Routenplanung Namibia/Botswana Aug/Sep 2019

8 Antworten · 2'574 Aufrufe · gestartet 02. Jan. 2019 von LucasArtmann
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Themenstarter8 Beiträge · seit 201902. Jan. 2019 · #1
Hallo ihr Lieben,
derzeit stecke ich inmitten meiner Planung für unseren kommenden Sommerurlaub (Ende August Anfang September). Da ich schon etwas Namibia/Botswana Erfahrung habe (zwei vorangegangene Reisen) kenne ich das Forum bereits aus vorangegangenen Recherchen. Jetzt habe ich mich aber das erste Mal angemeldet da ich zwei Fragen habe. Erstens würde ich mir kurzes Feedback zu Route wünschen und meine zweite Frage wäre zum entsprechenden Auto dazu. Wir sind 4 halbwegs zurechnungsfähige Erwachsene und werden mit einen 4x4 Dachcamper (vermutlich von Toyota) unterwegs sein. Ich war bereits zwei Mal in der Region und habe auch Erfahrung mit tiefem Sand gemacht (Schlamm bisher nicht) Aber erstmal die Route:

1. Tag Windhoek - Grootfontein (Roys Rest Camp)
2. Tag Grootfontein - Divundu (Mahangu Safari Lodge)
3. Tag Divundu - Shakawe (Drotskey's Cabins)
4. Tag Shakawe - Tosido Hills - Shakawe (Drotskey's Cabins)
5. Tag Shakawe (Drotskey's Cabins)
6. Tag Shakawe - Katima Mulilo (Zambezi Mubala Lodge)
7. Tag Katima Mulilo - Chobe (geplant Ihaha - leider ausgebucht! -> Alternativen?)
8. Tag Chobe (geplant Ihaha - leider ausgebucht! -> Alternativen?)
9. Tag Kasane (Senyati Safari Camp)
10. Tag Vic-Falls (Senyati Safari Camp)
11. Tag Kasane - Linyanti (Linyanti Campsite)
12. Tag Linyanti - Khwai (Khwai Comunity Campsite)
13. Tag Khwai (Third Bridge)
14. Tag Khwai - Ghanzi (Thakadu Bush Camp) Ist die Strecke an einem Tag zu bewältigen? Mir ist bewusst dass es weit ist frage ist es unmöglich?
15. Tag Puffer/Fahrttag 2
16. Tag Sesriem (Sesriem Campsite)
17. Cha-Re (Rostock Ritz Lodge)
18. Tag Rückkehr Windhoek

Es sind durchaus viele KM, das ist uns aber bewusst. Ich würde euch um ein kurzes Feedback zur Route bitten.

Zweite Frage wäre zum erforderlichen Fahrzeug für eine solche Route. Ich habe eine Autovermietung meines Vertrauens (Savanna - https://www.savannacarhire.com.na) aber bisher nur Erfahrung mit den Hilux Modellen gemacht (haben uns damals gut durch den Sand von Savuti und Sossusvlei gebracht) Da auch ordentlich KM auf Teer zurück gelegt werden hatte ich wieder an den Hilux gedacht da der auf 2x4 umstellen kann. Bliebe die Frage ob es Sinn macht auf einen Landcruiser mit Winde, Schnorchel und Differenzial (vorne und hinten) "upzugraden. Habe keine Erfahrung mit den LCs. Da wir viel im Auto sein werden ist die Frage des Komforts durchaus angebracht. Ich bin über jede Info dankbar.

Beste Grüße
Lucas

PS: Sind Roll-Bars sinnvoll? Da die Autos nur teilweise damit ausgestattet sind. Denke mal dass das nur beim Umkippen an den Schotterpisten hilfreich ist? Dazu höre ich auch gerne auf eure Tipps.
zuletzt bearbeitet 02. Jan. 2019
1'055 Beiträge · seit 201602. Jan. 2019 · #2
Hallo Lucas , willkommen im Forum .
Ich bin zwar kein Experte , habe jedoch letztes Jahr auch einen Namibia / Boswanatrip gemacht . Wir hatten auch einen Hillux - uns hat er die ganze Zeit gut durch jegliches Gelände gebracht.
Mir wäre es ein wenig zu viel rund um Kasane ( wenn man nur so wenig Zeit hat ) . Den Abstecher nach Sesriem würde ich auch weglassen . Du hast geschrieben , daß du schon 2x in der Gegend warst - sind die anderen Neulinge , denen du diese Gegend zeigen willst ? Gerade zum Anfang rauschst du meiner Meinung nach ziemlich zügig durch die Gegend . Was willst du im Caprivi ansehen ? Es bleibt ja kaum Zeit für 1 Park . Wenn du nicht etwas Besonderes bei Shakawe (kenne ich nicht ) vorhast , würde ich den Schlenker weglassen und die Zeit im Caprivi verbringen .

LG Conny
Namibia zum 1. Elefantenrunde Abschied für immer Auf neuen Wegen ins Kaokoveld (hummeldumm?") [url//namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/306123-der-kreis-hat-sich-geschlossen-bot-nam.
Themenstarter8 Beiträge · seit 201902. Jan. 2019 · #3
Hi Conney,
vielen Dank für deine Super schnelle Antwort, ich habe mir ähnliche Gedanken gemacht. Du hast recht die anderen drei sind Neulinge.

Zu Sesriem wollen wir die Namib noch einmal mitnehmen. Da wir sonst "Nur Busch" haben.

Bei Shakawe wollen wir in den Bwabwata National Park von da aus weiter in den Anfang vom Okawango Delta. Den Caprivi wollen wir nutzen um zügig vom Okavango Delta zum Zambesi und Chobe zu kommen.

In Kasane hatte ich die Chobe Riverfront 2 Tage gedacht, da ich das Gebiet echt klasse fand. Letztes mal hat es auf "Gut Glück" im Ihaha Camp mit übernachten geklappt. Von Kasane aus wollen wir die Vic-Falls machen, allerdings gebucht ohne unseren Camper (deshalb auch zwei Nächte hinter Kasane)

Was die Parks allgemein angeht so habe ich die Erfahrung gemacht dass das immer recht gut auf dem Weg geht. Geplant ist aber (Bwabwata National Park, Chobe, Muremi und Khwai)

LG
zuletzt bearbeitet 02. Jan. 2019
4'984 Beiträge · seit 201602. Jan. 2019 · #4
Hi Lucas,

3rd Bridge > Maun würde ich mit etwa 4,5-5 Std schätzen, und dann noch bis Ghanzi...naja...ich würds nicht fahren wollen.
Differenzialsperre ist gut zu haben; Schnorchel mMn nicht notwendig. (aber da scheiden sich die Geister 😉 )
Shakawe würde ich auch weglassen, und mich eher den Parks im Westen und Osten d. Caprivis widmen.
Hast du schon versucht Ihaha auf dem Rückweg nach VicFalls einzubauen/anzufragen?
Gruß Gina
Themenstarter8 Beiträge · seit 201902. Jan. 2019 · #5
Danke Gina,
ideal ist die Strecke nach Ghanzi natürlich nicht. Deswegen noch ein Tag Puffer eingeplant.
Ihr würdet als beide empfehlen die Region um Shakawe zu kürzen/auszulassen und dafür die Tage nutzen um Mudumu und Mamili National Park zu machen?
LG
4'984 Beiträge · seit 201602. Jan. 2019 · #6
Ja, ich würde Shakawe auslassen.
Warum verbringst du die Puffernacht nicht zB in South Gate?
Das verkürzt die Strecke nach Ghanzi erheblich und du gewinnst einen vollen Tag für game drives im Moremi.
Gruß Gina
Themenstarter8 Beiträge · seit 201905. Jan. 2019 · #7
Danke nochmal euch beiden für die Tips, haben Shakawe auf eine Nacht gekürzt und dafür zwei Nächte am Livingstone Camp angefragt. Hat jemand Erfahrungen dazu? Wir würden gerne die Einbaumfahrt machen. Lohnt sich das? Bin über alle Erfahrungsberichte glücklich.

Evtl. eine etwas komische Frage aber ist jemand am 3.09 oder 5.09.2019 auf dem Ihaha Campsite?

beste Grüße
Lucas
46 Beiträge · seit 201605. Jan. 2019 · #8
Ich würde auch den Tag noch im Moremi verbringen. Und erst am Nachmittag raus. Ist auch echt eine anstrengende Fahrt bis zum South Gate.
Müsst Ihr zwar die Gebühr bezahlen aber dann könnt Ihr in Ruhe zurück fahren. Übernachtet doch danach in Maun .
Wir haben uns nach dem staubigen Busch eine Hütte gegönnt, Discovery B&B . Und dann am nächsten Morgen geht es weiter.
Hilux ist top! Früh los dann ist der Sand noch nicht so weich.

Bei Senyati könnt ihr eine private Bootsfahrt für den Chobe buchen, das war ein Highlight unserer Reise.
Und auch eine Tour zu den Vic Falls, dann habt Ihr einen privaten Fahrer. Könnt Ihr Euch mal ausruhen.

Sesriem finde ich auch zu viel zum Schluss!

Der Caprivi ist auch toll! Aber wenn die Route schon steht... Und die Campsites schon gebucht sind.
Viel Spass!

LG Oliver
46 Beiträge · seit 201605. Jan. 2019 · #9
Livingstone Camp fanden wir toll! Zwar eine lange Anfahrt, nahe an den Dörfern, trotzdem die Campsites sind super. Ganz einsam, wir hatten Löwen nachts am Auto. Dachzelt PiPi-Enten :-))) Ja daran kann ich mich gut erinnern.
Der Nakasa lupala war auch schön. Zwar nicht so viele Tiere gesehen aber ganz einsam und schöne Fahrten.
Wir waren Anfang Juni da....