Reiseplanung Simbabwe & Mosambik

12 Antworten · 2'934 Aufrufe · gestartet 25. Nov. 2018 von Hintef
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Themenstarter42 Beiträge · seit 200925. Nov. 2018 · #1
Hallo liebe Fomis,

Wir planen unsere erste Mosambik Reise.

Wir starten in Windhoek und fahren über Botwana nach Simbabwe.
Einreise in der Nähe von Plumtree. Über great Simbabwe nach Mutare. Dort in La Rochelle übernachten und am nächsten Tag über die Grenze nach Mosambik. Übernachtung am See nähe Msika. Dann Richtung Beira. Die Küste runter nach Pomene. Weiter entlang der Küste und nach Süd Afrika ausreisen.
Wir haben einen Monat Zeit.
Reisezeit, Januar 2019
Fragen: Ist diese Route in dieser Zeit mit einem 4x4 machbar bzw empfehlenswert?
Erfahrungsberichte mit Wetter, Grenzen und Sicherheit?
Verbesserungsvorschläge sind sehr willkommen.
Gruß Frank
517 Beiträge · seit 201825. Nov. 2018 · #2
HI,
wenn du dich sputest und nicht wegen Spritmangel in Zimbabwe auf der Strecke festhängst, kann man das machen. Aber nur für Leute, die liebend gerne Auto fahren und der Weg das Ziel ist. Gehöre selber dazu und dennoch würde ich es in 4 Wochen so nicht machen.
VG
Themenstarter42 Beiträge · seit 200925. Nov. 2018 · #3
Kannst Du das erläutern? Die Strecke ist da 5000 km. Hatte bislang keine Bedenken über die Länge der Strecke. Habe ca 250 l Diesel dabei.
517 Beiträge · seit 201825. Nov. 2018 · #4
Neee das kann ich nicht erläutern, weil ich gar nicht weiß was du erleben willst und welches Land dein Schwerpunkt sein soll..……

250 Liter klingt viel - mein Focus hier verbraucht 5 Liter, ein HZJ V8 vielleicht 15 Liter.....
VG
zuletzt bearbeitet 25. Nov. 2018
18 Beiträge · seit 201826. Nov. 2018 · #5
Hintef schrieb:Kannst Du das erläutern? Die Strecke ist da 5000 km. Hatte bislang keine Bedenken über die Länge der Strecke. Habe ca 250 l Diesel dabei.
Hast Du Bestechungsgelder mit ins Budget eingerechnet? Rechne in Zimbabwe mal mit vielen Polizeistopps wo die Beamten dann Geld, bevorzugt US-Dollar aber auch Rand, von Euch haben wollen. Daher fahr ich da lieber mit dem Bus, aber beim letzten mal als ich da mit dem Auto vom Bergewek nach Harare fuhr, hatten wir so einen Fall.
828 Beiträge · seit 201627. Nov. 2018 · #6
Hallo Frank

Etwas Eigeninitiative sollte schon sein.

Hock dich einmal hin und plane die Route mit Google Maps grob. Dann wirst du schnell sehen, dass sie viel zu lange ist. Nimm ggf. eine Abkürzung durch den Krüger, oder starte von Jo'burg.

Ich nehme an, du hast zur Recherche auch nie ein Klimadiagramm bemüht. Januar ist eher ungeeignet für Mozi, dann hast du in der Regel die höchsten Niederschläge.

Roadblocks in ZIM gib es nur noch sehr wenige, nur noch alle 100km Radius ist einer erlaubt.

https://www.herald.co.zw/police-scrap-spot-fines-reduce-roadblocks/

.... und bei meinen vielen Aufenthalten habe ich noch nie schlechte Erfahrung mit der Polizei (Bestechung) gemacht.

lg Maputo
zuletzt bearbeitet 27. Nov. 2018
1'557 Beiträge · seit 201127. Nov. 2018 · #7
Guten Morgen Frank,
das klingt wirklich nach Hardcore 😉 , überlege dir, ob du wirklich durch Zim fahren willst. Die Situation wird zwar besser, aber Dieselmangel und leere Regale in den Supermärkten erschweren ein gutes entspanntes Reisen. Viele Menschen betteln oder erzwingen sich Lebensmittel. Wir trafen im August in Mosambik Einheimische aus Simbabwe, die uns das berichteten. Außerdem musst du viele Dollar bei dir haben, aus den ATM`s erhälst du sie nicht. Zim führt gerade eine neue Währung ein, den aktuellen Stand kenne ich nicht. Die Polizeisperren sind meines Erachtens kein Problem mehr. Wir hatten bei einer Durchfahrt mal 20 Roadblocks, wurden aber nur beim 21. Mal angehalten und nach Waffen befragt.
Mozambik hat die Regenzeit im Januar, aber wir hatten auch im Juli/August häufiger Regen, was ungewöhnlich ist. Es ist ein wunderschönes Land, vor allem wenn ihr ans Meer wollt.
Fahrt ihr von MOZ nach Namibia zurück oder gebt ihr den Wagen in Jo`burg ab? Wir sind in Jo`burg gestartet und haben nach 6 Wochen den Wagen in Windhoek gelassen. Es sind ein paar Kilometer zu fahren!

Liebe Grüße
Biggi
Meine Reiseberichte
124 Beiträge · seit 200627. Nov. 2018 · #8
Hallo Frank,

wir sind Deine geplante Reise so in etwa im Oktober/November 2018 ohne Probleme und vollkommen stressfrei gefahren (5.740 km). Wir haben nichts vorgebucht, übernachtet haben wir auf Campingplätzen, war alles problemlos vor Ort buchbar. Wir waren 30 Tage unterwegs, sind über Vic Falls gefahren, Beira haben wir allerdings ausgelassen. Die Aufteilung war in etwa so:

5 Tage Namibia
3 Tage Botswana
5 Tage Zimbabwe
12 Tage Mosambik
5 Tage Südafrika

Sowohl die Grenzübertritte als auch die roadblocks waren kein Problem. Die Polizisten waren sowohl in Zimbabwe als auch in Mosambik sehr höflich und zuvorkommend, meistens wurden wir durchgewunken. Kein Vergkeich zu unserer Reise im Jahr 2012.
Vielleicht ist es besser, Du besorgst das Visa für Mosambik schon in Deutschland (siehe unseren Bericht hierzu).
Das Wetter war bei uns prima, 30 Tage ohne Regen haben wir so auch noch nicht erlebt. Wie das Wetter im Januar wird, wissen wir natürlich nicht, aber wir denken, dass die Regenzeit schon a bisserl zum Tragen kommt.
Viele Grüße
Alexandra und Rainer
Themenstarter42 Beiträge · seit 200927. Nov. 2018 · #9
Hallo Alexandra & Rainer,

danke für die Einschätzung der Reisepläne. Uns ist klar das es viel Regen geben wird auf der Strecke. Haben aber die Hoffnung das es am Strand auch öfter mal schönes Wetter gibt. Wir kennen den Norden von Simbabwe recht gut und haben in den letzten Jahren ähnliche Erfahrungen gemacht wir ihr.
Unser Schwerpunkt soll die Küste von Mosambik sein. Anschließend gehts nach Johannesburg wo wir dann unser Auto parken werden.

VG
Frank
Themenstarter42 Beiträge · seit 200927. Nov. 2018 · #10
Danke für den guten Tipp.
Hab gerade mit der Botschaft in Berlin gesprochen.
Das wird knapp mit der Zeit da wir schon in kürze fliegen.
Nehme aber den Antrag in Landessprache mit. Den hat die Botschaft mir schon gesendet.
Für den Fall das die die Formulare wieder nicht finden. Aber ich weiss ja jetzt wo die liegen dank eueres Berichts:)
VG
Frank
Themenstarter42 Beiträge · seit 200927. Nov. 2018 · #11
Danke Biggi für deine Nachricht.

Wir lassen das Auto dann in Jo-burg und brauchen somit nicht mehr zurück nach Windhoek.

VG
Frank
53 Beiträge · seit 201030. Nov. 2018 · #12
Hallo Hintef,
ich würde als entspanntesten Grenzübergang Pandamatenga vorschlagen.
Bei unseren vier Besuchen in ZIM haben wir noch nicht einen Cent Bestechungsgeld bezahlt!
Ende Dezember kann ich mehr berichten:-)
VG
Hamwi
904 Beiträge · seit 201030. Nov. 2018 · #13
Hintef schrieb:Danke Biggi für deine Nachricht.

Wir lassen das Auto dann in Jo-burg und brauchen somit nicht mehr zurück nach Windhoek.

VG
Frank
Hallo Frank,

wo stellst du euer Auto in Joburg unter?

Polizei: die Geschichten, die da ein paar Leute erzählen, gab es tatsächlich mal. Aktuell brauchst du dir keine Gedanken zu machen. Versteh nicht, warum man olle Kamellen breit treten muss, obwohl diverse aktuelle Meldungen hier im Forum das Gegenteil berichten.

Dennoch: Entfernung ist deftig, unter einer entspannten Zeit kann man schon was anderes verstehen.

Frohe Reiseplanng!

Grüße
Ebi
zuletzt bearbeitet 30. Nov. 2018