FOFocus517 Beiträge · seit 201806. Aug. 2018 · #21@freshy,
Mit keinem mobilen Kompressor bringst du einen Reifen zum Plätzen. Reifen werden mit ca. 8 bar aufgezogen und der tatsächliche Berstdruck eines PKW Reifen liegt im zweistelligen bar Bereich.... Vor dem Komma. Also keine unbegründete Angst verbreiten.
Gruß
TMTMTM77 Beiträge · seit 201706. Aug. 2018 · #22Danke Euch allen für die Info zum Thema Kompressor und Reifendruck.
Ich werden keine Fahrradpumpe mitnehmen und nach Verlassen der Mietstadion den Reifendruck, (so ca. 2,5 bar) überprüfen.
War sehr lehrreich !
Gruß
Wolfgang
Beste Grüße
Wolfgang
Südafrika: 2012, 2013, 2016, 2019 - Australien: 2015 - Namibia 2017 - Namibia 9.2021 (i hope)
PAPallas833083 Beiträge · seit 201506. Aug. 2018 · #23loser schrieb:..., abgesehen davon, dass du und die Pumpe das nicht aushalten werden.
Dass es anstrengend ist, ist zweifelsohne richtig. Aber eine GUTE (!) Fahrradpumpe hält das aus, auch 3 bar sind kein Problem für sie. Fahrradreifen können auch mal 5-6 bar oder mehr erreichen. Ich habe den Reifendruck bei meinem Camper (in der Schweiz) schon mehrfach mit der Fahrradpumpe erhöht, das funktioniert tadellos. Ist aber anstrengend und dauert...
Also mein Fazit: eine Fahrradpumpe funktioniert grundsätzlich und kann für den Notfall die richtige Lösung sein. Ein Kompressor ist sicher die bessere Lösung; ich möchte nicht in der Hitze einer Wüste mit einer Fahrradpumpe rumwerken.
LOloserGast06. Aug. 2018 · #24Hi Pallas, mmmhhhh………ja……also schon….an Mountainbiker und Breitreifenfahrer habe ich nicht gedacht, diesen Fehler gebe ich gerne zu 😉 . Ich hatte wohl zu sehr das im Hinterkopf, was bei meinem stinknormalen Tourenrad dabei ist. Und dieses Zylindervolumen ist eben klein und erfordert umso mehr Stöße und die Pumpenqualität ist mies. Sowas wäre mE sicherlich nicht tourtauglich. Bei einer QualitätsSTANDpumpe ist Haltbarkeit natürlich kein Problem, der Druck sowieso nicht, da hast du recht. Aber nehmen die MBer sowas wirklich für unterwegs mit?
Dass man Autoreifen, auch so große, mit der Standpumpe aufpumpen kann, weiß ich, wie schon gesagt, aus eigener schweißtreibender Erfahrung zur Genüge. Ich habe mich öfters festgefahren, bloß weil ich mir das Rackern damit ersparen wollte….aber die Physik kann man nicht überlisten, höchstens auf kurzen Strecken und mit Schwung.
Grüße
picco6'369 Beiträge · seit 201107. Aug. 2018 · #25Hoi zämä
Zum Thema Reifendruck: Es kommt halt drauf an was für Reifen auf welchem Auto montiert sind und wie die Zuladung ist!
Vorne und hinten 2,5 bar ist bei einem PU mit voll beladener Ladefläche kaum richtig, ich meine bei meinem Nissan KingCab (MD21) wäre vorne 2,5 bar und hinten je nach Beladung zwischen 2,5 und 4,5 bar vorgesehen.
Die 2,5 bar hinten sind natürlich bei leerer Pritsche, die 4,5 bei voller Zuladung.
Bei Zuladungen dazwischen sollte der Reifendruck zumindest für längere Strecken anteilsmässig angepasst werden, die korrekten Werte für leer und voll beladen finden sich meist an den Türen oder dem Türrahmen, ansonsten im Bedienungshandbuch.
Mit voll beladenem Auto über längere Zeit mit 2,5 bar zu fahren schadet den Reifen genauso wie wenn man mit zu wenig Reifendruck rumfährt, denn genau das macht man dann.
travelNAMIBIA33,1k Beiträge · seit 200607. Aug. 2018 · #26Hi Picco,
wäre vorne 2,5 bar und hinten je nach Beladung zwischen 2,5 und 4,5 bar vorgesehen.
4.5 ist aber extrem viel. Der aktuelle Toyota Hilux Double Cab sieht für alle 200 normal beladen bzw. voll beladen 230 vorne und 250 hinten vor. Der aktuelle Toyota Fortuner sieht zum Beispiel immer 200 vor, egal wie leicht oder schwer er beladen ist.
Viele Grüße
Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
picco6'369 Beiträge · seit 201107. Aug. 2018 · #27Hoi Christian
Aber es stimmt schon, hab auch kurz gegoogelt und den Nachfolger meines MD21-KingCab (BJ1996) gefunden, da steht Folgendes:
Reifendruck für NISSAN King Cab Navara 2.5 D 133 (1997) Reifen
Reifendruck der Vorderreifen : 2.3 bar
Reifendruck der Hinterreifen : 2.9 bar
Reifendruck der Vorderreifen (stark beladene Fahrzeuge) : 2.3 bar
Reifendruck der Hinterreifen (stark beladene Fahrzeuge) : 4.2 barDies gilt für den 255 60 R17
106 T-Reifen, beim 255 70 R16
111 S sind es
Reifendruck für NISSAN King Cab Navara 2.5 D 133 (1997) Reifen
Reifendruck der Vorderreifen : 2.2 bar
Reifendruck der Hinterreifen : 2.2 bar
Reifendruck der Vorderreifen (stark beladene Fahrzeuge) : 2.6 bar
Reifendruck der Hinterreifen (stark beladene Fahrzeuge) : 3 barEs ist unter Anderem von der Zuladung und vom Lastindex oder Tragfähigkeitsindex abhängig, bei obrigen Beispielen hats den Lastindex 106 und 111, das macht beim gleichen Auto den Unterschied aus.
106 steht für 950kg/Reifen, 111 für 1090kg/Reifen.
Hier findest Du eine Übersicht der Lastindexe (schreibt man das so? Egal, klick mich trotzdem)
TMTMTM77 Beiträge · seit 201716. Aug. 2018 · #28Ok, kann wohl doch nicht so einfach und pauschal zu bestimmen.
Werde wohl die Bedienungsanleitung studieren müssen.
Beste Grüße
Wolfgang
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CuF4'382 Beiträge · seit 201517. Aug. 2018 · #29Werde wohl die Bedienungsanleitung studieren müssen.
Das ist sehr empfehlenswert!
Gruß
CuFs
kOa_Master391 Beiträge · seit 201517. Aug. 2018 · #30Einige weitere Inputs:
Bei zu geringem Reifendruck fangen die Räder unter Umständen an zu zittern/schwingen bei höheren Geschwindigkeiten. Wir hatten dieses Jahr einen Fortuner von Avis mit Standard 265/70R16-Reifen, der nach der Übergabe schon ab 80km/h anfing zu wabbeln, so dass es unangenehm wurde. Nach längerer Fahrt wurde es allerdings ein bisschen weniger, was dann den Reifendruck vermuten liess (höhere Temp = höherer Druck) und tatsächlich, beim nächsten Check waren die Reifen < 2 bar warm.
Nach Rückfrage bei Avis haben wir anschliessend auf 2.8 (vorne) und 3 (hinten) aufgepumpt und dann hat alles gepasst.
Nebenbemerkung 1:
- Ich mag den Hilux 10x lieber als ein Fortuner und würde wegen der Automatik nicht tauschen wollen
Nebenbemerkung 2:
- Meine Rennradreifen haben 7.5-8.5 bar. Autoreifen mit Hand- oder Standpumpen aufpumpen geht problemlos (passendes Ventil vorausgesetzt), dauert aber unter Umständen eine ganze Weile
FOFocus517 Beiträge · seit 201817. Aug. 2018 · #31Hallo, ich verstehe die Ratschläge mit der Handpumpe ehrlich gesagt nicht und die können nur von Leuten kommen, die tatsächlich damit nur eine Fahrrad aufgepumpt haben... Gerne sollen die mal bei ü. 40 Grad vier Reifen der Größe 265 von 1,2 bar auf 2.5 bar aufpumpen. Viel Spaß.
So was zu empfehlen ist echt schon fahrlässig. Vielleicht liegt dann auch schon mal einer der Silberlinge mit Kreislaufkolaps mit der Pumpe in der Hand im Sand neben dem Auto.....
Der kleinste Kompressor in Wdh Cymot kostet ca. 35 € und pumpt die Reifen in ca. 30 Minuten auf, alle 4. Ja es ist nicht der stärkste aber.....Bei mir macht der das seit 10 Jahren.
Naja viel Spaß mit der Fahrrafoumpe..
VG