7 Wochen zum Kuchenessen in Afrika

Reisebericht 8 Antworten · 4'269 Aufrufe · gestartet 21. Jan. 2019 von Sausa
Themenstarter45 Beiträge · seit 201121. Jan. 2019 · #1
Liebe FoMis,
nun ist es über drei Monate her, dass wir aus Afrika zurück sind. Bele sei Dank, dass wir mit ihrer Hilfe endlich den Bericht ins Forum einstellen. Wir haben auf unserer Reise übrigens noch viel mehr Kuchen gegessen als wir geschrieben haben.
Also: Auf nach Afrika, des Kuchens wegen! Die Bilder werden nach und nach eingestellt.
Und noch eins: Unsere Reise haben wir in Kapstadt begonnen. Über die Westküste Südafrikas ging's nach Namibia (Teil 2), von dort weiter nach Botswana (Teil 3) und über die Ostküste Südafrikas zurück nach Kapstadt (Teil 4) - und überall gab's auch leckeren Kuchen...
Am Schluss findet Ihr meine subjektive Einschätzung unserer Übernachtungsplätze.
Bernd

Südafrikas Westküste
Freitag, 24.08.2018 – Start in Kapstadt

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Wir: Bernd, Simone und Martin (v.l.n.r.)
Für die Beiden war es die erste Reise ins südliche Afrika.
Mein Direktflug von Frankfurt landet pünktlich um 10 Uhr in Kapstadt. Dort will ich Simone und Martin treffe. Aber ihr Flug von Johannesburg hat vier Stunden Verspätung. Wir treffen uns bei Africamper, wo ich inzwischen unseren Toyota HiLux (4x4) mit zwei Dachzelten übernommen habe. Alles ist gut. Unsere erste Nacht verbringen wir im Hotel Kingslyn am Green Point in Kapstadt. Wir gehen noch die paar Schritte zum Meer und genießen das schöne Wetter.

Samstag, 25.08.2018 – Zum Kap der Guten Hoffnung
Wir haben heute die Wahl zwischen Tafelberg und dem Kap der Guten Hoffnung. Das Wetter ist schlecht, das Frühstück umso besser. Wir entscheiden uns für die Fahrt zum Kap. Leider ist in Hout Bay der spektakuläre Chapman’s Peak Drive wegen Regen und Sturm gesperrt und wir müssen einen „langweiligeren“ Weg wählen. Am Kap sollen sich ja Atlantik und Pazifik mischen. Einen farblichen Unterschied der Meere können wir jedoch nicht feststellen. Wir sind froh, dass wir bei dem Regen die Dachzelte nicht aufbauen müssen und freuen uns auf eine weitere Nacht mit exzellentem Frühstück im Kingslyn.

Sonntag, 26.08.2018 – In die Cederberg Wilderness
Wir nehmen die N7 nach Norden. Kurz vor Clanwilliam biegen wir nach Algeria ab. Die Landschaft ist herrlich grün. Die Schotterstraße führt durch eine wilde Bergwelt. Ihre Gipfel hüllen sich in Wolken und haben weiße Flecken. Es regnet und ist lausig kalt. Auf der Jamaka Organic Farm mieten wir eine Hütte. Wir bekommen einen Heizlüfter. Als wir dann auch noch zum Kochen die Herdplatte anschalten, ist das für die elektrische Sicherung der Farm zu viel. Wir konzentrieren uns nun aufs Kochen und verschwinden dann in unseren warmen Schlafsäcken.

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Montag, 27.08.2018 – Zu den Wildblumen
Wir hatten schon so viel über die Wildblumenblüte gehört. Das war ein Grund mehr, unsere Reise dieses Mal in Kapstadt zu beginnen. Nachdem sich in der Cederberg Wilderness nur
die härtesten Blumen gezeigt hatten, soll nun in Nieuwoudtville alles besser werden. Über Clanwilliam fahren wir nach Vanrhynsdorp, wo wir im örtlichen Hotel einen hervorragenden Kaffee trinken. Der Kuchen ist köstlich. Nach Nieuwoudtville ist es jetzt nur noch ein Katzensprung. Dort sind wir von der Blütenpracht der Wildblumen überwältigt. Die Explosion der Farben ist phantastisch. Auch die Webervögel sind eifrig mit Nestbau und Versorgen der Brut beschäftigt. Der Frühling kündigt sich an.

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Wir besuchen noch den imposanten Wasserfall und den Köcherbaumwald in der Nähe und lassen uns im Gemeindezentrum des Ortes verköstigen, wo ehrenamtliche Helfer sich auf die erwarteten Touristenströme vorbereiten.
Gegen Abend wird es sehr windig. Aber Elsa Goldfarb, die Besitzerin unseres Camps Kroon Lodge, weiß Abhilfe. Sie hat zwar keine freien Bungalows, aber wir können in einem ausgeschlachteten Bus übernachten. Wir lernen dort auch Prof. Michael Kuhlmann von der Uni Kiel kennen, der jedes Jahr einige Wochen da ist. Er erforscht als Einziger weltweit die Bienenfauna in der „Greater Cape Floristic Region” des westlichen Südafrika. Da global nur fünf Experten auf ähnlichen Feldern forschen, kann er sich ohne Konkurrenzneid mit diesen über ihre Ergebnisse austauschen….

Dienstag, 28.08.2018 – Über Springbok nach Namibia
Es ist wärmer geworden. Bei 20°C trauen sich die Wildblumen auch während der gesamten Fahrt am Straßenrand aus der Deckung. Da wir während unserer Vorbereitungen in Springbok keine Campsite gefunden hatten, fahren wir weiter. Wir fahren daher über die Grenzstation Noordoewer bis zur Orange River Lodge in Namibia (direkt hinter der Grenze). Inzwischen wissen wir, dass es bei Springbok Campsites gibt!
Die Orange River Lodge hat bis zu 4 Plätze für Camper. Wir durften unser Auto auf den Rasen stellen. Ein Zimmer wurde für uns geöffnet, in dem wir uns waschen und die Toilette benutzen konnten.
Wir bauen zum ersten Mal unsere Dachzelte auf – problemlos.

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Am Oranje
zuletzt bearbeitet 22. Jan. 2019
Themenstarter45 Beiträge · seit 201121. Jan. 2019 · #2
Namibia (Teil 2)

Mittwoch, 29.08.2018 – Nach Klein Aus Vista
Endlich eine Staubstraße! Wir folgen gemächlich dem Oranje, mit dessen Wasser auf namibischer Seite über weite Strecken Weinfelder bewässert werden. In Rosh Pinah finden wir ein Café mit dem dazu gehörenden Kuchen. Wenig später erreichen wir unseren Platz in Aus. Wir essen leckeren Braai aus der Desert Horse Inn und schlagen unsere Dachzelte unter einem riesigen Webervogelnest auf.
Nachdem es vorgestern zum ersten Mal nach fünf Jahren geregnet hat, blühen nun auch dort schon die ersten Blumen.

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Donnerstag, 30.08.2018 – Zur Sossus Oasis Campsite
Nach einer kühlen Nacht nehmen wir die Schotterpiste nach Helmeringshausen und biegen dort in die C27 in Richtung Sossusvlei ab. Ich freue mich jedes Mal über die Tirasberge und den Namibrand. Sanft abfallende Hänge schimmern in rot und gelb und darüber schweben im Dunst beeindruckende Berge. Einfach überwältigend!

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Die Sossus Oasis Campsite hatten wir vorsichtshalber vorgebucht, da wir am nächsten Morgen gleich ins Sossusvlei fahren wollen – und das Camp ist praktischerweise in Sichtweite des Eingangs zum Sossusvlei. Wir bekommen die Parzelle 4 am Pool.

Freitag, 31.08.2018 – Sossusvlei
Wir kommen im Camp bei Sonnenaufgang los und stellen am Tor zum Sossusvlei fest, dass vor uns schon 50 (!) Fahrzeuge in den Park eingefahren sind. Die Fahrt im Morgenlicht ist herrlich. Als dann auch noch ein Heißluftballon vor uns landet, ist der Morgen perfekt. Die Düne 45 mit der Kette ihrer Besteiger ist schon von Weitem zu sehen. Kurz darauf reihen wir uns dort in die Reihe der Wanderer ein. Anschließend fahren wir zum Deadvlei – vorsichtshalber mit dem Shuttle -, wo wir ausgiebig wandern. Ich bin nun zum vierten Mal hier und trotzdem ist es wieder ein Erlebnis für mich. Nach einem Abstecher zum Sesriem Canyon trinken wir im Restaurant beim Camp zum Abschluss des Tages noch Kaffee (mit Kuchen!).

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Samstag, 01.09.2018 – Nach Swakopmund
Wir brechen bei Sonnenaufgang ohne Frühstück auf. Das wollen wir in Solitaire nachholen. Und es hat sich gelohnt! Die Bäckerei ist immer noch sensationell. Den Apfelkuchen – mit Sahne – kann ich nur empfehlen. Nach den obligatorischen Pausen am Wendekreis des Steinbocks und dem Versteck der beiden deutschen Geologen (ab 1939) erkunden wir noch den Vogelfederberg. In Swakopmund entdecken wir auf dem Weg zum vorgebuchten Campingplatz „Alte Brücke“ eine Wäscherei. Es ist 15 Uhr und die Wäscherei schließt um 17 Uhr. Also schnell unsere dreckige Wäsche geschnappt und hingebracht, damit sie heute noch gewaschen wird. Als wir kurz vor Feierabend unsere Wäsche abholen wollen, liegt sie noch ungewaschen da. Aber alles gut. Um 19 Uhr haben wir saubere Wäsche und der Laden hat noch auf. Wir nutzen die Wartezeit zu einem Rundgang durch die Stadt und beschließen den Abend im „Brauhaus“. Wir verzichten auf Grillhaxe auf Sauerkraut mit Semmelknödeln und wählen gegrilltes Oryxsteak. Die Reservierung eines Tisches hat sich gelohnt.

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Wandern auf dem Vogelfederberg macht Spaß

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Im Brauhaus gibt es nicht nur Schweinshaxe

Sonntag, 02.09.2018 – Nach Palmwag
Die Seehundkolonie am Cape Cross nicht noch einmal besuchen will und auch Simone und
Martin kein Interesse daran haben, schauen wir uns nur ein malerisches Schiffwrack an, bevor wir vor Torra Bay auf die C39 ins Landesinnere abbiegen. Dort hatten vor drei Jahren unsere Kinder mit ihrem Auto einen Platten, was damals zur Entdeckung von Welwitschien am Straßenrand führte. Bis dahin hatte ich gemeint, dass es diese Pflanze nur in der Nähe von Swakopmund gibt. Also halten wir nun verstärkt Ausschau und sehen Welwitschien als häufige Wegbegleiter. In Palmwag bekommen wir Platz 4 ohne Vorbuchung.

Montag, 03.09.2018 – Zum Hoanib in der Palmwag Concession
Wir holen uns bei Uno am Gate die Erlaubnis, durch die Concession bis Puros zu fahren. Da wir alleine unterwegs sein werden, wollen wir uns in spätestens drei Tagen wieder bei Uno melden.
Der Weg zum Tal des Hoanib ist oft sehr steinig mit vielen Bodenwellen. Auf Kuppen folgen scharfe Kurven. Oft können wir nur mit Schrittgeschwindigkeit fahre. Dies hat auch Vorteile. Neben Welwitschien sehen wir nun auch Wüstenkürbisse. Tiere sind eher selten. Insgesamt erleben wir eine karge Landschaft herber Schönheit. Beim Camp C8 erreichen wir bei Sturm die Außengrenze der Concession. Der Wachmann am Tor – er hat eine feste Hütte – hält das wenige hundert Meter entfernte Camp C7 im Windschatten eines Berges als Nachtquartier für besser geeignet. Es handelt sich um einen relativ ebenen Platz ohne Wasser und ohne sanitäre Einrichtungen. Später kommen noch ein paar Israelis mit zwei Fahrzeugen. Sie berichten von Wüstenelefanten. Die Nacht beschert uns dann auf unserem Platz mitten in der Wüste einen unglaublichen Sternenhimmel. Gottseidank sind wir autark.

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Unglaublich, wo es überall Welwitschien und Wüstenkürbisse gibt

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Unser Camp in der Palmwag Concession auf dem Weg zum Hoanib

Dienstag, 04.09.2018 – Nach Warmquelle
Als wir bei Tagesanbruch aufstehen, sind unsere Nachbarn schon weg. Als wir starten, ist es neblig und es nieselt. Wir beschließen, nicht nach Puros zu fahren, sondern dem Hoanib nach Sesfontein zu folgen. Wir beeilen uns, um nicht im Flusstal vom Regen überrascht zu werden.
Nach der Fahrt durch die Wüste ist das grüne Tal eine Freude fürs Auge. Kleinere Wasserdurchfahrten wechseln sich mit längeren Tiefsandpassagen ab. Wir finden viele Spuren und Hinterlassenschaften der Wüstenelefanten. Aber Elefanten sehen wir keine- auch nicht bei dem verlassenen Elephant Song Village.
Nach dieser Enttäuschung kehren wir in Sesfontein zu Kaffee und Kuchen ein. Wenig später erreichen wir die Ongongo Campsite bei Warmquelle. Wenn man der handgeschriebenen Ausschilderung vertraut, ist sie leicht zu finden. Die Plätze erreicht man, wenn man vor der Fahrt durch den Bach (auf den letzten Metern) nicht zurückschreckt. Aber wir konnten beobachten, wie selbst Wohnwagengespanne das geschafft haben. Hut ab!. Das Camp ist gepflegt und liegt sehr schön. Die Wassertemperatur des Pools ist angenehm und der Wasserfall ist eine Wucht.

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Da geht's zum Pool

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Mittwoch, 05.09.2018 – Nach Hobatere (Etosha Roadside Campsite)
Wir sind uns nicht schlüssig, wie wir nach Hobatere fahren. Da meint Martin, wir könnten uns doch die Felszeichnungen in Twyfelfontein anschauen, wenn wir schon „in der Nähe“ sind. Gesagt, getan. Praktischerweise liegt Palmwag am Weg, so dass wir dort unserem Freund Uno melden können, dass wir ohne Vorkommnisse durch die Concession gekommen sind. Unsere Führerin in Twyfelfontein ist nicht nur sehr beschlagen, sondern erklärt die Felszeichnungen ganz hervorragend. Der „Umweg“ hat sich gelohnt. Mit dem letzten Tageslicht erreichen wir das Camp in Hobatere (Etosha Roadside Campsite), das nicht mit der 12 km entfernten Lodge zu verwechseln ist. Die Campsite hat den Vorteil, dass sie ganz in der Nähe des Galton Gates liegt, dem westlichen Zugang zur Etosha.
Wir machen noch ein Feuer gegen die nahen Paviane, anderes wildes Getier, den eisigen Wind und genießen so die anbrechende Nacht mit ihren Geräuschen.

Donnerstag, 06.09.2018 – In die Etosha
Kurz nach Sonnenaufgang passieren wir das Galton Gate und fahren Richtung Okaukuejo. An den Wasserlöchern tummeln sich alle Arten von Antilopen, dazu Warzenschweine, Strauße, die unübersehbaren Giraffen, Zebras, Oryxe, Schakale, ein Nashorn und Perlhühner, die wie an der Schnur aufgereiht aufgeregt durchs Gelände laufen. Wir sind begeistert.
Mittags machen wir dann in Okaukuejo Rast und besuchen das Wasserloch. Wir würden gerne hier übernachten. Da wir einen Tag früher als geplant in der Etosha sind, haben wir nicht vorgebucht. Leider bekommen wir im Camp keinen Platz, obwohl der Platz ziemlich leer ausschaut. Auch Halali ist auf unsere Nachfrage „fully booked“. Also verlassen wir den Nationalpark am Anderson Gate und übernachten im Eldorado Camp wenige Kilometer außerhalb des Parks. Dieser Platz ist gepflegt, die Toiletten sind abschließbar und in allen Waschräumen funktioniert das Wasser.
Ich komme nun seit neun Jahren nach Okaukuejo und habe leider den Eindruck, dass der Campingplatz von der Substanz lebt. Dass man sich in der Reception nicht sonderlich bemüht, mag mein persönlicher Eindruck sein. Trotzdem wäre ich auch dieses Mal gerne in Okaukuejo geblieben. Das Wasserloch dort ist einfach toll.

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Unsere erste achtbeinige Giraffe

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Wer sieht den Waran, den sich der Kampfadler geschnappt hat?


Freitag, 07.09.2018 – In der Etosha
Wir fahren über das Anderson Gate wieder in die Etosha. In Okaukuejo folgen wir dem Olifant Drive, später dem Rhino Drive, sehen aber „nur“ Strauße, Antilopen, Zebras, Gnus, Oryxe und Kudus. Aber wo bleiben die Elefanten? Am Nachmittag kommen wir in Halali an. Wir haben vorgebucht – und haben freie Platzwahl. Das Camp ist heute höchstens zur Hälfte belegt. Zufall? Am Kiosk haben die beiden Damen wenig Lust, uns zu bedienen. Da sich das Angebot auf „Russenwurst“ im Sandwich beschränkt, verzichten wir und schwimmen noch eine Runde im Pool.
Mit Einbruch der Dämmerung sind wir am Wasserloch. Zunächst werden wir von aufgeregt hin und her laufenden Perlhühnern unterhalten. Und plötzlich sind auch die Elefanten da. Wir zählen 37 dieser grauen Gesellen. Nach ausgiebigem Trinken und Baden verschwinden sie nach und nach, um kurz darauf wieder zu kommen. Jetzt kommen auch noch drei Nashörner, die mit den Elefanten Scheinangriffe um die Herrschaft am Wasserloch austragen. Überwältigend!

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Am Wasserloch in Halali: Endlich sehen wir Elefanten!

Samstag, 08.09.2018 – Zu Roy‘s Camp
Auf der Fahrt zum Lindequist Gate besuchen wir ein paar Wasserlöcher und genießen nochmals die wunderbare und vielfältige Tierwelt. Ab Namutoni werden wir durch die Asphaltstraße verwöhnt. In Tsumeb kaufen wir ein, tanken und erfreuen uns an den blau blühenden Palisanderholzbäumen. Am Nachmittag erreichen wir dann Roy‘s Camp. Es hat einen neuen Besitzer und ein neues Klo. Sonst ist alles wie früher – und sehr akzeptabel. Bei unserer Buchung im Februar hatte man auf eine Anzahlung verzichtet…

Sonntag, 09.09.2018 – Nach Shametu an den Popa Falls
Unser nächstes Ziel ist Shametu direkt an den Popa Stromschnellen des Kavango/Cubango. Als ich mit meiner Familie vor drei Jahren hier war, befand sich die Lodge gerade im Aufbau. Inzwischen sind der Empfang, das Restaurant und die Bungalows fertig. Wir zelten auf grünem Rasen und nutzen unsere eigene Küche. Und wie damals hat jeder von uns dreien seine eigene Nasszelle mit frischen Handtüchern. Den Nachmittag verbringen wir im Pool und auf der Plattform am Fluss. Lodge und Campsite sind sehr gepflegt und das Ehepaar Gerber ist von natürlicher Freundlichkeit. Shametu ist einfach empfehlenswert!

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In Shametu am Kavango

Montag, 10.09.2018 – In den Mahango
Ich bin nun schon zum dritten Mal im nahegelegenen Mahango Wildpark (offizieller Name: Mahango Core Area). Und trotzdem bin ich jedes Mal von der Tierwelt begeistert. Auch dieses Mal erleben wir Herden von Zebras, Antilopen und Elefanten. Dann warten wir, bis eine Büffelherde den Weg wieder frei gibt und sind von den Flusspferden fasziniert, von den unterschiedlichsten Vögeln ganz zu schweigen. Und da sind da noch die vielen großen Affenbrotbäume (Baobabs) im Park….
Nach einem erlebnisreichen Tag kehren wir nach Shametu zurück und beschließen den Abend mit einem festlichen Dinner im Restaurant der Lodge.

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Der Baobab im Mahango

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Karminsplint und Gabelracke

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Dienstag, 11.09.2018 – Nach Nambwa
Gestern Abend war ich noch mit einer freundlichen älteren Dame ins Gespräch gekommen. Heute Morgen stellt sich heraus, dass sie die Mutter von Louis Gerber, dem Besitzer, ist. Obwohl sie heute abreist, bietet sie uns einen Rundgang an. Wir finden das sehr nett. Wir können auch einen Blick in einen Bungalow werfen und sind begeistert.

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Im Caprivi
Die alte Zufahrt nach Nambwa existiert nicht mehr, dafür ein neuer Zugang, an dem wir unseren Parkeintritt bezahlen müssen. Wir sind am frühen Nachmittag in Nambwa, wo wir auf einem “Overflow-Platz“ campieren sollen. Die Buchungsliste zeigt jedoch, dass wir als Erste Anfang des Jahres uns angemeldet hatten. Der freundliche Platzwart muss dann in Windhoek um Erlaubnis nachfragen, ob wir den freien Platz Nr. 4 nehmen können. Er liegt am Zaun der Lodge direkt am Fluss. Der Nachmittag beschert uns noch vier Elefanten, Zebras, einen Waran und eine Horde Paviane.

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Platz Nr. 4 mit Terrasse am Fluss

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Mittwoch, 12.09.2018 – Nambwa
Nachdem unser Flusspferd in der Morgendämmerung die Pflanzen der Uferzone abgeweidet hat, frühstücken wir genüsslich auf unserer Plattform und verbummeln den Morgen in der Sonne. Dann geht’s zu den beiden Ansitzen in der Nähe des Camps. Am etwas weiter entfernten Ansitz (ca. 4 km von Nambwa) formt der Fluss ein Hufeisen. Dort beobachten wir eine riesige Elefantenherde auf unserer Seite des Flusses. Als die Herde langsam abzieht, tauchen auf dem gegenüber liegenden Flussufer immer neue Elefanten auf. Als die Leitkuh ins Wasser stampft, schwimmen alle im Gänsemarsch hinterher. Und groß und klein nutzen ihre Rüssel als Atemrohre. Es ist ein unvergessliches und gleichzeitig lustiges Bild. Wir können uns nur langsam von diesem Zauber lösen. Zwei Flusspferde und eine vor uns her trottende Büffelherde sind das Sahnehäubchen auf unserem Heimweg.

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Unser morgendlicher Schilfmäher


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Leider war der Film zu groß, der zeigt, wie Elefanten den Horseshoe durchqueren.



Donnerstag, 13.09.2018 – Zum Camp Chobe
In Katima Mulilo finden wir nicht gleich das Einkaufszentrum. Ein freundlicher Herr von der lokalen Security lotst uns direkt vor die Mall. Kurze Zeit später sind wir im Camp Chobe direkt am Cuando. Wir setzen uns auf die Plattform der Lodge am Fluss, trinken einen Gin Tonic und beobachten die Tiere am gegenüberliegenden Ufer in Botswana.
Am Abend schlägt noch ein zweites Paar sein Zelt auf dem weitläufigen Patz auf. Wir tauschen Erfahrungen aus. Sie schwärmen vom Camp Magotho im Khwai Development Trust.


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Camp Chobe: Dort drüben liegt Botswana
zuletzt bearbeitet 25. Jan. 2019
8'672 Beiträge · seit 201021. Jan. 2019 · #3
Sausa schrieb:
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🤩 Wow - ich wäre schon froh, einen Kampfadler mal so nah vor der Linse zu haben - der gefangene Waran dazu ist der Hammer! Menno, die Canon SX60 macht schon gute Bilder, vielleicht hätte ich doch bei ihr bleiben sollen? 😐

LG Bele

P.S.: Dein Rotbauchwürger ist ein Karminspint!
Meine Reiseberichte im Namibia-Forum von 2011 bis heute
zuletzt bearbeitet 21. Jan. 2019
Themenstarter45 Beiträge · seit 201121. Jan. 2019 · #4
Botswana (Teil 3)
Freitag, 14.09.2018 – Zum Camp Magotho
Auch dieses Mal kommen wir flott über die Grenze. Unser Kühlschrank wurde nur oberflächlich kontrolliert. In Kachikau endet die Asphaltstraße abrupt. Das ist der richtige Moment, den Luftdruck der Reifen auf 1,5bar zu senken.

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Am Goha Gate stellen wir fest, dass wir vergessen haben, eine Genehmigung für den Chobe zu holen. Wir bekommen ein vorläufiges Permit, das wir in Savuti bezahlen können, wo wir ohne weitere Zwischenfälle ankommen. Dort kann ich Simone und Martin das Elefanten-sichere Sanitärgebäude zeigen. Der Savuti-Fluss ist völlig ausgetrocknet. Weiter geht’s über die Marsh Road und das Mababe Gate zum Camp Magotho. Wir haben nicht vorgebucht, bekommen aber auf dem weitläufigen Gelände noch einen Platz. Der Platz ist traumhaft. Leider hat er keine sanitären Einrichtungen. Die gute Nachricht: Er soll im November 2018 damit ausgestattet werden. Die Zeltwände der Gebäude stehen schon.
Unsere Dachzelte können wir zunächst nur zögerlich aufstellen, da ein Elefant in etwa 10m Entfernung seinen Lieblingslaubbaum aberntet.

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Am Khwai

Samstag, 15.09.2018 – Nach Third Bridge
Nachdem der Platzwart das Geld für die Übernachtung kassiert hat, fahren wir am Fluss entlang zur Schotterstraße zurück. Kurz darauf meint unser Navi (mit neuer Tracks4Africa), wir sollten von der Schotterstraße nach links abbiegen. Wir wagen es, obwohl wir vor 6 Jahren uns (mit der alten digitalen Tracks4Africa) hoffnungslos im Sumpf verfahren hatten. Aber damals war ja auch der Wasserstand im Delta viel höher. Wir kommen dieses Mal erheblich weiter, müssen aber dann doch auf die Schotterstraße zurück. Sie ist ja auch viel besser. Am Hippo Pond beobachten wir drei kämpfende Flusspferde und erfahren, dass in der Nähe ein Nilpferd von einem Rivalen getötet worden war. Inzwischen sollen sich Löwen an dem Kadaver gütlich tun.

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Wir verzichten auf den Anblick. Die Weiterfahrt nach Xakanaxa erspart uns wegen der Trockenheit die Wasserdurchfahrten früherer Jahre. Auf der Weiterfahrt beobachtet uns an der 4th Bridge ein Leopard und an der Brücke liegt eine Löwin mit ihrem Jungen!

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Wer sieht den Leopard?

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Bei Third Bridge müssen wir dann wie üblich durchs Wasser. Der Knüppeldamm hört ja listigerweise einige Meter vor dem Ufer auf.
Im Januar wollten wir das Camp für zwei Tage buchen. Leider „fully booked“. Man hatte uns stattdessen eine Nacht im „Tented Camp“ angeboten. Wir schickten eine Abbuchungsermächtigung, fragten wiederholt nach - und hörten nichts mehr. Vor 10 Tagen kam dann: „Hallo, sei ihr denn noch interessiert? Habe nichts von euch gehört. Ihr könnt eine Nacht im Bungalow und eine weitere auf der Campsite buchen.“ Das ist Afrika. Wir waren glücklich und haben sofort zugegriffen.

Sonntag, 16.09.2018 – Zweiter Tag in Third Bridge
Die Nacht im Bungalow war sehr komfortabel. Auf der Schleife zur etwa 13 km entfernten Bootsanlegestelle sehen wir die üblichen Verdächtigen (Zebras, Elefanten, Warzenschweine, Antilopen). Wir freuen uns, geben aber zu, dass wir inzwischen ein wenig verwöhnt sind. Aber dann taucht eine Herde von über 30 Giraffen vor uns auf…

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Im Camp ziehen wir dann auf Platz 4 um, schlagen unsere Dachzelte auf und achten darauf, dass die Früchte des Leberwurstbaums nicht auf unser Auto fallen und die Meerkatzen Abstand halten. Eine Rotschnabelfrankolinhenne wuselt mit ihren Küken durchs nahe Gras.

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Wehe, wem eine Leberwurst auf den Kopf fällt!

Montag, 17.09.2018 – Zu Tiaan‘s Camp am Boteti
Zum Frühstück hat der Leberwurstbaum den Boden mit einem Blütenmeer bedeckt.

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Auch die Tierwelt des Moremi verabschiedet sich mit ihrer ganzen Vielfalt. Auf der Fahrt zum South Gate wechseln sich Tiefsand, Wellen und Kurven ab. Die Fahrt von dort nach Shorobe ist auch nicht besser, weil auf der linken Spur Material zur Ausbesserung der Schlaglöcher liegt. Dann sind wir wieder auf Asphalt. Nach fünf Stunden Fahrt und 145 km ist in Maun Zeit für Kaffee und Kuchen.


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Marktszene in Maun

Der neue Besitzer von Tiaan‘s Camp hat zunächst Schwierigkeiten unsere Buchung mit Anzahlung zu finden. Die Campsite ist gepflegt. Von der Veranda der Reception hat man einen herrlichen Blick über den Boteti auf den Makgadikgadi Pans National Park.
Unsere Zeltnachbarn aus Südafrika schwärmen uns von St. Lucia vor.


Dienstag, 18.09.2018 – Nach Palapaye
Obwohl uns das Navi unerbittlich über Gweta leiten will, nehmen wir die Straße 300 auf der Südseite der Makgadikgadi Pans nach Palapaye. Vielleicht will es uns ja nur vor den beachtlichen Schlaglöchern auf der Strecke warnen. Wir haben das Itumela Camp in Palapaye als Zwischenstation auf dem Weg nach Südafrika ausgewählt. Es liegt am Rande des Gewerbegebiets der Stadt. Seine Außenanlagen mit Grasflächen und ein paar Bäumen ist relativ gepflegt und der Pool ist eine echte Erfrischung. Dafür sind die sanitären Anlagen heruntergekommen. In der Nacht werden wir immer wieder von den Güterzügen im 200 m entfernten Bahnhof geweckt.

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Eingang des Camps inPalapaye
zuletzt bearbeitet 22. Jan. 2019
1'822 Beiträge · seit 201621. Jan. 2019 · #5
Hallo Sausa,
lieben Dank für den Bericht. Da lese ich doch gern mit. Das schürt Vorfreude auf unsere nächste Tour.

LG
Sascha
Website: www.picturesgonewild.de SA, Namibia, Mauritius 2016 / Kruger NP 2016, 2018, 2021, 2023, 2025 / Namibia 2017 / Sri Lanka 2018 / Namibia und Botswana 2019 / Costa Rica 2022 / Namibia 2022 / Norwegen 2024 / Indien 2025 Alle Reiseberichte unter: https://www.namibia-forum.ch/forum/linksammlungen-signaturen/304512-h-badger-reiseberichte.html
74 Beiträge · seit 201721. Jan. 2019 · #6
Vielen Dank fuer den Tourbericht! Da kribbelts es in mir und die Vorfreude fuer unsere nächste Reise beginnt!
Themenstarter45 Beiträge · seit 201122. Jan. 2019 · #7
Südafrikas Ostküste (Teil 4)
Mittwoch, 19.09.2018 – Zum Blyde Canyon
Endgültig wach werden wir, als sich ein Pfau und ein Fasan bekriegen. Simone und Martin schlagen vor, gleich zum Blyde Canyon zu fahren und den geplanten Stopp in Mokopane (bis 2003 Potgietersrus) auszulassen. Gesagt getan. Kurz vor der Grenze kommen wir noch in Botswana an ein Stoppschild. Wir nähern uns langsam den Schild. Etwa 30 m dahinter steht ein Polizist, der uns erwartungsvoll anschaut. Wir fahren zu ihm vor und halten. Wir werden belehrt, dass wir am Schild halten müssen. Also fahren wir zurück, stoppen und halten dann wieder beim Polizisten. Wir haben Glück. Auf Grund unseres fortgeschrittenen Alters müssen wir anstelle von 1.500 Pula nur 300 Pula (ca. 25€) bezahlen.
Die Grenzformalitäten verlaufen zügig und wir erreichen die Blyde Canyon Lodge ohne weitere Vorkommnisse. Sie gehört zur „Forever Resort“ Kette. Der Zeltplatz macht einen sehr gepflegten Eindruck. Unser Allrad steht unter hohen Bäumen. Das Waschhaus hat neben Duschen sogar eine Badewanne. Die Platzwache hält uns die Paviane vom Leib. Außer uns zeltet hier nur ein Motorradfahrer.

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Donnerstag, 20.09.2018 – Wandern im Blyde Canyon
Da wir gestern den Stopp in Mokopane ausgelassen haben, bleiben wir heute im Camp. Ich trage mich am Empfang der Lodge für eine Wanderung am Blyde River ein und bekomme eine Übersichtskarte. Zunächst folge ich der Straße mit ihren herrschaftlichen Bungalows bis zum oberen Aussichtspunkt am „World’s End“ und beschließe, dass diese halbe Stunde schon Teil der Wanderung ist. Am „World’s End“ folge ich dann dem Leopard Trail. Der Blick auf die „Drei Rondavels“ und den Canyon ist für das Auge ein Genuss. Nur auf den Bildern stört der Nebel… Am unteren Aussichtspunkt endet der Trail. Eine halbe Stunde später bin ich wieder am Empfang und trage mich aus.
Das Büffet am Abend im Restaurant ist hervorragend.

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Freitag, 21.09.2018 – Nach Piet Retief
Bei der Vorbereitung unserer Reise hatten wir als Alternativen die Fahrt zum Sani Pass oder die Strecke über den südlichen Zipfel des Krügers und das Swasiland nach St. Lucia ins Auge gefasst. Nun ist eine Entscheidung gefragt. Wir beschließen als dritte Variante die „direkte“ Fahrt nach St. Lucia. Heute soll es allerdings über Sabie, Nelspruit, Carolina und Ermelo bis nach Piet Retief gehen. Als erstes steuern wir die Strudelkessel im Blyde River an, in denen Herr Bourke Gold gefunden hat, daher Bourke’s Luck Potholes. Sie sind hervorragend erschlossen – und sehenswert. Der Spaziergang dorthin lohnt sich.

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Die Straße verläuft auf der Weiterfahrt nach God’s Window auf einem Bergrücken. Der Blick auf das links (östlich) gelegene Lowveld muss sensationell sein. Er wird leider durch dichte Wolken versperrt, die genau bis zum Bergrücken reichen. Die Sicht auf die uninteressantere rechte Straßenseite ist ungetrübt. Zum Trost machen wir einen Abstecher zum Ort Pilgrim’s Rest mit seinem nostalgischen Goldgräber-Gefühl. Der Weg führt uns nun oft durch Eukalyptus- und Kiefer-Monokulturen und große Kahlschläge zum „Sundowner“ in Piet Retief. Diesen schönen Platz teilen wir mit einem weiteren Camper. Der nahegelegene Laden mit deutschem Bäcker und Metzger hat köstlichen Kuchen.

Samstag, 22.09.2018 – Nach St. Lucia
Links grüßen die grünen Hügel von Swasiland. Die Monokulturen der Wälder werden mehr und mehr durch Zuckerrohrplantagen abgelöst. In Mtubatuba biegen wir zum Sugarloaf Camp bei St. Lucia ab. Praktischerweise liegt dem Camp der Yachtclub gegenüber, in dem wir uns mit Blick auf den Indischen Ozean mit Kaffee und Kuchen verwöhnen.
Am Abend wuseln etwa 50 Zebramangusten aus dem Gebüsch bei unserem HiLux und verschwinden genauso wieselflink im gegenüber liegenden Wäldchen.

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Sonntag, 23.09.2018 – Vom Sugarloaf Camp zum Kap Vidal und zurück
Heute Nacht hatten wir einen ordentlichen Gewittersturm mit viel Regen. Aber heute Morgen scheint wieder die Sonne. Wir warten, bis unsere Dachzelte trocken sind und fahren dann in den iSimangaliso Wetland Park (deutsch: Wunderpark). Ziel ist das Kap Vidal. Die Aussichts-punkte unterwegs erlauben herrliche Ausblicke auf die üppige Vegetation der Landschaft zwischen Lake St. Lucia und dem Indischen Ozean. Das Meer am Kap ist warm und lockt zum Baden. Das ausgebuchte Camp erscheint uns allerdings weniger gepflegt als unser Sugarloaf Camp.
Bevor wir zurückkehren, gibt’s noch Käsekuchen in St. Lucia. Sehr empfehlenswert…

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Auf dem Weg zum Sugarloaf Camp: Mission Rocks Beach und im Park

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Montag, 24.09.2018 – Nach Port Shepstone
In der Nacht hat es wieder heftig gewittert. Wir packen unsere Dachzelte nass ein. Ab Mtubatuba nehmen wir die N2 bis Hibberdene wenige Kilometer vor Port Shepstone und folgen dann der Küstenstraße zum Camp Shelley. Der Platz hat schon ein paar Jahre auf dem Buckel, ist aber gepflegt und voll funktionsfähig.
Heute wird zur Abwechslung wieder gegrillt.

Dienstag, 25.09.2018 – Zum Golfclub in Butterworth
In der Nacht hat es geregnet. Am Morgen sind unsere Zelte schon trocken. Die N2 führt uns durch das hügelige Hinterland der Transkei vorbei am Geburtsort von Nelson Mandela nach Butterworth. Auf unserer Fahrt sehen wir in dem ehemaligen Homeland die unterschiedlichsten Siedlungen, mit schönen einzelnen Häusern, mit gepflegten Reihenhaussiedlungen und Townships mit ihren Wellblechhütten.
Wir haben schon fast aufgegeben, als wir den Butterworth Country Club finden. Der Golfclub wirkt wie ausgestorben. Er lebt von der Substanz. Auf dem trostlos wirkenden Stellplatz kommen maximal drei Camper unter. Aber er hat eine freundliche Managerin, die für uns die sanitären Anlagen des Golfclubs aufschließt. Und mit dem Einbruch der Dunkelheit strömen die Gäste in die Bar und das Restaurant. Es ist unglaublich!

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Straßenszene und Campingplatz Butterworth

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Mittwoch, 26.09.2018 – Nach Port Elizabeth
Wir bleiben auf der N2 und fahren wieder Berg und Tal, Kurve hier, Kurve da. Die vielen Baustellen lassen den großzügigen Ausbau der Straße erkennen. Ansprechende Dörfer auf bewaldeten Hügeln wechseln sich mit Jagdfarmen ab. Kurz vor Port Elizabeth erreichen wir bei Colchester das Meer. Dort beginnt auch wieder die Wildblumenblüte. Der Kreis schließt sich.
Unser Pine Lodge etwas außerhalb der Stadt am alten Leuchtturm ist sehr schön. Die sanitären Anlagen sind top. Im Restaurant der Lodge essen wir „Hake“ (Seehecht) und schauen auf den Pazifik.

Donnerstag, 27.09.2018 – Zum Storms River bei Plettenberg
Wir folgen weiterhin der N2. Kurz vor Plettenberg bewundern wir die Bloukrans-Brücke über die Schlucht des Storms River. Leider kann man hier heute keinen Bungee Jump machen. Es soll einer der höchsten Jumps weltweit sein. Dann halt ein andermal.
Wenig später schlagen wir unsere Zelte an der Mündung des Storms River im Forever Resort „Plettenberg“ auf. Alles funktioniert, ist sauber und großzügig.
Am Nachmittag laufen wir auf einem Bohlenweg durch eine herrliche Landschaft, überqueren den Fluss auf zwei Hängebrücken und erklimmen den Gegenhang. Von dort haben wir eine tolle Aussicht auf Fluss und Meer. Es lohnt sich!

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Mündung des Storms River mit Wandermöglichkeiten


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Freitag, 28.09.2018 – Nach George
Der Morgen ist recht frisch. Es windet und schwarze Wolken drohen. Kaum haben wir unsere Zelte abgebaut, setzt auch schon der Regen ein. Wir frühstücken in der Spülküche des Zelt-platzes. Als wir fertig sind, hört auch der Regen auf. Wir fahren zur vielgerühmten Plettenberg Bay, die sich aber leider mit Wolken verhüllt. Nach Knysna nehmen wir die „Seven Passes Road“. Zügig fahrende Lkw mit Baumstämmen sind auf der engen und kurvigen Straße eine Herausforderung. Ansonsten ist die Strecke wunderschön. Zu unserer Freude kommen wir an einem Buschcafé vorbei, das von einer Deutschen mit viel Engagement geleitet wird. Sie wird von ihrem afrikanischen Mann und zwei deutschen Praktikanten unterstützt. Den Kaffee lassen wir uns nicht entgehen. Wir fahren noch bis George zum Campingplatz „Victoria Bay“ mit Blick aufs Meer und eigenem Waschhäuschen. Als Rentner bekommen wir Rabatt. Die Brandung wiegt uns in den Schlaf.
Monikas Buschcafé

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Samstag, 29.09.2018 – Zur Amber Lagoon bei Oudtshoorn
Bei herrlichem Sonnenschein schauen wir den Kunststücken der Surfer zu, bevor wir nach Oudtshoorn aufbrechen. Die Straßenfarmen dort finden wir nicht so prickelnd. Dafür ist die „Kleine Karoo“ einfach grandios. Bei De Rust befinden wir uns wieder in einem Meer von Wildblumen. Und der Käsekuchen dort ist auch ein Gedicht. So gestärkt fahren wir durch eine malerische Schlucht nach Klaarstrom, dann durch die Berge Richtung Prince Albert. Von dort bringt uns eine extrem kurvige, schmale und ausgesetzte Schotterstraße über zig Pässe nach Grootkraal. Schon ohne Gegenverkehr ist die Strecke ein Abenteuer. Mit Gegenverkehr ist es eine reine Nervensache.

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Die Passstraße bei Prince Albert

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Unser Nachtquartier, die „Amber Lagoon“ Lodge liegt etwa 14 km westlich von Oudtshoorn. Ihren Namen hat sie von dem Schiff, mit dem ein deutsches Paar vor 15 Jahren nach Südafrika ausgewandert ist. Sie haben hier ein Stück Land erworben und diesen Hang behutsam gerodet und genauso einfühlsam terrassiert. Die „Amber Lagoon“ hat alles was das Herz begehrt, einschließlich Pool, nur kein WiFi. Die Freiburgerin bietet auch Wildgerichte mit Spätzle an…
Den Abend verbringen wir auf dem Sitzplatz oberhalb des Camps und schauen zu, wie die Ebene unter uns in der Dämmerung versinkt und die Sterne über uns zu leuchten beginnen.

Sonntag, 30.09.2018 – Nach Swellendam
Wir fahren bei De Hoop auf einer guten Schotterstraße nach Norden auf die R62, der wir über Calitzdorp und Ladysmith bis Barrydale folgen. Der Weg führt manchmal durch enge Schluchten, aber meist durch weite Täler, die von hohen Bergen umgeben sind. In Barrydale kehren wir in der Kneipe „Diesel&Cream“ ein. Dort steppt der Bär und das Essen ist viel besser als ihr Name. In Swellendam campieren wir im Municipality Caravan Park.
Es ist hier ordentlich warm und alles beginnt zu blühen. Nur die Wildblumenwiesen sind hier nicht so leicht zu erreichen wie zu Beginn unserer Reise in Nieuwoudtville.

Montag, 01.10.2018 – Nach Struisbaai beim Kap Agulhas
Auf der Fahrt zum Kap Agulhas fahren wir über Bredasdorp nach Arniston, wo wir auf einer Farm übernachten wollen. Leider haben wir keine Adresse. Wir fahren daher nach Agulhas weiter und wandern am Kap. Ein Schnappschuss am südlichsten Punkt Afrikas darf natürlich auch nicht fehlen. Da Regen angekündigt ist, möchten wir im Camp des Ortes ein Chalet mieten. Da die Dame am Empfang des Camps daran kein Interesse zeigt, fahren wir zum nahe gelegenen Zeltplatz von Struisbaai, wo man sehr freundlich ist und uns das gegenüberliegende „Cape Agulhas Backpackers“ wärmstens empfiehlt. Wir mieten für kleines Geld ein Zimmer. Haus und Herbergsvater sind super.
In der Nacht regnet es wider Erwarten nicht.

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Auch am südlichsten Punkt Afrikas (Kap Agulhas) gibt's Wildblumen

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Aufenthalt im „Cape Agulhas Backpackers“ in Struisbaai

Dienstag, 02.10.2018 – Nach Hermanus
Über Elim, Gansbaai und Stanford erreichen wir Hermanus. Dort ist viel los, weil Walsaison ist. Bei dem Wind wollen wir nicht auf den Campingplatz. Das Backpacker Hotel ist leider ausgebucht. Aber man vermittelt uns ein Cottage in der „Whale Coast Lodge“ zum Sonderpreis von 1.300Rand. Wir laufen die paar Meter zur Steilküste, wo die Walmütter ihre Kälber wenige Meter vom Ufer auf das Leben im weiten Meer vorbereiten. Es ist einfach ein unglaublicher Anblick. Und wie sich die Zeiten geändert haben, wenn man bedenkt, dass noch im 20. Jahrhundert hier auf der schiefen Rampe die Wale zur Weiterverarbeitung aus dem Wasser gezogen wurden.

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Früher: Die "schiefe Rampe"

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Heute: Schule für Walkälber


Mittwoch, 03.10.2018 – In Onrus
Wir laufen wieder ins Zentrum von Hermanus. Wir sind von den Walen einfach fasziniert. Wir können uns nicht sattsehen, wie sie prusten, springen, ihre grauen Rücken zeigen und mit ihren Flossen aufs Wasser schlagen. Aber auch die Pflanzenwelt ist toll. Ich denke nur an die verschiedenen Protea – oder die Calla. Irgendwann meldet sich der kleine Hunger. Bei Burgundy trinken wir Kaffee und essen hervorragenden Kuchen. Allererste Sahne.
Da wir nur eine Nacht in der „Whale Coast Lodge“ bleiben können, zelten wir auf der „Municipal Caravansite“ von Onrus, wenige Kilometer von Hermanus. Für uns Rentner kostet die Nacht auf dem schönen Platz direkt am Meer etwa 8,20€.

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Zwei Künstler

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Campsite Onrus mit Protea

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Donnerstag, 04.10.2018 – Zurück nach Kapstadt
Wir können es nicht lassen und beobachten nochmal die Wale in Hermanus. Einer zeigt uns seine Schwanzflosse zum Abschied. In Botrivier sind wir auf der N2. Am Houhoek Pass nützen wir die letztmalige Gelegenheit zu Kaffee und Applecrumble. Dann verbummeln wir noch etwas Zeit am Strand in Gordon:s Bay, bevor wir am Flughafen von Kapstadt unseren Mietwagen abholen. Anschließend geben wir bei Africamper unseren Toyota HiLux ab, der uns über sechs Wochen treue Dienste geleistet hat. Der Kühlschrank hat klaglos funktioniert und von platten Reifen wurden wir auf unserer Fahrt über 10.196km auch verschont. Die Abgabe des Autos bei Africamper war freundlich und unproblematisch. Was wollen wir mehr. Nur ein bisschen lahm war das Auto…
Mit unserem Pkw fahren wir noch an die Waterfront von Kapstadt und genießen die Atmosphäre am Nobel Square. Wir übernachten im Wilton Lodge Guest House in der Hill Road wenige Meter unterhalb vom Hotel Kingslyn am Green Point in Kapstadt, wo unsere Reise begonnen hat.

Freitag, 05.10.2018 – Zum Tafelberg
Wir haben tolles Wetter. Wir beschließen, auf den Tafelberg zu gehen. Sind wir nicht echte Glückspilze? Unsere Koffer können wir im Wilton lassen.

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Der Tafelberg lockt.
An der Talstation der Seilbahn ist der Teufel los. Also fahren wir noch 1,5km weiter zu einem Parkplatz, von dem man zu Fuß auf den Berg kann. Dort ist die Zahl der Autos sehr überschaubar. An dieser Stelle beginnt auch der Weg zum Tafelberg über die Platteklip Gorge. Er ist einfach. Aber ich komme trotzdem auf den ungleichmäßigen Steinstufen ganz schön ins Schwitzen. Nach gut zwei Stunden bin ich oben. Die Aussicht auf Kapstadt, das Meer und Robben Island ist großartig. Beim Abstieg komme ich dann genauso ins Schwitzen.

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Auf dem Weg nach oben...

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Geschafft!
Wir holen noch unsere Koffer im Wilton ab und fahren in die Nähe des Flughafens, wo wir für die letzte Nacht in Südafrika Zimmer (B&B) in einer schönen Villa in 48 Theal Street, Parow North, Cape Town gebucht haben.

Samstag, 06.10.2018 – Letzte Übernachtung
Die Vermieterin ist sehr freundlich. Sie fährt Simone und Martin morgens um 5:30 Uhr zum Flughafen. Da mein Flieger erst am späten Nachmittag geht, habe ich Zeit für ein opulentes Frühstück und interessante Gespräche über die politische Situation in Südafrika.
Um die Mittagszeit fahre ich die paar Kilometer zum Flughafen und gebe unseren Mietwagen ab.

Sonntag, 07.10.2018 – Zu Hause
Pünktlich landet unser Flieger gegen fünf Uhr in der Frühe in Frankfurt. Ein erlebnisreicher Urlaub ist zu Ende.
Unsere erste Enkelin feiert heute ihren ersten Geburtstag. Nun freue ich mich auf die Feier mit meiner Enkelin.

Tschüss, Afrika. Der Urlaub ist zu Ende.
   


Subjektive Beurteilung unserer Übernachtungen
24./25.08. Kingslyn (B&B), Green Point, Kapstadt zentral, gebucht (nur 6 Zimmer)
26.08. Cederberge, Jamaka Organic Farm, Zwischenstopp, nicht gebucht, noch Platz
27.08. Kroon Lodge, Nieuwouldville, Wildblumenwiesen, gebucht, voll
28.08. Orange River Lodge, guter Zwischenstopp, nicht gebucht, noch Platz
29.08. Klein Aus Vista, passabel, gebucht, wenige freie Plätze, guter Zwischenstopp
30./31.08. Sossus Oasis Campsite, gebucht, wenige freie Plätze, guter Ausgangspunkt für Düne 45, Dead Vlei und Sesriem Canyon
01.09. Alte Brücke, Swakopmund, gebucht, wenige freie Plätze,
02.09. Palmwag, schöner Platz, nicht gebucht, wenige freie Plätze,
03.09. Palmwag Concession, Hoanibtal, nicht gebucht, ohne Einrichtungen, aber schön
04.09. Ongongo Campsite, Warmquelle, schöner Platz, nicht gebucht, freie Plätze,
05.09. Hobatere Campsite (Etosha Roadside Campsite), sehr schlicht, nicht gebucht, kurze Anfahrt zum Galton Gate
06.09. Eldorado Camp nahe Anderson Gate/Etosha, gepflegter Platz, guter Service,
nicht gebucht, freie Plätze,
07.09. Halali/Etosha, Platz und Service etwas besser als Okaukuejo, gebucht, viele freie Plätze, viele Elefanten und Nashörner am beleuchteten Wasserloch
08.09. Roy‘s Camp, sehr akzeptable Station zum Caprivi, gebucht (Anzahlung unnötig)
freie Plätze,
09./10.09. Shametu, Popa Falls, toller Platz, nicht gebucht, ziemlich voll,
11./12.09. Nambwa, gepflegt, gebucht, voll,
13.09. Camp Chobe, ordentlich, Sprungbrett in den Moremi, gebucht, leer,
14.09. Camp Magotho am River Khwai, traumhaft, ab Nov. 18 mit sanitären Einrichtungen geplant, nicht gebucht, ziemlich voll,
15./16.09. Third Bridge/Moremi, sehr schön, gebucht, voll, mitten im Delta
17.09. Tiaan‘s Camp/Boteti, gepflegt, schöne Lage, gebucht, freie Plätze,
18.09. Itumela Camp/Palapaye, Ablution schlecht, naher Bahnhof laut, Zwischenstation
nach Südafrika, nicht gebucht, leer,
19./20.09. Blyde Canyon Lodge, sehr gepflegt, schöne Lage, idealer Ausgangspunkt zu Wanderungen am Blyde Canyon, nicht gebucht, Platz leer,
21.09. Camp Sundowner/Piet Retief, gepflegt, nahe Straße laut, an der Panorama Route, nicht gebucht, Platz leer,
22./23.09. Sugarloaf Camp/St. Lucia, ordentlicher Platz, ideal für den Besuch für den iSimangaliso Wetland Park und das Kap Vidal, nicht gebucht, freie Plätze,
24.09. Camp Shelley/Port Shepstone, ordentlich, schöne Küste, nicht gebucht, freie Plätze,
25.09. Butterworth Country Club, trostlos, Managerin macht das Beste aus dem Platz, Zwischenstation, nicht gebucht, Platz leer,
26.09. Pine Lodge/Port Elizabeth, Ablution topp, nettes Restaurant, herrliche Landschaft, nicht gebucht, freie Plätze,
27.09. Camp Plettenberg/Storms River, gepflegt, herrliche Landschaft, nicht gebucht, freie Plätze,
28.09. Camp Victoria Bay/George, gepflegt, schöne Lage am Meer, nicht gebucht, freie Plätze,
29.09. Camp Amber Lagoon bei Oudtshoorn, gepflegt, mit viel Charme und Spätzle, nicht gebucht, leer,
30.09. Municipality Caravan Park/Swellendam, ordentlich, nicht gebucht, freie Plätze,
01.10. Cape Agulhas Backpackers/Struisbaai, Unterkunft empfehlenswert und bei schlechtem Wetter ein Segen
02.10. Whale Coast Lodge/Hermanus, gepflegt, nicht gebucht, Ort rappelvoll
03.10. Municipal Caravansite/Onrus, sehr gepflegt, direkt am Meer, nicht gebucht, freie Plätze,
04.10. Wilton Lodge Guest House/Kapstadt, ordentlich, kurzfristig gebucht, voll
05.10. B&B in Flughafennähe/Kapstadt, super, kurzfristig gebucht, freie Plätze,
06.10. Nachtflug nach Frankfurt mit Lufthansa, Flieger voll ausgebucht, Holzklasse eng
zuletzt bearbeitet 22. Jan. 2019
6'152 Beiträge · seit 200622. Jan. 2019 · #8
hallo Sausa,
spätestens jetzt weiss ich warum der Name Sausa 😉 , uns innerhalb von 2 Tagen einen Reisebericht über 6 Wochen zu liefern, informativ, präzise, alle Achtung - das war im Sausaschritt 😉 Also über 10 000 km zu fahren , alle Achtung, ich hätte allerdings nicht jeden Tag im Auto sitzen wollen, würdet Ihr das heute wieder genauso planen.
Einen schönen Tag wünscht
Hanne
8 x Südafrika,1x Zimbabwe, 22x Namibia, 4x Botswana, 1x Lesotho, 1 x Swasiland
zuletzt bearbeitet 22. Jan. 2019
Themenstarter45 Beiträge · seit 201122. Jan. 2019 · #9
Liebe Hanne,
die Strecke war bunt gemischt. Neben Ruhetagen gab es kurze Strecken - und wir haben uns beim Fahren abgewechselt. Das Fahren hat uns nicht gestört. Der Weg war das Ziel.
Aber wir haben in der langen Zeit fast zuviel gesehen. Die nächste Reise wird langsamer und kürzer...
Bernd