Silly2Themenstarter8 Beiträge · seit 201214. Aug. 2018 · #1Hallo zusammen, wir (55m, 55w, 41w, 32w) werden im September 2018 erstmals durch den Savuti/ Moremi NP reisen. Haben bislang nur Tiefsanderfahrung aus dem Chobe NP. Da es lt. Berichten im Savuti/ Moremi deutlich anspruchsvoller und tiefsandiger sein soll, stellt sich uns die Frage, ob es Sinn macht, ein Satellitentelefon anzumieten und mitzunehmen, da es „normalen Handyempfang“ nicht geben wird. Wir fahren mit einem Toyota Landcruiser 76, 4X4 4.2D mit Hi-Lift Jack (dieses Auto haben wir auch zum ersten Mal gebucht und können aus der Ferne nicht einschätzen, in welchem Umfang uns die Hi-Lift Jack-Eigenschaft hilft.) Lt. Reiseberichten ist „der Verkehr“ in den NPs eher überschaubar und es vielleicht ungewiss, ob sich Hilfe findet, falls man sich doch mal fest fährt?!
Wir sind dankbar über jeden Tipp und Rat, da wir Neulinge in beiden Parks sind. Vielleicht hatte schon mal jemand dieses Auto gemietet und kann einschätzen, wie gut es einen durch Tiefsand bringt bzw. was der Hi-Lift Jack kann?!
Danke vorab und viele Grüße, Silly2
Chrigu7'272 Beiträge · seit 200614. Aug. 2018 · #2Hallo Silly2
Wenn wir in einsame Gebiete fahren, haben wir unser Sat-Phone dabei. Dazu gehört grundsätzlich auch Moremi und Savuti. Allerdings ist September eine Reisezeit in der Ihr da nicht alleine unterwegs sein werdet. Ihr werdet jeden Tag auch andere Reisende treffen. Somit würde ich mich mit genug Wasser und Nahrung ausstatten. Wenn Ihr stecken bleibt, bleibt Ihr beim Fahrzeug bis jemand anderes vorbei kommt.
Der Hi-Lift Jack ist ein prima Teil, wenn man es bedienen kann. Wenn nicht ist es lebensgefährlich!
Das wichtigste ist immer das Luft ablassen. Wenn Ihr stecken bleibt, dann etwas buddeln und nach hinten raus fahren.
Tipp:
Pistenkuh Offroad DVDHerzliche Grüsse
Chrigu
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Topobär5'479 Beiträge · seit 200914. Aug. 2018 · #3Hallo Silly,
ich will mal ganz offen sein. Ein Sat.Fon bei einer Tour nach Savuti/Moremi dabei zu haben ist auf jeden Fall sinnvoll. Allerdings nicht für den Fall, dass man sich im Tiefsand festgefahren hat, sondern für Krankheit, Unfall oder Defekt am Fahrzeug. Wer sich in die Region begibt muss auch in der Lage sein, sein Fahrzeug selbst aus dem Tiefsand zu befreien. Festfahren im Tiefsand passiert in der Region häufiger und wer dann schon auf Hilfe von anderen angewiesen ist, hat dort nichts zu suchen.
Beim Festfahren im Schlamm sieht die Sache auch schon wieder ganz anders aus, da kann es schnell passieren, dass ohne fremde Hilfe nichts geht.
landcruiser1970151 Beiträge · seit 201614. Aug. 2018 · #4Der Tiefsand im Raum Savuti ist gut zu meistern, genügend wenig Luftdruck und sonst schlimmstenfalls mal buddeln. Dabei hilft auch ein normaler Wagenheber mit einer flachen Unterlage (wird von einem Teil der Vermieter mitgeliefert). Alternativ wäre auch ein Air-Jack hilfreich, da einfacher in der Bedienung. Die anspruchsvollste Tiefsandstrecke war für uns zwischen Savuti und Linyanti. Da geht es auch noch aufwärts und es gibt an besagter Stelle mehrere Spuren nebeneinander. Wenn jemand auf einer der Spuren entgegen kommt, besteht beim Ausweichen das Risiko stecken zu bleiben. Ansonsten sind wir mit unserem Ford Ranger im 4H mit genügend Gas und etwas Mut gut durchgekommen. Aber wie vom Vorschreiber bestätigt: Ganz alleine ist man da nicht und innert nützlicher Frist kommen andere Fahrzeuge vorbei.
Zusätzlich zum Satellitentelefon würde ich Euch vorab den Abschluss einer Mitgliedschaft bei der Okavango Air Rescue empfehlen. Kostet nicht viel und die würden einen in einem medizinischen Notfall per Heli ausfliegen.
KleineHexe79 Beiträge · seit 201815. Aug. 2018 · #5Hallo,
wir hatten zur Sicherheit ein Satellitentelefon dabei. Allerdings alles ausprobiert vorher (glaubten wir) und leider nicht tatsächlich gesprochen. Bei unserem Leihgerät war nämlich das Mikro kaputt! Wir konnten uns aber über SMS mit zuhause verständigen, war also nicht so schlimm. Und eine Panne hatten wir keine, wo wir es gebraucht hätten. Nur solltet Ihr, falls Ihr leiht, nicht nur das Telefonieren ausprobieren bis es klingelt, sondern auch ein paar Worte sagen.
In Third Bridge gab es im Mai am Gate rudimentäres WLAN, was wir gar nicht erwartet hatten.
Mitgliedschaft bei Okavango Air Rescue ist, wie oben beschrieben, sinnvoll und nicht teuer.
Viel Spass bei der weiteren Planung
von der kleinen Hexe
Blende18.21'166 Beiträge · seit 201715. Aug. 2018 · #6Ich häng mich hier mal dran.
Wenn ihr sagt leihen ist nicht verkehrt, leiht ihr von privat oder wo könnt ihr empfehlen?
Gruß,
Robin
Topobär5'479 Beiträge · seit 200915. Aug. 2018 · #7Bei mir bietet der Mietwagenverleiher (Bushlore) auch Sat.Fons zur Vermietung an. Das nutzen wir immer. In der Miete sind 20 Freiminuten enthalten. Wir machen dann immer von der Verleihstation unseren ersten Anruf nach Hause mit dem Sat.Fon, um es zu testen.
Chrigu7'272 Beiträge · seit 200615. Aug. 2018 · #8Blende18.2 schrieb:
Wenn ihr sagt leihen ist nicht verkehrt, leiht ihr von privat oder wo könnt ihr empfehlen?
Hallo Robin
Ich verleihe unsere beiden Telefone wenn wir diese nicht selber brauchen.
Schick mir dafür am besten eine E-Mail mit den Reisedaten: caeschlimann@i-cons.ch
Herzliche Grüsse
Chrigu
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KleineHexe79 Beiträge · seit 201816. Aug. 2018 · #9Hallo Robin,
wir hatten privat geliehen. Es ist ja so, dass bei den SIM-Karten für Satellitentelefone das gekaufte Volumen nach einer Zeit verfällt, ob man sie nun nutzt oder nicht, d.h. man kann sich nicht einfach nur ein Telefon kaufen und das dann in die Ecke legen, wenn man es nicht benutzt, es kostet sozusagen immer. Da ist mancher Besitzer froh, wenn er das Telefon mal verleihen kann und so vielleicht ein wenig zum "Unterhalt" des Telefons zusammenkommt.
Viele Grüße von der
kleinen Hexe