@ die Stabilität und das Umfallen eines Baobabs, und damit meinte ich nicht die Schädigung durch Elefanten. Ich war vor einiger Zeit beim Chapman’s, en route einer Ganztagestour vom Planet B. aus, die sich unbedingt rentiert hat, weil man Sachen gesehen hat, die man als Selbstfahrer nicht gefunden hätte. Beim Chapman’s parkte die Führerin weit außerhalb der Baumkrone in der Sonne und erklärte, dass man nicht über den Wurzelbereich der Baobabs fahren sollte. Ich selber hätte mich wohl in den Schatten gestellt. Auf neueren Fotos im Internet sieht man einen Ring aus Steinen, um Autos vom Chapman’s fernzuhalten. Ich kenne einige von Besuchern frequentierte Plätze, wo wertvolle alte Bäume durch Absperrungen gegen Autos und auch Menschen geschützt werden und halte das für richtig und notwendig. Natürlich würden Menschen und nur wenige, keinen Schaden anrichten, aber erfahrungsgemäß bleibt es ja nie bei Wenigen. Der potenzielle Schaden durch Menschen entsteht durch Offenlegung der Wurzeln durch Begünstigung von Bodenerosion; das kann man auf jeden Waldweg beobachten. Der Chapman‘s
Das war er, ich bin im Bild und niemand wird mich finden, so groß war DER Chapman’s, der eigentlich DIE Chapmans‘ heißen sollte, weil er aus 6 oder 7 Stämmen (Bäumen) bestand und da sieht man auch einen mE möglichen Grund für das Kippen, auch wenn ich damit bei Einigen nur Belustigung auslöse. ME sind Bäume sehr sorgfältig zwischen Krone und Wurzeln ausbalanciert um die Kräfte zu minimieren. Bei mehreren eng nebeneinander stehenden Stämmen ist das Wurzelwachstum jedes einzelnen Stammes in einer Richtung behindert, während sich die Krone, ebenfalls einseitig, nach außen ausbreitet. Es entsteht eine Seitenneigung einzelner Stämme, ohne eine Abspannung im Boden auf der Gegenseite ausbilden zu können. Das ist langfristig nicht stabil, zumal ein Baobab auch nicht aus belastbaren „Holz“ besteht. Werner
La Leona2'779 Beiträge · seit 200709. Feb. 2019 · #42
hallo Werner das hast du sehr verständlich beschrieben, danke und ich konnte es natürlich nicht verkneifen und suchte dich im Bild ....sag, habe ich dich gefunden? 😉
Danke und Bingo La Leona, die Schienbeine des Bleichgesichtes haben mich wohl verraten 😉 . Jetzt habe ich mir das alte Bild wieder genauer angeschaut und finde, dass es noch etwas zum Thema aussagt, nämlich @ Erosion und Besucher, womit nicht nur Menschen gemeint sind, sondern auch Tiere. Im Umkreis des Boababs sehe ich nur kahlen Boden, im Hintergrund sieht man aber sehr wohl überall trockenes Gras (mein Besuch war im Oktober), am Boden kann es also nicht liegen. Die kleinen Dornbüsche in den kahlen Bereich stehen alle erhöht auf kleinen Hügeln. Heißt für mich, dass der flache Boden dazwischen weggeblasen und weggewaschen wurde, weil kahl und verdichtet. Das schädliche an einer Begehung und vor allem Befahrung ist wahrscheinlich die Vernichtung der Bodenvegetation und dadurch Begünstigung von Erosion. Wird dem Chapman’s wohl nichts gemacht haben, auf einer geneigten Fläche wäre das aber schon etwas anderes. Siehe das Bild vom earl Cruiser von den Baine’s und das Zurückrücken der Uferlinie (Lilytrotter). Die jetzt sichtbaren Wurzeln des Chapman’s waren wohl auch ein Mal bedeckt. Meine laienhafte Meinung dazu, die ich bei jedem Spaziergang in meiner Umgebung bestätigt sehe Werner