Reisebericht

Enjoy Zimbabwe - Die Sternenhimmeltour

von MarcS · begonnen 12. Sept. 2018 · 17 Teile

Teil 112. Sept. 2018
Ein Reisebericht

Vorbemerkung: Zimbabwe stand schon länger auf meiner Wunschliste. Nach dreimaligen Besuchen der Vic Falls wollte ich mehr vom Land sehen. Die politische Situation erschien mir in den letzten Jahren zunehmend undurchsichtig und so konkretisierte es sich erst nach dem Mugabesturz.
Allerdings habe ich mich nicht getraut alles vorab zu buchen und im Fall einer Eskalation nach den Wahlen einer Rückzahlung von Campbuchungen zu vertrauen.
So haben wir vorab nur den Flug mit SAA und den Hillux bei Bushlore gebucht und den Recherchen in den Foren vertraut, dass es auf Grund der wenigen Touristen auch ohne Buchung gehen müsste.
Der Tourenplan mit 3 Wochen Rundreise im August / September ergab dann ziemlich genau die Tour von Topobär, an der wir uns auch ziemlich orientiert haben. Danke Thomas, Deinen Touren nachzufahren ist kein Fehler.
Allerdings haben wir noch die An- und Rückreise per Auto von und nach JNB und auf Wunsch eines Familienmitgliedes mußte Elephant Sands eingebaut werden.
So sah die geplante Route aus
MUC-FRA-JNB
Louis Trichard
5 Nächte Gonarezhou
Harare
3 Nächte Mana Pools
Kariba
2 Nächte Matsuadona Park
Binga
3 Nächte Hwange
Elephand Sands
Khama Rhino
Bela Bela
JNB-MUC


17.08.2018
Los geht´s: Der Flughafen liegt vor der Haustür, aber mit dem Umweg über Frankfurt ist der Flug um einige hundert Euro günstiger. Also MUC-FRA-JNB hin, zum Glück JNB-MUC zurück.
Die Flüge verlaufen planmäßig und das Umsteigen klappt. So kommen wir mit unseren drei Taschen in JNB am 18.08. morgens an. Allerdings haben wir übersehen, dass zeitgleich der Jeddah Flieger ankommt und als wir vom Frischmachen kommen, stehen an allen Countern Schlangen mit vielen verschleierten Frauen und deren Männern und Kindern. Da sich wohl die Verständigung und die Identifizierung schwierig gestalten, dauert unsere Einreise fast eine Stunde länger. Glücklicherweise wartet der Abholer noch und wir kommen bei kühlem bewölktem Wetter bei Bushlore an. Durch unsere guten Erfahrungen im letzten Jahr habe ich einen Teil meines Werkzeuges und Ausrüstung daheimgelassen und die Übergabe geht schnell, da wir die Funktionen ja kennen. Allerdings hätten wir trotzdem die Campingausrüstung besser prüfen sollen, wie sich herausstellt.
Der 2,4 Hillux kann alles, was ich auch kann, ist im Verbrauch ganz gut und um ein ganzes Stück günstiger als ein Landcruiser. Bisher hatten wir noch kein Gelände, in dem wir mit dem Auto nicht weitergekommen wären, also wieder unsere erste Wahl. Dieser hat gut 92 tsd km, ist ein Jahr alt und sollte nachher möglichst nicht so aussehen , wie das Überschlagswrack auf dem Hof.

Wie beim letzten Mal verfahren wir uns auf dem Weg zu Supermarkt und kommen so nach dem Tanken um 12.00 Uhr los. Ziel ist das Adam Apple Hotel bei Louis Trichard, das ich vorab gebucht habe. Eigentlich etwas zu viel Fahrstrecke für den Tag nach dem Flug, aber es geht ja nur auf der Autobahn dahin und wir wollen am nächsten Morgen früh an der Grenze sein. Traditionell übernachten wir in der ersten Nacht noch nicht im Zelt und suchen ein Hotel mit Restaurant, um etwas entspannter starten zu können.
Die Fahrt ist dann doch zäh und am Schluß brauche ich schon Streichhölzer für die Augen. Das Wetter ist auch ziemlich bescheiden, es nebelt und feuchtelt. Kurz nach 16.00 Uhr sind wir da.
Die Anlage liegt direkt an der Straße und macht im ersten Moment einen verlassenen Eindruck.

Wir sind die einzigen Gäste und bekommen zwei Zimmer nebeneinander in einem Bungalowbau.
Der Besitzer entschuldigt das Fehlen von Fernsehern und das ein Zimmer nicht von außen aufgeschlossen werden kann. Sie wären vor ein paar Tagen überfallen worden, als Geiseln mehrere Stunden gefangen gewesen und alles Wertvolle wäre gestohlen. Aber wir bräuchten uns keine Sorgen machen, da es nichts mehr da wäre, würde keine weitere Gefahr bestehen und die Polizei würde patrouillieren. Sehr beruhigend.

Wir bleiben trotzdem mit einem etwas mulmigen Gefühl, essen ganz ok im Restaurant und bekommen reichhaltige Take away Boxen für das morgige Frühstück. Erfahrungsgemäß kann das Warten auf ein bestelltes Eiergericht den Tagesplan ganz schön durcheinanderbringen, daher wollen wir lieber unterwegs frühstücken.

Nach dem Essen quatsche ich noch mit den Besitzern und einigen Gästen. Der Schreck sitzt ihnen noch in den Gliedern. Aber auch ohne dieses Erlebnis wollen sie lieber heute als morgen weg. Ihre Hoffnung ist, dass die Regierung ihnen das Land abkauft, bevor sie endeignet werden. Sie haben europäische Pässe und können weg, wenn sie das Geld haben. Später kommt ein weißer Nachbar hinzu, der schon ein paar Bier zu viel hat und sich in einer kaum zu ertragenden Weise über die Schwarzen äußert und große Hoffnung in seine 9mm am Gürtel setzt. Ich habe mir abgewöhnt, als Außenstehender politische Diskussionen zu führen und so trete ich den Rückzug ins Zimmer an.
Ich kann nicht verstehen, dass der ebenfalls weiße Besitzer andere schwarze Gäste als seine Freunde bezeichnet und gleichzeitig der Biertrinker allen Schwarzen jegliche Intelligenz und Eignung für was auch immer abspricht.
Alles in allem wieder ein Erlebnis, das SA für mich immer unattraktiver werden läßt.
Km ohne Flug 337
Teil 213. Sept. 2018
18.08.2018

Immerhin haben wir ganz gut geschlafen, bezahlt haben wir schon am Vortag und gegen 7.20 Uhr geht es los. Es ist 11° warm und es regnet.

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Das paßt zur letzten Nacht, aber es ist ja erst der Anfang. Auf dem Weg zur Grenze klingelt mein Telefon. Es ist der Grenzhelfer Tapiwa, der sich erkundigt, wann wir in etwa da sind. Ich habe die Hilfe vorab per email angefragt und für heute terminiert. Wie immer dauert alles länger als geplant, aber gegen 10.00 Uhr sind wir dann doch an der SA Grenze. Die Beamten dort sind nicht besonders freundlich und schnell, warum auch. Das haben wir an deutschen und anderen Grenzen schon genau so erlebt, also kein Grund zur Aufregung. Nach 30 Minuten haben wir alles erledigt und fahren zur Zim Schranke. Dort steht ein gut gekleideter junger Mann, der uns auf Grund der Fahrzeugbeschreibung sofort erkennt und anspricht.
Er macht für uns das Paperwork, nimmt mich mit zu allen Schalter, wird überall bevorzugt bedient und zeigt jedem, der ihn nicht kennt, seinen Ausweis. Alles ganz nett und unaufgeregt. So bleibt mir noch Zeit das Gewusel an der Grenze zu beobachten und mit einem Botswana über seine Buell (eine Motorrad, das auch in Europa auffällt ) zu plaudern. Da war unsere erste Einreise nach Zim für 17Jahren etwas anders… Das einzige was mich stört: Auch höherrangige Grenzbeamte, denen Tapiwa mich vorstellt, sprechen mich mit „Boss“ oder „Baas“ an. Da stellen sich mir die Nackenhaare auf. Das wird höflich gemeint sein, aber für mich klingt das immer nach „früher“. Glücklicherweise ist das nur an der Grenze so und bei allen anderen Gelegenheiten sprechen Besucher und Gastgeber miteinander. Das ist mir entschieden lieber.
Die Zim Seite dauert etwas länger, da der Versicherungsagent sich nicht traut in der Schlange für commercial vehicles vorzudrängeln. Das trägt ihm eine Rüge von Tapiwa ein, der sich gleich mal nach ganz vorn begibt. Dann noch zur Polizei und zurück zum Fahrzeugcheck. Ein Blick in den Stauraum, den Kühlschrank und den Schub interessiert keiner. Tapiwa kommt noch mit zum letzten Posten um sicherzugehen, dass es auch dort keine Probleme gibt. Er betont während der ganzen Zeit, dass alles vollkommen kostenfrei ist, es früher Schlepper gegeben hätte, die mit Horrorgeschichten unerfahrenen Reisenden hunderte von Dollars für den Übertritt abgenommen hätten und gibt uns für alle Fälle seine Handy Nummer. Wenn wir irgendwo ein Problem mit der Polizei hätten, sollen wir ihn anrufen. Das war eine tolle Erfahrung, super Service, ein sympathischer junger Mann und ein erster Hinweis, wie die Reise verlaufen sollte. Nach einer Stunde sind wir durch, aber allein hätte ich das nicht machen wollen. Es würde sicher gehen, aber warum diesen tollen Service nicht nutzen ?

Ich lasse mir noch ein paar Grundbegriffe zur Verständigung aufschreiben und wir verabschieden uns herzlich mit einem Trinkgeld, dass in keinster Weise gefordert oder erwartet schien und mit ehrlicher Freude angenommen wurde.
In SA haben wir nur einen Grundstock an Trockenverpflegung und Getränken gekauft und wollen den Rest in Zim erledigen. In Beitbridge soll es einen Supermarkt geben, den wir ansteuern. Dieser ist allerdings schlecht sortiert und so bleibt die erste Woche fleischlos. Kein Problem für uns, Nudeln mit Sauce und Gemüsereis in allen Variationen ist unsere Safaridiät. Alles andere ist nun komplett und wir fahren auf der A4 nach Norden. Vor der Grenze haben wir noch einmal vollgetankt und wollen in Rutenga noch mal auffüllen. Die moderne Tankstelle bei Mwenezi bekommt gerade Diesel, es dauert aber noch. Also fahren wir weiter. Leider hat die Tankstelle in Rutenga geschlossen . Weil Sonntag ist ? Keine Ahnung. Nach ja, voll schafft der Hillux 1200 km, also kein Grund zur Sorge. Die Kreuzung in Rutenga ist deutlich unübersichtlicher als es die Karte vermuten lässt, insbesondere weil es von allen Seiten wuselt. Trotzdem schaffen wir es auf die rechts abbiegende Piste Richtung Boli und um 15.30 Uhr erreichen wir die Parkgrenze am Boli Gate. Dort gibt es erst mal Small Talk mit den Rangern.

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Diese bestätigen, dass die Tieren sich derzeit vorrangig im Norden aufhalten und geben uns ein paar Tips. Wir revanchieren uns mit kühlen Softdrinks und fahren zum Main Camp. Dort sind wir eine Stunde später.
Tapiwa, der Grenzhelfer, hat uns telefonisch angekündigt und Lydia bemüht sich sehr um die bestmöglichen Camps für uns. Leider sind alle Exclusivsites belegt. Wir nehmen eine Nacht Mabalauta 3, eine Rossi Pools, und 3 Nachte Chipinda 6. Im Norden sollen wir dann noch einmal schauen, was geht. Mabalauta 3 liegt schön am Fluß ist groß und: wir sind im ganzen Camp die einzigen. Also fast wie exclusiv  Es gibt zwar einen kleinen Elektrozaun ums Camp, aber die Tierspuren und die Impalas und Nylas im Camp zeigen, dass er nur kosmetische Funktion hat. Die Sanitäranlagen sind sauber und gut in Schuß. Mit dem dort gekauften Holz das erste Lagerfeuer und Afrika hat begonnen. Leider ist das Dachzelt deutlich älter als das Auto. Eine Bodenplatte ist gebrochen, einige Alukanten auch, Schrauben fehlen und die Spannstangen haben unterschiedliche Längen und Durchmesser. Alles nicht so toll. Mit Panzerband wird alles aber bis zum Ende durchhalten.


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Wir haben es nicht so eilig mit dem Essen und sehen danach noch ein bisschen Sternen TV.
Die Kinder sind ja jetzt schon größer und so müssen wir nicht schon vor Einbruch der Nacht in der Falle liegen.

Wieder ein langer Tag mit 417 km.

20.08.

Endlich wieder die Geräuschen der afrikanischen Nacht. Das erste Frühstück spät und schon wieder erholt.


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Wir haben länger geschlafen und um 9.45 Uhr kommen wir bei 20°los zum Game Drive. Da wir in den vielen Jahren früh morgens entweder Glück oder Pech bei den Tiersichtungen hatten, verzichten wir jetzt in der Regel auf den 5.30 Uhr Wecker und lassen es kommen, wie es kommt.


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Wir cruisen erst nach Norden zur Nyavasikaba Picknick Site und sind zum späten Mittag wieder im Main Camp. Nach der Dusche geht es zu den Rossi Pools. Die Landschaften sind toll, unterschiedlich, immer wieder wechselnd zwischen dichtem Mopanebusch und offenen, savannenartigen Gegenden.


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Die Tiere sind nicht so zahlreich, die Menschen glücklicherweise auch nicht. Aber es gibt sie beide 

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Um 15.30 erreichen wir die traumhaft gelegene Rossi Pools Seite, richten uns ein und genießen die Ruhe und die hereinbrechende Dämmerung.

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Vorbereitung für spätere Camps

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Abendessen bei Traumkulisse und wir backen das erste Brot der Reise. Das gelingt uns ganz gut, wird aber später immer besser.


Ein schöner, entspannter Tag mit 61 km und 31°in der Spitze.
Teil 314. Sept. 2018
@ Ingo: Ja, geht mir auch so. Als Fremder kann und will ich die Situation nicht bewerten, daher vermeide ich solche Diskussionen.
@ Dreamliner: ja haben wir. Alles in allem ca 130 $mit Taxes.

21.08.2018
Die Nacht über haben wir Hyänen gehört aber sonst wieder gut geschlafen. Gefühlt sind die Matratzen dünner als im letzten Jahr, oder ich älter ?
Es hat 13°, also zu kühl zum frühstücken. Also fahren wir zum Wrights Tower und genießen die Stille und Aussicht.

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Dann zum Frühstück zur Muwatomba Picknick Site, wo wir gestern schon Mittag gemacht haben. Die Piste am Fluß ist deutlich schöner als der direkte Weg und ab und zu zeigen sich auch ein paar scheue Tiere.

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Leider verpassen wir die Büffel auf dem Weg vom Fluß um ein paar Minuten.

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Dann machen wir uns über die Red Hills auf nach Norden. Die auf der Karte dick eingezeichnete Piste ist in Wirklichkeit eine zweispurige Pad, die an ein paar verlassenen Hütten unscheinbar in den Busch abzweigt. Wir kommen nur wegen der Bahnkilometer drauf, dass das der richtige Weg ist. Die Landschaft ist toll und abwechslungsreicht, nur leider tierarm.

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Aber das Fahren macht Spaß und wir erreichen auf Grund der ziemlich genauen Kilometerangaben problemlos am späten Mittag die Fishans Furt. Wenngleich die Abzweigungen oft sehr unscheinbar oder nur zu erahnen waren. Fahrzeuge am Vormittag entlang des Mwenezi: 1, Fahrzeuge auf der Nord-Süd Piste: 1. Auf der Süduferzufahrt machen wir erst einmal Mittag. Für den Fall, dass wir steckenbleiben sind wir dann wenigstens gestärkt.

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Während dessen kommt von der anderen Seite ein Fahrzeug. So können wir die Wassertiefe und die Sandpassage besser einschätzen. Fazit: Wasser nur bis zur Narbe, Sand tief und wellig. Da ich es schon mal geschafft habe unseren Hillux auf den ersten zwei Metern der Tiefsandzufahrt zum Senyati Camp einzugraben beschließe ich zur Vorsicht den Reifendruck auf 1.6 zu reduzieren. Lieber 10 Minuten Kompressor als 30 Minuten schaufeln. Zum Leidwesen der Kinder ist die Zu- und Durchfahrt total unspektakulär und wir erreichen problemlos die andere Seite.
Beim Aufpumpen beobachten wir ein zimbabwisches Paar, die mit dem Auto in die Furt fahren, aussteigen und baden. Da kommt Neid auf, aber wir wollen ja erstmal zum Camp.
Auf der sehr schönen Uferstrasse haben wir dann unsere erste Elefantenbegegnung, die sehr deutlich macht, was uns in den nächsten Tagen erwartet. Gewarnt durch den Hupe und Thomas Bericht nähern wir uns noch vorsichtiger als sonst und halten noch mehr Abstand. Der Bulle setzt unbeeindruckt sein Schlammbad fort

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und als wir uns schon entspannen, geht er unvermittelt in den „gleich gibt´s Ärger“ Modus über. Nicht wirklich ernst aber deutlich ungehalten.

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Da wir nicht da sind um die Tiere zu ärgern oder spektakuläre youtube Videos zu drehen lassen wir ihn in Ruhe und fahren weiter Richtung Chipinda. Ein paar Kilometer vor dem spektakulären Aussichtspunkt ins Tal treffen wir auf einer unübersichtlichen Bergabpassage auf eine Elefantenherde, die sich rechts und links der Strasse befindet und schon auf ca 150 Meter signalisiert, dass jegliche Annäherung unerwünscht ist. Also fahren wir so weit rückwärts, dass wir die Lage überblicken können und ggf wenden können. Wenn nicht ab und zu ein Ohr gewackelt hätte, wären sie fast unsichtbar gewesen.

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Innerhalb der nächsten 40 Minuten bildet sich ein kleiner Stau aus 5 PKW und 1 LKW und erst als ich mir schon Gedanken um meinen Sundowner mache, gibt die Herde langsam die Strasse frei. So kommen wir doch noch in Ruhe dazu, den tollen Ausblick auf das Runde Tal zu genießen.

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Wir haben die Site Chipinda 6, die sich direkt neben der Zufahrt von der Strasse kommend befindet. Aber: Wir sind wieder ganz allein, oder zumindest die einzigen Camper. Daher ist die Lage ganz gut, direkt am Fluß, nicht weit von den sehr guten Waschgelegenheiten und da keine anderen Camper in der Gegend, auch verkehrstechnisch ok.

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Lediglich die Caretaker des Tented Camps fahren noch einmal am Abend vorbei. Wir richten uns ein und bekommen nach und nach Mitbewohner.

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Nebenan zieht lautstark ein Paviantrupp auf den Baum, sie entscheiden sich schon beim Anblick der Zwillen gegen einen Nachbarschaftsbesuch. Dafür sind zwei Elefanten auf der Nachbarsite und fressen sich bei zunehmender Dunkelheit immer näher heran. Na ja, erfahrungsgemäß ist es ja ok, wenn sie bestimmen, ob sie unsere Gesellschaft suchen. In der Hoffnung, dass diese Regel auch hier gilt, verkriechen wird uns in Bett und sehen noch durchs Nachtsichtgerät den Ellis zu. Sie fressen sich ums Auto herum, entscheiden sich dann aber für einen Ast, der mehreren Affen als Schlafstadt dient. Ein Schütteln und Krachen, gefolgt von einem riesen Geschrei im Affenland. Sehr witzig, wenn man kein Affe ist.
Teil 414. Sept. 2018
22.8.
Es hat so gestürmt in der Nacht, dass ich an der Nordsee die Zelte mit Sturmleinen gesichert hätte.
Aber ich habe mich drauf beschränkt noch einmal rauszuklettern und zu prüfen, dass keine Glut mehr durch den Wind verteilt werden kann und ansonsten auf den Abtrieb des Hillux vertraut.
Am Morgen ist alles wieder gut und wir frühstücken gemütlich auf der Campsite.


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Seit gestern steht die Tanknadel auf „F“. Der Zusatztank ist also leer und wir sind inklusive der 150 km von gestern ca 500 km gefahren. Also alles im grünen Bereich. Wir wollen zum Gate und fragen, ob es noch andere Platzoptionen gibt, schauen uns aber noch alle anderen Seites an. Auf der 1 trabt gerade ein Hippo ins Wasser

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, aber die 2 gefällt uns auch gut. Erstaunlicherweise hat Heather noch die Nach für heute in Chitove frei. Die buchen wir und morgen dann Chipinda 2. Guter Dinge fahren wir zur Runde Gorge und haben auf der sehr steilen Abfahrt schon wieder Streß mit zwei Bullen. Zum Übernachten würde mich der Platz nicht so ansprechen, aber zum klettern zwischendurch ist es ganz schön.

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Zum Gück sind die Bullen etwas weiter entfernt, als wir wieder raufkrabbeln. Ich hätte bisher nicht gedacht, dass sich in so steilem, verblockten Gelände Elefanten wohlfühlen. Anschließend geht es zum versprochen Bad wieder zur Fishans Furt.

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Heute herrscht reger Game Drive Verkehr der privaten Camps und während wir Mittag auf der Böschung machen, gräbt sich ein südafrikanischer Trailerfahrer ein. Wir warten mit seinem Begleiter, ob er es mit weniger Luft rausschafft, damit wir sonst helfen können. Alles geht gut und sie bedanken sich für das Warten.
Über den Aussichtspunkt auf den Cliffs fahren wir Richtung Chitove.

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Leider ist ein großer Teil der Strecke dichter Mopanebusch. Das mag ich gar nicht. Erstens ist es langweilig und zweitens ist unübersichtliches Gelände in Kombination mi unentspannten Elefanten keine glückliche Kombination. Aber erste kurz nach der Gota Picknick Site kommt es zu Show down. Nachdem wir doch schon mit deutlichem Abstand stehen und den Motor abschalten lassen die Drohgebärden nach, aber die Herde bleibt sehr aufmerksam und nervös.

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Erst als alle hinter der Uferböschung verschwunden sind, fahre ich weiter. Vielleicht hilf ja etwas mehr Rücksicht, dass die Tiere Autos besser akzeptieren. Kurz danach erreichen wir Chitove mit einem überraschenden Anblick:

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Die Gruppe hat einen Caretaker dabei, der sich um das Lager, Wäsche, Essen etc kümmert. Leider spricht er nicht so gut Englisch. Wie auch immer, eine Alternative gibt es ohnehin nicht und wir stellen uns zu seinem Zelt, möglichst weit entfernt von den anderen. Wenn man länger steht, richtet man sich ja ein. Aber das verstehe ich nicht :

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Wir kochen schon mal, wer weiß, was noch kommt

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Es ist schon ziemlich dunkel, als die ganze Gruppe mit einem Landcruiser durch die Chitove Furt vom Gamedrive kommt. Als sie uns bemerken, sind sie natürlich genauso wenig begeistert wie wir und wir hören Sätze wie, „ tell them, we are not sharing“ etc. Wir stellen uns vor und haben ja zum Glück eine offizielle Buchung. Also beruhigt sich alles wieder und jeder sagt, ok, es ist wie es ist. Sie sind insgesamt 14 Tage dort und buchen immer gleich, wenn sie fahren für das nächste Jahr. Mich hat es auch gewundert, dass die Nacht frei sein sollte, aber das kann passieren.

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Nach dem Essen schauen wir wieder länger Stern TV.
Entgegen unseren Befürchtungen sind sie aber überhaupt nicht laut, relativ früh im Bett und beim Aufstehen ebenso leise wie wir es versuchen. Die ganze Nacht bis in den Morgen haben auf beiden Seiten des Flusses Löwen ziemlich nah gebrüllt. Vielleicht haben wir ja Glück sie zu finden. Die Männer und die 5-6 Kinder gehen zum Angeln, wir packen zusammen und nehmen die Furt in Angriff. Die Zufahrt im tiefen Sand ist deutlich länger und die Durchfahrt sehr steinig. Trotzdem verzichte ich auf die Reduzierung des Luftdrucks wie schon gestern beim zweiten Mal Fishans und es geht geschmeidig dahin.

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Leider keine Spur der Löwen und dann geht´s wieder durch den Busch. Erst ca 10 km vor Chilojo wird die Strecke auf der Nordseite offener, dann aber richtig schön.

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Ein Picknick gegenüber den Cliffs

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und wir fahren über den Masasanya Drive Richtung Norden. Der bisher schönste Teil des Parks, wieder mit dem Roadblock Elefant.

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Da der Rückweg ziemlich weit ist, beschließen wir lieber länger zu warten, was sich nach30 Minuten auch auszahlt. Über den Dam

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fahren wir wieder nach Chipinda. Wir sind wieder allein, beziehen die 2 und sind kurz darauf verwundert, dass über den steilen Hügel hinter dem Waschhaus drei Elefanten heranziehen.

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Sie sind aber sehr friedlich und fressen sich wieder bei Dunkelheit an uns heran. Daher gibt´s sternmäßig heute nur den Trailer.
24.08.2018
Nach dem Frühstück verabschieden wir uns aus diesem schönen Park.





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Heather entschuldigt sich vielmals wegen der Doppelbuchung, unsere Nachbarn hatten sie schon angerufen. Kein problem für uns, wir hatten ja eine schöne Nacht.
Fazit: Die Tiere sind relativ scheu und die Elefanten zum großen Teil extrem unentspannt. Alle anderen Touristen, die wir getroffen haben ( ca 15 insgesamt ) berichteten von Elefanten ernsthaft gejagt worden zu sein. Mir haben nur wenige Strecken gut gefallen, prozentual war hat viel Busch und wenig offenes Land. Wenn offen, dann aber traumhaft schön. Außerdem merkt man das Management der FZG. Alles ist gut in Schuß, die Angestellten gut ausgerüstet, überall sind Fahrzeuge des Parks präsent. Alle Angestellten mit denen wir sprachen sind extrem glücklich über die Zusammenarbeit und hoffen auf mehr Besucher. Bei den Small talk Gesprächen mit anderen Besuchern betonten diese die Wildheit und Abgeschiedenheit des Parks. Es ist sicher nicht der Krüger Park, aber auch nicht die Kalahari. Für mich vergleichbar mit Savuti/Moremi. Man ist häufig allein, aber trifft unterwegs auch auf 4-5 andere Fahrzeuge am Tag.
Wir machen uns auf den Weg nach Great Zimbabwe,

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wo wir ca 13.00 Uhr beim Norma Janes Lake Resort ankommen. Außer uns ist noch eine Campsite belegt. Wir melden uns für das Abendessen an und fahren zur Staumauer. Neben der Besichtigung ergeben sich ganz nette Gespräche mit den wenigen Souvenirverkäufern.


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Sie müssen dringend etwas verkaufen, weil so wenig Touristen kommen, sind aber nicht aufdringlich. Wir kaufen natürlich ein paar Ketten und fahren dann zu den Ruinen. Diese sind wirklich sehr beeindruckend und unsere geführte Tour ist sehr informativ.

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Am Ende sprechen wir noch ein bißchen über dies und dass. Nachdem er sich als FCB Fan outet, bekommt er neben dem Trinkgeld eine extra für diesen Zweck mitgeführte FCB – Fahne. Ich habe selten einen Menschen gesehen, der sich so sehr gefreut hat. Das hat uns genauso viel Spaß gemacht.
Die anderen Gäste bei Norma Jane sind Australier, die von uns noch 2 Dollar für die Road Tax tauschen, da sie kein Bargeld mehr haben und morgen nach SA fahren. Das Essen ist so lala, das Anwesen aber toll gepflegt und wirklich aus der Zeit gefallen.

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25.08.2018
Nach dem bestellten Frühstück

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kaufen wir noch am Straßenrand ein paar typische Steinarbeiten und nehmen eine Verkäuferin mit nach Masvingo. So bekommen wir wieder ein paar Einblicke in das täglich Leben. Der Sparmarkt hat fast nichts mehr, der OK Markt ist aber gut bestückt. Und, Ordnung muß sein, ich muß sogar einen Dollar bei der städtischen Parkfee zahlen. Die bunte Mischung der Menschen vor dem Markt und auf der Strasse ist sehenswert und ich fühle mich nicht eine Minute unwohl oder unsicher. Zwischendurch versuche ich bei verschiedenen Geschäften Schrauben für unser Zelt zu bekommen, bleibe aber erfolglos.
Unser Tagesziel ist der Lake Chivero und die Fahrt nach Norden verläuft planmäßig. Leider bleiben wir nach dem Tollgate in Harare Stau stecken. Vor dem Kreisverkehr haben ungeduldige Fahrer aus 2 Spuren 4 Spuren gemacht und so den Verkehr in alle Richtungen zum Erliegen gebracht. Rechts und links der Strasse sind Marktstände. Man kann von Hühnerfüßen bis zu gebrauchten Batterien alles kaufen. Alles wuselt durcheinander, schreit, gestikuliert, sucht eine Lücke oder Anschluß. Und wir mittendrin. Es klopft an der Scheibe und ein Mann schreit irgendwas nicht sehr freundliches. Ich kann es nicht verstehen, er sieht aber nicht nett aus. Als ich ihm sage, dass ich nichts verstehe weil wir Deutsche sind, entspannt sich alles sehr schnell. Ah, woher; Bayern Munich, Muller, WM next time…
Das wiederholt sich ein paar Mal und wir entspannen uns wieder. Dafür läuft uns die Zeit davon und wir stehen und stehen. Als wir den Kreisel erreichen beschließen führt uns das Navi durch die Außenbezirke und wir erreichen die A5. Hier ist gar nichts los uns so beschließen wir, bis Chonhoyi durchzufahren. Dass macht den Tag morgen nach Mana Pools etwas entspannter. Zwischen Norton und Murombedzi und weiter nach Chinhoyi ist die Strasse super ausgebaut und kein Auto unterwegs.
So erreichen wir in Rekordzeit die Caves und checken auf der Campsite ein. Die Dorfjugend feiert an den Grillstellen das Wochenende mit lauter Musik und Braai.

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Sie grüßen alle freundlich und laden uns sogar auf eine Wurst ein. Wir sind die einzigen Camper und nach Partyschluß um 18.00 Uhr kommt der bewaffnete Wachmann. Leider sind die Waschhäuser in einem katastrophalen Zustand und aus den Rohren aus der Wand kommt entweder nichts oder Kaltwassertropfen. Daher beschließen wir in das benachbarte Motel umzuziehen, damit wir nach dem langen Tag wenigstens Duschen können. Außerdem essen wir auch dort. Beides ist bestenfalls mäßig und der Mangel wird deutlich spürbar. Dafür sind alle! Angestellten extrem freundlich und bemüht und sehr nett. Wir halten mit jedem ein Pläuschchen.
Immerhin gibt es warmes Wasser und das Zimmer ist sauber.

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Teil 516. Sept. 2018
26.08.
Gestern waren es 480 km und die Tanknadel steht bei 3/4
Vor dem Frühstück gehen wir zu den Caves. Das Tor ist schon auf, aber an der Kasse ist noch niemand. Also besichtigen wir schon mal die Höhlen, die wirklich sehr beeindruckend aber schwer zu fotografieren sind.

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Bei unserer Rückkehr bezahlen wir und frühstücken dann im Motel. Das ist wieder ziemlich mäßig in der Qualität und das Angebot sehr eingeschränkt.

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Die junge Frau mit dem Trainee – Schild total ist überfordert. Na ja, dafür freuen sich alle, dass wir da waren. Ist ja auch was. Um 8.30 Uhr kommen wir los, tanken in Karoi und sind um 11.00 Uhr am Parkoffice. Dort wird nachgefragt, ob es noch freie Plätze gibt und nach dem positiven Bescheid und einem kleinen Imbiss fahren wir Richtung Mana Pools.

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Die Zufahrt ist bei weitem besser als beschrieben und wir sehen ab und zu Elefanten kreuzen und ein paar Antilopen. Um 14.00 Uhr sind wir am Camp Office. Die Dame an der Rezeption schreibt uns alle verfügbaren Sites auf. Wir sollen selber schauen und ihr dann sagen, welchen wir wollen. Es gäbe immer Gäste, denen die zugeteilte Site zu heiß, zu schattig, zu dicht oder zu weit weg vom Waschhaus und so muß sie dann nicht mehr wechseln. Gute Idee, nur sind alle aufgeschriebenen Sites in der zweiten Reihe. Die erste Reihe wäre schon gebucht. Wir entscheiden uns für die 4 und hoffen, dass nicht alle Sites belegt werden. Außer uns sind nämlich nur noch 4 andere Parteien vor Ort. Dafür herrscht reger anderer Verkehr. Es ist ein sehr schöner, entspannter Ort. Und so bleibt es auch, bis auf die 1 wird keine andere Seite belegt.

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Teil 616. Sept. 2018
27.08. Wir haben einen Bush walk gebucht. Beim Warten vor dem Office streunt ein Serval vorbei und Elefanten und Warzenschweine sind unterwegs. Der Manager hat vergessen, den Guides bescheid zu sagen. So verzögert sich alles ein wenig, aber nach eine halben Stunden fahren wir zum Zebravlei. Der Guide ist recht schweigsam und es wird mehr ein 2 stündiger Geländemarsch mit kurzer Trinkpause. Ein paar Tiersichtungen haben wir, aber auch eine andere Walker und Autos.

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Die Besonderheit, dass man in Mana mit Permit überall rumlaufen darf führt dazu, dass es mehr Menschen als Tiere hat. Na ja, auch mit Permit würde ich nicht allein hier rumlaufen, aber jeder, wie er mag. Des Rest des Tagen verbringen wir im Camp, wo immer etwas los ist

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und beenden unseren Abend-Game Drive am Mana mouth mit zahlreichen anderen Touristen , auch der privaten Camps, bei einem wunderschönen Sonnenuntergang.

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Teil 720. Sept. 2018
28.08. Alternativ zur Zimbabwe Reise hatte ich mit einer 4-5 Tage Kanu Tour auf dem Sambesi geliebäugelt. Jetzt haben wir die Gelegenheit zu testen, ob oder was wir verpaßt haben, oder was wir in Zukunft machen könnten. Also buchen wir eine Kanutour am Morgen . Im Büro wird erst mal darüber diskutiert, ob der Kleine mit 12,5 Jahren mitfahren darf. Alle möglichen Stabstellen werden einbezogen bis zum Campmanager. Der ist mehr an meiner Lederhose interessiert und spielt den Ball an den ebenfalls anwesenden, im Camp lebenden Fotografen Nicholas Dyer weiter. Dieser rät generell von Kanufahrten ab, da immer wieder, auch tödliche, Unfälle passieren. Mein Vergleich mit dem heimischen Schulweg und der Gefahr durch die SUVs der Helikopter-Eltern kann er nicht so richtig verstehen. Ist ja auch klar. Auf eigene Gefahr bekommen wir die Freigabe. Sandra möchte nicht, also kommt der Kleine mit dem Guide in ein Kanu und der Große und ich in das andere.

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Der Fluß sieht vom Ufer groß und tief aus, hat aber in Wirklichkeit viele Untiefen und mehr als genug Hippos an allen möglichen und unmöglichen Stellen. Daher die dringende Ermahnung des Guides dahin zu fahren, wo er hinfährt. Er betont, dass er die Erlaubnis hat zu schießen, wen nötig. Ob seine AK47 allerdings unter Wasser schießt und das Kaliber auf einen wütenden Bullen Eindruck macht, wage ich zu bezweifeln. Wir sind kaum auf dem Wasser, da driften wir durch einen Abstimmungsfehler Richtung Flussmitte und auf ein Hippo zu. Die Kraft des doch gar nicht so trägen Flusses haben wir unterschätzt. Zum Glück greifen doch die paar Paddelgrundkenntnisse und mit einer Rückwärtsdrehung und volle Kraft voraus kommen wir wieder auf Kurs. Ok, wir sind wach.

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Ziel ist eine große Insel, auf der ganzjährig eine Büffelherde lebt. Diese passieren wir in einem eher ruhigen, hippofreien Kanal. Die Büffel tun so, als ob sie flüchten, laufen aber nur ein paar Meter. Alles ganz entspannt.

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Der Guide empfiehlt uns immer am Rand der Insel zu bleiben, damit wir im Fall der Fälle besser zu retten wären. Na, super.

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Am Scheitelpunkt, nach ca einer Stunde paddeln gegen den Strom, müssen wir gegen einen schnell fließenden Kanal abbiegen und treiben natürlich wieder ab. Dieses Mal allerdings ohne Hippo und im zweiten Anlauf gelingt es. Der Guide wartet um die Ecke und das nächste Highlight sind Bee Eater, die in der Uferböschung nisten.

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Ein toller Anblick. Gegenüber frisst sich eine Elefantenherde am Ufer einer Lodge entlang und wir lassen uns treiben. Dann beginnt der Hipposlalom. Der Guide klopft regelmäßig mit dem Paddel gegen das Boot, um die Hippos abzuschrecken, sie zu einer Reaktion zu bewegen und zu verhindern, dass wir eines überraschen. Wir müssen mehrfach die Flußseite zwischen Land und Insel wechseln, da die Tiere überall sind. Laut Hupe kann man im Camp Kanus mieten und auf eigene Faust fahren.
Ohne Kenntnis der Hippopools ist man aber, glaube ich, schnell bei den Krokodilen.
Fazit: Tolles Erlebnis, ich habe ein paar Mal richtig Schiß gehabt und würde lieber nicht 4-5 Tage auf dem Adrenalinlevel bleiben wollen. Tagsüber gibt es wieder Camp TV, auch beim Küchendienst

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Beim Gamedrive müssen wir noch zwei Amerikaner bergen, die sich auf den einzigen 200m Sand mit seinem Nissan X Trail eingegraben haben. Die beiden sitzen seit 2 Stunden fest und sind total planlos. Sie schauen meine Schaufel nur verständnislos an. Warum sie die Räder freigaben sollen, checken sie nicht. Also machen wir das. Der Schäkel des Bergegurtes ist zu dick für seine Öse, aber mit dem Haken des High Jacks können wir ihn doch anhängen und verbinden. Beim rückwärts Rauschleppen schafft er es nicht die Räder grade zu stellen. Aber der Hillux hat genug Power um ihn unabhängig von seiner Räderstellung in meine Richtung zu ziehen. Endlich Action für die Kinder .-)

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Trotz zahlreicher Hyänen, die im Lampenschein verschwinden und der Elefanten, die als Schatten lautlos vorbeigleiten, fühle ich mich ganz gut aufgehoben und wir sitzen wieder lange am Feuer.
Teil 820. Sept. 2018
29.08. Ach ja, bis auf einen Neuzugang blieben natürlich die Flußstellplätze auch letzte Nacht leer. Das verstehe, wer will. Ich fand die 4 trotz allem gut gelegen, aber die 1,2 oder 3 wären halt besser gewesen. Zumindest vom Ausblick, denn die Nachbarn von der Nummer 2 sind am Morgen noch total geschockt. Einer der riesigen Bullen hat in der Nacht das Rückfenster des Autos aufgebrochen und mit seinem Rüssel im Dachzelt rumgewerkelt. Zum Glück hält sich der Schaden in Grenzen, aber ihr Schreck sitzt tief. Was er gesucht haben könnte, können sie sich nicht erklären. Wir haben gut geschlafen und machen uns auf zum letzten Game Drive. Am Fluß sind viele Tiere unterwegs, aber alles landeinwärts bei Zebra Vlei und zurück ist wie leergefegt.

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Daher sind wir um kurz nach 12.00 Uhr wieder am Gate, machen ein kleines Mittagessen und erreichen um kurz vor 14.00 Uhr Kariba. Ziel ist die Lomagundi Lodge. Nach der Anmeldung und einem Bad im nicht ganz astreinen Pool sehe ich mir die Anlage an. Es muß einmal ein Hotspot gewesen sein, mit eigener Bootswerkstadt, schönen kleinen Ferienhäusern und Campfläche.

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Alles ist ganz gut gepflegt, aber wir sind die einzigen Gäste. Die letzten waren vor ein paar Tagen da. Wir fahren noch mal los, tanken voll inklusive des Ersatzkanisters, da es bis Binga keinen Sprit gibt und fahren zum Aussichtspunkt der Staumauer.
Schon spektakulär. Schwieriger gestaltet sich die Suche nach einem Supermarkt. Es gibt nämlich keinen in Kariba, sondern nur in Nyamhunga, ein paar Kilometer zurück. Der sehr gut sortierte TM Markt liegt in einem, nun ja, unübersichtlichen Gemenge von Shops, Werkstätten, Hütten, Bussen etc. Es ist dämmert und der erste Kontakt ist ein zugekiffter, ziemlich aggressiver Typ, der irgendetwas schreit. Ich bleibe beim Auto und schaue mir das Gewusel an. Nebenan repariert jemand seine Bremse und fragt mich nach Werkzeug. Ich kann helfen und als die Familie aus dem Supermarkt kommt, sind die anwesenden Männer, der Kiffer, der Reparierer, die Umstehenden und ich schon auf einer Wellenlänge mit Bier, Autos, Fußball, Frauen etc. Was Männer so reden. Ein großes Problem ist für die Einheimischen die Versorgung mit Bargeld und Sandras Kassiererin bezahlt den Einkauf mit ihrer Karte und bekommt dafür die Dollars. Zurück auf unserer Campsite können wir nach dem Zeltaufbau auf dem Weg zur Dusche gerade noch den Zusammenstoß mit einem Hippo vermeiden, dass etwas unentschlossen auf einmal hinter uns steht. Zum Glück hat Nick es gesehen. Nach einem guten Essen an der Bar geht es ins Bett. Km von Mana Pools 241
Teil 922. Sept. 2018
30.08. Bei der Vorbereitung für die heutige Etappe ist mir aufgefallen, dass die Offlinekarten auf here we go und google nicht funktionieren. Warum auch immer. Wir haben also für den Weg zum Matsuadona Park nur die Papierkarte, die viel zu grob ist, die Hupe Beschreibung und Skizzen, die allerdings verkehrt herum gelesen werden müssen, da wir von der anderen Seite kommen und die grobe Vorstellung, wohin wir wollen. Wir haben uns vom einem Anwohner in der Lodge noch einmal erklären lassen wo wir auf die Powerlineroute müssen. Er empfiehlt dringend den Weg über Magunje, da alle anderen Strassen sehr schlecht zu fahren währen. Also machen wir uns nach dem Frühstück auf den Weg. Nach dem Camptor wartet schon eine Büffelherde auf uns und die Anwohner, die sich aber gar nicht darum kümmern.

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Der Einstieg hinter dem Flugplatz ist schnell gefunden und die Powerline Route auf Grund der Powerline auch nicht zu verfehlen. Sie läßt sich super fahren und wir kommen gut voran. Es gibt ein paar Auf- und Abfahrten, die tatsächlich etwas Konzentration und nur wenig Tempo vertragen, aber alles im grünen Bereich. Bis auf, dass die gefahrenen Kilometer nicht so recht zur Karte passen wollen. Irgendwann wird uns klar, dass die Strasse nach links, die aussah wie die Auffahrt zu einer Kiesgrube die Strasse nach Magunje war und wir uns wohl auf dem Weg nach Gachegache befinden. Von dort soll laut Hupe die Strasse nach Makande abgehen. Hoffentlich, denn Leute zu fragen gibt es hier nicht.

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Da die Strasse nicht schlecht ist, fahren wir weiter und tatsächlich gibt es irgendwann einen Hinweisstein nach Gache, so dass wir annehmen, dass die andere Strasse nach Makande führt. Und tatsächlich, die Angaben Rückwärts im Hupe stimmen genau und wir kommen wieder durch besiedeltes Land nach Makande. Kurz danach werden wir wieder Teil des öffentlichen Personennachverkehrs und nehmen ein Paar mit, das vom Einkaufen kommt. Ihr Eimer und sein Tragesack wiegen bestimmt 15 kg, gefüllt mit Lebensmitteln und Haushaltsgegenständen. Erst an der Kreuzung zur Hauptpiste steigen sie aus. Der Weg zu Fuß hätte sie wohl den halben Tag gekostet. Keine Ahnung, wie die Leute das machen. Sie bedanken sich nett und wie immer kommt schon der nächste Fahrgast. Wir haben natürlich keine Ahnung wo er hinwill, aber unsere Richtung und Ziel paßt ihm. Er müsse nur ca 50 km in die gleiche Richtung. Ok, kein Problem. Doch, denn er hat noch zwei Kumpels, Schlafsäcke, einen Kanister, eine Autobatterie, eine Lautsprecherbox, ihre persönlichen Bündel, eine gußeiserne Kochstelle und drei Hirtenstäbe.
Wer kann da schon nein sagen. Wir unterhalten uns nett; sie sind Wanderprediger und ihr Auto ist kaputt. So geht’s auf der guten, wenig befahrenen aber kurvigen Schotterpiste dahin. Irgendwann erreichen wir tatsächlich ihr Ziel in Form zweier Tuckshops. Anschließend bekomme ich erstmal einen Anpfiff, da die Familie schon seit einer Stunde pieseln muß, mit den drei Fremden im Auto aber nicht anhalten wollten. Wir holen das nach und machen gleich mal Picknick. Wir sind fünf Stunden unterwegs und erreichen um 12.30 Uhr das Scoutcamp, wo wir uns anmelden.

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Der Ranger sagt in max zwei Stunden wären wir in Tashinga. Das ließt sich in Thomas Bericht und im Hupe ganz anders. Allerdings ist die Anfahrtsbeschreibung schon eine Einladung, so ähnlich wie die Warnung vor Khutse oder dem Khaudum  Fahrtechnisch anspruchsvoll nähern wir uns dem Valundi Gate, als wir ein deja´ vu haben. Wie im letzten Jahr in den Makgadikgadi Pfannen: Feuer. Vor uns, auf ziemlicher Länge und, während wir uns orientieren auch keine 100m neben uns. Anders als bei den übersichtlichen Pfannen ist dieser Weg keine gute Stelle um sich mit dem Feuer auf ein Wettrennen oder Experimente einzulassen. Zum Teil kriecht man mit Schrittgeschwindigkeit dahin, da wir ein Feuer wohl keine Rücksicht nehmen. Schweren Herzens entscheiden wir uns zum Rückzug und klettern zurück zur Gabelung nach Bumi Hill. Tja, wie viele Optionen hat man an dieser Stelle ?
Teil 1025. Sept. 2018
Geschätzt nach den Kilometerangaben im Hupe sind es ca 2 weitere Stunden nach Bumi Hill. Aber Richtung Kariba oder Binga gibt es ja nicht wirklich eine Option. Auf einem Video von 4x4 Overland habe ich gesehen, dass es eine schöne Anlage Namens Tiger Bay in der Nähe von Bumi Hill gibt. Ok, das schaffen wir bis zur Dämmerung. An der nächsten Kreuzung bekommen wir allerdings schon wieder einen Fahrauftrag: Ein paar Männer winken und bitten uns ein Päckchen für einen alten Mann beim Settlement Guesthouse abzugeben, ca 20 km entfernt. Ok, machen wir, liegt ja auch dem Weg. Die Strecken ist anstrengend zu fahren, flache, gut fahrbahre Stücke wechseln urplötzlich in verblocktes Gestein oder Auswaschungen, Auf- und Abfahrten.
Die Gegend ist aber gut besiedelt und es gibt viele Interessante Sachen zu sehen.

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Nach Ablieferung des Päckchens fragen wir noch ein paar Mal mal am Wegrand nach dem Tiger Bay Resort, da es keine touristentaugliche Beschilderung gibt und wir ja keine gescheite Karten haben. An einem Abzweig sind wir uns ziemlich sicher, dass es rechts nach Tiger Bay geht, aber die jungen Frauen schicken uns geradeaus. Übrigens, den ganzen Tag kommen unsdrei Autos entgegen, alle im letzten Drittel. Ein Monteur, ein Wagen der Zanu und ein Pick up, der den Abendbus ersetzt. Dafür wird die Strecke auf den letzten 20 km immer besser und ist frisch gegradet. Wohin der Grader verschwunden ist, ist mir schleierhaft, denn das Stück bis hierher hätte es auch dringend nötig. Endlich kommen wir an einen Airstrip, an dem auch ein Flugzeug steht. Wir erklimmen auf einem schlechter werdenden Track den linken Hügel, auf dem ein paar Gebäude auszumachen sind. Es wird langsam unheimlich, alle Gebäude sind verlassen und verfallen, der Weg verschwindet.
16.30 Uhr, noch 1,5 h Licht. Wir fahren wieder zum Airstrip und peilen den rechten Hügel an, als uns ein Pick up entgegenkommt. Voll gepackt mit Lebensmitteln. Die Jungs können unsere Bitte nach einer Campingmöglichkeit nicht beantworten und schicken uns zum nur hundert Meter entfernten Hafen. Dort werden wir herzlichst von zwei Männern auf einem Speedboot begrüßt und mit unserer Campingbitte auf den Hügel geschickt. Dort steht tatsächlich eine Lodge und nach kurzer Wartezeit beim Wachmann kommt der sehr junge Lodgemanager. Ok, wir sind eindeutig falsch, genau wie im Video. Allerdings haben wir wenig Optionen, da das Tiger Bay Resort geschlossen wurde. Glücklicherweise wird die Lodge gerade umgebaut, läuft also nicht im Normalbetrieb. Er bietet an zu prüfen, ob er zwei Zimmer vorzeitig beziehbar machen kann und wären wir „more than wellcome to stay“. Nachdem wir uns eine Zeit etwas verschämt am Pool und der sensationellen Terrasse herumgedrückt haben

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bekommen wir tatsächlich zwei Zimmer, aus denen gerade die letzten Handwerker gehen. Über deren Preis legen wir den Mantel des Schweigens. Und dann läuft das Programm „Jenseits von Africa trifft schöner Wohnen“ .

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Die Lage: Sensationell. Die unaufdringliche Freundlichkeit der Mitarbeiter: Super. Die Zimmer ( mit Außendusche) : ein Traum. Die Anlage mit unterschiedlichen Terrassen und Infinity Pool: Wie im Katalog. Wir belieben unser Drei Gang Menu auf der oberen Terrasse einzunehmen, bekommen den Assistenten des Lodgemanager als Host an unseren Tisch und genießen. Und lernen. Ich nutze die Gelegenheit und lasse mir haarklein erklären, wer warum an den Strassen steht, warum jemand winkt und wer nicht etc. Der Abend endet mit Sternenhimmel auf unterschiedlichen Terrassen, dem all inclusive Gin Tonic und einem Elefant unter unserem Balkon. Priceless !

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Teil 1130. Sept. 2018
1.9. Trotz der sauberen und komfortablen riesigen Betten haben wir gut geschlafen  Auch die Handwerker, die tatsächlich um 6.30 Uhr anfangen zu werkeln sind kein Problem. Nach dem Frühstück auf dem unteren Deck sind die Optionen 1) zurück und für einen Tag nach Matsuadona; 2) ein langer Fahrtag Richtung Binga oder 3); ein weitere Entspannungstag mit Vollpension, Pool und Nichtstun schnell ausgezählt. Andrew, der Campmanager, hat kein Problem mit der Verlängerung und hat am Vormittag Zeit, mir die Technik der Lodge zu zeigen.

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Da nur zwei andere Parteien da sind, hält sich der Gästestreß in Grenzen. Zwei Amerikaner sind am Morgen abgereist, die Zimbabwer mit 3 Kindern beim Fischen und das französische Paar beim Fotographieren. Er zeigt mir die beeindruckende Solaranlage, die lustigerweise aus Deutschland ist und von Deutschland aus überwacht wird. Er hat auf seinem Smartphone alle Daten, aktuelle Leistung, die einzelnen Abnehmer, die dezentralen kleinen Anlagen auf den Zimmern etc. So viel Smart Home ist auch bei uns noch nicht alltäglich. Wir machen einen Abstecher zum Hafen, wo gerade drei große Bullen ein Ponton mit Heu plündern. Auch die Anti-Wilderer-Einheit, die sie mit viel Geld unterstützen kommt gerade an. Gemeinsam vertreiben wir die Elefanten. Aber wenn man sieht, wie viel Vorsicht und Respekt diese Profis walten lassen, ist es für mich wieder ein Signal, allein lieber mehr als weniger Abstand zu halten.
Auch ein paar Kühe und Kälber, die wir auf dem Weg zurück treffen, werden mit großem Respekt behandelt, auch wenn sie fast zahm erscheinen.
Zurück im Camp machen wir einen Abstecher in sein Warenwirtschaftsystem. Superprofessionell und state of the art. Wenn er mal zu uns kommt und die Excellisten sieht, macht er eine Zeitreise 20 Jahre zurück  Wir haben den ganzen Tag Zeit um mit ihm und Jaison, seiner Rechten Hand zu plaudern und ich glaube, wir genießen es genauso wie sie.

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Am Abend kann man vom Hügel wieder Feuer im Tal sehen, die wahrscheinlich vom Abfackeln der Felder kommen. Gestern waren zu große Wellen aber heute gibt es das Fischerboot Spektakel. Unzählige Boot machen sich in der Dämmerung auf und nach Einbruch der Dunkelheit sieht man unzählige Lichter auf dem See. Man könne meinen, es ist die Überpromenade des Gardasees. Dann noch ein bißchen Sterne und Gin Tonic.

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Teil 1230. Sept. 2018
2.9. Also, auf nach Binga. Wir verabschieden uns herzlich.

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Die Franzosen fliegen heute auch von hier nach Mana in ein Luxus Tented Camp, dass auch zur Hotelgruppe gehört. Trotzdem, selbst wenn ich das Geld hätte, würde ich die landgestützte Version des Reisens der Fliegerei von (Luxus-) Camp zu Camp vorziehen. Die Begegnungen mit den Menschen sind für uns mittlerweile ein unverzichtbarer Teil des Reisens geworden. Zurück ist die Strasse komischerweise gar nicht mehr so schlimm. Anders als bei der Hinfahrt ist auch der Tse Tse Posten besetzt, wo wir einige Zeit ratschen und dem Kontrolleur ein paar T Shirts für seine Kinder schenken. Natürlich müssen wir wieder Fahrdienst leisten und nehmen eine alte Frau mit, die von Ihren Töchtern ins Auto gesetzt wird. Sie spricht kein Englisch und wir haben schon Angst, dass sie irgendwo landet wo sie gar nicht hinwill. Aber schließlich gibt sie uns ein Zeichen und steigt aus. Wie immer ungläubige Blicke der anderen Menschen an der Strasse, wenn wir einen Mitfahrer aussteigen lassen. Die Hauptstrasse nach Binga ist eine Gravelroad, die sich gut fahren läßt und nur ein paar Überraschungen in Form von Löchern und Kurven bereithält. Zwischendurch versorgen wir noch einen LKW Fahrer, der seit Tagen festsitzt. Food ist over 

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Er bekommt Nudeln und Sauce für ein paar weitere Tage und Wasser. Darüber freut er sich sehr, da nicht abzusehen ist, wann er da wieder wegkommt.
Um 14.00 Uhr erreichen wir den Abzweig nach Binga und entscheiden, noch die Stunde nach Mlibizi zu fahren. Das macht den Fahrtag morgen nach Hwange kürzer. Das Mlibizi Zambesi Resort ist tatsächlich in gutem Zustand, leider sind wir wieder die einzigen Gäste.

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Der angrenzende kleine Supermarkt hat ein buntes Sammelsourium aus von manchem zu viel und von anderem nichts. Es reicht für Kekse, Fanta und Zahnbürste. Nach dem tollen Sonnenuntergang kochen wir wieder selber und als Dessert gibt es: Sternenhimmel !

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Teil 1330. Sept. 2018
3.9. Der Besitzer ist wie viele andere Einheimische total desillusioniert. Sie haben sich viel vom Sturz Mugabes und der Wahl versprochen und sehen jetzt keine Veränderung und keine Perspektive. Nur für uns ist es besser, da es keine Roadblocks und Gängeleien der Polizei mehr gibt. Aber dass scheinbar nur noch der abgehobene Luxustourismus funktioniert und die schöne Infrastruktur für den Brot- und Butter-Touristen leersteht oder verfällt ist sehr schade.
Entlang der Strasse sind verschiedene Holzschnitzereien ausgestellt. Scheinbar hat jedes Dorf seine Spezialität, die einen Trommel, die anderen Hocker, die nächsten Beile und Hacken und dann Stühle.
An den ersten Ständen kommen wir ja noch vorbei, aber dann müssen wir doch halten. Vor einem Berg von Sägespänen stehen 4 große Steckstühle, zwei hell, zwei dunkel. Ich frage nach dem Preis für die dunklen, super gearbeitet, schwer, bequem. Preis: 20 $ ! Die daneben, hell, schöner: 25$! Ok, wir nehmen zwei. Sandras Einwand, dass wir ja noch nach Hause fliegen müssen, wird vertagt. Die Dinger wiegen knapp 30 kg das Stück. Wir packen sie in unsere Handtücher und weiter geht’s.

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Na ja, nicht lange. Dann müssen wir einen Mann mit seinen vier kleinen niedlichen Kindern mitnehmen. Sie wollen in die Kirche und hätten dafür noch locker fünf Kilometer laufen müssen. Die Kleinen sind 3-6 Jahre alt und sitzen total andächtig im Auto. Nur die größte traut sich, uns zu begrüßen und zu verabschieden. Beim nächsten Anhalter müssen wir passen, falsche Richtung.
Wir beschließen das Main Camp auszulassen und über die Stadt Hwange nach Sinematella zu fahren. In Hwange tanken wir und kaufen im gut sortierten Supermarkt ein. Die Zufahrt in den Park ist gut beschildert führt allerdings durch eine riesige Miene. Eine Mondlandschaft mit riesigen Trucks, Staub und Sicherheitskontrollen.

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Kurz danach ist die Welt aber wieder in Ordnung und kurz vor Mittag erreichen wir das traumhaft gelegene Camp. Die Private Campsite sind alle vergeben, aber hier ist es leer.

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Wir haben wieder freie Platzwahl, außer uns ist noch ein anderer Camper hier. Die Hütten und das Restaurant sind geschlossen. Wie wir später erfahren, hat die Minengesellschaft die Lizenz für das Camp bekommen und will dort die Arbeiter unterbringen. Da es aber Widerstand gegen die Vergabe gibt, passiert im Moment wenig. Tim und ich machen einen Erkundungsgang, früher muß es ein Traum gewesen sein.

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Am Nachmittag machen wir einen sehr schönen 3 stündigen Game Drive durch die tolle Landschaft, aber wir sehen kaum wild und die Elefanten sind sehr scheu. Sobald sie das Auto bemerken, flüchten sie in heller Aufregung.

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Am Abend kommt noch ein weiterer Hillux, drei Parteien aus drei Nationen ( Polen, Deutschland, Italien ) genießen den Sonnenuntergang von der Hangkante. Die Duschen sind in Ordnung und erst spät streunen Hyänen durch das Camp.
In der Nacht sieht man das Licht Mine am Horizont.

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Teil 1430. Sept. 2018
4.9. Am frühen Morgen hören wir wieder einen Löwen, finden ihn aber auf dem Weg zu Robins Camp nicht. Am Mandavu Dam frühstücken wir

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und gondeln Richtung Robins. Einen kleinen Abstecher machen wir noch nach Maduma, da uns ein Guide sagt, es gäbe dort Wildhunde. Leider nicht, aber das wäre eine gute Wahl zum Übernachten. Bei Deteema wird ein Tended Camp gebaut und gegen Mittag sind wir in Robins. Auch hier ist die Lizenz neu vergeben worden und das Camp ist komplett renoviert.

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Es werden noch auf der Campsite neue Duschen gebaut, aber die Hütten und das Restaurant sind fertig und sehr nett gemacht. Camper finden sich allerdings eingezäunt hinter den Häusern und noch einmal mit einem Zaun von den Häusern getrennt wieder.

Insgesamt erinnert es etwas an Camps im Krüger Pakr. Sicher für eine breitere zahlungsbereite und nicht so campinglustige Zielgruppe gut gemacht, für uns aber etwas zu optimiert. Auch die Polen von gestern kommen wieder hierher. Sie haben weder auf der Fahrt vom Main Camp nach Sinematella gestern noch auf der Fahrt heute nennenswertes Sichtungsglück und sind einigermaßen enttäuscht. Da aber auch alle Operator Fahrzeuge, mit denen wir uns unterwegs ausgetauscht haben, ebenso wenig Glück hatten, lag es wohl eher an der generellen Scheuheit der Tiere.
Auch auf dem Gamedrive zu den Wasserlöchern sehen wir zwar immer wieder Wild, aber es ist nicht mit den Parks in Botswana ec zu vergleichen.
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Teil 1501. Okt. 2018
Sorry für den Doppelpost, das System hat mich gestern 2x rausgeworfen
5.9. Nach der bisher kältesten Nacht bei 6° fahren wir Richtung Pandamatenga und machen am Gate mit den Rangern Frühstück.
Dann geht es durch sehr schöne Landschaften zur Grenze, die wir in 15 Minuten hinter uns haben.

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Auch die Desease Controll Points in Botswana sind kein Problem und kurz nach Mittag sind wir in Elefant Sands.
Wie beim letzten Mal steht kurz vorher ein fünfbeiniger Elefant an der Strasse

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Der Pool wurde sehnsüchtig erwartet

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Um es kurz zu machen: die Berichte über Rummel, Trubel, unverständige Overlander und die verlorene Magie dieses Ortes haben wir genau so erlebt und für uns ist es keine Option mehr. Es waren mehr Overlanderbusse als Elefanten da und jede hummeldumme Reisegruppe wird dort angekarrt.
Teil 1603. Okt. 2018
5.9. Nach der bisher kältesten Nacht bei 6° fahren wir Richtung Pandamatenga und machen dort mit den Rangern Frühstück.

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Dann geht es durch sehr schöne Landschaften zur Grenze, die wir in 15 Minuten hinter uns haben. Auch die Desease Controll Points in Botswana sind kein Problem und kurz nach Mittag sind wir in Elefant Sands.

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Um es kurz zu machen: die Berichte über Rummel, Trubel, unverständige Overlander und die verlorene Magie dieses Ortes haben wir genau so erlebt und für uns ist es keine Option mehr. Es waren mehr Overlanderbusse als Elefanten da und jede hummeldumme Reisegruppe wird dort angekarrt.
Teil 1703. Okt. 2018
6.9. Der Abschied fällt uns dieses Mal nicht schwer und wir fahren über Francistown Richtung Grenze nach SA. Leider haben wir nicht mehr genug Zeit für einen Abstecher nach Tuli. Die Fahrt geht auf zwar guten Strassen gut voran,

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Fahrschulplatz
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aber die ständigen Geschwindigkeitsreduzierungen wegen nichts nerven und rechts und links dominiert endloses Buschland.
Zur Abwechslung mal wieder ein Feuer. Ca 50 entfernt aber brutal heiß, selbst bei geschlossenen Fenster. Feuer bekommt auf meiner Liste den gleichen Stellenwert wie dichter Mopane Bush...

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Zum Übernachten peilen wir das Stevensford Game Reserve an, da es als eines der wenigen Camping anbietet.
Das erreichen wir ziemlich gerädert nach 4 Kontrollstellen um 15.00 Uhr

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Dort gibt es zwei Plätze am Fluß, sehr liebevoll gestaltet und inmitten des privaten Game Reserve gelegen. Wir sind allein, dürften uns frei bewegen und genießen den letzten entspannten Abend im Busch.


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7.9. Es sind ein paar Kilometer zur Grenze, diese überqueren wir um 9.00 Uhr problemlos innerhalb 30 Minuten und tanken noch mal 40l nach. Dann geht es Richtung Süden mit Zwischenstop beim Spar in Vaalwater nach Klein Kariba. In der dortigen Kunstwelt aus Afrikaans und heißen Pools haben wir schon im letzten Jahr den Staub von den Füßen gewaschen.

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Es hat sich nicht viel geändert, die dort campenden Weißen machen den Eindruck, dass sie den „alten guten Zeiten“ hinterhertrauern. Und die Schulklassen verhalten sich so wie Schulklassen bei uns. Mit dem Unterschied, dass die wenigen rein schwarzen Klassen darauf bedacht sind, den weißen beim Baden nicht in die Quere zu kommen.

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Das ist natürlich eine Herausforderung und die Kids erhalten von uns erst mal eine Unterweisung in Arschbomben, verschiedenen Saltis von unseren Schultern und einem Synchronsprung aller Kinder, die schwimmen können. Ein großer Spaß und weil der blöde weiße Ausländer mit seinen Kindern immer dabei ist, können sich die im Wasser treibenden Buren auch nicht so richtig beschweren.

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Auf dem Weg zur Rutsche überholt uns ein Fahrzeug mit einem „Snake & Reptile Removal“ Aufkleber, dem wir natürlich folgen. Die Gärtner haben in einer Steingruppe eine Schlange umstellt und der Crocodile Dundee fängt eine Mosambique Spitting Cobra, die ihn erst mal komplett mit Gift duscht. Aber er ist ganz entspannt und zeigt uns noch einmal seinen Fang.
Das Essen ist ganz in Ordnung, wir organisieren uns schon mal gepäckmäßig, verschenken die letzten Vorräte und nehmen langsam Abschied vom Urlaub.

Letzte Etappe und Fazit
Zur Bushlore Station sind es nur 1,5 h, also kosten wir die Pools bis 15.00 aus. Nachdem das Auto dieses Mal unbeschädigt ist, geht die Übergabe schnell, auch, weil alle um 17.00 Uhr ins Wochenende wollen.
Alles in allem war es wieder gut, einzig das das e-toll System wieder nicht funktioniert und wir in SA Maut bezahlen mußten, hat genervt.
Wir werde zum Flughafen gebracht und stehen vor der Frage, wie wir unsere Stühle verpacken. Da wir nur drei Taschen haben, können wir einen Teil der Stühle aus 4tes Gepäckstück aufgeben und nach ein bisschen schäkern am Counter gehen die 15 kg schweren Lehnen als Cabin Luggage durch. Es wäre uns zwar auch die 850,00 R Zuschlag wert gewesen, aber so macht es mehr Spaß. Der Rückflug verläuft problemlos und auch die Bundespolizei hat genug Schalter für die Menge der Reisenden auf.
Zum Frühstück sitzen wir schon wieder am heimischen Tisch.
Zimbabwe war super: so viele freundliche Menschen trotz der wirtschaftlichen Schwierigkeiten, tolle Landschaften, die Parks, die trotz der wenigen Touristen am Laufen gehalten werden und noch so viel mehr zu sehen. Wir fahren sicher wieder hin.
Auch weil die Kinder schon größer geworden sind, haben wir noch nie so oft und so lange am Feuer gesessen und Stern-TV geschaut. Daher der Titel. Außerdem hat auch in den Parks die Atmosphäre einfach dazu eingeladen. Leider haben wir zwar sehr häufig Löwen gehört aber zum ersten Mal auf einer Reise keine Großkatzen gesehen. Aber das hatten wir ja auch schon anders, daher bauen wir auf das nächste Mal.
In SA haben wir uns durchweg unwohl gefühlt. Sowohl in der ersten Nacht als auch auf der Rückfahrt durch die Gebieten, in denen viele Farmen zum Verkauf stehen und die Weißen bewaffnet im Spar Markt einkaufen.
Trotzdem, nach der Reise ist vor der Reise....

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