W1Wolfgang 181Themenstarter106 Beiträge · seit 201821. Sept. 2018 · #1Hallo,
wir 2 Oldies 65+ haben uns leichte Motorräder gekauft und wollen zunächst von Namibia bis Tansania fahren. Von November bis April soll der erste Abschnitt gehen.
Durch Zufall haben wir dieses interessante Forum entdeckt und werden uns erst mal durcharbeiten, damit wir als Neulinge keine dummen und überflüssigen Fragen stellen.
Nach über 10 Jahren im Wohnmobil (ua in Süd-Amerika) bin ich gespannt wir mit 25kg Gepäck, incl. Campingausrüstung auskommen.
Daß man in einem so weitläufigem Land wie Namibia einen Campingplatz reservieren muß, hätte ich nie gedacht. Dabei brauchen wir keine 5 m2. Und wild campen wird wohl -wegen der Tiere- auch nicht ganz einfach.
Aber es ist wie es ist und es kann auch spannend sein, neue Erfahrungen zu machen.
Trotzdem freue ich mich darauf einen alten Traum zu verwirklichen.
Viele Grüße
Wolfgang
ANNICK8'054 Beiträge · seit 200821. Sept. 2018 · #2Hallo Wolfgang,
Willkommen hier im Forum! 🙂
Finde ich klasse dass ihr mit dem Motorrad von Namibia nach Tansania wollt. Wird bestimmt ein tolles Erlebnis. 😁
Hoffentlich berichtest du später darüber. 😎
Ich wünsche euch schon heute eine gute Pad.
Es grüsst
Annick
FOFocus517 Beiträge · seit 201821. Sept. 2018 · #3Hallo,
Mach dir nicht so viele Gedanken über die Vorbucherei. Das ist eine Eigenart der Pauschal Namibia Touristen hier. Freunde von mir sind gerade seit April im südlichen Afrika unterwegs ohne einen einzige Reservierung. Ich selber habe noch nie reserviert.
Mit Augen auf findet man überall Plätze zum wild campen Ur den Notfall. Es ist aber vom feeling her viel schöner auf einer offiziellen campsite zu stehen. Ich campe auch überall wild wenn es sein muss.
Also immer entspannt auf Tour sein. Viel Spaß
VG
MAMarkus6151'042 Beiträge · seit 201621. Sept. 2018 · #4Hallo Wolfgang,
Wolfgang 181 schrieb:
Daß man in einem so weitläufigem Land wie Namibia einen Campingplatz reservieren muß, hätte ich nie gedacht.
hauptsächlich im Etosha muss man die Campingplätze reserviere, aber da braucht Ihr das ja nicht machen, da ihr mit dem Motorrad sowieso nicht rein dürft.
Wolfgang 181 schrieb:
Dabei brauchen wir keine 5 m2.
Spielt keine Rolle, Platz ist Platz... 😉 Ich denke ihr werdet immer etwas finden.
Wolfgang 181 schrieb:
Und wild campen wird wohl -wegen der Tiere- auch nicht ganz einfach.
Gegen "Tiere" helfen auch eine Campingplätze 😄 wobei ich mehr Angst vor den "zweibeinigen Tieren" habe, also vor solchen ohne Beine oder derer mit 6 Beinen… 😉
Wolfgang 181 schrieb:
Trotzdem freue ich mich darauf einen alten Traum zu verwirklichen.
Ja jeder so wie er das möchte.
Macht auf Schotterstraßen keine zu langen Etappen, um die Handgelenke etwas zu schonen. Das kann recht heftig werden. Wegen den "nur 25 kg" Gepäck würde ich mir gar keine Sorgen machen. T-Shirts oder Poloshirts kann man nachkaufen, Hosen sind recht robust und man hat doch in der Regel sonst immer viel zu viel dabei. Zugegeben, den Koffer habe ich auch immer voll.
Gruß Markus
travelNAMIBIA33,1k Beiträge · seit 200621. Sept. 2018 · #5Hi Wolfgang,
schönes Vorhaben!
Von November bis April soll der erste Abschnitt gehen.
Habt nur die Regenzeit im Hinterkopf und die mögliche Unbefahrbarkeit/schwere Befahrbarkeit von unbefestigten Straßen, v.a. wenn es mehr gen April geht.
Viele Grüße aus Windhoek & gute Fahrt wünscht
Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
Logi16,9k Beiträge · seit 201221. Sept. 2018 · #6Hallo Wolfgang,
vielleicht kann Euch bei Eurem Vorhaben das Team von Gravel Travel, südlich von Windhoek, unterstützen?
https://www.gravel-travel.de/LG
Logi
HartmutBremen274 Beiträge · seit 201721. Sept. 2018 · #7Hallo Logi,
kennst du Gravel Travel? Mit denen mache ich ja meine Motorradreisen durch Namibia. Geht bald wieder los.
Hartmut
Logi16,9k Beiträge · seit 201221. Sept. 2018 · #8HartmutBremen schrieb:Hallo Logi,
kennst du Gravel Travel? Mit denen mache ich ja meine Motorradreisen durch Namibia. Geht bald wieder los.
Na dann bist Du doch in den allerbesten Händen!
LG
Logi
W1Wolfgang 181Themenstarter106 Beiträge · seit 201821. Sept. 2018 · #9Hallo,
wir haben uns die Routen von Gravel angeschaut und nehmen diese als Anregung, wobei wir die Tagesetappen halbieren.
Mit dem Campen werden wir unsere eigenen Erfahrungen machen. Nach meinem Arbeitsleben wollte ich die Worte "Termin" und "müssen" begraben.
Über Regenzeit und Fahrstrecke haben wir uns noch keine großen Gedanken gemacht, da wir uns kurzfristig für diesen Trip entschlossen haben (meine Freundin wollte wieder mal einen "richtigen" Winter erleben.. so etwas gibt´s auch).
Bis jetzt waren wir mit Flug/Verschiffung buchen, Vorbereitung der Motorräder und Papierkram ausgelastet.
5 Wochen werden die Motorräder unterwegs sein, da ist genug Zeit zur Vorfreude und zum Planen.
Vielen Dank für die Antworten
Wolfgang
Wasserfloh26 Beiträge · seit 201829. Sept. 2018 · #10Wir waren im März 2018 das 10. Mal in Afrika und haben, mit Ausnahme des Etosha NP, noch nie einen Campingplatz reserviert. Wir fahren "drauf los" und rufen in der Regel etwa 3 Std. vor unserem Tagesziel bei infrage kommenden Anbietern an. Falls ihr einen aktuellen und umfangreichen Campingführer über Namibia benötigt, einfach mal melden:
eMail: heinz_kube@web.de
HartmutBremen274 Beiträge · seit 201730. Sept. 2018 · #11Moin Wolfgang,
darf ich fragen, welche Motorräder ihr euch zugelegt habt? Ich war schon 2 x 😄 😄 mit dem Krad (organisierte Reise) In Namibia unterwegs. Wollt ihr überwiegend Teer.-oder Gravelstraßen fahren? Das sollte man vorher entscheiden.
Hartmut
W1Wolfgang 181Themenstarter106 Beiträge · seit 201829. Apr. 2019 · #12Hallo (und Entschuldigung für die späte Antwort),
wir haben uns Yamaha XT 660 R zugelegt. Es war nicht die erwünschte Traumtour.
Zunächst sind wir von Swakopmund über den Messumkrater nach Norden bis zur Grenze von Angola. Da hatten wir die Schnauze von dem Sand und dem Gravel (Staub von rasenden Autos, Sand-und Schotterfallen) voll und sind auf Teer in den Süden. OK einige Pisten am Fish-River und Oranje, sowie im Norden von der Garden Route.
Lediglich Lesotho ist ein Traum für Motorradfahrer. Allerdings hast Du nach einer Woche die meisten Pisten und die Teerstraßen abgefahren. Den Sanipaß hinunter zu fahren ist nicht das größte Problem.
Zusammendfassend: mit dem Motorrad kommst du in keinen Nationalpark rein, die Hitze mit Motorradkleidung macht dich fertig, es geht meist langweilig geradeaus, Regenzeit, die Termiten haben mein Zelt gelöchert, einige Campings sind nicht eingezäumt -da laufen die wilden Tiere direkt am Zelt vorbei, manche Campings wollen keine Motorräder.... wir haben nach 4,5 Monaten die Reise abgebrochen und die Motorräder sind schon auf dem Rückweg.
Im Herbst werde ich mein Auto 4x4 nach Walwis Bay verschiffen und das machen, was mir mit dem Motorrad verwehrt wurde.
Viele Grüße
Wolfgang
HartmutBremen274 Beiträge · seit 201729. Apr. 2019 · #13Moin Wolfgang,
klar kann man so eine Reise nicht mit unseren 2-3Wochen Motorradtouren vergleichen. Wir fahren dann aber auch zum Endurofahren da hin, es steht also das fahren im Vordergrund. Jeder Meter Teer ist 1 Meter zu viel. Die 660iger sind sicher das Richtige dort, aber es stimmt auch, du kommst in keinen Nationalpark, aber das habt ihr doch vorher gewusst, oder? Auf unseren Touren gibt es dann meistens 1 Drive über eine Lodge. Erindi, Mnt. Etjo oder so, und die Sundowner. Entsprechend luftige Motorradklamotten sind natürlich auch nicht schlecht, obwohl, unter dem Helm schwitzte immer, egal, welchen du auf der Birne hast.
Gruß
Hartmut