weinbeiserThemenstarter27 Beiträge · seit 201605. Nov. 2018 · #1
Hallo,
Ich möchte mich kurz vorstellen, wir, meine Frau und ich kommen aus Österreich und planen im Frühjahr 2019 zum 5. mal nach Namibia zu reisen. Das letzte Mal waren wir im Oktober 2017 für ca. 3 Wochen im Damaraland bzw. Kaokafeld. Wobei das Huanib Flussbett der nördlichste Punkt unserer Reise war. Wir fahren sehr gerne Off Road und ich glaube, dass wir uns in der Zwischenzeit ein bisschen auskennen, da wir immer mit einheimischen Freunden unterwegs waren, die uns immer Respekt vor der Natur und den Gefahren gelehrt haben. Dieses Mal bin ich mit 3 anderen Auto mit je 2 Personen unterwegs und ich bin für Routenplanung und Organisation zuständig. Das ist natürlich wieder ganz etwas anders und daher habe ich einige Fragen an die Namibia Profis. Unterwegs sind wir mit 4 Hilux Expedition 2.8 Hier wäre mein vorläufiger Plan.
1. Ist der Plan halbwegs sinnvoll? 2. Ist er auch zeitlich machbar? 3. Hättest ihr andere Vorschläge oder Verbesserungen? 4. Stimmt das wirklich, dass die Automatik Fahrzeuge im Gegensatz zu den Schaltern zwischen 7 bis 10 Liter mehr schlucken? Danke für eure Hilfe
Topobär5'479 Beiträge · seit 200905. Nov. 2018 · #2
Hallo Weinbeiser,
das macht den Eindruck einer sehr entspannten Reise und sollte zeitlich überhaupt kein Problem sein.
Ich würde etwas mehr Zeit und Strecke zwischen Sesfontein und Purros investieren - Ihr habt ja noch Reservetage. Giribes Plains und Ganamub sind lohnende Ziele. Rund um Purros kann man auch gut einen ganzen Tag verbringen.
Die Angeben zum Mehrverbrauch beim Automatik sind purer Unsinn. Der Mehrverbrauch ist bei modernen Automatikgetrieben nur noch minimal und auch nur vorhanden, wenn der Schaltwagen immer optimal geschaltet wird. Da dies nur selten der Fall ist, ist in der Praxis der Automatikwagen sogar meist sparsamer.
weinbeiserThemenstarter27 Beiträge · seit 201606. Nov. 2018 · #3
Hallo Thomas,
Danke für die rasche Antwort. Würdest du den Ganamub River Trail von Norden nach Süden , dann Hoanib River und dann den Obis River wieder Richtung Norden nach Puros? Glaubst du dass das Ende Mai machbar ist? Hast du rund um Puros ein paar Tipps:
Danke Klaus
Topobär5'479 Beiträge · seit 200906. Nov. 2018 · #4
Hallo Klaus,
wenn ich so viel Zeit wie Ihr hätte und die Gegend ausgiebig genießen wollte, würde ich bei Sesfontein in den Hoanib fahren, den Obias nach Norden und via Ganamub zurück in den Hoanib. Dann weiter bis Amsport im Hoanib und von dort nach Purros.
Rund um Purros bietet der Hoarusib reichlich Beschäftigung. Nach Süden der Canyon und nach Norden das weite Tal mit schönen Aussichtspunkten. In Tal und Canyon gibt es eine reiche Tierwelt.
Ich bin die Strecke schon im Mai gefahren, aber jedes Jahr ist anders. Also keine Garantie,
MAMarkus6151'042 Beiträge · seit 201607. Nov. 2018 · #5
Hallo Weinbeiser,
4. Stimmt das wirklich, dass die Automatik Fahrzeuge im Gegensatz zu den Schaltern zwischen 7 bis 10 Liter mehr schlucken?
also das sollte extrem übertrieben sein, es sein denn ein 3.0 bzw. 2,4 Liter Hilux würde zwischen 2 und 5 Liter auf 100 km verbrauchen, wenn es ein Schalter wäre. Mit dem Automatik hatte ich einen Verbrauch von 12 - 12,5 Liter auf 100 km, 4 Personen, viel Gepäck, zwei Dachzelte, Wassertank, Kühltasche etc.
Hallo Thomas,
Topobär schrieb: Die Angeben zum Mehrverbrauch beim Automatik sind purer Unsinn. Der Mehrverbrauch ist bei modernen Automatikgetrieben nur noch minimal und auch nur vorhanden, wenn der Schaltwagen immer optimal geschaltet wird. Da dies nur selten der Fall ist, ist in der Praxis der Automatikwagen sogar meist sparsamer.
das stimmt nur bedingt. Soweit mir bekannt ist, ist im Hilux in Afrika noch ein Automatikgetriebe der älteren Generation verbaut. Damit hast Du einen Mehrverbrauch von ca. 1-2 Liter auf 100 km gegenüber einem einigermaßen gut gefahrenen Schalter. Ein Automatikgetriebe wiegt auch in der Regel immer (zum Teil deutlich) mehr als ein Schaltgetriebe.
Beim Automatikgetriebe muss man aufpassen, dass man sich das Öl nicht überhitzt, denn sonst ist irgendwann der Vortrieb (wenn auch vorüber gehend) weg. Öl überhitzt man in der Regel dann wenn man so fährt wie wenn man beim Schalter die "Kupplung schleifen lassen würde" (ok das Ergebnis beim Schalter ist ungleich schlimmer -> verbrannte Kupplung) nur beim Schalter muss man das aktiv machen, während manche das beim Automatik einfach nicht merken, dass sich ein Problem anbahnt. Kommt man (z.B. im Sand) nur schwer voran, lieber die Untersetzung benutzen. 😉