Aktuelle HInweise SÜdafrika

603 Antworten · 111k Aufrufe · gestartet 13. Feb. 2019 von travelNAMIBIA
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60 Beiträge · seit 201704. Juli 2026 · #601
Das Online-Formular ist total unausgereift.
Man muss eine physische Adresse in Südafrika angeben, die man als Tourist eigentlich gar nicht hat. Ich habe hier meine deutsche eingetragen. Ich glaube nicht, dass das jemand checkt, zumal Südafrika (soweit ich weiß) kein Einwohnermeldeamt hat.

Außerdem glaube ich nicht, dass der normale Zollbeamte überhaupt weiß, was es mit dem Formular auf sich hat.

Nervig ist, dass man das Formular erst 24 Stunden vorher ausfüllen und einsenden kann. Mache ich dann über die App am Abflughafen (wenn die dann zu dem Zeitpunkt funktioniert. Sonst auch egal, es wird ja niemand bei der Immigration abgewiesen, der dieses Formular nicht hat.
563 Beiträge · seit 200604. Juli 2026 · #602
Sorry, aber bei aller berechtigten Kritik, wenn unfertige digitale Prozesse auf die (verunsicherten) Kunden losgelassen werden, bitte die Kirche auch im Dorf lassen. Ich für meinen Teil muss mich seit drei Wochen wegen A) wegen Vertragsänderung meines Kabelanschlusses (alter KabelBW bzw. Unitymedia-Kunde sowie 😎 eines neuen Mobil-Vertrages mit Vodafone Deutschland rumschlagen. Noch immer nicht vollständig gelöst, aber etwa 12 Mitarbeiter/innen der diversen "zuständigen" Stellen in ihren Homeoffices in mindestens fünf Ländern kennengelernt.
Soviel zur Digitalisierung, Prozessen, Kompetenzen, KI usw.
Das wird bei Einreise sicher "afrikanisch" zufriedenstellend gelöst. Zollerklärungen als solche sind ja wohl generell ok oder nur von denen zu beanstanden, die etwas Bargeld "im Schilde führen" (s. Beitrag tacitus). Oft regen die sich dann auch besonders auf 😄 .
steinbeisser
1'108 Beiträge · seit 202204. Juli 2026 · #603
Guten Abend magpie13, dazu
magpie13 schrieb: Wie sagte A. Einstein angeblich so schön: "Der Horizont mancher Menschen ist ein Kreis mit dem Radius Null; den nennen sie dann ihren Standpunkt" 😉
kann ich dir nur sagen, dass der Nachteil eines sehr weiten Horizonts sein kann, dass man den Wald vor lauter Bäumen nicht sieht. Es reicht nämlich ein Horizont bis zum Tellerrand und ein bisschen Lebenserfahrung, um zu verstehen, dass mit meiner Rede von großen Bargeschäften nicht das Volltanken um 400 $ gemeint war sondern das Mitführen großer Barbeträge bzw. deren Deklarierung. Bei z. B. 15.000 (PS: € natürlich 😎 ) muss/sollte man sich nämlich fragen, was oder warum das so, nämlich bar, läuft.

Darum geht’s und deswegen wurden die Bestimmungen eingeführt, die hier thematisiert wurden. Es wird kaum einen Staat geben, der nicht solche Ein/Ausfuhrstimmungen hat. Der Großteil der Reisenden mit gängigen Reisegewohnheiten ist dadurch am Reisen nicht behindert, und wer tatsächlich mehr als z. B. rd. 5.350 € pp in RSA braucht, muss es halt erklären.

Solche Bestimmungen sind natürlich auch Eigeninteresse der Staaten, inbes. auch (südlich)afrikanischer. Einerseits werden sie von OK geflutet, beispielsweise gerade von Drogenkartellen als Wachstums- und Produktionsmarkt für sogen. synthetische Drogen entdeckt und ausgebaut und andererseits müssen sie derartige Bestimmungen sowieso für den internationalen Zahlungsverkehr haben und anwenden und wenn sie den IMF brauchen, erst recht. Wenn sie von FATF auf die graue Liste gesetzt werden, haben sie Nachteile.

Ob du deine Chips und Bier in der bundu bar bezahlst, hat damit gar nichts zu tun. Es geht nicht um den Vorteil und Notwendigkeit von Bargeld in bestimmten Situationen sondern um hohe ein-(auch aus-)geführten Beträge.

Grüße

"IT"-Probleme dabei sind ärgerlich, aber auch bei uns nicht unüblich (steinbeisser)
Zitierenzuletzt bearbeitet 04. Juli 2026Original ↗
84 Beiträge · seit 202205. Juli 2026 · #604
tacitus schrieb:Guten Abend magpie13, dazu
Rede von großen Bargeschäften nicht das Volltanken um 400 $ gemeint war sondern das Mitführen großer Barbeträge bzw. deren Deklarierung.
Was ich dir mit dem Spruch sagen wollte: was für dich ein großer Barbetrag im Wert von 100 Kisten Chips und Bier ist, ist für jemand anderen vielleicht ein paar mal Volltanken plus ein kleiner Notgroschen für eine (kommerzielle) Recovery-Aktion am Ende der Welt, für gesundheitliche Notfälle, oder eine Rücklage für eine größere Fahrzeugreparatur.

Und nein, ich kann mir keinen halbwegs Afrika-reiseerfahrenen Menschen vorstellen, der an einer trubeligen Grenze zwischen, Schleppern, Schmugglern und korrupten Zöllnern sagt: "und übrigens Jungs, ich hab so ca. 5500 USD in bar dabei, wollt ihr nicht mal einen Blick drauf werfen und nachzählen?". So naiv kann eigentlich kein Reisender sein, in meinem Weltbild...
Zitierenzuletzt bearbeitet 05. Juli 2026Original ↗
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