Topobär5'479 Beiträge · seit 200901. Nov. 2018 · #141
Hallo Gromi,
ich muss sagen, dass ich beim Lesen der letzten Kapitel doch einige Male sehr verwundert über Euer Verhalten war.
Ich frage mich, ob Ihr in einem Schweizer Nationalpark auch einfach mit dem Beil auf lebende Bäume einhacken würdet und was wohl ein schweizer Ranger dazu sagen würde, wenn er Euch dabei erwischen würde.
Genau so frage ich mich, ob Ihr auch in einem schweizer Hotel versuchen würdet den Safe im Zimmer gewaltsam aufzubrechen und was der Hotelier wohl dazu sagen würde. Wie war eigentlich in Nossob die Reaktion auf den zerstörten Safe?
Meine Anmerkungen rühren daher, dass ich der Ansicht bin, mal sollte sich im Ausland genauso verhalten, wie zu Hause.
Matisa267 Beiträge · seit 201601. Nov. 2018 · #142
Hoi Margitta
Danke, dass Du unsere Erinnerungen an Nossob endlich wieder etwas auffrischst! Schön wars im KTP und schön wars in Nossob mit Euch! Weisst Du noch, die tolle Stimmung beim Sonnenaufgang bevor Ihr weiter gereist seid?
@Topobär: Zur Story mit dem „Safe“ möchte ich auch noch etwas beitragen, denn ich war auch dabei:
1. Es war nicht ein Tresor im Chalet, sondern das abschliessbare Fach im Camper. Glaube das hast Du falsch verstanden?
2. Und es war bestimmt nicht so, dass wir „Schweizer“ keinen Respekt vor fremdem Eigentum haben. Wenn ich mich richtig erinnere, hatten die Gromi’s uns erzählt, dass dieses Fach bereits mal mit Wasser gefüllt war. Als sie zuvor im Norden Namibias heftigen Regen erwischt hatten, war an einer undichten Stelle am Camperaufbau Wasser eingedrungen. Und da sie ja danach noch lange Strecken im Sand/Staub unterwegs waren, war für uns klar, dass das Schloss diese Strapazen wohl nicht vertragen hatte. Wir haben auch lange überlegt, wie das Fach mit kleinst möglicher Beschädigung zu öffnen ist. Da aber darin eben auch die Pässe lagen, die die Beiden am nächsten Tag brauchten um nach Namibia einreisen zu können, musste das Schloss irgendwie geöffnet werden.
Hoffe das rückt die Situation wieder etwas ins richtige Licht!
Also dann, Margitta + Ernst, bis zum nächsten Treffen 😎
Liebe Grüsse Monika
«Reisen ist der schönste Weg, Geld auszugeben und trotzdem reicher zu werden»
Meine bisherigen Afrika-Reisen:
2015: Namibia Süden + KTP, 2016: Namibia Süden + KTP, 2017: Namibia Süden + KTP, 2018: Namibia Mitte (inkl. Etosha) + KTP, 2020: Namibia + KTP, 2022: Namibia, 2023: Namibia + KTP
Einige Bilder und ein kurzer Film dürft Ihr gerne auf meiner Webseite anschauen www.mymoments.ch
freshy3'883 Beiträge · seit 201101. Nov. 2018 · #143
Topobär schrieb:Hallo Gromi,
ich muss sagen, dass ich beim Lesen der letzten Kapitel doch einige Male sehr verwundert über Euer Verhalten war.
Ich frage mich, ob Ihr in einem Schweizer Nationalpark auch einfach mit dem Beil auf lebende Bäume einhacken würdet und was wohl ein schweizer Ranger dazu sagen würde, wenn er Euch dabei erwischen würde.
Genau so frage ich mich, ob Ihr auch in einem schweizer Hotel versuchen würdet den Safe im Zimmer gewaltsam aufzubrechen und was der Hotelier wohl dazu sagen würde. Wie war eigentlich in Nossob die Reaktion auf den zerstörten Safe?
Meine Anmerkungen rühren daher, dass ich der Ansicht bin, mal sollte sich im Ausland genauso verhalten, wie zu Hause.
Thomas
Guten Abend Thomas, meist sind deine Beiträge sachlich und bieten wertvolle Informationen für die Fomis. Dieser Beitrag gehört jedoch meiner Ansicht nach nicht dazu 😠 . Die Sache mit dem Beil wurde schon ausgiebig behandelt, und Gromi hat sich dazu geäußert. Gibt es einen triftigen Grund, dies wieder aufzuwärmen? Was das Safe angeht, hast du nicht richtig gelesen, denn es befand sich im Fahrzeug! Ich unterstelle einfach, dass Gromi das bei Fahrzeugabgabe mit dem Vermieter geklärt hat. Es würde mich interessieren, wie du in Nossob in vergleichbarer Situation vorgegangen wärst. Einzelheiten zu der prekären Situation siehe im Beitrag von Matisa.
Gromi zu unterstellen, sie wüsste nicht, wie sie sich im Ausland richtig verhält, befremdet mich doch sehr. Kennst du sie näher?
GromiThemenstarter1'415 Beiträge · seit 201402. Nov. 2018 · #144
@ Monika: vielen Dank für das wunderschöne Sundownerfoto 😘 und deinen zurechtrückenden Hinweis. 😘 Ja, als wir in einem Schweizer Hotel einmal den Safecode vergessen hatten, öffnete ein netter Securitasmitarbeiter diesen 😉 Die Alternative hatten wir in Nossob leider nicht 😠
@Freshy: Mutsel hat gut translatet 😄 ich flechte solche kleinen linguistischen Gemeinheiten gerne ein, nur um eure Aufmerksamkeit zu testen (duckunwech ist ja auch nicht ganz koscheres Deutsch 😄 😄 ) auch dir vielen Dank für deine Einschätzung 😘 Unser Vermieter in Windhoek hat am Ende diesen Schaden unter "Kulanz" verbucht 🙂
@Topobär: Zu Freshys und Matisas Antworten möchte ich nur noch eine kleine Ergänzung bezüglich "Nationalpark" hinzu fügen: wir haben nur den einen und dort gilt ein strenges, überall und sehr deutlich kommuniziertes Reglement hier Das haben wir in Botswana nicht gesehen.
Grüessli von der Gromi
Reisebericht 2015: ZA, BW, NA, ZA
Reisebericht 2018: NA, BW, NA
Cruiser2'530 Beiträge · seit 201102. Nov. 2018 · #145
Ich muß Thomas hier in einer Sache unterstützen und dies soll als positive Kritik aufgefaßt werden und nicht also Angriff.
und lies seinen Frust bei der Feuerholzbeschaffung an diesem unschuldigen Baum aus
Man holt nie Feuerholz aus dem Busch oder kappt etwas von den Bäumen. Erstens ist das in fast allen Parks verboten und zweitens bringt man immer sein eigenes mit rein. Man kann Feuerholz überall kaufen, was ihr ja auch schon gemacht habt. Wenn das jeder tut ist nämlich irgendwann mal alles weg. Schadet auch dem Habitat.
Ich schreibe dies weil es kein Anreiz sein soll für andere es auch zu machen. Es reicht wenn es die Einheimischen tuen und dadurch riesige Flächen roden, siehe Caprivi. Man sollte sein Holz, wenn geht, auch beim Parkeingang oder in den Parkshops kaufen, weil dies kontrolliert aus dem Park geholt wird und der Park dadurch weitere Einnahmen hat.
Best Regards
Adolf
Conservation is our passion!
Trustee, Sponsor & SA Contact for 'Desert Lion Conservation'!
Sponsor of Desert Elephant Conservation.
Hobby: Land Cruiser Touring Vehicles. Member of the LCCSA.
Slogan: Tread lightly, leave nothing but your foot prints!
Topobär5'479 Beiträge · seit 200902. Nov. 2018 · #146
Moin,
während Reiseberichte, die sich kritisch mit dem Fehlverhalten anderer auseinandersetzen derzeit hier im Forum hoch im Kurs stehen, scheint dies bei Kritik an Reiseberichtsschreibern und deren Fehlverhalten nicht zu gelten.
Das mit dem Safe in Nossob habe ich falsch verstanden. Ich war davon ausgegangen, dass es sich um einen Safe im Zimmer gehandelt hat. Ansonsten hätte ich zu diesem Thema gar nichts geschrieben. In diesem Fall bitte ich also um Entschuldigung: "Asche über mein Haupt".
Bei der Feuerholzbeschaffung bleibe ich aber bei meiner Kritik. Der Grund weshalb ich mich jetzt dazu zu Wort gemeldet habe liegt ganz einfach darin, dass ich erst jetzt dazu gekommen bin, meinen Rückstand bei diesem Reisebericht nachzulesen. Außerdem ist für mich die Rechtfertigung für das Verhalten nicht akzeptabel.
Auch ohne ein großes Schild am Eingang sollte jedem Besucher eines Nationalparks der Sinn einer solchen Einrichtung klar sein: Der Schutz des Gebietes mit der darin enthaltenen Flora und Fauna. Damit verträgt es sich nicht, mit der Axt auf Bäume einzuschlagen um Feuerholz zu beschaffen. Wenn ein Ranger das gesehen hätte, hätte die Ausrede mit dem Schild auch nichts geholfen, denn auch in Afrika gilt der Rechtsgrundsatz "Unwissenheit schützt vor Strafe nicht." Abgesehen davon findet man die Rules & Regulations für die Nationalparks selbstverständlich auch im Internet: Sanparks DWNP
Den Versuch das eigene Fehlverhalten dann mit Verweis auf das Fahrzeugwrack zu rechtfertigen fand ich sehr befremdlich. Glaub Ihr ernsthaft da hat ein Einheimischer sein Fahrzeug mitten in die Wüste gefahren um es dort zu entsorgen und anzuzünden?
Logi16,9k Beiträge · seit 201210. Nov. 2018 · #147
Hallo Zusammen,
darf ich die fehlenden Bilder der Campsite in der Kalahari Game Lodge ergänzen?
LG Logi
GromiThemenstarter1'415 Beiträge · seit 201410. Nov. 2018 · #148
Danke Logi 😘 , du bist ein Schatz 🤩 Darf ich ein paar davon für mein Archiv verwenden? 😁 bittet die Gromi
Grüessli von der Gromi
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Reisebericht 2018: NA, BW, NA
Logi16,9k Beiträge · seit 201210. Nov. 2018 · #149
Gromi schrieb:Danke Logi 😘 , du bist ein Schatz 🤩 Darf ich ein paar davon für mein Archiv verwenden? 😁 bittet die Gromi
Aber natürlich darfst Du die verwenden. 😘
LG Logi
picco6'369 Beiträge · seit 201111. Nov. 2018 · #150
Hoi Margitta
Nun hab auch ich diesen RB entdeckt und obwohl ich kaum was vom südlichen Afrika lese auch gelesen! Jawohl! Und das obwohl ich mich lange gefragt habe wie man einen Reisebericht so benennen kann! Aber irgendwann ist mir der Name Deines Mannes eingefallen....im Ernst! 😄 Ab jetzt mach ich mir und meinem Porta Potty auf dem Dach etwas Platz und reise mit! 😎 Sofern nicht noch mehr unschuldige Bäume mit dem Beil unnötigerweise masakriert werden... 😠 Gehts denn noch weiter? 😁
GromiThemenstarter1'415 Beiträge · seit 201411. Nov. 2018 · #151
Hoi Picco, du und dein Begleiter sind häärzli willkomme 😄 und keine Angst, das Beil ist vergraben 😗 morgen gehts dann subito weiter flüstert die Gromi
Grüessli von der Gromi
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GromiThemenstarter1'415 Beiträge · seit 201414. Nov. 2018 · #152
Liebe Mitfahrerinnen und Mitfahrer, jetzt müsst ihr etwas zusammenrücken, denn wir haben einen neuen Passagier mit Übergepäck!....UND!! zudem noch einen, DER NAMIBIA NICHT KENNT! Jetzt heisst es: missionieren! Ich tu mein Bestes!
Am Morgen des 07. Mai war es wirklich saukalt. Bei 5° versuchten wir uns schlotternd mit heissen Tee in Gang zu bringen. Die anstehende Hausarbeit und das Zusammenpacken ging dann dementsprechend flott von statten. Die C15 zeigte sich als manierliche Gravelpiste und wir frohlockten.
Die Farbe des Belages wechselte langsam von Grau zu Rot. Leichte Steigungen und Kurven empfanden wir als Auflockerung
Nur kurze Zeit später auf der C17 war dann fertig mit Gemütlichkeit. Im Nachhinein meinten wir, die Strassenverwaltung sollte doch zu Beginn jeweils eine Tafel anbringen, mit dem Hinweis "Willkommen im Kalahari-Sandwellenparadies. Weiterfahrt für Benutzer mit Adrenalinkick-Intoleranz verboten!" Wenn ihr euch mal die Kalahari in diesem Gebiet von oben anschaut, sieht man ganz deutlich, was ich damit meine. Denn die Sanddünenbänder laufen wie ein überdimensioniertes Waschbrett von S/O nach N/W und die Strasse führt quer durch. Und, da ja hierzulande die Strassen dem Gelände angepasst werden (und nicht wie bei uns umgekehrt) sieht das dann so aus
Was nicht heisst, dass diese vor jedem der 46! Hügel steht und man nicht weiss ob sich die eventuell entgegen Kommenden an diese Empfehlung halten.
Ja, ich habe sie gezählt! In meiner Tagebuchaufzeichnung sieht das so aus
In Koës angekommen gab es aber noch keine Entspannung. Auf der Suche nach dem legendären "Moer Toe Coffe Shop" hühnerten wir völlig von der Rolle noch eine ganze Weile im Ort herum bis wir dann endlich fündig wurden und uns mit einem feinen Imbiss und netten Schwatz mit der Wirtin unser inneres Gleichgewicht wieder zurecht gerückt hatten.
Im kleinen Supermarkt kauften wir noch etwas weniges ein und machten uns gewappnet für die nächste Bergundtalfahrt auf in Richtung Mesosaurus. Aber Freude kam auf, denn die C17 empfing uns wohlwollend gradlinig und flach
das machte wieder Spass!
...und gleich geht's weiter...
Grüessli von der Gromi
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GromiThemenstarter1'415 Beiträge · seit 201414. Nov. 2018 · #153
Kurz vor 15 Uhr wurden wir im
Mesosaurus Camp
sehr freundlich empfangen und auf den Platz Nr. 4 geschickt
Ein sehr schöner Platz an einem Schattenbaum
mit einem riesigen Webervogelnest deren Bewohner uns unseren Aufenthalt nicht langweilig werden liessen. Die wussten genau, wie sie die "Es-wird-nicht-gefüttert-Regel" brechen konnten. Originalton Ernst "guck doch mal, wie die mich angucken"!
Ich hingegen musste mich als Vogelscheuche nicht nur bei denen wieder einmal unbeliebt machen. Nachdem wir uns installiert hatten, kletterte ich auf den kleinen Hügel hinter unseren Platz. Eine gewaltige Landschaft geprägt von Köcherbäumen und Felsbrocke tat sich auf
Zum Znacht war wieder einmal heimische Kost angesagt: Älplermagronen und Tomatensalat. Bei einem Glas Rotwein bewunderten wir noch ein Weilchen das Mesosaurus-Scherenschnittpanorama
und gingen bald einmal unter die Decke. Am nächsten Tag hatten wir uns für die geführte Rundfahrt angemeldet. Pünktlich um neun trafen wir vor der Rezeption ein.
Mit uns von der Partie waren noch zwei junge Schweizer Studenten. Wir mussten mit unseren Autos dem Führer hinterher fahren (einem jüngeren Mann, ich glaube er heisst Hendrik) welcher auf einem Geländetöff in Motocrossmanier vor uns her preschte und ständig auf uns warten musste, weil wir ja zu unseren gemieteten Fahrzeugen etwas mehr Sorge tragen mussten. Er zeigte uns das Grab eines um die vorletzte Jahrhundertwende gefallenen deutschen Kolonisten und die von seinem Vater in dessen Nähe gefundenen Mesosaurus-Versteinerungen
Er erklärte die botanischen Besonderheiten der Köcherbäume, beschrieb uns die Entstehung der wie von spielenden Riesenkindern in freier Legomanier geschichteten Steinquaterhaufen
hier ein Pudel
da eine Quwietscheente und versuchte aus einem dieser Gebilde eine Melodie heraus zu klopfen.
Es gelang ihm so einigermassen. Das alles dauerte eine knappe Stunde. Dann knatterte er mit seinem Töff zurück und liess uns alleine weiter schaue
Wir hatten aber bald genug Steine gesehen und beschlossen noch rasch nach Keetmanshoop zu fahren. Die Strasse führte uns an Steinmauern vorbei
bis die fast wie eine Fata Morgana wirkende Skyline der Wüstenstadt auftauchte
Im Shoprite kauften wir ein paar Kleinigkeiten und nahmen im "Lion" einen Imbiss. Natürlich hatten wir wieder viel zu viel Pommes bekommen und schafften die grossen Portionen nicht. Neben unserem Tisch hatten sich zwei Kinder aufgestellt, gerade so gross, dass sie über den Tisch blicken konnten, und starrten mit grossen Augen auf unsere Reste. Gerade als ich meinen in den Abfall werfen wollte hielt mich Ernst zurück und lies seinen Rest auch auf dem Tisch stehen. Beim hinaus gehen sahen wir, wie die beiden Kinder diese gierig verschlangen. Auf dem Rückweg schauten wir noch rasch, der Neugierte halber, beim Giants Playground hinein auch hier waren einmal sehr kreative Kräfte am Werk
Pinocchio?
Snoopy?
Am Abend liessen wir diesen steinreichen Tag mit einem Chili con Carne und einer Flasche Rotwein ausklingen.
Der nächste Morgen weckte uns mit strahleblauen Himmel und frischen 8°. Nach einem Eierundspeckfrühstück und Schwatz mit unseren netten Nachbarn machten wir uns auf in Richtung
Hobas Nach dem Abzweig auf die D608 erwartete uns eine sensationell vielfältige Landschaft. Sie war geprägt durch Weitsicht
Canyons
Kegelberge die es auf die Spitze trieben
tierischen Trockenflüssen
musikalischen Hinweisen
Grüessli von der Gromi
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picco6'369 Beiträge · seit 201114. Nov. 2018 · #154
Hoi zämä
Gromi schrieb:Hoi Picco, du und dein Begleiter...
Das ist auch das erste Mal dass mein Porta Potty als 'mein Begleiter' bezeichnet wird! 😄 😄 😄
Gromi schrieb:Liebe Mitfahrerinnen und Mitfahrer, jetzt müsst ihr etwas zusammenrücken, denn wir haben einen neuen Passagier mit Übergepäck!....UND!! zudem noch einen, DER NAMIBIA NICHT KENNT! Jetzt heisst es: missionieren! Ich tu mein Bestes!
🙄 Vergiss es: Ich bin ein Rheintaler....sprich stur... 😎
GromiThemenstarter1'415 Beiträge · seit 201414. Nov. 2018 · #155
Wir überquerten gefährliche Bahnübergänge
taten natürlich was uns geboten wurde und da kam tatsächlich einer.
Im Canyon Roadhouse kehrten wir für eine Rastpause ein
und ich entdeckte nicht nur auf der Damentoilette erfreuliches
sondern auch heimatlich anmutendes
Gegen Drei am Nachmittag erreichten wir Hobas, durften uns den Stellplatz selber aussuchen und fanden noch einen netten Aussenplatz
Ansonsten empfanden wir die CS jedoch als ziemlich rummelig und riesig. Sie lud nicht unbedingt zum längeren Verweilen ein. Die Ablution war sehr sauber und sah wir neu aus. Wir grillten uns zum Znacht feine Boerewors, Zwiebeln und Kartoffel, schwatzten noch mit den netten Nachbarn aus Lübeck und gingen halb Zehn in die Schlafsäcke.
Am nächsten Morgen, es war
Donnerstag, der 10. Mai,
nach Müesli und Tee machten wir uns auf zum Fish River Canyon. Auf dem Weg dahin sorgte eine leichte geistige Verwirrung meinerseits für Ernstens Heiterkeitsausbruch seinerseits. Dazu muss ich zu meiner Ehrenrettung gestehen, dass ich noch nie in meinem langen Leben leibhaftig an einem Canyon gestanden bin. In meiner Vorstellung mussten wir ja erst einmal auf einen Berg hinauf fahren um dann in den Canyon hinab zu blicken zu können. Doch die Landschaft wurde immer flacher, nix Berge! Nachdem sich Ernst wieder eingerenkt und mich aufgeklärt hatte, konnte ich auch ein bisschen lachen. Peinliche Sache! Der Blick in den Canyon war einfach grandios. Welch eine gewaltige Flusslandschaft! Da gab es nur sprachloses Staunen.
Die Vormittagsonne zauberte mit Licht- und Schattenspielen nicht nur interessante Strukturen in die Landschaft sonder inspirierte uns ebenfalls zu einem schattenhaften Selfi
An der Rezeption trafen wir noch einmal das Paar aus München und es gab wieder ein Rund zu berichten. Es ist immer wieder ein Phänomen, man fährt -zig Stunden durch einsame und menschenleere Gegenden und trifft doch immer wieder an den touristischen Hotspots bekannte Leute. Doch bald mussten wir weiter. Auf der C12 fuhren wir neben der Eisenbahntrasse immer schön gerade aus. Sahen beeindruckende Ingenieubauten
und wurden vor deren Benutzern gewarnt
Da es bereits Mittagszeit geworden war, kehrten wir im am Wege liegenden
ein. Praktisch mitten im Nichts fanden wir eine gastliche Stätte deren Betreiber es an Kreativität nicht mangeln liessen
Wir gönnten uns einen feinen Kaffee und einen ganz leckeren Apfelkuchen. Dann versorgten wir uns noch mit ausreichend Biltong und machten uns wieder auf den Weg. An unserem nächstes Ziel in Aus gab es eine Mini Tankstelle und einen eben solchen Laden. Nachdem wir unser Gefährt betankt hatten wollten wir im Laden unter anderem auch unsere Bier- und Savannavorräte aufstocken. Die Vitrinen für diese Getränke waren aber mit Tüchern verhängt. Nun, wir dachten uns nichts dabei, schoben diese zur Seite und holten uns was wir brachten. Doch wir waren keine zwei Schritte weiter, kam die Chefin und nahm alles wieder aus dem Einkaufskorb und erklärte uns mit strengem Blick, dass es heute keinen Alkohol nirgendswo zu kaufen gibt, denn es war Auffahrt (oder Himmelfahrt) und da darf dieser in jeglicher Form nicht verkauft werden! So streng sind hier die Bräuche. Wir schickten uns drein und verschoben alles auf den nächsten Tag. Die C13 erwies sich als gut zu fahrende Sandstrasse und führte uns durch eine fantastische Landschaft.
Wir erreichten unser Tagesziel
gegen halb Fünf und wurden sehr herzlich von Frau Oberholzer begrüsst und zu unserer CS begleitet. Es gab drei CS neben einander aufgereiht, gleich hinter dem Farmhaus und dem Waschhüsli mit 2 Duschen und 2 WC
einem gemütlichen Sitzplatz
inklusive einem wunderbaren Panorama
alles war sehr gepflegt und sauber. Wir verpflegten uns noch mit einem kalten Buffet, bewunderten die fantastischen Farbenspiele der untergehenden Sonne
Beobachteten noch die farmeigene Rinderherde, welche in appenzeller Naivkunstmanier dieWeide wechselte
und gingen müde und dankbar für den erlebnisreichen Tag schon halb acht ins obere Stockwerk.
Also, meine lieben Mitfahrerinnen und Mitfahrer, das ist der momentane Stand der Dinge. Es sei mir erlaubt den versprochenen Bericht über unsern Aufenthalt im Waschhüsli aufs nächste Mal zu verschieben. Dann werde ich euch auch erzählen warum Sandkastenspiele nichts für Alpinisten ist, meine Brille Fielmannreif wurde und es uns immer noch zwischen den Zähnen knirscht, wie es sich in einem Wolkenkuckucksheim leben lässt und was "Abschied nehmen" real bedeutet.
Grüessli von der Gromi
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Reisebericht 2018: NA, BW, NA
Liebe Gromi, ich freue mich über jede einzelne Fortsetzung Deines Berichtes. Immer kann ich schmunzeln, grinsen, mich freuen.... 🙂 Danke und bis demnächst Anne
zwischen 1991 und 2008 diverse Aufenthalte Jemen - 2011 Südafrika - 2013 Kamerun - 2016 Namibia - 2018 Namibia
freshy3'883 Beiträge · seit 201114. Nov. 2018 · #157
Hallo Margitta, Mesosaurus ist toll, nicht wahr? Unter dem Baum mit dem Webernest standen wir 2016 auch. Mir scheint, aufgrund des Nestgewichts neigt er sich bedrohlich. Hendrik muss der Enkel von Giel sein, mit dem wir unterwegs waren, denn er berichtete, dass sein Sohn den ersten Mesosaurus gefunden hätte. Übrigens hat er den "Bruder Jacob" perfekt auf den Steinen gespielt.
Ja, das geht mir auch so - ich musste auch viel Lachen beim Lesen des aktuellen Abschnitts deines Berichts! Besonders über die Entdeckung auf der Damentoilette!
LG Stefanie
5 Jahre in Botswana, 3 Jahre in Sierra Leone, 1 Jahr in Lesotho
außerdem Reisen in Namibia, Südafrika, Mozambique, Eswatini, Tansania und Äthiopien
www.kalahari-calling.com
GromiThemenstarter1'415 Beiträge · seit 201417. Nov. 2018 · #160
Gell, Stefanie, so einen schönen Papierhandtuchspender sieht man nicht auf jedem WC 😄 😄
Grüessli von der Gromi
Reisebericht 2015: ZA, BW, NA, ZA
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