....als wir näher an die Impalaherde heranfahren entdeckt Helga plötzlich links von uns diesen Leopard, der wenige Minuten vor unserem Eintreffen einen Impalabock erlegt hat.....das also ist der Grund für die Empörung! Kein Wunder!
...die Leopardin, es ist eine sie, denn sie wird später noch ihr Junges dazu holen, hält ihre Beute fest an der Kehle im Biss, damit schnürt sie ihm die Luft ab....
...als der Bock keine Regung mehr von sich gibt, beginnt sie ihn, von dieser relativ exponierten Stelle, an einen geschützteren Ort zu ziehen....
...unter großem Kraftaufwand schleift sie den Impalabock über eine Distanz von ca. 30 Metern in den Schatten hinter einem Busch...
Teil 4220. Juli 2018
...sie muss immer wieder innehalten zum Verschnaufen....man kann ihr die Anstrengung deutlich ansehen, denn sie pumpt ordentlich...
...fasziniert beobachten wir das Drama, das sich direkt neben unserem Jeep abspielt....
...an diesem Schattenplatz hinter dem Busch hat sie ihr Ziel erreicht....normalerweise schleifen Leoparden ihre Beute ja auf einen Baum, aber wenn kein passender Baum in der Nähe ist, oder wenn die Beute zu schwer ist, so wie in unserem Fall, kann es alternativ auch schon mal ein geschützter Platz am Boden sein. So ein Impalabock wiegt ja immerhin bis zu 65 kg. Eine Leopardin 30-60 kg.
...die Impalaherde steht immer noch empört prustend im Hintergrund....
...ein zweites Safarifahrzeug trifft ein... Jonathan hat über Funk natürlich gleich die anderen informiert - so eine Sichtung gibt's nicht alle Tage - Jonathan, der ja nun fast täglich im Busch unterwegs ist, sagt er hätte so einen Kill zuletzt vor 6-10 Jahren gesehen....
Teil 4320. Juli 2018
Und dann beginnt die Leopardin ihr wohl verdientes und hart erarbeitetes Festmahl...
zuerst wird der Schwanz abgebissen....
...und dann wird die Beute vom Po her aufgerissen, so entsteht am wenigsten Aufmerksamkeit durch Geruchsbildung....würde sie am Bauch anfangen zu fressen, dann würde das innerhalb kürzester Zeit zu stinken anfangen...der Gestank würde wiederum die Geier anlocken und die Geier in der Luft würden den Hyänen den Weg weisen....sie weiss sehr wohl, dass die Hyänen ihr die Beute wegnehmen, sobald sie sie entdecken...
...nach einer knappen Viertelstunde hat sie ihren ersten Hunger bereits gestillt....ist ja doch überschaubar was sie gefressen hat....
....legt sich etwas abseits der Beute und fängt an sich zu putzen....
Fortsetzung folgt....
Teil 4420. Juli 2018
Nachdem sich die Katze fertig geputzt hat zieht sie den Impalabock noch ein bisschen weiter unter den Busch....
...putzt sich dann nochmal kurz....sehr reinlich.....
...und macht sich dann auf den Weg um ihr Junges zu holen.....
Teil 4520. Juli 2018
...in der Zwischenzeit sind noch ein paar weitere Safarifahrzeuge eingetroffen...und nachdem die "Show" hier erst mal vorübergehend beendet ist, verlassen auch wir die Szenerie um zu einem Löwenrudel zu fahren, das nicht weit entfernt verweilt.....
....unterwegs treffen wir noch diesen Elefanten an....
...und dann kommt auch schon das Löwenrudel ins Blickfeld....
...völlig vollgefressen liegen da ein paar Weibchen hinter einem Busch im Schatten....
....ziemlich bewegungsunfähig mit ihren dicken Bäuchen fläzen sie im Gras.......
...doch dann erhebt sich eine der Damen....das viele Futter drückt auf die Blase.....
...sie schleppt sich ein paar Meter weiter ....
....und erleichtert sich...
....schön, wenn der Druck nachlässt.... 😄
Teil 4620. Juli 2018
....danach schleppt sie sich zurück zu ihren apathischen Schwestern, lässt sich plump ins Gras fallen, und dann passiert hier nichts mehr.... für uns der Zeitpunkt wieder aufzubrechen, zurück zu unserer Leopardin.... in der Zwischenzeit müsste die Mami mit ihrem Jungen ja wieder eingetroffen sein....
..nochmal kommen wir an einem einsamen Elefantenbullen vorüber....
....und an der tollen Lagune, die wir schon bei der Hinfahrt passiert haben....
...aber wir fahren nur vorbei....haben ja noch einen Leoparden Termin..... 😄 🤪
Teil 4721. Juli 2018
Mama Leopard und ihr Junges sind, wie erwartet, bereits wieder beim erlegten Impalabock eingetroffen...
...die Mama still ihren zweiten Hunger und ihr Junges spielt sich derweilen am Kopf des Bockes...
.....Aug in Aug mit dem Impalabock....
....blutige Angelegenheit....
....alles meins! 😄 .....
...und während Mama ihre blutige Schnauze schon wieder feinsäuberlich sauber geputzt hat.....
...ist Junior immer noch spielerisch zugange....
...gegen 18 Uhr verlassen wir die Szenerie....die Sonne ist eh fast untergegangen und das Licht zum Fotografieren nicht mehr wirklich brauchbar.... ach ja, das schärfste war ja unser Guide Jonathan....der war die ganze Zeit nur am Niessen.... scheint wohl eine Katzenallergie zu haben.... 🤩 😄 😄
Hier noch der Leoparden Kill in bewegten Bildern - Bilder und Videos gemischt um genau zu sein:
Im Video hört man deutschlicht das empörte Schnauben der Impalaherde...
Fortsetzung folgt....
Teil 4821. Juli 2018
...den ereignisreichen Tag mit der sensationellen Leo-Sichtung lassen wir im Camp bei einem leckeren Abendessen und anschliessend am Lagerfeuer ausklingen....
.....zu den nächtlichen Geräuschen grunzender Hippos und nicht all zu weit entferntem Löwengebrüll schlafen wir ein....nein, nicht am Lagerfeuer....im Zelt natürlich! 😄
Hatte ich eigentlich schon mal erwähnt, dass wir in keinem der vier Camps bei Dunkelheit alleine von unserem Schlafzelt zum Hauptzelt gehen durften? ....sondern immer nur in Begleitung eines Campangestellten.....sogar in der Savute Safari Lodge, die ja komplett eingezäunt war, aber ein Leo hätte natürlich über die Bäume immer noch ins Camp kommen können.... Na, auf jeden Fall waren unsere Begleitpersonen in den Camps auch immer bewaffnet....mit einer Taschenlampe... 🤩 😄 Ich habe ein paar mal nachgefragt, was wir denn tun würden, wenn jetzt in der Dunkelheit tatsächlich mal ein Löwe vor uns steht....habe aber irgendwie nie eine richtige Antwort darauf bekommen..... 😗 😕 unseren Freunden ist das mal so gegangen auf einer ihrer vorherigen Safaris, die sind morgens, als es schon hell war zum Hauptzelt marschiert, und als sie dort angekommen sind und zu ihrem ca. 50 Meter entfernten Schlafzelt zurück schauen, liefen dort zwei Löwen vorbei... 🙄 🤩 ...nett...das war dann wohl gutes Timing.... 😗
Teil 4921. Juli 2018
Am nächsten Morgen treffen wir uns um 6:30 Uhr zum Frühstück...
...und um 7 Uhr ist Abfahrt zum Gamedrive....
...heute geht's zuerst durch die verkohlte Landschaft.... ich frage mich gerade warum wir nicht mehr zu dem Impalabock gefahren sind...bin mir nicht mehr sicher, aber die einzige plausible Erklärung ist, dass ein Guide vorab schon mal dort war um zu sehen ob er noch da ist und dabei festgestellt hat, dass er über Nacht von den Hyänen entdeckt und gefressen wurde....
...wir kommen an diesem afrikanischen Klaftschnabel oder Klaffschnabel vorbei, der zur Familie der Störche gehört...
...ansonsten lassen sich an diesem Morgen, ausser Impalas, keine Tiere blicken....
...und so steuern wir einen Platz für unsere Teatime an .....
...jeder darf mal auf dem Tracker Sitz Platz nehmen.... 😛
...eine kleine Gruppe Wasserböcke beobachtet unser Treiben...
Teil 5021. Juli 2018
....nach der Teatime geht die Pirschfahrt weiter....
..Richtung Khwai River....
...hier lümmeln immerhin einige Krokodile und Hippos im Wasser oder in der Sonne....
...auch einen Pied Kingfisher können wir bei der Nahrungssuche beobachten....
Teil 5121. Juli 2018
...und dann hat das Machaba Camp noch eine ganz besondere Überraschung für uns...
...unter einem schattigen Baum haben sie ein Picknick für uns vorbereitet, so dass wir unser Lunch heute nicht im Camp zu uns nehmen werden sonder hier, in der freien Wildbahn....!
...super toll haben sie das arrangiert! Rosi, die ja beim Gamedrive nicht dabei war wurde direkt vom Camp hierher gefahren....
...und so lassen wir es uns schmecken...
....eine wirklich wunderschöne Idee des Camps....!
...unvergessen....!
Teil 5222. Juli 2018
Nach dem herrlichen Picknick geht's zurück ins Camp....
Diese Krokodil schaut irgendwie nicht mehr so richtig gut aus...
Ob da wohl ein Elefant seinen Fußabdruck hinterlassen hat.... 🙄 😄
...zurück im Camp ziehen wir uns zu einer kleinen Siesta in unsere Zelte zurück...ob die Elefantenschädel wohl der Grund dafür sind, dass jeden Nachmittag die zwei Elefantenbullen ins Camp kommen? 😏
...die sind nämlich auf der gegenüberliegenden Seite des Flusses schon wieder zu sehen und auf dem Weg zu uns... 😗
...als wir uns drei Stunden später, nach einer erfrischenden Dusche und einem Nickerchen wieder auf den Weg zum Hauptzelt machen wollen, gestaltet sich das etwas schwierig, denn die Elefanten stehen immer noch zwischen den Zelten... 🤩
...oder auch direkt davor....! 🤩 ...wir können nur abwarten, bis sich die Dickhäuter entfernen....netterweise tun sie das auch innerhalb der nächsten 20 Minuten....kennen die den Zeitplan der Touristen, die zu ihrem Nachmittags Gamedrive aufbrechen wollen? 😄
Teil 5322. Juli 2018
...nicht lange nachdem wir gestartet sind treffen wir auf diese beiden Löwenbrüder die es sich im Schatten eines Baumes gemütlich gemacht haben...
...sie liegen abseits des Weges und so muss Jonathan erst mal offroad - das ist hier in Moremi erlaubt - über einige ziemlich harte Büsche hinweg sich bis zu ihnen durcharbeiten....die harten Zweige der Büsche kratzen, deutlich hörbar, an der Unterseite des Jeeps entlang...
...und einer schaut mal auf, wer sich da so nähert....
...ah, sind nur wieder diese dämlichen Blechkisten.... 😄
Jonathan wechselt die Position, damit wir auch den anderen Löwen besser sehen können....und wieder kratzen die Büsche lautstark an der Unterseite des Jeeps entlang....ob das dem Fahrzeug so gut tut denke ich mir.... 😕 😗
...der zweite interessiert sich nicht für die Blechkiste die da um sie herum kreist und liegt in völliger Entspannung auf dem Rücken - herrlich! 😄 als wir uns an den beiden satt gesehen haben und weiterfahren wollen, muß Johnathan feststellen, dass seine Lenkung nicht mehr richtig funktioniert.... er kann das Lenkrad nur noch nach rechts einschlagen, nach links geht nicht mehr bzw. nur ansatzweise..... supi 🤩 ....also rangiert er in mühevoller Kleinarbeit das Auto peu à peu etwas weiter von den Löwen weg, bis wir so ungefähr 15 Meter entfernt sind....dann sagt er wir sollen mal die Löwen im Auge behalten, er würde mal aussteigen um nachzusehen woran's hakt..... Aber sobald er aus dem Wagen ausgestiegen ist springt einer der Löwen schon auf und läuft davon... was wir natürlich sofort an Jonathan weitergeben und er steigt auch gleich wieder ein und schliesst die Tür. Also bleibt ihm nichts anderes übrig als im Camp anzurufen und einen Ersatzjeep anzufordern, so auf die Schnelle kriegt er das hier mit den zwei Löwen in unmittelbarer Nähe, alleine nicht repariert.... Und da das Camp nicht all zu weit entfernt ist trifft das Ersatzfahrzeug auch bereits 10 Minuten später ein, wird direkt neben unserem Jeep geparkt, so dass wir vom einen in den anderen Jeep rüberklettern können... 😁
....also wir klettern rüber, während die, die den Ersatzjeep gebracht haben, neben dem Jeep stehen..... macht Sinn, oder? 😄 🤪 😛
Teil 5422. Juli 2018
Im weiteren Verlauf des Gamedrives begegnen uns noch diese drei Elefanten hier...
...ein Geier...
...ein Hornbill...
...dann geht's zur Unterbodenwäsche....und weiter zur Lagune, wo wir heute unseren Sundowner einnehmen werden.....gestern sind wir hier ja nur kurz vorbeigefahren weil wir zur Leopardin und ihrem Jungen zurück wollten....
...aber der Sonnenuntergang ist hier schon ziemlich spektakulär....!
...und so geniessen wir unseren letzten Sundowner in Botswana noch einmal ausgiebig, mit einem Glas Gin Tonic in der Hand.....
...ist das nicht zum Niederknien....?!
...da es bereits dunkel ist, als wir zum Camp zurück fahren, wird aus unserem Nachmittags Gamedrive auch gleich noch ein kurzer Nacht Gamedrive, bei dem wir an einem Hyänenbau vorbeikommen, leider sind mir trotz Scheinwerfer keine wirklich guten Fotos gelungen, daher nur dieses eine hier....
...nach dem Abendessen können wir von unserer Feuerstelle aus dieses Hippo beim Grasen beobachten...keine 20 Meter entfernt... schon spannend hier im Machaba Camp... 🤩
Teil 5522. Juli 2018
Am nächsten Morgen starten wir wieder um 7 Uhr zu unserem Gamedrive, der letzte unseres 8tägigen Safariabenteuers, denn heute Mittag heisst es Abschied nehmen....
....aber erst mal gibt's eine Tasse Tee und dann wollen wir doch mal sehen, ob es die Sichtungsfee am letzten Tag nochmal gut mit uns meint.... 😁
...wir kommen wieder an dem toten Krokodil vom Vortag vorbei...doch heute liegt es nicht mehr auf dem Rücken... da hat wohl jemand dran rumgespielt letzte Nacht.... 🤪
...aber viel Hunger scheint der nächtliche Besucher nicht gehabt zu haben... 😛
...dann treffen wir auf eine Gruppe von 5 halbstarken Löwen .... eine Jungesellgruppe die sich zur Stärkung ihrer Macht zusammengeschlossen haben....
...einem fehlt schon die Schwanzspitze....
...gemeinsam durchstreifen sie die Gegend.....
...auch andere Safarifahrzeuge sind anwesend....
...und dann läßt sich einer der Gruppe direkt hinter unserem Jeep ins Gras plumpsen....ist anscheinend noch müde von der Nacht..... 😄
Teil 5622. Juli 2018
...aber er bleibt nicht lange so auf dem Rücken liegen.....richtet sich wieder auf und beginnt sich zu putzen....
...sehnsuchtsvoller Blick....
....und dann laufen zwei der Gruppe plötzlich zielstrebig los in eine Richtung....die haben wohl Witterung aufgenommen....
Teil 5722. Juli 2018
Wir folgen den Löwen nicht....Jonathan fährt statt dessen mit uns nochmal zu unserem Leoparden Jungen.... er weiss nämlich, wo die Leomama es versteckt hält, während sie selbst auf der Jagd ist....
in diesem umgefallenen Baumstamm versteckt sich das Junge sobald es Gefahr wittert....und wenn die Luft rein ist, liegt es auf dem Stamm und wartet darauf, dass Mama endlich zurück kommt..... soooo süß!
Jonathan erzählt uns noch, dass es ursprünglich zwei Leobabys waren, das Geschwisterchen wurde aber leider vor ein paar Wochen von den Baboons geholt und getötet.... die Paviane wissen sehr wohl, dass die Leoparden für sie in ausgewachsenem Zustand eine Bedrohung sind und wenn sich ihnen die Möglichkeit bietet, dann töten sie die Babys bevor sie gefährlich werden..... 🙁 😐 und so hat der arme kleine Kerl keinen Spielgefährten mehr...ausser der Beute, die Mama gelegentlich erlegt....
...dieser Elefantenbulle hat auch schon einen halben Stoßzahn verloren.... 😗 ..macht aber einen friedlichen Eindruck...
...die Zebras knabbern bereits an den ersten zarten grünen Grashalmen, die nach dem Feuer aus der Erde spriessen....
...und dann gibt's noch ein letztes Mal Teatime....
...und ein Abschiedsfoto bei strahlend blauem Himmel....
Teil 5822. Juli 2018
...dann geht's am Khwai River entlang zum Airstrip....
...zum Abschluss nochmal ein paar hübsche Kuduböcke...
...dann sind wir am Airstrip...
...wir müssen noch ein paar Minuten warten, bis unser Flieger kommt....
Elefanten in Pistennähe....
...wir laden schon mal unsere Taschen aus....wenig später trifft auch unser Flieger ein...wir verabschieden uns auch diesmal wieder sehr herzlich von unserem Guide Jonathan....auch er war uns ein sehr angenehmer Reiseführer, der uns die River Khwai Region und seine tierischen Bewohner, mit Hilfe der Sichtungsfee, sehr bildgewaltig präsentiert hat....
...ich darf mal wieder neben dem Piloten sitzen.... 🤪
...Andi und Helga fliegen mit einem separaten Flugzeug hinterher, nachdem im ersten nur vier Platz hatten...
Teil 5922. Juli 2018
...die Flugzeit beträgt 30 Minuten und wir geniessen die letzten Ausblicke von oben auf Botswana....allerdings ist es bei mir vorne ziemlich zugig....da ist wohl irgendwo eine undichte Stelle an der Frontscheibe.... 🤩
...und dann kommt auch schon der Flughafen von Maun ins Blickfeld....
...nach der Landung wird der Flieger gleich wieder betankt... und wir werden mit einem Kleinbus zum Terminal gebracht.... wenig später treffen auch Andi+Helga ein. Im Terminal werden wir von einer netten Angestellten zum Check-in für unseren Weiterflug nach Johannesburg gebracht. Der Check-in geht flott und so haben wir noch eine gute Stunde Zeit bis es weiter geht. Die Zeit vertreiben wir uns in den Shops schräg gegenüber des Flughafengebäudes.... und erstehen bei der Gelegenheit noch ein paar kleine Souvenirs....
...und dann heisst es endgültig Abschied nehmen von Botswana... wir boarden die den Airlink Avroliner und heben ab Richtung Johannesburg....
Bye Bye Botswana!
Teil 6022. Juli 2018
Abspann:
Tja, was bleibt mir zu sagen über diese Reise, die es zu Anfang ja wahrlich in sich hatte....?!
Die ersten zwei Tage im Linyanti Bush Camp waren wirklich sehr Nervenaufreibend, mit all den Elefanten überall und ständig, dazu das offene Camp, das ich in dieser Form ja auch nicht kannte, hat auch noch seinen Teil dazu beigetragen. Auch die offenen Safarifahrzeuge waren Neuland für mich. Und der offene Helikopter war auch nicht ohne! In Namibia waren unsere Camps 2007 durchweg eingezäunt und unser Jeep war geschlossen, mit einem Schiebedach. In der eingezäunten Savute Safari Lodge hatte ich dann glücklicherweise Gelegenheit etwas runter zu kommen und konnte anfangen die Reise wirklich zu genießen.... Im Nachhinein gesehen, war die Reise wirklich fantastisch, und wie ich bereits vorher schon einmal erwähnt habe, hat uns der Afrikavirus trotz Elefantenattacke voll erwischt.
Zwar haben wir danach erst einmal 1,5 Jahre Afrika Pause eingelegt, aber dann mussten wir wieder hin und nicht zuletzt dank dieses tollen Forums fiel unsere Zielauswahl sehr bald auf Tanzania, die Great Migration in der Serengeti und der Ngorongorokrater, das wollte ich unbedingt mal live sehen! Und so waren wir im Februar 2017 dort und waren einfach nur begeistert - sowohl von der Landschaft - als auch von den riesigen Zebra- und Gnuherden...!
Rosi's erster Weg nach der Heimkehr nach Deutschland führte natürlich ins CT, wo man ihre Wirbelrisse eindeutig feststellte und sie bekam für die nächsten 10 Wochen ein 3-Punkt-Korsett verpasst. Die Risse sind natürlich längst ausgeheilt.
Dieses Forum habe ich erst im Mai 2016 entdeckt, nachdem eine Bekannte mich darauf aufmerksam gemacht hatte, also 9 Monate nach unserer Safari. Ich hatte das dringende Bedürfnis mich umzuhören und schlau zu machen, ob solche Elefantenangriffe öfter stattfinden und tatsächlich, findet man den einen oder anderen Beitrag auch bei google, also wenn's Euch mal langweilig ist.... 🤩 aber auch in diesem Forum gibt's ja aberwitzige Tierbegegnungen, die einem das Blut in den Adern gefrieren lassen....
Eine Woche nach unserer Elefantenattacke ist ja ein Safariguide in Zimbabwe, im Hwange Nationalpark, ums Leben gekommen, als er, während er sich mit seinen sechs Touristen auf Walking-Safari befand, von einem Löwenmännchen angefallen wurde... heftig! schrecklich! Die sind bestimmt abgereist, nach diesem Erlebnis. Das haben uns auch die Angestellten im Camp erzählt, dass es immer wieder Leute gibt die nach so einem Erlebnis abreisen. Aber kein Wunder, wenn man als weichgespülter Europäer in den afrikanischen Busch kommt und dann gleich so eine heftige Begegnung hat. Viele kennen die Tiere eben doch nur aus dem Zoo...
Tja, da kann man nur jedem empfehlen sich im Vorfeld mal ein bisschen mit dem Verhalten der Tiere auseinander zu setzen, damit man nicht ganz so blauäugig auf Reisen geht....
Uwe hat nach unserer Rückkehr sein Elefantenvideo bei YouTube hochgeladen und hatte dann die glorreiche Idee die Bildzeitung anzuschreiben, ob sie nicht Interesse hätten daran.... 🤩 ..einen Tag später kam der Anruf - ein gefundenes Fressen für ihr Sommerloch..... 😄
...einige von Euch haben es ja damals mitbekommen in der Presse...
Auf jeden Fall hatte sich die Bild auch gleich noch die Bildrechte für zwei Jahre gesichert - was mit ein Grund ist, dass ich meinen Bericht erst jetzt schreibe.
Auslöser war aber tatsächlich jetzt der Reisebericht von Antje/Rehema, (Botswanas Beasts & Beauty im April) die mit ihrer Familie im April in Botswana unterwegs waren und so gut wie keine Elefanten gesichtet haben... was ich dahingehend kommentierte, dass wir uns im August 2015 eben gar nicht retten konnten vor lauter Elefantensichtungen inkl. Angriff. Woraufhin von Antje die Frage kam Elefantenangriff?! ob ich denn darüber schon einmal hier im Forum berichtet habe, und wenn nicht, ob ich nicht mal Lust hätte es zu tun....
Et voilà! Hiermit ist der Bericht vollbracht. Ist nun doch ein Bericht über die komplette Safari geworden, aber ich dachte mir unsere sensationelle Leopardensichtung im letzten Camp will ich Euch dann auch nicht vorenthalten... 😁
Und damit danke ich allen Mitreisenden und Danke-Button-Drückern! Jetzt weiss ich auch, dass man das als Schreiber zu schätzen weiss. Man sieht zwar an den Aufrufen, dass der Bericht wohl von einigen Leuten verfolgt und gelesen wird, aber so ein bisschen Feedback tut schon gut dabei. Das blöde am Bericht schreiben ist allerdings, dass man dann selbst nicht mehr genug Zeit hat um all die anderen tollen Berichte zu lesen, die hier im Forum eingestellt werden.... 🤪 Dem kann ich mich jetzt wieder mehr widmen... 😄