Dachzelt-Tour durch Namibia

11 Antworten · 3'638 Aufrufe · gestartet 01. Aug. 2018 von bama286
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Themenstarter2 Beiträge · seit 201801. Aug. 2018 · #1
Hallo liebe Foren-Gemeinde,

wir haben uns jetzt einige Zeit hier im Forum umgeguckt und konnten auch schon den einen oder anderen Tipp für unsere erste Namibia-Reise ab Ende August mitnehmen. Meine Freundin war (vor einigen Jahren) ein paar Mal in Afrika (u. a. Tansania, Madagaskar) unterwegs - für mich wird es das erste Mal südlich des Äquators und auf diesem Kontinent. Die Spannung steigt also langsam.

Wir haben für unsere 18-tägige Reise einen Nissan Patrol Single Cab mit Dachzelt bei Britz gemietet. Daran sieht man eventuell schon, dass wir bei der Planung durchaus auf das Geld geschaut haben, unseren Traum jedoch trotzdem verwirklichen wollen. Auch haben wir Wert darauf gelegt, dass wir nicht jeden Tag fahren sondern auch mal die Verweilorte genießen können und haben uns somit für die Linie Mariental - Sossusvlei als südlichstes Maximum entschieden. Kurz und knapp:

1. Nacht: Windhoek (Hotel)
2. Bagatelle Kalahari Game Ranch
3+4. Little Sossus Lodge - Campsite
5. Namib Naukluft Camp
6+7. Swakopmund (Hotel)
8. Omandumba Farm
9. Ugab Terrace Lodge Campsite
10. Oppi-Koppi Rest Camp
11+12. Halali Camp
13. Onguma Campsite
14+15. Privatübernachtung in Ondangwa bei Bekannten
16+17. Waterberg Rest Camp
18. Winhoek (Hotel)

Alle Campsites und Hotels sind vorgebucht. U. a. diesem Forum sei Dank können wir uns nun entspannt auf die jeweiligen Etappen machen. Es ergeben sich jedoch auch noch Fragen, die wir beim Suchen nicht sofort beantworten konnten.

i) Little Sossus Lodge Campsite
Diese befindet sich (lt. Google Maps) ca. 1 Std. 20 Min. vom Sossusvlei entfernt. Nähere Camps waren ausnahmslos ausgebucht. Da wir dort zwei Nächte verbringen, sind wir nicht unbedingt auf die frühen Morgenstunden beschränkt, um uns die Dünen anzusehen. Wir möchten jedoch gern bei möglichst tiefstehender Sonne die komplette Schönheit der Region genießen. Habt ihr Tipps, wie diese Randbedingungen mit möglichst wenig Fahrzeit durch die Dämmerung/Dunkelheit von/zur Campsite zu verknüpfen sind? Wann sollten wir die Permits holen? Steht man auch mittags noch am Tor an?

ii) Etappe von Oppi-Koppi Rest Camp nach Halali Camp
Diese Etappe erscheint uns nun (nach dem Buchen und Lesen hier im Forum) als recht lang. Oppi-Koppi befindet sich ca. 70 km vor dem Galton Gate und von dort sind es ja wohl auch noch etliche Stunden bis zum Halali Camp. Gibt es etwas zu beachten? Bis wann sollten wir spätestens am Gate sein, um mit normaler Geschwindigkeit und durchschnittlichen Beobachtungspausen noch vor Einbruch der Dunkelheit im Halali Camp zu sein? Leider waren sowohl Olifantsrus als auch Okaukuejo schon ausgebucht. Die Etappe von Halali Camp nach Onguma halte ich für machbar. Ihr auch?

iii) Etappe von Onguma nach Ondangwa
Diese Etappe erscheint uns entlang der B1 recht unspektakulär. Jedenfalls liest man ziemlich wenig darüber. Gibt es Tipps von euch, was man sich entlang der knapp 190 km nicht entgehen lassen sollte? Schöne Aussichtspunkte, alternative Streckenführungen, etc.?

iv) Verpflegung
Da wir das erste Mal als Selbstversorger durch Afrika reisen und auch nicht die Supermarktauswahl und -dichte in Namibia kennen, sind wir etwas unsicher bzgl. der Zubereitung von Speisen. Wir werden einen Standard-Campingkocher dabei haben. Viele Campingplätze verfügen angeblich auch über Grills. Bekommt man an Campsites auch Dinge des täglichen Bedarfs (wie bspw. in Europa) oder muss man sich immer in der nächstgrößeren Stadt für mehrere Tage eindecken? Ab und an können wir uns auch einen Restaurantbesuch vorstellen - einige Campsite verfügen ja auch über Lodges. Wo ist das eurer Meinung nach empfehlenswert und wo sollte man lieber selbst ein leckeres Grillgericht zaubern? Welche Spezialität sollte man auf gar keinen Fall verpassen?

Wir freuen und auf eure Antworten und natürlich schon auf die Reise! 🙂

Maike und Stefan
33,1k Beiträge · seit 200601. Aug. 2018 · #2
Hallo Maike und Stefan,
Da wir das erste Mal als Selbstversorger durch Afrika reisen und auch nicht die Supermarktauswahl und -dichte in Namibia kennen, sind wir etwas unsicher bzgl. der Zubereitung von Speisen. Wir werden einen Standard-Campingkocher dabei haben. Viele Campingplätze verfügen angeblich auch über Grills. Bekommt man an Campsites auch Dinge des täglichen Bedarfs (wie bspw. in Europa) oder muss man sich immer in der nächstgrößeren Stadt für mehrere Tage eindecken? Ab und an können wir uns auch einen Restaurantbesuch vorstellen - einige Campsite verfügen ja auch über Lodges. Wo ist das eurer Meinung nach empfehlenswert und wo sollte man lieber selbst ein leckeres Grillgericht zaubern? Welche Spezialität sollte man auf gar keinen Fall verpassen?
auf einigen Campsites kannst Du neben Feuerholz auch z.B. Fleisch kaufen. Geht mal aber eher nicht davon aus und habt alles dabei. Die den Campsites angeschlossenen Lodges (also eher umgekehrt - die Campsites sind der Lodge angeschlossen) erlauben nicht immer Campinggäste in ihren Restaurants, bei Ihren Freizeitangeboten etc.
Es gibt hier einige Threads zum Thema "Kochen bei Campingreise". Schau dir die vielleicht mal an.

Viele Grüße aus Windhoek
Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
1'412 Beiträge · seit 201301. Aug. 2018 · #3
bama286 schrieb:
iii) Etappe von Onguma nach Ondangwa
Diese Etappe erscheint uns entlang der B1 recht unspektakulär. Jedenfalls liest man ziemlich wenig darüber. Gibt es Tipps von euch, was man sich entlang der knapp 190 km nicht entgehen lassen sollte? Schöne Aussichtspunkte, alternative Streckenführungen, etc.?
Hallo Maike und Stefan,
ich würde durch Etosha fahren und den Park durch das Nordtor (King Nehale Gate) verlassen. Danach gibt es dann aber kaum eine Alternative zur B1. Wir sind die Strecke Anfang Mai gefahren. Sobald die Besiedlung entlang der Straße dichter wird, gibt es unterwegs aber allerhand zu sehen. Ovamboland ist ein Erlebnis, das mit dem Rest Namibias nicht vergleichbar ist und uns viel Spaß gemacht hat.

Nachtrag:
Als einzige Sehenswürdigkeit entlang der Strecke fällt mir das Nakambale Museum kurz vor Ondangwa ein, falls ihr euch für sowas interessiert. Ansonsten sind die open markets der Ovambos (Vorsicht: nirgends ungefragt fotografieren) sehr spannend.
LG Stefan Die Reise unseres Lebens: Antarktis 2018/19 Unsere Reiseberichte
zuletzt bearbeitet 02. Aug. 2018
2'240 Beiträge · seit 201101. Aug. 2018 · #4
bama286 schrieb:
ii) Etappe von Oppi-Koppi Rest Camp nach Halali Camp
Diese Etappe erscheint uns nun (nach dem Buchen und Lesen hier im Forum) als recht lang. Oppi-Koppi befindet sich ca. 70 km vor dem Galton Gate und von dort sind es ja wohl auch noch etliche Stunden bis zum Halali Camp. Gibt es etwas zu beachten? Bis wann sollten wir spätestens am Gate sein, um mit normaler Geschwindigkeit und durchschnittlichen Beobachtungspausen noch vor Einbruch der Dunkelheit im Halali Camp zu sein? Leider waren sowohl Olifantsrus als auch Okaukuejo schon ausgebucht. Die Etappe von Halali Camp nach Onguma halte ich für machbar. Ihr auch?
Easy..sind wir letztes Jahr auch so gefahren. Fahrt einfach zügig am Morgen los, dann klappt das schon. Von Oppi-Koppi bis kurz vor Okaukuejo fanden wir die Strecke eh nicht so spannend resp. wir hatten keine so tollen Sichtungen. Da kann man schon durchfahren.
Von Halali nach Onguma ist auch kein Problem..das schafft man locker.
Das Oppi-Koppi Resti ist empfehlenswert. Würde da essen gehen.
Gruss Mari
Nächste Reiseziele: ab Mai 2025:Zentralasien https://www.polarsteps.com/marimariontour https://www.instagram.com/marimari_on_tour/
zuletzt bearbeitet 01. Aug. 2018
137 Beiträge · seit 201702. Aug. 2018 · #5
Zur Verpflegung:

Auf den Campingplätzen wo wir waren gab es immer Grills. Und zwar immer für jeden Platz eine eigene Grillstelle. Wirklich gut.

Feuerholz gab es oft am Campingplatz wir hatten aber auch ein Sack dabei.
Außerdem hatten wir im Auto eine Glasflasche (Einflammig) . Ich glaub das ist Standard, Kühlbox und natürlich Geschirr, Töpfe usw. Wir hatten ein Hilux von Britz.

Die großen Städte hatten große Supermärkte . Vor allem in Windhoek würde ich mich eindecken mit den Standarts. Das Sortiment ist riesig. Aber auch kleinere Städte hatten Einkaufsmöglichkeiten.

Da drauf das man auf Campingplätzen einkaufen kann würde ich mich nicht verlassen . Gibt es eher selten bis garnicht. Halali hatte ein kleinen Laden das weiß ich noch . Aber da haben wir nur Wasser gekauft .

Essen gehen kann man zb in Swakopmund gut. Wir können das Old Steamer empfehlen. Hat uns gut gefallen. Ich würde reservieren . Das hat unserer Vermieter dort für uns gemacht und auch Taxis für uns bestellt.
1'042 Beiträge · seit 201602. Aug. 2018 · #6
Hallo Maike und Stefan,
bama286 schrieb:
Habt ihr Tipps, wie diese Randbedingungen mit möglichst wenig Fahrzeit durch die Dämmerung/Dunkelheit von/zur Campsite zu verknüpfen sind? Wann sollten wir die Permits holen? Steht man auch mittags noch am Tor an?
Einmal davon abgesehen, dass es sowieso verboten ist (vom Autovermieter und dessen Versicherung) bei Dunkelheit zu fahren ist es auch ziemlich sinnlos. Ihr müsstet ja 1:20 h vor Sonnenaufgang starten um dann bei Sonnenaufgang am Tor zu stehen.
Die Permits holt ihr beim rein- oder kurz vor dem raus fahren. Je nach Lust und Laune (bzw. vielleicht auch wie viele da anstehen), wenn ihr dort deutlich nach Sonnenaufgang in den NP fahrt wovon ich ausgehe. Direkt nach Öffnung des Tors bei Sonnenaufgang ist meines Wissens nach der Schalter so oder so noch nicht besetzt, da kann man nur bei der Ausfahrt das Permit holen und hoffen, dass die dann nicht gerade einen Stromausfall haben.
Am Tor steht man nur morgens vor Sonnenaufgang an. Das können dann auch mal sehr viele Autos und Busse werden, sobald das Tor öffnet, beginnt das Wettrennen nach hinten Richtung Sossusvlei. 😄
bama286 schrieb:
ii) Etappe von Oppi-Koppi Rest Camp nach Halali Camp
Diese Etappe erscheint uns nun (nach dem Buchen und Lesen hier im Forum) als recht lang.
Die Strecke ist in Ordnung, also von der Länge her, ihr solltet halt früh starten. Ihr werdet zwischen Olifantsrus (macht da auf jeden Fall Pause und kontrolliert den Reifendruck, der sollte für das nächste Stück keinesfalls zu hoch sein) und Okaukuejo einige Kilometer stark durch geschüttelt. Tierbeobachtungen hatte ich bisher dort selten. Man sieht ja nichts, weil der Kopf so wackelt… 😄
Manche planen die Strecke sogar komplett einmal durch den Park von West nach Ost oder anders herum, das ist meiner Meinung nach verrückt.
Ihr seht ja wann ihr in Okaukuejo seid und vorn dort aus sind es 1 1/2 Stunden bis Halali, wenn man es "eilig" hat.
bama286 schrieb:
iv) Verpflegung
In Windhoek kauft ihr für Tag 1-5 ein, also das was ihr die nächsten Tage essen wollt. Die Bagatelle fand ich dieses Jahr nicht so toll was deren "Restaurant" anging. Etwas Holz würde ich auch einkaufen, das ist immer praktisch, wenn man das im Auto hat. Nachkaufen kann man das häufiger.

In Swakopmund könnt ihr dann wieder super gut einkaufen und das sogar fast für den Rest der Reise. Jedenfalls was Fleisch angeht bis maximal die letzte Nacht in Halali, aus dem Park raus dürft ihr nichts mehr mit nehmen. Ihr könntet auch Euch auf Euer Glück verlassen und im Park entweder in Okaukuejo oder Halali einkaufen zu wollen, dort gibt es mal eine gute Auswahl und manchmal gar nichts. Ihr hatte in Halali leckere vor etwas mehr als einem Monat T-Bone Steaks (tiefgefroren) gekauft. Holz gibt es so gut wie immer dort zu kaufen.

Gruß Markus
98 Beiträge · seit 201802. Aug. 2018 · #7
bama286 schrieb:
i) Little Sossus Lodge Campsite
Diese befindet sich (lt. Google Maps) ca. 1 Std. 20 Min. vom Sossusvlei entfernt. Nähere Camps waren ausnahmslos ausgebucht. Da wir dort zwei Nächte verbringen, sind wir nicht unbedingt auf die frühen Morgenstunden beschränkt, um uns die Dünen anzusehen. Wir möchten jedoch gern bei möglichst tiefstehender Sonne die komplette Schönheit der Region genießen. Habt ihr Tipps, wie diese Randbedingungen mit möglichst wenig Fahrzeit durch die Dämmerung/Dunkelheit von/zur Campsite zu verknüpfen sind? Wann sollten wir die Permits holen? Steht man auch mittags noch am Tor an?

Maike und Stefan
Liebe Maike und Stefan,
mir geht es genau gleich wie euch mit Little Sossus. Das ist wirklich das Einzige, was mir noch einwenig Bauchweh macht, denn auch ich hätte gerne die langen Schatten bei Sonnenauf-/oder Untergang erlebt. Darum haben wir dort auch 2 Übernachtungen gebucht. Ich hätte das mittlerweile abgehakt, ich würde einfach, da wir ja den ganzen Tag Zeit haben, diesen gemütlich dort zu verbringen, aber meine "bessere Hälfte" sieht das noch nicht ganz so. Naja, hab ja noch Zeit bis Anfang Oktober 😉 Ganz viel Spass bei der Reise.
Liebe Grüsse
Gabi
zuletzt bearbeitet 02. Aug. 2018
55 Beiträge · seit 201202. Aug. 2018 · #8
Hallo
ich würde hier gerne noch ein Empfehlung zum Einkaufen aussprechen.
Da Ihr in Swakopmund seit holt euch Felisch in der kleinen Metzgerei direkt gegenüber vom Spar. Dort holen wir immer frischen Fleisch lassen es portionsweise vakumieren. Dieses hat uns dieses Jahr 18 Tage im Kühlschrank gehalten.
die zweite Möglichkeit wo Ihr super Fleisch holen könnt ist direkt (ca 50m) vor dem Tor zum Oppi-koppi camp auf der rechten Seite. Dort gibt zwar nur Tiefgefroen aber die Qualität ist echt super. Wir haben uns dort z.B. Giraffe geholt.
Noch ein Tip immer nach frischem Game Fleisch fragen (z.B. Oryx, Kudu, Antilope, Springbok, Zebra,..).
Gruß
Jochen
7'267 Beiträge · seit 200602. Aug. 2018 · #9
JOSO schrieb:
die zweite Möglichkeit wo Ihr super Fleisch holen könnt ist direkt (ca 50m) vor dem Tor zum Oppi-koppi camp auf der rechten Seite. Dort gibt zwar nur Tiefgefroen aber die Qualität ist echt super. Wir haben uns dort z.B. Giraffe geholt.
Das ist die Impala Schlachterei in Kamanjab. Da kaufen wir auch immer wieder gerne ein 😄

@bama286:
Viele Fragen, auch solche die Du jetzt noch gar nicht hast, werden in dem Buch Camping in Namibia beantwortet.
ii) Etappe von Oppi-Koppi Rest Camp nach Halali Camp
Diese Etappe erscheint uns nun (nach dem Buchen und Lesen hier im Forum) als recht lang. Oppi-Koppi befindet sich ca. 70 km vor dem Galton Gate und von dort sind es ja wohl auch noch etliche Stunden bis zum Halali Camp. Gibt es etwas zu beachten? Bis wann sollten wir spätestens am Gate sein, um mit normaler Geschwindigkeit und durchschnittlichen Beobachtungspausen noch vor Einbruch der Dunkelheit im Halali Camp zu sein? Leider waren sowohl Olifantsrus als auch Okaukuejo schon ausgebucht. Die Etappe von Halali Camp nach Onguma halte ich für machbar. Ihr auch?
Ich würde in Eurem Fall nicht über das Galton Gate in die Etosha fahren sondern erst mal per Asphaltstrasse nach Okaukuejo. Dann ist der Druck weg, dass ihr durch die Etosha rasen müsst. Anschliessend habt Ihr eine gemütliche Fahrt nach Halali.

Herzliche Grüsse
Chrigu
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zuletzt bearbeitet 02. Aug. 2018
Themenstarter2 Beiträge · seit 201802. Aug. 2018 · #10
Hallo,

vielen Dank für die zahlreichen Antworten. Daraus ergeben sich natürlich gleich wieder ein paar Fragen. 😛

i) Zunächst wurde mehrmals Feuerholz als Brennstoff für die auf allen Campingplätzen vorhandenen Grills genannt. Grillt man in Namibia nicht mit Kohle? Dass es so einige Metzgereien gibt (Windhoek, Swakopmund, Oppi-Koppi), die alle was taugen, lesen wir öfter. Verhungern werden wir also schon mal nicht. Aber: Darf man kein Fleisch aus dem Etosha NP mit rausnehmen oder haben wir das etwas falsch verstanden? Wir durchforsten mal die "Kochen"-Threads.

ii) Den Tipp, von Onguma nach Ondangwa nochmal durch den Etosha Richtung Nord-Gate zu fahren, finden wir sehr gut. Gehen wir richtig in der Annahme, dass dieser Teil touristisch weniger erschlossen bzw. leerer ist?

iii) Bezüglich unserer Tour von Oppi-Koppi nach Halali sind wir weiterhin unentschlossen. Früh aufstehen ist eigentlich unser Ding und letztendlich fahren wir insb. auch für die Erlebnisse des Etosha NP nach Namibia. Tendenziell ziehen wir aktuell die lange Route durch das Galton Gate vor.

iv) Sossusvlei: Wie schnell wird es denn morgens hell/abends dunkel? Sonnenaufgang und -untergang an dem besagten Tag sind in Sesriem um 7:15 Uhr bzw. 18:43 Uhr. Wir wollen uns noch nicht vorschnell von langen Schatten im Vlei verabschieden. 😕 Kommt man mit einem Nissan Patrol Single Cab bis ganz durch?

v) Vielen Dank für die kulinarischen Tipps in Swakopmund und Oppi-Koppi. Gerne probieren wir einheimische Lokale und/oder Märkte aus. Vielleicht habt ihr noch das eine oder andere Schmankerl parat. 🙂

vi) Wir haben uns damals im Buchladen aktiv gegen das Buch von Bernhard Vogt und für das Buch "Namibia mit einem Abstecher nach Botswana - Touren und Insider-Tipps" von Helge Herrmann entschieden. Das finden wir auch wirklich gut. Habt ihr einen Favoriten?

Liebe Grüße
zuletzt bearbeitet 02. Aug. 2018
33,1k Beiträge · seit 200602. Aug. 2018 · #11
Hi bama286,
Grillt man in Namibia nicht mit Kohle?
nein, zu 99% nicht - und wir nennen es auch nicht grillen, sondern "braaien".
Darf man kein Fleisch aus dem Etosha NP mit rausnehmen oder haben wir das etwas falsch verstanden?
richtig, da er nördlich des Veterinärzauns liegt.
Wir wollen uns noch nicht vorschnell von langen Schatten im Vlei verabschieden.
Vom Vlei sind es ca. 5 km Sand und 60 km Teer bis zum Tor. Rechne also 60 Minuten hierfür.

Viele Grüße aus Windhoek
Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
1'412 Beiträge · seit 201302. Aug. 2018 · #12
bama286 schrieb:
ii) Den Tipp, von Onguma nach Ondangwa nochmal durch den Etosha Richtung Nord-Gate zu fahren, finden wir sehr gut. Gehen wir richtig in der Annahme, dass dieser Teil touristisch weniger erschlossen bzw. leerer ist?
Dieser Teil ist touritisch genauso erschlossen wie der Rest des Parks, aber eben leerer.
DIe meisten Touristen treiben sich im allgemeinen zwischen Okaukuejo und Namutoni herum, durch das Nordtor fährt kaum jemand. Das Personal dort ist ganz überrascht und auch erfreut, wenn da mal jemand kommt ... 😄
Denkt nur daran, daß ihr für den Tag dort auch noch einmal bezahlen müsst. Bei der Ausfahrt wird das kontrolliert.
Ich würde an dem Tag die Fishers Pan umrunden und dann noch die Wasserlöcher in Richtung King Nehale Gate abklappern. Zwischen Gate und Einmündung in die B1 ist noch Gravel, danach bester Asphalt, das geht dann recht zügig nach Ondangwa, Fahrzeit vom Gate aus so etwa 2 Stunden.
LG Stefan Die Reise unseres Lebens: Antarktis 2018/19 Unsere Reiseberichte