2019 zum ersten Mal nach Namibia

21 Antworten · 4'097 Aufrufe · gestartet 21. Juli 2018 von ElkeS
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Themenstarter33 Beiträge · seit 201821. Juli 2018 · #1
Hallo zusammen,

mein Mann und ich wollen nächstes Jahr zum ersten Mal nach Namibia fahren und ich habe mich hier im Forum angemeldet, weil ich mir ein paar Tipps zur Reiseplanung von Euch erfahrenen Namibia-Reisenden erhoffe.
Kurz zu uns: Wir sind 50/52 Jahre alt und waren in den letzten 15 Jahren urlaubsmäßig vornehmlich in den USA und Kanada unterwegs. Es wird also mal Zeit für etwas neues 😉 Wir wandern sehr gerne - auch längere Touren - und wir lieben die Wüste.
2014 waren wir in Südafrika, was uns auch super gefallen hat und nächstes Jahr soll es wie gesagt Namibia werden.

Normalerweise plane und organisiere ich unsere Reisen immer komplett selbst, doch diesmal werde ich das erstmalig über eine Bekannte laufen lassen, die nebenbei als Reiseleiterin arbeitet.
Ich habe mich mit ihr vorläufig auf eine Route geeinigt, die Unterkünfte hat sie mir bis Ende Juli geblockt.
Vielleicht könntet Ihr ja mal drüber schauen und mir ein bisschen Feedback geben?

Das wären die Übernachtungen:

17.05. Abflug nach Windhoek (Nachtflug)
18.05. Tamboti Guesthouse - 45 km
19.05. Kambaku Lodge - 340 km
20.05. Kambaku Lodge
21.05. Mokuti Lodge - 235 km
22.05. Okaukuejo Camp - 145 km
23.05. Dolomite Camp - 175 km
24.05. Opuwo Country Hotel - 185 km
25.05. Opuwo Country Hotel
26.05. Grootberg Lodge - 262 km
27.05. Grootberg Lodge
28.05. Twyfelfontein Country Lodge - 127 km
29.05. Hohenstein Lodge - 260 km
30.05. Sea Breeze Guesthouse - 165 km
31.05. Sea Breeze Guesthouse
01.06. Desert Camp - (Antwort von der Sossus Dune Lodge steht noch aus) - 350 km
02.06. Desert Camp
03.06. Tok Tockie Trails (2-Tages-Tour) - 135 km
04.06. Tok Tockie Trails (2-Tages-Tour)
05.06. Ranch Koiimasis - 180 km
06.06. Ranch Koiimasis
07.06. Eagles Nest Chalet - 150 km
08.06. Eagles Nest Chalet
09.06. 3 tägige Tour im Fish River Canyon - 230 km
10.06. 3 tägige Tour im Fish River Canyon
11.06. 3 tägige Tour im Fish River Canyon
12.06. Pension Gessert - 180 km
13.06. Bagatelle Lodge - 270 km
14.06. Naankuse Lodge - 335 km
15.06. Rückflug von Windhoek - 40 km

Falls Einwände kommen, dass der Etosha zu kurz kommt: Wir haben in unserem Südafrika Urlaub gelernt, dass uns 3-4 Tage Safari vollkommen ausreichen. Nach 4 Tagen nur im Auto sitzen kriegen wir einfach den Koller und brauchen wieder Bewegung 😉 Deshalb nur 3 Übernachtungen im Etosha.

Vielen lieben Dank schonmal für Eure Unterstützung.
Liebe Grüße,
Elke
16,9k Beiträge · seit 201221. Juli 2018 · #2
Hallo Elke,

ich sehe hier wieder jede Menge Konfliktpotential. Da wäre eine professionelle Beratung durch den Forenbetreiber und seine Partnerin sicher nicht die schlechteste Idee:

https://www.tracks4africa.de/beratung.html

LG
Logi
zuletzt bearbeitet 21. Juli 2018
Themenstarter33 Beiträge · seit 201821. Juli 2018 · #3
Wow, was für eine Antwort. Ich bin beeindruckt.
Da hätte ich aber auch mal selbst drauf kommen können, dass ich professionelle Hilfe brauche.
Wie naiv von mir, zu denken, ich könnte hier ein paar Gratis-Tipps bekommen.
zuletzt bearbeitet 21. Juli 2018
286 Beiträge · seit 201722. Juli 2018 · #4
😮
Was für ein Ton hier manchmal herrscht
Echt zum fremdschämen
2'497 Beiträge · seit 201122. Juli 2018 · #5
Ja, der Ton ist eigenartig. Ich lasse mich professionell von einer Reiseleiterin beraten und möchte dann kostenlos die Route überarbeitet haben von Forumsmitgliedern, die aber nicht sagen dürfen, dass sie irgendwas an der Route unglücklich finden. Gerade die empfohlenen Forumsbetreiber sparen nicht an Kritik an "alten" Mitgliedern, die auch mal sagen, was ihnen an Touren nicht gefällt. Da sinkt die Lust, sich länger vor den Rechner zu klemmen und in mühsamer Kleinarbeit die Route nachzuvollziehen und Schwachstellen rauszufinden, wenn doch jemand professionelles eh schon dafür bezahlt wurde oder gerne noch dafür bezahlt werden möchte.

Maexchen, ich schäme mich auch gerade fremd. Da kommt jemand neu in einen (virtuellen) Raum und tritt erst mal um sich, hab ich anders gelernt.

Aber dennnoch: Ich finde die Route alles in allem gar nicht so schlecht, Ihr wollt wandern, nicht zu viel im Auto sitzen, auch nicht auf Safaris (kann ich durchaus nachvollziehen). Da würde ich Opuwo schon mal ganz weglassen, was wollt Ihr da? Relaxen am Pool? Viel anderes fällt mir da nicht ein außer einer ewig langen Fahrt zum Kunene, was Ihr hoffentlich nicht vorhabt. Die gewonnenen Tage würde ich bei Twyfelfontein und Hohenstein einsetzen, wo man auch wandern kann.

Bei Bagatelle würde ich zwei Tage bleiben und von da zum Flughafen, falls Ihr einen Abendflug plant. Das Hin- und herfahren würde ich lassen und statt dessen bei Bagatelle spazieren gehen.

Was Ihr bei der Kambaku Lodge vorhabt, weiß ich natürlich nicht. Seid Ihr Reiter oder Jäger? Das ist so das, was sie vorrangig auf der Homepage anbieten. Wenn das nicht der Fall ist, würde ich versuchen, näher am Waterberg zu sein, denn da kann man wirklich sehr schön wandern.

Koiimasis wird hier sehr kontrovers geschildert, die Besitzerin scheint ein wenig speziell zu sein, ich kenne es aber nicht selber. Zum Wandern mögen wir Namtib ganz in der Nähe gern.

Viele Grüße
Karin

Zu Kambaku hab ich noch mal ein wenig nachgelesen. Vielleicht wollt Ihr ja ein Bushtraining machen. Ohne zu wissen, warum man Euch die Lodge empfohlen hat, kann man da schlecht was zu sagen.
Würde sollte niemals ein Konjunktiv sein. Namibia 2016: Infos zu Auto+Camps+die "Jahrhundertsichtung" Namibia 2015: Namibia - Mein Seelenland Namibia und Botswana 2014: Überraschungstour Namibia und Botswana mit Guide Namibia 2013: Drei Heidjer in Namibia - Guck mal, Elefanten!
zuletzt bearbeitet 22. Juli 2018
2'191 Beiträge · seit 201622. Juli 2018 · #6
Hallo Karin,

die Besitzerin auf Koiimasis betreibt den Campingplatz, nicht die Lodge. Die Lodge wird von Roland betrieben. Elke plant meiner Ansicht nach eine Lodge-Reise.

Den Rest sehe ich ähnlich wie Du (Karin).

Elke, Ihr seit wirklich fit im wandern? Der FishRiverCanyon ist schon eine Herausforderung....

LG

Gabi
10.2023 Gardenroute // 03.2023 Namibia // 03.2022 Swakop, Etosha und Damaraland // 08:2021 Uganda // 01.2021: Caprivi // 10.2020: Etosha pur // 04.2019: KTP, Tok Tokkie Trail und Sossusvlei // 06.2018: Swakopmund und Etosha // 08.2017: Kalahari, KTP, Fish River, Soussusvlei, Swakopmund // 04.2016: Gardenroute
3'883 Beiträge · seit 201122. Juli 2018 · #7
ElkeS schrieb:Wow, was für eine Antwort. Ich bin beeindruckt.
Da hätte ich aber auch mal selbst drauf kommen können, dass ich professionelle Hilfe brauche.
Wie naiv von mir, zu denken, ich könnte hier ein paar Gratis-Tipps bekommen.
Ein extra Danke für den Hinweis, was du von Forumsmitgliedern erwartest. Vielleicht öffnet das einigen Fomis die Augen. Wäre deinerseits ein DANKE drin? Logi hat ganz sachlich schon alles gesagt. Weitere Hinweise sind m.E. kontraproduktiv. Ich werde mich hüten, nur einen einzigen Hinweis zu geben, denn nicht nur Geiz ist geil, sondern gleichzeitig ein fordernder Ton. In diesem Fall bekräftigt durch die Unterstützung eines weiteren (ich drücke mich vorsichtshalber neutral aus) "Neulings?".

Eins noch: Aufgrund meiner aktuellen Erfahrungen finde ich Karins ersten Absatz sehr stimmig.

freshy
Reiseberichte und Videos Video:Bootsafari auf dem Kwando 2018 Forum(2016): Südafrika & KTP Forum(2013): Zwei Gruftys in Botswana Forum(2013): Fünf Tage in Johannesburg Web:Namibia & Botswana 2017 Video:Sani Pass 2015 Web:Südafrika & Lesotho 2015 Web:Auf Pad im südl. Afrika 2014 Video:Elefanten im Senyati Safari Camp 2013 Web:Namibia 2011
1'014 Beiträge · seit 201622. Juli 2018 · #8
Die Fahrt nach Opuwo würde ich mir auch klemmen. Das ist, wie ich es sehe, eine Zwischenübernachtung auf dem Weg in den Norden (Kaokoveld, Epupa-Falls) und kein eigenständiges Ziel.

Yanjep
Themenstarter33 Beiträge · seit 201822. Juli 2018 · #9
Offenbar habe ich hier wohl ein paar Leute ziemlich verärgert. Das war nicht meine Absicht und es tut mir leid, wenn das jemand in den falschen Hals bekommen hat.
Ich war halt gestern Abend schon sehr erstaunt, als ich die Antwort von Logi gelesen hab - mit so etwas hatte ich überhaupt nicht gerechnet. Ich bin in einigen Foren unterwegs und kenne es von überall eigentlich nur, dass die Mitglieder total hilfsbereit sind und gerne Tipps, Anregungen und Erfahrungen weitergeben. Mache ich selbst ja auch nicht anders. Dass man aber einem Neuling als erste und einzige Antwort einen kostenpflichtigen Beratungslink hinknallt, fand ich sehr irritierend.
Vielleicht war meine Reaktion etwas überspitzt - tut mir leid.
chamäleon2011 schrieb:und möchte dann kostenlos die Route überarbeitet haben
Das klingt für mich sehr negativ. Ich dachte, genau dazu ist ein Namibia Forum da, dass man sich mit erfahrenen Namibia-Reisenden austauschen kann. So läuft das zumindest in allen anderen Reiseforen, die ich kenne. Da habe ich noch nicht ein einziges Mal in all den vielen Jahren, die ich dort aktiv bin, das Wort "Kosten" gelesen. Scheint hier wohl ein sensibles Thema zu sein...
chamäleon2011 schrieb:von Forumsmitgliedern, die aber nicht sagen dürfen, dass sie irgendwas an der Route unglücklich finden.
Das verstehe ich nicht. Wieso dürfen Forumsmitglieder nicht sagen, was sie an der Route unglücklich finden? Ich habe doch ausdrücklich um ein bisschen Feedback gebeten? Feedback beinhaltet doch wohl Kritik?
freshy schrieb:Ein extra Danke für den Hinweis, was du von Forumsmitgliedern erwartest. Vielleicht öffnet das einigen Fomis die Augen.
Wie schon geschrieben, ich bin einfach davon ausgegangen, dass es hier ähnlich zugeht wie in all den anderen Reiseforen, wo man gerne hilft und seinen Senf zu einer Reiseplanung dazu gibt. Mir war nicht bewusst, dass es hier überhaupt eine "Kostenfrage" gibt...
freshy schrieb:Wäre deinerseits ein DANKE drin?
Ein Danke stand schon vorab in meinem ersten Posting, falls Du das überlesen haben solltest...
freshy schrieb:denn nicht nur Geiz ist geil, sondern gleichzeitig ein fordernder Ton.
Ich kann mich nur wiederholen - dass gute Tipps unter Reisenden hier als kostenpflichtig angesehen werden, finde ich ziemlich irritierend...



Es sind aber außer der Kritik an meiner Person auch ein paar echte Hinweise gekommen - Danke dafür.
chamäleon2011 schrieb:Da würde ich Opuwo schon mal ganz weglassen, was wollt Ihr da? Relaxen am Pool? Viel anderes fällt mir da nicht ein außer einer ewig langen Fahrt zum Kunene, was Ihr hoffentlich nicht vorhabt.
Ich dachte an die Wüstenelefanten den Besuch eines Himba-Dorfes.
chamäleon2011 schrieb:Was Ihr bei der Kambaku Lodge vorhabt, weiß ich natürlich nicht. Seid Ihr Reiter oder Jäger? Das ist so das, was sie vorrangig auf der Homepage anbieten. Wenn das nicht der Fall ist, würde ich versuchen, näher am Waterberg zu sein, denn da kann man wirklich sehr schön wandern.
Das ist ein guter Hinweis - ich werde wahrscheinlich auf die Waterberg Wilderness Lodge umdisponieren.
Gabi-Muc schrieb:Elke, Ihr seit wirklich fit im wandern? Der FishRiverCanyon ist schon eine Herausforderung....
Ich kann die Frage verstehen, aber ich glaube schon, dass wir entsprechend fit sind. Wir wandern wirklich viel und auch größere anstrengende Bergtouren.
2'497 Beiträge · seit 201122. Juli 2018 · #10
Hallo Elke,

so allgemein, zur Erklärung: es hat in letzter Zeit viel Unmut im Forum gegeben, gerade weil einige zu ziemlich wüsten Routenplanungen deutliche Worte gefunden haben. Gerade Neue und auch der Forumsbetreiber und seine Lebensgefährtin haben uns darauf barsch abgestaft. Für uns klang das so, als dürfe jeder Neue sich benehmen, wie er will, die Alten halten entweder den Mund oder beraten eifrig und zeitintensiv ohne Kritik und müssen auch noch jedes Wort auf die Goldwage legen, wogegen die Forumsbetreiber gegen Entgeld beraten. Da kann man dann schon auf die Idee kommen, an diese zu verweisen. Also sehr sensibles Thema und Du bist unwillentlich und unwissentlich genau da reingerutscht. Vielleicht vermeidest Du in Zukunft so Worte wie "Gratis-Tipps", die habe hier im Moment eine schalen Beigeschmack, dann wird´s schon.

Aber wichtiger nun zur Route: Opuwo und Wüstenelefanten passt nicht, dann schon eher von der Grootberg Lodge aus, die bietet sowas an. Opuwo ist, wie auch Yanjep schreibt, eher ein guter Stop für eine Zwischenübernachtung auf dem Weg ganz hoch in den Norden. Ich bin, auch ohne Euch zu kennen, fast sicher, dass es Euch nicht besonders gefallen wird.

Ein Himbadorf zu besuchen ist nur dann ein positives Erlebnis, wenn es gut gemacht wird. Ihr wollt sicher keinen Zoocharakter. Alternativ könntet Ihr das Living Museum der Damara in der Nähe von Twyfelfontein besuchen (ich weiß, ist nicht das Gleiche). Dort "arbeiten" Damara in einer Art Showdorf und zeigen den Besuchern ihre alte Kultur, man dringt also nicht in ihren eigentlichen Lebensraum ein. Uns hat es gut gefallen.

Sowohl Twyfelfontein als auch Hohenstein täten je ein Tag mehr gut, sonst müsst Ihr unterwegs "auf dem Weg" die Felszeichnungen anschauen oder mal ein kleines Stück laufen. Die Tage würdet Ihr durch das Streichen von Opuwo einsparen und umsortieren können.

Viele Grüße
Karin
Würde sollte niemals ein Konjunktiv sein. Namibia 2016: Infos zu Auto+Camps+die "Jahrhundertsichtung" Namibia 2015: Namibia - Mein Seelenland Namibia und Botswana 2014: Überraschungstour Namibia und Botswana mit Guide Namibia 2013: Drei Heidjer in Namibia - Guck mal, Elefanten!
zuletzt bearbeitet 22. Juli 2018
Themenstarter33 Beiträge · seit 201822. Juli 2018 · #11
Vielen Dank, Karin 🙂
chamäleon2011 schrieb:weil einige zu ziemlich wüsten Routenplanungen deutliche Worte gefunden haben
Ich hoffe, ganz so wüst kommt meine Planung nicht rüber 😉
chamäleon2011 schrieb:Also sehr sensibles Thema und Du bist unwillentlich und unwissentlich genau da reingerutscht. Vielleicht vermeidest Du in Zukunft so Worte wie "Gratis-Tipps", die habe hier im Moment eine schalen Beigeschmack, dann wird´s schon.
Offenbar - ich werd's mir merken 😉
Das war dann wohl ein recht unglücklicher Start hier...
chamäleon2011 schrieb:Ein Himbadorf zu besuchen ist nur dann ein positives Erlebnis, wenn es gut gemacht wird. Ihr wollt sicher keinen Zoocharakter. Alternativ könntet Ihr das Living Museum der Damara in der Nähe von Twyfelfontein besuchen (ich weiß, ist nicht das Gleiche). Dort "arbeiten" Damara in einer Art Showdorf und zeigen den Besuchern ihre alte Kultur, man dringt also nicht in ihren eigentlichen Lebensraum ein. Uns hat es gut gefallen.
Einen "Zoo" wollen wir sicher nicht - ich hatte eigentlich genauso ein Showdorf im Sinn - nämlich das hier: https://www.lcfn.info/ovahimba
chamäleon2011 schrieb:Sowohl Twyfelfontein als auch Hohenstein täten je ein Tag mehr gut, sonst müsst Ihr unterwegs "auf dem Weg" die Felszeichnungen anschauen oder mal ein kleines Stück laufen. Die Tage würdet Ihr durch das Streichen von Opuwo einsparen und umsortieren können.
Felszeichnungen interessieren uns ehrlich gesagt nur bedingt.
Wir versuchen in unseren Urlauben zwar ab und an, welche mit einzubauen, wenn wir daran vorbeikommen, merken dann aber doch immer wieder, dass wir wohl einfach zu sehr die Kunstbanausen sind 😉
Aber ein Tag mehr in Hohenstein wäre nicht schlecht - da muss ich noch mal in mich gehen.
chamäleon2011 schrieb:Bei Bagatelle würde ich zwei Tage bleiben und von da zum Flughafen, falls Ihr einen Abendflug plant. Das Hin- und herfahren würde ich lassen und statt dessen bei Bagatelle spazieren gehen.
Wie lange sollte man denn für die Fahrt von Bagatelle zum Flughafen einplanen?
Sind 4 Stunden realistisch?
Dann könnte wir tatsächlich eine Nacht länger in der Bagatelle Lodge bleiben.
chamäleon2011 schrieb:Koiimasis wird hier sehr kontrovers geschildert, die Besitzerin scheint ein wenig speziell zu sein, ich kenne es aber nicht selber. Zum Wandern mögen wir Namtib ganz in der Nähe gern.
Nach meinen Informationen hat die Namtib Desert Lodge nächstes Jahr geschlossen, da sie renovieren. Was wäre sonst noch eine gute Alternative?

Liebe Grüße,
Elke
zuletzt bearbeitet 22. Juli 2018
1'014 Beiträge · seit 201622. Juli 2018 · #12
Wenn ihr Kunstbanausen seit, haben wir etwas gemeinsam 😗 wir haben auch einen Bogen um die Felszeichnungen geschlagen. Obwohl sie sehr sehenswert sein sollen.

Die Ovahimba verschlagen euch meiner Ansicht nach zu weit nach Norden, für das Dorf alleine dürfte sich die weite Anfahrt nicht lohnen. Das würde es sich eher anbieten, wenn man zu den Epupa-Falls / ins Kaokoveld weiterfahren möchte. Living Museen (so nennen sich die Showdörfer) gibt es auch weiter südlich, wenn auch von anderen Stämmen betrieben. Die fishriver Wanderung wird bestimmt ein ganz besonderes Erlebnis, mein Neid wird euer Begleiter sein (wir haben nur von oben runter geguckt).

Yanjep
zuletzt bearbeitet 22. Juli 2018
Gast22. Juli 2018 · #13
yanjep schrieb:Wenn ihr Kunstbanausen seit, haben wir etwas gemeinsam 😗 wir haben auch einen Bogen um die Felszeichnungen geschlagen. Obwohl sie sehr sehenswert sein sollen.
Danke danke an die yanjeps für diese Wortspende......schon archiviert in meinem Schatzkisterl, einfach klasse!
Danke und Grüße
98 Beiträge · seit 201825. Juli 2018 · #14
ElkeS schrieb:Offenbar habe ich hier wohl ein paar Leute ziemlich verärgert. Das war nicht meine Absicht und es tut mir leid, wenn das jemand in den falschen Hals bekommen hat.
Liebe Elke,
ich sehe keinen Grund, dass du dich entschuldigen musst. Ich sehe nur, dass du freundlich in einem Namibia-Forum Fragen gestellt hast. Was daran nicht korrekt sein soll, das entzieht sich meiner Kenntnis.
Ganz liebe Grüsse von einer, die in 7 Wochen auch das erste mal nach Namibia reist und nach wie vor viele offene Fragen im Kopf hat 😉
Gruss Gabi
1'042 Beiträge · seit 201625. Juli 2018 · #15
Hallo ElkeS,
ElkeS schrieb:
Offenbar habe ich hier wohl ein paar Leute ziemlich verärgert. Das war nicht meine Absicht und es tut mir leid, wenn das jemand in den falschen Hals bekommen hat.
Ich war halt gestern Abend schon sehr erstaunt, als ich die Antwort von Logi gelesen hab - mit so etwas hatte ich überhaupt nicht gerechnet. Ich bin in einigen Foren unterwegs und kenne es von überall eigentlich nur, dass die Mitglieder total hilfsbereit sind und gerne Tipps, Anregungen und Erfahrungen weitergeben. Mache ich selbst ja auch nicht anders. Dass man aber einem Neuling als erste und einzige Antwort einen kostenpflichtigen Beratungslink hinknallt, fand ich sehr irritierend.
Vielleicht war meine Reaktion etwas überspitzt - tut mir leid.
Das liegt daran, dass hier manche glauben sie müssten statt einer hilfreicher Kommentare irgendwie alles kommentieren. Ich kommentiere eine Route (oder auch nur Teilstrecken davon) nur noch, wenn mir dabei auffällt, dass das eigentlich unfahrbar ist. Ihr fahrt z.B. von Aus zur Fish River Lodge (?, nur von dort aus geht die "Wanderung") und kann da nur sagen: Die letzten glaube 16 km fährt man in 1/2 bis 3/4 Stunde. Ein Auto mit genügend Bodenfreiheit ist dort empfehlenswert.
ElkeS schrieb:
Das verstehe ich nicht. Wieso dürfen Forumsmitglieder nicht sagen, was sie an der Route unglücklich finden? Ich habe doch ausdrücklich um ein bisschen Feedback gebeten? Feedback beinhaltet doch wohl Kritik?
Kritik im Forum wird derzeit sofort als persönlicher Angriff gewertet, leider auch von "Neulingen" die ihre Route vorstellen (derzeit meist mit dem Hinweis, dass sowieso schon alles gebucht ist). 😄
ElkeS schrieb:
Ich kann mich nur wiederholen - dass gute Tipps unter Reisenden hier als kostenpflichtig angesehen werden, finde ich ziemlich irritierend...
Eigentlich sollte das auch so sein. Also fangen wir an mit ein paar Tipps:
ElkeS schrieb:
chamäleon2011 schrieb:Da würde ich Opuwo schon mal ganz weglassen, was wollt Ihr da? Relaxen am Pool? Viel anderes fällt mir da nicht ein außer einer ewig langen Fahrt zum Kunene, was Ihr hoffentlich nicht vorhabt.
Ich dachte an die Wüstenelefanten den Besuch eines Himba-Dorfes.
Opuwo ist meiner Meinung nach der letzte Ort an den man unbedingt hin muss. Das Himba-Dorf ist schon noch ein ganzes Stück weiter Richtung Norden, meiner bescheidenen Meinung lohnt sich der ganze Abstecher nicht (es sei denn man möchte unbedingt zu den Epupa Falls, wofür ihr keine Zeit habt). Letztes Jahr hatte ich mit extrem viel Glück die Wüstenelefanten an der C43 kurz vor Palmwag gesehen.
ElkeS schrieb:
chamäleon2011 schrieb:Was Ihr bei der Kambaku Lodge vorhabt, weiß ich natürlich nicht. Seid Ihr Reiter oder Jäger? Das ist so das, was sie vorrangig auf der Homepage anbieten. Wenn das nicht der Fall ist, würde ich versuchen, näher am Waterberg zu sein, denn da kann man wirklich sehr schön wandern.
Das ist ein guter Hinweis - ich werde wahrscheinlich auf die Waterberg Wilderness Lodge umdisponieren.
Ich würde (wieder) die Plateau Lodge (also die oben liegenden Häuser) buchen…
Weder bin ich Reiter noch Jäger, fand die Kambaku Safari Lodge aber dennoch super. Ich war da in zwei aufeinander folgenden Jahren und fand das einen guten Abschluss nach dem Etosha auf den Weg nach Windhoek. Also beide Lodges sind echt toll.
ElkeS schrieb:
Gabi-Muc schrieb:Elke, Ihr seit wirklich fit im wandern? Der FishRiverCanyon ist schon eine Herausforderung....
Ich kann die Frage verstehen, aber ich glaube schon, dass wir entsprechend fit sind. Wir wandern wirklich viel und auch größere anstrengende Bergtouren.
Ich habe oben extra "Wandern" geschrieben. Der Abstieg in den Canyon als "wandern" zu bezeichnen finde ich etwas untertrieben. Zuerst geht es ca. 70-100 Meter durch große Felsen (an einem Seil an dem man sich festhalten kann -> Lederhandschuhe empfehlenswert) abwärts. Dann ist man ein Stück durch ein Geröllfeld unterwegs und kommt dann in einen Seitencanyon, in dem man eine ganze Weile hinab läuft, klettert, läuft, auf dem Hosenboden rutscht etc.
Wenn man dann irgendwann aus dem Seitencanyon heraus kommt dann kann man das "wandern" nennen. Man läuft dann relativ eben ein ganzes Stück bis man irgendwann zu der Stelle am Fish River Canyon kommt, die auf den Bildern so schön aus sieht. Ab hier geht es bei der eintägigen Tour dann entweder wieder zurück oder man lässt sich zurück fahren (die Alternative die ich gewählt habe).

Wichtige Erkenntnisse:
1) Wanderschuhe die man in den Urlaub mit nimmt mit Socken, Unterwäsche oder ähnlichem Ausstopfen. Vielleicht hätte das etwas gebracht, mein linker Schuh drückt jedenfalls am Zehen (obwohl ich die Schuhe im Handgepäck dabei hatte). Daher erster Abstieg in Wanderschuhe, danach mit Halbschuhe (nicht optimal) weiter...
2) Wenn man es nicht gewohnt ist in Halbschuhe zu wandern, lieber ein zweites Paar hohe Wanderschuhe mit nehmen, der Muskelkater war danach der stärkste den ich je erlebt habe (im Canyon muss man ohne Wanderschuhe dauern aufpassen, dass man nicht "abknickt".
3) Das Camp im Canyon an dem wir auf dem Rückweg vorbei gefahren sind hat mir so rein optisch von außen überhaupt nicht gefallen.

Gruß Markus
Themenstarter33 Beiträge · seit 201825. Juli 2018 · #16
Vielen Dank, Markus, dass Du einen Blick auf unsere Route geworfen hast.
Markus615 schrieb:Ihr fahrt z.B. von Aus zur Fish River Lodge (?, nur von dort aus geht die "Wanderung") und kann da nur sagen: Die letzten glaube 16 km fährt man in 1/2 bis 3/4 Stunde. Ein Auto mit genügend Bodenfreiheit ist dort empfehlenswert.
Wir haben aktuell einen Toyota Hilux 4*4 mit Gangschaltung über Hertz reserviert.
Der sollte doch passen, oder?
Markus615 schrieb:Kritik im Forum wird derzeit sofort als persönlicher Angriff gewertet, leider auch von "Neulingen" die ihre Route vorstellen
Ich denke schon, dass ich mit konstruktiver Kritik umgehen kann.
Markus615 schrieb:Opuwo ist meiner Meinung nach der letzte Ort an den man unbedingt hin muss. Das Himba-Dorf ist schon noch ein ganzes Stück weiter Richtung Norden, meiner bescheidenen Meinung lohnt sich der ganze Abstecher nicht (es sei denn man möchte unbedingt zu den Epupa Falls, wofür ihr keine Zeit habt). Letztes Jahr hatte ich mit extrem viel Glück die Wüstenelefanten an der C43 kurz vor Palmwag gesehen.
Davon habe ich mich mittlerweile überzeugen lassen. Opuwo ist raus.
Von den 2 gesparten Tagen hab ich einen zur Twyfelfontein Lodge und einen zur Hohenstein Lodge gepackt.
Dumm nur, dass durch diese Verschiebung die Grootberg Lodge nicht mehr verfügbar ist.
In der Gegend ist alles irgendwie schon ausgebucht.
Ich habe jetzt als Ersatz für die Grootberg Lodge noch einen Tag in der Palmwag Lodge bekommen (den zweiten), für den ersten bin ich noch am Überlegen. War schon mal jemand in der Onjowewe Lodge und kann dazu was sagen?
Markus615 schrieb:Ich habe oben extra "Wandern" geschrieben. Der Abstieg in den Canyon als "wandern" zu bezeichnen finde ich etwas untertrieben. Zuerst geht es ca. 70-100 Meter durch große Felsen (an einem Seil an dem man sich festhalten kann -> Lederhandschuhe empfehlenswert) abwärts. Dann ist man ein Stück durch ein Geröllfeld unterwegs und kommt dann in einen Seitencanyon, in dem man eine ganze Weile hinab läuft, klettert, läuft, auf dem Hosenboden rutscht etc.
Wenn man dann irgendwann aus dem Seitencanyon heraus kommt dann kann man das "wandern" nennen. Man läuft dann relativ eben ein ganzes Stück bis man irgendwann zu der Stelle am Fish River Canyon kommt, die auf den Bildern so schön aus sieht.
Das klingt so, als ob das genau für uns gemacht wäre. So etwas lieben wir!
Themenstarter33 Beiträge · seit 201825. Juli 2018 · #17
Selly schrieb:Liebe Elke,
ich sehe keinen Grund, dass du dich entschuldigen musst. Ich sehe nur, dass du freundlich in einem Namibia-Forum Fragen gestellt hast. Was daran nicht korrekt sein soll, das entzieht sich meiner Kenntnis.
Ganz liebe Grüsse von einer, die in 7 Wochen auch das erste mal nach Namibia reist und nach wie vor viele offene Fragen im Kopf hat
😘 😘
zuletzt bearbeitet 25. Juli 2018
2'497 Beiträge · seit 201125. Juli 2018 · #18
Hallo,

bei Palmwag, evt. auch Grootberg, würde ich es mal mit Warteliste probieren oder über die großen Anbieter (Dertour und co.), die manchmal Kontingente haben.

Von der Bagatelle aus sind wir bei einem Heimflug abends schon am Abflugtag nach Windhoek gefahren. Wenn man extrem sicherheitsbewusst ist und mehrere Reifenpannen einplant, dann... Wir haben 5 Stunden mir Pausen und vielen Fotos gebraucht, Google sagt, 3 Stunden bis zum Flughafen. Für die Abgabe des Hertz-Autos braucht Ihr ja nicht mehr in die Stadt.

Viele Grüße
Karin
Würde sollte niemals ein Konjunktiv sein. Namibia 2016: Infos zu Auto+Camps+die "Jahrhundertsichtung" Namibia 2015: Namibia - Mein Seelenland Namibia und Botswana 2014: Überraschungstour Namibia und Botswana mit Guide Namibia 2013: Drei Heidjer in Namibia - Guck mal, Elefanten!
Themenstarter33 Beiträge · seit 201828. Juli 2018 · #19
Danke, Karin.
chamäleon2011 schrieb:bei Palmwag, evt. auch Grootberg, würde ich es mal mit Warteliste probieren oder über die großen Anbieter (Dertour und co.), die manchmal Kontingente haben.
Warteliste hat geklappt. Ich bin so froh - wir haben jetzt doch noch 2 Tage in der Palmwag Lodge bekommen.
chamäleon2011 schrieb:Wir haben 5 Stunden mir Pausen und vielen Fotos gebraucht, Google sagt, 3 Stunden bis zum Flughafen. Für die Abgabe des Hertz-Autos braucht Ihr ja nicht mehr in die Stadt
Dann sollte das ja gut klappen. Unser Flug geht ja auch erst Abend um 20:00 Uhr.


Liebe Grüße,
Elke
zuletzt bearbeitet 28. Juli 2018
Themenstarter33 Beiträge · seit 201821. Aug. 2018 · #20
Die Unterkünfte habe ich jetzt mit noch ein paar kleinen Änderungen alle gebucht - Danke für Eure Inputs, ich glaube, dadurch ist die Tour doch etwas "runder" geworden.

Ich hätte jetzt mal noch eine Frage zu einer Tagesetappe - und zwar von Swakopmund zur Sossusvlei Lodge. Wenn ich die Strecke in Google Maps eingebe und dabei noch die Blutkuppe als Zwischenziel angebe, wird mir eine Strecke von 363 km und 5.5 Stunden angezeigt (Klick). Ich gebe da einfach mal noch ein bisschen was obendrauf und rechne mit 7 Stunden Fahrt.

==> Frage: ist das eine halbwegs realistische Zeiteinschätzung??

Falls ja: wenn wir frühmorgens gegen 7:00 Uhr in Swakopmund losfahren und bis 17:00 Uhr in der Sossusvlei Lodge ankommen wollen, müsste die Zeit ja noch reichen, um an der Blutkuppe den Sculpture Rock Trail zu laufen (2-3 Stunden max).
Ist das ein völlig utopischer Plan oder so halbwegs machbar wenn wir früh genug loskommen?
Wie sind denn die Straßenverhältnisse auf dem Stück und braucht man da irgendwo ein Permit?
Ich hab schon öfters von der Mondlandschaft gelesen - die müsste doch dort irgendwo sein, genau weiß ich allerdings nicht wo. Die interessiert uns zwar auch eher nicht, aber ich habe über die sehr schlechten Straßenverhältnisse bei der Mondlandschaft gelesen und bin mir nicht sicher, ob wir bei dem Abstecher zur Blutkuppe dort vorbei müssen.

Danke schon mal für Eure Tipps.

Liebe Grüße,
Elke
zuletzt bearbeitet 21. Aug. 2018