Beinahe 90 Elefanten in Botswana gewildert

63 Antworten · 10,8k Aufrufe · gestartet 04. Sept. 2018 von Carinha
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Gast04. Sept. 2018 · #21
@ Seyko: „Ich verstehe die ganze Diskussion nicht. Am Ende werden sie eh getötet.“
Das verstehe ich jetzt auch nicht. Worum geht es denn hier? Elefanten sind im südlichen Afrika in keiner Weise bedroht, eine Gefahr der Ausrottung von Elefanten liegt überhaupt nicht vor.
@ Seyko: „Culling als Naturschutz zu betrachten zeugt nur von einer degenerierten Empathie. Ich mache Fehler und um der Konsequenzen aus diesen Fehlern Herr zu werden, begehe ich Massenmord. Es wäre fast zum lachen wenn es nicht so traurig wäre“
So ähnlich sagte die Daphne Sheldrik auch, die eine radikale conservationist war, jeden Eingriff in die Natur verteufelte ….let nature take it’s course…. aber selber an vielen beteiligt war, mit fatalem Ausgang. So sterben die Elefanten eben durch Verhungern und Verdursten, aber dies sein ein schöner Tod, weil sie im Kreise und mit Trost ihrer Lieben verenden. Das sei viel schöner als von einem execution squad (culling )unter Panik und Terror hingerichtet zu werden...sagte sie sinngemäß, aus dem Gedächtnis geschrieben.

Damit will ich ihre Leistungen für den Naturschutz überhaupt nicht schmälern, man muss aber auch nicht mit allem übereinstimmen.
Werner
zuletzt bearbeitet 04. Sept. 2018
151 Beiträge · seit 201604. Sept. 2018 · #22
Wenn wir den Faden weiter spinnen, müssen wir uns alle auch bei der Nase nehmen: Riesige Flächen in Botswana dienen der Rinderzucht. Da das Land wenig hergibt sind die Flächen pro Tier sehr gross. Das so erzeugte Fleisch wiederum landet zu grossen Teilen nicht in Botswana auf dem Teller sondern in der EU etc. wo wir es günstig kaufen können....Die Zeune um die Rinderweiden stören das Umherziehen aller Wildtiere, ebenso die Vetfences, die ebenfalls einst wegen der Rinder gebaut wurden. (alles nachzulesen im Hupe-Führer zu Botswana). Wenn die Elefanten, deren Population gegenüber wesentlich früheren Zeiten immer noch nicht riesig ist, Mühe haben zu wandern, so ist dafür auch der hiesige Fleischkonsument mit verantwortlich. Nur um die Leute in Botswana zu ernähren bräuchte es keine grossen Flächen.
Dass Elefanten extrem kluge und sensible Tiere sind, erschwert - falls unbedingt notwendig - eine einigermassen artgerechte Tötung. Die Tiere kommunizieren für uns unhörbar über hunderte Kilometer von Herde zu Herde.
Gast04. Sept. 2018 · #23
Hallo landcruiser1970,@ Fleischexport
schön wenn das so wäre, jedenfalls würde sich BW sich das wünschen. Tatsächlich kriegen sie die für den Export nach Europa vorgeschriebene Seuchenkontrolle, Hygiene beim Schlachten etc. meistens nicht auf die Reihe. Folglich liegt der Rindfleischexport insgesamt bei max. 10.000 tpj. Volkswirtschaftlich ist das mit ca. 80 Mio. U$ Exporterlös eher bescheiden. Die Kosten für die Einhaltung von EU-Standards können sie nicht mehr stemmen, das geht sich nicht aus. Es geht nur um Politik und Interessen von Rinderbaronen und Kleinbauern, die keine Alternative haben. Volkswirtschaftlich ist das wahrscheinlich verlustig. Es ist längst überfällig sich dieses Scheitern und die nicht vorhandene Perspektive (in der EU) einzugestehen……und sich zu fragen, ob diese bescheidenen Exporte die bereits vor Jahrzenten errichteten Zäune und deren Folgen das wirklich wert waren bzw. sind. BW sollte sich weniger pingelige Märkte suchen, wo sie was verdienen können und/oder selber verarbeiten.
Werner
Gast04. Sept. 2018 · #24
Focus schrieb:Ja der liebe Mainstream....
Denkanstoß.
Krüger hat Elefanten Überpopulation
Botswana hat Elefanten Überpopulation
Hwange hat Elefanten Überpopulation... So wie es allgemein immer vor Ort durch Ranger gesagt wird.
Trophäenjagd ist international verpönt
Die Berufsjägerschaft in BW hat sich schon vorsichtig optimistisch über die bevorstehende, zumindest angedachte, Aufhebung des Jagdverbotes auf Elefanten geäußert…allerdings gleich klar gestellt, dass Trophäenjagd die zur Bestandsregulierung erforderliche Abschusszahl nicht leisten kann. Das wird die Regierung/der Staat selber erledigen müssen.
Und bevor ich gleich wieder Protest generiere:
1) Abschüsse in Schutzgebieten sind selbstverständlich nicht geplant
2) Ab morgen soll das Wetter besser werden, da sage ich nichts mehr dazu und mache ich einen Ausflug oder den Garten
Werner
zuletzt bearbeitet 04. Sept. 2018
1'055 Beiträge · seit 201605. Sept. 2018 · #25
Hallo in die Runde ,

hier wurden nun schon viele tiefgründige Diskusionen geführt und ich möchte meine Meinung ( mit keinerlei Hintergrundwissen ) mitteilen .Grundsätzlich lehne ich Wilderei bzw . Trophäenjagd ab . Aber da es immer mehr Menschen auf der Welt gibt , schützen wir natürlich auch unseren Lebensraum . Wie hat das nur vor 1000 Jahren geklappt mit den Menschen und den Tieren ? Irgendwie haben ja alle überlebt, und G s D haben es ja auch fast alle Tiere bis in unsere heutige Zeit .Ich gebe nur mal die Problematik mit den Wölfen in Deutschland zu bedenken . Alle schrieen :Hurra , sie sind wieder da " . Jetzt , wo sie anfangen , Schafherden zu reißen ( ich kann die Besitzer verstehen ) finden wir das nicht mehr ganz so toll . Wir haben auch ohne Wölfe gut gelebt und das Ökosystem hat auch ohne sie funktioniert . Also warum darf in Afrika kein Elefant die Menschen stören ? Weil wir sie gerne sehen wollen ? Keiner käme auf die Idee , nach Deutschland zu fahren um Ratten , Wölfe usw. auf Gamedrive zu bestaunen . Aber in Afrika darf man nicht in die Natur eingreifen ? . Nicht , daß ich hier falsch verstanden werde ., ich liebe die afrikanische Tierwelt und möchte sie nicht missen . Aber man muß auch die Menschen dort verstehen , falls sie in ihrer Existenz bedroht sind . Übrigens hatte ich schon in meinem RB auf ein Tötungsdelikt hingewiesen , daß mich sehr traurig gestimmt hat . Es hat mich sehr verwundert , daß da keinerlei Reaktion kam .
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Es ist halt ein schwieriges Thema . Um unsere Welt für spätere Generationen , ob Mensch , Tier oder Pflanze , zu erhalten , braucht es ein weltweites miteinander und kluge Köpfe . Aber , wenn wir Menschen so weitermachen , können die Tiere irgendwann selbst gestimmen wie es läuft , denn dann gibt es keine Menschen mehr .

Conny
Namibia zum 1. Elefantenrunde Abschied für immer Auf neuen Wegen ins Kaokoveld (hummeldumm?") [url//namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/306123-der-kreis-hat-sich-geschlossen-bot-nam.
1'096 Beiträge · seit 200905. Sept. 2018 · #26
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zuletzt bearbeitet 19. Sept. 2018
4'984 Beiträge · seit 201605. Sept. 2018 · #27
BWgovernment hat 2 neue Fotos hinzugefügt.
11 Std. ·
RESPONSE REGARDING THE ALLEGED INDISCRIMINATE KILLING OF ELEPHANTS IN BOTSWANA

[Photos: Pictures of some of the elephants carcasses found during verification/ investigation exercise.]


The Government of Botswana has noted with concern unsubstantiated and sensational media reports on elephant poaching statistics in Botswana carried by some local and international media attributed to Elephants Without Borders (EWB), a non-governmental organisation contracted by the Botswana Government to carry out the dry season aerial survey of elephants and wildlife in northern Botswana covering Chobe, Okavango, Ngamiland and North Central District. The stories allege that about 90 elephants have been indiscriminately killed recently.

To this end, the Government of Botswana wishes to inform members of the public and other key stakeholders that these statistics are false and misleading. At no point in the last months or recently were 87 or 90 elephants killed in one incident in any place in Botswana.

The Government of Botswana wishes to further inform that the survey conducted by EWB started on 5th July 2018 and is expected to end by 30th September 2018.

During the conduct of the survey from 5th July up to 1st August 2018, EWB reported that they had come across 53 elephant carcasses which were incidents that had already been cumulatively reported officially to the Government as early as July and August of this year.

Of the aforementioned 53 reported, a verification mission between July and August established that the majority were not poached but rather died from natural causes and retaliatory killings as a result of human and wildlife conflicts.
The Government of Botswana wishes to state that it is unfortunate that some media reports attribute the rise in elephant poaching primarily to the withdrawal of weapons from the Department of Wildlife and National Parks (DWNP) anti-poaching unit. The fact of the matter is that the withdrawal of such weapons from DWNP, did not in any way affect the effectiveness and operations of the anti-poaching units.

It should be noted that the Government of Botswana has from the 1980’s directed all security agencies to commit resources towards anti-poaching, a practice that continues to this date. Therefore the withdrawal of weapons from DWNP has not created any vacuum in anti-poaching operations as the anti-poaching unit in DWNP continues to play a pivotal role in combating wildlife crime through other strategic interventions.

Furthermore the public is informed that withdrawing weapons from DWNP is in line with the existing legislation which does not allow the Department of Wildlife and National Parks to own such weapons. This action was taken whilst corrective measures are to be undertaken.

In conclusion, the Government of Botswana wishes to condemn in the strongest terms possible attempts by individuals or groups who give a false impression that they love Botswana wildlife more than citizens of Botswana. Government wishes to reiterate the fact that wildlife remains a national heritage and our citizens will protect it at all costs.

Thank you.

[Signed]
Thato Y. Raphaka
PERMANENT SECRETARY

Quelle: https://www.facebook.com/BotswanaGovernment/
Gruß Gina
151 Beiträge · seit 201605. Sept. 2018 · #28
@Seyko: Du meinst den Elefantenflüsterer, gibts hier https://www.amazon.de/Elefantenflüsterer-Leben-sanften-Riesen-beibrachten/dp/3868821694 z.B. als Buch - sehr eindrücklich.

@Conny+Micha: Wir dürfen hier zwei Dinge nicht vermischen: Ausgangslage der Diskussion ist die völlig sinnlose Jagd nach Elfenbein. Dazu werden die Elefanten im Dutzend umgebracht und ihre Stosszähne mitgenommen. Dieser Jag sind zehntausende Elefanten zum Opfer gefallen und es kommen laufend weitere hinzu. Wieviele Elefanten wo Platz haben und was man bei einer Überpopulation tun muss, ist eine ganz andere Diskussion.
546 Beiträge · seit 201805. Sept. 2018 · #29
Aber das wurde nicht erst von Conny vermischt, sondern schon davor auf den letzten Seiten.

Was zeigt, dass es hier um ein vielschichtiges Thema geht. Ich sag dazu jetzt nix mehr. Ich kann verschiedene hier genannte Aspekte verstehen.
Antje
Gelebt in Malawi, Tanzania und Kenya Reiseberichte: Botswana April 2018: https://www.namibia-forum.ch/forum/22-reiseberichte/295264-botswanas-beasts-beauty-im-april.html Malawi 2015-2018: https://www.namibia-forum.ch/forum/154-diverses/297418-kleinode-in-malawi.html Tanzania - Tarangire April 2020: https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/299356-tansania-pulsiert-trotz-corona.html?start=0
49 Beiträge · seit 201405. Sept. 2018 · #30
@Seyko: Danke für deine Worte, du sprichst mir aus der Seele!

Es ist erschreckend zu sehen, dass einige das Abschlachten der Tiere als fast schon normal und notwendig ansehen. Ich bin wirklich fassungslos und schockiert ob der fehlenden Empathie des ein oder anderen Foris.

Jedem, der Elefanten einfach nur als die Grauen Riesen der Savanne sieht und nicht als die hochentwickelte Spezies, die sie sind, kann ich nur das Buch "Der Elefantenflüsterer" ans Herz legen, ich habe es gerade vor 3 Tagen zum 2. Mal gelesen und lese nun das Sequel der Witwe von Lawrence Anthony, "An Elpehant in my kitchen".
Was wir der afrikanischen Tierwelt (und auch Flora) antun, ist mit einfachen Worten nicht zu beschreiben. Das Thema ist komplex, beinhaltet die Interessen der Menschen, die dort leben, das Überleben der dortigen Bevölkerung in Kooperation mit der Tierwelt, die Korruption der Politik, das hochkriminille Business uvm. All das kann man nicht in Worte fassen, aber das Abschlachten einer Spezies kann definitv keine Lösung sein.

Was in Botswana (und anderswo) passierte und noch passieren wird ist ein Armutszeugnis für uns Menschen.

Traurige Grüße
Reisende
4'129 Beiträge · seit 200805. Sept. 2018 · #31
Carinha fragte, wo das Wildern stattgefunden hat,

Antworten dazu u.a. hier:
http://www.mmegi.bw/index.php?aid=70434&dir=2017/july/24
und
http://www.thepatriot.co.bw/news/item/5892-reduce-elephant-numbers-ngamiland-residents.html
und
http://www.weekendpost.co.bw/wp-news-details.php?nid=5552
und
https://yourbotswana.com/index.php/2018/08/05/wildlife-department-says-poaching-incidents-on-the-up-in-ngamiland/

also genau da, wo viel von uns so gern hinfahren.


Seyko schrieb:
Zu glauben dies liesse sich durch menschliche Regulation lösen ist mindestens einfältig oder und maximal überheblich.
...
Culling als Naturschutz zu betrachten zeugt nur von einer degenerierten Empathie.
Reisende schrieb:
Es ist erschreckend zu sehen, dass einige das Abschlachten der Tiere als fast schon normal und notwendig ansehen. Ich bin wirklich fassungslos und schockiert ob der fehlenden Empathie des ein oder anderen Foris.
uii, das sind aber beeindruckende Zuschreibungen für Andersdenkende!

Culling wird übrigens seit vielen Jahrzehnten in allen Ländern mit hoher Elefantenpopulation praktiziert.
Da haben wir alle noch nicht einmal von Afrika geträumt.


Seyko schrieb:
Sobald der Mensch die Elefanten getötet hat, wird er verstehen was für eine Katastrophe er damit angerichtet hat, denn Elefanten sind in einer ausgewogenen Natur, wichtige "Landschaftsgärtner".
Die Natur wird verbuschen und weitere Spezies werden ihre Lebensräume verlieren.
Da wäre ich mir an deiner Stelle nicht ganz so sicher. Elefanten gärtnern nicht. Vielleicht kennst du nicht so viele Gegenden in Afrika, in denen es massive Überpopulation von Elefanten gibt. Wir haben in den letzten 30 Jahren viel Gelegenheit gehabt mit Researchern, Rangern, Elefantenjägern und ortsansässiger Bevölkerung zu sprechen. Die Pastoralisten finden es nicht witzig, sich permanent mit Elefanten um ihren Mais zu streiten.
Man nehme z.B. Etosha, das Okaukuejo Waterhole. Vor 30 Jahren standen wir dort und der Busch ging bis ans Wasserloch, heute ist drumrum 2 Kilometer (fast) vegetationslose Wüste, dort wo die alten Elefantenrouten sind.
Das nur als Beispiel für die Verhinderung von „Verbuschung“ durch Elefanten.

Etwas ganz anderes sind die internationalen Geflechte von Kriminellen, die mit Elfenbein handeln. Die gilt es erfolgreich zu bekämpfen!
Gruß lilytrotter Always look on the bright side of life... :-) Walvisbay boomt
zuletzt bearbeitet 05. Sept. 2018
33,1k Beiträge · seit 200605. Sept. 2018 · #32
OFF TOPIC
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Culling wird übrigens seit vielen Jahrzehnten in allen Ländern mit hoher Elefantenpopulation praktiziert.
so ist es. "Überhebliche Naturschützer" haben aber kein Verständnis davon, dass es bei Tieren Überpopulationen geben kann (warum auch immer - vermutlich aber, weil der Mensch irgendwie, irgendwann und irgendwo falsch bzw. überhaupt eingegriffen hat). Es hilft aber nichts sich auf die Zeit zu berufen - eine Lösung muss jetzt her. Und ich glaube keiner möchte Bezweifeln, dass es Überpopulationen von Elefanten an einzelnen Orten gibt (davon absolut unabhängig sind allgemeine Bestandszahlen etc). Da eine Umsiedlung von tausenden Elefanten eher schwierig ist, muss eben eine andere lokale Lösung gefunden werden. Mit den Robben an Namibias Küste läuft das nicht anders. Übrigens findet jedes Jahr im Juni/Juli Culling auf zahlreichen Farmen im Süden Namibias auf Springböcke statt - und das seit Jahrzehnten.

Sorry, jetzt, wo ich meine Zeilen abgeschlossen habe, befürchte ich "schlimme" Reaktionen und eine erneute Grundsatzdiskussion zum Für und Wider jeglicher Formen der Jagd etc.
Viele Grüße aus Windhoek
Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
49 Beiträge · seit 201405. Sept. 2018 · #33
Meine Worte spiegeln nur mein persönliches Empfinden wieder. Ich hätte evtl. schreiben sollen: ...ob der anscheinend fehlenden Empathie.

Und Culling damit zu rechtfertigen, dass man es ja schon immer gemacht hat, finde ich persönlich nicht richtig. Die Zeiten ändern sich, die Menschen ändern sich (alles nicht immer zum besten) und deshalb kann man etwas, das zu einer Zeit, in der die Populationen noch gesund waren und sich Mensch und Tier ggf. noch aus dem Weg gehen konnten, bzw. nicht diese großen Interessenskonflikte hatten, einfach nicht mit den heutigen Situationen vergleichen.

Und viele, die sich schon mal näher mit Afrika und seiner Tierwelt auseinandergesetzt hat (ich bin dort aufgewachsen) sieht es ggf. anders.
Du @Lilytrotter scheinst über einen immensen Erfahrungschatz zu verfügen, den ich dir auch in keinster Weise absprechen möchte, aber nachvollziehen kann ich deine Meinung und Ansichten nicht und werde ich nie. Aber das muss ich ja auch nicht.

Reisende
zuletzt bearbeitet 05. Sept. 2018
1'096 Beiträge · seit 200905. Sept. 2018 · #34
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zuletzt bearbeitet 19. Sept. 2018
4'129 Beiträge · seit 200805. Sept. 2018 · #35
dein ergänzendes "anscheinend" ändert nichts an deiner Einstellung gegenüber Andersdenkenden.

Reisende schrieb:
Und Culling damit zu rechtfertigen, dass man es ja schon immer gemacht hat,
ich habe mit keinem Wort Culling gerechtfertigt.
Ich habe nur zu bedenken gegeben, dass man Culling seit vielen Jahrzehnten praktiziert. Denn es scheint für einige ein Novum zu sein.
Gruß lilytrotter Always look on the bright side of life... :-) Walvisbay boomt
zuletzt bearbeitet 05. Sept. 2018
4'129 Beiträge · seit 200805. Sept. 2018 · #36
@Seyko

du hast mich lückenhaft zitiert
dadurch erscheint ein Teil meiner Sätze zusammenhanglos!
Wenn du schon "ganze" Post zitierst, dann lasse sie vollständig und lösche nicht teilweise.

oder bezeichne die Auslassung !
Gruß lilytrotter Always look on the bright side of life... :-) Walvisbay boomt
33,1k Beiträge · seit 200605. Sept. 2018 · #37
OFF TOPIC
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Hi Seyko,
Bei intakten Wanderrouten der Elefanten ist eine Einmischung zu keiner Zeit nötig.
stimme ich Dir absolut zu. Die gibt es aber seit Jahrzehnten/-hunderten nicht mehr. Und diese wieder herzustellen geht aber auch nicht von heute auf morgen. Für die Bewohner der betroffenen Gebiete muss aber jetzt eine Lösung her - nicht erst, wenn ihre Felder vernichtet werden, ihre Wasserstellen kaputt sind etc. Im Endeffekt, und da bin ich ganz ehrlich, geht es darum ob man dem Mensch oder dem Tier den Vorzug gibt. Und da bin ich als Mensch ganz eigensinnig. Natürlich ist es so, dass das Problem von Menschenhand geschaffen wurde, aber das hilft uns für eine Lösungsfindung "heute" eben nicht. Ohne den Menschen gab es keine Überpropulation von Tieren, aber nun gibt es sie eben und man muss damit umgehen.

Viele Grüße
Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
1'096 Beiträge · seit 200905. Sept. 2018 · #38
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zuletzt bearbeitet 19. Sept. 2018
33,1k Beiträge · seit 200605. Sept. 2018 · #39
Hier mal eine Stellungnahme zum Elefanten-Culling einer Naturschützerin, die es scheinbar lange erforscht hat:
https://www.elephantsforever.co.za/elephant-culling.html Es scheint bei vielen Naturschutzorganisationen ein empfohlenes Mittel zur Populationsbegrenzung zu sein https://www.ifaw.org/africa/node/16271

Viele Grüße
Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
1'096 Beiträge · seit 200905. Sept. 2018 · #40
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zuletzt bearbeitet 19. Sept. 2018