BAbacudaThemenstarter3 Beiträge · seit 201904. März 2019 · #1Hallo zusammen,
ein klasse Forum hier - toll, dass Ihr Neulingen wir uns mit all euren Erfahrungen weiterhelft.
Wir planen unsere allererste Namibia-Reise für Mai diesen Jahres und haben etwas erschrocken festgestellt, dass viele von euch schon deutlich im Voraus alles buchen. Normalerweise sind wir eher diejenigen, die einen Tag vorher kurz buchen 😉 Daher mal schnell zwei Fragen vorab, bevor wir uns in Details verrennen (sorry, falls irgendwo schon mal etwa thematisiert wurde):
1. Ist es für Mai 2019 bereits zu spät oder klappt das schon noch einigermaßen? Immerhin ist Nebensaison, ansonsten sind wir natürlich leider etwas spät dran. Wir brauchen sicherlich nicht die aller exklusivsten Locations; aber wir würden schon gerne schöne Campingplätze und Lodges (Etosha etc.) mitnehmen und nicht nur die „Reste“ bekommen 😉
2. Die hier im Forum verlinkten Ersttäter-Routen sehen gut aus, allerdings hätten wir die Victoria Falls gerne noch gesehen. Ist eine Route im Norden/Nordosten bis zu den Falls (ggf. nur mit kurzen Abstecher nach Süden zu den Dünen) in 2 Wochen realistisch? Wenn möglich, würden wir diese Option als One-Way Route machen; ansonsten erscheinen uns 2 Wochen zu knapp.
Geplant hatten wir als Selbstfahrer mit Zelt auf dem 4x4 zu reisen, aber hier und da sicherlich auch mal in einer Lodge zu nächtigen.
Danke für eure Hilfe!
travelNAMIBIA33,1k Beiträge · seit 200604. März 2019 · #2Hallo bacuda,
ätten wir die Victoria Falls gerne noch gesehen. Ist eine Route im Norden/Nordosten bis zu den Falls (ggf. nur mit kurzen Abstecher nach Süden zu den Dünen) in 2 Wochen realistisch?
nein, außer ihr wollt nur im Auto sitzen. Ihr könntet die klassische 2-Wochen-Tour verkürzen und dann für 2 Tage von Windhoek nach Vicfalls fliegen und zurück. Bedenke, dass von Windhoek bis Victoria Falls one-way knapp 1500 km sind.
Was Verfügbarkeiten von Campsites/Lodges angeht, solltest Du einfach mal Deine Wunschunterkünfte im WWW anschauen. Die meisten nutzen Nightsbridge, so dass Du in Echtzeit die Verfügbarkeiten sehen kannst.
Viele Grüße aus Windhoek
Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
Logi16,9k Beiträge · seit 201204. März 2019 · #3Hallo Bacuda,
wende Dich mit Deinem Reisewunsch an einen der erfahrenen, örtlichen Anbieter, die hier auch Partner des Forums sind:
Beispielsweise:
https://namibia-forum.ch/partner/85-bronze/231-magic-vibes-tours-and-services-cc.htmlhttps://namibia-forum.ch/partner/85-bronze/235-namibia-click-travel.htmlDie kennen die örtlichen Gegebenheiten hervorragend und zeigen Euch mögliche Alternativen auf, raten aber auch ab, wo von den Gästen schlechtes Feedback kam.
Außerdem buchen sie Euch auch das erforderliche Fahrzeuge, da sie bei den Anbietern bestens vernetzt sind.
Eventuell wäre ein Fahrzeug mit inkludiertem Safe sinnvoll und über eine Rescue-Versicherung, die die Agenturen vor Ort abschließen können, solltet Ihr ebenfalls nachdenken.
LG
Logi
MichaelAC350 Beiträge · seit 201404. März 2019 · #4Hi bacuda,
Mai (2019 🤩 ) ist natürlich sportlich.
Aus euren Fragen schließe ich, dass ihr Campen wollt. Dachzelt oder Bodenzelt?
Den Wunsch, auch die Viktoriafälle mit einzuschließen, kann ich voll verstehen - das war auch mein Hauptwunsch, und wir haben den
2015 auch mit einer Oneway-Route realisiert.
Bei 2 Wochen kann ich mir die Route Windhoek - Etosha - Rundu - Caprivi gut vorstellen, und dann wahlweise
- mit Auto via Katima-Mulilo nach Livingstone
- oder bis Kasane fahren, dort zurückgeben und Transfer zu den Viktoriafällen (Sambia- oder Simbabwe-Seite).
Ich würde auch über eine Agentur gehen (kostet in etwa das gleiche wie selber buchen - die leben von den Provisionen), zum Beispiel Magic Vibes, DriveBotswana, Bwana Tucke Tucke fallen mir ein.
Verfügbarkeit des Autos und Kosten Oneway (500 USD?!) werden wohl entscheidend sein, ob es so kurzfristig klappt.
ThF241 Beiträge · seit 201604. März 2019 · #5Hallo,
Dein größtes Problem ist der späte Zeitpunkt. Allerdings hatten wir 2016 eine ähnlich spontane Idee mit 2-Wochen-Obergrenze. Wir waren in der ersten Dezember-Hälfte (also auch Nebensaison) unterwegs. Fast alle unsere Lodge-Wünsche konnten realisiert werden. Es war eine tolle Reise.
Unsere Strecke war grob: Windhuk, Kamanjab, rein nach Etosha durchs Galton Gate und 3 Nächte später raus durchs von Lindequist Gate, Rundu, Divundu, Kwando, Kasane.
An 4 Stellen hatten wir 2 Übernachtungen und haben das insgesamt als entspannte Reise empfunden. Opfer der engen Zeitvorgabe war der Verzicht auf Swakopmund (allerdings waren wir dort bereits zweimal).
Wir sind keine Camper.
Fazit: Dein Plan scheint machbar, hol Dir aber von einer Agentur schnell Hilfe und mach hinne.
Gruß
Thomas
P.S.: Das ist alles andere als eine klassische Ersttätertour, sondern eine Fokussierung auf Etosha, Caprivi und VicFalls. Einen „Überblick“ über Namibia erhältst Du damit nicht. Dafür ist der „Abstecher“ in den Caprivi zu kilometerintensiv. Bei einer so kurzen Reise auch noch einen Inlandslinienflug einzubauen, wie von Christian angeregt, wäre nichts für mich. Das schöne am südlichen Afrika ist doch, dass man mal ein bisschen (aber kontrolliert) aus der gewohnten Zivilisation herausgelöst zu werden.
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GaMa42 Beiträge · seit 201705. März 2019 · #6Hallo bacuda,
wir sind im Mai 19 auch unterwegs, fahren allerdings nur im Caprivi bis Kongola (unsere Route habe ich gestern eingestellt). Wir haben im Juni/Juli gebucht und hatten damals schon Probleme noch eine Nacht in unseren Wunschquartieren im Sossusvlei und Etosha zu bekommen (eine Lodge direkt am Sossusvlei Gate und Okaukuejo wollten wir unbedingt). Letztendlich haben wir die Lücken genutzt und die Teile dazwischen angepasst. Leider sind dadurch ein paar 1 Nacht-Lodges herausgekommen, die wir eigentlich vermeiden wollten. Vielleicht habt ihr dort, wo es eng wird, ja als Camper mehr Glück. Viel Erfolg!
Wenn es mit euren Buchungen klappt - vielleicht sehen wir uns ja im Mai?
Viele Grüße, GaMa
zermatt_de70 Beiträge · seit 201605. März 2019 · #7Hallo Bacuda,
wir haben im November einen 2 wöchige one way Tour zu den Victoria Fällen gemacht. Wir sind aber von Windhoek aus nur in den Norden gefahren. Im Süden waren wir bereits 2016. Beides zusammen führt aus meiner Sicht nur dazu dass man die Zeit nicht genießen kann weil man nur im Auto sitzt. Wir haben unsere Tour über Namibia Click&Travel zusammenstellen lassen. Es hat alles perfekt geklappt. Wir sind Freitag morgen in Windhoek angekommen und sind anschließend gleich zum Waterberg gefahren, weil wir Windhoek schon kannten. Im Forum wird immer davon abgeraten dies zu tun, aber Air Namibia landet früh morgens in Windhoek und wir sind ja nicht zum ersten mal da gewesen. Daher war für uns die Entscheidung richtig. Anschließend hatten wir folgende Stationen in Namibia:
- Vingerklip Lodge
- Grootberg Lodge
- Vreudge Guest Farm (Etosha) (TOP)
- Mokuti Etosha
- Hakusembe River Lodge (TOP Unterkunft)
- RiverDance Lodge (TOP)
- Namushasha Lodge (Ideal um den Horseshoe zu sehen)
Anschließend sind wir nach Kasane gefahren und haben dort unser Auto am Flughafen abgegeben. In Botswana haben wir für 2 Tage im Chobe Bush Camp übernachtet. Die Besichtigung des Chobe Parks war auch ein TOP Erlebnis! Die Bootstour war absolute Spitze. Vom Chobe Bush Camp hatten einen Transfer nach Victoria Falls. Dort haben wir eine Nacht in der Ilala Lodge übernachtet. Wir konnten die Fälle fußläufig erreichen und haben auch noch einen Ausflug zu Devils Pool machen können. Anschließend sind wir noch für 1 Woche nach Kapstadt geflogen.
Die zwei Wochen haben wir auch gebraucht, um die Reise zu genießen und auch vor Ort Zeit zu haben.
loeffel1'412 Beiträge · seit 201306. März 2019 · #8Hallo Bacuda,
wir haben mit 16 Übernachtungen als Lodgehopper diese Tour hier gemacht: >
klick<.
Unter Verzicht auf z.B. Etosha wäre etwas in dieser Art auch in 2 Wochen machbar.
Das Hauptproblem sehe ich wie die anderen auch in der Kurzfristigkeit eurer Buchung.
LG Stefan
Die Reise unseres Lebens:
Antarktis 2018/19
Unsere Reiseberichte BAbacudaThemenstarter3 Beiträge · seit 201918. März 2019 · #9Vielen herzlichen Dank für eure hilfreichen Tipps und Vorschläge!! Eure Anregungen waren sehr hilfreich für uns und wir hatten zwei Agenturen kontaktiert, die uns ansprechende Tourvorschläge zusammengestellt haben.
Aus persönlichen Gründen mussten wir dann in der letzten Woche leider die komplette Tourplanung abändern und werden jetzt anstatt durch den Norden bis VicFalls eine Roundtour WDH-WDH mit Abstecher in den Kgaligadi Transfrontier Park machen.
Wir hatten uns bei der Abänderung unserer Tour auf eine der beiden Agenturen fokussiert, der Einfachheit halber und weil wir das Gefühl hatten, dass unsere Wünsche eher erfasst werden. Leider mussten wir jetzt, nach mühsamer Aufschlüsselung der Kostenpunkte feststellen, dass wir ca. 1000 Euro nur dafür bezahlen sollen, dass unsere Selbstfahrer-Tour für uns zusammengestellt und gebucht wurde (Gesamtreisekosten 5000€, davon 2000€ für Camping/Unterkünfte/Aktivitäten/Parkgebühren und 2000€ für 4x4 mit Dachzelt/Versicherung).
Könnt ihr mir sagen, ob solch hohe Gebühren üblich ist? Ich hatte keine Hinweise auf solche Kosten auf der Homepage der Agentur gefunden (habe extra die AGBs gelesen), stattdessen lautet die Aussage: "Selber buchen, wird keine Kosten sparen". Selbst buchen würde uns in diesem Fall 20% des Reisepreises sparen...
Herzliche Grüße und vielen Dank für eure Einschätzung
PS: Ich habe den Namen der Agentur absichtlich nicht genannt, da das hier kein Blame-Game sein soll.
MichaelAC350 Beiträge · seit 201418. März 2019 · #10Hi Bacuda,
ich habe bei unseren beiden Urlauben auch die Agenturpreise nachgerechnet ... und bin - bis auf kleine Wechselkursunterschiede - auf die gleichen Preise gekommen.
Ich habe die Unterkunftpreise auf den jeweiligen Webseiten nachgeschaut und den Mietwagenpreis auf der Homepage des Vermieters. Der Unterschied war mal +1-2%, mal -1-2% und lag daran, dass die Preise auf den Webseiten in NAD, BWP, USD waren und die Agentur in GBP die Rechnung stellt.
Bist du sicher, dass du die Einzelpreise richtig nachgeschaut hast - für Mai wird es ggfs. schon "Last-Minute-Aufschläge" geben.
Ansonsten: Ich würde der Agentur deine Einzelpreise schicken und freundlich fragen, wo der Unterschied her kommt.
BAbacudaThemenstarter3 Beiträge · seit 201918. März 2019 · #11Hi Michael, Danke für deine Antwort.
Ich habe "meine" Preise etwa zu 50% aus Online-Buchungsvorgängen (hier kann es natürlich sein, dass am Ende des Buchungsvorgangs noch eine Last-Minute Gebühr drauf kommt, das fällt dann durch mein aktuelles Raster). In den anderen 50% sind die Einzelpreise so von der Agentur genannt worden.
Eine komplette Kostenaufstellung haben wir aber leider auch auf Nachfrage nicht bekommen. Durch mehrmaliges Nachfragen ließ sich die Differenz von 1500€ auf 1000€ verringern; er nennt mir aber partout keine Zahl für seine Service-Kosten.
Gegen die von dir angesprochenen Preisunterschiede im Rahmen von 1-2% oder meinentwegen auch 5 bis max. 10% hätte ich nichts gesagt, aber 20% á 1000€? Puh.
Ich wollte hier einfach mal nachfühlen, ob das vielleicht nicht doch üblich ist. Deine erste Reaktion bestätigt allerdings, was ich schon anderer Stelle gelesen hatte.
Deshalb werden wir es genau so machen, wie du sagtest: Nochmals alles aufschlüsseln und fragen, woher der Unterschied kommt. Hoffentlich findet sich eine Lösung oder Erklärung, so dass nicht der ganze Urlaub auf der Kippe steht.
travelNAMIBIA33,1k Beiträge · seit 200618. März 2019 · #12Hallo bacuda,
Könnt ihr mir sagen, ob solch hohe Gebühren üblich ist?
mittlerweile sind sie zumindest nicht mehr unüblich. Vor 10 Jahren war es noch undenkbar. Da haben Reiseplanung- und Buchungsagenturen zum Originalpreis vermittelt und von der Kommission gelebt. Im Zuge des Tourismusbooms will "jeder" etwas mehr vom Kuchen abhaben. Zudem nimmt die Zahl der "Fake"-Anfragen scheinbar deutlich zu, so dass viel Planungsaufwand "umsonst" ist (was aber dem Handwerker bei einem kpstenlosen Kostenvoranschlag im Prinzip nicht anders geht). Deshalb rate ich dazu nur bei Agenturen zu buchen, die Dir Preise für die einzelnen Posten (Übernachtungen etc) nennen und nicht einen Paketpreis anbieten. Bei einem Paketpreis hast Du eigentlich keinerlei Überblick woran ein Preisunterschied liegen kann.
Viele Grüße aus Windhoek
Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!