TATanja73Themenstarter95 Beiträge · seit 201817. Nov. 2018 · #1
Hallo zusammen, nachdem ich schon unzählige Stunden bei euch im Forum gestöbert habe und unsere Pläne nun konkreter werden, habe ich mich bei euch angemeldet.
Wir - mein Partner und ich (beide 45 Jahre) sind seit 1.5 Jahren mit dem "Afrika-Virus" infiziert, nachdem wir im April 2018 mit 2 Kindern im 4x4 Namibia erkundet hatten (Übernachtung in Lodges, nicht Camping). Es hatte mir aufgrund der Weite, Natur, Tierwelt quasi "den Ärmel reingekommen"... Da wir Beide sehr naturverbunden sind und auch gerne Abenteuer bestreiten, ist der innige Wunsch aufgekommen (vor allem bei mir), Botswana im 4x4 mit Dachzelt zu bereisen (am liebsten unabhängig, ohne Gruppe). Der Plan wäre, die letzten 2 Oktoberwochen 2019 (ja, leider haben wir nicht mehr Zeit zur Verfügung) eine Rundreise in Botswana zu machen (vor allem Maun, Moremi, Chobe...).
Wie gesagt würden wir gerne am Liebsten alleine im 4x4 unterwegs sein und mit Dachzelt übernachten. Wir haben grundsätzlich keine riesigen Offroad (Sand, Wasser etc) - Erfahrung, sind jedoch sehr geübte Autofahrer und hatten in Namibia mit vielen Gravelroads, platten Reifen und kleines Sandstück bei Sossusvlei (ohne steckenbleiben überstanden) Erfahrungen sammeln können.
Beim Abklären, Durchlesen etc vieler Forenbeiträgen, im Internet etc und Abklärungen bei div. Reiseveranstaltern in der Schweiz (ich arbeite in der Reisebranche selber) bin ich momentan hin und hergerissen, ob wir diese Reise effektiv als unabhängige Selbstfahrerreise planen sollen/können oder ob wir uns (leider) doch einer begleiteten Selbstfahrerreise anschliessen sollten. Via einen CH-Reiseveranstalter kann man sogar in Maun ein 4x4 Offroad-Training absolvieren, was sicherlich hilfreich ist/wäre
Fragen hierzu: (ja ich weiss, ein paar wurden sicherlich schon in anderen Beiträgen behandelt, aber ich versuche, meine subjektive Unsicherheit aus der Welt zu schaffen)
- Ende Oktober (quasi fast am Anfang der Regenzeit) ist der Norden Botswanas für "quasi Offroad-Anfänger" machbar? Oder muss ich bereits mit tiefen Wasserstellen rechnen? - Würdet ihr euch, wenn ihr noch "Offroad-Anfänger" seid, eine solche Tour zu zweit, ohne Begleitung zutrauen? Weshalb würdet ihr euch dafür/dagegen entscheiden? - Müsste ich Ende Oktober auf den "Haupt-Achsen" (Moremi, Chobe, Kwai, Savuti) effektiv damit rechnen, dass am selben Tag niemand mehr vorbeikäme, welcher uns im Notfall (steckenbleiben) helfen könnte? - wenn ich vom Vermieter ein Satellitentelefon dabei habe, wer würde dann bei einem Notfall helfen können? Der Vermieter selbst?
Ich bin grundsätzlich sehr abenteuerlustig (schätze aber immer die Risiken ab), kann aber hier momentan nur schwierig abschätzen, inwieweit unser Plan ein zu grosses Risiko für uns wäre (mit unserer "Erfahrung"). Mein Wunsch, diese Reise durchzuziehen, ist sehr hoch, weshalb ich eigentlich alles daran setze, meine Unsicherheit betr "Restrisiko" zu minimieren, resp auszuschliessen.
Wart ihr allenfalls auch Offroad-Anfänger und habt ihr euch dem Abenteuer gestellt und habt es nicht bereut? Oder wärt ihr im Nachhinein besser/lieber nicht auf eigene Faust gereist, weil ihr effektiv eure Fahrkünste/Erfahrungen überschätzt hattet und in wirklich schwierige Situationen gekommen seid?
Ich hoffe, ich konnte meine "Restbedenken" etwas deutlich mitteilen und hoffe, ihr könnt mir helfen, diese allenfalls aus der Welt zu schaffen.
Danke euch für eure Inputs (von Anfängern und von Erfahrenen)
Hallo Tanja, da hänge ich mich mal dran und lese mit. Wir sind im August 2020 in der Region unterwegs, ebenfalls mit Dachzelt als Selbstfahrer. In Botswana fährt man halt weitgehend offroad, während Namibia ja keine besondere Herausforderung ist. Das muß man wissen und sollte das auch bewältigen können. Probieren sollte man das vorher, es gibs ja auch in Europa Offroadparks. Viele Spaß beim Planen!
LG Marcus
TATanja73Themenstarter95 Beiträge · seit 201817. Nov. 2018 · #3
Hallo Marcus Es ist mir klar, dass wir zumeist effektiv offroad unterwegs sein würden und man dieses Offroad-Fahren nicht mit Namibia vergleichen kann. Das mit dem "bewältigen" ist ja eben die Sache: grundsätzlich traue ich es uns schon zu, aber was, wenn ich uns aufgrund meines grossen/riesigen Wunsches, diese Reise zu machen, zu "hoch" einschätze?
Aufgrund meines alten Jobs hatte ich diverse Fahrtrainings hier zu Hause, bin/war wirklich oft am Autofahren und bin keine ängstliche, unsichere Autofahrerin (mein Partner auch nicht). Ja, wir würden auf jeden Fall das 4x4 Offroad-Training in Maun machen (welches ich wie erwähnt über einen CH-Reiseveranstalter mitbuchen könnte) und ja, wir sind abenteuerlustig und uns auch gewissen Gefahren bewusst... FRAGE: Reicht dies aus, um "ohne grösseren Probleme" durchzu kommen?
Deshalb meine Frage an euch alle, ob ihr mit denselben Gedanken auch konfrontiert wart und wie ihr euch entschieden habt...
Liebe Grüsse, Tanja
GinaChris4'984 Beiträge · seit 201617. Nov. 2018 · #4
Hallo Tanja, und willkommen hier!
Für jeden war es einmal das erste Mal 😉 auch für uns. Es ist auch in Botswana kein wirkliches off-road fahren, weil du dich ja nur auf bestehenden Wegen bewegen, und keinesfalls einfach irgendwie quer in die Landschaft fahren darfst. (s. Parkregeln) Im Oktober ist der Normalfall nicht kritisch im Moremi. Ich denke, wichtig ist, dass beide in der Lage sind das Fahrzeug zu lenken, und im Falle des Falles wissen, was zu tun ist, und wie man mit dem Equipment umgeht. MMn gehört ein Sat-Tel zur Grundausstattung. Ebenso eine Liste mit Tel-Nrn. um Hilfe jeder Art anzufordern. Im Moremi, auf den Hauptpisten, ist die Chance groß, dass dir ein anderer vorbeikommender Wagen hilft, falls notwendig. Ansonsten gibt es ausreichende Möglichkeiten an Personen in Maun, die professionelle Hilfe für steckengebliebene Fahrzeuge anbieten. (TelNrn im Vorfeld raussuchen und notieren!) Wir persönlich würden keine Gruppenreise buchen, da wir gerne selbst entscheiden wie lange wir wo bleiben, und weil man sich die Mitreisenden ja nicht im Vorfeld aussuchen kann. Es soll ja da schon böse Überraschungen gegeben haben... 😉 Darüber hinaus, können wir uns nicht vorstellen die Einsamkeit, zB im CKGR gegen die Anwesenheit einer Gruppe eintauschen zu wollen. Persönlich würde ich das Fahrtraining nicht erst im Urlaub, sondern bereits daheim absolvieren, um das Ganze entspannter angehen zu können. Gruß Gina
Hallo Tanja, dies hier http://www.pistenkuh.de/1/shop/off-road-dvd.html hat sich als äußerst nützlich erwiesen......... Ich würde mich sehr, sehr bald an die Buchungen machen..........und keinesfalls eine Gruppenreise ... Gruß + frohes Planen Friederike
TATanja73Themenstarter95 Beiträge · seit 201817. Nov. 2018 · #6
Hallo Gina, danke für deine Ausführungen. Das unterstützt mein Vorhaben ja eigentlich sehr, was du hier schreibst 🙂
Betreffend Fahrtraining habe ich schon mal grob im Internet geschaut, bin aber hier in der Schweiz noch nicht grade so richtig fündig geworden. Die Frage ist auch: gibt es hier Trainings, wo man "die gleichen" Verhältnisse simulieren/trainieren kann, wie sie in Botswana vorkommen könnten - sprich Fahren in tiefen Sandpisten, Steckenbleiben im Sand/Wasser etc etc... ein "normales" Offroad-Training ohne Botswana-Situationen nützen ja nur halbwegs, denke ich...
Liebe Grüsse, Tanja
TATanja73Themenstarter95 Beiträge · seit 201817. Nov. 2018 · #7
Hallo CuF Vielen Dank für den Hinweis betr "Pistenkuh" - werde mich dort mal schlau machen...
GinaChris4'984 Beiträge · seit 201617. Nov. 2018 · #8
Hallo Tanja,
dich in deinem Vorhaben ohne Gruppe zu fahren zu bestärken, war mein Plan 🙂 Ich bin zwar keine Schweizerin, aber das habe ich auf Anhieb im Inet gefunden > http://4x4-exploring.ch/de/kurse/offroad-grundkurs Beinhaltet auch Wasserdurchfahrten, und Fahren auf Sand. Gruß Gina
TATanja73Themenstarter95 Beiträge · seit 201817. Nov. 2018 · #9
Hallo an alle, die mir schon geschrieben haben
Falls ich in der CH (und mit DVD Pistenkuh) ein geeignetes Offroad-Training finden würde, denkt ihr wir könnten auf das 4x4 Training, welches wir in Maun über den Veranstalter buchen könnten, verzichten? Im Beschrieb steht: fahren in tiefem Sand/Schlamm, fahren durch Wasser, richtige Benutzung Gangschaltung, Umgang mit wilden Tieren, Reifen wechseln, Bergung aus Sand/Schlamm/Wasser
Hat jemand von euch "nur" mit dem europäischen Training eine solche Tour schon absolviert? Ich frage deshalb, weil ich für das Training sicherlich 1 Nacht in Maun mehr einplanen müsste (dauert 1/2 Tag).
TATanja73Themenstarter95 Beiträge · seit 201817. Nov. 2018 · #11
Hallo Logi, das habe ich vorher mit Spannung gelesen... Ob das jetzt meiner Entscheidungsfindung wirklich in die richtige Richtung (die da ja wäre, dass ich überzeugt bin vom alleine Reisen, ohne Gruppe...) verhilft???
werwolf143 Beiträge · seit 200717. Nov. 2018 · #12
Sorry Leute, die Frage gehört eigentlich nicht in diesen thread aber ich finde nicht den richtigen. Weiss jemand, wo ich in GABORONE permits für Mabuasehube erhalten kann? Zum Thema: Ich (jetzt 76 Jahre alt) reise seit 25 Jahren unbegleitet durch NAM, BOT, ZA. Nötig ist, sich vorher über das Wetter und die Befahrbarkeit der Routen zu informieren. In der Regenzeit kann Maun - Kasane durch die Parks unpassierbar sein. Selbst die Kalahari! Begleitung braucht man aber nur, wenn man nicht fahren kann oder touristische Infos braucht. das Sicherheitsrisiko ist gering.
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werwolf143 Beiträge · seit 200717. Nov. 2018 · #13
Falls du noch nie 4x4 offroad gefahren bist, ist eine Einweisung vielleicht sinnvoll. Kosten/Nutzen hängt vom Anbieter ab. Da gibt es gute und andere.. In der Trockenzeit kommt man mit einem gutem Auto auch so durch.
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Blende18.21'165 Beiträge · seit 201717. Nov. 2018 · #14
Hallo Tanja,
wir waren zu zweit (Ende 30, also nicht so weit von euch weg) dieses Jahr mit exakt denselben Vorkenntnissen in Botswana. Zwar Ende September bis Mitte Oktober und erste Regenfälle kamen 2 Wochen nachdem wir weg waren, aber die muss man da auch noch nicht erwischen und waren wohl auch machbar.
Wir haben damals ein Fahrtraining ohne Tiefsand vor Namibia gemacht und hätten es natürlich für Namibia nie gebraucht. Für Botswana auch nicht wirklich, aber es gibt einem etwas Sicherheit wenn man mal durch eine Grude fährt und der Wagen sich neigt, dass man sich noch locker im grünen Bereich befindet. 🙂
Wir sind nie stecken geblieben, Wasser war kein Problem, aber wir sind auch dem Leitsatz gefolgt "Wenn man es umfahren kann, dann macht man das auch." >> ehrlich gesagt, ich hätte gerne jede Wasserdurchfahrt genommen und bin da auch nicht ängstlich, aber es ist halt einfach dämlich für 20 Sekunden Nervenkitzel den Urlaub unnötig zu riskieren. Also waren wir einfach besonnen unterwegs.
Was ihr natürlich machen könnt, auch wenn die Miete dann etwas teurer wird und ihr ggf. mehr Sprit verbraucht, ihr schaut nach einem Automatik-Wagen. Dann braucht ihr euch nicht um's Schalten zu kümmern, sondern könnt euch voll und ganz auf's Fahren konzentrieren. Das hat auch den schönen Nebeneffekt, dass auch der Fahrer etwas mehr Aufmerksamkeit der Umgebung schenken kann.
@ Fahrtraining Maun Ich würde das nicht machen. Da bist du mit einem Trainer hier besser beraten. Du verstehst alles und der zeigt dir auch ein paar Besonderheiten der 4x4 Fahrzeuge und ggf. Kniffe und Tipps auf was man bei der Wagenübernahme achten sollte. (war zumindest bei uns so)
GinaChris4'984 Beiträge · seit 201618. Nov. 2018 · #15
OT
werwolf schrieb:Sorry Leute, die Frage gehört eigentlich nicht in diesen thread aber ich finde nicht den richtigen. Weiss jemand, wo ich in GABORONE permits für Mabuasehube erhalten kann? Zum Thema: Ich (jetzt 76 Jahre alt) reise seit 25 Jahren unbegleitet durch NAM, BOT, ZA. Nötig ist, sich vorher über das Wetter und die Befahrbarkeit der Routen zu informieren. In der Regenzeit kann Maun - Kasane durch die Parks unpassierbar sein. Selbst die Kalahari! Begleitung braucht man aber nur, wenn man nicht fahren kann oder touristische Infos braucht. das Sicherheitsrisiko ist gering.
Department of Wildlife & National Parks, Gaborone Adresse: Millennium Office Park, Gaborone, Botsuana Telefon: +267 397 1405
Gruß Gina
marimari2'240 Beiträge · seit 201118. Nov. 2018 · #16
Hallo, Botswana ist super touristisch - da würde ich a) keine Fahr- Trainings machen b) in der Trockenzeit auf normalen Wegen - auch im Chobe, Moremi) kein Satelliten - Tel mitschleppen. Bewegt man sich nicht alleine in die Pampa (ab von Wegen) trifft man so viele Leute unterwegs, die helfen können Wir haben 2 Ladies aus Holland im Moremi ständig aus der Patsche geholfen: 1) im Sand stehen geblieben, rausgezogen 2) alle Küchenutensilien aus dem Auto verloren, aufgenommen und an den Camping gebracht 3) glühende Holzscheite (vom Vorabend-Feuer, die mal locker nach oben geworfen wurden) verursachten einen Flächenbrand auf deren Avis Camper, den Löschtrupp gespielt
Zum Teil fährt man ja wirklich fast Einerkolonne durch die Parks.
Bucht, geniesst u. schaltet beim Reisen das Hirn ein. Mehr braucht es meiner Meinung nicht.
Nehmt genug Wasser mit - das ist das Wichtigste.
PS: wir hatten ein Satelliten-Tel dabei - als wir es eingeschaltet haben, ging nix. Gruss aus Züri, M.
TATanja73Themenstarter95 Beiträge · seit 201818. Nov. 2018 · #17
@ Gina: DVD von Pistenkuh ist schon bestellt 🙂
@ Blende 18.2: Danke für deine Informationen. Ist klar, dass wir sicherlich auch kein Risiko eingehen würden (Wasserdurchfahrt statt Umfahrung....), obwohl wir in Namibia jeweils grossen Spass hatten, das Auto so dreckig wie möglich zu halten (Wasserlöcher extra durchfahren....), so dass kaum noch das Nummernschild erkenntlich war. Ich werde mich sicherlich mal genauer um ein 4x4 Training hier in der CH kümmern.
@ Marimari: das kling ja fast so, als würde man im "Entenmarsch" durch die Parks fahren. Wir würden uns sicherlich nicht abseits der offiziellen Strassen/Pfaden bewegen. So wie du schreibst, müssen wir uns da somit eigentlich gar keine Sorgen machen, keine Hilfe zu bekommen. "bucht, geniesst...." so wie du geschrieben hast: das klingt super klar und einfach. "Leider" bin ich eine Person, welche sich jeweils (vielleicht zu viel) absichern will.... Züri ist übrigens ganz nah von uns 🙂
Wir werden somit unser Routing als alleinige Selbstfahrer in Angriff nehmen und Planen/Buchen - versuchen, ein 4x4 Training in der CH zu finden, DVD von Pistenkuh zu Gemüte führen..... und euch alle ansonsten anrufen, wenn wir im Schlamm/Dreck steckenbleiben 🙂
marimari2'240 Beiträge · seit 201118. Nov. 2018 · #18
Tanja73 schrieb:@ Gina: DVD von Pistenkuh ist schon bestellt 🙂
@ Blende 18.2: Danke für deine Informationen. Ist klar, dass wir sicherlich auch kein Risiko eingehen würden (Wasserdurchfahrt statt Umfahrung....), obwohl wir in Namibia jeweils grossen Spass hatten, das Auto so dreckig wie möglich zu halten (Wasserlöcher extra durchfahren....), so dass kaum noch das Nummernschild erkenntlich war. Ich werde mich sicherlich mal genauer um ein 4x4 Training hier in der CH kümmern.
@ Marimari: das kling ja fast so, als würde man im "Entenmarsch" durch die Parks fahren. Wir würden uns sicherlich nicht abseits der offiziellen Strassen/Pfaden bewegen. So wie du schreibst, müssen wir uns da somit eigentlich gar keine Sorgen machen, keine Hilfe zu bekommen. "bucht, geniesst...." so wie du geschrieben hast: das klingt super klar und einfach. "Leider" bin ich eine Person, welche sich jeweils (vielleicht zu viel) absichern will.... Züri ist übrigens ganz nah von uns 🙂
Hallo Tanja, meiner Meinung schon 😉 vor allem wenn man sehr verantwortungsbewusst ist 😉 Wichtig ist, sich ein paar Lektüren wie z.B. Pistenkuh oder YouTube zu Gemüte zu führen. Das genügt meiner Meinung nach völlig. Im Moremi Luftdruck in den Reifen den Pistenverhältnissen anpassen u. gut ist. Geniesst es, Gruss Mari
Ein bisserl Pistenkuhen und YouTuben. Danach eine gesunde Menschenverstand und alles wird gut gehen. Das gesunde Menschenverstand hilft beide beim Tieren, Tiefsandfahren & Wasserdurchfahrten.
Wir waren diese Jahr "Botswana selbstfahrer Neulinge" ( ohne wirkliche 4*4 Erfahrung) und es ging alles ohne Probleme. Nächstes Jahr machen wir es wieder, schon gebucht. Ich hatte vor die Reise Respekt vor dem Fahren im Park, aber es war einfacher als ich dachte. Ok, vorallem die erste Wasserdurchfahrt hat was 🙂
/ Erik
Ps! Deutsch-Schwedish Schreibstil
Sadie1'835 Beiträge · seit 201519. Nov. 2018 · #20
Hallo, Für uns ging es Ende September 2012 zum ersten Mal als Selbst-Fahrer nach Bots. Wir hatten überhaupt keine Erfahrung mit Fahren im Tiefsand. Denk die wir sind nie steckengeblieben und hatten auch keine Wasserdurchfahrten. Vielleicht könnet ihr zwei Wochen früher fahren um so die kurze Regenzeit zu vermeiden? Das wäre dann eine Sorge weniger. Wenn du mal verstehst dass du Reifendruck niedrig machen musst und wie dem Gegenverkehr auf einem einspurigen Track ausweichen musst, ist das wohl das wichtigste. Wie oben erwähnt darfst du nicht off road fahren und die Tracks sind auf den GPS aufgezeichnet. Das erste Mal waren wir ohne Satphone und GPS unterwegs. Hatten nie Panne, haben uns aber ein paar Mal im Khwai verfahren und mussten uns an der Sonne orientieren!! Also der Sand ist nicht die einzige Gefahr. Habt ihr schon mal unter Wildtieren gecampt? Also im Moremi ist nichts eingezäunt und da kamen die folgenden Tiere nahe und manchmal im Dunkeln über den Camping Platz: Hippo, Ellies, wild dog, und viele Hyänen vor allem am South Gate. Und das sind die Tiere die wir gesehen haben, dabei hast du auch eine sehr lebendige Geräusch Kulisse die du vielmals nicht verstehst. Wichtig: genug Wasser im Auto auch für einige Tage, genug Benzin von Maun bis Kasane, und wissen wie du dich aus dem Sand ausbuddeln kannst auch wenn es Grosstiere in der Nähe hat, GPS, Satphone zu eurer Gewissenstille, Papierkarten, und eine sehr sehr starke und gute Beleuchtung für die Abenden am Feuer. Auch besser zu zweit ins Badehaus und zurück auf den Platz zu gehen. Lieber nicht aufs WC während der Nacht, sondern bereit sein das kleine Geschäft im Zelt zu verrichten....( wenn du tagsüber „musst“ dann hinter oder vorne, oder neben der Wagentür, da auch Crocs und andere Tiere gerne hinter und unter Büsche gehen, wie ich erlebt habe...) Also, wie du siehst, ist das Sandfahren nur eine der vielen Herausforderungen wenn du in der Natur von Bots unterwegs bist. Aber? Ich möchte grad sofort wieder los, es ist wirklich ein einmalig Schönes Erlebnis, aber eben, musst deinen good sense gebrauchen. Gruppenreise? Nei Danke! Das könnt ihr gut selber machen und mit Selbstvertrauen geht es sicher! Hoffe du berichtest wie es euch gehen wird für uns alle die zurück bleiben? Liebi Grüess vo Florida i ds Schwyzli vor Katrin