stewebeThemenstarter16 Beiträge · seit 201530. Apr. 2019 · #1
Liebe reisende Foristen,
da ich hier schon viele gute Anregungen für Reisen ins südliche Afrika gefunden habe, möchte ich auch mal was zurückgeben. Das war unsere Reiseroute (4130km in 4 Wochen):
Johannesburg Boskop Dam Mokala NP Camdeboo NP Mountain Zebra NP Addo Rest Camp Mvubu Campsite, Kabouga Port Elizabeth Palm Springs Holiday Resort (Kidds Beach) Dwesa NR Mount Currie NR Sani Pass Katse Dam Ts'ehlanyane NP Meiringskloof Nature Park Golden Gate NP Suikerbos Nature Resort Johannesburg
Lange Texte sind nicht so meins. Deshalb gibt es Reiseimpressionen in Form einer kleinen Videoserie auf Youtube. Die ersten drei Teile sind schon fertig und wer dabeibleiben möchte, kann ja den Kanal abonnieren.
LIliisiiii2 Beiträge · seit 201928. Juli 2019 · #3
Hallo Stefan, verstehe ich das richtig, dass ihr den Sani-Pass von Lesotho nach Südafrika gefahren seid, also „nach unten“? Wir brechen in 5 Tagen zu einer 5 wöchigen Südafrika/Namibia/Lesotho Reise auf und möchten den Sani Pass dann auch runter nach Südafrika fahren. Gibt es dafür irgendeine zeitliche Einschränkung? Also irgendetwas in der Art „Autos von unten nach oben haben Vorfahrt“ und daher darf man erst ab ...Uhr abwärts fahren? Mein Mann meint so etwas bei seinen Recherchen gelesen zu haben, aber egal mit welchen Varianten ich suche, ich finde nur die Information, dass man sich eben nach den border-Öffnungszeiten richten muss. Wäre toll, wenn du (oder falls jemand anderes Infos hat, gerne auch 🙂 ) uns diesbezüglich deine Erfahrungen mitteilen könntest.
Hallo Lisa, guck' mal bei den Freshy's rein 😉 die sind 2015 über den Sani Pass und haben darüber berichtet, mit Video 😗 hinweist die Gromi
Grüessli von der Gromi
Reisebericht 2015: ZA, BW, NA, ZA
Reisebericht 2018: NA, BW, NA
stewebeThemenstarter16 Beiträge · seit 201529. Juli 2019 · #5
Hallo Lisa,
nein, wir sind Ende Februar 2019 von Südafrika nach oben gefahren. Das Wetter war gut und die Straße trocken. Ich hatte mir den Pass etwas anspruchsvoller vorgestellt. Das soll aber nicht heißen, dass es ein "Spaziergang" war. Speziell mit schlechterem Wetter und bei nasser Strecke sieht das sicherlich ganz anders aus. Wir waren am Vormittag unterwegs. Da fahren dann auch einige Tour-Operator von Underberg aus nach oben und Nachmittags wieder runter. Wir hatten auf dem Weg nach oben kaum Gegenverkehr.
Wenn ihr nach unten fahren wollt, würde ich das eher am Nachmittag machen, dann solltet ihr auch deutlich weniger Gegenverkehr als am Morgen haben. Außer dieser Empfehlung sind mir auch keine Vorschriften bekannt.
Die Straßen in Lesotho waren übrigens teilweise in katastrophalem Zustand. Hier müsst ihr die Fahrzeiten extrem lang veranschlagen und dann noch mal Zeitpolster draufschlagen. Wenn du eure geplante Route schon kennst, kann ich nachsehen, ob wir da auch langgefahren sind und vielleicht was zum Straßenzustand sagen.
Drei Länder in 5 Wochen? - Ganz schön sportlich! 🙂
LIliisiiii2 Beiträge · seit 201929. Juli 2019 · #6
Super, danke schon mal für die Info. Da wir noch nach Harrismith müssen an dem Tag werden wir wohl zum frühesten Zeitpunkt, der möglich ist, fahren, um vielleicht noch wenig Gegenverkehr zu haben. In Lesotho werden wir bei der Malealea Lodge starten, dann nach Semonkong fahren, anschließend in der Maliba Lodge bleiben und weiter zum Sanipass. Seid ihr eine Strecke davon gefahren? „Nur“ 5 Wochen ist tatsächlich etwas sportlich, aber es ist nicht unser erstes Mal in Südafrika und Namibia, sodass wir viele Orte links liegen lassen (dafür natürlich auch längere Fahrtahe haben) und uns auf das konzentrieren, was für uns neu ist bzw. wir nochmal sehen wollen. Danke auch, Gromi, für den Tipp! Ich werde mal bei Freshy nachsehen. Viele Grüße Lisa
stewebeThemenstarter16 Beiträge · seit 201529. Juli 2019 · #7
Unsere Strecke kannst du ja auf dem Google Earth Bild sehen. Eine Farbe steht für jeweils einen Tag. Die lila Strecke in Lesotho (über Katse-Damm) war sehr schlecht und wir haben dafür einen vollen Fahrtag gebraucht - Landschaftlich war es aber sehr schön. Über die Hauptstrecke im Nordosten gehts sicherlich flotter. Im Ts’ehlanyane National Park waren wir auch, aber nicht in der Maliba Lodge. Wir durften ausnahmsweise auf dem Gelände der Ranger campen. Ich verstehe Eure Route nicht ganz. Wenn ihr in Semongkong seid, könnt ihr doch von dort nach Südafrika und dann über den Sani-Pass aufwärts wieder rein nach Lesotho und zur Maliba Lodge. Von da dann weiter nach Harrissmith. So wie du es beschrieben hast, klingt es nach unnötig viel Zick-Zack und Fahrerei. Aber vielleicht hab ich das ja falsch verstanden. Maliba Lodge > Sani-Pass > Harrismith an einem Tag halte ich jedenfalls nicht für sportlich sondern schlicht für verrückt 🙂