peter 08Themenstarter1'927 Beiträge · seit 200810. Feb. 2019 · #1
Zu unserer Überraschung erhielten wir letzte Woche einen nagelneuen Bushcamper. Wir sind momentan die „Testfahrer“ :
Der Toyota 3,0 wurde gegen den 2,4 ltr. getauscht, sehr angenehm ist die 6-Gang Automatik. Lt. ASCO will man mit dem Automatikgetriebe der Diskussion um die durchgebrannten Kupplungen aus dem Wege gehen. Der Wagen fährt sich sehr viel angenehmer als der Vorgänger, schönes Infomanagement zum Telefonieren, leider wurde auf einen Tempomaten verzichtet. Die Serienhinterachse ist mit dem Gewicht des Aufbaus an ihrer Grenze und sollte unbedingt verstärkt werden.
Die Stahlkabine wurde durch einen Alu-Aufbau ersetzt, das Dach wird nicht mehr hinten nach oben geklappt sondern über die gesamte Länge hochgefahren. Der Mechanismus kann von einer Person nur mit viel Kraft und Erfahrung eingefahren werden, leichter geht es zu Zweit. Ich könnte mir aber vorstellen, dass zwei zierliche Frauen hier scheitern. Die Markise ist nun an der richtigen Seite am Eingang montiert, hat uns bei den Regengüssen der letzten Tage gute Dienste erwiesen. Das Bett ist mit ca. 2,05 1,96 x 1,50 m größer geworden, auf der einteiligen Matratze schlafen wir sehr angenehm. Der riesige Stauraum darunter wird nun komfortabel durch Gasdruckfedern hochgehalten.
Der Innenraum erscheint insgesamt etwas geräumiger, das WC ist gut zugänglich. Die Engel Kühlbox wurde nun so installiert, dass man den Verschluss bedienen kann, ohne sich jedes Mal einen Fingernagel abzubrechen. Der Blechschrank wurde durch offene Regale ersetzt, die mit Stoffvorhängen mittels Klettbändern verschlossen werden. Ganz praktisch, aber damit komme ich zum
Negativen:
Eigentlich eine Kleinigkeit, aber das Schlimmste überhaupt ist im Innenraum die rabenschwarze Velourverkleidung von Dach, Wänden und Regalen. Betritt man den Wagen aus der gleißenden Sonne Namibias, sieht man erst mal … gar NICHTS! Nur dunkle Löcher. In der Nacht einer surrenden Mücke nachzujagen ist hoffnungslos. Bei den Regalen haben wir uns durch Auslegen mit hellen Geschirrtüchern beholfen.
Keine Kleinigkeit ist allerdings die katastrophale Elektroinstallation. Kein zentraler Lichtschalter, blendende LED Leisten, 220 V-Einführung ohne jede Absicherung, teilweise blanke Drähte, offen verlegte Leitungen noch dazu gemischt mit 12 V Drähten. Hier muss ASCO dringend Nachbesserung einfordern. Das war’s mal fürs Erste.
Gruß Peter
peter 08Themenstarter1'927 Beiträge · seit 200810. Feb. 2019 · #2
Noch ein paar Bildchen
sternschnubi1'137 Beiträge · seit 201110. Feb. 2019 · #3
Sag mal Peter 🙄 ihr sollt doch Urlaub machen !!! Klasse review zum "neuen". Bin aber noch nicht so recht überzeugt, er schaut mir auch etwas niedrig aus... (Bodenfreiheit nicht Stehhöhe innen) oder es liegt vielleicht auch an der Zuladung 😗 Der 2,4er GD6 Motor ist nicht schlecht, der reicht vollkommen aus. Aber du hast doch bestimmt deinen Werkzeugkoffer dabei, und hast schon nachisoliert, oder? 😏 Das ist ein absolutes no go für ein Neufahrzeug bzw. neues Modell, das ist infach nur Schlamperei. Mal sehen, was euch sonst noch alles so auffällt...
peter 08Themenstarter1'927 Beiträge · seit 200810. Feb. 2019 · #4
Hallo Uwe,
keine Bange, wir machen Urlaub.....
freshy3'883 Beiträge · seit 201110. Feb. 2019 · #5
Hallo Peter, ganz ehrlich, die Fotos dieses Bushcamper-Modells überzeugen mich nicht. Einzig die Markise ist ein Feature, das mir an "unserem" Bushcamper fehlt. Das Aufstelldach kennen wir vom Adventurer-Camper von Apollo in Australien und vom alten Modell "unseres" Buschcampers. Schrägstellen hat den Vorteil, dass durch die entstehende Gaube a) viel mehr Luft hereinkommt, auch wenn es regnet, weil ein Dach darüber ist; b) in dem hohen Raum auch große Menschen stehen können, ohne das Genick einzuziehen. Der "Innenausbau" wirkt auf mich irgendwie provisorisch, also noch wenig durchdacht. Beispiele: Die ausgesparte Ecke für die beiden Reservereifen gehen zu Lasten der Kabine. Küchenutensilien in einer Sitztruhe würden bei uns öfters mal zu kleinen Händeleien führen.
sternschnubi1'137 Beiträge · seit 201110. Feb. 2019 · #9
marimari schrieb:Hi NamiBilly, wie sind ihr mit dem Azalai-Aufbau zufrieden? Ist er so gut, wie er aussieht? Uwe: ich denke, das ist kein Mietfahrzeug 😉 Gruss, Mari
Ja, hab mich schon gewundert, habs gerade etwas präzisiert 😉
NamiBilly444 Beiträge · seit 201110. Feb. 2019 · #10
Hallo Uwe, hallo Mari, das ist in der Tat unser eigenes Fahrzeug, mit dem wir bisher sehr zufrieden sind. Der Azalai hat aber noch keine afrikanischen Pisten kennengelernt, das wird erst im nächsten Jahr sein. Gruß NamiBilly
marimari2'240 Beiträge · seit 201110. Feb. 2019 · #11
Hallo, schönes Auto / schöne Kabine - gefällt mir gut. Viel Spass, das wird bestimmt super. LG Mari
Cruiser2'530 Beiträge · seit 201112. Feb. 2019 · #12
Der Camper von Asco gefällt mir auch nicht. Sieht zusammengeschustert aus ohne sich irgendwelche Gedanken gemacht zu haben. Dann lieber das teure Alucab oder sogar die Aufbauten von Bushlapa.
Stimme zu, sehr gut aussehende Camperkabine von Azalai, gefällt mir. Sah zwei im Moremi Okt 16.
Es gibt übrigends jemand in Hermanus der baut ähnliche.
Best Regards
Adolf
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TATaylor669 Beiträge · seit 201812. Feb. 2019 · #13
...da kommen jetzt aber ein paar Erinnerungen 😉. Wir sind mit dem Camper, allerdings in der Version mit Schaltgetriebe im Januar durch Namibia gereist und waren sehr zufrieden. Klar sieht er etwas nach Eigenbau aus, insgesamt aber ein seht stimmiges Auto mit allem was man benötigt. Ich könnte gleich wieder losfahren, wenn ich die Bilder sehe...
ANAnnoha104 Beiträge · seit 201112. Feb. 2019 · #14
Hallo, wir sind sind 2014 mit dem alten Bushcamper unterwegs gewesen und waren relativ zufrieden. Das Bett war halt sehr bequem (trotz Fußklappe). Uns wurde damals gesagt, man wolle keine Alukabine, die sei nicht so stabil. Offensichtlich hat man bei Asco die Meinung geändert, wie auch das Auto und die Nutzungsbedingungen. Relativ schnell wurde die Fußklappe abgeschafft, so dass es im alten Bushcamper für große Menschen eng wurde. Entscheidender war für uns aber, dass man mit dem alten wie auch mit dem neuen Buschcamper nur gravelroads fahren darf, nicht aber off-road. Wofür brauche ich dann viel Bodenfreiheit?? Annoha
marimari2'240 Beiträge · seit 201112. Feb. 2019 · #15
Annoha schrieb: Entscheidender war für uns aber, dass man mit dem alten wie auch mit dem neuen Buschcamper nur gravelroads fahren darf, nicht aber off-road. Wofür brauche ich dann viel Bodenfreiheit?? Annoha
Hallo Annoha, Für normale Kiesstrassen braucht es meiner Meinung nach gar keinen 4x4. Da genügt ein I10 mit Bodenzelt. Den Bushcamper von Asco würde ich nicht mieten wollen, falls Chobe, Moremi und andere Sandpisten auf dem Reiseplan stehen (und bei Asco unter off-road fallen). Bushcamper ist ein weiter Begriff ...dann würd ich halt zu einem anderen Anbieter wechseln wollen (Bushlore, Avis, Savanna etc.). Es gibt unterschiedliche Fahrbedürfnisse...(und dazu auch die unterschiedlichen Mietoptionen oder am Allerbesten: das eigene Auto 😄 ) Gruss M.
peter 08Themenstarter1'927 Beiträge · seit 200813. Feb. 2019 · #16
Noch ein kleiner Zwischenbericht zum neuen Bushcamper von ASCO - und nur um den geht es hier 😉
Der Schlafkomfort ist auch nach 2 Wochen noch ausgezeichnet. Nach 6 h Dauerregen in Rundu können wir auch die Regendichtigkeit zu 99 % bestätigen, ein paar Tropfen gibt es bei den Canvas Stoffecken immer.
Ein Ärgernis bleibt allerdings der Dachaufbau, wir sind mittlerweile schon so weit, dass wir ihn geschlossen lassen. Der Aufbau sitzt beim Schließen oft nicht genau auf der Kabine, so dass sich die 4 Verriegelungen nicht schließen lassen. Wegen der umlaufenden Gummidichtung ist der Aufbau auf der Kabine auch nur schwer zu verschieben. Ursache ist viel zu viel Spiel in den Klappgelenken vorne und hinten sowie den zu stark aufgelegten Gasdruckdämpfern. Das wird ASCO noch eine Zeit beschäftigen.
Gruß Peter
FIfiedi01124 Beiträge · seit 200605. Apr. 2019 · #17
Hallo zusammen,
wir planen für unsere nächste Reise auch wieder einen Buschcamper bei ASCO zu buchen. Bisher waren wir mit dem "alten" Buschcamper immer sehr zufrieden.
Wenn wir hier die Erfahrungsberichte über den "neuen" Buschcamper lesen, bekommen wir Zweifel, ob dieser auch für uns passt. Gibt es mittlerweile schon andere Reisende, die Erfahrungen mit den neuen Buschcamper gemacht haben?
Alternativ wäre zu überlegen, eine andere Mietwagenfirma zu finden, die noch einen Wagen auf der Basis des alten Buschcampers anbieten. Kann uns jemand einen Tipp geben, welche Anbieter dies sein könnten?
vielen Dank für die Informationen zum neuen Buschcamper von ASCO! Wir haben ebenfalls den Buschcamper von ASCO für unseren diesjährigen Namibia-Urlaub gebucht. Es wird das erste mal sein, dass wir mit einem Camper unterwegs sind, weil es so schwer ist, feste Quartiere in Etosha und KTP zu buchen. Daher haben wir zu den verschiedenen Campern keine Erfahrungen und es ergibt sich noch eine Frage hinsichtlich der Kapazität der Batterie für den Kofferaufbau: Wie lange hält die aus, bis man wieder an eine Steckdose muss, bzw. kann man damit völlig autark unterwegs sein, d.h. wird diese immer wieder durch den Kfz.-Motor geladen? Man sollte das annehmen.
Ich freue mich von Dir zu hören!
Gruß, Heiko
peter 08Themenstarter1'927 Beiträge · seit 200803. Aug. 2019 · #19
Hallo Heiko, die zweite Batterie versorgt in der Hauptsache die Kompressor-Kuehlbox. Das reicht in der Sommerzeit (Jan/Feb) gut für 24 h, in der zweiten Nacht ist sie meist am Ende. Nach Fahrstrecken von 300 km läuft die Kuehlbox wieder eine Nacht durch. schöne Grüße Peter
danke für die Info! Dann müssen wir gucken, dass wir immer schön fahren... 🙂 Aber in Mata Mata haben wir zumindest auch stundenweise Strom. Das Grillfleisch wird also nicht verderben und das Bierchen bleibt schön kühl...