30.5.2019 – Heute geht es nach Namibia in den Caprivi und wir haben leider schon Halbzeit
Erst um 7.00 Uhr werden wir wach. Die Sonne ist bereits aufgegangen. Für 7.30 Uhr haben wir das Frühstück bestellt, also schnell geduscht und angezogen und ab zum Frühstück. Immer wieder ist es für uns ein komisches Gefühl in dem doch relativ großen Speisesaal allein zu sitzen. Auch heute ist wieder sehr frisch, sodass wir schnell nach draußen in die Sonne flüchten. Die Vogelwelt gibt sich ein Stelldichein und Peter, der Manager, zerbröselt einen Muffin vom Buffet, um sie zu füttern. Hier könnte man wirklich den ganzen Tag verbringen, und es würde einem nicht langweilig. 😄
Der Lodge Hund
Die Vogeltränke, leider nur ein unscharfes Handybild 😊
Aber heute ist für uns Abreisetag, es geht nach Namibia, wo wir die nächsten 7 Tage unterwegs sein werden.
Nachdem wir alles wieder eingepackt haben – auch die gewaschene Wäsche – die gestern morgen nach dem Frühstück schon wieder in’s Chalet gebracht wurde. Ein super Service. 🙂
Peter hat uns, als wir die Nebenkosten und die Bootstour bezahlt haben, diesen Wäscheservice gar nicht berechnet. 😉 Ich habe darauf hingewiesen, doch er sagte, das sei ok so. Schon fast hatte ich ein schlechtes Gewissen, denn ich hatte der Frau, die gestern die Wäsche in’s Chalet gebracht nur ein kleines Trinkgeld gegeben. 😕 So fällt das Trinkgeld für die Tipp-Box entsprechend großzügiger aus. 🙂
Fazit Drotzky’s Lodge Eine sehr großzügige, schöne Lodge in einem riesengroßen Park. Die Chalets sind ebenfalls geräumig und modern und schön und komfortabel eingerichtet. Wir haben es als schade empfunden, dass wir die einzigen Gäste beim Essen waren. Auch hält man sich in einer leeren Bar oder leeren Lapa auch nicht so gerne alleine auf. Die Bootstour war toll, wir haben außer dem Boot mit den Anglern, niemand anderen getroffen. Landschaftlich hat es uns dort ebenfalls sehr gut gefallen. Das Personal war sehr freundlich und wir haben uns wohl gefühlt.
Einreise nach Namibia Gegen 9.00 Uhr sind wir startbereit und bereits um 9.40 Uhr reisen wir am Mohembo Grenzposten aus Botswana aus aber leider erst 40 Minuten 🤪 später in Namibia ein. 😈
Die Immigration ging relativ flott, die Dame, die die Roadtax kassiert, überschlug sich allerdings geradezu vor Freundlichkeit 😠 und arbeitete auch entsprechend schnell und effizient. 😠 😠 Jürgen hat als pensionierter Beamter jeden ihrer Arbeitsschritte sehr genau unter die Lupe nehmen können und hat sich seinen Teil gedacht. TiA. 😉 Auf jeden Fall sind in Botswana die Beamten viel freundlicher. 🙂
Game Drive im Mahango NP Nachdem der Papierkram erledigt ist, fahren wir in den Mahango NP ein. Da wir auf den ersten Kilometern auf der Transitstrecke, so gut wie nichts sehen, da die Tiere sehr scheu reagieren, biegen wir nach rechts ab in Richtung Fluss und Giant Baobab. Und auf diesem Stück sehen wir viele Tiere...
Zebra crossing
Roan Antilopen - wunderschöne Tiere 🙂
Der erste Blick auf den Fluss
Derzeit wirklich wenig Wasser. Bei Wasserhochstand ist hier bestimmt alles überflutet.
Zweimal geraten wir mit nur 80 m Abstand in ein unendlich lange dauerndes Elefantencrossing. Mindestens 50 Elis queren vor uns die Pad und es dauert bestimmt eine halbe Stunde, bis dass alle Gruppen rüber sind. Es sind auch viele kleine Babies dabei.
Wir werden gewarnt, es kommen noch mehr 😄
Eine Gruppe Hippos
Welch eine Artenvielfalt in nur einer Stunde 🙂
Irgendwann fahren wir vorsichtig weiter und erreichen den Giant Baobab, machen dort eine kurze Pinkelpause (wir waren alleine), und treten dann die Rückfahrt Richtung Reception an.
Auf der Rückfahrt beobachten wir noch ein paar der Elefanten von vorhin am Fluss und geraten nochmals in das Elefantencrossing, als die Elefanten wieder zurück in den Busch marschieren.
Beim Sandeln 😁
Sehr bedenklich für mich ist, wie weit der Fluss zurück liegt. Wie wird es hier wohl bei richtigem Hochwasser aussehen? 😕
Kudus queren die Pad...
... und gehen ihren Durst löschen
Die Elis auf dem Rückweg in den Busch
und wieder erwischen wir sie auf der Pad
ein paar sind immer noch durstig
Dann gibt es noch ein Antilopen- und Zebra-Crossing, eine Kuduherde zieht durch die trockene Ebene.
eine Zebraherde macht Mittagspause
und im Hintergrund Impalas
Ist das ein Tropical Boubou?? - Swamp Boubou / Zweifarbenwürger- Danke Friederike 😘
Gegen 13.30 Uhr erreichen wir die Reception und löhnen die 90 NAD Parkfee, was ich als günstig empfinde. Die Dame erklärt uns noch, wo wir das nächste Mal hinfahren sollen… am Gate rechts (von Namibia aus kommend), Richtung Wasserloch, wo es anscheinend nachmittags viele Giraffen zu beobachten gibt. Die Parkfee gilt übrigens lediglich für den jeweiligen Kalendertag.
Jetzt fahren wir erstmal in die Ndhovu Lodge, die wir vor 14.00 Uhr erreichen. Dort bleiben wir auch wieder 2 Nächte. Die Ndhovu Lodge ist genial gelegen, direkt am Fluss. An der gegenüberliegenden Seite ist der Bwatwana NP. Man kann von dem Deck der Lodge dort Tiere beobachten. Wir werden von Ralf, einem der Manager, sehr freundlich begrüßt, erhalten einen Willkommenstrunk, buchen für Nachmittags die Bootstour für 16.15 Uhr. Dann bringt er uns zu Zelt Nr. 4, welches direkt am Fluss liegt. Das Interieur des Zelts sieht gut aus. Kein großer Luxus, aber es ist alles da, was man braucht. Das Bad ist ganz neu. Ich hole das Auto, wir dürfen neben dem Zelt parken. Wir laden unser Gepäck aus und schon sitzen wir auf unserer Terrasse mit Blick auf den Fluss.
Blick rüber zum Buffalo Game Park
Das Zelt:
Das Nachbarzelt ist ebenfalls belegt von einem jungen Pärchen. Sie brechen um 14.45 Uhr zu einem Game Drive in den Buffalo Core Park auf. Wir ruhen uns ein wenig aus, machen einen kleinen Spaziergang über das Gelände bis zum Campground, inspizieren den Pool und die Zelte auf der anderen Seite des Gemeinschaftstraktes. Dort liegt auch das Hausboot, mit dem man mehrtätige Fahrten auf dem Kavango machen kann.
direkt vor unserem Zelt
schon wieder ein Swamp Boubou
Das Schwimmbad der Lodge
Zelt auf dem Floss
neues Hausboot
Campingplatz
Die Fortsetzung von der Bootstour folgt in einem separaten Kapitel
Teil 2206. Juli 2019
30.5.2019 - Fortsetzung Bootstour auf dem Okavango
Um 16.00 Uhr finden wir uns an der Reception ein. Um 16.10 Uhr geht es los. Getränke sind an Bord und wir fahren zunächst nach Süden an der Mahango Lodge vorbei, Richtung Botswana.
Hier ein paar Eindrücke von dieser ersten Etappe:
Jürgen führt das Sichtungsbuch Das war auch erforderlich, denn es ging wirklich am laufenden Band 😈
Landschaftlich ist es hier wunderschön 🙂
Gleich am Anfang stimmt uns ein Krokodil auf die Fahrt ein
Blacksmith Lawping
Yellow billed Stork
Nicht nur Tiere, auch Menschen vergnügen sich hier
Little Egret und Spur Winged Goose?
Mal ein gescheites Croc 🤩
Der Fluss ist Lebensader - zur Wasserversorgung...
... und zum Wäsche waschen 🙂
Cormorane
Pied Kingfisher
ein weiteres Krokodil 😁
und wieder wird gefischt...
... und Körperpflege betrieben
ein Hippo sagt Hallo
Webervögelnester im Leberwurstbaum
leider nur von hinten 😕
gerade will er wegfliegen 😵
Little Egret
Andere Boote sind voll besetzt - wir sind nur zu zweit mit dem Guide 😛
Great Egret
Zur Abwechslung mal ein Bushböckchen
Ein Warzenschwein
Ein Kudu stillt seinen Mineralienbedarf
Wir haben soviel gesehen, dass ich mich mal wieder gar nicht entscheiden kann, welche Bilder ich hier zeigen soll.
Kurz nachdem wir den Fish Eagle mit Beute beobachten treffen wir das zweite Boot der Lodge mit der Volontärin und ihrer Mutter. Und dann gibt es erstmal ein Savanna und Biltong und es geht jetzt richtig ab. Nicht nur die Sonne verbreitet ein wunderbares Licht und eine tolle Stimmung, auch erwischen wir noch einen Eli-Sundowner 🤩
Unser Guide, der ganz hervorragend war - leider habe ich schon wieder den Namen nicht notiert... tja mit 60 vergisst man manchmal das ein oder andere auf einer solchen Reise
Biltong und Savanna schmecken umso besser
erst verschwinden sie gerade wieder.. Pech gehabt 🤪
doch sie besinnen sich nochmal und kommen wieder zurück - wir haben doch Glück
Das Licht wird immer weicher und wir genießen dieses Spektakel in vollen Zügen 🙄
Und jetzt verabschieden sie sich endgültig 😐
ein Büffel steht auch auf der Lauer
Auch die Baboons sind präsent
Dann begegnet uns noch dieser Vogel: Water Thick Knee?? - ein lustiger Name 😄 😕
Langsam geht die Sonne unter
Aber die nächsten Elis sind im Anmarsch 😊 😊
Und eine Säbelantilope, die jedoch eine ganz Weile braucht, um auch einen Platz zum Trinken zu ergattern 😉
Irgendwann schafft sie es doch 🙂
Die Sonne verschwindet jetzt bald....
Die Elis sind immer noch da
Die Elis überlegen sich den Fluss zu queren 😮
Und machen es auch. Leider ist es schon zu dunkel, um einigermassen vernüftige Bilder zu zeigen. Ich möchte sie dennoch nicht vorenthalten. 🙂
Schwimmen ist gar nicht notwendig 🙄
drüben geht es wieder an Land - davon habe ich kein Foto mehr, es war zu dunkel 😊
Im Dunkeln erreichen wir die Lodge
Und der Himmel ist immer noch gefärbt 🙂
Sehr zufrieden kehren wir von dieser Bootstour zurück zur Jetty. Wir machen uns kurz frisch und sind um 19.00 Uhr beim Abendessen.
Zur Einstimmung gibt es ein Glas WeißweinIMG_20190530_151850.jpg
Mit uns am Tisch sitzt eine 4-köpfige Familie aus Namibia, die Eltern haben eine Gamefarm nähe Erindi und wohl sehr viele Nashörner auf dem Gelände. Den Namen der Farm habe noch nicht in Erfahrung bringen können. Ist auch hier im Netz besser so. Die Tochter und Schwiegersohn mit ihrem 18 Monate alten Sohn wohnen und arbeiten in Windhoek. Ausserdem sitzen an der langen Tafel, einer der Guides, eine Volontärin und Ralf, einer der Besitzer und das junge Paar aus dem Nachbarzelt. Sie kommen aus Belgien. Also eine bunte und interessante Runde. Als die Belgier erzählen, dass sie morgen früh in einem Rutsch durchfahren wollen bis nach Kasane, kriege ich allerdings kugelrunde Augen. Das passt ja nun gar nicht zu unserer Slow Motion Runde. 🤪
Die Angestellten aus der Küche geben das Menü bekannt.
Es gibt als Vorspeise Thunfischsalat mit frischem Brot, die serviert wird. Auf dem Buffet sind Nudeln, Erbsen, Möhren, Eland Roulade und Salat. Alles sehr lecker und schmackhaft. Zum Nachtisch gibt es Griespudding mit Mangotopping.
Es ist ein sehr kommunikativer Abend mit interessanten Gesprächen und Erzählungen. Z.B. über den Mexikaner, der Erindi gekauft hat, über das Nashorn Poaching, über E-Autos und Diesel, über die derzeitige Dürre, die in Namibia herrscht (seit 90 Jahren die schlimmste) etc. Erst um kurz vor 21.00 Uhr wird die Tafel aufgelöst und wir gehen gut gelaunt in unser Zelt und schlafen bei Hippogrunzen ein. Auch nachts höre ich mehrmals die Hippos, die anscheinend um unser Zelt herum grasen. 😄
Teil 2307. Juli 2019
31.5.2019 – Heue ist Game Drive Tag! - Morgens geht es auf eigene Faust in den Mahango NP zum Wasserloch und nachmittags in die Buffalo Core Ära von der Lodge aus
Erst nach 7.00 Uhr werden wir wach. Ich checke gleich die Lage vor dem Zelt bzgl. der Hippos. 😉 Es sind keine da aber einen schönen Sonnenaufgang und ein Vogelkonzert der Extraklasse dürfen wir genießen.
Wir duschen – leider wird das Wasser an der Dusche nicht richtig warm, am Waschbecken schon 😐 - und gehen dann warm angezogen zum Frühstück. Heute verzichten wir auf Eier und essen von dem leckeren Brot, Wurst und Käse. Eine zweite Tasse Kaffee trinken wir auf dem Sonnendeck und beobachten dabei ein paar auftauchende Hippos im Fluß. Wir reservieren den Game Drive der Lodge in den Buffalo Park, welcher nachmittags stattfindet.
Gegen 9.00 Uhr fahren wir nochmals in den Mahango Park an’s Wasserloch Thingswerengwere. Wir löhnen also nochmals die 90 NAD und fahren dann gleich rechts ab zum Wasserloch. Bereits die Anfahrt ist wunderschön und gut zu fahren – es gibt lediglich eine kurze tiefersandige Strecke. Wir sehen bei der Anfahrt bereits viele Antilopen und mehr.
Eine meiner Lieblingsantilopen: Roan Antilope
Lilac Breasted Roller
Kurz nach 10.00 Uhr erreichen wir das Wasserloch, wo ein reges Treiben herrscht. Es stehen 2 weitere Autos da und wir suchen uns auch ein Plätzchen mit freier Sicht.
Büffel in Wartestellung
welch ein kuscheliges Hinterteil
und ein stattliches Geweih
Warzenschweinalarm... es wuselt ordentlich
Wir genießen das Kommen und Gehen hier sehr, vor allem die Vielfalt der Tiere hier im Mahango. 🙂 Von Anfang an steht im Hintergrund eine Zebra Herde, doch sie kommen die ganze Zeit nicht zum Trinken. Auch als um 11.15 Uhr das Wasserloch kurzfristig leer wird ziehen sich auch die Zebras in den Busch zurück.
Auch wir fahren mal wieder zurück. Unterwegs, zurück zur Hauptpiste sehen wir nochmals viele Tiere und entscheiden uns kurzfristig doch nochmal an die riverfront zu fahren. Wieder sehen wir eine Eliherde, die sich Richtung Wasser bewegt und sich am Wasser vergnügt. Aber jetzt ist Mittagszeit und die Hitze flirrt über den ausgetrockneten Swamps.
Um 12.30 Uhr sind wir in der Lodge zurück und trinken etwas auf dem Deck. Ich lade 3 kurze Beiträge in meinem Blog hoch, was sich jedoch als problematisch erweist. Anscheinend ist das Internet nicht so powerfull. Irgendwann schaffe ich es dann doch. Aber ist ja auch nicht so wichtig. Es ist ja viel schöner zuhause den Bericht zu schreiben und dabei nochmals alles Revue passieren zu lassen. 😉 😄
Um 14.30 Uhr geht es dann auf Safari in den Buffalo Park, der direkt gegenüber der Lodge liegt, auf der anderen Flussseite. So werden wir per Boot rüber gefahren und dort um 14.45 Uhr von unserem Guide Erasmus in Empfang genommen. Erasmus war schon ca. 2 Stunden vorher mit dem Game Drive Fahrzeug losgefahren, denn man muss bis Divindu und dort über die Brücke. Ein paar KM nach der Brücke kommt dann rechts die Einfahrt zum Buffalo Park. Es ist also eine gute Zeitersparnis, wenn man den Drive von der Lodge aus macht. 🙂 Mit von der Partie ist noch eine weiteres deutsches Paar, das mit einem Nissan Wohnmobil unterwegs ist und damit auf der Campsite der Lodge steht. Er, anscheinend ein überaus eifriger Hobby Fotograf, schleppt sich mit 3 Kameras mit überaus langen Objektiven und einem Stativ ab. Das eine Teil wog mindestens 12 KG. 🤢 - Ich durfte es mal kurz halten 😉
Erasmus erweist sich als sehr guter und professioneller Guide, erklärt sehr gut in gut verständlichem Englisch und wir sehen wieder sehr viel an diesem Nachmittag.
Es geht los in den Buffalo Park:
Wir werden mal wieder beäugt bei der Überfahrt mit dem Boot 🙄
Unser Guide Erasmus erwartet uns
Ein Blick zurück Richtung Okavango
Der Park ist ziemlich dicht bewachsen
die ersten Elis im Buffalo Park heute 🙂
ein ganz stolzer Kudubulle
Wir fahren zunächst Richtung riverfront Auf dem Rükweg wird Erasmus oben herum fahren, damit wir die verfallenen Militäranlagen noch sehen können.
landschaftlich ist es wunderschön hier Aber ich bin mal wieder froh, dass wir nicht selbst fahren müssen. 🙄
Am Okavango haben wir wieder freie Sicht...
Aber zunächst machen wir eine kurze Trink- und Stretchingpause an der Picnic Site.
Wir beobachten eine ganze Weile diese große Gruppe Elis...
und die Büffel, die ein wenig weiter weg stehen und grasen
der Fisheagle darf natürlich auch nicht fehlen - auch wenn mittlerweile keine Erstsichtung mehr 😄
auch hier gibt es Leberwurstbäume
Familie Warthog ist auch unterwegs
Säbelantilopen
Büffel
Und dann kommen immer mehr Elis.
Es werden immer mehr!!!
wir genießen das Spektakel sehr
die Büffel sind in Wartestellung
dann noch eine große Herde Säbelantilopen
Erasmus erzählt uns von dem gestrigen Game Drive mit dem belgischen Pärchen aus der Lodge. Sie sahen 6 Löwen, eine ganze Familie. Er zeigt uns genau die Stelle, wo sie sie gespottet haben, direkt neben der Pad. Natürlich sind wir ein bisschen wehmütig, dass wir dieses Glück nicht hatten. 😐
Und dann passiert das:
wir folgen ihnen und fahren wieder zurück Richtung Riverfront
die ganze Zeit von hinten
Unsere Mitfahrer sind natürlich ebenfalls entzückt und man hört nur das laute Klicken seiner Riesekamera im Sekundentakt 🤢
dann erwische auch ich den jüngeren Löwen von der Seite
der andere läuft in die entgegensetzte Richtung
Es ist so anstrengend den beiden mit der Kamera zu folgen, aber auch soo schön!
Young man macht Körperpflege
gar nicht so einfach zu fotografieren in dem hohen Gras
Er hat sein Ziel erreicht
der junge Löwe hockt im hohen Gras
Man freut sich auf das Abendessen 😈
Rechtzeitig zum sundowner bekamen wir auch heute den richtigen Adrenalinschub. Welch ein schönes Erlebnis 😄 🙄
Bald geht die Sonne unter und wir müssen zurück.
Die Elis richten leider auch viel Schaden an. Hier unser Guide in einem abgestorbenen Baobab
Die Krönung zum Sundowner waren natürlich die Elefanten Show am Fluss und die 2 männlichen Löwen. 🙄 🙄 Auch ohne das Löwenerlebnis hätten wir wieder einen tollen Game Drive gehabt.
Erasmus hat sich auf jeden Fall ein schönes Trinkgeld verdient und verabschiedet sich strahlend von uns. 🙂
Dementsprechend happy erreichen wir erst um 18.30 Uhr die Lodge per Boot.
Wir machen uns kurz frisch und gönnen uns heute mal einen GT auf dem Deck. Wir unterhalten uns mit Ellen und Johann, die die Farm haben in Zentral-Namibia und Ralf erzählt uns später, dass sie auch noch eine Lodge in der Nähe vom Etosha haben. Auf jeden Fall war das eine nette Begegnung mit sehr netten Menschen. 🙂
Pünktlich um 19.00 Uhr gibt es Abendessen, wieder am großen Tisch. Heute sitzt auch das Paar, das mit uns auf Game Drive war, mit uns am Tisch und wir unterhalten uns wieder sehr gut und werden auch wieder sehr gut verköstigt.
Aubergine mit Tomate und Käse überbacken und frisch gebackenes Brot , als Vorspeise Catfish, 3 verschiedene Gemüsesorten, und Kartoffelgratin als Hauptgang und zum Dessert: Schokokuchen mit Sahne. Alles wieder sehr lecker.
Heute wird die Tafel etwas früher aufgelöst als gestern. Wir verschwinden um 20.30 Uhr in unserem Zelt.
In der Nacht kommt Wind auf – das sind wohl die Winterstürme in Namibia. 🤢 😄 Ich höre wieder die Hippos um das Zelt herum grasen und schnauben.
Teil 2408. Juli 2019
1.6.2019 – Auf in den Mudumu NP Um 6.45 Uhr werden wir wach, es ist heute nicht ganz so kalt, wie gestern aber dafür windig. 😮 Vor dem Frühstück packen wir schon unsere Sachen so, dass wir in den nächsten 2 Tagen nicht unsere großen Koffer benötigen. Heute ist das Wasser an der Dusche auch warm. 🙂 Und um 7.30 Uhr sind wir beim Frühstück, bezahlen dann unsere Rechnung für die Game Drives und Getränke 2400 NAD.
Fazit Ndhovu Lodge Uns hat es super gefallen. Die Lage ist toll, direkt am Okavango und nur max. 15 Minuten vom Mahango Park entfernt. Wenn man den Game Drive der Lodge macht, ist man in 5 Minuten im Buffalo Park. 😁 Die Zelte sind absolut in Ordnung. Die Bäder ganz neu. Die Stimmung in de3r Lodge ist klasse. Sehr angenehm fanden wir abends das gemeinsame Abendessen. So kommt man auch mit anderen Reisenden in Kontakt. Das Essen war sehr lecker und die Game Drives bzw. die Bootstour top. Also, eine klare Empfehlung von unserer Seite. 🤩
Kurz vor 9.00 Uhr sind wir on the road Richtung Divindu. Es ist angenehm auch mal etwas vom täglichen Leben mitzubekommen...
Die Kids lassen bereitwillig fotografieren. Als Dankeschön, verteile ich Kugelschreiber, den sie mit Freude entgegen nehmen 😉
Crossings haben wir ebenso...
... sowie auch roadblocks 🤨
Ab Divindu lasse ich Jürgen die langweilige B8 und damit die 230 KM bis Kongola fahren.
So kann ich ein wenig fotografieren.
wir überqueren ein letztes Mal den Okavango
Eine wunderbare Zeit hatten wir hier, sowohl auf Botswana- als auch auf Namibia-Seite.
Viele Menschen sind heute unterwegs, es war ein Samstag
und solche Schilder sehen wir auch 😁
Im Nachhinein habe ich es sehr bereut, nicht den Horseshoe am Kwando besucht zu haben. Wobei ich natürlich nicht weiß, was uns dort erwartet hätte. Dies lag einfach an der finalen Auswahl der Lodges. Wir waren einfach zu weit weg vom Horseshoe in der Lianshulu Lodge. Wir hätten damals doch die Nambwa Lodge zumindest für eine Nacht buchen sollen. Hinterher ist man immer schlauer. So haben wir einen Grund nochmals wieder zu kommen. 🙄 🙄
In Kongola tanken wir an der Shell Tankstelle und kaufen nochmals etwas Tonic und ein paar Snacks und ziehen NAD am ATM. Rechts nach der Tankstelle zweigt die C39 nach Sangwali und zum Mudumu NP ab. Bereits um 13.00 Uhr erreichen wir auf guter Teerstraße und 3 KM Gravel die Lianshulu Lodge, unsere Bleibe für die nächsten 2 Tage.
Teil 2508. Juli 2019
1.6.2019 - Ankunft in der Lianshulu Lodge im Mudumu NP
Wir werden von Chris, dem Volontär auf Deutsch begrüßt und scchon gleich am Parkplatz empfangen. Er ist seit Februar hier und kommt aus Brüssel. Ein netter junger Mann. Wir erhalten feuchte Tücher udn einen Begrüßungsdrink. Alles geht sehr professionell vonstatten. Chris erklärt uns alles udn zeigt uns die Gemeinschaftsbereiche, wir unterzeichnen die Erklärung, dass wir keine Regressansprüche an die Lodge haben, falls es irgendeinen Unfall mit wilden Tieren gibt. Wir werden zu Bungalow Nr. 3 gebracht und erfahren auch, dass wir die einzigen Gäste sind. Das haben wir anscheinend in diesem Urlaub gepachtet. Die Lodge ist wunderschön, wirklich mitten im Busch, an einem Seitenarm vom Kwando gelegen.
Die Bungalows lassen keine Wünsche offen. Nur den Strom zum Aufladen der Geräte muss man im Haupthaus abzapfen. Dafür gibt es jedoch einen separaten Raum, wo es unzählige Steckdosen gibt. Dieser Raum wird nachts natürlich abgeschlossen. Auch darf man im Dunkeln nicht alleine vom Bungalow zur Main Ärea laufen. Man muss immer auf seinen Guide warten, der es auch ganz spannend macht, und vorsichtig leuchtet, um sicherzustellen, dass sich auch wirklich kein Tier auf dem Weg befindet. Die Velvet Monkeys haben die Lodge auch gut im Griff, deshalb soll man die Fenster im Bungalow auf jeden Fall geschlossen halten. Ansonsten, Bilder sagen mehr als Tausend Worte. Hier habe ich ausnahmsweise mal alles fotografiert. 😉
So, wir haben uns eingerichtet, wir hatten ja auch nur „kleines Gepäck“. Wir sitzen etwas auf unserem Balkon und lauschen den Geräuschen in der Umgebung. Wunderbar.
Um 14.30 Uhr laufen wir zum Haupthaus, denn dort wartet Kaffee und Kuchen auf uns. Dabei beobachten wir schon die ersten Tiere und einen wunderbaren Ausblick haben wir auch 😄
Danach holen wir unsere Jacken für die Bootstour. Schon sichten wir 3 Elefanten auf der Insel gegenüber. Einer ist so klein, dass er kaum über das hohe Gras ragt.
Den Part über die Bootstour, die wir am Nachmittag gemacht haben, gibt es morgen!
Teil 2610. Juli 2019
1.6.2019 - Fortsetzung Bootstour von der Lianshulu Lodge aus
Schon ist es kurz vor 16.00 Uhr und wir werden zum Bootssteg geleitet, bekommen feuchte Tücher gereicht und besteigen das Boot. Unser Guide heißt Gipsy. Wir fahren aus dem Nebenarm um die Ecke und schon sind wir auf dem Kwando. Links ist Botswana, rechts Namibia – hier verläuft also die Grenze.
Mein erstes Vogelfoto heute: Little Bee-Eater
Waterbuck
Das Licht ist grandios
Die ersten Hippos begegnen uns...
Lilytrotter
African Fish Eagle
Und wieder Hippos, die begegnen uns hier wirklih in großer Zahl.
Der Wasserstand des Kwando ist wirklich sehr niedrig
Gipsy bastelt aus einer Seerose eine Kette, die anscheinend z.B. bei Hohzeiten getragen werden... Jürgen muss als Modell herhalten. Tja, so ist das, wenn man nicht selbst fotografiert 😄
Zum Sundowner gehen wir an Land und es geht sehr stilvoll zu 😉
Auf der Rückfahrt treffen wir nochmal den große Hippo Trupp
Langsam verfärbt sich der Himmel
Ein paar Elis wechseln mal kurz die Landesgrenze. Leider ist es schon etwas dunkel
Ein wunderbarer Sonnenuntergang
Wir erreichen wieder die Lodge, es ist fast dunkel
Man empfängt uns wieder mit feuchten Tüchern. Der Service stimmt hier - außer Frage
Auf der gegenüberliegenden Seite plantscht ein Eli, fast die ganze Nacht
Jetzt gönnen wir uns erstmal einen GT
Und die 2 vergnügen sich hier noch eine Weile
Wir sind happy
Sehr lange vergnügen sich die Elis noch vor unserem Bungalow, als wir uns für das Abendessen richten. Einer der Guides leuchtet sie uns vom Haupthaus aus an, aber meine Kamera ist beim Aufladen im Haupthaus. Aber ich habe die Erinnerung im Kopf und im Herzen. Um 19.20 Uhr lassen wir uns abholen. Auf dem Deck ist für uns eingedeckt bei Kerzenschein. Sehr romantisch. 🙄
Die Hippos grunzen, die Elis spielen immer noch am Wasser, was will man mehr? Es gibt glaube ich nicht mehr viel, um einen noch zufriedener und glücklicher zu machen. 😁
Und es gibt ein sehr leckeres Essen:
- Datteln im Speckmantel - Kürbissuppe - Lammcarée mit Bohnen, Tomaten und Kartoffeln - Crême brûlée zum Nachtisch
Dazu trinken wir leckeren Rotwein und Wasser. Erst um 20.45 Uhr lassen wir uns zum Bungalow geleiten. Man hätte auch noch für uns die Feuerstelle angezündet. Der Service hier ist sensationell.
Wir schlafen bei Hippogrunzen und Elefanten beim Wasserspiel direkt vor unserem Bungalow ein.
Teil 2710. Juli 2019
2.6.2019 – Ein ganzer Tag im Mudumu NP Part 1 Mornig Game Drive von der Lodge aus
Um 6.10 Uhr werden wir abgeholt, zum Haupthaus gebracht, wo ich meine aufgeladene Kamera abhole. Schon werden wir zum Game Drive Fahrzeug geleitet, wo uns Gipsy, der Guide von gestern erwartet.
Es geht los, wir fahren in den Sonnenaufgang und es ist sehr kalt, sogar bitterkalt 🤢 .
Die Hippos sind auch schon wieder aktiv
Wir sehen Impalas, Zebras, Hippos, Giraffen, Warzenschweine, Gnus, Büffel, Kudus.
Hier sieht man gut das hohe Gras, welches hier vorherrscht
Sie stehen Spalier 🙂
Es folgt erst ein Zebra, dann ein Büffelcrossing 🙄
Mal wieder ein paar Impalas
und Gnus
ein paar Kudus
Das nennt man posen 🙂
Zwischendrin gibt es eine wieder sehr stilvolle Kaffeepause auf einem Hochstand über einem Nebenarm des Kwando.
Man wieder einen Lillytrotter
die angekündigten Lechwes am anderen Ufer
Kudus Männlein und Weiblein
Auch besuchen wir die alte Rangerstation mit den zahlreichen Kopfskeletten der Tiere des Parks.
Auf der Rückfahrt, keine 200 m von der Lodge sehen wir die ersten Elefanten für heute. Das wäre doch auch ein Wunder gewesen, ein Game Drive ohne Elefanten am Kwando.
Kurz nach 9.00 Uhr landen wir wohlbehalten und glücklich über unsere Sichtungen wieder in der Lodge und das Frühstück ist für uns gerichtet.
Fortsetzung folgt
Teil 2811. Juli 2019
2.6.2019 – Ein ganzer Tag im Mudumu NP Part 2 - Die zweite Etappe des Tages
Wir essen Rührei mit Speck. Es gibt auch eine schöne Aufschnittplatte, frischen Obstsalat, mehrere selbstgemachte Marmeladen, Milch, Joghurt ect. auf dem Buffet. Frisch getoastetes Brot und noch warme Brötchen stehen auf dem Tisch. 🙂 Einer der Angestellten steht neben dem Buffet und achtet darauf, dass die Velvet Monkeys, die die Lodge wirklich in Beschlag haben, nichts anstellen. Er passt einen Moment nicht auf und so passiert es, dass eine Affe mit einem Affenzahn in Richtung Buffet springt und dabei den Milchkrug runterreißt. 😈 Gut, dass ich meinen Obstsalat schon gegessen hatte. So ist das eben, wenn man mitten im Busch wohnt. 😉
Nach diesem gemütlichen und ereignisreichen Frühstück, gehen wir erstmal ausgiebig duschen. Dann geht es mit einem Buch und meinem Tagebuch bewaffnet wieder auf das Deck. Wir schmökern ein wenig, ich schreibe Tagebuch. Dabei geben uns eine paar Hippos mit Babies direkt vor unserer Nase eine Einlage. Sie verspeisen genüsslich die gesamten Waterlilies. 😵 Zwischendurch gibt es auch mal einen Revierkampf 😈 ...
und die Gruppen driften etwas auseinander.
Hier sitzen wir, wir haben ja die freie Auswahl, welche Terrasse uns besser gefällt 😄
Wie schön, dass wir das hier alles live miterleben dürfen. 🙂
Die Hippos vergnügen sich weiter...
und die Waterlillies sind so gut wie verschwunden
Es ist schon sehr angenehm, solche Erlebnisse von der Terrasse der Lodge genießen zu können. Das hat für mich nochmals eine andere Klasse 😄
Um die Mittagszeit verziehen wir uns mal an den Pool und dösen ein wenig vor uns hin. Natürlich unter dem Sonnenschirm, denn es ist jetzt richtig heiß geworden. Die Monkeys kommen vorbei, wir achten natürlich peinlichst auf unsere mitgebrachten Utensilien, damit sie nicht in fremde Hände geraten.
Die Affen trinken auch aus dem Pool. 🤩 auch egal, das Wasser ist mir ehe zu kalt 😈
Hier kann man gut das Affenverhalten studieren. Es wird auf jeden Fall nicht langweilig 🙄
Um 14.30 Uhr erwartet und wieder Kaffee und Kuchen. Dabei beobachten wir Sitatunga Antilopen am Ufer und ein schlafendes Hippo an Land.
Die 3. Etappe folgt später 🙂
Teil 2911. Juli 2019
2.6.2019 – Ein ganzer Tag im Mudumu NP Part 3 - Die letzte Etappe des Tages
Nach dem Kaffee lassen wir uns eine Karte geben vom Mudumu und erklären, wo wir problemlos fahren können. Damit beginnt unser privates 2 stündiges Offroad Abenteuer im Mudumu NP. Das ist jedoch schnell erzählt 😈
Ich bin gefahren, Jürgen hat die Baumstämme aus dem Weg geräumt. 😗 Gesehen haben wir einen Haufen zugebuschte Landschaft und wenig Tiere. 😉
eigentlich ein ideales Leopardengebiet, oder?? 😄
Jürgen räumt die Baumstämme zur Seite 🤪
Also anscheinend sind die privaten Game Drives nicht so unseres. 😉 Obwohl es ja im Mahango ganz gut geklappt hat. 🤪 Aber eine Erfahrung war es trotzdem. 😄
Um 17.30 Uhr sind wir wieder zurück, ziehen uns um und machen diese Bilder von unserem Bungalow aus 🤩
Was will man mehr? Da braucht es doch gar kein Game Drive 😈
Unseren sundowner trinken wir auf dem oberen Deck.
Heute ist es ruhiger als gestern, es sind keine Elefanten da. Wir hören nur zu, wie der nächtliche Busch erwacht. Welch ein schönes Konzert.
Wir sind immer noch die einzigen Gäste in der Lodge.
Heute starten wir bereits um 19.00 Uhr mit dem Abendessen und wir genießen auch heute die volle Aufmerksamkeit des Personals. 🙂 Es ist schon ein etwas seltsames Gefühl so ganz alleine in einer relativ großen Lodge zu sitzen. 🤪
Unser Menü: Gruß aus der Küche: Tomate mit Mozzarella Vorspeise: Gemüsepäckchen in Filoteig, was sehr gut aber auch sehr scharf ist Hauptgang: Kingklipper mit Reis und Gemüse und Zitronen/butter Sauce – sehr, sehr lecker Dessert: Schokoladen Mousse mit Beerenkompott
Bereits um 20.15 Uhr lassen wir uns zu unserem Bungalow geleiten.
Wir lauschen beim Einschlafen dem Frosch- und Hippo Konzert untermalt mit Löwengebrüll nahe der Lodge. Schade, dass wir hier die Löwen nicht sehen durften. 😐 Ich weiß, ich bin unersättlich 😄
Fazit Lianshulu Lodge: Die Lodge an sich habe ich ja bereits beschrieben. Das Personal ist super freundlich und zuvorkommend, das Essen sehr gut. Das gesamte Setting jedoch so großzügig angelegt und für nur 2 Gäste definitiv zu groß. Wir haben es etwas bedauert, die 2 kompletten Tage die einzigen Gäste geblieben zu sein. Wir bezahlen für die 2 Aktivitäten 3400 NAD – auch das ist recht happig. Und hinzu kam, dass man das Internet bezahlen musste. Das finde ich bei den hohen Grundpreisen und den teuren Aktivitäten absolut nicht passend. 😵 Wenn wir es nochmal zu tun hätten, würde ich 1 Nacht am Horseshoe verbringen wollen und eine Nacht in der Lianshulu Lodge. Leider haben wir bei der Buchung damals, da nicht richtig aufgepasst, denn wir hatten die Nambwa Lodge auch in der engeren Auswahl. Niemand weiß natürlich, ob unsere Erlebnisse am Horseshoe unseren Erwartungen entsprochen hätten. 😕 Aber in Zukunft reicht eine Nacht in dieser Lodge. 🙂
Teil 3012. Juli 2019
3.6.2019 – Heute steht nur eine kurze Strecke bis zum Nkasa Rupara Park an
Um 6.45 Uhr werden wir von alleine wach. Wir haben gut geschlafen und kurz nach 7.30 Uhr sind wir beim Frühstück. Der Kellner fragt, ob wir Milch benötigen zum Kaffee oder für das Müsli und steht Gewehr bei Fuß mit einer Zwille, um ev. erneute Affenattacken abwehren zu können. Die Zwille hatte er gestern übrigens auch schon. Er hatte nur kurz nicht aufgepasset bzw. der Affe war so flink, dass er ihn nicht erwischen konnte. Aber heute haben wir Ruhe. 😄 Ich bestelle das sehr leckere House Omelette 😛 und Jürgen isst drei Scheiben Toast mit Aufschnitt und Käse. Wir bezahlen und gehen nochmal kurz auf’s Zimmer, um unser Gepäck zu holen. Die Managerin begleitet uns sogar zum Auto. Die Angestellten sind wirklich sehr herzlich hier und lesen einem die Wünsche an den Lippen ab. Für meinen Geschmack fast schon zuviel des Guten. 🙄
So und jetzt freuen wir uns auf unser nächstes Erlebnis. 🙂
Heute läuft wirklich alles total entspannt ab. Auch das ist mal schön. Und vor allem, wir sind ja slow motion unterwegs 😄 Jürgen fährt, zunächst bis vor zur Hauptstrasse, wo wir rechts abbiegen in Richtung Sangwali. Nach ein paar Kilometern verlassen wir auch den NP wieder.
Und ich fotografiere, denn ich mag auch das „normale" afrikanische Leben. 🤩
Kurz vor Sangwali endet die Teerstrasse und wir fahren zur Nkasa Lupala Lodge. Hier gefällt es mir landschaftlich wieder besser, als im Mudumu NP.
Schon sind wir in Sangwali, es war wirklich eine kurze Fahrt 😉
Falls jemand mal das Museum kurz besuchen möchte.... Es ist nicht weit von Sangwali, aber man sollte vorher anrufen, ob der Mann auch dort ist, der das Museum aufgebaut hat. Es gibt ja auch einige Campingplätze in der Nähe 🙂
Eine Pinkelpause muss halt auch mal sein 🤩
Das Navi hat übrigens, speziell offroad, so einen Blödsinn angezeigt. 😈 Wenn ich durch absolut trockenes Bushland fahre, befinde ich mich doch nicht in "deep water" 🤨 . Angeblich war es mit Tracks4Africa bestückt. Aber es hat uns überall sicher hin geführt 😉 und das ist die Hauptsache. 😛
Die ersten Warzenschweine... die werden uns die nächsten 2 Tage begleiten. Ich finde der Park sollte umgetauft werden. Wie wäre es mit Warthog Park? 😄 So viele Warzenschweine haben wir auf der ganzen Reise nicht gesehen. 😈
Bereits um 10.30 Uhr erreichen wir trotz ein paar sandiger Passagen den Parkplatz der Lodge. Wir waren übrigens sehr shnell hier und allen Warnungen zum Trotz, liess sich die Strecke bis zur Lodge prima fahren. Wir mussten kein einziges Mal die Untersetzung einlegen. Ich hatte Schauergeschichten gelesen, dass die Anfahrt so schwierig sei und auch Johann aus Namibia aus der Ndhovu Lodge hatte uns gewarnt. Er selbst war im Februar diesen Jahres dort im Matsch stecken geblieben. Bei uns war jedoch alles gut, sehr trocken und wir hatten keinerlei Probleme. 🙂
Wir werden von Simone, dem Manager, gleich am Parkplatz in Empfang genommen. Er zeigt uns alles, wir geben unseren Voucher ab. Auch hier müssen wir das Versicherungsformular unterschreiben, dass wir keine Regressansprüche stellen, falls uns auf dem Gelände irgendetwas passiert. 😉 Wir buchen für den Nachmittag einen Naturewalk und für den nächsten Tag die Combo aus Game Drive und Bootstour. Außerdem checkt er für uns, ob am nächsten Morgen das Livingstone Museum geöffnet ist. Sehr zuvorkommend. 🙂 Er hilft uns sogar, das Gepäck aus dem Auto zu laden, und geleitet uns zu unserem Zelt Nr. 7., welches direkt neben dem Pool liegt.
Unsere Bleibe für die 2 Nächte gefällt uns. Wir haben gut Platz für unser Gepäck,die Betten sind gut, eine private Terrasse haben wir auch und wir sind nicht weit vom Restaurant entfernt. Denn im Dunkeln wird man auch hier vom und zum Zelt begleitet. Das Bad war ebenfalls ok, es gab warmes Wasser und alles funktionierte einwandfrei. Es gibt sogar Strom im Zelt, um die Geräte aufzuladen. Was will man mehr? 🙂
Der Kanal, der vor der Lodge verläuft ist so gut wie leer. Früher oder bei Hochwasser konnte man wohl hier direkt von der Lodge aus Mokkoro Touren unternehmen. Das geht aber schon seit Jahren nicht mehr. Tja, dieser Klimawandel macht auch in Afrika nicht halt. Wie auch?
Wir beziehen unser Zelt, ich fotografiere alles für das Forum und wir trinken auf der Terrasse der Lodge eine Tasse Kaffee. Den gibt es den ganzen Tag über kostenfrei. 🙂 Nachmittags ab 15.30 Uhr gibt es Kaffee und Kuchen und Abendessen um 19.30 Uhr mit allen Gästen gemeinsam.
Hier der Blick von der Lodge Terrasse:
Und schon wieder sind die Warzenschweine aktiv 🤢
Den Kameraden sehen wir jedoch auch noch dort sitzen:
Ab 12.00 Uhr sitzen wir am und teilweise mit den Füssen im Pool, beobachten die Warzenschweine, die vor unserem Zelt und in dem ausgetrockneten Flussarm rumtollen. Und wir holen uns den ersten Sonnenbrand unserer Reise. Wir genießen die Stille, das Rascheln der Bäume und des Schilfs und ich schreibe Tagebuch.
Um 15.00 Uhr gehen wir uns anziehen für den Bush Walk und gehen dann zur Teatime auf’s Deck Kaffee trinken und Kuchen essen. Auch schauen wir kurz im Shop vorbei. Dieser wartet mit ganz netten Sachen auf. Aber ich halte mich trotzdem zurück. Mittlerweile sind 5 Männer vom WWF angekommen. Dieses Mal sind wir also nicht alleine beim Abendessen, dazu später mehr.
Um 16.15 Uhr starten wir mit Stephan unseren Bushwalk mit Gewehr. Das mit dem Gewehr sind wir ja von Botswana gar nicht gewohnt. Stephan meint dazu, das sei nur zur Schau. Sie würden es niemals benutzen. Als erstes sehen wir relativ frischen Hippo Dung von letzter Nacht. Stephane kann zu jeder Pflanze und jedem Baum eine Geschichte erzählen. Sie es, dass die gelben Tomaten gegen Zahnentzündungen helfen, oder Gräser, die im Haushalt genutzt werden können, weil die Impalas sie nicht mögen. Er zeigt uns einen Eisenbaum und den Raintree, den alte Leute als Kalender nutzen. Hier ein paar Eindrücke:
Er erzählt uns von Krokodilen, die im August ihre Eier legen. Teilweise werden alle 60 Eier von den Tigerfischen verspeist. – Das ist natürliche Auslese. Obwohl wir auch viele tote Bäume sehen, gefällt mir die Landschaft hier sehr.
Ich fotografiere noch einen Bee-Eater und einen Rotschnabel-Tokko.
Wir laufen durch das Tor zum Park wieder zurück zur Lodge, wo man uns mit feuchten Tüchern und einem Apéro empfängt.
Wir trinken ein Glas Weißwein und unterhalten uns noch nett mit Stephan und einer der Angestellten der Lodge. Auch über die Dürre, die natürlich auch ihnen im täglichen Leben Probleme bereitet. So fällt das Trinkgeld etwas großzügiger aus. 😉
Zurück in unserem Zelt und trinken noch einen GT aus unserem Autokühlschrank auf unserer Zelt-Veranda. Um 19.00 Uhr gehen wir rüber auf’s Hauptdeck, sitzen dort eine Weile am Feuer, bis dass wir an die lange Tafel gerufen werden.
Wie vermutet wird es ein interessanter Abend mit viel Safari-Latein. Auch ist es interessant, sich mit den WWF Leuten zu unterhalten. Besonders der Besitzer der Lodge erzählt viel von seinen Anfängen in Afrika und wie er mit seinem Bruder Simone gemeinsam 2011 dieses Gebiet entdeckt hat und die Lodge dann aufgebaut hat.
Das Essen ist lecker und wird serviert: - Zucchini Suppe - Elandsteak mit grünen Bohnen, Kürbis und Kartoffeln - Mousse von weißer Schokolade
Wir trinken Rotwein und eine Flasche Wasser zum Essen.
Heute gehen wir erst spät in’s Bett – es ist fast 22.00 Uhr. Sogar das Bett ist mit 2 Wärmflaschen vorgewärmt. – Welch eine schöne und nette Geste. Die Geräusche des Buschs sind hier weniger intensiv. Trotzdem höre ich nachts ein paar Tiere um unser Zelt herumschleichen.
Teil 3113. Juli 2019
4.6.2019 - Ein voller Tag im Nkasa Rupara NP
Um 6.15 Uhr werden wir wach, ziehen den Vorhang zurück und schauen erstmal vom Bett aus einem tollen Sonnenaufgang zu.
Kurz nach 7.30 Uhr sind wir beim Frühstück und es ist saukalt. Wer fährt denn auch im Winter nach Namibia?
Sobald die Sonnenstrahlen auf dem Deck ankommen, wird es sofort angenehmer und wärmer. Wir frühstücken und wärmen uns mit dem einen oder anderen Kaffee auf. Simone bestätigt uns nochmals, dass der Typ vom Museum uns erwartet.
Gegen 9.00 Uhr fahren wir also die 6 km zu dem Livingstone Museum, haben eine nette, informative Führung, spenden 200 NAD für das Projekt und fahren gegen 10.30 Uhr wieder zurück in den Park.
Dann registrieren wir uns, um im Park selbst ein Game Drive machen zu können. Wir zahlen wieder nur 90 NAD. Dazu muss man vom Gate aus erstmal zur Reception fahren und dort bezahlen. Wir erhalten eine Guide Map und fahren dann mal eine Pisten in den Park.
Die ausgetrockneten Swamps verfolgen uns und das Navi sagt immer noch deep water 😵
Und wir sehen sehr wenig Tiere 😵
Es ist teilweise sehr tiefsandig, sodass wir einige Male die Untersetzung einlegen müssen, um weiter zu kommen.
Weiß jemand von Euch, was das für eine Höhle ist?
Wir sind tatsächlich im Warthog Park 🤢
Um 12.30 Uhr erreichen wir wohlbehalten die Lodge, Jürgen trinkt ein Bier, ich ein Savanna und dann ist es auch schon Zeit, um sich für den Game Drive fertig zu machen.
Dieser startet um 14.00 Uhr. Zunächst warten wir ein paar Minuten auf weitere 2 Gäste, doch diese kommen nicht und wir fahren wieder alleine los.
In der Zwischenzeit beobachten wir mal wieder warthogs. Sie sind auch auf dem Lodge Gelände - mittendrin 😄
Zunächst auch wieder zur Parc Registration. Ich sage Stephan, dass wir uns morgens schon registriert hatten. Er muss also nur Bescheid geben, dass wir nachmittags mit einem anderen Fahrzeug unterwegs sind.
Auf dem Game Drive gab es nicht sonderlich viel zu sehen und Stephan fährt auch sehr schnell und hält kaum an. Irgendwie war das wohl heute nicht sein Tag. Ausgiebig konnten wir die ausgetrockneten Swamps bewundern und viele, viele Warthogs sehen. Der Eigentümer der Lodge sagte abends, dass die Nkasa Rupara bald Warthog NP heißen würde. Das läge daran, dass sie hier in der Gegend nicht so viel gejagt würden und es deshalb diese Überpopulation gäbe. 😵
Ein paar wenige Eindrücke beim Game Drive gab es dennoch:
Lilac Breasted Roller
Fork-Tailed Drongo???? 😕 Danke an Konny 😘 Elsterwürger (Magpie Shrike) Ich weiß, kein besonders scharfes Foto. - Ich übe immer noch 😉
Überall wurde das Gras abgebrannt 😉
Aber die Landschaft hat was... 🙄
Schöner Rücken kann auch entzücken. Das Gras ist so hoch! 🤩
Und noch ein Blacksmith Lapwing, den haben wir öfters gesehen, also keine Erstsichtung mehr 🙂
African Openbill Stork
So das steht als Notiz in meinem Tagebuch: Bootsfahrt ok, Game Drive Scheiße 😈
Wir kommen nach über 2 Stunden am Bootsanleger am Linyati an und treffen auf ein französisch sprachiges Honeymooner Pärchen, die bei Jackelberry campen. Auf der Bootstour sehen wir einen Elefanten, der sich ausgiebig zur Schau stellt und eine ganze Hippogruppe, die auch lange für uns posen und noch ein wenig mehr 😄 😉
Wir sichten auch nochmals Sitatungas 😄 - Offensichtlich haben wir es uns verdient, liebe Friederike (CuF) 🙄
Und die Hippos erwarten uns:
Keine Elis in Sicht, als wir an der Badestelle vorbei kommen....
... ah, doch aber schon wieder auf dem Rückzug. Das sind die Gesetze der Natur. Wir sind ja nicht im Zoo und das ist auch gut so.
Die Hippos zeigen sich nochmals in voller Pracht
Wir hören und sehen natürlich viele Vögel, meistens bin ich jedoch zu langsam mit meiner Kamera, um brauchbare Bilder zu machen. Aber Landschaft geht besser...
Wir sehen am Ufer eine Familie Waterbuck, etwas näher als wie vorigen Male.
Ich kann mich nicht satt sehen an den Lichtspiegelungen
Bei einem Sundowner wieder mit Hippos und netter Unterhaltung mit den Franzosen geht die Bootsfahrt zu Ende.
Unser Guide und Fahrer Stephan fährt uns rasant (african Masssage incl.) zur Lodge zurück. Nach 45 Minuten kommen wir im Dunkeln um 19.00 Uhr kommen wir an, entledigen unseres Staubs bei einer Dusche und gehen um 19.30 Uhr zum Abendessen. Heute sind zusätzlich zu den 5 Männern vom WWF noch 2 deutsche Paare angekommen und speisen mit uns an der langen Tafel. Wieder werden interessante Safari- und Lodge Geschichten ausgetauscht. 😄
Das Essen ist wieder gut, leider ist es heute kühler als gestern, sodass wir uns nach dem Essen ziemlich schnell zu unseren Wärmflaschen im Bett gehen. 🙂
Vorspeise: Überbackene Auberginen und Salat Hauptgang: Hake (eine riesen Portion) mit Couscous und Gemüse Dessert: Tiramisu Dazu trinken wir eine Flasche Weißwein. Jürgen danach noch einen Kaffee und ich einen Amarula.
Gute Nacht und morgen ist mein Geburtstag! 🤩
Teil 3218. Juli 2019
5.6.2019 – Ein wunderschöner 60. Geburtstag in Afrika – ganz nach meinen Vorstellungen
Auch heute werden wir an einem sehr kalten Morgen wach. (gefühlt hat es unter 10 Grad C°)
Mein geliebter Mann gratuliert mir ganz lieb. Wir duschen heiß (ich) mein Mann warm und gehen zum Frühstück.
Da ich gestern Abend erzählt habe, dass ich morgen 60 werde, stimmt bei unserem Auftauchen der gesamte WWF Clan und der italienische Lodgebesitzer und das Personal ein Happy Birthday an. Was für eine nette Geste. 🤩 Das hat mich gefreut. 😄
Heute esse ich Joghurt mit frischen Früchten und 2 Spiegeleier mit Speck, die sogar von der Küche aus mit einem Herzchen dekoriert sind.
Jürgen hält sich an den angebotenen Kuchen am Buffet.
Gegen 8.30 Uhr ist das Auto gepackt, wir zahlen bei der Schweizer Mitarbeiterin der Lodge unsere Rechnung für Aktivitäten und Getränke (3400 NAD). Natürlich bestücken wir noch die Tipp Box und verabschieden uns.
Fazit Nkasa Lupala Lodge: Es war für uns ein sehr angenehmer Aufenthalt. Für die Trockenheit im Park und die daraus resultierende Tierarmut kann ja der Lodgebetreiber nichts. Die Anfahrt war problemlos zu meistern, wobei das anscheinend auf die Jahreszeit ankommt. Denn wenn es feucht ist, kann man sich leicht festfahren. Der Park an sich ist sehr tiefsandig und eigentlich nur für 4x4 Experten geeignet. Ansonsten kann ich über die Ausstattung der Zelte, den Service, das Ambiente in der Nkasa Lupala Lodge absolut nur Positives berichten. Die Bilder habe ich ausführlich gezeigt. Wir haben es genossen abends an der langen Tafel auch mit anderen Reisenden in’s Gespräch zu kommen. Auch waren dabei die Erzählungen des Lodgebesitzers durchaus interessant. Also nur ein kleines Manko: Die Combo Tour sollte zu dieser Jahreszeit nicht angeboten werden. Wenn wir an diesem Nachmittag nur die Bootstour gehabt hätten, wären wir wahrscheinlich zufriedener gewesen. Der Nature Walk mit Stephan war sehr interessant und er hat ein großes Wissen Preis gegeben.
Heute geht es nach Katima in die Zambesi Mubala Lodge So starten wir zunächst nach Sangwali und biegen nach ca. 1 Stunde rechts ab auf die durchgehend geteerte C49 in Richtung Katima.
Kurz vor Katima machen wir kurz Pause und suchen im Navi eine Tankstelle, die wir ansteuern. Schon an der Tankstelle habe ich mich nicht sehr wohl gefühlt. Eine seltsame Stimmung war dort. Deshalb verwerfen wir auch den ursprünglichen Plan nach Katima in’s Zentrum zu fahren, sondern lassen uns directement zu unserer nächsten Station leiten - zur Zambezi Mubala Lodge.
Wir fahren dann durch eine schöne Villengegend und irgendwann führt uns das Navi nach lins Richtung Mubala Lodge/Camp - laut Navi auf Gravel. Von Gravel war auch hier nichts zu sehen, alles ist frisch geteert. 🤩 Ich hatte im Forum die größten Schauergeschichten gelesen bzgl. des Straßenzustands hier in der Gegend. Doch wir hatten offensichtlich Glück und die Straße war neu. 🙂 Es ist alles grün, die Felder werden bewässert und bereits um 11.30 Uhr erreichen wir das Mubala Camp. Im Camp ist niemand an der Reception. Wir warten eine Weile, suchen die restrooms auf und dann frage ich nach der Receptionistin. Gerade geht dort eine Mitarbeiterschulung zu Ende, wo offensichtlich das komplette Personal dran teilgenommen hat. 😮
Es kommt sofort jemand. Sie besorgt uns einen Kofferträger und kurze Zeit später sitzen wir auf einem der Boote und werden mit rasender Geschwindigkeit den Zambesi hoch gefahren zur Lodge. Das dauerte keine 15 Minuten aber es war auch keine Spazierfahrt, denn der Bootsführer drückte so sehr auf die Tube, dass sogar die Regiestühle nach hinten kippten durch den Schub. Ein Kopfschütteln meinerseits wurde mit einem breiten Lächeln quittiert. 🙂
An der Lodge werden wir sehr freundlich mit einem Glas Sekt und feuchten Tüchern an der Jetty namentlich begrüßt. Also ein sehr netter und professioneller Empfang. 😄
Fortsetzung folgt....
Teil 3319. Juli 2019
Fortsetung 5.6.2019 - unser Bungalow
Wir checkten ein in Room Nr. 20. Das war der vorletzte Bungalow in der Reihe und wir liefen ca. 10 Minuten von der Reception aus dorthin. Aber wir werden belohnt. 🙂
Ein Traum ist das hier. 🤩 Wirklich sehr luxuriös, sogar Klimaanlage gibt es, auch wenn man diese jetzt um diese Jahreszeit nicht braucht. Seht selbst:
Hier kann man es wirklich aushalten. Ich genieße es in vollen Zügen 😊
Wir köpfen erstmal die kleine Flasche Sekt, die im Bungalow für uns bereit steht und setzen uns auf die Terrasse. 😄
Fortsetzung folgt...
Teil 3421. Juli 2019
5.6.2019 - Fortsetzung
Irgendwann wird es uns zu heiß auf dem Balkon und wir ziehen an den Pool um. 😁 La vie est belle 🙄
Dort beobachten wir ein Croc und einen Water Monitor, der aber schnell reißaus nimmt, als ich ihn fotografieren will. Wir werden am Pool gefragt, ob wir etwas trinken möchten und trinken ein Savannah. 😛 Jürgen watet eine Runde durch den Pool. Die Wassertiefe ist nur mit 1,40 m Tiefe angegeben und mit seinen 1,25 m langen Beinen ist dort fast unmöglich zu schwimmen. Als die Sonne hier auf den Liegen verschwindet gehen wir zurück und machen noch einen schönen Spaziergang in und um die Lodge Hiervon auch ein paar Fotos:
Hier mal den Bungalow von der Eingangsseite her aufgenommen
Denn um 16.45 Uhr geht unsere gebuchte Sundowner Bootstour los. Der Schwerpunkt lag wirklich auf Sundowner Tour, aber ein paar Vögel gab es dennoch. Wir waren nur 3 Gäste auf dem Boot. Ein Namibier aus der „Capital“ ist noch dabei, der sich die Lodge wohl anschaut. 😊 Wir werden bestens verköstigt und mit Getränken versorgt – die cruise ist toll. Ich bin ja nun nicht der Vogelspezialist, aber ich versuche mich.
Little Bee EaterWhite Frinted Bee-Eater, Danke Daxiang/Konni 😘
Und hier bin ich total überfragt. Absolut keine Ahnung, ich habe extra zwei Bilder vergrößert, damit man ihn besser erkennen kann! Also Konni hat es rausgefunden! Danke! 😘 White Fronted Bee-Eater 🤩 Bei näherer Betrachtung sehe ich es jetzt auch! 😉
Bei Crocs habe ich weniger Probleme mit der Bestimmung 🤨
Aber die Landschaft begeistert mich total. So schön ist es hier 🙂
Und es geht weiter mit einem White Crowned Lapwing 😕
Water Monitor
Und jetzt müsst Ihr noch ein papar Landschaftsaufnahmen ertragen. 😊
Wir genießen das sehr langsame Dahingleiten und beobachten dabei auch die kleinen Siedlungen am Sambesischen Ufer. Da der Zambezi dieses Jahr sehr wenig Wasser führt (1-2 m unter normal) können die Behausungen am Ufer ausnahmsweise ein weiteres Jahr stehen bleiben. Die Zambier fahren mit ihren Mokkoros rüber nach Namibia und nehmen sich dort ein Taxi, um einzukaufen – so erzählt uns der Guide. In Zambia wäre dies von der Stelle aus sehr weit. Wenn das Wasser niedrig genug steht, grasen die Kühe auf der zu Namibia gehörigen Insel uns mähen auf diese Weise das Gras und machen alles sauber. Die kleinen Siedlungen am Sambia Ufer:
Bei dieser Stimmung erreichen wir um 18.15 Uhr wieder die Lodge.
Wir gehen in’s Zimmer und ziehen uns für das Geburtsabendessen um.
Und im Restaurant in der offenen Lapa über dem Zambezi werden wir mit diesem Menü überrascht:
Dazu gibt es Rotwein und Wasser. Ein schöner Abschluss zu meinem 60igsten Geburtstag. 🙂
Auch bin ich sehr froh, hier hoch an den Zambesi gefahren zu sein. Die Landschaft ist hier ganz anders als am Chobe, Kwando uns Kavango und gefällt mir ausnehmend gut. Das war also eine gute Entscheidung. Wobei ich es problemlos hier auch mindestens 2-3 Nächte ausgehalten hätte. Um 21.00 Uhr liegen wir in unserem Himmelbett. Jürgen schläft schnell ein, ich, nachdem ich meinen Tagebucheintrag vervollständigt habe, ebenfalls. Jetzt geht es los in`s neue Jahrzehnt 🙄 🙄
Bis morgen, den 6.6.2019. Da geht es wieder zurück nach Botswana, leider 😮
Teil 3523. Juli 2019
Trotz furchtbarer Hitze, geht es nun doch heute weiter 😄 Danke an alle Mitleser, Kommentatoren und Danke-Drücker 😘
6.6.2019 – Es geht zurück an den Chobe
Wir schlafen sehr gut. Nachts höre ich mal einen Tierkampf, wahrscheinlich Hippos oder Krokodile. Jürgen genießt den Sonnenaufgang vom Bett aus. Ich werde erst um 7.15 Uhr wach und fange kurz diese Stimmung ein.
Wir duschen, ich föhne meine Haare das erste Mal in diesem Urlaub und um 8.30 Uhr sitzen wir beim Frühstück. Auch hier ist es in den Morgenstunden recht kühl. Unzählige Vögel sind auch mit von der Partie, zwitschern im Unterholz und in der riverbank oder schauen am Buffet vorbei. Das Frühstücksbuffet ist vom Feinsten, lässt keine Wünsche offen. Wir essen beide ein Omelette mit allem, was sehr lecker ist. Auch das Brot ist vorzüglich. Es gibt sogar Schwarzbrot. Nach dem Frühstück geht es nochmals kurz in’s Zimmer. Als, wir wieder rauskommen, steht schon der Kofferträger bereit. Er hatte auf uns gewartet.
Um 9.30 Uhr haben wir unseren Rücktransport gebucht. Dieser geht wieder in ca. 15 Minuten vonstatten. Ich mache noch ein paar Bilder von der der Strecke, die wir gestern Abend zum sundowner gefahren sind.
Und wir sind wieder so rasant unterwegs, wie gestern bei der Herfahrt. Heute stehe ich nicht auf von meinem Regiestuhl 😉
Fazit Zambezi Mubala Lodge Da die Lodge recht neu ist, ist die Anlage gut in Schuss. Der Service war sehr gut. Die Boatcruise sehr schön und stimmungsvoll. Das Abendessen einsame Klasse und der Bungalow wirklich mit allem ausgestattet, was man sich wünschen kann. Uns hat es hier sehr gut gefallen und ich wiederhole, dass ich super froh bin, den Zambezi -wenigstens für eine Nacht- mit in die Tour eingebaut zu haben. 🙂 🙄
Um 9.45 Uhr sitzen wir in unserem Prado und fahren nach Ngoma Bridge. Jürgen fährt und ich fotografiere von Zeit zu Zeit.
Wieder ist alles frisch geteert 🙄
Dann dürfen wir noch diese kurze afrikanische Baustelle erleben. Vor allem die Schilder finde ich sehr lustig 😄
Um kurz nach 11.00 Uhr sind wir schon an der Grenze und nach 15 Minuten ist alles erledigt.
Dann fahren wir durch die Desinfektionsbrühe und desinfizieren auch die Schuhe – auch die mitgeführten, die ich Gott sei Dank griffbereit im Kofferraum hatte. Der Beamte wollte mir nicht abnehmen, dass wir keine Ersatzschuhe dabei haben.
Da es nach der Einfahrt in den Chobe-Park auf Mittag zuging, entschieden wir uns gegen die Strecke an der Riverfront, und fuhren die Transitstrecke. In Kasane tankten wir ein letztes Mal und waren kurz vor 13.00 Uhr wieder im Old House, wo vor knapp 3 Wochen alles begonnen hatte.
Heute gibt es auch mal ein paar Fotos unseres Zimmers:
Wir checken ein in Room Nr. 7, ich rufe um 13.30 Uhr Tawana Selfdrive an. Um 14.15 Uhr steht der Mitarbeiter von Tawana auf der Matte, um das Auto abzuholen. Alles verlief absolut entspannt und problemlos. Wir hatten ja auch keine Schäden verursacht. Unweigerlich neigt sich also dieser Urlaub dem Ende zu. 😐
Um 15.00 Uhr geht es aber nochmals auf Boatcruise im Chobe. 🙄
Und hiervon gibt es morgen die Fortsetzung
Teil 3624. Juli 2019
Fortsetzung 6.6.2019
Während wir warten, bis dass es los geht beobachten wir nochmal die Warzenschweine im Garten der Lodge...
Heute sind wir mit einem Paar aus dem Schwabenländle unterwegs und mit einer Kanadierin. Es war sehr entspannt und der Guide hat sehr viel - insbesondere zum Verhalten der Tiere erzählt… mir jedoch nach 3 Wochen guided Tours keine wirklichen Neuigkeiten offenbart. 😉 War trotzdem angenehm, sich selbst zu testen, was man alles in dem Urlaub gelernt hat. 🤩 Wir besteigen das Boot aber die Kanadierin fehlt noch. Irgendwann fährt er dann doch ohne die Kanadierin los und als er uns ein Stück von der Jetty entfernt mit den Sicherheitsvorkehrungen vertraut macht, kommt die Dame an und steht an der Jetty. Also fährt der Guide nochmals kurz zurück, um die Dame auch noch einzuladen. 🤩 Witzig war noch, dass während der Fahrt herauskommt, dass alle drei Damen auf dem Boot, sich mit dieser Afrika Reise einen Herzenswunsch erfüllt haben und alle einen runden Geburtstag feierten. 😄 Ich war die älteste im Bunde 😮 - jedoch ur äußerlich, nicht im Herzen 😄
Schaut einfach mal, was der Chobe an diesem Nachmittag für uns bereit hält. 🙄 Horror, wie viele Boote mit ihrer Besatzung um die Elis buhlen 😈
Doch irgendwann kommen auch wir an die Reihe, in vorderster Front zu stehen. Solche Situationen hatten wir auf der ganzen Reise nicht. Sehr gewöhnungsbedürtig. 🤢
Er post regelrecht für uns, dieser African Darter 🙂
Blacksmith Lawping
African Golden Oriol? - für uns eine Erstsichtung 🙂 Danke Friederike, ich war selbst ganz erstaunt, den fotografiert zu haben 😄
Die ersten Hippos für heute zu Wasser und ...
... und beim Kampf, was wir bisher so nah nicht erleben durften
Es geht weiter mit noch mehr Elefanten
Und Elis mit Hippos..
Ein Lillytrotter spaziert auch dazwischen 😐
😕 Marsh Sandpiper???[/i] Squacco Heron (Rallenreiher), Danke liebe Bele 😘
Familie Streifenmangusten vergnügen sich ebenfalls
Fortsetzung folgt
Teil 3725. Juli 2019
weitere Fortsetzung 6.6.2019
Die Elis rücken ab....
... and now it is Büffeltime 🤩
Zwischendrin mal ein bisschen Federvieh... Schon wieder ein Blacksmith Lawping, die haben wir so häufig gesehen 🙂
Und nochmal Hippos im Abendlicht
2 Spezien leben hier genüßlich nebeneinander
Und es reicht noch nicht mit den Elis 🤩
Ein stolzer Yellow billd Stork ist auch auf Futtersuche
Dann dürfen wir noch eine Herde Waterbucks aus der Nähe beobachten
Es geht in Richtung Sonnenuntergang... eine wunderbare Stimmung 🙄 🙄
Und für uns ging in diesem Urlaub die Sonne das letzte Mal am Chobe unter 😐
Auch diese Bootsfahrt auf dem Chobe am Nachmittag hat uns gefallen. 🙂 Eine unglaubliche Tiervielfalt, die sich hier präsentiert. Es sind zwar sehr viele Boote unterwegs, morgens trafen wir erheblich weniger 😉 . Morgens geht auf jeden Fall alles ruhiger zu. Abends ist die Stimmung nochmal anders... Es ist letztendlich Geschmacksache aber wenn man Gelegenheit hat beides zu machen, sollte man es tun. 🙄
Zurück in der Lodge machen wir uns kurz frisch und gehen dann zum Abendessen. Zunächst gibt es aber einen Gin Tonic. Zum Essen bestellen wir als Vorspeise kleine mit Käse und Chilis gefüllte Teigtaschen (ich) und Jürgen einen Thunfischsalat. Danach gibt es für Jürgen einen Burger und ich teste die Old House Pizza, die so gut belegt ist, dass ich gerade mal die Hälfte schaffe. Dazu trinken wir Rotwein und Café und Amarula zum Abschluss. Bestens gesättigt und zufrieden fallen wir in’s Bett. Das war also unser letzter Abend in Botswana und unsere Reise neigt sich dem Abschluss zu. Auf jeden Fall werden wir uns morgen von der Wildnis verabschieden und über die Grenze nach Vic Falls fahren. Mehr dazu gibt es in der Fortsetzung demnächst 🤩 😄
Fazit Old House: Wie zu Anfang schon angerissen: Das Old House war für uns eine bezahlbare und tolle Bleibe in Kasane. Die Lage ist zentral, man ist direkt am Chobe und man kann in den Ort zum ATM und Bottle Store laufen. Die Zimmer sind mit allem ausgestattet, was man braucht, die Betten bequem und der Service gut. Angenehm fand ich auch das Restaurant, die Küche dort war gut und es war angenehm, sich dort aufzuhalten. Die Größe ist übersichtlich, die Anlage mit viel Geschmack und einfachen Mitteln gestaltet. Die Game Drives und Bootstouren waren 1A. Also sehr zu empfehlen für einen Aufenthalt in Kasane.
Teil 3826. Juli 2019
7.6.2019 – Endspurt: Es geht nach Victoria Falls
Gegen 6.30 Uhr werden wir wach, stehen aber erst um 7.15 Uhr auf. Denn wir haben viel Zeit bis zu unserem Transfer nach Vic Falls um 10.00 Uhr. Wieder heißt es Koffer packen – ich packe so, dass wir ab sofort nur noch einen Koffer öffnen müssen. 😉 Nach dem Frühstück – Jürgen hält sich wieder an die Muffin Auswahl am Buffet – ich esse ein wenig Obst und ein Omelette. Wir gehen mit einer 2ten Tasse Kaffee in die Sonne an den Pool und ich schreibe Tagebuch. Ausserdem laufen wir nohmal zur Jetty runter. Wieder ist ein wenig Wehmut dabei, dass diese schöne Reise bald zu Ende geht. 😵
Wir zahlen unsere Bootcruise und unsere Getränke, denn pünktlich um 10.00 Uhr kommt der Fahrer von Puku tours und holt uns vom Old House ab. Der Kleinbus ist auf ein Maximum runterkühlt, sodass ich sofort die Klimaanlage abstelle. Im Kazangula sind die großen Straßenbauarbeiten immer noch im Gange. Geanu, wie vor 3 Wochen, als wir dort lang fuhren in Richtung Nata. Ja die Slow Motion Runde ist unweigerlich geschlossen. 😈 Wir sind um ca. 10.30 Uhr an der Grenze. Auf Botswana Seite geht alles ratz fatz. Auf der Zimbabwe Seite organisiert unser Fahrer uns schnell Einreiseformulare und wir stellen uns hinter die 20 anderen an. Einzelreisende, Gruppen, alle Nationalitäten wuseln hier durcheinander. Ich habe meinen Hut auf, Jürgen bekommt seinen vom Fahrer gebracht, damit er hier in der Sonne beim Warten keinen Sonnenstich bekommt. 🤩 Leider sind mehrere Gruppen – Gott sei Dank kleine Gruppen - vor uns. Aber um 11.00 Uhr sind wir aber durch. Also alles halb so wild. 🙂 Wir fahren rüber neben das Auto von Elvis, der uns nach Vic Falls bringen wird.
So sitzen wir nun im nächsten unterkühlten Minibus, erfahren so nebenbei, dass wir einen Vip Transfer genießen dürfen, da es keine anderen Buchungen gab. 🤩 Also irgendwie hat doch Click & Travel alles richtig gemacht und wir hatten mal wieder Glück. 🙂 Ich unterhalte mich mit dem Fahrer wegen des geplanten Hubschrauberflugs in Vic Falls und er schlägt vor, diesen sofort zu machen. 🤨 Das möchten wir jedoch nicht und so fährt er uns, bevor er uns im Hotel absetzt, noch bei Shearwater vorbei. Wir werden dort von Liz beraten und buchen für den nächsten Morgen den Helicopterflug und für abends ein Vip Boatcruise zum Sundowner.
Der Ort Victoria Falls mutet sehr touristisch und wenig afrikanisch an. Hier wird schnell klar, dass man hier auf den Tourismus zählt, um weiter an Devisen zu kommen. Dementsprechend teuer ist auch alles. Später erleben wir aber auch die große Armut, die im Land herrscht. 😐
Kurz nach 12.00 Uhr checken wir im Hotel The Kingdom ein. Wir werden einmal quer durch das wirklich sehr große Hotel zum Zimmer 1100 geleitet, kommen kurz an....
Das Zimmer ist groß, hat alles, was man braucht 😁 und sauber ist es auch. 🙂
....und laufen bald darauf auch schon los zu den Fällen. Als wir den Weg abseits der Straße einbiegen wollen, kommen uns die ersten Einheimischen entgegen und warnen uns vor Elefanten. 🙄 Wir warten einen Moment und beobachten die Lage und nachdem uns viele weitere Leute entgegenkommen, ignorieren wir die Warnung und setzen unseren Weg fort.
Unterwegs werden wir nochmals angesprochen und begleitet bis zum Bahnübergang. Er bietet uns 2 Holzschalen an für 10 USD. Keine Option, denn wir wollen ja ohne Ballast die Fälle besuchen. 😉
Wir bezahlen die 60 USD Eintritt in cash und laufen los. 🙄
Fortsetzung folgt
Teil 3927. Juli 2019
7.6.2019 - Fortsetzung: Besuch der Fälle zu Fuss und Stippvisite in Zambia
Es sind nur recht wenige Mittäter unterwegs.
In’s Gespräch kommen wir an einem der Viewpoints mit einer Zimbabwischen Familie. Wie durch einen Zufall erfahren wir, dass der eine Mann im The Kingdom arbeitet. So klein ist die Welt. 🙂
Wir laufen entlang der Viewpoints...
Und wieder retour und noch zur Statue von Livingstone 🙂
Wir laufen alle Viewpoints ab, werden auch ab und zu mal ein wenig nass – jedoch nicht so, dass man ein Regencape gebraucht hätte. 😗
Als wir gegen 15.00 Uhr zurück laufen Richtung Ausgang kommen uns Heerscharen entgegen. 😈 Wie gut, dass wir mittags hier waren. 🙄 Wir schauen uns noch kurz die zahlreichen Infotafeln am Eingang an.
Wir machen eine kurze Rast im Rainforest Café, trinken ein Bier und essen ein paar Krokodil Spießchen. (Bezahlt haben wir dafür 15 USD (16 inkl. Trinkgeld)).
Dann laufen wir zur Brücke, zunächst an den Gleisen entlang. Es begegnen uns ein paar junge Namibier, die uns empfehlen, die Straße zu nehmen, was wir dann auch beherzigen.
An der Straße werden wir erneut angesprochen von Patrick aus Zambia. Er kaut uns das Ohr ab. Aber dazu später mehr. Wir holen uns einen Passierschein (kostet nichts). Den zeigt man am Gate vor und bei der Rückkehr wird er wieder eingezogen. So laufen wir auf der linken Seite bis zur Einreise nach Zambia und dann auf der anderen Seite wieder zurück. Von der Mitte der Brücke haben wir nochmals einen schönen Blick auf die Fälle und auf der anderen Seite schauen wir den Bungee Jumpern über der Schlucht zu.
Patrick begleitet uns die ganze Zeit und will natürlich irgendwelche Glückbringer Ketten verkaufen. Diese gefallen mir aber nicht, ich stehe nicht auf Modeschmuck, sodass wir dann so verhandeln, dass ich ihm seine 3 Euro Münzgeld in 4 USD umtausche, ohne seine Kette zu nehmen. Er ist hoch zufrieden und wir verabschieden uns nett voneinander. So soll es doch sein.
Erst gegen 17.30 Uhr sind wir zurück im Hotel und genehmigen uns erstmal 2 GTs auf unserer Terrasse. Der restliche Gin muss ja schließlich auch vernichtet werden. 🙂
Wir sind ziemlich k.o. von den vielen Eindrücken und mir tun vom Laufen die Füße weh. 😈
Gegen 19.00 Uhr machen wir uns frisch und gehen im Hotel zum Abendessen. Hier gibt es ein sehr umfangreiches Afrikanisches Buffet mit allem, was das Herz begehrt inkl. Tanz- und Trommel Show.
Das Restaurant ist gut besucht, es sind einige Gruppen an langen Tischen aber es ist ganz ok. Als wir die Rechnung erhalten, falle ich fast vom Glauben ab. Für 2x Buffet, 3 Gläser Rotwein und einen kleine Flasche Wasser bezahlen wir 104 USD (604 ZimbabweDollar). Aber das sind halt die Preise in Zimbabwe bzw. Victoria Falls. Wir haken das also ab unter Erfahrung und trinken an der Poolbar noch einen Amarula.
Um 21.30 Uhr liegen wir in den Federn.
Wir sind zufrieden, mit dem, was wir heute gesehen und erlebt haben.
Die Fortsetzung vom letzten kompletten Tag folgt.
Teil 4028. Juli 2019
8.6.2019 - Vic Falls intensiv: aus der Luft, per Pedes und auf dem Wasser
Guten Morgen in Victoria Falls 🙂 Gegen 6.30 Uhr werden wir wach, draußen wird es bereits langsam hell. Wir dösen noch ein wenig und sind um 8.00 Uhr beim Frühstück.
Das Buffet lässt keinerlei Wünsche offen. Lediglich der Kaffee schmeckt mir nicht. 😮
In der Lobby im Hotel:
Auf zum Heliport
Um 8.45 Uhr gehen wir ein wenig in die Sonne vor dem Hotel und um kurz nach 9.00 Uhr kommt schon unser Shuttle von Zambezi Helicopters, wo wir den langen Flug gebucht haben. Die Fahrt zum Heliport dauert etwa 10 Minuten.
Dort geben wir unseren Voucher ab, werden gewogen und uns wird die Flugroute erklärt und wir bekommen die Sicherheitshinweise erklärt.
Dann geht es auch schon bald los. Ich bin so aufgeregt, denn mit dem Heli bin ich bisher noch nicht geflogen 😄
Ich darf neben dem Piloten sitzen. 🙄 🙄
Mit uns fliegen noch 2 Frauen, die jedoch anscheinend den kurzen Flug gebucht haben. Man erklärt uns, dass die 2 Frauen nach dem Flug über die Fälle abgesetzt werden und wir dann nochmal starten, um über den Zambezi und den Busch zu fliegen. 😕 Doch der Pilot denkt gar nicht daran, 😈 sondern fliegt einfach weiter 🤩 . They were lucky, aber so what. 😉
Hier nun ein paar Eindrücke vom Flug:
Hier der Blick in die Schlucht....
Und wieder die Fälle aus einem anderen Winkel 🙄
Das Ausmaß sieht man nur aus der Luft 🤩
Nun dreht ab Richtung Nationalpark 😄
Hier die Boote, mit denen es abends auf Sundowner geht 🙂
Bei der Bush und Zambezi Runde sehen wir Hippos, Elefanten, Giraffen, Büffel und nochmals Giraffen.
Erst nach einer ¾ Stunde setzen wir wieder am Heliport auf.
Wir schauen uns das Video und die Bilder an und entscheiden uns die 60USD zu investieren. 🤪