Reisebericht

Elefantenrunde / Nam / Bots Juni 2018

von CoM · begonnen 27. Juli 2018 · 47 Teile

Teil 2109. Aug. 2018
Leider mußten wir uns von dieser tollen Kulisse bald losreißen , um zurück nach Kasane zu fahren . Hatten wir auf der Hinfahrt die schwierigere aber kürzere Strecke gewählt , fuhren wir jetzt die längere Route . In Kasane wurde erst mal Geld besorgt und einige Dinge eingekauft . Dann ging es auf das Boot und da wir die 1. waren , saßen wir diesesmal auch in der 1. Reihe . Nachdem wir dann an der Kontrollstelle zum Park noch einmal umkehren mußten ( irgendwas paßte nicht mit den Papieren ) , versuchte der Bootsführer die verlorene Zeit durch Tempo wieder aufzuholen . Da waren dann die vorderen Plätze sehr erfrischend und feucht . Hat uns aber unsere Laune nicht verderben lassen .
Und diese Fahrt wurde wunderschön . Obwohl wir ein kleines Boot geordert und wohl auch bezahlt hatten , waren etliche Leute mit an Bord . Keiner wollte angeln oder sich präsentieren . Es hatte auch niemand Angst - alles nette Leute , die sich freuten , jetzt an diesem Ort zu sein .
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Teil 2209. Aug. 2018
Da gestern meine bilderlastigen Artikel immer irgendwie verschwunden sind , stelle ich jetzt immer kürzere Berichte ein . Warum manche Bilder als Anhang kommen , kann ich auch nicht sagen - nur - mein Freund ,der Computer .

Nun also weiter mit der Bootstour auf dem Chobe :
Laßt Bilder sprechen ( eine klitzekleine Auswahl )

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Und , wie ihr sicherlich schon bemerkt habt , dürfen auch Sonnenuntergangsbilder nicht fehlen ( zum Leidwesen meines Mannes )

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Hochzufrieden , dankbar und beeindruckt legten wir dann wieder in Kasane an . Nun aber geschwind ins Auto , denn die Dunkelheit setzt ja schnell ein und bis zum Camp ist es doch noch ein Stück zu fahren .
Natürlich nahmen wir die leichtere , wenn auch längere Strecke . Nach dem letzten Dorf fuhren wir durch eine Kurve und im letzten Moment sah ich Elis direkt am Straßenrand . Bremsen und Anhalten hatte keinen Sinn mehr , also Gas geben , beten und Hoffen . Zum Glück schienen die Elis entspannt zu sein und hoben nur kurz die Köpfe . Uff - das wievielte Abenteuer überstanden ?
Im Camp wimmelte es dann nur so vor Elefanten , aber erstmal mußten wir etwas zwischen die Zähne bekommen - denkt an das " üppige " Frühstück .
Die Elis trompeteten und es hörte sich nach Machtkampf an . Als wir dann zum Wasserloch kamen , hatten sich alle beruhigt . Schade , diese Schauspiel hatten wir verpasst . Dafür hatten wir das Wasserloch fast für uns alleine . Das heißt , wir waren ja nun nicht drin ,sondern an der Bar . Aber bis auf die Geräusche der kommenden und gehenden Elis - Ruhe .

Ein wunderschöner 10.Tag ging mit einem Gläschen " Jägermeister " zu Ende - Happy Birthday - M.
Teil 2311. Aug. 2018
20.06.2018

Heute heißt es früh aufstehen , denn wir wollen zu den Victoriafällen .
In der Nacht hatten wir immer mal wieder Geräusche aus Richtung des Wasserlochs gehört.
Um 7.00 Uhr soll Abfahrt sein . Usere Nachbarn werkeln auch schon rum und da sie einen Adapter haben ,lade ich kurzerhand bei ihnen mein Handy auf . Das junge Pärchen sind auch Deutsche und wir hatten sie zu Anfang der Reise schon mal gesehen . Diese und ein anderes junges Paar aus Deutschland fuhren auch zu den Victoriafällen , Auf der Fahrt hatten wir uns viel zu erzählen und Erfahrungen wurden ausgetauscht . An der Grenze wurde es recht spannend , ging aber dank unseres Fahrers recht schnell . Das von manchen angebotene " Bestechungsgeld " wurde nicht angenommen .An der Grenze sahen wir dann einen alten Weißen in kurzen Hosen und mit Kniestrümpfen . Er sah schon etwas speziell aus . Wer die Zeichnungen von Baden - Powell ( der Pfadfindergründer) kennt , wird sich an das hutzlige kleine Männchen erinnern . Dieser Mann muß als Modell gedient haben . Im Laufe des Tages trafen wir ihn öfter und kamen mit ihm ins Gespräch . Wohnhaft und geboren in SA , konnte er etwas deutsch und war sehr lustig . Bei der Abfahrt zurück merkten wir dann erst , daß er in unserm Bus saß und auch im Senyati war .
Gleich bei Fahrtantritt hatten wir unserem Fahrer gesagt , daß wir gerne den Heliflug machen würden .Also hielt er vor dem Büro des Flugunternehmens ( Shearwaters Activiti ? ) und regelte für uns alles . Dann fuhr er mit den Anderen weiter und überließ uns unserem Schicksal . Eine freundliche Angestellte fuhr uns zum Startplatz , wo der Heli schon auf uns wartete

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Schnell waren die Formulare ausgefüllt und die US - Dollar bezahlt ( ein Geschenk unseres ältesten Sohnes - irgendwann zahlen sich Kinder dann doch aus ) und schon ging es los . Miranda , unsere Pilotin , machte ihre Sache sehr gut.
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und dann folgten ca. 15 Wahnsinnsminuten

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Zum Abschluß flog sie noch über einen NP und wir konnten Giraffen und Zebras entdecken

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WoW war das gigantisch . Nie im Leben hätten wir gedacht , daß wir so etwas erleben dürfen .
Teil 2411. Aug. 2018
Nach der Landung wollte man uns noch ein Video unseres Fluges verkaufen . Auf dieses verzichteten wir jedoch , wir hatten selbst gefilmt .
Anschließend wurden wir von der Angestellten direkt bis zum Parkeingang gefahren , wo uns unser Shuttlefahrer in Empfang nahm und uns den weiteren Tagesablauf darlegte .
Als Erstes besichtigten wir die Fälle dann vom Festland aus , was auch sehr beeindruckend war . Durch die gewaltige Gischt waren wir am Ende des 2 stündigen Aufenthalts , trotz geliehener Regencapes , bis auf die Knochen nass . Aber das störte uns nicht , die Sonne trocknete schnell alles .
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Danach gingen wir auf die Brücke bis zum Grenzschild nach Sambia . Unterwegs begleitete uns ein junger Mann , der erst viel über sich erzählte und uns dann natürlich irgendwas verkaufen wollte . Wir wollten aber nicht . Auf der Brücke sahen wir den Bungeeseilspringern zu , das würden wir im Leben nicht machen . Nun waren wir aber durstig und auf der Terrasse des Victoriafall Hotels ließen wir uns ein kühles Blondes schmecken .

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Auf dem Weg zurück zum Parkplatz wollten wir durch den Park gehen. Da sprach uns ein Ranger an , daß er uns begleiten würde , weil sich 2 Elis dort rumtreiben . Voller Stolz zeigte er uns die Beiden , sehr weit weg und von Gebüsch verdeckt - na das hatten wir aber schon bedeutend besser gesehen.
Am Parkplatz starteten wir dann pünktlich um 16.00 Uhr die Rückfahrt , welche problemlos klappte. Im Nachhinein fanden wir die Zeit in Livingston zu lang , ohne den Flug hätten wir garnicht mehr gewußt , was wir noch hätten machen sollen . Viel lieber wären wir früher im Senyati angekommen . Denn als wir ankamen , mußte der Magen erst mal gefüllt werden und dann war es auch schon wieder dunkel und das größte Treiben am Wasserloch war vorbei .
Gestern nach der Bootstour hatten wir bemerkt , daß der Kühlschrank nicht mehr kühlte . Zum Glück hatten wir auf der Campsite Strom und da ging er . Aber spätestens morgen mußte er über die Batterie laufen , weil wir ja dann im Nirgendwo waren . Zum Glück hat Micha ihn dann diesen Abend in Gang gekriegt , war nur ein Kabel locker . Die Reparatur hätte uns morgen bestimmt kostbare Zeit gekostet .
Zum Abschluß des Tages gingen wir wieder zum Wasserloch und das selbe Prozedere wie gestern begann . Wir konnten richtig feststellen , daß die Herden im Zeittakt wie am Vortag kamen . Es wurde wieder Vorrang gewährt und abgewartet , Herde von links , Herde von rechts , Mutter mit noch wackligem Kleinen , Mutter mit verletztem Kind usw. .
Und so endete ein aufregender 11. Tag.
Teil 2513. Aug. 2018
21. 06.2018
Obwohl wir zeitig aufgestanden sind , kommen wir nicht so richtig vom Senyati los. Irgendwie kommen immer irgendwelche Tier vorbei und wir können uns nicht losreißen . Vor allem freuen wir uns über die Giraffen , denn davon hatten wir noch nicht viele (3 - 4 ? )in diesem Urlaub .Wegen des ungünstigen Lichts gibt es keine Fotos davon.Um 9.15 Uhr starten wir dann aber endlich , schade eigendlich . Hier hat es uns gut gefallen und wir wären gerne noch geblieben .
An der Hauptstraße nach Kazangula sehen wir direkt an der Straße nochmals 1 Giraffe und 2 Elis .

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O.k. - das ist jetzt nur einer , aber ich schwöre , es waren 2.

Nach Einkauf , Geld ziehen und Tanken in Kazangula geht es endlich um kurz nach 11.00 Uhr Richtung Chobe Riverfront . ( ich verstehe nicht , wie das andere immer machen , überall so zeitig zu sein . Manche kommen ja um diese Zeit schon wieder zurück . )
Bevor wir in den Park reinfahren , wollen wir uns beim Gate ( dort gibt es ein Büro ) noch erkundigen , ob im Moremi doch noch was frei ist . Und wen treffen wir da ? Unseren hutzeligen Südafrikaner . Die Freude war auf beiden Seiten groß. " Opa " war auf der Suche nach einer Campsite in Ihaha , wir boten ihm an , mit uns zu teilen . Aber " Opa " wollte erst in 2 Tagen hin - Pech gehabt . Der Angestellten sagte er dann , sie solle Alles für uns tun denn wir seien seine Freunde . Als er gehen wollte , fielen wir uns in die Arme , als wären wir wirklich die besten Freunde . Irgendwie hat bei uns sofort die Chemie gestimmt und es war uns allen ein Bedürfnis , dieses zu tun ( für meinen Mann total untypisch ) Aber das sind die Begegnungen , die man lange in Erinnerung behält und die so eine Reise halt auch mit ausmachen .
Nun wartete aber die Riverfront auf uns und wir waren sehr hoffnungsvoll . Und wir wurden auch fast nicht enttäuscht ( nur ein ganz wenig , besser gesagt - einmal heftig )
Gleich nach der Einfahrt konnten wir schöne Sichtungen machen .

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Wir waren für diese kurze Zeit im Park und dann auch noch mittags , sehr zufrieden . Aber was wir dann erlebt haben , erzähle ich nach einer kurzen Pause .
( mehr Bilder schafft mein Uraltcomputer nicht auf ein mal .
Teil 2613. Aug. 2018
Nachdem wir noch nicht mal 1 Stunde im Park waren und kein anderes Auto angetroffen hatten , sah Micha plötzlich im Rückspiegel einen Leopard den Weg queren . Also schnell zurückhaken - aber wie aus dem Nichts schossen 2 Gamedriveautos von vorne auf uns zu und stellten sich in die 1. Reihe . Uns blieb keine ARD und ZDF , sondern nur die 2. Reihe . Man , das war unsere Sichtung . Der Leo saß im Gebüsch , die Fotoaparate klickten wir verrückt , nur unser nicht . Grund - wir sahen - Nichts .
(also das Gebüsch schon, und die beiden Autos ) Ein ins Ungewisse abgegebener Schnappschuß ergab dies )
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Oh Mann , ich bin eigendlich ein friedliebender Mensch , aber in diesem Moment hätte ich die Anderen alle köpfen können , besonders die beiden Fahrer. Die hatten mit uns ja dann doch ein Einsehen !!! , innerhalb kürzester Zeit waren die Fotos bei denen im Kasten und es wurde weitergefahren . Toll , unsere Chanca kommt jetzt . Doch der Leo war anderer Meinungund verließ den Busch in der von uns abgewandten Richtung . Kein Problem , fahren wir halt auch um den Busch . Gesagt - getan . Aber welche Frechheit ist das denn . Nun kommt aus der anderen Richtung ein Auto und stellt sich vor unsere Nase - Fotoapparate klicken wie verrückt - Micha und Conny machen kein Bild - den Busch haben wir nun genug fotografiert und so toll ist der nun auch nicht . Genauso schnell ,wie das Auto gekommen ist , fährt es auch wieder weg , die haben ja ihre tollen Aufnahmen . So Jetzt , jetzt endlich kommt dann doch noch unsere Chance , aber weit gefehlt . Der Leo erhebt sich und läuft nochmals über den Weg und verschwindet auf nimmer wiedersehen . Wenigstens etwas von ihm haben wir noch erwischt . Besonders begabte Fotobearbeiter hier im Forum könnten uns vielleicht daraus ein KOMPLETTES Tierbild zaubern.

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Teil 2714. Aug. 2018
Diese ganze Aktion dauerte , laut meiner Bilder , ca. 5 Minuten . Aber ich regte mich noch mindestens 1 Stunde auf . Vor allem , als der Fahrer des letzten Gamedriveautos uns anmeckerte , weil wir den Motor nicht ausgemacht hatten . Ja geht`s noch ? Wir hätten vielleicht auch ganz gerne was von unserem Leo gehabt und auf eine bessere Position gehofft .
Aber was nützt das Barmen , weiter geht es . Es gibt ja noch mehr Tiere. Bei einer Abzweigung fahren wir in Richtung eines Wasserlochs und unterwegs haben wir schöne Sichtungen.

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Plötzlich queren etliche Elis den Weg . Also heißt es warten . Zum Glück hatten wir beim Ankommen einen Eli im nahen Gebüsch erspäht . Ansonsten stand er total still.Hätten wir ihn vorher nicht gesehen , wären wir schon längst losgefahren - na das hätte was werden können.

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Anscheinend haben wir da nur Videos gemacht .
Als wir dann kurze Zeit später beim Wasserloch waren - nichts - und dann auch noch Sackgasse . Also wieder zurück an den vielen Elis vorbei und weiter durch ödes Buschland . Eine schöne Sichtung hatten wir dann aber doch noch .


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Und an diesem Elifriedhof kamen wir auch vorbei .
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Teil 2814. Aug. 2018
Endlich kamen wir wieder in offeneres Gelände und Richtung Riverfront . In der Ferne konnte ich 3 Löwinnen entdecken . Aber als wir sie richtig im Fokus hatten machten sie sich Richtung Riverfront davon . Wir im " Affenzahn " hinterher , am Picknickplatz vorbei ( jetzt hatte ich wieder eine Ahnung , wo wir waren ) Richtung Riverfront . Ein anderes Fahrzeug kam uns entgegen und fragte uns (also nicht das Auto ) , ob wir die Löwen gesehen hätten . Wir , voller Stolz : ja , 3 Löwinnen . Sie sagten , daß es insgesamt 8 waren und sie jetzt unerreichbar an der Riverfront seien . Mist - aber immerhin welche gesehen . So langsam mußten wir auch Richtung Ihaha kommen - also weiter . Unterwegs gab es noch allerhand zu sehen .

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Auf unserer Campsite angekommen , richteten wir uns erstmal ein .

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Und bekamen auch gleich Besuch , wie schön.

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Den Abend verbrachten wir wie immer , Micha grillte und Conny machte folgendes :

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Und schwupps - der 12. Tag war um .
Teil 2915. Aug. 2018
22.06.2018
Gestern hatten wir nachts noch Besuch von einem Hippo , das grasend an unserer Campsite vorbei zog . Durch das Nachtsichtgerät konnten wir es gut sehen .
Der Morgen begrüßte uns dann so .

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Bald schon waren wir auf dem Weg nach Ngoma . An der Riverfront begrüßten uns viele Tiere , so daß wir nicht wirklich schnell voran kamen .
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Leider ist dieses Bild unscharf , ich finde es aber trotzdem schön.

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Teil 3015. Aug. 2018
Wo solche Gestalten hocken , und am Himmel bewegten sich auch etliche von ihnen , muß doch noch mehr sein . Das dachte sich auch ein anderer Fahrer . Gesehen haben wir leider nichts .
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endlich ein richtiger" Wasserbüffel"

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Auf der Teerstraße machten wir dann etwas mehr Tempo . Nur kurze Stopps für `s Tanken , Feuerholz kaufen und letzte Einkäufe im "Supermarkt ". Dann ging es auf die elendige Strecke Richtung Linyati . Zu Anfang war es noch recht interessant
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Aber dann zog sich diese eintönige Strecke doch sehr . Ich merkte schon , daß Micha so langsam die Schn . voll hatte , aber was konnte ich ändern ?
Gegen 15.30 Uhr kamen wir endlich auf der Campsite an . Außer 3 Hornraben , die sich aber nicht ablichten lassen wollten , hatten wir unterwegs kein Tier zu Gesicht bekommen .
Auf der CS begrüßte uns ein Warzenschwein , ein paar gefiederte Freunde und ansonsten NICHTS in der näheren Umgebung . Gut im Fluß dümpelten ein paar Hippos , aber die waren weit weg .
Aber die CS gefiel uns und die deutschen Nachbarn störten uns nicht . Auf der namibischen Seite sah man einige Feuer . Da es im Laufe des Nachmittags bedrohlich wolkiger wurde , entstanden diese stimmungsvollen Bilder .

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Und so endete ein vormittags sehr schöner und nachmittags sich zäh hinziehender 13. Tag
Teil 3115. Aug. 2018
23.06.2018

Um 2 .00 Uhr nachts weckt mich Micha , da ein Hippo direkt vor unserem Auto grast . Ehe ich mich mit meinem Ischiasschmerz im Dachzelt in Position gekugelt , gewälzt und gerobbt habe , ist das Hippo schon auf dem Weg ins Wasser . Dieses müßte ich dann auch mal dringend lassen , aber wer gibt mir die Garantie , daß kein weiteres Hippo in der Nähe ist ? Die ganzen Nächte brauchte ich nicht auf`s Töpfchen . Ausgerechnet in dieser Nacht läßt es sich nicht vermeiden .Ich habe gar nicht gewußt , daß ich noch so schwipp bin , trotz Schmerzen war ich sowas von schnell wieder im Zelt -wieder ein Abenteuer überstanden .
Beim Frühstück hatten wir dann friedlichere Gäste und da wir nur bis Savuti wollen , lassen wir uns Zeit .
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Durch das viele Wasser haben wir nicht viele Gelegenheiten , die Gegend in Linyati zu erkunden . Aber wenigstens ein bißchen wollen wir doch noch rumfahren . Leider ist die Strecke ziemlich verbuscht . Dennoch können wir dieses Prachtexemplar entdecken - ist ja auch nicht ganz so schwierig.

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Kurz danach "rauschen " wir um eine Kurve - und fast in einen Eli . Wir waren alle 3 erschrocken und der Eli fand das auch garnicht lustig - wir auch nicht . Zum Glück waren wir alle 3 vernünftig und trennten uns nach kurzem in Augenschein nehmen wieder . So langsam hatten wir nun aber genug Eli`s von Nahem gesehen !!! Als wir kurze Zeit später zu einem Wasserloch kamen , stand schon ein anderes Fahrzeug dort und der Fahrer erklärte uns , daß alle anderen Wege Privatwege wären . Also wiedermal zurück . Der Eli war zum Glück weiter gezogen . Ihm hatte die eine Begegnung mit uns auch gereicht - Puh .
Dann machten wir uns an die unvermeidbare Strecke nach Savuti . Im Nachhinein stellten wir für uns fest , daß die CS in Linyati zwar schön war , aber die ewige An - und Abfahrt nicht gelohnt haben .Vielleicht ist es zu einer anderen Jahreszeit lohnender .

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Um 12.30 Uhr kommen wir endlich in Savuti d.h. ca. 39 km von Linyati entfernt , an . Dort machen wir erts einmal Mittagspause und starten um 14.00 Uhr einen Gamedrive . Spaßeshalber habe ich die Sichtungen wie folgt ins Tagebuch geschrieben :
14.15 Uhr 5 Gnus
14.20 Uhr min . 20 Giraffen und min . 40 Elefanten bei der Harvest Pan
14.35 Uhr Gnuherde
14.50 Uhr 5 Roans
15.50 Uhr Giraffen und Elefanten an der Harvest Pan

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Teil 3215. Aug. 2018
Die Landschaft und Sichtungen gefielen uns sehr , obwohl auch hier öfters dichtes Buschwerk und schlechte Sandpisten vorhanden waren .
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Teil 3315. Aug. 2018
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Zurück auf der CS erfreuten wir uns noch an ein paar Tieren

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und heute machte sogar Micha einige Abendfotos
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Oh Mann , der 14. Tag war auch vorbei .
Teil 3416. Aug. 2018
24.06.2018

Der heutige Tag ist eigendlich schnell erzählt , da er ja fast nur im Auto stattgefunden hat ( eigendlich viele Tage ) . Nach einer angenehmen Dusche und Frühstück starten wir gegen 8.00 Uhr los . Ich stelle fest , daß irgend ein Tier im Handschuhfach unseres Autos war . Es hat alles angeknabbert , was ihm vor die Zähne kam . Zum Glück schien es Nichtraucher zu sein , denn von den Schachteln hatte es schnell Abstand genommen . Aber - unsere 2 Tüten Bilton ( eine war noch garnicht offen ) - waren doch sehr in Mitleidenschaft gezogen . Deshalb schrieb ich am Anfang des RB , daß ich eine Sorte Bilton nicht empfehlen kann , da nicht gekostet . Also noch chnell den " Flurschaden " beseitigt und los auf Pad .Wir fahren Richtung empfohlener Marshroad und legen immer mal einen Schlenker ein , denn wir haben die Hoffnung auf Löwen oder Wildhunde noch nicht aufgegeben . Leider Fehlmeldung . Dafür sahen wir viele Gnus , 1 Strauß , Giraffen und Zebras . Impalas und Konsorten erwähne ich nicht extra , die gab es ja fast immer . Auch anderes Getier kam uns vor die Linse und teilweise war die Landschaft recht schön.
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Aber so richtig voran kamen wir nicht - die Strecke zooooog sich .
Irgendwann müßte doch nun endlich das Gate kommen , aber nein , es war schon 13.30 Uhr als ich aus den Augenwinkeln etwas entdeckte . Micha setzte nochmal zurück.
Ich hatte mich nicht geirrt - zwar weit weg - aber immerhin

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Na wer sagts denn , wenn schon keine Löwen , aber der 4. Leo ist doch auch ganz nett.

Um 14.00 Uhr passierten wir dann endlich das Gate und wir nahmen die kürzeste Verbindung nach Magotho . Unterwegs trafen wir selbstverständlich wieder unsere Freunde , die Elis , an
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Am Kwai angekommen , gefiel uns die Landschaft sehr und wir kurvten ein wenig rum , bevor wir unsere CS aufsuchten.

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Leider war dann unsere CS schon von einer Zeltburg belegt und die Nutzer meinten , wir sollten uns einfach eine andere CS suchen . Die 1. war noch frei und gefiel uns auch besser . Also Stühle raus , Bierchen auf und abwarten. Leider kam dann ein junges , holländisches Pärchern . Sie waren sehr nett und hätten uns auch dort campen lassen , aber sie hatten die CS für 2 Nächte und wollten zwischendurch nicht umziehen . Das fand natürlich unser vollstes Verständnis . Also Stühle wieder rein , Bier war eh leer und auf die Suche zur Rezeption gemacht . Leider nicht gefunden - nur im ganzen Camp - na was wohl ? - Elis

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Nun gut , beide hatten leider nicht den Nerv , sich ein wenig in Positur zu begeben . Aber ich bin auch nicht sehr anspruchsvoll und als Beweis geht es ja .
In Ermangelung irgendeines Angestellten , den wir um Hilfe fragen konnten , belegten wir kurzerhand CS 2 , was dann abends beim Besuch der Angestellten in Ordnung war .Wir bekamen sogar die Option , falls nichts im Moremi frei ist , morgen wieder hier zu Campen .
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von der Campsite aus gemacht

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So schnell war nun also auch Tag 15 vorbei.
Teil 3517. Aug. 2018
25.06.2018

Wieder ist es ein schöner Morgen und unsere CS gefällt uns wirklich sehr .


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Ab heute wird es noch spannender , denn wir haben keine Buchung mehr für diese Region , möchten aber gerne noch in den Moremi . So fahren wir erstmal Richtung Khwai Village , nun denn so grob . Wir fahren nämlich natürlich nicht auf die Hauptstraße , sondern fahren kreuz und quer die befahrbaren Wege ab . Die Landschaft ist wunderschön und wir sehen Giraffen , Zebras ,Elis . Warum davon keine Fotos existieren ? Ich weiß es nicht ( Vielleicht um nicht zu viel Werbung zu machen ? Soll doch ein Geheimtip bleiben - sagte doch schon Bele ? ) Irgendwann , viel zu früh , treffen wir dann doch auf die Hauptstaße und sind gegen 9.45 Uhr an einer Brücke . Im Wasser dümpeln ca 30 Hippos und wir machen Rast .

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da müßt ihr jetzt leider durch , ich konnte mich nicht entscheiden.


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Dort an der Brücke treffen wir auch ein Paar aus Kanada , zu denen wir schon im Senyati Kontakt hatten . Natürlich werden kurz die Erlebnisse ausgetauscht , aber dann müssen wir auch mal weiter .
Kurze Zeit später erreichen wir das Dorf.

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Ein paar Besorgungen müssen auch noch getätigt werden .
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Nun geht es aber wirklich in den NP.
Teil 3619. Aug. 2018
Kurz darauf erreichen wir unsere 1. Knüppelbrücke , die aber kein Problem darstellt.

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Am Gate kann man uns dann auch keine Auskunft geben , ob noch irgendwo eine CS frei ist . Für alle Fälle kaufen wir ein Übernachtungspermit und starten frohen Mutes in den Moremi .
Auch hier zeigen sich uns Giraffen , Zebras und Elis . Dann machen wir einen Abstecher zu den Dombo Pools - herrliche Landschaft erwartet uns und natürlich Hippos .

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Auf dem Weg nach Xakanaxa konnten wir dann noch dieses schöne Tier sichten .
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Gegen 13.30 Uhr waren wir dann am Gate von Xakanaxa . Und stellt euch das mal vor - auf unsere Nachfrage nach einer CS sagte die freundliche Angestellte . die 3 könnte noch frei sein und wenn nicht , dann finden wir was anderes für sie - supertoll und nett . Also erstmal zum Camp fahren und besichtigen . Unterwegs sehen wir nahe an der Straße 3 Elis - was auch sonst .
DieCS sieht recht nett aus und wir beschließen , ein wenig Siesta zu machen . Also Stühle und Getränke raus , mehr lohnt noch nicht , weil wir nochmal los wollen . Kaum sitzen wir , kommt aus dem Gebüsch ein Eli und frißt sich durch `s Geäst . Micha filmt ein wenig , dann setzt ersich zu mir und wir beobachten den Eli , der Richtung Wasser zieht .
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Teil 3819. Aug. 2018
Oh manno , wir saßen wie festgetackert auf unseren Stühlen und wagten kaum , Luft zu holen . Micha hatte wenigstens noch den Nerv , das ganze zu filmen (für unsere Kinder , damit sie wissen , wie wir geendet sind - Micha`s Aussage ) . Da war unsere Kamera dann von Vorteil , denn sie macht keine Geräusche . Als der Eli hinter uns langsam verschwunden war , leerten wir in einem Zug unsere Flaschen , lagen uns in den Armen und waren mindestens 3o Minuten total durch den Wind . Wir wollten in diesem Urlaub ja unbedint Elis sehen , aber doch nicht so nah und ohne ein Auto um uns drum . Wieder hatten wir ein Abenteuer überstanden .
Teil 3920. Aug. 2018
Nachdem wir uns so ganz langsam von diesem Schreck erholt hatten und unser Adrenalinspiegel langsam wieder in normale Bereiche wanderte ,

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machten wir uns auf den Weg zu den Paradispools .Natürlich war unsere Elibegegnung noch immer Thema - wir hatten beide Angst gehabt ( die Nähe kommt im Video gar nicht soo rüber ) , aber um unser Leben haben wir komischerweise beide nicht gefürchtet .Vielleicht lag es auch daran , daß Dan uns viele Tips gegeben hatte und uns viel über die Reaktion von Elefanten erzählt hatte.,
Wir also zu den Pools - außer Katzensichtungen hatten wir nichts weiter im Sinn . Was sahen wir - natürlich nur 1 Eli . Gefallen hat uns die Landschaft aber auch ohne viel Getier und die folgenden Aufnahmen sind auch nicht von der Hand zu weisen .

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Wir fuhren dann noch ein wenig durch die Gegend und kehrten anschließend auf die CS zurück . Die 3 war natürlich belegt , aber wir fanden noch ein schönes Plätzchen mit schöner Sicht auf den Fluß .

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Als es schon dunkel war , kamen 2 Männer und fragten , ob sie an der auf dem Foto freien Stelle ihre Zelte aufbauen dürften . Ihre Kinder hätten Angst vor Löwen . Na ja , wer `s glaubt 111 Aber uns war es egal , baut eure Zelte doch auf . Taten sie auch . War auch lustig mit anzusehen , wie sie ihr Feuer machten - ganz umsichtig - in einer Schubkarre - Waldbrandgefahr am Fluß . Nur Kinder haben wir abends und auch am nächsten Morgen nicht gesehen . Und bezahlt haben sie auch erst am nächsten Tag . So geht es also auch .
Ein wenig !!!! hat uns dann aber der Abwaschlärm unserer französischen Nachbarn um 23.00 Uhr gestört und M . mußte sie ein wenig zur Ordnung rufen . Dann konnten wir auch den 16. Tag , der soooo aufregend war , beenden .
Teil 4020. Aug. 2018
26.06.2018

Heute müssen wir uns leider in Richtung Parkausgang begeben , denn der lange Weg nach Windhoek muß auch noch bewältigt werden.
Dennoch wollen wir nicht die kürzeste Strecke fahren , sondern über Third Bridge . Man , ist das schön in dieser Ecke der Welt .

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Und natürlich haben wir auch wieder" schöne" Begegnungen
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Das ist fast schon ein " Suchbild "
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Welche Wege wir gefahren sind , können wir nicht sagen .
Irgendwann erreichen wir dann die Fourth Bridge,
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welche sieht nun vertrauenswürdiger aus ?

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