TITinadaniaThemenstarter30 Beiträge · seit 201816. Okt. 2018 · #1Hallo zusammen,
seit Wochen lese ich wie eine Verrückte in eurem Forum, um unsere erste Namibia Reise für September/Oktober 2019 zu planen.
Viele Hinweise und Tipps konnte ich bereits nutzen (danke dafür, dass ihr alle so fleißig postet und von euren Erfahrungen berichtet), dennoch habe ich jetzt noch eine Frage, was die Route im Etosha betrifft. Wäre toll, wenn ihr mir da helfen könntet und eure Erfahrung teilen würdet.
Generell sieht unsere aktuell geplante Route so aus:
21.09.: Ankunft Windhoek (Mietwagen abholen)
22.09.: Weiterfahrt Kalahari zur Bagatelle Kalahari Game Ranch.
23.09. Weiterfahrt nach Sesriem/ Sossusvlei
24.09.: Namib Naukluft Park/Sossusvlei
25.09.: Weiterfahrt nach Swakopmund
26.09: Swakop
27.09.: Swakop bzw. Ausflug nach Walvis Bay
28.09.: Fahrt zur Vingerklip Lodge
29.09.: Fahrt nach Etosha
30.09.: Etosha
01.10.: Etosha
02.10.: Etosha
03.10.: Weiterfahrt Rtg. Watenberg
04.10: Weiterfahrt nach Windhoek
05.10.: Abflug abends Windhoek
Da wir von Westen kommen (Vingerklip Lodge) die Frage: macht es Sinn, die erste Nacht außerhalb (westlich) zu übernachten und nur nachmittags noch in den Etosha zu fahren?
Die zweite Nacht dann innerhalb des Etosha NP und zwar mit einem Chalet im Okaujejo Camp und die dritte Nacht wieder außerhalb ? Oder ist doch das Halali Camp die bessere Wahl? Ich bin bezüglich Etosha echt überfordert, obwohl ich jetzt schon so viel darüber gelesen habe. Sorry, wenn euch die "Ersttäter" sicherlich immer wieder die viel gestellten Fragen stellen... 😉
Freue mich sehr über eure Anregungen. Außerdem benötige ich noch eine aktuelle Unterkunftsempfehlung für Swakopmund, aber das poste ich in einem separatem Thread.
Vielen Dank schon mal vorab und viele Grüße
Tina
MAMarkus6151'042 Beiträge · seit 201616. Okt. 2018 · #2Hallo Tina,
Tinadania schrieb:
macht es Sinn, die erste Nacht außerhalb (westlich) zu übernachten und nur nachmittags noch in den Etosha zu fahren?
meiner Meinung nach macht das gar keinen Sinn. Ich würde schauen, dass ich in Okaukuejo für 2 Nächte etwas finde. Am Besten die Waterhole Chalets, damit man das Wasserloch auch richtig geniesen kann.
Tinadania schrieb:
Oder ist doch das Halali Camp die bessere Wahl?
Das kommt halt immer darauf an, wo gerade mehr Tiere auftauchen 😄
Jedenfalls ist das Wasserloch in Okaukuejo viel näher an den Hütten gelegen und man da geschwind auch Abends kurz hin laufen, dafür hat es dort tagsüber eher "Volksfest Character", abends wird es dann etwas ruhiger.
Tinadania schrieb:
Ich bin bezüglich Etosha echt überfordert, obwohl ich jetzt schon so viel darüber gelesen habe. Sorry, wenn euch die "Ersttäter" sicherlich immer wieder die viel gestellten Fragen stellen... 😉
Je nachdem wen man fragt gehen die Meinungen auch weit auseinander. 😉
Manche mögen die Camps im Park gar nicht (wegen dem Preis- Leistungsverhältnis) aber wenn man abends am Wasserloch im Park sein will, dann hat man gar keine großartig andere Wahl. Viele Tiere kommen erst nachts.
Tinadania schrieb:
Freue mich sehr über eure Anregungen. Außerdem benötige ich noch eine aktuelle Unterkunftsempfehlung für Swakopmund, aber das poste ich in einem separatem Thread.
Habe Dir dazu eine PN geschrieben.
Gruß Markus
Flash20101'425 Beiträge · seit 201516. Okt. 2018 · #3Hi Tina,
es kommt immer drauf an, auf was du wert legst. Für uns persönlich stehen was Etosha angeht die Tierbeobachtungen an oberster Stelle, da ist uns die Unterkunft egal. In Okaukuejo und Halali hast du beleuchtete Wasserlöcher, diese Erfahrung solltet ihr unbedingt mitnehmen. Ich persönlich mag Okaukuejo weil wir morgens direkt unsere Lieblingswasserstelle anfahren können und zu der Zeit, wo wir fahren (Juni) einen wundervollen Sonnenaufgang erleben. An Halali schätze ich das etwas weniger touristische Wasserloch, wo etwas mehr Ruhe herrscht und die Umgebung, denn dort ist ein tolles Raubkatzengebiet sowie sehr gute Chancen auf Löffelhunde.
Ich würde es an eurer Stelle so aufteilen:
2 xOkaukuejo
1x Halali
1x Etosha Ost (zB Onguma)
Wir werden in nächstes Jahr das erste Mal in Namutoni übernachten, wovon jeder abrät. Wir wollen allerdings einfach mit Sonnenaufgang direkt an den umliegenden Wasserlöchern sein.
Habt ihr nur eine Nacht am Waterberg? Je nachdem wo ihr übernachtet lohnen sich zwei Nächte eher.
Liebe Grüße
Laura
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travelNAMIBIA33,1k Beiträge · seit 200616. Okt. 2018 · #4Hi Tina,
generell habt ihr Euch an der Ersttätertour (
https://namibia-forum.ch/forum/7-routen/289845-ersttaetertouren-so-sehen-sie-aus.html) orientiert. Ich persönlich würde Waterberg streichen und dafür eine Nacht mehr in Swakopmund machen. Aber Eure Planung ist auch absolut machbar.
Zu Etosha: Schweren Herzens 😉 würde ich Euch als Ersttäter auch eine Nacht IM Park empfehlen... auch wenn ich es nur noch unter extrem großen Protest selber mache. Ich finde das Wasserloch in Halali um Lichtjahre besser als das in Okaukuejo, schon wg. der Ruhe, schönere Lage etc. Beide bieten nachts gute bis sehr gute Sichtungsmöglichkeiten. Die anderen 3 Nächte würde ich außerhalb verbringen, eine weitere beim Südtor draußen und die anderen beiden am Osttor, z.B. Onguma.
Viele Grüße aus Windhoek
Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
TITinadaniaThemenstarter30 Beiträge · seit 201816. Okt. 2018 · #5Danke euch schon mal. Ihr habt mir schon prima Tipps gegeben.
Auch wenn ich bei den Unterkünften innerhalb des Etosha sehr skeptisch bin, weil ich bei Unterkünften schon echt anspruchsvoll bin (nicht was den Komfort betrifft, sondern bezüglich der Sauberkeit und Bad/WC), beiße ich für die Tierbeobachtung trotzdem in den sauren Apfel und möchte im Park übernachten. Es hört sich mit den Wasserlöchern in der Dunkelheit einfach zu toll an und die Tierbeobachtung steht daher an 1.Stelle. Da steht die Unterkunft eher hinten an. Man kann halt nicht alles haben.... 😉
Flash20101'425 Beiträge · seit 201516. Okt. 2018 · #6.....was die Sauberkeit betrifft, konnten wir uns noch nie beschweren, das ist auch das Einzige, wo wir anspruchsvoll sind 😉
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TITinadaniaThemenstarter30 Beiträge · seit 201816. Okt. 2018 · #7Ok, dann bin ich ja beruhigt 🙂
Logi16,9k Beiträge · seit 201216. Okt. 2018 · #8Hallo Tina,
wenn Ihr schon im Etosha übernachtet, dann seht zu, dass Ihr eins der Busch-Chalets mit Braai (Grill) nehmt. Dann könnt Ihr Euch wenigstens selbst eine Wurst auf den Grill hauen, falls das Essen mal wieder ungenießbar ist.
Achja, und ein Glas löslicher Kaffee kann beim Frühstück auch nicht schaden. Damit macht man sich sehr beliebt bei den anderen Gästen, man findet schnell Anschluß und interessante Gespräche - und alles ist nur noch halb so schlimm. 😉
LG
Logi
Kapseerose131 Beiträge · seit 201317. Okt. 2018 · #9Hallo Tina,
wir haben in diesem Jahr wieder IM Park übernachtet und zwar 2x Okaukeujo (Nashörner, Löwen und Ginsterkatze) und 2x Halali (Nashörner und Elefanten) und hatten super Tiersichtungen 🙂!!!! Wir verzichten gerne für ein par Nächte auf das sicher bessere Essen für tolle Tiersichtungen.
Sauber waren die Unterkünfte im Park bisher immer und im Januar war das Essena uch nicht sooo schlecht.
Viele Grüße und viel Spaß
Sabine
TOTommy54155 Beiträge · seit 201818. Okt. 2018 · #10Hallo Tina,
ich muss jetzt mal eine Lanze brechen für die NRW Camps. Bin vor 2 Wochen zurückgekommen, habe je 1 Nacht in Okaukuejo, Halali, Namutoni und Waterberg Camp verbracht. Ich hatte wenig Erwartungen, aber die Camps haben mich in Bezug auf Ausstattung und Essen total positiv überrascht. Bin aber auch nicht der Typ, der mit dem weißen Handschuh unters Bett fährt. Ich hatte nur in Okaukuejo schlechten Service, als die Angestellten nicht fähig waren, in einer halben Stunde eine fehlende Gabel zu bringen. Ich bin dann selbst in die Küche und habe eine geholt. Hatte aber z.B. in Namutoni und Waterberg in 2 Minuten die Getränke. Das Okaukuejo Wasserloch unbedingt mitnehmen, das war der Hammer, 8 Säugetierarten plus Vögel auf ein Mal zusammen. Nachts 5 Nashörner, 3 erwachsene, 1 größeres und 1 ganz kleines Kalb.
Viele Grüße
Tommy
Randfontein568 Beiträge · seit 201418. Okt. 2018 · #11Erst mal Zustimmnung. Auch wenn das Buffet in Okaukuejo stark nachgelassen hat - sind wir dafür im Park?
Über den "nächtlichen Zoo" kann man ja immerhin geteilter Ansicht sein.
Für "Hakenmacher" wohl ein Muss, für Freunde der Wldniss eher nicht.
Für uns ist ein einziges selbst gesichtetes Nashorn immer noch 10 "Okaukuejo-Zootiere" wert.
Liegt jedoch auch daran, daß wir in einer Generation sind, die noch das "Zufallserlebnis" schätzt.
Heute fährt man ja eher dem letzten freilaufenden Löwen per GPS über die Füße und ist stolz darauf.
Auf youtube könnte man als der "Unfreiwillige Killer des letzten Löwen" sicher Klicks ohne Ende generieren...
Außerhalb, (Onguma etc.) gibt es lohnenswerte Ziele, auch mit eigenem Wildbestand.
Die Weite von Etosha ist eben am besten zu erfahren, wen man nicht erst nach Sonnenaufgang die Einreiseprozedur (womöglich im Stau) absolvieren muß und die besten Sichtungsmöglichkeiten gegen Sonnenuntergang durch de "Ausreise! auch noch verliert.
Insofern spricht insgesamt mehr für die Übernachtungen im Park, als es auf Tripadvisor oder Holidaycheck erscheinen mag.
Immer eben eine Frage der Prioritäten...
Grüßle
Martin "Randfonein"
TITinadaniaThemenstarter30 Beiträge · seit 201818. Okt. 2018 · #12Wir haben uns jetzt entschieden.
1.Nacht außerhalb (irgendwo Nähe Anderson Gate, also vermutlich die Etosha Safari Lodge, da wir an dem Tag von der Vingerklip Lodge kommen und eh nicht wissen, um wie viel Uhr wir eintrudeln...)
2.Nacht Okaukuejo Camp
3. Nacht Halali Camp
4. Nach außerhalb (Onugma)
Im vorausgesetzt, alles ist noch zu bekommen, wenn ich die Buchungen vornehme 😉
Nochmals vielen Dank für eure Hilfe. Ja, die Meinungen sind geteilt. Uns geht es aber auch darum, möglichst früh im Etosha zu sein, weil die Tiersichtung morgens und abends aus meiner Erfahrung am besten ist.
Also muss man die Camps halt in Kauf nehmen.....
Selly98 Beiträge · seit 201818. Okt. 2018 · #13Hallo Tinadania,
wir sind seit Montag wieder zurück und deine Entscheidung, es so zu buchen wie jetzt ist super. Wir haben nur im Halali übernachtet und sonst ausserhalb, ich würde das nächste mal vermehrt im Park übernachten. Wegen des Essens.......wir hatten gar keine Zeit zum Essen 😉 desahalb kann ich diesbezüglich nichts sagen. Ich war sowieso die komplette Rundreise so geflasht von den Eindrücken, dass ich kaum Essen wollte (ganz ungewöhnlich für mich)Das Wasserloch in Halali war suuuper. Erst dachten wir, es passiert gar nichts. Zum Glück sind wir sitzen geblieben. Auch die Leute rundherum waren sehr diszipliniert (entgegen unserer Erwartungen). Es waren alle leise und haben es genossen. Bis auf ein paar, die meinten, sie müssten mit Blitz fotografieren, die wurden dann deutlich darauf hingewiesen, es bitte sein zu lassen und dann war auch schon wieder Ruhe.
Also, freu dich drauf und wenn du tagsüber rumfährst und enttäuscht bist, dass nicht so viel Tiere unterwegs sind, bei Springsfontain waren so um 13.00 Uhr beide Tage die schönen grossen "weissen" Elefanten unterwegs und im Batia-Loch die Nashörner, aber keine Garantie 😕
Ohhh, würd am liebsten grad wieder buchen.....
Liebe Grüsse
Gabi
Flash20101'425 Beiträge · seit 201519. Okt. 2018 · #14Ich drücke euch die Daumen, dass alles so klappt! Ihr werdet es nicht bereuen. Wegen den Sichtungen habt ihr Recht, früh morgens und gen Sundowner hat man einfach die größten Chancen. Wenn ihr in Halali seid, müsst ihr unbedingt vor Sonnenuntergang Richtung Rietfontein und ganz langsam die Hauptstraße entlang fahren. Dort hatten wir bei wirklich JEDER Fahrt in all den Jahren grandiose Sichtungen. Hyänen, unzählige Löffelhunde, paarende Löwen, Honigdachs, einen Erdwolf... Daher ist für uns Halali ein absolutes Muss.
LG
Laura
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LucatheTraveler221 Beiträge · seit 201819. Okt. 2018 · #15Hi
Ich an deiner stelle würde die erste Nacht im Olifantrus Camp (schönstes Wasserloch überhaupt) übernachten, könnte allerdings schwierig werden noch was freies zu finden jetzt.
Danach würde ich im Halali campen da dieses Wasserloch meiner Meinung nach schöner ist und weniger Leute hat als die anderen.
dann die letzte Nacht würde ich ausserhalb des Parks im Onguma Camping übernachten sehr schön dort.
Wünsch dir eine schöne Reise
Bereiste Länder: Namibia 3x, Botswana 2x, Zimbabwe 1x, Uganda1x, Kenia 2x, Südafrika 1x, Costa Rica 2x, Panama, Peru, Kolumbien, Chile, Bolivien, Argentinien, Paraguay, Uruguay, Brasilien 6x, Kanada, USA, Thailand 13x, Australien, Malaysien, Singapore, Israel 2x, Libanon, Iceland, Färö Inseln, Sri Lanka, Mexiko
Flash20101'425 Beiträge · seit 201519. Okt. 2018 · #16.... Olifantsrus ist nur für Camper 😉
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TITinadaniaThemenstarter30 Beiträge · seit 201819. Okt. 2018 · #17Onguma hätten wir gerne gemacht. Leider schon alles ausgebucht. Wir werden jetzt Emanya Etosha buchen. Das sollte auch in Ordnung sein, da es östlich liegt.
Ja, genau, das andere Camp ist nur für Camper. Wir werden aber dieses Mal nicht campen. Wenn uns der Virus packt, dann beim nächsten Mal, da wir eigentlich sehr gerne als Camper unterwegs sind 😉
Netti59847 Beiträge · seit 201524. Okt. 2018 · #18Hallo Tinadania,
oder Alternativ die Mokuti Lodge - nicht weit vom Gate
LG Netti