alex_kThemenstarter48 Beiträge · seit 201405. Apr. 2019 · #1Die Situation scheint sich in SA zuzuspitzen. Uns würde es interessieren, wie man die Situation in Namibia einschätzt. Immerhin sind die Stromnetze nicht autark. Wer hat dazu Informationen?
Gruss Alex
travelNAMIBIA33,1k Beiträge · seit 200605. Apr. 2019 · #2Hi Alex,
Namibia erhält derzeit noch etwa 20 Prozent seines Stroms aus Südafrika (waren vor 5+ Jahren noch etwa 50 Prozent). Eskom darf die Lieferung an Namibia nicht einstellen, da sie dementsprechende Verträge abgeschlossen haben (da hat Nampower mal gut verhandelt). Es wurde auch in der Vergangenheit bisher nie abgestellt. Zudem ist das namibische Netz eben nicht autark (was in diesem Fall ganz gut ist) und kann deshalb bei lokalen Engpässen auch u.a. auf Sambia und Simbabwe als Lieferant zurückgreifen. Hier im Land werden derzeit weitere Kapazitäten geschaffen (v.a. Solar).
Ich halte das Risiko, dass es aufgrund von Eskom-Problemen auch hier zu Problemen kommt, für sehr gering.
Viele Grüße
Christian
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travelNAMIBIA33,1k Beiträge · seit 200607. Juni 2019 · #3Hi zusammen,
nur ein kurzes Update zum Stromthema in Namibia. Ruacana, das etwa 340 der knapp 630 in Namibia produzierten MW liefert, läuft aufgrund der Dürre und dem niedrigen Stand des Kunene nur sehr wenig. Deshalb wurde Anixas (Diesel; Walvis Bay) und Van Eck (Kohle, Windhoek) angeschmissen, die etwa 140 MW liefern können. Paratus (Walvis Bay) mit weiteren 20 MW wird derzeit überholt und geht demnächst wieder ans Netz. Alten Renewable bei Mariental geht offiziell Ende Juni mit 37 MW durch Sonnenenergie als größtes Photovoltaik-Kraftwerk des Landes ans Netz.
Viele Grüße aus Windhoek
Christian
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