Sasa2'391 Beiträge · seit 201631. Jan. 2019 · #21Hallo liebe Formis,
War länger nicht hier, weil Namibia erstmal nicht auf der Reiseliste steht. Trotzdem schön mal wieder von Euch zu lesen. Besonders Leser\Loser ist mal wieder sehr erfrischend.
Zum Thema.
Es geht auch günstig in Namibia. Man muss halt ein bischen gucken. Ich schreibe trotz mehrfacher Bitte übrigens keine Reiseberichte mehr, weil ich meine günstigen und super schönen Unterkünfte nicht mehr der ganzen Welt kostenlos präsentieren mag. Persönlich gebe ich gerne Tipps in die Richtung, aber nicht mehr hier.
Dann kan ich die mir in zwei Jahren nicht mehr leisten. Loser hat vollkommen Recht.
Viele Grüße
Sasa
Die Freiheit des Einzelnen endet da, wo seine Faust die Nase eines anderen trifft.
3 Generationen zum ersten Mal auf Pad, Namibia 2016:
http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/291659-3-generationen-auf-grosser-namibia-erstlingstour.html LOloserGast31. Jan. 2019 · #22@Conny
Du wirst von mir keinen Beitrag finden, wo das zutrifft was du mir unterstellst. Für die Themen an denen ich mich beteilige interessiere ich mich seit 50 Jahren und habe persönliche Erfahrungen über diesen Zeitraum. Reisetipps brauche ich nicht, ich kenne mich ausreichend aus und wenn ich etwas brauche kann ich lesen, schreiben und telefonieren. Ich mag das Forum, weil ich mich außer durch klassischen Medien auch gerne durch authentische Schilderungen informiere. So lerne ich gleich zweifach 😉 . Ich fahre aber nicht jedes Jahr nach Afrika, weil ich nicht drauf fixiert bin, mich eine etruskische Nekropole oder die Abadia de San Antimo oder Altamira genauso interessieren. Dabei kommen wir in Vor- und Nachsaison für Nächtigungen in guter Lage mit 25 bis 40 € pPN gut durch, in manchen Mainstreamplätzen u.U. auch etwas mehr. Südafrika liegt in dieser Größenordnung (NPs ausgenommen), das von Namibia im Forum berichtete weit darüber. Aber darum ging es mir in meinem Beitrag nicht hauptsächlich.
Für das was ich geschrieben habe, braucht man mE überhaupt keine spezielle Ortskenntnis, nur etwas Reiseerfahrung und Hausverstand. Begründung:
Ist es wohl evident, dass Beschreibungen und Empfehlungen für Plätze und Unterkünfte in Reiseforen im Internet, also mit sehr hohem Verbreitungsgrad, für das Land und die Unternehmen einen hohen Werbungswert darstellen UND DAS GRATIS.
Folglich und z. B. ist der (Selbstfahrer-)Besucher einer hochpreisigen Unterkunft, der bereitwillig betriebswirtschaftlich nicht zu rechtfertigende Preise bezahlt und das noch lobend weiterempfiehlt aus Sicht von Rentabilität und Marketing die sprichwörtliche Wollmilchsau. Sie/Er lassen sich scheren und melken und schlachten und sorgen auch noch gratis für die Vermehrung der Herde des Bauern. Das war jetzt etwas kruder ausgedrückt als die Waldfee gesagt hat.
Werner
@ „Rabatt“, ich sage lieber kleine Umwegsrentabilität. Ich persönlich gehe davon aus, dass einige der SchreiberInnen im Tourismus tätig sind, was ich in einem Reiseforum für völlig normal (wo sonst?) und in Ordnung halte, so Lange der Betreiber damit einverstanden ist. Die Medienmacht der Foren hat auch noch andere Seiten. So wurde berichtet, dass Gäste versuchen mit der Drohung einer negativen Rezension im Reiseforum Rabatte zur erpressen. Und das sage nochmal jemand, dass Reiseforen keine Macht darstellen, das alleine ist schon interessant.
MOmotorradsilke390 Beiträge · seit 201731. Jan. 2019 · #23Mike17 schrieb:Kann man sich nicht besser ausdenken. Die eine meint, die Marktwirtschaft müsse dafür sorgen, dass sie für kleines Geld auf Asphaltstraßen nach Etosha fahren kann und der andere fährt zwar nicht hin, aber kann aufgrund von ein paar Internetbildern auf höchstem Niveau Urteile vor sich hinplappern.
Wenn du mich meinst hast du mich falsch verstanden.
Ich verstehe nur nach wie vor nicht, warum es in Afrika und Namibia im Speziellen keine wirklichen Billigunterkünfte gibt. Also die 10 bis 20 Euro Hütte, die natürlich nicht im Nationalpark steht, sondern im nächsten Dorf.
Sasa2'391 Beiträge · seit 201631. Jan. 2019 · #24Doch Silke, gibt es. Rundhütte mit 2 sehr einfachen Betten und WC Dusche für 300Nam auf Maori bei Conni und Peter. Hier im Forum such immer wieder mal erwähnt . Gibt auch andere in der Richtung.
Man muss halt mal etwas suchen. Ich habe einiges gefunden die letzten Jahre..viele Grüße
Sasa
Die Freiheit des Einzelnen endet da, wo seine Faust die Nase eines anderen trifft.
3 Generationen zum ersten Mal auf Pad, Namibia 2016:
http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/291659-3-generationen-auf-grosser-namibia-erstlingstour.html
Ebi904 Beiträge · seit 201031. Jan. 2019 · #25waldfee schrieb:Werner, immer wieder erfrischend deine Anmerkungen zu lesen und nicht besser auf den Punkt zu bringen.
Vorherige Zitate
„Der Markt macht die Preise“..... Nee, der Markt sind „wir“ und nicht......... .......Angebote ehe der Markt bestimmen kann. Wir bestimmen den Markt und so lange bestimmte Preissegmente bedient werden, läuft‘s oder es läuft nicht und das jeweilige Preissegment entscheidet durch seine Entscheidungen ob er an Bord bleibt oder nicht. Das nennt man dann Marketing/ Vermarktung
Mit jeder Buchung entscheiden wir ob die Lodge/ Campsite weiter existiert
Eben, so meinte ich das auch. Man kann natürlich davon träumen, dass die allgemeinen Mechanismen auszuhebeln sind. Sind sie aber nicht. In Nambia sind die Preise aufgrund hoher Nachfrage gestiegen. Geht die Nachfrage zurück, fallen sie auch wieder. Mit Marketing hat das herzlich wenig zu tun, nur mit Nachfrage. Und die Leute, denen es zu teuer ist, bleiben halt weg. Passiert das sehr, sehr häufig, wird es wieder billiger. Jede(r) Lodgebesitzer, der nicht das maximale Ergebnis erzielen will, hätte seinen Job ja ordentlich verfehlt.
Conny + Micha1'055 Beiträge · seit 201631. Jan. 2019 · #26Hallo lisolu ,
da waren meine Finger wohl schneller beim Tippen , als der Verstand nachkam 😄 .
Natürlich meinte ich Chrigu ( heißt er Christian / Christoph oder wie auch immer ? ) .
Hallo loser , auch wenn mir nicht bewußt ist , was ich dir unterstellt haben soll ( außer der Tatsache , daß du sehr lange nicht in Namibia warst oder nie - ich hatte ja ein ? dahinter ) war mein Ansinnen in meinem Beitrag lediglich , aufzuzeigen , daß man auch mit etwas weniger Geld Urlaub in Namibia machen kann .
Die Preise für gewisse Lodges sind uns auch einfach zu teuer , deshalb bleiben wir im Dachzelt .
Und in gewisser Hinsicht hast du natürlich Recht - die Ansichten über gewisse Unterkünfte werden in diesem Forum ausgetauscht und tragen zur Meinungsbildung bei . Gott sei Dank sind die Meinungen aber doch sehr differenziert , was dem Einen gefällt , kommt für jemand Anderen überhaupt nicht in Frage .
Daher muß jeder für sich allein entscheiden , wieviel ihm die einzelne Unterkunft wert ist .
So lange es genug Menschen gibt , die es bezahlen , werden die Preise nicht nach unten gehen . Wenn von dem Geld dann wenigstens auch etwas bei den Angestellten landet , wäre es noch vertretbar . Ich befürchte nur , daß es nicht so ist .
LG
Conny
Namibia zum 1.
Elefantenrunde
Abschied für immer
Auf neuen Wegen ins Kaokoveld (hummeldumm?")
[url//namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/306123-der-kreis-hat-sich-geschlossen-bot-nam.
MOmotorradsilke390 Beiträge · seit 201731. Jan. 2019 · #27Conny + Micha schrieb:Hallo lisolu ,
da waren meine Finger wohl schneller beim Tippen , als der Verstand nachkam 😄 .
Natürlich meinte ich Chrigu ( heißt er Christian / Christoph oder wie auch immer ? ) .
Hallo loser , auch wenn mir nicht bewußt ist , was ich dir unterstellt haben soll ( außer der Tatsache , daß du sehr lange nicht in Namibia warst oder nie - ich hatte ja ein ? dahinter ) war mein Ansinnen in meinem Beitrag lediglich , aufzuzeigen , daß man auch mit etwas weniger Geld Urlaub in Namibia machen kann .
Die Preise für gewisse Lodges sind uns auch einfach zu teuer , deshalb bleiben wir im Dachzelt .
Und in gewisser Hinsicht hast du natürlich Recht - die Ansichten über gewisse Unterkünfte werden in diesem Forum ausgetauscht und tragen zur Meinungsbildung bei . Gott sei Dank sind die Meinungen aber doch sehr differenziert , was dem Einen gefällt , kommt für jemand Anderen überhaupt nicht in Frage .
Daher muß jeder für sich allein entscheiden , wieviel ihm die einzelne Unterkunft wert ist .
So lange es genug Menschen gibt , die es bezahlen , werden die Preise nicht nach unten gehen . Wenn von dem Geld dann wenigstens auch etwas bei den Angestellten landet , wäre es noch vertretbar . Ich befürchte nur , daß es nicht so ist .
LG
Conny
Dass es nicht so ist, kannst du bei vielen Lodges und Farmen sehen, wenn du dir die Unterkünfte der Angestellten ansiehst.
MOmotorradsilke390 Beiträge · seit 201731. Jan. 2019 · #28Sasa schrieb:Doch Silke, gibt es. Rundhütte mit 2 sehr einfachen Betten und WC Dusche für 300Nam auf Maori bei Conni und Peter. Hier im Forum such immer wieder mal erwähnt . Gibt auch andere in der Richtung.
Man muss halt mal etwas suchen. Ich habe einiges gefunden die letzten Jahre..viele Grüße
Sasa
Ok, danke. Kannte ich nicht.
Scheint doch aber so selten zu sein, dass sich kein Niedrigpreistourismus bildet.
travelNAMIBIA33,1k Beiträge · seit 200631. Jan. 2019 · #29Hallo motorradsilke,
Scheint doch aber so selten zu sein, dass sich kein Niedrigpreistourismus bildet.
ein Niedrigpreistouristenland hängt ja nicht nur an den Unterkünften. Für Namibia schließen schon die Faktoren "Flug" und "Mietwagen" einen wirklichen Lowcost-Reisemarkt aus. Das gilt z.B. auch für Botswana, das deutlich mehr auf den Luxustourismus ausgerichtet ist. Aber es gibt durchaus auch Billigreisen nach Namibia, aber eben kaum als Individual- bzw. Kleingruppenreisen. Wer das Land aber sehen will, der fliegt 14 Tage mit ALDI-Reisen sozusagen all-inclusive für 1299 Euro. Das ist manchmal billiger als ein reiner Flug nach Windhoek 😉
Viele Grüße
Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
MOmotorradsilke390 Beiträge · seit 201701. Feb. 2019 · #30Ja, das stimmt, zumindest teilweise.
Wir haben allerdings letztes Jahr für die Flüge auch nicht mehr als für die nach Asien bezahlt. Da gibt es schon Angebote. Qatar Air ist meist recht günstig.
Es müsste sich für den Niedrigpreissektor auch Transporte finden. Eben nicht Mietwagen, sondern z.B. Kleinbusse. Wie es in Asien auch ist.
Maputo828 Beiträge · seit 201601. Feb. 2019 · #31motorradsilke schrieb:
Es müsste sich für den Niedrigpreissektor auch Transporte finden. Eben nicht Mietwagen, sondern z.B. Kleinbusse. Wie es in Asien auch ist.
...wenn ich so sehe, was in Asien, speziell in Thailand, so alles im Billigpreissegment unterwegs ist, bin ich eigentlich froh, dass diese Entwicklung Afrika bisher erspart geblieben ist...
lg aus Bangkok Maputo
Ebi904 Beiträge · seit 201001. Feb. 2019 · #32Maputo schrieb:motorradsilke schrieb:
Es müsste sich für den Niedrigpreissektor auch Transporte finden. Eben nicht Mietwagen, sondern z.B. Kleinbusse. Wie es in Asien auch ist.
...wenn ich so sehe, was in Asien, speziell in Thailand, so alles im Billigpreissegment unterwegs ist, bin ich eigentlich froh, dass diese Entwicklung Afrika bisher erspart geblieben ist...
lg aus Bangkok Maputo
Vollste Zustimmung!
Die sogenannten Hotspots sind doch eh schon restlos überlaufen. Ich glaube nicht, dass dem Land noch mehr Besucher gut tun würden. Seit wir 2003 erstmals Namibia betreten haben, hat sich viel verändert. Wenn ich mir überlege, was besser geworden ist, fällt mir, wenn ich ehrlich bin, nicht viel ein. Über das, was schlechter wurde, kann ich einen Roman schreiben.
Wir haben aber auch selbst dazu beigetragen, dass alles so geworden ist, wie man es nun vorfindet. In unserem Bekanntenkreis waren wir die ersten, die Namibia besucht haben. Wir waren begeistert, haben viel erzählt. Inzwischen waren alle engen Freunde zumindest 1x dort. So wird es oft gegangen sein, und schon verändert sich das Land. Das ist überall auf der Welt so. Kommt man 10 Jahre später an einen Flecken zurück, erkennt man ihn kaum wieder.
Hab mich anfangs an der Hochpreispolitik in Botswana gestört. Inzwischen verstehe ich aber, warum das dort so gemacht wird. Botswana hat sich über die Jahre sicher nicht so stark verändert wie Namibia. Gratulation, Ziel erreicht.
Grüße
Ebi
LOloserGast01. Feb. 2019 · #33Ebi 1
Der Markt macht die Preise, das gilt für Namibia ebenso wie für die ganze Welt. Und dann muss halt jeder Mensch entschieden, ob er hinfährt.
Ebi 2
In Nambia sind die Preise aufgrund hoher Nachfrage gestiegen. Geht die Nachfrage zurück, fallen sie auch wieder. Mit Marketing hat das herzlich wenig zu tun, nur mit Nachfrage.
Ebi 3
Wir haben aber auch selbst dazu beigetragen, dass alles so geworden ist, wie man es nun vorfindet. In unserem Bekanntenkreis waren wir die ersten, die Namibia besucht haben. Wir waren begeistert, haben viel erzählt. Inzwischen waren alle engen Freunde zumindest 1x dort. So wird es oft gegangen sein, und schon verändert sich das Land. Das ist überall auf der Welt so. Kommt man 10 Jahre später an einen Flecken zurück, erkennt man ihn kaum wieder.
emojis gelöscht
aber MIT MARKETING HAT DAS HERZLICH WENIG ZU TUN
na da sollte man doch glatt den Marketingbegriff neu definieren
Ebi904 Beiträge · seit 201001. Feb. 2019 · #34Naja, hab 30 Jahre u.a. da gearbeitet. Meine Auffassung ist ne andere und ich werd den Teufel tun, hier darüber zu streiten. Soll jede(r) darunter verstehen, was ihm / ihr lieb ist.
DRDreamliner90 Beiträge · seit 201801. Feb. 2019 · #35Ebi schrieb:Die sogenannten Hotspots sind doch eh schon restlos überlaufen. Ich glaube nicht, dass dem Land noch mehr Besucher gut tun würden.
Mit dem ersten Satz hast Du recht. Mit dem zweiten Satz nicht. Wer nicht möchte, das Namibia kollabiert, der sollte dem Land sehr viel mehr Touristen wünschen. Mehr Tourismus ist noch das am ehesten realistische Szenario für eine Gesundung von Wirtschaft und Staat.
Mehr Touristen wären auch verkraftbar. Das Problem ist, dass die namibische Politik unfähig ist, den Tourismus zu entwickeln und sich der Tourismus deswegen an wenigen Hotspots stapelt. Der zuständige Tourismusminister promotet nur den Jagdtourismus und unterschreibt jede Woche neue Abkommen mit Trophäenjagdveranstaltern. Er kümmert sich nicht um Safari-/Fototourismus. Trophäenjagd sorgt zwar nur für ca. 5% der Tourismusumsätze aber wahrscheinlich für 100% der Bestechungsgelder...
D.
Ebi904 Beiträge · seit 201001. Feb. 2019 · #36Klar, das Land hat noch Platz. Vielleicht ist es das, was du meinst. Um den Platz zu nutzen und mal ne vernünftige Infrastruktur aufzubauen, ist es noch sehr, sehr weit. Wir sind 2014 an einem Kaff zwischen Windhoek und Mariental vorbeigefahren, das mit einem großen Plakat verkündet hat, ne Kanalisation zu bekommen.
Stimme dir zu, die Politik will nicht und / oder kann nicht. Für mich ist heute aber auf jeden Fall ein Feiertag, von dem mich Diskussionen um das, was man unter Marketing versteht, nicht abbringen können. Unser Student, der was mit Tourismus in Windhoek studiert, hat nen Job. Wir unterstützen ihn seit 5 Jahren. Praktikum musste er in Mosambik machen, weil in Namibia nichts geht. Den Job hat er nun in Kapstadt, weil in Namibia nichts geht. Aber egal, dann halt erstmal nicht Tourismus, Hauptsache ist, dass er anständig leben kann.
MOmotorradsilke390 Beiträge · seit 201701. Feb. 2019 · #37Ebi schrieb:Maputo schrieb:motorradsilke schrieb:
Es müsste sich für den Niedrigpreissektor auch Transporte finden. Eben nicht Mietwagen, sondern z.B. Kleinbusse. Wie es in Asien auch ist.
...wenn ich so sehe, was in Asien, speziell in Thailand, so alles im Billigpreissegment unterwegs ist, bin ich eigentlich froh, dass diese Entwicklung Afrika bisher erspart geblieben ist...
lg aus Bangkok Maputo
Vollste Zustimmung!
Die sogenannten Hotspots sind doch eh schon restlos überlaufen. Ich glaube nicht, dass dem Land noch mehr Besucher gut tun würden. Seit wir 2003 erstmals Namibia betreten haben, hat sich viel verändert. Wenn ich mir überlege, was besser geworden ist, fällt mir, wenn ich ehrlich bin, nicht viel ein. Über das, was schlechter wurde, kann ich einen Roman schreiben.
Wir haben aber auch selbst dazu beigetragen, dass alles so geworden ist, wie man es nun vorfindet. In unserem Bekanntenkreis waren wir die ersten, die Namibia besucht haben. Wir waren begeistert, haben viel erzählt. Inzwischen waren alle engen Freunde zumindest 1x dort. So wird es oft gegangen sein, und schon verändert sich das Land. Das ist überall auf der Welt so. Kommt man 10 Jahre später an einen Flecken zurück, erkennt man ihn kaum wieder.
Hab mich anfangs an der Hochpreispolitik in Botswana gestört. Inzwischen verstehe ich aber, warum das dort so gemacht wird. Botswana hat sich über die Jahre sicher nicht so stark verändert wie Namibia. Gratulation, Ziel erreicht.
Grüße
Ebi
Ja, aus deiner Sicht, der Sicht eines Touristen, sicher richtig.
Aber aus der Sicht der Einheimischen? Und damit meine ich in Namibia nicht die Weißen.
Ich habe genau diese Entwicklung auch in Thailand gesehen. Da ändert sich aus meiner Sicht auch Einiges, aus meiner Sicht auch nicht zum Guten.
Aber wenn ich mir das Leben der Thailänder ansehe, sehe ich das Ganze anders. Vielen Thailändern geht es besser als vor 15 Jahren.
Und DAS ist es, was zählt.
Maputo828 Beiträge · seit 201601. Feb. 2019 · #38motorradsilke schrieb:
Aber wenn ich mir das Leben der Thailänder ansehe, sehe ich das Ganze anders. Vielen Thailändern geht es besser als vor 15 Jahren.
Und DAS ist es, was zählt.
..na ja meinst Du, vielleicht bist Du etwas naiv.
Ich kenne Thailand seit 35 Jahren, habe mal 4 Jahre hier gearbeitet, kann mich auch sehr gut in Thai unterhalten.
Der normale Thai hat nicht viel von dieser Turi-Schwemme, er mag die Touristen auch nicht sonderlich. Die meissten Turis kennen die Kultur nicht und sie führen sich auf wie Elefanten im Porzellanglas. Das ist nicht gut für die Thai Seele, die sehr nach Harmonie strebt. Touristen sind schlicht eine Plage für viele Thais und nur wenige verdienen sich eine goldene Nase an Ihnen.
Da bin ich vor 2 Tagen wieder einmal meine Route durch die Klongs, von der Memorial Bridge Richtung Wat Arun gelaufen. Dort wo die ganz einfachen Leute wohnen, die immer freundlich waren. Sind sie aber nicht mehr, sondern sehr reserviert und abweissend. Irgendwann habe ich gefragt was los sei hier. Alle 2 Stunden käme irgend so eine dämliche Fahrradtorur mit 20 Turis (viele aus dem Wäää-Wääää Land USA) durch die schmalen Gassen wurde mir berichtet. Macht Fotos wo es ihnen gerade passt, fährt quasi durch das Wohnzimmer der Menschen und schert sich einen Dreck um Regeln uns Anstand.
Als ich wieder ging, blieb bei mir jedenfalls nur noch das unangenehme Gefühl in der Magengegend, dass man hat, kurz bevor man kotzen muss...
lg Maputo
Ebi904 Beiträge · seit 201001. Feb. 2019 · #39Ich war, im Gegensatz zu Maputo, nie in Thailand. Diverse Freunde waren dort, sie würden Maputos Standpunkt sicher teilen. In Bezug auf das, was beim Normalo ankommt. Und in Bezug auf die Leute, die sich dort herumtreiben. Ob das Namibia guttun würde, bezweifle ich stark. Das Image von Namibia ist in DE, trotz aller sicher vorhandenen Probleme, gut. Und viele Menschen, die das Land verändern, letztendlich aber keine Kohle ins Land bringen, kann sicher nicht das Ziel sein.
marimari2'240 Beiträge · seit 201101. Feb. 2019 · #40"khop khun kah" 😉 😄
😛
würde gerne mal die Entwicklung des Durchschnittseinkommen der letzten 10 Jahre der Einwohner vom Isan sehen.
Glaube auch, dass Du Dich motorradsilke hier (sehr) weit aus dem Fenster lehnst 😉
Die Farangs in BKK sind nicht repräsentativ.
LG Mari
PS: im Land des Lächelns 😄 hat der Touri einen sehr speziellen Stellenwert...
PS I: wann geht es in dieser Diskussion wieder nach Namibia zurück?