JUJuleThemenstarter2 Beiträge · seit 200721. Jan. 2007 · #1Hallo,
Mein Name ist Jule, ich bin 25 jahre alt und ich bin neu hier 🙂
Ich beende in den nächsten Monaten mein Studium und plane mit meiner Freundin für 6 Monate nach Namibia zu gehen. Wir stehen momentan mit einer Organisation in Kontakt, die sich world-intern nennt (Unser Kontaktmann heißt Oliver Breuer und sitzt in Windhoek) und uns folgendes anbietet:
- 3 Monate Praktikum beim Projekt der Anglikanischen Kirche in Oshandi in einer Schule von Mai bis August
- 3 Monate Praktikum beim Projekt der Evangelischen Kirche im
Waisenhaus in Windhoek-Katutura von August bis November
- Gebühren und Abwicklung für Arbeits-und Aufenthaltsgenehmigung wird von der Organisation übernommen
- Unterkunft und Verpflegung in Oshandi sowie Unterkunft in Windhoek wird organisiert
Für diese Leistungen verlangt world-intern 2280 Euro, Flug kommt noch extra hinzu.
Nun meine Fragen:
Ist das zu viel Geld? Oder ist das normal? Und kennt jemand diese Organisation und hat damit Erfahrungen gemacht? Und war evtl jemand schon bei einem der Projekte dabei oder kann uns eine andere Organisation empfehlen, die ähnliches anbietet?
Es ist wirklich ein Traum von meiner Freundin und mir, das alles zu verwirklichen, doch wollen wir uns natürlich bei einer so hohen Geldsumme gern absichern, dass alles auch seriös und fair abläuft.
Über ehrliche Antworten - egal welcher Art - würde ich mich sehr freuen und verbleibe bis dahin mit ganz lieben Grüßen...
Jule
Fluffy174 Beiträge · seit 200621. Jan. 2007 · #2Hallo Jule,
die hohe Summe würde mich auch stutzig machen. Ok, Praktikanten werden überall in der Welt als "billige" Arbeitskräfte angesehen, aber Kost und Logis sollten schon frei sein. Schließlich wirst Du abgesehen vom Flug ja auch noch persönliche Ausgaben haben und keinerlei Einkünfte für 6 Monate.
Hast Du schonmal beim Auswärtigen Amt oder einer Botschaft nachgefragt? Evtl. können Dir auch kirchliche Stellen oder deutsche Entwicklungshilfe Orgas weiterhelfen.
Viel Glück bei der Suche.
lg
Carmen
Matatu496 Beiträge · seit 200621. Jan. 2007 · #3Hallo Jule, sieh einmal hier unter den Beiträgen des Forums. Vor einiger Zeit hatte Carsten Möhle eine ganze Liste von Organisationen in Nam aufgestellt. Gruß Matatu
anddor459 Beiträge · seit 200621. Jan. 2007 · #4Hallo Jule,
würde auch Kontakt mit Carsten Möhle aufnehmen, er kennt die Geflogenheiten ..... bwana.de !
Mein Gefühl sagt : Finger weg !
Gruß
anddor 😐
Matatu496 Beiträge · seit 200622. Jan. 2007 · #5Danke anddor, dass Du echost. Matatu
Naukluft1'910 Beiträge · seit 200622. Jan. 2007 · #6Hallo Jule,
mache jetzt nen Papagei im nachplappern... Carsten Möhle ist da richtig...
lass die Finger weg, dass kann nicht seriös sein.
Seit wann muss man bezahlen, wenn man n Praktikum machen will, egal wo!
Kenne im Moment nur das katholische InterTeam aus der CH, schau mal da nur zur Info.
www.interteam.chbester Gruss, Klaus
Gruss, der K l a u s
Nicht behindert zu sein ist ein Geschenk, welches einem schnell genommen werden kann....... In einem Augenblick! ......
Wer einen Fehler macht und ihn nicht korrigiert, begeht schon den zweiten...
VIvivian6 Beiträge · seit 200623. Jan. 2007 · #7Hallo Jule,
also wir haben alle Warnungen in den Wind geschlagen und haben trotzdem bei Fam. Breuer gebucht. Ich schreibe hier mal stellvertretend für meine Tochter. Wir hatten überhaupt keine Probleme. Weder mit der Agentur, noch mit organisatorischen Dingen (im Gegenteil, weil Air Namibia die Inlandflüge nicht immer so ernst zu nehmen scheint, hat Oliver Breuer einen Privat-Piloten oder so organisiert und da der letztendlich billiger war, auch die Differenzsumme zurückerstattet).
In Oshandi war es zwar etwas gewöhnungsbedürftig. Ist halt ein kleines Dorf, nix mit Touristenluxus. Dafür sind die Leute dort total lieb. Die Lehrer, nee, überhaupt alle, haben sich bemüht, das es ihr gut geht, haben sie durch die Gegend gefahren, eingeladen, was nicht alles. Gastfreundschaft pur. Alles total toll!!!
Was den Preis angeht, naja, also wir haben mehrere Organisationen rausgesucht gehabt. So wie hier einige der Meinung sind, habe ich keine gefunden, die kostenlos gewesen wäre. Es gibt total viele, war auf Google "Praktikum im Ausland". Übrigens den Flug würde ich im Fall der Fälle auf jeden Fall von Breuers buchen lassen, wir hätten 450,-€ sparen können. Die Preise der verschiedenen Anbieter mußt du halt mal vergleichen, einige waren jedenfalls noch teurer.
Noch eine Warnung, es ist wohl wirklich so, das man sich unwiderruflich in Namibia verliebt und nicht mehr davon los kommt.
Viel Glück und viel Spaß!
Die Mama
JUJuleThemenstarter2 Beiträge · seit 200725. Jan. 2007 · #8hallo "Mama",
Vielen Dank für ihre Antwort! Meiner Freundin und mir ist wirklich ein Stein vom Herzen gefallen, als wir endlich mal etwas Positives gelesen haben - denn auch wir konnten trotz langer Suche keine ähnlichen Praktika in Namibia finden, die günstiger oder gar umsonst sind! Und so haben wir uns entschlossen, das Angebot von world-intern wahrzunehmen - sofern finanziell alles hinhaut...
Noch ein paar Fragen hätte ich allerdings:
- War Ihre Tochter ebenfalls 6 Monate dort und hat evtl sogar die gleichen Praktika gemacht? Wie war die Unterkunft in Oshandi bzw. in Windhoek (falls sie dort ebenfalls war)?
- Wieviel Taschengeld hat sie monatlich etwa benötigt?
- Hatte sie einen internationalen Führerschein mit und vorallem, hat sie denn vor Ort auch gebraucht bzw. brauchen können?
Mehr Fragen fallen mir momentan nicht ein...Aber vermutlich ändert sich das bald 🙂
ich würde mich sehr über eine Antwort von Ihnen freuen...
Liebe Grüße, auch an die Tochter
Jule
NEnelly3 Beiträge · seit 200722. Apr. 2007 · #9Hallo Jule,
mich würde interessieren, ob Ihr Euch für world intern entschieden habt. Meine Tochter hat vor, im Sommer über diese Agentur ein zweimonatiges Praktikum in Windhoek zu absolvieren. In Namibia waren wir schon, sodass ihr das Land nicht unbekannt ist. Allerdings ist sie wegen der teilweise negativen Berichte über world intern noch unsicher, ob sie zusagen soll. Ein Kontakt mit Leuten, die das gleiche vorhaben oder mit ehemaligen Praktikanten wäre da hilfreich.
Liebe Grüße
Nelly:) 🙂
SASam1 Beiträge · seit 200711. Mai 2007 · #10Hallo "Mama",
ich bin hier neu und habe soeben dein Bericht über Oshandi gelesen.
Ich selbs bin 17 Jahre,Schülerin und würde gern ein ca 4-wöchiges Praktikum in Oshandi (Ombome ya Otto Projekt (HIV/AIDS-Projekt)) machen.
Da ich fast keine Information über die Organisation und das Projeckt bekommen konnte,suche ich jetzt nach Leuten die evt. schon dort waren oder bzw. etwas darüber wissen.
Ich hätte noch ein paar konkrete Fragen:
-Wie ist die Unterkunft in Oshandi?
-Sprechen die Leute dort auch Englisch oder nur einheimische Sprachen?
-Kennst du dieses AIDS/HIV Projeckt?
Ich würde mich riesig über eine Antwort freuen!
Liebe Grüße Sam
TAtanja171 Beiträge · seit 200706. Dez. 2007 · #11Hallo Jule!
Mich würde interessieren ob ihr das Angebot jetzt angenommen habt oder nicht? Ich habe mich diese Jahr auch beworben und die gleichen Möglichkeiten angeboten bekommen!
Wenn ihr dort wart könnt ihr mir vielleich kurz berichten wie es so war und ob es wirklich so viele Probleme mit der Organisation gab, wie alle sagen?
Liebe Grüße Tanja
DSDschandl1 Beiträge · seit 200803. Jan. 2008 · #12Hallo,
bin auch neu hier und bin kurz davor, bei wolrd intern zuzusagen. Hätte nur ganz gern davor nochmal ein positives feedback.
Grüße
Dschandl
WEwelwitch189 Beiträge · seit 200704. Jan. 2008 · #13hi @ all
also was mich stutzig macht ist, dass ihr geld mitbringen müsst.
die regel ist, dass ihr für euren flug aufkommen müsst, für die auslandskrankenversicherung und ca. N$ 200 taschengeld pro monat.
unterkünfte und mind. 1 essen pro tag werden gestellt.
in der regel dauert ein praktikum max. 3 monate, läuft über touri-visa. für alles was darüber hinausgeht, muss ein arbeitsvisum beantragt werden.
übrigens, auch wir nehmen praktikanten für usakos auf!
für weitere fragen stehe ich gerne zur verfügung.
lg
Traudel
Viele kleine leute an vielen kleinen Orten, die viele kleine Dinge tun, werden das Angesicht der Erde veraendern.
www.namibiakids.com
Gebt Rassismus keine Chance!
FAFaultier15 Beiträge · seit 200805. Feb. 2008 · #14So ich kann zu diesem Praktikum vielleicht etwas sagen.
Ich hatte mich bei Praktika Afrika beworben um etwas über Landwirtschaft in Afrika, besonders von Einheimischen zu erfahren. Nunja das tat ich dann auch....
Ich dachte also ich komme auf einer Farm unter um etwas zu lernen oder mein Wissen einzubringen. Doch ich landete
nahe Okahandija auf der Farm von Reverend Hiwilepo.
Dieser ist der Schwiegervater von Oliver Breuer und hat eine kleine Farm die reine Subsidenzwirtschaft betreibt.
Und zwar in der reinsten Form. Also: Nix Trinkwasser, nix fliessendes Wasser zum waschen (das Trinkwasser muss man sich in der nächsten Stadt Eenhana kaufen und was nicht getrunken wird nutzt man halt zum waschen), natürlich kein Strom. Die Verpflegung ist dürftig und sehr anspruchslos. Völlig klar, die Erträge der Farm wanderten auf den Tisch. Vor den Europäer sind die Speisen am Anfang sehr gewöhnungsbedürftig...sprich Durchfall ist die Regel. Und irgendwann endet es damit das ich die komplette Versorgung der Familie übernahm, sprich ich kaufte dann das Essen.
Die Unterkunft ist allerdings für diesen Teil Afrikas geradezu Luxus. Ich hatte damals eine eigene Hütte mit Bett, Schrank etc. gefliessten Fussboden, darüber kann man nicht meckern. Gekocht wird über offenem Feuer.
Ich habe damals als Gastgeschenk einen Solarofen mitgebracht den man zum kochen mit Sonnenlicht verwenden kann...aber ich glaube so richtig ist der nie benutzt worden.
Die Leute selber sind sehr nett, höflich und freundlich,
doch leider gab es für mich weder was zu lernen, noch was zu tun. Ich bin zu einem Zeitpunkt gekommen an dem die Ernte gerade eingebracht wurde und man auf die Regenzeit wartete. Soviel zum Lernwert.
Es gibt in der Nähe eine Schule wo man sich mittlerweile regelrecht darauf eingelassen hat das eine dumme Weisse schon kommen werde um den Kindern was beizubringen. Die Schule selbst ist mit ca. 120 Schülern und 4 Lehreren etwas überlastet und eine reine Dorfschule, also Unterricht in einer Hütte. Ebenfalls kein Strom. Auf der Farm lebte damals ein 12 oder 13 jähriges Mädchen was in der Schule eine Art Lehraushilfe gewesen ist. Das Lernniveau ist auf der Schule selbst extrem... Grundkenntnisse in Lesen und Schreiben, vielleicht noch englisch und das wars.
Ich gewann in der Zeit immer mehr den Eindruck das diese Farm ein nettes Nebenbrot einbringt indem man willige Au Pairs oder Entwicklungshelfer dort unterbringt. Immerhin war ich wohl der einzige Farmarbeiter der seinen Chef bezahlt hat (in Geld und Lebensmitteln) um bei ihm arbeiten zu dürfen.
So nächstes Problem: AIDS. Die AIDS Rate an den Schülern dieser Schule liegt bei ca. 50% und höher. (Ob sie tatsächlich die 100% waren wie mir einer derer schrieben die vorher auf der Farm lebten vermag ich aber nicht zusagen). Ergo sollte man hier aufpassen.
Reverend Hiwilepo ist evangelischer Pfarrer oder sowas in der Art und wurde mir auch so vorgestellt. Auf seiner Farm leben mehrere Kinder, welches buchstäblich Strassenkinder sind die aufgelesen wurden. Für freie Unterkunft und Verpflegung arbeiteten sie dann auch auf der Farm. Wiederum AIDS
Wer für 3 Monate dort leben will sollte folgendes unbedingt mitnehmen (und hier besser zuviel als zuwenig)
- Geld ca. 500 bis 600 Euro, für Lebensmittel und Wasser
- Durchfalltabletten
- Sonnenschutz
- Chlortabletten (Wasser fängt nach ein paar Tagen ohne Kühlung an zu stinken)
- Elektrolyt .... ganz viel .... wenn du schwitzt stößt der Körper nicht nur Wasser sondern auch Nährsalze aus, Elektrolyt gibt diese Nährstoffe zurück. Ohne das wird man nach ein paar Monaten Mangelerscheinungen wie Schwindelanfälle oder Durchfall bekommen. Im Extremfall kann man Elektrolyt sogar essen. Unbedingt nötig ist das man dieses bereits zu Hause testet denn der Körper muss sich auf das Zeug vorbereiten.
- ein schweizer Messer für irgendwelche Kleinigkeiten ist das immer nützlich
- Toilettenpapier !!!!!
- Viel Toilettenpapier !!!
- und noch sehr viel mehr Toilettenpapier !! denn dort gibt es keine richtige Toilette sondern nur ein Loch in den Boden und Erde drüber und das wars.....
- Taschenlampe, hier sollte man auch Batterien mitbringen (und he vielleicht existiert ja immernoch die Solarlampe die ich auch als Gastgeschenk mitbrachte)
- Handy oder ähnliches, unbedingt darauf achten ob man Empfang hat oder Netz, denn es existiert keine Verbindung nach draussen. Und bis Eenhana ist es ein weiter Weg.
- Mücken, Fliegen, Insektenspray ist auch nicht verkehrt.
Unbedingt nötig ist es sich bereits vorher auf das Essen einzustellen. Wer wie ich dies nicht tut wird sehr schnell mit Magenschmerzen und Durchfall beschenkt. Also mal zu Hause ein afrikanisches gericht probieren damit man weiß was einen erwartet und so dem Körper die Möglichkeit gibt sich anzupassen.
Als Alternative konnte man in Eenhana auch Spagetthi, Nudeln etc. kaufen. Das haben sie immer gerne gegessen, ebenso ist der Instanttee dort sehr beliebt. Alles andere was schnell in der Hitze verderben kann wie Eier, Gemüse, Fleisch, Fisch, Obst.... da sollte man aufpassen
Ich selbst war im August 2006 zu dem Praktikum, es mag durchaus sein das sich mittlerweile etwas geändert hat... Aber glauben kann ich es nicht.
Ich hatte damals auch den Vorschlag gemacht ein paar Löcher in den Boden zu graben um so das Regenwasser aufzufangen... Man hatte dazu zwar genickt, aber beim nicken blieb es auch.
Die letzte Woche meines Praktikums machte ich bei einem weissen Farmer nahe Windhoek, dort lernte ich mehr als in den Monaten in Okahandija.
Hier also ein Bericht damit jeder weiß was ihn erwartet.
Achja ich vergaß die Kosten
- Visum zahlte ich selber
- Flugkosten mit Air Namibia Hin und zurück
- ebenso der Inlandflug von Windhoek nach Eenhana und zurück
- Lebenshaltungskosten
- Gastgeschenke
- Lebensmittel/ Wasser für 8 Personen
geschätzte gesamte Kosten ca. 2.500 - 3.000 Euro
Faultierasai
Sollte jetzt der Eindruck entstehen ich bin gegen Herrn Oliver Breuer negativ eingestellt dann ist dies tatsächlich der Grund. Und so wie es aussieht werden wir uns wohl vor Gericht wiedersehen.
Ich rate also jedem zur gesunden Vorsicht.
Sollte also jemand Interesse an dieser Geschichte haben sagte bitte Bescheid ich würde dazu einen neuen Thread aufmachen.
Joerg3'175 Beiträge · seit 200605. Feb. 2008 · #15Faultier schrieb: Doch ich landete
nahe Okahandija auf der Farm von Reverend Hiwilepo.
Meinst du wirklich Okahandija???
ich kenne in Namibia naemlich nur Okahandja und das liegt 70 km noerdlich von Windhoek!!!
Gruss
Joerg
Es gibt NIX, das es nedd gibt
FAFaultier15 Beiträge · seit 200805. Feb. 2008 · #16Hm da bin ich mir nicht mehr so sicher. Es begann irgendwie mit O.... es kann durchaus irgendwie anders geheissen haben. Ondangwa ? Oshakati ? Sorry, ich habe es nach den Jahren allmählich vergessen.
BTW: Ich habe noch Fotos von der Unterkunft und dem ganzen drumherum. Ob die Admins böse werden wenn ich die hier reinsetze?
jaw2'048 Beiträge · seit 200706. Feb. 2008 · #17Chlortabletten (Wasser fängt nach ein paar Tagen ohne Kühlung an zu stinken)
gehört nicht zum Thema aber besser sind Silberionen - gibt es in verschiedenen Varianten
Das Thema Praktikum (oder Urlaub mit Arbeitsaufgaben?) wird weltweit vermarktet, ganz unterschiedlich viel Geld und ganz unterschiedliches Niveau. Wäre sicher interessant, das für Nam mal wirklich zusammenzutragen. Auch für Studis mit Betreuung durch Universitätskurse oder so.
jaw
Gib jedem Tag die Chance, der schönste deines Lebens zu werden (Mark Twain)
FAFaultier15 Beiträge · seit 200806. Feb. 2008 · #18LIlittlemeamy3 Beiträge · seit 200707. März 2008 · #19Hallo alle zusammen...
habe bereits beste Bekanntschaft mit Oliver und Evelyn Breuer gemacht.... wenn ihr nicht sinnlos euer Geld in deren Rachen stecken wollt --> geht bloß nicht mit world-intern bzw. praktika-afrika (beides von den Breuers) nach Namibia!
Jeder, den ich dort unten getroffen und der auch über eine der beiden Organisationen nach Namibia kam, würde sich kein 2. Mal für die entscheiden!
Die Praktikumsgebühren sind komischerweise bei jedem anders hoch ausgefallen, die Unterkünfte in Windhoek waren teilweise heruntergekommene ungesicherte Bruchbuden (wenn du nicht gerade in Katutura wohnen musst, hat jeder mind. einen Stacheldraht- wenn nicht sogar einen Stromzaun um das Haus) und das einizge, was Evelyn und Oliver interessiert hat, war ihr eigener Profit.
Habe die ersten 4 Wochen direkt bei Tate Hiwilepo in der Nähe von Oshandi verbracht. Hier hat man sich wirklich um mich gekümmert und alle waren freundlich und hilfsbereit. Habe auch mit dem Esssen keineirlei Probleme gehabt, auch wenn es nur aus Weißbrot mit Erdnussbutter und Marmelade, bzw. Nudeln mit Ketchup bzw. Oshifima bestand.
Als ich nach Windhoek kam haben die Probleme mit Evelyn und Oliver erst begonnen, da ich eigentlich länger im Ovamboland bleiben sollte und die Mieten in Windhoek ja sooooo teuer sinid (man bedenke: das Haus, in dem die meisten Praktikanten leben, gehört den Breuers persönlich und trotzdem sollte ich pro Nacht über 8 Euro zahlen.... andere übrigens nur 6,50 Euro... )
Bin seit Weohnachten wieder da und versuche mir einen mickrigen Restbetrag zu erstreiten.
Wollte ursprünglich 6 Monate im Ovamboland bleiben, war schließlich 4 Wochen dort und weitere 6 Wochen in Windhoek und von meinen bezahlten 1.980 Euro stehen mir laut Oliver nur noch 270 Euro zu.
Bin so gnädig und will wenigstens 325 Euro zurück und habe ihnen ANfang der Woche mit Anwalt gedroht, bis jetzt kam keine Reaktion (weder schriftlich noch anhand einer Überweisung)
Also, wer startet mit mir eine Sammelklage? 🙂
Aber das werden die beiden büßen, sich mit mir angelegt zu haben! Habe mir fest vorgenommen, so viel schlechte Publicity wie möglich zu verbreiten!
Also, schreibt mir ruhig eure Erfahrungen 🙂
Grüße von Amelie
KOkonno1'457 Beiträge · seit 200608. März 2008 · #20nicht, dass ich so ein Verhalten von den beiden gut heisse.In keinster Weise.
Aber kommt man sich da nicht selber auch ein bisschen mitschuldig und laecherlich vor ?
Ich meine Geld zu zahlen wo man nicht weiss fuer was und viel mehr, wenn man offensichtlich gar kein Interesse hat mehr zu wissen. Kein Strom in der Schule im Ovamboland ? SKANDAL ! Und auch noch AIDS ? Wie der Ort heisst ist auch egal. In Windhoek gibts auch Walddorfschule. Nur zur Info.