Route 3 Wochen Kenia - bitte eure Meinung

12 Antworten · 3'272 Aufrufe · gestartet 03. Sept. 2018 von Andrea_S
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Themenstarter41 Beiträge · seit 201703. Sept. 2018 · #1
Hallo Ihr Lieben,
mein Freund und ich stecken mitten in der Reiseplanung für unsere dreiwöchige Kenia-Reise im Dezember. Ich habe auch schon ganz viele tolle Tipps von euch erhalten. Danke nochmal dafür. Basierend darauf und unseren weiteren Recherchen haben wir nun folgende Route zusammengestellt:

Tag 1-2: Nairobi, Transport per Uber
Tag 3: Abholung Mietwagen (Land Cruiser mit rooftop tent, Anbieter: roadtrip kenya), Fahrt in den Nairobi Nationalpark
Tag 4: Fahrt nach Lake Naivasha
Tag 5: Lake Naivasha
Tag 6: Fahrt in den Aberdare Nationalpark
Tag 7: Aberdare Nationalpark
Tag 8: Rückfahrt nach Nairobi (Wo einen Zwischenstop einlegen?)
Tag 9: Nairobi, Abgabe Mietwagen
Tag 10: Transport via maraexplorer in die masai mara
Tag 11: Masai Mara, Tages-Safari mit maraexplorer, sekenani gate
Tag 12: Masai Mara, Wechsel zu Oloolo Gate (noch unklar wie und über welchen Anbieter)
Tag 13: Masai Mara, Oloolo Gate
Tag 14: Rückfahrt Nairobi über maraexplorer
Tag 15: Flug nach Lamu
Tag 16-20: Lamu
Tag 21: Morgens Rückflug Nairobi, gegen Mitternacht Rückflug Deutschland

Was fällt euch auf? Was ist total doof geplant und nicht machbar?

Mich persönlich stört die kurze Zeit in der Masai Mara und das wir kein eigenes Auto haben. Aber ich weiß nicht so recht, wie wir es sonst machen sollen. Mir ist klar, dass es umständlich ist vom Aberdare Park zurück nach Nairobi zu fahren und eben nicht direkt weiter Richtung Mara. Wir möchten aber sehr gerne die 1 Woche selbst fahren. Wir trauen uns jedoch die Autostrecke in die Masai Mara nicht zu, da wir hier sehr Unterschiedliches zum Zustand der Straße ab Narok gelesen haben. Deshalb haben wir uns dazu entschieden, mit maraexplorers Tagessafaris zu unternehmen und uns in Nairobi abholen zu lassen.

Was mir noch Kopfschmerzen bereitet:
- Wie können wir das Gate in der Mara ohne eigenen Mietwagen wechseln?
- Sollten wir Tag 5 am Lake Naivasha streichen? Reicht der Anreise-Tag? Oder ist das zu stressig..?
- Benötigen wir für die Rückfahrt von Aberdare nach Nairobi einen Zwischenstop oder können wir das auch an einem Tag schaffen? Falls ja, was wüde sich als Zwischenstop anbieten?

Fragen über Fragen...

Ich danke euch echt mehrmals, ihr seid super 🙂

LG, Andrea
546 Beiträge · seit 201804. Sept. 2018 · #2
Hallo Andera!
Zwei kurze Anmerkungen von meiner Seite:
1) Naivasha: ich würde es nicht streichen, die Frage ist, nur, was Ihr für die Zeit dort geplant habt. Wenn Ihr dort so wie auf Deinem Plan seid und etwas Zeit habt, würde ich auf alle Fälle für einen halben Tag ins Hell's Gate gehen! Wenn Ihr da ein eigenes Auto habt, passt das doch gut. Neben einigen Tieren im Park kann man dort durch die schwefelhaltige Schlucht (einige kleine heiße Quellen) wandern (sehr heiß!!! Kopfbedeckung nicht verkehrt!). ich fand das immer einzigartig und mal was ganz anderes!

Hier ein paar Bilder:

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Nur am Picknick Platz aufpassen - die Affen sind mega aufdringlich und super flink!

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Das war UNSERE Banane.... 😈

Man kann auch noch zum Crater Lake hinter fahren und/oder sich das "Elsamere-Museum" von George und Joy Adamson anschauen ("Löwin Elsa").

2) Straße in die Mara ab Narok: nun ja, die war noch nie gut.... (ich hatte länger ab 1983 dort gelebt und war auch später immer wieder in Kenya). Damals lautete unser Sprichwort: "Was ist das: Loch an Loch und hält doch? Eine kenyanische Teerstrasse!"

Aber ehrlich ist meine Meinung dazu: sie wird nicht dadurch besser, dass man selber nicht am Steuer sitzt.... Wenn das der einzige Grund ist, warum Ihr diesen Teil nicht als Selbstfahrer machen wollt (was Ihr, wie ich raushöre, aber eigentlich lieber machen würdet), dann würde ich Euch raten, das ganze nochmal zu überdenken. Man braucht für diese Zufahrt gute Nerven und etwas Zeit - egal ob mit eignem Fahrzeug oder als Mitfahrer.... Wenn man aber dann in der Mara ist, war es das wert!!!!

Solltet Ihr dann doch alles als Selbstfahrer machen und deshalb nicht zwischendurch wieder runter nach Nairobi müssen, würde ich die Reihenfolge umdrehen und von Naivasha erst in die Mara fahren, dann in die Aberdares und dann zurück nach Nairobi. Aber man kann es auch so oder so drehen - beides geht. In diesem Bereich sind die Entfernungen ja nicht riesig (verglichen mit anderen Teilen Afrikas...)

Soweit das, was mir ad hoc dazu einfällt. Ich hoffe, es hilft ein wenig.
Liebe Grüße, Antje
Gelebt in Malawi, Tanzania und Kenya Reiseberichte: Botswana April 2018: https://www.namibia-forum.ch/forum/22-reiseberichte/295264-botswanas-beasts-beauty-im-april.html Malawi 2015-2018: https://www.namibia-forum.ch/forum/154-diverses/297418-kleinode-in-malawi.html Tanzania - Tarangire April 2020: https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/299356-tansania-pulsiert-trotz-corona.html?start=0
zuletzt bearbeitet 04. Sept. 2018
67 Beiträge · seit 201504. Sept. 2018 · #3
Hallo Andrea,

ich dachte, ihr wollt in der Mara selber fahren? Die Strecke dahin sollte euch davon nicht abhalten. Zuerst einmal wird diese Straße derzeit von den Chinesen neu gebaut. Und meiner Info nach haben die gut 60 - 75% mittlerweile geschafft. Das bedeutet Asphalt... Ich weiß es aber nur von Bekannten.

Aber selbst wenn sie nicht aspahltiert ist, ist die Strecke nun wirklich nicht der Horror. Das kann man schon fahren. meiner Meinung nach ist eher die mara selbet ein problem. Aber da wurde ich ja hier belehrt.

Ich würde jedenfalls nicht den Schlenker Naivasha - Aberdare machen, um dann wieder zurück nach Nairobi zu müssen. Ich denke, dass ist verlorene Zeit. Nun gibt es drei Möglichkeiten:
1. Ihr lasst euch am Lake naivasha von Mara Explorer abholen und der Vermieter holt dort seinen Wagen ab. Garantiert möglich. Dafür dann eine Nacht mehr in der Mara. Drei sollten eh mindestens Pflicht sein.
2. Route ändern und selbst fahren. Dann wäre es besser, erst in den Aberdare zu fahren und dann zum Naivasha.
3. Nach Nairobi zurück un din die Mara fliegen.

Zum Transfer innerhalb der Mara. Grundsätzlich bieten die Unterkünfte Transfers an, lassen sich diese aber fürstlich bezahlen. Einfach mal anfragen.

Jedoch verstehe ich diesen Wechsel nicht. Warum bleibt ihr nicht in einer Unterkunft? Der Transfer zerstört euch sowohl den Morning-Gamedrive als auch den Abendgamedrive. Und gerade diese sind wesentlich interessanter als die ollen Ganztagesgamedrives.

Vielleicht schreibst du auch mal deine Unterkünfte dazu...
6'369 Beiträge · seit 201104. Sept. 2018 · #4
Hoi Andrea

Ich versteh jetzt echt nicht was an der Piste in die Mara so schlimm sein soll dass Ihr das Selbstfahren deswegen aufgebt...
Es war eine Holperpiste als wir sie gefahren sind...bei uns waren sogar noch Ausschreitungen in Narok, das war ein Grund um nicht zu fahren! Aber das wird bei Euch mit grösster Wahrscheinlichkeit nicht sein und hatte auch nichts mit Selbstfahren oder nicht zu tun. Die Strecke selbst hab ich nicht als schlimm empfunden. Auch in meinen Bildern und im Reisebericht find ich nichts was ich als schlimm bewerten würde, erst in Oloolaimutia (Direkt am Oloolaimutia-Gate) gabs eine Stufe von 15-20cm. Aber selbst die war nicht auf der Hauptpiste sondern auf der Zufahrt zu unserer Unterkunft. Für einen Toyota Hiace-Bus machbar, für einen Geländewagen sowieso.
Wir waren zwar nicht als Selbstfahrer unterwegs, aber ich kann mich auf der Hauptpiste vom Lake Naivasha zum Oloolaimutia-Gate an nichts erinnern was ich nicht auch mit meinem hinterradangetriebenen Cabrio fahren würde. Schwiriger wirds erst direkt bei und in der Mara, aber mit einem Geländewagen auch nicht so problematisch. Zumindest solange man nicht bei Regen auf der 'black cotton soil' unterwegs ist.
Auch vom Oloololo-Gate nach Nairobi hab ich nichts schlimmes in Erinnerung...
Gruss, Picco B) Meine Reiseberichte: Nord- und Süd-Tansania, Kenya, Ruanda, Uganda, Botsuana/Sambia, DR Congo, und als ausserafrikanische Gebiete: Costa Rica und Mt. Everest BC (klick hier)
546 Beiträge · seit 201804. Sept. 2018 · #5
Picco, ich stimme Dir zu wegen der Strasse zur Mara, dass die nicht irgendwie "schwierig" ist. Vielleicht hab ich das nicht klar ausgedrückt. Man braucht dafür keine sonderlichen 4x4-Fertigkeiten, und ich sehe auch keinerlei Gefahr, stecken zu bleiben (außerdem ist sie so sehr von Touristen frequentiert, Andrea, dass Du da vermutlich nicht mal eine halbe Stunde wo hängst ohne Hilfe zu bekommen...).
Wir hatten früher gar keine 4x4 - und haben alle unsere Fahrten in Kenya mit unserem alten Passat und unserem alten Mercedes-Bus gemacht. Vieles davon ginge meiner Ansicht nach immer noch so (die Mini-Busse, mit denen auch heute noch manche Touri-Unternehmen unterwegs sind, sind da auch nicht besser geeignet... Wobei inzwischen viele auf Landcruiser umgerüstet haben) - aber "Spaß" ist was anderes - seit ich in den Genuss gekommen bin, Landcruiser zu fahren, weiß ich das!!!! Die Diskussionen, wo man welches Auto "braucht", ist also meiner Ansicht nach auch immer sehr persönlich gefärbt...
Aber darum geht es hier ja gar nicht - es geht um Selbst-Fahren versus Nicht-Selbst-Fahren - und da sehe ich für diese Strecke wirklich KEINEN Grund, es nicht selber zu tun, wenn man ohnehin eigentlich als Selbstfahrer unterwegs sein will.

Diese Straße unterliegt all den Jahren einer ständigen Veränderung - insofern ist klar, dass Ihr da Unterschiedliches dazu hört. Auch verändert sich eine solche Straße ja sofort, sobald Regen fällt, und dann ist es auch wieder die Frage, wann der Grader das letzte mal drüber gefahren ist.
In den 80ern war es schreckliche Loch-Teerstraße - dann war sie mal wieder besser geteert, und als wir das letzte Mal dort waren (das war August 2016, also auch schon ein bisschen her), war zwar von dem Teer nicht mehr viel übrig, was eigentlich besser ist, als scharfkantige Teer-Löcher - aber sie war trotzdem furchtbar. Heftiges Waschbrett, und dabei noch sehr tiefe harte Löcher. Man hatte die Wahl zwischen "Wellen ausreiten" und damit ca. 45 zu fahren, oder mit 70 drüber zu fliegen. Leider hat mich diese Strecke meinen schmerzfreien Rücken gekostet, und ich kam die Tage in der Mara dann nur mit Cortison-und Schmerztabletten um die Runden. In der Mara war es dann etwas besser, und da man dort ja auch nicht nur Strecke machen will, fährt man eh langsamer.

Und wenn inzwischen die Chinesen am Werk waren, sieht es sicher schon wieder ganz anders aus! War denn keiner im Forum jetzt aktuell dort, um zu berichten?

Fazit:
Alles, was man wenn dann für diese Strecke mitbringen muss, sind etwas Nerven und Geduld. Wenn man die nicht haben will, muss man (wie von Picco vorgeschlagen) in die Mara fliegen.
"Kritischer" ist es, so wie Picco sagt, wenn dann IN der Mara.
Aber Ihr seid im Dezember unterwegs - da sollte es auch trocken sein.

Macht doch eine "runde Runde" als Selbstfahrer draus! Nur Mut - das sind alles keine abgelegenen Gegenden, die Ihr da vor habt! Ihr werdet Eure Freude daran haben!
Nochmal Gruß von Antje
Gelebt in Malawi, Tanzania und Kenya Reiseberichte: Botswana April 2018: https://www.namibia-forum.ch/forum/22-reiseberichte/295264-botswanas-beasts-beauty-im-april.html Malawi 2015-2018: https://www.namibia-forum.ch/forum/154-diverses/297418-kleinode-in-malawi.html Tanzania - Tarangire April 2020: https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/299356-tansania-pulsiert-trotz-corona.html?start=0
67 Beiträge · seit 201504. Sept. 2018 · #6
so, nochmal nachgefragt.

Bis Narok war es ja die letzten jahre eh kein Problem mehr. Die Straße ist besser als viele in Deutschland 😉
Hinter Narok wird gebaut. Die Straße ist etwa zu 60% fertig, es hat viele Baustellen. Die Wellblechbiste wurde aber auch begradigt. Sie soll derzeit in einem verhältnismäßig sehr guten Zustand sein.

Da nun nicht mit starken Regengüssen zu rechnne ist, sollte sich daran bis Dezember nichts ändern.
Themenstarter41 Beiträge · seit 201704. Sept. 2018 · #7
Vielen Dank für eure Mühen und das ausführliche Feedback..ja, was soll ich sagen. Irgendwie sind wir dann doch nervös geworden. Aber ja, ich will viel lieber selbst fahren. Ich bin jetzt auch wieder überzeugt (dank eurer Infos) und hab geich mal mehrere Vermieter angefragt. Leider haben roadtrip kenya kein Auto mehr für den Zeitraum verfügbar. Ich habe bislang nur ein gutes Angebot von Kenya 4x4 vorliegen...Kennt die jemand oder andere verlässliche Vermieter? Sunworld ist mir bissl zu teuer... 😵
zuletzt bearbeitet 04. Sept. 2018
Themenstarter41 Beiträge · seit 201704. Sept. 2018 · #8
Rehema schrieb:Hallo Andera!
Zwei kurze Anmerkungen von meiner Seite:
1) Naivasha: ich würde es nicht streichen, die Frage ist, nur, was Ihr für die Zeit dort geplant habt. Wenn Ihr dort so wie auf Deinem Plan seid und etwas Zeit habt, würde ich auf alle Fälle für einen halben Tag ins Hell's Gate gehen! Wenn Ihr da ein eigenes Auto habt, passt das doch gut. Neben einigen Tieren im Park kann man dort durch die schwefelhaltige Schlucht (einige kleine heiße Quellen) wandern (sehr heiß!!! Kopfbedeckung nicht verkehrt!). ich fand das immer einzigartig und mal was ganz anderes!
danke Antje für den Tipp und die tollen Bilder 🙂
zuletzt bearbeitet 04. Sept. 2018
Themenstarter41 Beiträge · seit 201704. Sept. 2018 · #9
Greno schrieb:Hallo Andrea,
Vielleicht schreibst du auch mal deine Unterkünfte dazu...
Unterkünfte hab ich noch gar keine im Blick. So wie ich das bisher verstanden habe, bin ich als Camper recht flexibel oder?
zuletzt bearbeitet 04. Sept. 2018
546 Beiträge · seit 201805. Sept. 2018 · #10
Greno hat ja schon die aktuellen Stand zur Straße recherchiert, und Beatnick hat sich in ihrem Bericht auch dazu geäußert. Vermutlich guckst Du da eh rein, oder? Das ist doch sehr aktuell!
Ach, ich würde zu gerne mit Euch mit reisen - aber vielleicht schreibst Du ja danach was - dann werde ich auf jeden Fall mit lesen!
Gruß, Antje
Gelebt in Malawi, Tanzania und Kenya Reiseberichte: Botswana April 2018: https://www.namibia-forum.ch/forum/22-reiseberichte/295264-botswanas-beasts-beauty-im-april.html Malawi 2015-2018: https://www.namibia-forum.ch/forum/154-diverses/297418-kleinode-in-malawi.html Tanzania - Tarangire April 2020: https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/299356-tansania-pulsiert-trotz-corona.html?start=0
546 Beiträge · seit 201806. Sept. 2018 · #11
Hallo Andrea nochmal,

von meiner Mutter darauf hingewiesen (meine Eltern haben 20 Jahre in Kenya gelebt, und sie liest hier still einiges mit), ob es wirklich Absicht ist, dass Ihr Naivasha drin habt - aber nicht den Lake Nakuru, habe ich mir Deine Route jetzt doch nochmal genauer angeschaut.
Ich wollte anfangs nichts zu der Route sagen - denn man kann Routen auf so vielfältige Weise gestalten, und was dem einen wichtig ist, ist dem anderen unwichtig, usw. Ich hatte dann eben nur auf Deine konkreten Fragen zu Naivasha und der Strasse nach Maasai Mara reagiert.

Da Ihr nun ja noch keinerlei Unterkünfte gebucht habt, und also noch völlig frei seid in der Gestaltung, hierzu doch nochmal ein Vorschlag:

Ja, ich würde den Nakuru Park auch mit rein nehmen - das ist ja nicht mehr weit von da wo Ihr eh unterwegs seid. Und er ist so tierreich! Klar, die Aberdares sind eine besondere Landschaft - aber für TIERE ist es sicher nicht das Ziel. Im Nakuru Park gibt es inzwischen auch wieder viele Breitmaulnashörner

A-Nashorn-Nakuru.jpg


Löwen gibt es inzwischen auch mehrere, meinen ersten Leoparden habe ich im Nakuru Park gesehen, neben Mengen von Büffeln, Zebras, diversen Antilopen und Vögeln. Ob die Flamingos gerade mal wieder dort sind, oder an welchen See sie gerade gezogen sind, weiß ich zur Zeit nicht (Elvira von Bushtruckers kann da evtl. was zu sagen).
Man kann dort auch gut zelten.

Wenn Ihr nun doch einen durchgehenden Mietwagen finden würdet, dann entfallen ja die 3 Tage zwischendurch, die ihr für Autorückgabe und Transfer eingeplant habt - somit müsstet Ihr auch nichts von Euren bisherigen Zielen streichen.
Ich würde dann:
Erst in die Aberdares - dann in den Nakuru Park (2 Nächte), dann nach Naivasha, dann zum Abschluss in die Mara (und dann nach Lamu). Von der Anzahl der Nächte her so wie Du es geplant hast. Ich finde das stimmig.

Wobei: wenn Ihr zeltet, würde ich mir das sowieso offen halten, und dann nach Lust und Laune entscheiden - vielleicht sagt ihr an einem Ort: hier haben wir genug gesehen und fahren lieber einen Tag früher weiter - oder anders herum. Ich finde, Du hast da genug Luft für drin.

Ihr habt Euch auch ein paar Ziele ausgewählt, und nicht den Anspruch, ganz Kenya abzuklappern - ich empfinde das als eine ausgewogene Mischung, wo man auch nicht nur hin und her hetzt, sondern von den genannten Zielen auch was hat.

Zu den MietwagenFirmen kann ich leider gar nichts sagen - aber wenn Du da nun ein passendes Auto im Angebot hättest für den gesamten Zeitraum, würde ich zuschlagen - denn Autowechsel zwischendrin nimmt Euch einfach wertvolle Tage weg!!!

Vielleicht magst Du das unter diesen Gesichtspunkten nochmal mit Deinem Freund besprechen?

Es grüßt Dich
Antje
Gelebt in Malawi, Tanzania und Kenya Reiseberichte: Botswana April 2018: https://www.namibia-forum.ch/forum/22-reiseberichte/295264-botswanas-beasts-beauty-im-april.html Malawi 2015-2018: https://www.namibia-forum.ch/forum/154-diverses/297418-kleinode-in-malawi.html Tanzania - Tarangire April 2020: https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/299356-tansania-pulsiert-trotz-corona.html?start=0
Themenstarter41 Beiträge · seit 201707. Sept. 2018 · #12
Liebe Antje,

das ist ja wirklich supernett von dir 🙂. Wir werden den nakuru lake dann auf jeden Fall auch im Blick behalten. Ich weiß gar nicht mehr so recht, warum ich mich im Rahmen meiner Recherche für Naivasha und nicht Nakuru entschieden habe..ich glaube, ich dachte, dass naivasha bissl ruhiger ist, was Touristen angeht... 🙂

Das Auto ist schon so gut wie gebucht für 11 Tage, sollte also nichts mehr dazwischen kommen.:-)

Vielen lieben Dank für den Hinweis und deine lieben Worte!

Liebe Grüße (auch an deine Mutter 🙂 )
Andrea
zuletzt bearbeitet 07. Sept. 2018
1'624 Beiträge · seit 201507. Sept. 2018 · #13
Hallo Andrea
also entweder habe ich etwas völlig falsch verstanden oder bei Naivasha und Nakuru sind völlig unterschiedliche Aktivitäten möglich. In Nakuru, ein momentan "überfluteter" Park, fährt man herum. Wir haben dort viele Nashörner, eine Löwin, ein paar Flamingos, Pelikane, viel Hufgetrappel und schöne Vögel gesehen. Naivasha waren wir mit dem Boot unterwegs, auch wenn sich der erhoffte Phyton nicht zeigte eine tolle Tour, vor allem für birder. Adler, Eisvögel, Pelikane und und und. In meinem RB bin ich noch nicht soweit, aber Bebbl hat beide Parks relativ aktuell beschrieben. https://namibia-forum.ch/forum/156-diverses/293686-cheetahs-cubs-cars-kenya-august-2017.html?start=12
Geschmäcker sind verschieden, aber mit Elsamere (inklusive den dort ansässigen Columbusaffen) und der Bootstour, zum Unterschied zu den Gamedrives in der Mara, wüßte ich für was ich mich entscheiden würde 🙂 , wenn ich nicht beides machen könnte.
Viele Grüße und viel Spaß beim weiterplanen wünscht Elisabeth
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