Swakopmund Laundrette - Umsatz verdoppelt ..

14 Antworten · 5'132 Aufrufe · gestartet 30. Dez. 2018 von mypinkbumper
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Themenstarter11 Beiträge · seit 201830. Dez. 2018 · #1
Hallo und guten Abend,

ich wollte vor zwei Tagen in der Swakopmund Laundrette, das ist die Laundry neben der Desert Taverne, einen Beutel Waesche waschen lassen. Die Tasche wurde von den Maedels, die dort arbeiten auf der Asbach-Uralt-Touri-Abzock-Waage mit 6 KG gemessen. Ich hatte sie war vorher nicht gewogen, aber es war glasklar, dass diese Tasche NIEMALS 6 KG wiegt, nicht mal annaehernd. Ich bin dann wieder abgezischt, weil ich nicht bereit war, mich dort dermassen veraeppeln zu lassen.

Die Tasche wog, was sich nachher auf der Nampost Waage heraus stellte, 2,9 KG.

Wer hat ähnliche Erfahrungen dort gemacht ?

Ich stehe diesbzgl. nun mit einer Dame in Kontakt, die sich mit #Touristenbelangen beschaeftigt, nachdem die oertliche Polizei der Auffassung ist, dass sei "business". Auch ein Telefonat mit der Inhaberin der Waescherei war nicht zielfuehrend. Das waere ihr jetzt zu stressig sich um eine neue Waage zu kuemmern. Alles eine lange Story, die hier allerdings den Rahmen sprengen wuerde 🙂

Mit diesem Business Model wird aber auf Kosten der Touris der Umsatz mal eben um 100 % verdoppelt. Ob dies allerdings den Inhabern oder den Maedels, die dort arbeiten zugute kommt, weiss man nicht. Ich bin allerdings der Meinung, dass dies nicht in Ordnung ist.
454 Beiträge · seit 200631. Dez. 2018 · #2
die waage ist doch eine ganz normale wenn auch alte waage, an der man sehen kann wieviel was wiegt, wenn es vorher auf null steht - das muss man eben schauen....es als touri abzocke zu bezeichnen ist jetzt vielleicht etwas uebertrieben, wenn der aerger auch da sein mag. jede waage ist heutzutage manipulierbar, wenn man vorher nicht drauf schaut, dass sie auf null eingestellt ist. ich denke auch die polizei hat speziell in der weihnachtszeit sich mit wichtigerem zu beschaeftigen, als um ein paar N$ fuer falsches waeschewiegen....
33,1k Beiträge · seit 200631. Dez. 2018 · #3
Hallo mypinkbumper,

es ist vielleicht Abzocke... aber wieso denkst Du, dass es Touri-Abzocke ist. Die wenigsten im Waschsalon sind Touristen. Ansonsten gilt was shanti schreibt. Zudem nehme ich Dir nun Deine Illusionen: Waagen in Namibia sind staatlich kontrolliert sowieso nur einmalig bei Einfuhr geeicht. Danach gibt es dazu keien Vorschrift mehr... egal ob an der Wursttheke oder in der Laundry.

Abgesehen davon: Als ich das letzte mal in der von Dir angesprochenen Wäscherei war, wurde pro voller Ladung bezahlt und nichts gewogen... Ich mag die Wäscherei aber ansonsten nicht, da unfreundlich. Meine Empfehlung ist die Laundry in der Libertina Amathila Ave im Haus Sonneneck. N$ 80 pro Ladung Waschen und Legen.

Viele Grüße (derzeit aus Swakop)
Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
904 Beiträge · seit 201031. Dez. 2018 · #4
mypinkbumper schrieb:Hallo und guten Abend,

ich wollte vor zwei Tagen in der Swakopmund Laundrette, das ist die Laundry neben der Desert Taverne, einen Beutel Waesche waschen lassen. Die Tasche wurde von den Maedels, die dort arbeiten auf der Asbach-Uralt-Touri-Abzock-Waage mit 6 KG gemessen. Ich hatte sie war vorher nicht gewogen, aber es war glasklar, dass diese Tasche NIEMALS 6 KG wiegt, nicht mal annaehernd. Ich bin dann wieder abgezischt, weil ich nicht bereit war, mich dort dermassen veraeppeln zu lassen.

Die Tasche wog, was sich nachher auf der Nampost Waage heraus stellte, 2,9 KG.

Wer hat ähnliche Erfahrungen dort gemacht ?

Ich stehe diesbzgl. nun mit einer Dame in Kontakt, die sich mit #Touristenbelangen beschaeftigt, nachdem die oertliche Polizei der Auffassung ist, dass sei "business". Auch ein Telefonat mit der Inhaberin der Waescherei war nicht zielfuehrend. Das waere ihr jetzt zu stressig sich um eine neue Waage zu kuemmern. Alles eine lange Story, die hier allerdings den Rahmen sprengen wuerde 🙂

Mit diesem Business Model wird aber auf Kosten der Touris der Umsatz mal eben um 100 % verdoppelt. Ob dies allerdings den Inhabern oder den Maedels, die dort arbeiten zugute kommt, weiss man nicht. Ich bin allerdings der Meinung, dass dies nicht in Ordnung ist.
Wegen diesem weltbewegenden Ereignis machst du so ein Fass auf? Ab und zu denke ich, dass manche Leute lieber daheim bleiben sollten. Schick mir ne PN mit deiner Bankverbindung, ich ersetze den Schaden. Und dann lass die Leute, die du mit dem Thema beschäftigst, in Ruhe.

Ist doch eh alles saubillig, zumindest gemessen an deutschen Preisen. Und wenn mal jemand etwas mehr schnappt, sei es drum. Die Leute wollen auch leben und nicht nur zugucken, wie gut es den Touris geht.
43 Beiträge · seit 201831. Dez. 2018 · #5
Oder das ganze unter Zuschlag für Kleinstmengen verbuchen. Die Waage sieht so aus, als ob man auf andere Mengen eingestellt ist.
1'680 Beiträge · seit 200731. Dez. 2018 · #6
mypinkbumper schrieb:... auf der Waage mit 6 KG gemessen.
[....]
Die Tasche wog, was sich nachher auf der Nampost Waage heraus stellte, 2,9 KG.
und das hätte welchen Unterschied gemacht .... 7,50EU* zu 15 EU? und damit dann insgesamt welchen prozentualen Anteil am Gesamtreisepreis? 😗 😣




* Preis nur geschätzt 😉
lG und bleibt gesund! M@rie M@rie's on the road again - Namibia-Botswana 2012 "Es kommt nicht darauf an, ob du gewinnst oder verlierst, es kommt nur darauf an nicht aufzugeben!" ~ "It always seems impossible until it is done." Nelson Mandela ~
1'014 Beiträge · seit 201631. Dez. 2018 · #7
Daß man keine Lust hat, sich für dumm verkaufen zu lassen, kann ich schon verstehen. Da bin ich auch kein Freund von (egal, wieviel Prozent der Reisekosten es sind).
Aber Gott und die Welt damit befassen inklusive Polizei und Tourismusstelle und dann noch eine "Reisewarnung" hinterherschieben finde ich ein kleines bißchen überzogen.

Yanjep
904 Beiträge · seit 201031. Dez. 2018 · #8
yanjep schrieb:Daß man keine Lust hat, sich für dumm verkaufen zu lassen, kann ich schon verstehen. Da bin ich auch kein Freund von (egal, wieviel Prozent der Reisekosten es sind).
Aber Gott und die Welt damit befassen inklusive Polizei und Tourismusstelle und dann noch eine "Reisewarnung" hinterherschieben finde ich ein kleines bißchen überzogen.

Yanjep[/Quote

Wenn ich es gleich merke, wehre ich mich sofort. Der Rest läuft unter „clever gemacht“, manchmal lacht man ja später sogar drüber. Außerdem ist dreckige Wäsche immer schwerer als saubere.
517 Beiträge · seit 201831. Dez. 2018 · #9
Hallo,
manchmal muss man eben auch mal die Keule raus holen und selbst bei Kleinigkeiten Krach machen.... Sonst verbreitet sich das Lauffeuer noch schneller nach dem Motto, wenn der das so macht und es klappt, dann mache ich das auch. Und der Touri oder einfache Kunde bleibt der ewige A...….
Leider ist Namibia ein Verkäufermarkt und der Kunde hat es schwerer. Da kann schon eine Negativerfahrung seitens der Betreiber zum Nachdenken verhelfen - wobei ich glaube, das da in Namibia Hopfen und Malz verloren ist...…
Da habe ich in Bezug Service in Zimbabwe und Südafrika ganz andere Erfahrungen gemacht.
Aber für manche Leute scheint 50x eine Kleinigkeit Touriaufschlag mehr gezahlt zu haben immer noch nur 1x eine Kleinigkeit zu sein.
VG
zuletzt bearbeitet 31. Dez. 2018
904 Beiträge · seit 201031. Dez. 2018 · #10
Die Unterschiede zwischen den genannten Ländern sind mir bisher nicht aufgefallen. Bisher hat es in jedem Land mal jemand probiert.

Was die Menschen in Afrika in erster Linie mit Touristen in Verbindung bringen, ist nun mal das Geld, da braucht man sich nichts vorzumachen. Würde jede(r) von uns in der Lebenssituation vermutlich auch tun.

Grüße
Ebi
1'335 Beiträge · seit 200631. Dez. 2018 · #11
Ich finde den Beitrag von Mypinkbumper gerechtfertigt.
Man hat uns vor Jahren auch schon beim Ausreisen aus der Kalahari noch einmal 300 Pula abgenommen, die waren kein Geldwerk für mich, aber symbolisch hatte das viel zu bedeuten. Und so ist das auch.
Es geht um eine ethische Frage.

Was ich weniger gerechtfertigt finde, ist dass jetzt darauf rumgehackt wird.
Dann kommt es sogar zu Denunziationen, dass Mypinkbumper gar eine Reisewarnung ausgesprochen habe.
Das hat sie nicht!

Also ich bin überrascht, wie hier einige reagieren. Wenn die betreffenden Personen den Thread für überflüssig halten, dann sollen sie sich einen anderen Thread durchlesen.
Und weil ihnen offensichtlich die Handlungen von mypinkbumper nicht gefallen, wird kritisiert und zwar auch auf persönlicher Ebene.
Das Verhalten einiger Forumsmitglieder in diesem Thread finde ich absolut unhöflich.
0
896 Beiträge · seit 201701. Jan. 2019 · #12
Was mir immer gegen den Strich geht, ist diese dumme Argumentation in Bezug auf den Gesamtpreis der Reise. Da hat eines mit dem anderen überhaupt nichts zu tun. Im Gegenteil - es ist einfach nur arrogant ! Man zahlt großkotzig angenommene 7,50 € .... 😕

Es ist eine Frage der Fairness - nicht mehr und nicht weniger. Heute doppeltes Gewicht, es meckert keiner. Dann noch 1 kg mehr... etc Wie weit kann man gehen ? Ich hab schon vor 30 Jahren in Ägypten erlebt, wohin so eine Haltung führt. Da wurde den dummen Touristen für eine 3 km Taxifahrt umgerechnet 10 € abgeknüpft - wie gesagt, vor 30 Jahren ! Aber was sind schon 10 € in Bezug auf den Preis, den die Reise kostet 😛 Wir Geizkragen sind jedenfalls zu Fuß gegangen ....
Liebe Grüße Makra
904 Beiträge · seit 201001. Jan. 2019 · #13
Naja, das ist ein Forum, da kann ja jede(r) seine Meinung kund tun. Kann man auch ohne Wörter wie „dumm“ machen.

Ich habe etwas Zweifel an der ganzen Geschichte und finde das, was daraus gemacht wurde, völlig überzogen. Um den Unterschied zwischen 3 und 6 kg zu bemerken, brauchen viele Leute auch keine Waage.
16,9k Beiträge · seit 201201. Jan. 2019 · #14
Ich halte diese Geschichte sehr wohl für glaubwürdig, da viele der Angestellten - mangels Bildung - überhaupt keinen Bezug zu Zahlen und Maßen haben.

Ein Beispiel aus der aktuellen Reise: wir sitzen in Otjiwarongo in einem Lokal und wollen die Rechnung bar begleichen. Unter den Scheinen auch ZAR, die wollte die Bedienung partout nicht annehmen.....

Ein Beispiel aus dem letzten Urlaub: wir kauften im Spar in Swakopmund 10 Geschenkpackungen Kalahari-Salz, die Packungen wurden vor dem Scanner gerüttelt und geschüttelt, die beiden Einpackerinnen griffen von hinten auch mal "helfend" ein und rüttelten und schüttelten...

Ergebnis => 23 Packungen auf dem Kassenbon. Das fällt überhaupt keinem auf, dass da plötzlich 1000 N$ zuviel auf der Rechnung sind und das Mädel an der Kasse (und da sitzen noch die besseren) wusste gar nicht was wir von ihr wollten, als wir das reklamierten.

Jetzt musste das Ganze wieder storniert werden, dazu musste aber der Supervisor kommen....

Hinter uns stand ein Mann, der wollte Speiseeis kaufen, den habe ich dann umgleitet und erklärt, dass das hier noch dauert bis zur Klärung - und wenn er lieber Eis als Suppe haben wollte, er sich doch vielleicht wo anders anstellt. Auch das sehen die einfach nicht.

LG
Logi
Themenstarter11 Beiträge · seit 201813. Jan. 2019 · #15
Also wenn ich zum Metzger gehe und 1 KG Steaks bestelle und bezahle will ich in der Tüte nicht nur 500 Gramm haben oder einen Tag einen Gartner beschaeftige, der aber die Haelfte des Tages sich im Keller versteckt.

Nichts anderes ist es mit dem Waeschesalon. Warum sollte man das Doppelte bezahlen ? Und sicherlich reden wir in meinem konkreten Fall von keiner Unsumme. Aber dennoch ist es nicht richtig.

Und spaetestens wenn Kunden schon mit ihren eigenen Waagen kommen, sollte es der Supervisorin vor Ort mehr als klar sein, dass mit der dortigen Waage etwas nicht stimmen kann.

Und wie schon jemand so schön geschrieben hat: wer diesen Thread als ueberfluessig erachtet, kann ja einfach weiter scrollen 🙂