Aktuelle HInweise SÜdafrika

603 Antworten · 111k Aufrufe · gestartet 13. Feb. 2019 von travelNAMIBIA
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16,9k Beiträge · seit 201224. Okt. 2025 · #581
Spiralling costs as ATNS saga drags on

Steigende Kosten, da sich die ATNS-Saga hinzieht:
Während sich die Zahl der ausgesetzten Flugverfahren häuft, verschärfen sich die finanziellen und betrieblichen Folgen der anhaltenden Compliance-Krise der Flugsicherung und Navigationsdienste (ATNS) – und beeinträchtigen die Fluglinien, belästigen Reisende und schwächen die lokale Wirtschaft, die auf die Flugverbindungen angewiesen ist.

Das Problem trat im Juli 2024 in den Vordergrund, als ATNS 226 Instrumentenflugverfahren (IFPs) in ganz Südafrika auf unbestimmte Zeit aussetzte, da eine von der Internationalen Zivilluftfahrt-Organisation (ICAO) verlängerte Frist zur Erledigung der Formalitäten für die Erneuerung ihrer Gültigkeit versäumt worden war. Ein Rückstand von 208 ausgesetzten Verfahren bleibt weiterhin bestehen.

Am 8. Oktober setzte ATNS zusätzliche IFPs am Kruger Mpumalanga International Airport (KMIA), Pietermaritzburg, Richards Bay und Mthatha aus, was zu zahlreichen Verspätungen, Umleitungen und Flugausfällen führte. Wie Travel News berichtete , haben Fluggesellschaften festgestellt, dass die ausgesetzten IFPs vor allem Flüge zum KMIA betrafen. ...


LG
Logi
Themenstarter33,0k Beiträge · seit 200628. Jan. 2026 · #582
Logi schrieb:Heute dazu in der AZ

Berlin verschwindet von der Landkarte - zumindest in Südafrika https://www.az.com.na/nachrichten/berlin-verschwindet-von-der-landkarte-zumindest-in-sdafrika2021-03-01/

Südafrika distanziert sich von seiner Kolonialgeschichte - auch auf der Landkarte: Berlin heißt ab sofort Ntabozuko, Port Elizabeth nun Gqeberha. Diverse andere Orte mit kolonialen Wurzeln oder kopierten europäischen Namen sollen künftig einen neuen Namen erhalten...

LG
Logi
Along that line:
"Goodbye East London, hello KuGompo City, as name changes approved"
https://www.theherald.co.za/news/2026-01-28-goodbye-east-london-hello-kugompo-city-as-name-changes-approved/#Echobox=1769572935
904 Beiträge · seit 201024. Mai 2026 · #585
travelNAMIBIA schrieb:
IMG-20260522-WA0000.jpg
Aufpassen. Wenn man die angegebene Mailadresse anschreibt, kommt als Antwort die Ankündigung einer saftigen Rechnung. Das, was hier zu sehen ist, ist sicher kein offizielles "Dokument", eher ein Geschäftsmodell.

P.S. Die Mailadresse ist @bricel.co - diese Seite existiert nicht, die kann man kaufen, wenn man Lust dazu hat

Wenn ihr Fragen habt, weil ihr z.B. euer Auto schon in SA stehen habt, fragt bei SARS und / oder AASA an.
Zitierenzuletzt bearbeitet 26. Mai 2026Original ↗
232 Beiträge · seit 202501. Juli 2026 · #588
Ist wohl ein besserer Witz. Gelinde gesagt: Idi....
Namibia mit den irren Visaanträgen,
SA nun mit Zollparadox. Und wer gibt Bargeldbestände an?

Als Nächstes kommt wohl nun Namibia mit dem gleichen Aberwitz,
Das ist nun deren Digitalisierung die zu Chaos führt.

Wie wenn bei Home Affairs das Computersystem ausfällt und alle nach Hause geschickt werden.
Passierte zuletzt in SA an drei aufeinanderfolgenden Tagen. Zumindest im Western Cape.
Zitierenzuletzt bearbeitet 01. Juli 2026Original ↗
60 Beiträge · seit 201702. Juli 2026 · #589
Die Declaration funktioniert zudem nicht!

Die Mandatory-Felder sind bei Aufruf leer und bringen eine Fehlermeldung. In der App dasselbe.

TIA 😗
1'003 Beiträge · seit 200802. Juli 2026 · #590
Also Stand heute früh passiert da im Moment (noch) nichts, zumindest am O Tambo.
Gab auch noch keine systematische Nachfrage, wurde mir übermittelt. Also alles wie immer.

Gruss
Christian
562 Beiträge · seit 201302. Juli 2026 · #591
OceanView schrieb:
SA nun mit Zollparadox. Und wer gibt Bargeldbestände an?

Verstehe jetzt nicht, wo das Problem ist. Für so ziemlich jedes Land, welches ein Einreiseformular fordert, sind Bargeldbestände anzugeben, sofern sie eine bestimmte Höhe überschreiten.

Warum sollte für SA was anderes gelten? Grenze sind 100.000 Rand "or equivalent in foreign currency" Das wären also, Stand heute, gut 5.300,- € oder ungefähr 6.100,- US-$ in cash pro einreisende Person. Dürften wohl die wenigstens dabei haben, von daher gibt es für die meisten auch nichts zu deklarieren.

Im Übrigen habe ich auch in keinem anderen Land, welches eine solche Deklarierung verlangt, erlebt, dass wirklich bei der Einreise explizit nach Bargeld-Beständen gefragt, geschweige denn etwas geprüft wird. Wird daher wohl auch in SA bei der Einreise nicht gravierend anders sein.

Daneben: ein elektronisches Einreiseformular, welches wenige Stunden bis maximal wenige Tage vor Einreise anstatt der früheren Papierform auszufüllen ist, verlangen andere Länder ebenso (z.B. Indien, Thailand, Aserbaidschan usw.). Funktioniert in der Regel problemlos. Warum sollte das SA nicht auch auf die Reihe bekommen? Tut doch keinem weh und ist während dem Warten auf den Abflug fix erledigt.

LG Mogambo 🙂
Zitierenzuletzt bearbeitet 02. Juli 2026Original ↗
232 Beiträge · seit 202502. Juli 2026 · #592
Mogambo schrieb:
OceanView schrieb:
SA nun mit Zollparadox. Und wer gibt Bargeldbestände an?

Verstehe jetzt nicht, wo das Problem ist. Für so ziemlich jedes Land, welches ein Einreiseformular fordert, sind Bargeldbestände anzugeben, sofern sie eine bestimmte Höhe überschreiten.

Warum sollte für SA was anderes gelten? Grenze sind 100.000 Rand "or equivalent in foreign currency" Das wären also, Stand heute, gut 5.300,- € oder ungefähr 6.100,- US-$ in cash pro einreisende Person. Dürften wohl die wenigstens dabei haben, von daher gibt es für die meisten auch nichts zu deklarieren.

Im Übrigen habe ich auch in keinem anderen Land, welches eine solche Deklarierung verlangt, erlebt, dass wirklich bei der Einreise explizit nach Bargeld-Beständen gefragt, geschweige denn etwas geprüft wird. Wird daher wohl auch in SA bei der Einreise nicht gravierend anders sein.

Daneben: ein elektronisches Einreiseformular, welches wenige Stunden bis maximal wenige Tage vor Einreise anstatt der früheren Papierform auszufüllen ist, verlangen andere Länder ebenso (z.B. Indien, Thailand, Aserbaidschan usw.). Funktioniert in der Regel problemlos. Warum sollte das SA nicht auch auf die Reihe bekommen? Tut doch keinem weh und ist während dem Warten auf den Abflug fix erledigt.

LG Mogambo 🙂
Danke für den Hinweis. Leider stimmen diese Zahlen über Deklarationsfreigrenzen auch nicht, und es gibt Widersprüchlichkeiten.
Sie wollen wissen wieviel.
Es gibt auch erhebliche Abweichungen innerhalb der Währungsunion des Rand.
Also "Innen"- und Außengrenzen der Währungsunion.
Ich würde da mal genau nachlesen auf Webseiten Zoll und SA Reserve Bank.
Was die Deklaration auf Einreisepapieren anbetrifft scheinst Du die Überfälle in der Vergangenheit vergessen zu haben. Besonders in Johannesburg, wo dann immer die "richtigen" mit hohen Deklarationssummen nach Verlassen des Flughafengeländes JNB überfallen wurden.
Nichtsdestotrotz Danke!
7'275 Beiträge · seit 200602. Juli 2026 · #593
Mogambo schrieb:
Warum sollte für SA was anderes gelten? Grenze sind 100.000 Rand "or equivalent in foreign currency" Das wären also, Stand heute, gut 5.300,- € oder ungefähr 6.100,- US-$ in cash pro einreisende Person. Dürften wohl die wenigstens dabei haben, von daher gibt es für die meisten auch nichts zu deklarieren.

Ich weiß auch nicht, wer solche Bargeldbestände mit sich führt und warum, aber da gibt es sogar bei der Ausreise aus der EU entsprechende Kontrollen. Ich wusste bis dahin gar nicht, dass es das gibt, aber so wie Drogenspürhunde gibt es auch Geldspürhunde. Einer hat im Transitbereich in Amsterdam mal bei mir angeschlagen und dann wurde kontrolliert.
Zur Summe an Bargeld werden auch Schecks und Edelmetalle gezählt. Wer da z.B. eine teure Uhr spazieren trägt, braucht evtl. gar nicht mehr so arg viel Bargeld, um schon vor dem Abflug Ärger zu bekommen. Evtl. werden die Daten auch direkt ans Zielland übermittelt und dort gibt es gleich nochmal Ärger, wenn man es nicht deklariert?

Gruß
Wolfgang
577 Beiträge · seit 202402. Juli 2026 · #594
Hallo
Ich kann mir solche Beträge schon vorstellen. Bei Langzeitreisenden, die durch verschiedene Länder fahren oder Tourguides, die z.B. eine 4 wöchige Tour durch Zimbabwe fahren oder Menschen, für die 20.000 US Dollar soviel ist wir für dich und mich 20 US Dollar.
VG
Zitierenzuletzt bearbeitet 02. Juli 2026Original ↗
1'108 Beiträge · seit 202203. Juli 2026 · #595
Es mag ja ein paar legale „große“ Bargeldgeschäfte geben (auch wenn mir spontan keines einfällt), aber in der Regel sind sie das nicht, sondern sind Steuerhinterziehung …… Geldwäsche …… Hehlerei …. Kriminalität jeder Art.
Die Mitführung hoher, über den für normale Touristen glaubwürdigen Freibetrag hinausgehende, Summen sind ja nicht verboten, sie muss nur deklariert und erklärt werden. Genauso wie daheim am Bankschalter wird der hypothetische Fremdenführer auf Zimbabwetour das halt an der Grenze deklarieren müssen und mit seiner Tour erklären müssen.
Ich kenne einen Fremdenführer und bin mir sicher, dass seine Kunden nicht mit dickem Kuvert für COA in den Unterkünften anreisen mussten. Es gibt genug Wege um das bargeldlos abzuwickeln.
Zimbabwe mag anders sein, aber lt. den Berichten hier ist Überweisung und KK-Zahlung möglich, wenn auch nicht immer.
Ich lerne aber gerne dazu.
Zitierenzuletzt bearbeitet 03. Juli 2026Original ↗
84 Beiträge · seit 202203. Juli 2026 · #596
tacitus schrieb:Es mag ja ein paar legale „große“ Bargeldgeschäfte geben (auch wenn mir spontan keines einfällt), aber in der Regel sind sie das nicht, sondern sind Steuerhinterziehung …… Geldwäsche …… Hehlerei …. Kriminalität jeder Art.
Wie sagte A. Einstein angeblich so schön: "Der Horizont mancher Menschen ist ein Kreis mit dem Radius Null; den nennen sie dann ihren Standpunkt" 😉

Gerade Zim ist wirklich ein schönes Beispiel: einmal Volltanken (220 Liter): gut 400 USD, inzwischen vielleicht auch 500$ oder mehr. Für ein, zwei Monate im Land: das ganze Mal drei oder vier. Ein dummer Reifenschaden: 300 USD. Es soll Leute geben, die schaffen das mehrfach in der Zeit. Campen: Ich lese immer wieder von Touries, die tatsächlich 200 USD pro Nacht dafür ausgeben. Ich selbst würde da zwar eher vor dem Parktor übernachten, aber jeder Jeck ist bekanntlich anders. Das mal eben addiert, und die 5000 USD sind nicht außer Reichweite. Und dann wären da noch die Kwatchas, die Pulas, die NAM$, die Rands, die Meticals und die Kwanzas - wirfst du die eigentlich jedes mal weg, wenn du das Land verlässt? Bei mir hat sich da inzwischen eine gewisse Grundausstattung angesammelt.

USD halte ich tatsächlich sogar absichtlich im Vorart, denn Quellen dafür (zu einem sinnvollen Kurs) sind absolut rar.
tacitus schrieb:
Es gibt genug Wege um das bargeldlos abzuwickeln.
Zimbabwe mag anders sein, aber lt. den Berichten hier ist Überweisung und KK-Zahlung möglich, wenn auch nicht immer.
Ich lerne aber gerne dazu.
Die gibt es quasi immer, ausgenommen in den Fällen, wo es sie nicht gibt. Oder in den Fällen, wo es sie zwar gibt, aber wo sie gerade nicht funktionieren. Und dann wäre da noch mein allerliebstes Spiel im südlichen Afrika: "Such dir den schönsten Schein aus". Dieser ist zu alt, jener zu neu. Seriennummer enthält eine 8, die nächste ist ungerade oder eine Stelle zu kurz...
Zitierenzuletzt bearbeitet 03. Juli 2026Original ↗
2'460 Beiträge · seit 200603. Juli 2026 · #597
Dann muss sich aber in den letzten 1,5 Jahren vieles in ZIM geändert haben. Wir hatten nicht eine Unterkunft (feste und Camping), nicht eine Tankstelle oder einen Supermarkt, in dem man nicht mit Kreditkarte zahlen konnte. Gleiches galt für die Nationalparks. Das Flicken eines Reifens plus Ausbeulung der Felge kostet genau USD 25.
84 Beiträge · seit 202203. Juli 2026 · #598
Sanne schrieb:Dann muss sich aber in den letzten 1,5 Jahren vieles in ZIM geändert haben.
Ich stand schon in Tsumkwe, Namibia, mit fast leerem Tank vor der Tankstelle. Und aufgrund von Mobilfunkausfall ging keine einzige card machine im Umkreis der nächsten 100km. Der nette Tankwart hat sich glücklicherweise überreden lassen, meine letzten Pula, meine letzten NAM$ und meine letzten USD zu akzeptieren. Und damit ist zumindest einer der beiden Tanks fast voll geworden. Die folgende Tour durch den Khaudum hatte dann etwas Nervenkitzel von einer Sorte, die ich eigentlich nicht suche.

Aber wir lernen alle dazu, früher oder später 😉 .
Zitierenzuletzt bearbeitet 03. Juli 2026Original ↗
232 Beiträge · seit 202503. Juli 2026 · #599
Fahre nie ohne ausreichend bar. Rand und Euro und ein paar USD.
Sich auf KK in Afrika verlassen wäre äußerst naiv.
Es gibt genügend Verstecke an jedem Fahrzeug.
Klauen sie die ganze Karre, dann hat man wohl Pech gehabt.
Themenstarter33,0k Beiträge · seit 200603. Juli 2026 · #600
Liegt das Problem jetzt genau darin, das Südafrika die Einfuhrgrenze für Bargeld angehoben (!) hat? Jedes Land der Erde hat solche zollrechtlichen Vorgaben, für Deutschland ist es z. B. der Gegenwart von 10.000 Euro, für Namibia schon seit Jahren 100.000 NAD.

Eigentlich geht es hier doch um das Online-Formular, was nun bei Ein- und Ausreise ausgefüllt werden muss. Das könnte schlichtweg nervig sein, weil für Südafrika bisher nicht nötig. Und bei eigenem Fahrzeug nerven eben noch die Zusatzangaben. Aber was solls...

Viele Grüße
Christian
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