"4.375km durch den Nord-Westen" von Moritz 14 J.

Reisebericht 88 Antworten · 23,1k Aufrufe · gestartet 16. Sept. 2018 von Dillinger
Themenstarter796 Beiträge · seit 201516. Sept. 2018 · #1
Ein herzliches Hallo an alle Freunde Namibias,

nun habe ich mich entschlossen, einen Reisebericht der etwas anderen Art, über unser zweites Abenteuer in Afrika zu schreiben.
Dieser Bericht wird hauptsächlich die Tagebucheinträge meines Sohnes Moritz (14 Jahre) enthalten und seine Sicht der Reise wiedergeben. Ich darf, mit seiner Erlaubnis, seine Tagebucheinträge 1:1 abtippen. Von mir werden jeweils einleitende Worte und ergänzende Informationen sowie begleitende Fotos eingefügt.
Unsere diesjährige Reise wurde erneut von Bwana Tucke-Tucke, in großen Teilen geplant und gebucht.

Namibia 2018 der Nord-Westen:

22.06. Nachtflug Frankfurt/Doha/Windhoek
23.06. Windhoek, Pension Tamboti
24.06. Naukluft, Hauchabfontein Camping
25.06. Naukluft, Hauchabfontein Camping
26.06. Solitaire, Sesriem Camping
27.06. Solitaire, Sesriem Camping
28.06. Namib Naukluft, Mirabib Camping
29.06. Swakopmund, Alternative Space
30.06. Swakopmund, Alternative Space
01.07. Usakos, Spitzkoppe Camping
02.07. Tweyfelfontein, Mowani Camping
03.07. Tweyfelfontein, Mowani Camping
04.07. Warmquelle, Ongongo Camping
05.07. Purros, Purros Camping
06.07. Orupembe, Etambura Camp
07.07. Epupa Falls, Epupa Camping
08.07. Epupa Falls, Epupa Camping
09.07. Swartbooisdrift, Kunene River Lodge
10.07. Etosha, Olifantrus Camping
11.07. Etosha, Okaukuejo Camping
12.07. Etosha, Onguma Tree Top
13.07. Etosha, Onguma Tree Top
14.07. Waterberg, Wildernes Camping
15.07. Waterberg, Wildernes Camping
16.07. Okahandja, Omatozu Luxury Tent
17.07. Windhoek/Doha/Frankfurt

Und los geht es, über 4.375 Kilometer in 3,5 Wochen, durch ein fantastisches Land von atemberaubender Schönheit und Faszination.

Moritz:


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Tag 1, der 22.06.2018

Meine Familie trifft Zuhause noch die letzten Vorbereitungen, während ich in der Schule noch mein Zeugnis entgegen nehme. Als ich nach Hause komme ist Vorfreude und die Anspannung vor unserem 3 wöchigen Abenteuer schon deutlich zu spüren. Nachdem für Hund, Hamster und Fische gesorgt ist, geht es endlich ab zum Flughafen. Unsere Fluggesellschaft ist Qatar Airways und Alles in Allem klappte, bis auf den Verlust eines Flaschenöffners der einer Patrone ähnelt, alles reibungslos. Mit einigen anstrengenden Stunden im Flugzeug geht es von Frankfurt über Doha nach Windhoek.

Tag 2, der 23.06.2018

Nachdem die gesamte Familie nach gut 8 Stunden Flug, völlig erschöpft in Doha aus dem Flugzeug taumelte und einen Blick auf die Uhr warf, waren wir alle plötzlich wieder hell wach. Unser wurde klar, dass die Zeit zum umsteigen enorm knapp war und so rannten wir los. Nach einem erfrischendem Sprint durch den Flughafen von Doha, fielen wir in den nächsten Flugzeugsitz. Nach nochmals 8 Stunden Nichts tun, waren wir endlich in Windhoek angekommen. Die Größe des Flughafens war im Vergleich zu Frankfurt, so wie ein Panzer zu einem Smart. Wir wurden von unserem Taxi direkt zur Autovermietung gebracht, bei der wir unseren 4x4 Offroad Toyota in Beschlag nahmen und diesen im naheliegenden Supermarkt direkt mit Proviant austasteten.
Als nächstes wurden wir von unserem Reiseorganisator Carsten Möhle zum Fußballspiel Deutschland-Schweden und anschließendem Abendessen eingeladen.
Es war ein langer Abend, da die deutsche 11 nur knapp in der Nachspielzeit 2 zu 1 gewinnen konnte. Nach dem Essen nahmen wir unsere Unterkunft, namens Pension Tamboti in Augenschein. Diese war sehr schön mit Pflanzen und Ähnlichem ausgestattet. Wir alle gingen jedoch schnell schlafen da wir noch verlorenen Schlaf vom Flug nachholen mußten.
Ergänzung zum 2. Tag:
Da ich dieses Tagebuch erst am 11. Tag unserer Reise beginne zu schreiben, habe ich am 2. Tag leider vergessen das Kinderheim zu erwähnen. Also......
Nach dem Einkaufen im Supermarkt wurden wir von einer Frau namens Tullella, die freiwillig für das Projekt "happy Du" arbeitet abgeholt und zum Kinderheim gebracht. Es war interessant zu sehen, wozu das Geld verwendet wurde, welches wir gespendet hatten. Sie hatten dort kleine Schulräume, einen kleinen Kindergarten und sogar auch einen kleinen Sportplatz. Zum Schluß sehen wir noch die Kinder die dort lebten und hatten die Möglichkeit Ihnen mit Süßigkeiten und kleinen Spielsachen eine Freude zu machen. Es war sehr interessant.


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Reisebericht: Familienabenteuer Namibia und Bostwana, Juli/Augus 2016 Videotagebuch: Der wilde Nord-Westen, Videotagebuch von Simon, Juni/Juli 2018 Reisebericht: "4.375km durch den Nord-Westen" von Moritz 14 J. Reisebericht: Über das Kaokoveld in den Caprivi, Jul/Aug 2022
zuletzt bearbeitet 16. Sept. 2018
Themenstarter796 Beiträge · seit 201516. Sept. 2018 · #2
Markus:

Viel habe ich nicht zu ergänzen. Der Flug über Doha war lange und anstrengend, hat uns jedoch sicher über 2.000,- Euro, im Vergleich zu Condor, gespart. Unser Auto war ein Land Cruiser V8 Expedition von Savanna. Der Wagen war super und es gab an Savanna und dem Auto absolut nix zu bemängeln. Die erste Unterkunft in Windhoek, Pension Tamboti, kannten wir bereits von unserer ersten Reise und waren hiermit sehr zufrieden.
Die Einweisung in unsere Reise und ein netter Grillabend mit public viewing ,fand im Bwanapolis bei Carsten statt. Bis auf das schlechte Gespiele unserer Nationalmannschaft war es ein toller Abend.
Da bei Qatar 30kg Gepäck pro Person erlaubt sind, konnten wir einen Seesack mit Kinderkleidern, Spielsachen und kleinen Leckereien für ein Kinderheim in Katutura packen. Dort werden von "Happy Du" Kinder betreut, um die sich sonst leider keiner mehr kümmert. Toll was da von Ehrenamtlichen Mitarbeitern geleistet wird.
Auf dem Hof von Tamboti kam uns ein Geländewagen mit quieschenden und blockierenden Reifen um eine Ecke entgegen gefahren. Ich ging zum Fahrer und sagte Ihm, dass mit seinem Wagen etwas nicht stimmt. Ein kurzer Blick in das Wageninnere bestätigte meinen Verdacht und ich sagte dem Fahrer, er solle lieber die Differenzialsperren schnell ausschalten. Seine Frau meinte vorwurfsvoll vom Beifahrersitz: "Hab ich es dir nicht gesagt, dass du die Finger von den Schaltern lassen sollst!!!" 😄
Nicht zu fassen, was die Mietwagen manchmal so mitmachen müssen. Nach einem super Frühstück, mit Freunden die wir bereits vor zwei Jahren in Namibia kennen gelernt haben, ging es los zu unserer ersten Etappe.


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zuletzt bearbeitet 16. Sept. 2018
2'191 Beiträge · seit 201617. Sept. 2018 · #3
Moritz, ich bin gespannt wie es weitergeht.

Wir reisen auch mit einem 14-jährigen (und einem 11-jährigen), aber ich glaube meine Jungs würde ich nicht zu so einem Reisebericht überredet bekommen. Hast Du das freiwillig gemacht?

So oder so, ich finde es ganz toll, dass Du ein Reisetagebuch geschrieben hast.

LG

Gabi
10.2023 Gardenroute // 03.2023 Namibia // 03.2022 Swakop, Etosha und Damaraland // 08:2021 Uganda // 01.2021: Caprivi // 10.2020: Etosha pur // 04.2019: KTP, Tok Tokkie Trail und Sossusvlei // 06.2018: Swakopmund und Etosha // 08.2017: Kalahari, KTP, Fish River, Soussusvlei, Swakopmund // 04.2016: Gardenroute
Themenstarter796 Beiträge · seit 201519. Sept. 2018 · #4
Hallo hier ist Moritz,
meine Eltern haben mich gehauen, gezwungen und mit der Peitsche geschlagen 😄
Natürlich nur ein Spaß, habe es natürlich freiwillig gemacht, habe jedoch als ich fertig war noch eine kleine Belohnung bekommen!
Außerdem hat es mir auch ein wenig Spaß gemacht, das Erlebte am Abend dann nochmal aufzuschreiben !
Dazu kommt dann auch noch, dass es meiner normalerweise nicht gerade sehr guten Rechtschreibung, auch nicht geschadet hat !
LG MORITZ
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8'672 Beiträge · seit 201019. Sept. 2018 · #5
Guten Abend Moritz, guten Abend Markus,

erst heute Abend hatten wir es in netter Runde davon, dass immer weniger Jugendliche ganze Sätze, geschweige denn ganze Geschichten schreiben können. Umso erfrischender und erfreulicher, dass uns hier nun ein Gegenbeispiel geboten wird 🙂 .

Ich bin schon gespannt auf deine/eure Erlebnisse - bis dahin liebe Grüße von Bele
Meine Reiseberichte im Namibia-Forum von 2011 bis heute
Themenstarter796 Beiträge · seit 201522. Sept. 2018 · #6
Hallo Bele,

ich bin ganz deiner Meinung. Immer weniger Jugendliche sind bereit ihr Handy beiseite zu legen und ein Buch zur Hand zu nehmen, dass man liest oder sogar darin schreibt. Umso mehr war ich begeistert, als mein Sohn sich anbot, dass Tagebuchschreiben meiner Frau zu übernehmen.


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So nun gehts weiter mit unserem Bericht.

Liebe Grüße
Markus
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zuletzt bearbeitet 22. Sept. 2018
Themenstarter796 Beiträge · seit 201522. Sept. 2018 · #7
Moritz:

Tag 3, der 24.06.2018

Am nächsten Morgen, fiel es uns allen noch recht schwer, uns aus den wärmenden Schlafsäcken und Betten zu quälen. Allerdings wurden wir schließlich doch von dem wunderbaren Frühstück, das wir noch aus dem letzten Urlaub kannten, angetrieben und saßen wenig später am Tisch. Von dem tollen Frühstück wurden wir nicht enttäuscht und als wenig später die Route besprochen war, fuhren wir endlich los.

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Bereits nach wenigen Minuten konnten wir die ersten Warzenschweine und Affen bewundern.
Nun konnten wir uns alle das erste Mal entspannen und die wunderschöne Landschaft Namibias bewundern. Nach einigem Dahinkurven kamen wir am Spreedshoogte Pass (Schreibweise habe ich nachgeschaut) an. Der Blick war umwerfend und wir beschlossen, hier unsere Mittagspause zu verbringen.

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Nach der Pause ging es weiter zu unserer Campsite.
Unser Stellplatz, bei Hauchabfontein Camping war ebenfalls super. Wir hatten einen Feuerplatz, ein Spülbecken und sogar eine eigene Toilette.
Nach dem die Dachzelte standen, wir unser Essen gemacht hatten und wir beim Sonnenuntergang am Feuer zusammen saßen, waren wir uns alle einig, dass wir uns unseren ersten Abend alleine in der Wildnis, genau so vorgestellt hatten.

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Gruß Moritz
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zuletzt bearbeitet 22. Sept. 2018
284 Beiträge · seit 201423. Sept. 2018 · #8
Dillinger schrieb:
Da ich dieses Tagebuch erst am 11. Tag unserer Reise beginne zu schreiben,
Das ist ja Mal ne gute Taktik, ich fange zwar meistens an Tag 1 an, hab dann aber spätestens an Tag 3 die Lust verloren 😉

Respekt, dass du das so durchgezogen hast und wir jetzt hier auch noch daran teilhaben dürfen!!! 🙂
Und dann auch noch in Schönschrift 😎
franzastische Reisen, Fotos und mehr - https://franzastisch.de
768 Beiträge · seit 201723. Sept. 2018 · #9
Was für ein eine tolle Idee! Ein Vater / Sohn Reisebericht. Da bin ich gerne mitdabei.
2016: Südafrika mit Gardenroute 2018 : Vic Falls, Namibia, Botswana, Mauritius 2020: Kapstadt und Gardenroute 2022: Namibia 2024: Namibia und Südafrika 2026: Namibia und Botswana in Planung :-)
Themenstarter796 Beiträge · seit 201523. Sept. 2018 · #10
Markus:

Hallo Matthias,

ich habe Moritz auch bewundert, mit welcher Kontinuität er ohne unser weiteres Zutun, sein Tagebuch geschrieben hat. Diese Motivation und sein Spass daran, war ja auch der Grund oder die Ursache für diesen Bericht.

Hy Enilorac,

ist ja eigentlich eine Familiengeschichte von uns 4 Schmidt´s, jedoch geschrieben von Moritz und von mir ins Forum eingestellt. Freut uns sehr, wenn du uns weiter folgst.

Gruß Markus
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Themenstarter796 Beiträge · seit 201523. Sept. 2018 · #11
Markus:

nach unserer Abfahrt in Windhoek ist mir schnell aufgefallen, dass der Land Cruiser im Vergleich zu dem Hilux, den wir 2016 von Savanna fuhren, eine bessere Straßenlage und auch ein wesentlich angenehmeres Fahrgefühl, beim Überfahren der Wellblechstrecken hatte. Auch mit dem Gepäck und Proviant für 4 Personen und fast 4 Wochen, gab es kein Problem. Aus der Erfahrung unserer ersten Reise, hatten wir unser Gepäck in weichen Taschen und für die Schlafsäcke und Luftmatrazen waren zwei Seesäcke mit dabei. In diesen blieb Alles staubfrei und konnte schnell und einfach verpackt werden. Wir hatten unsere Schlafsäcke und selbstaufblasende Isomatten aus Deutschland mitgebracht. Hat zwar eine Menge Platz beansprucht, wußten jedoch was wir haben und ein guter, warmer und weicher Schlaf ist wichtig. Gerade zu unserer Reisezeit, in der die Nachttemperatur auch gerne mal an den Gefrierpunkt reicht.
Die Strecke von Windhoek ins Naukluftgebirge, nach Hauchabfontein über den Spreetshoogte Pass, ist lange aber super und empfehlenswert. Die etwas langweilige Strecke bis zum Pass, wird mit einer atemberaubenden Aussicht von Pass belohnt. Mir haben die sanften Farben, von silbernem Gras über leichte und sanfte Grüntöne (war nicht alles vertrocknet), golden glänzende Sandanflügen entlang der roten Sandsteinberge, bis zu den rot leuchtenden Dünen und dem blauen Himmel, magisch gut gefallen.


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Diese tolle Landschaft mit Ihrem Farbspiel, kannten wir von unserer ersten Reise durch Namibia und Botswana nicht.
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zuletzt bearbeitet 23. Sept. 2018
Themenstarter796 Beiträge · seit 201524. Sept. 2018 · #12
Moritz:

Tag 4, der 25.06.2018

Nach einer erholsamen Nacht, ohne besondere Vorkommnisse, saßen wir am nächsten Morgen, alle gut ausgeschlafen, am Frühstückstisch. Wir hatten alles, was man für ein gutes Frühstück, in der aufgehenden Sonne Namibias brauchte.

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Da wir ja zwei Tage in Hauchabfontein verbrachten, hatten wir nach dem Frühstück etwas Zeit die Umgebung anzuschauen.

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Nach einer kleinen Wanderung über das Gelände der Farm, beschlossen wir, uns nun etwas zu entspannen. Wir saßen in der Sonne und spielten ein Wenig, bis wir zu einer Führung, zu dem dort bekannten Köcherbaumwald, eingeladen wurden.

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Die Bäume sahen fantastisch und etwas merkwürdig aus. Dieses Erlebnis wurde mit einem kühlen Getränk, in der untergehenden Sonne, beendet.


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Zurück im Camp wurden wir beim Abwaschen, von einem ungebetenem Gast überrascht. Ein hoch giftiger Skorpion, der uns einen ordentlichen Schrecken verschaffte.

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Nach dem das Feuer aus war, legten wir uns alle, voller Vorfreude auf den nächsten Tag, in unsere Zelte und schliefen schnell ein.

Gruß Moritz
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zuletzt bearbeitet 24. Sept. 2018
Themenstarter796 Beiträge · seit 201524. Sept. 2018 · #13
Markus:

Hallo,

nur kurz zu Hauchabfontein Camping. Der Ort, die Farm, der Betreiber und die Umgebung hat uns echt gut gefallen. Die Übernachtungsplätze sind mit Feuerstelle, Abwaschgelegenheit und Tisch gut ausgestattet. Die Sanitärhäuser waren sauber und OK. Jedoch gab es in unserer Toilette eine mega fette Eidechse hinter der Tür, die Moritz wilde Schreie beim Toilettebesuch entlockte. Toll hat uns gefallen, dass am Abend die Wege mit Windlichter beleuchtet wurden, die Landschaft wunderbar war, der Betreiber echt nett war und mit uns einen tollen Ausflug zu dem Köcherbaumwald gemacht hat, die Köcherbäume so abgefahren sind und die Aussicht vom Köcherbaumwald ins nahe gelegene Tal der Hammer war. Was ich noch vergessen habe zu erwähnen, mann kann bei dem Betreiber auch noch gutes Wildfleisch erwerben. Hauchabfontein war ein guter Platz um in Namibia anzukommen.

Liebe Grüße
Markus

P.s.: Im Köcherbaumwald wurde uns eine echt beeindruckende Steinplatte gezeigt. Mal sehen ob Ihr die gleiche Bedeutung erkennt wie wir.

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zuletzt bearbeitet 24. Sept. 2018
Themenstarter796 Beiträge · seit 201524. Sept. 2018 · #14
Moritz:

Tag 4a, der 26.06.18

Am nächsten Morgen standen wir recht entspannt auf, den unsere Fahrt von Hauchabfontein nach Sesriem, war nicht allzu weit. Kurz vor dem Ziel machten wir eine Pause und besichtigten den Sesriem Canyon, welcher uns mit seiner enormen Größe sehr beeindruckte.


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Nachdem wir auf unserem Campingplatz ankamen , war auch dort nichts mit Pause machen. Wir beschlossen nochmals loszufahren um die nicht weit entfernte, berühmte Düne 45 zu besteigen.

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Nach einem relativ kurzen Aufstieg, erlebten wir oben angekommen, einen unbeschreiblichen Sonnenuntergang.

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Zurück im Camp, bauten wir unsere Zelte auf, machten unser Essen und gingen dann auch schnell schlafen.

Gruß Moritz
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zuletzt bearbeitet 24. Sept. 2018
16,9k Beiträge · seit 201225. Sept. 2018 · #15
Dillinger schrieb:

P.s.: Im Köcherbaumwald wurde uns eine echt beeindruckende Steinplatte gezeigt. Mal sehen ob Ihr die gleiche Bedeutung erkennt wie wir.

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Es könnte sich um die Abspaltung Afrikas von Gondwana handeln?

LG
Logi
352 Beiträge · seit 201625. Sept. 2018 · #16
In Hauchab waren wir auch oft und 15 km von dort liegt eines unserer Favourite Camps.
Das gehört aber zur Nachbarfarm.
Sehr sehr schöne Gegend dort...
Dillinger schrieb:Markus:

Hallo,

nur kurz zu Hauchabfontein Camping. Der Ort, die Farm, der Betreiber und die Umgebung hat uns echt gut gefallen. Die Übernachtungsplätze sind mit Feuerstelle, Abwaschgelegenheit und Tisch gut ausgestattet. Die Sanitärhäuser waren sauber und OK. Jedoch gab es in unserer Toilette eine mega fette Eidechse hinter der Tür, die Moritz wilde Schreie beim Toilettebesuch entlockte. Toll hat uns gefallen, dass am Abend die Wege mit Windlichter beleuchtet wurden, die Landschaft wunderbar war, der Betreiber echt nett war und mit uns einen tollen Ausflug zu dem Köcherbaumwald gemacht hat, die Köcherbäume so abgefahren sind und die Aussicht vom Köcherbaumwald ins nahe gelegene Tal der Hammer war. Was ich noch vergessen habe zu erwähnen, mann kann bei dem Betreiber auch noch gutes Wildfleisch erwerben. Hauchabfontein war ein guter Platz um in Namibia anzukommen.

Liebe Grüße
Markus

P.s.: Im Köcherbaumwald wurde uns eine echt beeindruckende Steinplatte gezeigt. Mal sehen ob Ihr die gleiche Bedeutung erkennt wie wir.

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5'479 Beiträge · seit 200925. Sept. 2018 · #17
Dillinger schrieb:Markus:
Im Köcherbaumwald wurde uns eine echt beeindruckende Steinplatte gezeigt. Mal sehen ob Ihr die gleiche Bedeutung erkennt wie wir.

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I love Africa
Unser Reise-Blog: KaTho_VanTour Staub & Schlamm (Kenia 21/22) 7 Wochen in der Regenzeit !? (NAM/BOT 18/19) Leoparden hautnah (Tansania 2016/2017) Elefantös - Zimbabwe 2016 Auf Großer Fahrt (Reisebericht SA-NAM-BOT-ZIM 2014/2015) Rivers & Sand (Reisebericht Namibia/Botswana 2013) Reisebericht Tansania 2013: "Das volle Programm"
zuletzt bearbeitet 25. Sept. 2018
Themenstarter796 Beiträge · seit 201525. Sept. 2018 · #18
Hallo Ticktack,

ich fand die Gegend auch echt schön. Besonders gut hat mir der Blick von den Anhöhen des Köcherbaumwaldes in ein riesen Tal gefallen.

Hallo Topobär,

I love Africa, trifft es exakt. Konnte nicht glauben, dass da kein Mensch nachgeholfen haben soll. Angeblich durch die Ausscheidungen eines Dick-Dicks entstanden. Soll wohl so eine Art Toilette für diese Tiere sein, und die Formen sind Wegätzungen durch Urin. Zumindest soweit ich mich an die Aussagen des Farmbetreibers erinnere.

Gruß Markus
Reisebericht: Familienabenteuer Namibia und Bostwana, Juli/Augus 2016 Videotagebuch: Der wilde Nord-Westen, Videotagebuch von Simon, Juni/Juli 2018 Reisebericht: "4.375km durch den Nord-Westen" von Moritz 14 J. Reisebericht: Über das Kaokoveld in den Caprivi, Jul/Aug 2022
Themenstarter796 Beiträge · seit 201501. Okt. 2018 · #19
Moritz:

Tag 4b, der 27.06.18

Da wir noch einen zweiten Tag in Sesriem verbrachten, gingen wir es auch heute, mit der nötigen Ruhe an. Nach dem Frühstück packten wir unsere Sachen zusammen, da wir vorhatten das bekannte Death Vlei zu besuchen.
Dort angekommen, mussten wir die benachbarte Düne Big Daddy besteigen.

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Oben angekommen war es total einsam und wir hatten einen überwältigenden Blick auf das Death Vlei und die umgebenden Dünen.

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Unser Abstieg von der Düne in das Vlei, bestand darin, dass wir innerhalb von 5 Minuten, die gesamte Düne, an der steilsten Seite, runter rannten. Es machte enormen Spaß.
Unten angekommen sahen wir erst, wie riesig das Death Vlei war. So weit man sehen konnte, weißer Lehmboden mit toten Bäumen.

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Zurück im Camp, saßen wir noch einige Zeit am Lagerfeuer, ehe wir schlafen gingen.
P.s.: Deutschland ist raus!
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zuletzt bearbeitet 01. Okt. 2018
Themenstarter796 Beiträge · seit 201501. Okt. 2018 · #20
Markus:

Sesriem ist ein echt eigener Ort. Für namibianische Verhältnisse recht rummelig. Morgens im Dachzelt wachte ich auf, draußen noch absolute Dunkelheit, doch in meiner Umgebung brach eine unheimliche Unruhe aus. Zelte wurde panisch gepackt, Motoren liefen warm, es wurde wild rangiert. Kurz nach Öffnung des Gates, setzte sich ein langer Autokonvoi, in einer gigantischen Staubwolke in Bewegung. Nach 30 Minuten unfassbarer Hektik, trat wieder Ruhe ein. Hoffentlich haben alle wenigsten ein gutes Foto gemacht.
Mir hat der Sonnenuntergang alleine auf Düne 45, die Wanderung auf Big Daddy und durch das Death Vlei echt super gefallen. Wir haben komischer weise, bei beiden Unternehmungen keine Leute getroffen, ausser auf den Parkplätzen. Einsamkeit, die ich so liebe, gibt es also auch auf Big Daddy, Düne 45 und dem Death Vlei.
Einen Abend sind wir zur Sossusvlei Lodge gelaufen und haben uns ein Abendessen unter vielen anderen Menschen gegönnt. Nicht ganz so einsam wie wir es uns wünschen, jedoch sehr reichhaltig und üppig. Kann man machen, ist mal eine Abwechslung zum Grillen und die Lodge bietet, meiner Meinung nach, ein echt gutes Essen für einen sehr fairen Preis.
Die Dünen und den Sand fand ich, trotz des touristischen Highlights, echt klasse.
Manchmal gab es auch Zoff unter uns.
Sesrim Camping kurz nach Sonnenuntergang: Moritz muß duschen. Sein Handtuch ist im Chaos nicht auffindbar (zumindest nach seiner Meinung), die allfindende Mutter ist selbst unter der Dusche und kann nicht helfen. Nach einigem Geschrei und wüsten Flüchen, dampft er mit einem anderen Handtuch ab zu den Duschhäusern. Dort angekommen und sich bereits in der Dusche breit gemacht, bemerkt er die fehlende Seife. Noch etwas gereizter wird diese geholt. Endlich am Duschen, fällt doch tatsächlich der Strom auf dem gesamten Campingplatz aus. Damit verbunden wird es stock Dunkel und das Wasser eiskalt. 😄
Er war an diesem Abend echt bedient, roch jedoch wieder sehr angenehm. 😗

Liebe Grüße
Vater Markus
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zuletzt bearbeitet 02. Okt. 2018