heinzz2006Themenstarter55 Beiträge · seit 201512. Jan. 2019 · #1
Hallo zusammen:Sind soeben zurückgekommen von einer 4 Wöchigen Rundreise ab Windhoek über Botswana in den Kaglagadi -Mabuasehube-Nossob- Kaa-Ghanzi-Shakawe dann Einreise Namibia,4Tage Caprivi(sehr wenig Tiere viele sind wegen der Trockenheit abgewandert) Jetzt wollten wir noch durch den Khaudum wir fuhren die B8 entlang bis zur ersten Kreukung rechts ging es nach Katere und links wäre die Strasse in den Khaudum(Cumugcashi)Strasse war nicht mehr befahrbar.Also zurück auf die B8 bis zur nächsten Kreuzung dort stand auch eine Tafel KHAUDUM,und jetzt gings los:Nach dem ersten km war keine sichtbare Strasse meht vorhanden nach mehreren Hundert Metern fanden wir eine Tiefsandige Fährte was sich Strasse nennt,(ohne 4x4 nicht zu befahren)nach2,5h ca 35km Schaften wir es bis zum Gate Khaudum.Dort bezahlten wir für die Durchfahrt für 4Pers. 1Auto ca €80.-wir fanden es ok da angeblich viele Elefanten sowie auch Löwen wir sehen werden.Die Durchfahrt bis Sikereti dauerte ca 5h,mit 4x4 kein Proplem.Tiersichtungen:Bei der Einfahrt Khaudum 1Elefantenbulle sowie ein paar Hartebest,dann bis Sikereti vieleicht noch ein paar Gazellen und 3Orix,in Sikereti angekommen um hier zu Campen die Nacht.Alles hier befindet sich in einen unglaublich teilweise zerstörten Zustand,wir suchten uns einen halbwegs reinen Platz um hier zu Übernachten.Am nächsten Morgen bis zur Ausfahrt noch ca 25km ein paar Orix und das wars. DerGatewart bei der Ausfahrt sagte uns die Tiere sind sehr verschreckt es wir viel Abgeschossen, dadurch wenn sie ein Auto sehen Flüchten diese in Panik. Fazit ist: Für Tierbeobachtungen ist der Khaudum nicht zu Empfehlen,wer aber gerne 4x4 fahren möchte kann dieses im Khaudum tun. Wir waren insgesammt 5500km unterwegs und hatten viele Tiersichtungen, der KHAUDUM nicht zu Empfehlen. MFG heinzz2006
Hallo Heinz, hallo Forum ich bin seit gestern absolut neu hier - meinem ersten Forum überhaupt. Im August und September wollen wir mit Zwei Fahrzeugen durch Namibia und auch den Khaudum. Die neueren Infos hörten sich sehr nach Baustelle und Verfall im Süden des Parks an, außerdem habe ich gehört das man für Sikereti z.Zt. nichts mehr bezahlen müsse. Stimmt das und muß man wie sonst bei den NPs (Etosha) zwingend reservieren um reinfahren zu können? Wir wollen von Tsumkwe aus nach Norden und hatten eigentlich zwei Tage geplant. Vielen Dank für alle sachdienlichen Hinweise - Bonone
Chrigu7'267 Beiträge · seit 200625. Jan. 2019 · #3
Hallo Bonone
Herzlich Willkommen im Namibia-Forum! Schön, dass Du hier auch mitmachst.
Ihr könnt problemlos ohne Reservation in den Khaudum. Sikereti ist einfach ein Platz mit ein paar Bruchbuden. Ihr könnt da ber problemlos eine Nacht bleiben. Am besten verhaltet Ihr Euch so, als ob Ihr wild campt. D.h. Ihr habt das eigene Wasser dabei und für den Toilettengang nutzt Ihr den Spaten. Sikereti ist kostenlos. Ihr bezahlt nur den Parkeintritt.
Herzliche Grüsse Chrigu
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ich kann den Beiträgen bislang nur zustimmen. Ich habe ich den Park 2017 auch ähnlich erlebt. Wir haben damals allerdings im Khaudum Camp (Campingplatz) übernachtet. Der war damals super in Schuss inkl. Feuerholz und Top Sanitär, aber so was kann sich natürlich auch schnell ändern. Die Lodge war damals noch nicht in Betrieb, ist Sie wohl immer noch nicht. Ansonsten schadet Erfahrung im Sand hier nicht, denn die Pisten sind wirklich tiefsandig. Tiersichtungen waren enttäuschend, da hatte ich mir damals mehr erhofft.
Gruss Oukie
Chrigu7'267 Beiträge · seit 200625. Jan. 2019 · #5
Das Khaudum Camp ist nach wie vor gut aber auch recht teuer. Wenn Ihr im Süden aus dem Park fahrt, kommt Ihr nach ca. dreissig Kilometer zum Little Hunter's Museum. Da gibt es auch noch eine Campsite und natürlich das spannende Museum der Ju/'Hoansi-San.
Herzliche Grüsse Chrigu
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Wow, das nenne ich prompte Reaktion - vielen Dank dafür. Gerade auch nach Deiner Schilderung der Tour ohne Reservierung Chrigu, werde ich das unserer Gruppe also auch hier für den Khaudum vorschlagen. Ich bin sicher, dass mir im Vorfeld trotzdem noch die eine oder andere Frage ans Forum einfallen wird...
merci
TITicktack352 Beiträge · seit 201625. Jan. 2019 · #7
Die Tiere sind mit Beginn der Regenzeit teils tief im Busch, teils weggewandert, also sieht man dann auch sehr wenige. Hab den Khaudum früher öfters befahren, sogar 4X2, aber so ganz viele Tiere haben wir nie gesehen. Das liegt aber auch daran, das es meistens schon geregnet hatte. Früher fand ich den Khaudum wirklich schön auch wenn, oder vielleicht weil, die Camps sehr basic sind, was nicht jedermanns Geschmack ist. Dafür war damals auch nicht viel los und man war nicht selten alleine dort. Das wird sich mit der neuen Lodge wahrscheinlich ändern oder auch nicht.....
heinzz2006Themenstarter55 Beiträge · seit 201525. Jan. 2019 · #8
Hallo Bonone: Wir hätten wenn wir von unten in den Khaudum gefahren wären,nichts bezahlt da das Gate nicht besetzt sowie alles offen war.Sikereti ist eine Bruchbude grauslicher Ort zu Campen,es ist besser Ihr bleibt irgendwo auf einen freien übersichtlichen Platz in der Natur stehen.Von Tieren werdet Ihr nicht viele sehen,die sind durch die Wilderei sehr schreckhaft.Für 7-8 Stunden off Road fahren ist es ok, für Tierbeobachtung sehr Schwach.Ich würde wenn ich wieder kommen sollte, wieder die Strecke bis zu den Epupa Fällen und zu den Himbas sowie dann mehrere Tage durch den Etosha und zum abschluß was uns auch für Tierbeobachtungen sehr gut gefallen hat nach Erindi. Mfg Heinzz2006
Cruiser2'530 Beiträge · seit 201125. Jan. 2019 · #9
Wir hatten im letzten Jahr September sehr viele Elefanten, große Herden von Eland und Gnu's, und andere Antilopen wie Kudu, Gemsbok etc gesehen. Löwen haben wir nachts nur gehört.
Best Regards
Adolf
Conservation is our passion!
Trustee, Sponsor & SA Contact for 'Desert Lion Conservation'!
Sponsor of Desert Elephant Conservation.
Hobby: Land Cruiser Touring Vehicles. Member of the LCCSA.
Slogan: Tread lightly, leave nothing but your foot prints!
Chrigu7'267 Beiträge · seit 200625. Jan. 2019 · #10
Hallo Heinz
Wenn ich das richtig lese, dann wart Ihr vermutlich Ende Dezember, Anfang Januar im Khaudum. Da hat es vorher schon geregnet. Deshalb hattet Ihr auch so weinig Sichtungen.
Wir waren letztes Jahr im Juli da und hatten mehrere hundert Elefanten. Allerdings haben wir die meisten gegen Abend gesehen. 📎 00001-2.jpg
Ab und zu hatten wir auch Pferdeantilopen
Generell ist der Khaudum ein Park in den man fährt um Wildnis zu erleben. Wenn es mir um viele Tiere geht, dann ist Etosha oder Erindi sicher besser. Aber auch da siehst Du nach dem ersten Regen viel weniger als in der Trockenzeit.
Herzliche Grüsse Chrigu
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Hallo Heinz - ich baue ja drauf, das dann im Aug/Sept. etwas mehr Tiere da sind, aber für mich liegt der Schwerpunkt hier auch mehr auf Wildnis und Abgeschiedenheit, da wir vorher in Etosha zwar wohl genug Wild aber auch mehr als genug Zivilisation und Menschen um uns herum haben werden. Erstaunt bin ich etwas über die Berichte von den hohen Abschußzahlen dort im Khaudum - ich dachte in den Nationalparks sei das streng reguliert und nur von offizieller Seite erlaubt. Wer kontrolliert denn im Park und wenn, wie oft und intensiv? Gerade in Bezug auf wild campen, was ja off. untersagt ist.
Wer weiß da was? Oder wie sieht Eure Empfehlung aus? Grüße, Bonone
Alex_Muc857 Beiträge · seit 201426. Jan. 2019 · #12
Hallo Chrigu,
ich entere mal den Thread.. Wie siehst Du den Khaudom als Einzelfahrzeug (Erfahrung Tiefsand und hoch liegend (höher und stärker als LandCruiser)) denn im März. Ist das inzwischen eine machbare Sache? Gibt es Netzabdeckung im Park? viele Grüße Alex
Chrigu7'267 Beiträge · seit 200627. Jan. 2019 · #13
Hallo Alex
Ich war schon, mit nur einem Fahrzeug, im März im Khaudum. Es kommt sehr auf den Regen an. Wenn es frisch geregnet hat, wird es zur Schlammschlacht. Da gilt das gleiche das ich auch hier schon geschrieben habe.
Wir hatten uns so festgefahren, dass wir dann eine Nacht auf dem Weg campen mussten. Andere Fahrzeuge siehst Du in der Jahreszeit nicht. Weil üblicherweise schon länger kein Fahrzeug durchgefahren ist, musst Du ganz oft den Weg freiräumen. Das können Äste sein. Wir mussten aber auf 20 km Strecke auch dreimal einen geknickten Baum aus dem Weg räumen. Dazu brauchst Du unbedingt eine gute Axt und Handschuhe! Für die 20 km haben wir schlussendlich fast fünf Stunden gebraucht.
Im Park gibt es keine Netzabdeckung. Wir haben in solchen Regionen immer unser Satelliten Telefon dabei.
Fazit: Für eine Gruppe Jungs ein tolles Abenteuer. Wenn Du ganz alleine unterwegs bist, ist es sehr anstrengend. Du brauchst zwingend einen Plan B, falls es wegen dem Wetter nicht geht.
Herzliche Grüsse Chrigu
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Alex_Muc857 Beiträge · seit 201427. Jan. 2019 · #14
Danke Chrigu, Wenn dann wäre das sowieso spontan, also man könnte das Wetter abwarten. Säge, Axt, Sandbleche wäre alles dabei.. aber wäre doch blöd richtig festzustecken.. mal abwarten, wie das Wetter ist.. Viele Grüße Alex
wir waren schon öfter im Khaudum, zu unterschiedlichen Zeiten. Die Jahre weiß ich nicht mehr so genau. März/April war nach ausgiebigen Regenfällen, zumindest unserer Einschätzung nach, praktisch unbefahrbar. Wir waren damals dann auch lediglich eine Nacht im Sikereti Camp. Ausser ein paar Kudus und 1 Roan hatten wir keine Tiere gesehen. Anders war es dann in der Trockenzeit. Hier hatten wir mehrfach Unmengen Elefanten, Riesen Herden, Praktisch an jedem Wasserloch, Antilopen aller Art, vor allem viele Roan und auch Sable, sogar Löwen und Hyänen. Wir fanden den Kaudum immer traumhaft.
Auch die südlich davon liegenden NyaeNyae Pans.
Vorausgesetzt man ist, wie schon vorher geschrieben, gerne alleine und nicht auf schnelle Sichtungen aus. Und man muss schon wissen dass man völlig weg vom Schuss ist und im Falle eines Falles niemand da ist um zu helfen. vg
... ups mit den Bildern ist etwas schief gegangen ...
Alex_Muc857 Beiträge · seit 201427. Jan. 2019 · #17
Danke, in der Trockenzeit werden wir nicht unterwegs sein.. mal sehen wie es sich im Februar anstellt das Wetter 😉 Viele Grüße Alex
Topobär5'479 Beiträge · seit 200912. Feb. 2019 · #18
Wir waren im Januar im Khaudum NP. Es muss im Vorfeld schon sehr viel geregnet haben, denn die Vegetation war sehr grün und dicht. Auf den Strecken waren deshalb nur schwer Tiere zu entdecken.
Camping in Sikereti ist derzeit nicht mehr erlaubt. Das Camp soll aber in Kürze renoviert werden. Die KfW steuert anscheinend reichlich Geld bei. Die beiden Gates sind schon neu. Die Khaudum Campsite ist teuer aber super. Wir waren allein unterwegs und haben in den beiden Tagen keine anderen Fahrzeuge getroffen. Die Tiere sind sehr scheu, aber man sieht recht viele in den Omarumbas und an den Wasserlöchern. Fotografieren ist aber schwierig. Die Wasserlöcher waren von der Lage und Umgebung mit die Schönsten, die ich in Afrika gesehen habe.
JAja.doch.30 Beiträge · seit 202016. Jan. 2021 · #19
Hallo,
jetzt nochmal eine Frage dazu: es heisst immer „mind. 2 Fahrzeuge“, kann ich aber auch alleine von Süden einfahren (im Mai), vorausgesetzt Wettercheck natürlich, oder werde ich abgewiesen, also Stand heute, wer hat genauere Infos? Die Threads im Forum habe ich gelesen, prima Infos, danke allen dafür. Danke!
etzt nochmal eine Frage dazu: es heisst immer „mind. 2 Fahrzeuge“, kann ich aber auch alleine von Süden einfahren (im Mai),
Dazu gibt es seit Jahren Diskussionen. Laut MEFT ist das eine verpflichtende Empfehlung [sic], laut Lage vor Ort in den vergangenen Jahren hat es keinen interessiert. Aber da es ja nun dank deutscher Entwicklungszusammenarbeit richtige Eingangstore gibt, wird es nun vielleicht auch durchgesetzt...
Viele Grüße aus Windhoek Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!