schlimm gewesen wäre, haben wir ja immer alles dabei. Aber wir hätten dann ja immer noch nicht gewusst, wie wir aus dem Schlamassel wieder herauskommen. Wir waren einfach nur genervt, hätten die Navis am Liebsten sonstwohin geworfen und den Camper stehenlassen 🤢 🙄 😊 . Nun war es auch nur noch ein Katzensprung bis nach Kubu Island. Die besten Campsites, also die mit Pan-View – sind natürlich schon weg. Schade. Wir finden aber noch ein schönes Plätzchen für uns und geniessen diesen wunderschönen, fast schon verzauberten Platz, auch wenn hier noch gar keine Baobabs stehen, sondern nur Marula-Bäume.
Spätestens zum Sundowner haben wir diese furchbare Irrfahrt wieder vergessen. Ist das nicht schön hier?
Heute sassen wir wieder lange am Lagerfeuer und haben nochmals unsere Irrfahrt 🤢 Revue passieren lassen. So langsam werden wir auch wehmütig. Wir sind nun wirklich auf dem Rückweg 😊 .
Fazit Kubu Island: Diese Campsite hat uns mal wieder sehr sehr gut gefallen. Man hat genügend Platz für sich, wir hatten jede Menge Marula-Bäume um uns herum und irgendwie war hier eine ganz «spezielle» Stimmung. Nur die Toilette hat wahrhaftig zum Himmel gestunken und war nicht so unser Fall.
Man kann vorreservieren - was aber nicht nötig ist - muss dann aber die Gebühr auf eine Bankverbindung in Botswana überweisen. Kreditkarte geht nicht. Die Überweisung war bei uns das Problem, so dass wir die Buchung an Klick&Travel weitergegeben haben (ursprünglich wollten wir hier ohne Reservierung herkommen, haben es uns dann aber anders überlegt). Eine bestimmte Campsite kann man dann aber nicht buchen. First come – first serve. Sobald man ankommt, stellt man sich einfach auf eine freie Campsite, abends läuft dann jemand durch, der kassiert. Wir hatten noch Feuerholz dabei, deshalb haben wir hier keines geholt. Ich könnte mir aber schon vorstellen, dass man hier auch Feuerholz bekommt.
Teil 2923. Juli 2019
Tag 24: 7. Juni 2019 – Weiter geht es ins Khama Rhino Sanctuary
Heute früh ist es richtig kalt und Hansi versucht – erfolgreich – das Lagerfeuer nochmals anzubekommen 😘 .
Mit so einem Feuerchen lässt sich der Sonnenaufgang noch viel besser geniessen
Unsere heutige Tagesetappe zum Khama Rhono Sanctuary ist überschaubar – vorausgesetzt wir verfahren uns nicht wieder 😗 . Deshalb lassen wir es heute früh langsam angehen und wir wollen schon heute damit anfangen, die ersten überflüssigen Lebensmittel zu verschenken. Dazu haben wir etwa fünf «Überraschungstüten» zusammengestellt, die wir unterwegs verteilen wollen. Und natürlich statten wir den Baobabs noch einen Besuch ab, bevor wir diesen schönen Platz hier verlassen.
Und bei den Baobabs hat es auch endlich ein bisschen Salzpfannen-Feeling 🤩
Nun geht es wirklich noch ein Stück über die Pan....
.... und unsere Navis sind sich ausnahmsweise mal einig und führen uns auch richtig. Na ja, fast richtig 😗 . Am – nicht besetzten – VetFence wollten uns beide am Zaun entlang führen 😈 . Doch dieses Mal haben wir aufgepasst 🤪 . Ab Mmatshumo ist die Strasse dann geteert. Unterwegs gibt es einen Vet Fence, doch wir haben bis auf ein paar Würstchen kein Fleisch mehr dabei. Trotzdem zeigen wir den Beamten nur unseren Getränkekühlschrank – sicher ist sicher 🤩 . Nach etwa 2 Stunden auf der A14 sind wir dann im Khama Rhino Sanctuary. Wir checken ein, kaufen die Parkkarte, ein paar Souvenirs und Feuerholz und fahren dann zu unserer Campsite weiter. Auch hier gefällt es uns sehr gut.
Wir relaxen noch etwas und dann fahren wir am nachmittag zu einem kleinen Game Drive los.
Wow, gleich an der ersten Pan, das müsste eigentlich die Malema´s Pan gewesen sein, haben wir Glück 🤩 . Gleich 5 Nashörner kommen gerade ans Wasserloch 🤪 .
Von vorne sieht man gar nicht, wie lang - zumindest bei dem einen Nashorn - das Horn wirklich ist 😄
Wir können unser Glück kaum fassen. Wann haben wir das letzte Mal Nashörner gesehen? Das war vor 5 Jahren auf unserer ersten Namibia Reise im Etosha 😎 .
Wir fahren weiter in Richtung Serwe Pan, wo wir noch einigen Giraffen über den Weg fahren.
Und wir können auch nochmals einen Blick auf die Nashörner werfen.
Aber wir sehen -das erste Mal so richtig in diesem Urlaub - jede Menge Elandantilopen.
Und an der Serwe Pan hat es doch tatsächlich nochmals zwei Rhinos, die einträchtig nebeneinander her trotten. Wie toll ist das denn? 🤪 🤪 🤪 Da sind wir sogar noch näher dran wie gerade eben. Wir sind total aus dem Häuschen 🤩 .
Nachdem die beiden im Gebüsch verschwunden sind, machen wir uns auf den Rückweg. Wir haben heute genug gesehen - aber die beiden Giraffen unterwegs werden natürlich auch noch gewürdigt 🤩
Klar, sind die vielen Rhinos, die wir heute gesehen haben, das Gesprächsthema Nummer 1 am Lagerfeuer 🤪 .
Teil 3024. Juli 2019
Tag 25: 8. Juni 2019 – Was ist denn mit der Sonne los?
Heute nacht war es unangenehm 🙄 . Es war nicht übermässig kalt, aber irgendwie feucht 🤨 . Und als wir dann aus dem Camper krabbeln, bestätigt sich der Eindruck. Irgendwie ist es nebelig und alles ist klamm. Die Stühle sind feucht, die Handtücher, die wir oft über nacht zum Trocknen draussen lassen, sind nass und den Tisch müssen wir erst einmal abtrocknen. Und die Kamera beschlägt, beim Bildermachen 😵 Als wir endlich zum Game Drive losfahren ist die Sonne immer noch hinter den Wolken verschwunden. Ob das heute regnet? Wir können das Wetter überhaupt nicht einschätzen, hatten wir die letzten 3,5 Wochen doch immer einen fast wolkenlosen blauen Himmel. Heute ist alles grau 😵 .
Erst gegen 11 Uhr schafft es die Sonne, sich gegen die Wolken durchzusetzen. Da sind wir von unserem relativ ereignislosen Game Drive schon wieder zurück. Den Tieren war das Wetter wohl auch nicht so angenehm. Aber so ganz ohne Sichtungen war der Morgen dann doch nicht 🤩 wie ich gerade feststelle 😈
Und nochmals Elandantilopen - ob das dieselbe Herde ist, die wir gestern schon beobachtet haben?
Zebras haben wir hier sehr viele gesehen:
Und dann sehen wir nochmals drei Nashörner - Elternnashörner mit ihrem Nachwuchs 🤩 . Da bleiben wir natürlich gerne noch eine Weile stehen.
Dann läuft uns noch eine Giraffe vor die Linse.
Auf dem Weg zum Campground fahren wir noch kurz am Wasserloch vorbei - wir lieben es, wenn sich da so viele untersschiedliche Tiere tummeln 🤪
Den mittag verbringen wir damit, schon etwas klar Schiff zu machen im Camper und die beiden Kühlschränke zu putzen, was auch nötig war 😵
Im Baum hinter der Vogeltränke wimmelt es nur so von Vögeln und so lassen wir uns gerne ablenken 🤩 .
Das ist ein Weber 🤩 Wir schwanken aber zwischen Kapweber (eher) und Brillenweber / Southern Masked Weaver (eher nicht) Danke Maddy
Angola Schmetterlingsfink / Blue Waxbill
Der obere Vogel ist ein Granatastrild / violet-eared Waxbill
Graulärmvogel
Rotzügel Mausvogel / Red-faced Mousebird
Der ganze Baum ist plötzlich voll mit den Rotzügel Mausvögeln
Und auch an der Vogeltränke herrscht ein ständiges Kommen und Gehen 🤩
Granatastrild / violet-eared Waxbill
Maskenbülbül mit Gelbbauchammer
Angola Schmetterlingsfink / Blue Waxbill
Graulärmvogel
Rotzügel Mausvogel / Red-faced Mousebird
Gelbbauchammer
Und nachdem wir gestern nachmittag so tolles Sichtungsglück hatten, fahren wir am nachmittag nochmals los. Wir wollen unser Glück auch am Bird Hide versuchen – doch da hatten wir am Campground definitiv mehr Vögel zu Besuch. Nur ein einsames Springbock Impala (klar ist das ein Impala, danke Maddy) lässt sich hier blicken 😗
Und diese Kududame verabschiedet uns dann für den heutigen Game Drive 🤪
Heute ist unser letzter Abend in Botswana, wir sind schon sehr traurig 🙄 . Und weil wir noch so viel Feuerholz übrig haben und es heute früh so kalt war, gibt es am abend ein extra grosses Lagerfeuer, damit wir morgen früh auch noch was davon haben.
Fazit Khama Rhino Sanctuary: Uns hat es hier sehr gut gefallen. Es gibt einige Game Drive Möglichkeiten, aber am meisten Tiere haben wir wirklich an den beiden Pans, der Malema´s Pan und der Serwe Pan gesehen. Der Campground ist schön gross und bietet ausreichend Privatsphäre. Es gibt einen gemauerten Grill und einen Firering. Am Campground selber hat es keinen Strom, aber im Sanitärhäuschen. Das Sanitärhäuschen war sauber, es gab sogar eine – eher verschmutzte – Badewanne! Es gibt einen kleinen Shop, wo man Getränke, die Parkkarte und auch ein paar – schöne – Souvenirs kaufen kann. Und natürlich gibt es hier auch Feuerholz. Wenn man auf dem Weg von Botswana zurück nach Südafrika/Johanneburg ist – oder umgekehrt – ist das ein mehr wie lohnendes Zwischenziel. Das Khama Rhino Sanctuary wurde 1992 gegründet und ist ein Naturschutzgebiet für Nashörner, die vom Aussterben bedroht sind – es gibt aber auch eine Reihe anderer Tiere hier. Geführt wird es von der lokalen Bevölkerung, den Batswana. Seit der Gründung ist der Bestand stetig angewachsen und mittlerweile werden auch Nashörner aus dem Khama Rhino in andere Gebiete ausgewildert. Es wird durch eine Einheit des botswanischen Militärs, der BDF (Botswana Defence Force) gegen Wilderer geschützt.
Teil 3126. Juli 2019
Tag 26: 9. Juni 2019 – Wir verlassen Botswana an Martin´s Drift – Bontle Camp
Wir wachen in der Nacht auf, weil es richtig heftig windet, fast schon stürmt. Das ist schon unangenehm im Camper. Aber wir haben auch Angst, dass wir mit unserem schönen grossen Lagerfeuer, das immer noch schön glüht, ein richtiges Feuer zu entfachen 🙄 . Also stehen wir auf und versuchen, die Glut, zu löschen. Das ist gar nicht so einfach, weil wir wirklich sehr viel Feuerholz übrig hatten. Schliesslich sehen wir keine Glutnester mehr und können nun beruhigt weiterschlafen 😉 .
Am nächsten Morgen sieht es richtig übel nach Regen aus. Ob man bei Regen hier wieder rauskommt oder ob man warten müsste, bis das Wasser wieder etwas «abgelaufen» ist? Hm 😵 ….. Wir wissen es nicht. Aber wir wollen es auch nicht darauf ankommen lassen und packen ganz schnell alles zusammen und fahren los. Die Nachbarn haben übrigens dasselbe getan. War unsere Befürchtung vielleicht gar nicht so ohne.
Wir folgen der A14 bis nach Palapye, ein sauberes und schönes Städtchen, mit guten Einkaufsmöglichkeiten, das nach etwas Wohlstand aussieht. Das muss man sich merken, sollten wir nochmals in diese Ecke kommen. Und dann geht es auf der B140 weiter nach Martin´s Drift. Unterwegs holen wir dann noch unser ausgefallenes Frühstück nach. Das Wetter hat sich übrigens recht schnell wieder erholt.
Und dann kommen wir zu Martins´s Drift, dem Grenzübergang nach Südafrika. Der Parkplatz vor dem Ausreisebüro in Botswana ist fast leer. Wir holen uns einen «Autopassierschein», der war wichtig, das haben wir gemerkt, haben aber schnell wieder vergessen wie der heisst. Und natürlich lassen wir uns aus Botswana ausstempeln. Nach dem fehlenden Road Permit hat übrigens niemand gefragt - da waren wir richtig erleichtert 🤪 . Dann geht es weiter zur Immigration in Südafrika. Erst haben wir einen Schreck bekommen, weil jede Menge LKWs vor uns waren. Doch die haben uns alle vorbei gewunken und sogar Platz gemacht, damit wir schneller durchkommen. Danke liebe LKW-Fahrer. 😘 Und auch hier ging alles ganz schnell: Immigration, Autokontrolle, damit wir keine Rhino-Hörner einführen und dann durften wir auch schon weiterfahren. Boh, Glück gehabt 🤩 . Wir haben echt befürchtet, dass wir hier ewig brauchen.
Nun ist es auch gar nicht mehr weit bis zu unserem heutigen Ziel, dem Marakele Nationalpark. Die Fahrt durch Südafrika war recht kurzweilig. Je näher wir dem Park kamen, desto interessanter wurde die Landschaft. Das ist das, was uns manchmal in Botswana fehlt – Landschaft, auch mal aussteigen können und eine kleine Wanderung machen. Und es ist grün – hatten wir die letzten Wochen doch meist ausgetrocknetes Buschland erlebt. Man kann die letzten paar Kilometer die 510 nehmen und «aussenherum» fahren oder – und diese schöne Variante haben wir gewählt – man fährt auf einer Gravelpiste praktisch am Park entlang zum Gate.
Wir checken im Nationalpark ein – mit Ausweis- und Führerscheinkontrolle – und dann ist es nicht mehr weit bis zum Bontle Camp. Und da sind wir etwas enttäuscht 🙁 – das ist ja ein ganz normaler Campground, wo man relativ dicht nebeneinandersteht – ja dicht ist relativ, aber wenn man auf so schönen und abgelegenen Campsites war, wie wir die letzten WOchen dann ist das schon sehr nah aufeinander 😈 . Aber es hilft nichts, wir suchen uns in der Nähe der Wiese einen schönen Platz aus. Dort gäbe es sogar Strom – aber für den letzten Abend brauchen wir keinen mehr. Und wir scheinen hier mit unserem Landcruiser Bushcamper etwas die Exoten zu sein. Alle Augen sind auf uns gerichtet. Die meisten Camper hier sind Südafrikaner und mit dem Trailer unterwegs. Und die sind alle noch damit beschäftigt, ihre Trailer, die Vorzelte, das Küchenequipment aufzubauen – und das dauert. Ein Blick hat genügt und Hansi und ich hatten denselben Gedanken. Schnell das Dachzelt ausgeklappt, die Stühle aufgestellt, ein Bier aus dem Kühlschrank geholt und fertig! Tja, da staunen die Südafrikaner - so schnell geht Camping mit einem Bushcamper 🤩 .
Wir trinken unseren weit vorgezogenen Sundowner und geniessen diesen Ausblick. Grünes Gras vor Landschaft – wie haben wir das vermisst. Das merken wir erst jetzt. 😎
Gestern abend haben wir ja all unser Feuerholz verfeurt, weil wir wussten, dass es hier keinen Firering gibt. Aber alle Camper um uns herum, bereiten ein kleines Lagerfeuer am Hochgrill vor. Hm.....
Also Dachzelt wieder runtergeklappt und zurück an die Rezeption gefahren. Gegenüber vom Parkeingang hat es eine echt witzige Bar (mit Restaurant), wo man Feuerholz – und auch noch etwas Bier – bekommen kann. Aber: Bevor wir den Park verlassen durften, mussten wir erst einmal unseren Camper öffnen, damit wir auch ja kein Rhino-Horn mitrausnehmen und uns austragen. Das hat uns in dem Moment ziemlich genervt. Aber wir wollten unbedingt noch etwas Feuerholz haben. Also mussten wir das Prozedere wohl oder übel über uns ergehen lassen. Und natürlich gilt das auch dem Wohl der Rhinos – obwohl wir gewilderte Hörner sicher wo anders transportieren würden 😗 . Und dann bei der Wiedereinfahrt in den Park wieder das Prozedere: Führerscheinkontrolle und Checkin. Was macht man nicht alles für ein schönes Lagerfeuer 🤩 .
Dann waren wir wieder auf dem Platz und haben angefangen, unsere Taschen zu packen. Obwohl wir ja schon seit vorgestern alles verschenken, was wir nicht mehr brauchen, ist immer noch so viel übrig 🙄 . Wir fragen unsere südafrikanischen Nachbarn, die dankbare Abnehmer für Panzertape, Spanngurte, Off-Spray, Kaffee, Milch, Küchenrolle,….. sind. Wir sind dann sehr angeregt ins Gespräch gekommen – die beiden waren sehr interessiert und auch informiert, was gerade in Europa (Europawahl) passiert und wir waren uns auf Anhieb sympathisch. Am späten nachmittag kam von Nachbars dann ein lautes «Look – Rhinos». Sind da doch tatsächlich zwei Rhinos über die Wiese spaziert 🤪 .
Ich habe zwar schon gelesen, dass es hier welche geben soll, doch war da immer die Rede davon, dass man sie durch den Zaun sehen kann. Zwischen Wiese und Campground war aber kein Zaun….. Am späten Abend sind die dann auch durch den Campground gelaufen. Und so haben wir die letzten drei Tage mehr Rhinos gesehen, wie in den ganzen Urlauben zuvor 🤩 . Wahnsinn!
Und dann haben wir unser letztes Lagerfeuer für diesen Urlaub angezündet, haben unseren letzten Wein getrunken und sind ganz wehmütig ins Bett gestiegen. Heisst es doch morgen Abschied nehmen vom südlichen Afrika und unserem Bushcamper, den wir inzwischen echt liebgewonnen haben 🙄
Fazit Marakele Nationalpark: Der Park war einfach nur als eine geschickte Zwischenübernachtung auf dem Weg nach Johannesburg gedacht (3 Stunden Fahrzeit bis Bushlore) . Dafür ist der Park aber viel zu schade. Hier gibt es viele Game Drive Möglichkeiten. Der Park ist «zweigeteilt», in den «normalen» Teil, wo man das übliche Game beobachten kann und den eingezäunten Bereich, wo man die Big Five sehen kann. Und das alles in einer landschaftlich schönen Umgebung. Hier wollen wir auf jeden Fall nochmals herkommen. Man kann sich seinen Platz frei aussuchen – first come – first serve – und man steht jetzt zwar nicht Hinterreifen an Hinterreifen, aber für Botswana-Verhältnisse schon recht nah aufeinander. Wir hatten Glück, dass nicht alle Plätze belegt waren. Jede Campsite hat einen Strom- und Wasseranschluss. Es gibt einen Hochgrill aber keinen Firering. Das Sanitärhäuschen ist sehr sauber und gepflegt. Feuerholz oder Getränke gibt es hier nicht. Dafür muss man aus dem Park fahren und in das gegenüberliegende Restaurant gehen. Doch um den Park zu verlassen und wieder reinzufahren, muss man viel Bürokratie über sich ergehen lassen.
Teil 3227. Juli 2019
Tag 27: 10. Juni 2019 – Heute heisst es Abschied nehmen
Diese Nacht war kalt, richtig kalt. Und wir haben unsere Fleecedecken, die während den ganzen letzten Wochen immer im Dachzelt parat gelegen sind, schon weggepackt 🙄 . Unsere Schlafsäcke reichen zwar aus, aber so eine zweite Kuscheldecke wäre gerade heute nacht ganz schön gewesen 😗 .
Bereits gestern haben uns die Südafrikaner noch mit Empfehlungen für die Rückfahrt nach Johannesburg versorgt. Es gibt wohl zwei mögliche Routen zurück. Entweder man fährt über Rustenburg und dann entlang der A4 nach Johannesburg oder über Bela Bela und die A1. Die erste Variante ist kürzer, beide Varianten benötigen aber knapp 3 Stunden. Anscheinend hat es auf der Variante über Rustenburg im Moment aber viele Baustellen, die Zeit kosten. Somit haben wir uns für die Route über Bela-Bela entschieden und das hat gut funktioniert. Wir haben unsere Nachbarn auch vorgewarnt, dass wir heute recht früh aufstehen werden und dass wir da wohl auch etwas lauter sein werden. Das hat die beiden aber gar nicht gestört. Sie sind sogar auch kurz aufgestanden und rübergekommen, um uns zu verabschieden. Unser Flug geht erst um 19:25 heute abend und bei der Übernahme hat uns Bushlore geraten, gegen 14 Uhr, spätestens um 15 Uhr im Depot zu sein, damit wir noch vor dem Berufsverkehr zum Flughafen kommen. Sonst würde das unter Umständen ewig dauern. Und wir hatten irgendwann dann echt Bedenken, ob das alles reicht. Natürlich hat das gereicht – wir haben die letzten Kilometer ganz schön getrödelt, sind noch Tanken und was essen gegangen, damit wir nicht zu früh im Depot sind. Und die Übergabe war echt relaxed: Wir haben schnell unsere IKEA Taschen in unsere Reisetaschen gepackt und zur Vorsicht nochmals alles gewogen und für gut befunden 🤩 . Inzwischen hat ein Mitarbeiter kurz mal einen Blick - aber wirklich nur einen kurzen Blick – in und um den Camper geworden und dann war es das. Keine Frage nach den zwei Reservereifen – ok, wir hatten auch die CDW2-Versicherung, in der Reifen (Mehrzahl) und auch Windschutzscheibe mitversichert sind und mit der wir keine Selbstbeteiligung zu zahlen haben. Die Versicherung hat sich dieses Jahr auf jeden Fall gelohnt 🤪 Die Kaution war nur geblockt und nicht abgebucht, so dass auch nichts mehr rückgebucht werden musste. Nach 10 Minuten wären wir abfahrtbereit gewesen. Wir waren aber noch früh dran, wollten auch endlich mal unsere Mails checken. Die wichtigste Mail war die von meiner Schwester, die für uns den Online Checkin gemacht hat. Und das war auch gut so. Die Maschine war fast ausgebucht. Sie hat zwar immer wieder angedroht, uns veganes Essen zu bestellen nach den fleischlastigen vier Wochen 😈 , doch das war natürlich nur eine Drohung 😗 . Gell Tina 🤩 ? Doch dann hiess es, einsteigen und ab zum Flughafen. Wir sind wirklich recht schnell dort gewesen und dann habe ich mich ganz böse übers Ohr hauen lassen 🤢 . Wir waren noch am Schauen, wohin wir müssen, wo es einen Gepäckwagen gibt und überhaupt und dann kam ein netter, hilfsbereiter junger Mann auf uns zu, mit einem offiziell aussehenden Batch am Shirt, der uns einen Gepäckwagen organisiert, uns zu unserem Schalter geführt und gewartet hat, bis wir die Bordkarten haben. Dann hat er uns noch in Richtung Gate begleitet. Klar, für so viel Hilfsbereitschaft, geben wir gerne ein bisschen Trinkgeld – 100, wenns hoch kommt 200 Rand. Doch das war dem nun nicht mehr ganz so netten Mann zu wenig. Er wollte unser gesamtes südafrikanisches Restgeld haben 😵 , wäre aber auch mit mindestens 20, gerne auch 50 Euro zufrieden. !?! Damit hat er mich überrumpelt. Während Hansi schon ganz böse gekuckt hat, habe ich ihm dann tatsächlich 20 Euro in die Hand gedrückt. Das hat er mir schnell aus der Hand gerissen und war verschwunden 😊 . Die anschliessende Diskussion mit Hansi erspar ich euch lieber 😮 . Wir sind natürlich noch durch den Souvenirshop geschlendert. Aber das was wir wollten – die schönen grossen Holzpuppen – hatten wir schon in Maun gefunden und um mindestens die Hälfte – eher mehr – günstiger 🤪 . Dann gab es noch lecker Essen und ein Gläschen Weisswein zum Abschluss bevor wir zum Gate gegangen sind. Zum Glück waren wir früh dran, weil es hier nur etwa 20 Sitzplätze gibt...
Während wir auf dem Hinflug ja massig Platz hatten, war der Rückflug – ok, es war der Pfingsmontag – fast ausgebucht. Eine ganz «clevere» Passagierin wollte gleich nach dem Boarding eine ganze Sitzreihe für sich reservieren. Solche Menschen habe ich «gefressen 😗 » und mir hat es tierisch Spass gemacht, dass sie wieder an ihren Platz zurück musste, weil alle Plätze belegt waren 😈 .
Der Rückflug war dann halt so wie alle (Nacht-)flüge - anstrengend. Ich kann einfach nicht schlafen und bin froh, wenn es vorbei ist 😵 . Wir sind dann pünktlich in Frankfurt gelandet und waren mittags irgendwann ziemlich müde und fertig und orientierungslos wieder daheim 😊 . Und was ist das Beste gegen den Afrika-Blues? Ja. Ganz schnell mit dem Reisebericht anfangen 🤩 - ich glaube das ist mir gelungen – und ganz schnell auf ein Forentreffen gehen 😈 – das haben Bele und Antje super hinbekommen 🤩 .
Somit wäre ich mit meinem diesjährigen Bericht am Ende 🙄 . Wir wissen im Moment noch nicht, wann wir das nächste Mal nach Afrika kommen werden - für die nächsten zwei Jahre haben wir eigentlich andere Pläne. Aber wer weiss? Der Afrika-Virus ist einfach chronisch 😈
Ich möchte mich aber noch bei all den stillen und schreibenden und dankedrückenden Mitreisenden bedanken 😘 . Danke, dass ihr mitgereist seid und schön, dass euch unser Bericht gefallen hat. Vor allem auch einen grossen Dank an all diejenigen, die immer mit grosser Geduld die falsch bestimmten Tiere korrigieren - Vielen Dank auch dafür 😘 .
Es wird in den nächsten Tagen wohl noch ein Fazit geben und dann habe ich endlich auch mal wieder Zeit für all die anderen schönen Reiseberichte 🤩 .