Erfahrung mit Britz

42 Antworten · 9'756 Aufrufe · gestartet 14. Mai 2019 von Bärbel1960
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725 Beiträge · seit 201715. Mai 2019 · #22
Und auf die Gefahr hin, das ich jetzt eine blöde Frage stelle, mache ich es doch.

Für den KTP soll man Luft ablassen, was man jeweils in Mata Mata und Twee Rivieren machen kann/soll. ( wg. Der Sandstrecken im Park).

Die normalen gravelstrassen werden doch mit normalem Druck gefahren, oder ändert ihr dort auch?

Rein theoretisch muss/sollte man den ganzen Urlaub mit weniger Druck fahren, da es wenig Teerstrassen gibt - aber das ist ja sicherlich auch ungesund für die Reifen.


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Gruß Gabriele (Reisebericht 1. Namibia Reise 2022 / Süden) http://www.stenders-reisen.de/Namibia%202022/Namibia_2022.html
2'530 Beiträge · seit 201115. Mai 2019 · #23
Schneewie schrieb:..., oder ändert ihr dort auch?
Ich ändere den Druck sofort von Teer auf Gravel und umgekehrt.
Schneewie schrieb:... aber das ist ja sicherlich auch ungesund für die Reifen.
Kommt auf die Reifen an, normale Strassenreifen auf Gravel ohne gute Seitenverstärkung gehen schneller kaputt, kleine spitze Steine schneiden die Seite auf, und gute Offroadreifen von BFG, Cooper, Maxi etc. lieben es weicher da das Profil noch an der Seite hoch gezogen wurde. Auch harte Strassenreifen werden schnell von größeren Gravelsteinen durch die Lauffäche zerstört. Daher verstehe ich es nicht warum Vermieter die Autos mit solchen Reifen rausgeben. Bin mir sicher die sparen viel mehr an Kosten und Zeitaufwand, auch Leid für den Kunden, wenn die Autos mit guten Reifen vermietet werden.
Best Regards Adolf Conservation is our passion! Trustee, Sponsor & SA Contact for 'Desert Lion Conservation'! Sponsor of Desert Elephant Conservation. Hobby: Land Cruiser Touring Vehicles. Member of the LCCSA. Slogan: Tread lightly, leave nothing but your foot prints!
zuletzt bearbeitet 15. Mai 2019
725 Beiträge · seit 201715. Mai 2019 · #24
Cruiser schrieb:
Schneewie schrieb:..., oder ändert ihr dort auch?
Ich ändere den Druck sofort von Teer auf Gravel und umgekehrt.

.
Ok, hätte ich jetzt nicht gedacht, das man das immer wieder ändert. 😐

Machen das die anderen User/Urlauber hier auch so?
Gruß Gabriele (Reisebericht 1. Namibia Reise 2022 / Süden) http://www.stenders-reisen.de/Namibia%202022/Namibia_2022.html
211 Beiträge · seit 201315. Mai 2019 · #25
Schneewie schrieb:
Cruiser schrieb:
Schneewie schrieb:..., oder ändert ihr dort auch?
Ich ändere den Druck sofort von Teer auf Gravel und umgekehrt.

.
Ok, hätte ich jetzt nicht gedacht, das man das immer wieder ändert. 😐

Machen das die anderen User/Urlauber hier auch so?
Nein, noch nie
Wie kann man Namibia nicht lieben?
725 Beiträge · seit 201715. Mai 2019 · #26
In AUS, USA und SA bin ich auch schon häufig Gravel gefahren, da habe ich auch nie die Luft herausgelassen.
Nur bei Sandpassagen in AUS bzw. mal im Oman, haben wir es gemacht, daher war ich jetzt sehr erstaunt.
Gruß Gabriele (Reisebericht 1. Namibia Reise 2022 / Süden) http://www.stenders-reisen.de/Namibia%202022/Namibia_2022.html
1'042 Beiträge · seit 201615. Mai 2019 · #27
Hallo Schneewie,
Schneewie schrieb:
Und auf die Gefahr hin, das ich jetzt eine blöde Frage stelle, mache ich es doch.
oh blöd ist diese Frage sicher nicht, die Antwort kann aber etwas komplizierter werden.
Schneewie schrieb:
Für den KTP soll man Luft ablassen, was man jeweils in Mata Mata und Twee Rivieren machen kann/soll.
( wg. Der Sandstrecken im Park).
Naja für den Nationalpark lässt man die Luft ja nicht aus den Reifen, sondern wegen der Beschaffenheit der Strecke. Wenn man in wirklich sandiger Umgebung unterwegs ist und es wirklich darauf an kommt, dann MUSS Druck aus den Reifen, weil sonst fährt man sich halt sehr schnell fest. Der Innendruck hat maßgeblich mit der Flächenpressung zu tun und wenn man zu viel Gewicht auf eine kleine Fläche im Sand ausübt, dann sinkt man ein. 😉
Schneewie schrieb:
Die normalen gravelstrassen werden doch mit normalem Druck gefahren, oder ändert ihr dort auch?
Jaein… Das ist so eine Abwägungssache. Also ich gehe jetzt von einer guten Bereifung aus, wie man die z.B. bei Safari Car Rental oder anderen bekommt. Fahre ich ein paar Kilometer über eine gute Gravel Road um dann wieder auf Asphalt weiter zu fahren oder nur eine Lodge Zufahrt entlang oder sowas, dann lasse ich den Druck wie er ist. Das lohnt den Aufwand nicht, da ständig an zu passen.
Bin ich allerdings länger auf Gravel Roads unterwegs, dann lasse ich direkt 0,2 bar ab. Fährt sich so angenehmer.
Ist es jetzt Mittags heiß und ich fahre z.B. auf die Spitzkoppe (die Strecke ist übel) zu und der Druck in den Reifen hat sich aufgrund der Erwärmung schon deutlich erhöht dann lasse ich tatsächlich nochmals deutlich Druck ab, wohl wissend, dass ich am nächsten Morgen zu wenig Luft in den Reifen haben werde und aufpumpen muss. Dasselbe gilt für die Strecke nach Olifantsrus im Etosha und von da aus in jede Richtung. Da bin ich dann auch mit 0,4 bar weniger als "normal" unterwegs.
Schneewie schrieb:
Rein theoretisch muss/sollte man den ganzen Urlaub mit weniger Druck fahren,
nicht nur theoretisch, ich mache das auch in der Praxis.
Schneewie schrieb:
da es wenig Teerstrassen gibt -
Auch auf denen bin ich dann schon mal mit 0,2 bar weniger als "normal" unterwegs. Dann wenn es nur ein kurzes Stück über Asphalt geht und ich fahre dann halt entsprechend langsam mit maximal 80 km/h.
Schneewie schrieb:
aber das ist ja sicherlich auch ungesund für die Reifen.
Ach den Reifen ist das relativ egal. Der Verschleiß auf Asphalt spielt in Namibia glaube ich eine untergeordnete Rolle und auf Schotter sieht das ja wieder ganz anders aus. Zu wenig Luftdruck beeinflusst halt das Fahrverhalten ein wenig, sorgt für mehr Sprit Verbrauch und Du glaubst gar nicht wie viele Leute in Deutschland zu faul sind regelmäßig den Luftdruck in den Reifen zu checken und deswegen mit zum Teil deutlich weniger Druck unterwegs sind, als vom Hersteller vorgesehen.
Auf der Innenseite vom Tankdeckel gibt es da auch eine Empfehlung und im beladenen Zustand soll mehr Druck in die Reifen, aber auch das interessiert glaube ich kaum jemanden. 😄

Ich prüfe in Namibia mindestens dreimal am Tag den Luftdruck aller Reifen und passe auch immer wieder an. Erstens will ich bequem unterwegs sein und zweitens einen schleichenden Plattfuß rechtzeitig finden so dass ich möglicherweise den Reifen noch reparieren kann bevor dessen Flanken "durchgekaut" sind. Das erspart einem zumindest die Montage des Ersatzrades, glücklicherweise war das aber auch noch nicht nötig. Den Druck messe ich mit meinem eigenen (digitalen) Gerät, das sehr genau ist. Die "Schätzeisen" in Namibia zeigen oft Blödsinn an, da kann man sich das Druck messen auch gleich sparen.

Gruß Markus

PS: Übergabeprotokoll vom Vermieter ist ganz nett aber PRÜFT in jedem Fall den Luftdruck aller Reifen (auch der Ersatzräder) vor Abfahrt. Egal bei welchem Vermieter, alle machen Fehler... meistens ist zu viel drin und mit zu viel meine ich massiv zu viel auch bei SCR. 😄
2'530 Beiträge · seit 201115. Mai 2019 · #28
Diese Diskussion hatten wir hier schon mehrmals. Deshalb kommt jetzt auch nicht mehr von mir, da ich schon viel darüber geschrieben habe.
Jeder macht so wie er es für richtig hält. 😛
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7'267 Beiträge · seit 200615. Mai 2019 · #29
Ja, ich passe den Luftdruck in den Reifen auch immer wieder mal an. Nicht wegen 20 km. Aber wenn ich ein paar hundert Kilometer auf Asphalt fahre, ist der Druck in den Reifen bei mir recht hoch (ca. 3 bar). Es ist aber mein eigenes Fahrzeug und meine eigenen Reifen. Da macht man sich vermutlich etwas mehr Gedanken. Die meisten Fahrzeugverleiher geben den Druck vor. Da würde ich mich an deren Regeln halten.

Herzliche Grüsse
Chrigu
zebra.reisen: Individuelle und Begleitete Selbstfahrerreisen, Kleingruppenreisen und Reiseberatung Satellitentelefon: Satellitentelefon für die weltweite Nutzung Reiseplanung / Reiseberatung: Besprechung per Videokonferenz Der Zebra Shop: Karten, Bücher und Infos für das südliche Afrika Erlebnisse: Einige unserer Reiseerlebnisse aus Namibia, Botswana und Sambia
390 Beiträge · seit 201715. Mai 2019 · #30
Schneewie schrieb:In AUS, USA und SA bin ich auch schon häufig Gravel gefahren, da habe ich auch nie die Luft herausgelassen.
Nur bei Sandpassagen in AUS bzw. mal im Oman, haben wir es gemacht, daher war ich jetzt sehr erstaunt.
In den USA fährst du aber bestenfalls ein paar Kilometer Gravel.
In Namibia Hunderte km.

Wir haben in Namibia auf Gravel immer den Druck reduziert. Nicht, wenn es nur ein paar km sind, aber sobald abzusehen war, dass es eine längere Strecke wird.
Unabhängig von der Schonung der Reifen fährt es sich auch besser, schüttelt nicht ganz so schlimm durch.
896 Beiträge · seit 201715. Mai 2019 · #32
Bin ich jetzt auch ein " böses" Forenmitglied, wenn ich schreibe, das spezielle Reifenthema hat mal wieder mit dem Ursprungsbeitrag nichts zu tun ? 😉 Leute, die in die Forumssuche "Britz Erfahrungen" eingeben, müssen sich durch seitenlange OT Beiträge kämpfen..... 😵
Liebe Grüße Makra
390 Beiträge · seit 201715. Mai 2019 · #33
Makra schrieb:Bin ich jetzt auch ein " böses" Forenmitglied, wenn ich schreibe, das spezielle Reifenthema hat mal wieder mit dem Ursprungsbeitrag nichts zu tun ? 😉 Leute, die in die Forumssuche "Britz Erfahrungen" eingeben, müssen sich durch seitenlange OT Beiträge kämpfen..... 😵
Das entwickelt sich nunmal so, ein Forum lebt ja. Es wäre toll, wenn es einen Mod gäbe, der das abtrennt.
31 Beiträge · seit 201816. Mai 2019 · #34
Ich wollte mich als erstes nur noch eimal kurz bei Baerbel und Markus bedanken, dass Ihr euch die Zeit genommen habt, so ausfuehrlich von Euren Erfahrungen zu berichten. In Markus' Fall, leider nicht positiv, sehr schade. Dass Du dadurch ein "gebranntes Kind" bist, ist vollkommen verstaendlich. Umso erfreulicher jedoch, dass Du nun einen Vermieter gefunden hast, mit dem Du zufrieden bist.

Kompressor
Ein Kompressor ist bei einer 4x4 Anmietung unabdinglich !!!! Bei den meisten Mietfahrzeugen gehoeren sie zur Standardardausstattung . Wenn nicht, kann man sie als "Extra" gegen Aufpreis (durchschnittlich ca. EUR 15.00) dazu buchen

Reifendruck
Hier waren wir ja inzwischen ein wenig vom Thema abgekommen 🙂 - aber egal - falls es jemanden interessiert:
Bei Mietfahrzeugen wuerde ich immer eine Empfehlung vom Vermieter einholen. Ansonsten, wie zuvor erwaehnt, soll es jeder so machen, wie er/sie es fuer richtig haelt.

Im eigenen 4x4 lassen wir den Reifendruck auf kurzen Gravelstecken nie ab, auf laengeren Gravelstrecken von 40psi auf ca. 35psi (bei uns wir statt in bar in psi gemessen 🙁 ) , wie zuvor erwaehnt, gute Reifen vorausgesetzt. Auf Sand gehen wir bis auf 20 - 22 psi runter.

Fuer diejenigen, die im eigenen Fahrzeug unterwegs sind - Chrigu - ist vielleicht in ein Reifendruck Kontroll System eine Ueberlegung wert . Die sind gar nicht mal so teuer. So hat man staendig den Reifendruck im Blick und muss nicht mehrmals pro Tag messen 😗 . Wir haben zwei verschiedene Systeme - beide von "Tyredog" aber da gibt es bestimmt auch noch viele andere gute Marken - funktionieren einwandfrei, wobei wir das System mit den Messsonden im Reifen (statt im Ventil) bevorzugen.

@ cruiser - Cooper - so fanden wir waren ihr Geld nicht wert, die hielten bei weitem nicht so lange wir "versprochen" - wir bevorzugen BFGoodrich.

liebe Gruesse
Gitta
2'530 Beiträge · seit 201116. Mai 2019 · #35
Rokanzi schrieb:@ cruiser - Cooper - so fanden wir waren ihr Geld nicht wert, die hielten bei weitem nicht so lange wir "versprochen" - wir bevorzugen BFGoodrich.

liebe Gruesse
Gitta
Ich fahre auch nur BFG, wollte nur nicht einen Reifentyp nennen, sonst wird man wieder zerfleischt. 😄
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7'267 Beiträge · seit 200616. Mai 2019 · #36
Cruiser schrieb:
Rokanzi schrieb:@ cruiser - Cooper - so fanden wir waren ihr Geld nicht wert, die hielten bei weitem nicht so lange wir "versprochen" - wir bevorzugen BFGoodrich.

liebe Gruesse
Gitta
Ich fahre auch nur BFG, wollte nur nicht einen Reifentyp nennen, sonst wird man wieder zerfleischt. 😄
Das ist jetzt wirklich OT aber es interessiert mich trotzdem.

Wie viel machst Du mit den BFG Reifen? Die sind ja nicht gerade günstig. Ich nutze normalerweise eher günstige Reifen (Mudstar). Mit denen fahre ich rund 20'000 km. Ich fahre sie aber auch nicht so runter wie Einheimische. Aber für den Preis von einem BFG kann ich etwa zwei Mudstar kaufen.

Meine Erfahrung mit den BFG ist, dass diese zwar besser sind und auch etwas länger halten. Aber nicht doppelt so lange wie die Mudstar.

Herzliche Grüsse
Chrigu
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2'530 Beiträge · seit 201116. Mai 2019 · #37
Hallo Chrigu

Nicht sicher wie man das vergleichen kann, einen teureren BFG mit weniger Laufleistung oder einen billigeren der im Gelände wie Damaraland am nächsten scharfen Stein scheitert und womöglich einen Trip ruinieren kann. Auch ist Reifengröße zum Gewicht des Fahrzeugs ein wichtiger Faktor. Mein Troopy hat 255/85/16 und die halten in der Regel zwischen 40K und 50K km, dann ziehe ich neue auf. Die alten fahre ich dann lokal auf meinem BJ74. Mein VX100 hat 285/75/16 und halten locker ±75K km. Beide Fahrzeuge sind fully equipped. Ich muß aber auch dazu sagen das ich nur Mud fahre und nicht All-terrain.

Oben ist meine Erfahrung und wir hatten nie einen Platten in den letzten 20Jahren, auch seit dem wir den Luftdruck anpassen, das mag unwahr klingen, ist aber so.
Auf Teer fahre ich 3 bar, Gravel vorne 1.4bar und hinten 1.8bar und Tracks, egal welche, vorne 1.2bar und hinten 1.6 bar.

Das oben genannte mag auch nicht für Mietwagenbereifung zutreffen oder andere Offroadreifen generell.
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828 Beiträge · seit 201616. Mai 2019 · #38
@Cruiser... beziehen sich deine Angaben, besonders Laufleistung auf den All oder Mud Terrain ?
2'530 Beiträge · seit 201116. Mai 2019 · #39
Auf Mud.
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828 Beiträge · seit 201616. Mai 2019 · #40
...hatte früher immer den Mud auf dem Troopy ...seit Jahren den All....ist leiser, aber beide sind sehr gut und einen Platten hatte ich auch noch nie.. 😉