chrissieThemenstarter2'460 Beiträge · seit 200622. Mai 2018 · #1
Hallo liebe FoMis, auch wenn es mir nicht leicht gefallen ist, dieses Mal hat die Vernunft gesiegt. Sambia werden wir wohl verschieben 🙁 und uns stattdessen auf Zimbabwe konzentrieren.
Nun habe ich die letzte Zeit viel mit dem Lesen entsprechender Reiseberichte und des Hupe Reiseführers verbracht, um eine Route zu entwerfen, die nicht zu stressig ist, jedoch die Wunschziele Gonorazhou NP und Mana Pools / Kariba enthält. Wir haben 22 ÜN im September zur Verfügung.
Meine Überlegung sieht wie folgt aus: 1-2 ÜN auf dem Weg zum Gonorazhou NP – je nachdem, wie fit wir nach dem Flug sind und wie schnell wir den Grenzübertritt schaffen (Tipps für Campsites?) 4-5 ÜN Gonorazhou NP 1 ÜN Great Zimbabwe/ Lake Mutirikwi 1 ÜN Lake Chivero (Kuimba Shiri Bird Gardens) 3 ÜN Mana Pools 2 ÜN Kariba 1 ÜN Sanyati River Camp 1 ÜN Binga 4 ÜN Hwange NP 1 ÜN auf dem Weg nach SA - Tod's Guesthouse- ist aus dem Hupe RF, kennt das jemand? 2 ÜN in SA (Tipps für Campsites?, wir sind noch am Überlegen, ob wir zum „Packen“ eine feste Unterkunft nehmen, zB Zvakanaka - Igababa Cabin)
Bei meinen Überlegungen bin ich davon ausgegangen, dass der kostenlosen Service der Zimbabwe Tourism Authority für den Grenzübertritt Beitbridge noch angeboten wird.
Den Hwange NP habe ich mit in die Planung einbezogen, da ich beim Lesen der RBe häufig darauf gestoßen bin, dass die Tiersichtungen mitunter mau waren. Natürlich haben wir auch Gefallen an einer tollen Landschaft, der Ruhe etc, aber dennoch sind Tiere bei uns eindeutig der Schwerpunkt. Die Eastern Highlands habe ich einerseits aus diesen Gründen aus der Routenwahl außen vor gelassen, der Hauptgrund war jedoch das Wetterrisiko.
Mir ist auch unklar, ob es von JNB zum südl. Teil des Gonorazhou NP (Mwennzi Region) kürzer/schneller ist als zum nördlichen? Wenn es sich nicht viel nimmt, würden wir den südlichen Teil aussparen.
Beim Studieren anderer Routenüberlegungen bin ich darauf aufmerksam geworden, dass man vom Gonorazhou NP Richtung Mana Pools im Umkreis von Harare übernachten kann, um eine Zwischenübernachtung zu sparen. Hat das jemand schon mal gemacht? Ich vermute, dass es doch recht stressig ist, da man ja bis 15:30 h (?) an der Rangerstation abholen muss. Mal ganz abgesehen davon, dass wir nichts vorbuchen wollen.
Was haltet ihr von meiner Route? Wo seht ihr Optimierungspotenzial? Ich freue mich über eure Anregungen und freue mich besonders über Infos von Reisenden, die in letzter Zeit in Zimbabwe waren.
wir sind seit einer Woche aus Zimbabwe zurück und ich kann dir von daher den einen oder anderen aktuellen Hinweis geben.
Zu allererst: den kostenlosen Service von Zimbabwe Tourism Authority gibt es noch. Wir haben diesen Service genutzt und waren sehr zufrieden. Die Einreise hat ca. ½ Stunde gedauert, die Ausreise max. 10 Minuten.
Auf der Anreise sind wir von Johannesburg aus in einem Rutsch bis zur Grenze gefahren und haben in Musina in einem B&B übernachtet (Dei Gratia - sehr ruhig und gepflegt, gutes Frühstück). Für uns hatte das den Vorteil, dass wir schon um 7 Uhr morgens über die Grenze fahren konnten.
Unsere erste Station war der Gonarezhou, und zwar erst die Mwenzi- und dann die Save/Runde-Region. M.E. ist die Anreise nach Mabalauta kürzer als nach Chipinda Pools. Leider konnten wir im April nicht den Park intern queren, um nach Chipinda zu kommen, da nach der langen Regenzeit viele Pisten noch gesperrt waren. Wir mussten also "außen herum", um den Ostteil des Parks zu besuchen. Die CS in Mabalauta wird gerade genoviert, falls Ihr Glück habt, ist sie fertig bis zu eurem Besuch. Der westliche Teil des Parks war im April deutlich tierärmer als der Ostteil, und landschaftlich hat er mich auch nicht so überzeugt. Lediglich die Bereiche am Fluss entlang fand ich wunderschön. Im Ostteil waren wir drei Nächte auf der CS in Chipinda Pools - ein Traum direkt am Runde. Die Einrichtungen sind frisch renoviert und in tadellosem Zustand. Leider konnten wir den Fluss nicht furten, da der Wasserstand noch zu hoch war. So haben wir uns nur auf den östlich des Runde gelegenen Parkteil konzentrieren können, aber auch hier gab es genug zu sehen, sowohl landschaftlich als auch was die Tiersichtungen angeht (u. a. querten 50 Elefanten den Runde im Bereich der Chilojo Cliffs - sehr fotogen!). Wir werden den Gonarezhou auf jeden Fall im nächsten Jahr wieder besuchen, da es uns dort so ausgesprochen gut gefallen hat.
Wir waren dann, nach einem Abstecher in die Berge von Chimanimani und Bvumba auch am Lake Mutirikwi und haben auf der CS von Norma Jean's übernachtet. Sehr zu empfehlen. Die Gegend dort ist sehr schön und wir haben auch den See einmal umrundet, um uns einfach an der schönen Landschaft zu erfreuen. Die Ruinen von Great Zimbabwe sind wirklich sehenswert.
Zu euren Zielen weiter nördlich kann ich nichts beitragen, denn wir sind von Masvingo aus nach Bulawayo gefahren und von dort nach Sinamatella. Die Lage von Sinamatella ist wirklich atemberaubend, der Rest eher ein Trauerspiel. Die Sanitäranlagen sind in einem bedauerlichen (Rest-)Zustand, der Ausblick in die Ebene geht weit, aber wir sahen kein einziges Tier. Wir waren dann zwei Nächte am Masuma Dam, was uns voll entschädigt hat. Viele Tiere, auch nachts, ein guter Hide, nette Attendants. Die Sanitäranlagen sind alt, funktionieren aber noch und werden täglich geputzt. Leider sind die beiden anderen Übernachtungsmöglichkeiten im Park, die von Sinamatella aus verwaltet werden, zurzeit nicht zu buchen, weil das Personal rationiert wurde. Die beiden Plätze verfallen so langsam wieder. Die CS im Main Camp kann ich allenfalls als Notlösung empfehlen, denn man sieht von hier aus nichts und der Zustand der Abolutions lässt auch sehr zu wünschen übrig. Die Wilderness CS in diesem Teil des Parks sind aber in Betrieb. Was die Tiersichtungen angeht, so haben uns die Attendants am Masuma Dam erzählt, dass es sehr auf die Jahreszeit ankommt. Solange der Park grün ist und es genug Wasser gibt, sieht man wenig, aber das bessert sich von Woche zu Woche je trockener es wird. Von daher planen wir einen Besuch im Hwange im September nächsten Jahres.
Sehr empfehlen kann ich noch die Matopos. Wir waren so begeistert von der Landschaft, dass wir spontan zwei Nächte hier verbracht haben (The Farmhouse). Auch wir hatten ursprünglich geplant, eine Nacht auf der CS von Tod's GH zu verbringen. Durch unseren längeren Aufenthalt in den Matopos sind wir dann aber in einem Rutsch durchgefahren zur Grenze. Tod's liegt sehr nahe an der Straße und drumherum sahen wir viele Menschen. Das muss kein Nachteil sein, ich hätte aber hier um meine Nachtruhe gefürchtet.
Alles in allem war es ein wunderschöner Urlaub. Das Land ist so schön und abwechslungsreich, die Menschen extrem freundlich. Wir werden, wie gesagt, nächstes Jahr wieder dorthin reisen und auch den Norden besuchen.
Viel Spaß bei euren weiteren Planungen, viele Grüße Klaudi
Jambotessy2'610 Beiträge · seit 200723. Mai 2018 · #3
Hallo Chrissie,
eine schöne Tour hast du geplant.
Meine Frage zu Kariba: hast du da etwas besonderes vor? Mir würde da nämlich 1 Nacht reichen und die dadurch eingesparte Nacht würde ich lieber noch in Mana Pools oder Great Zimbabwe einplanen. Great Zimbabwe ist wirklich sehenswert, wie lange hast du dort für die Ruinen eingeplant? Wir waren 2 N direkt auf dem Campplatz neben den Ruinen, einfachste Absolutions, die wurden aber tgl. geputzt. Vorteil: wir konnten morgens um 6.00 Uhr schon los hoch zum "Hill Complex".
Hwange: wir waren mehrfach im Oktober und 1x im April dort. Im Oktober Tiere ohne Ende, im April so gut wie nichts gesehen. Die Piste zwischen Main Camp und Sinematella ist grausig zu fahren. Tiersichtungen hatten wir in Sinamatella immer eher wenig, dagegen ums Main Camp herum im Oktober sehr gut bis fantastisch. Vergleiche dort die Preise zwischen Camping und Chalet, der Unterschied zwischen Camping und einfachstem Chalet betrug nur 5 US$ (2015).
LG Jambotessy
Nur im Vorwärtsgehen gelangt man ans Ende der Reise.
(Sprichwort der Ovambo)
1x Togo + Benin (mit TUI), 1x Ruanda + Zaire ( mit Explorer Reisen), 3x Kenia (in Eigenregie mit dem Bodenzelt), 23 x südl. Afrika (in Eigenregie Namibia, Botswana, Zimbabwe, Sambia, Südafrika/ 17x mit dem Dachzelt und 6x ohne Dachzelt)
Old Women1'543 Beiträge · seit 201323. Mai 2018 · #4
Hallo Chrissie,
auf den Reisebericht freue ich mich jetzt schon 😎 . Abenteuer pur mal wieder. Sehr schön.
Hallo, ich habe mal eine Reise nach Zim geplant und war teilweise schon gebucht, habe aber dann doch aufgegeben (2016) wegen der politischen Situation und den road blocks. Damals plante ich gewiss 8 Nächte Mana Pools, da dies unser Highlight geworden wäre. Da bin ich eher erstaunt dass du nur 3 Ü geplant hast, was ja heisst nur zwei volle Tage. Also wenns euch um Tiersichtungen geht, dann doch sicher 4 volle Tage planen, da die Anreise ja ziemlich lang ist. Hast du gesehen? Es gibt auf Facebook eine Friends of Mana Pools Seite. Hoffe du findest den Ellie der den Handstand macht um zu fressen. LG
chrissieThemenstarter2'460 Beiträge · seit 200623. Mai 2018 · #6
Vielen Dank für eure Antworten, besonders Klaudi für die aktuellen Infos.
Ich hatte in meiner Anfrage vergessen zu erwähnen, dass wir im Sept. 2016 schon einen kleinen Eindruck von Zimbabwe (Hwange, Matopos, Great Zimbabwe, s. RB 2016) bekommen haben. Deshalb lassen wir aus Zeitgründen Matopos und Great Zimbabwe bewusst raus, obwohl es uns damals gut gefallen hat.
Klaudi schrieb: Zu allererst: den kostenlosen Service von Zimbabwe Tourism Authority gibt es noch. Wir haben diesen Service genutzt und waren sehr zufrieden. Die Einreise hat ca. ½ Stunde gedauert, die Ausreise max. 10 Minuten.
Hast du da eine E-Mail-Adresse, an die man sich wenden kann?
Auf der Anreise sind wir von Johannesburg aus in einem Rutsch bis zur Grenze gefahren und haben in Musina in einem B&B übernachtet (Dei Gratia - sehr ruhig und gepflegt, gutes Frühstück). Für uns hatte das den Vorteil, dass wir schon um 7 Uhr morgens über die Grenze fahren konnten. Ihr seid nach dem Flug und Übernahme des Fahrzeugs noch bis Musina gefahren ? Für uns ist das nichts, da wir aus unseren bisherigen Erfahrungen wissen, dass wir nach dem Nachtflug nicht so fit sind. Bis Polokwane oder wenn es sehr gut läuft, bis Louis Trichardt, weiter werden wir am Ankunftstag nicht kommen.
Unsere erste Station war der Gonarezhou, und zwar erst die Mwenzi- und dann die Save/Runde-Region. M.E. ist die Anreise nach Mabalauta kürzer als nach Chipinda Pools. Leider konnten wir im April nicht den Park intern queren, um nach Chipinda zu kommen, da nach der langen Regenzeit viele Pisten noch gesperrt waren. Wir mussten also "außen herum", um den Ostteil des Parks zu besuchen. Die CS in Mabalauta wird gerade genoviert, falls Ihr Glück habt, ist sie fertig bis zu eurem Besuch. Der westliche Teil des Parks war im April deutlich tierärmer als der Ostteil, und landschaftlich hat er mich auch nicht so überzeugt. Lediglich die Bereiche am Fluss entlang fand ich wunderschön. Im Ostteil waren wir drei Nächte auf der CS in Chipinda Pools - ein Traum direkt am Runde. Die Einrichtungen sind frisch renoviert und in tadellosem Zustand. Leider konnten wir den Fluss nicht furten, da der Wasserstand noch zu hoch war. So haben wir uns nur auf den östlich des Runde gelegenen Parkteil konzentrieren können, aber auch hier gab es genug zu sehen, sowohl landschaftlich als auch was die Tiersichtungen angeht (u. a. querten 50 Elefanten den Runde im Bereich der Chilojo Cliffs - sehr fotogen!). Wir werden den Gonarezhou auf jeden Fall im nächsten Jahr wieder besuchen, da es uns dort so ausgesprochen gut gefallen hat.
Verstehe ich es richtig, dass es kein Fehler wäre, sich nur auf die Save/Runde Region zu konzentrieren? Selbst wenn die Anreise in diese Region ein wenig länger sein sollte, spart man später ja wieder Zeit, wenn man von der Mwenezi Region in die Save/Runde Region wechselt. Den Park intern zu queren, trauen wir uns nicht zu (im Hupe RF sind zwar GPS Koordinaten angegeben, aber die Koordinatenformate stimmen nicht mit unserem Navi überein (ob man das Navi umstellen kann und wenn ja, wie, entzieht sich meiner Kenntnis. Auch auf die Umrechnung will ich nicht vertrauen). Wie lange habt ihr denn für die Strecke außen rum benötigt? Wie war der Zustand der Piste und die Ausschilderung/Orientierung?
Die Lage von Sinamatella ist wirklich atemberaubend, der Rest eher ein Trauerspiel. Die Sanitäranlagen sind in einem bedauerlichen (Rest-)Zustand, der Ausblick in die Ebene geht weit, aber wir sahen kein einziges Tier. Wir waren dann zwei Nächte am Masuma Dam, was uns voll entschädigt hat. Viele Tiere, auch nachts, ein guter Hide, nette Attendants. Die Sanitäranlagen sind alt, funktionieren aber noch und werden täglich geputzt. Leider sind die beiden anderen Übernachtungsmöglichkeiten im Park, die von Sinamatella aus verwaltet werden, zurzeit nicht zu buchen, weil das Personal rationiert wurde. Die beiden Plätze verfallen so langsam wieder. Die CS im Main Camp kann ich allenfalls als Notlösung empfehlen, denn man sieht von hier aus nichts und der Zustand der Abolutions lässt auch sehr zu wünschen übrig. Die Wilderness CS in diesem Teil des Parks sind aber in Betrieb. Was die Tiersichtungen angeht, so haben uns die Attendants am Masuma Dam erzählt, dass es sehr auf die Jahreszeit ankommt. Solange der Park grün ist und es genug Wasser gibt, sieht man wenig, aber das bessert sich von Woche zu Woche je trockener es wird. Von daher planen wir einen Besuch im Hwange im September nächsten Jahres.
Danke für die Infos über den aktuellen Zustand der Sanitäranlagen im Sinamatella Camp und im Main Camp. Die Sanitäranlagen im Sinamatella Camp waren schon 2016 renovierungsbedürftig, aber im Gegensatz zum Robins Camp noch akzeptabel. Main Camp habe ich nicht in so negativer Erinnerung.
Sehr empfehlen kann ich noch die Matopos. Wir waren so begeistert von der Landschaft, dass wir spontan zwei Nächte hier verbracht haben (The Farmhouse). Auch wir hatten ursprünglich geplant, eine Nacht auf der CS von Tod's GH zu verbringen. Durch unseren längeren Aufenthalt in den Matopos sind wir dann aber in einem Rutsch durchgefahren zur Grenze. Tod's liegt sehr nahe an der Straße und drumherum sahen wir viele Menschen. Das muss kein Nachteil sein, ich hätte aber hier um meine Nachtruhe gefürchtet.
Für eine Nacht wird es schon mal gehen. Habt ihr wieder in Musina übernachtet?
Jambotessy schrieb:Hallo Chrissie,
eine schöne Tour hast du geplant.
Danke, das beruhigt mich schon mal 🙂
Meine Frage zu Kariba: hast du da etwas besonderes vor? Mir würde da nämlich 1 Nacht reichen und die dadurch eingesparte Nacht würde ich lieber noch in Mana Pools oder Great Zimbabwe einplanen. Wir wollen nur die Staumauer und die Aussichtspunkte (The Peak, Observation Point) anschauen, ggf tanken, einkaufen und ansonsten nur etwas relaxen, falls wir es nötig haben 😄 Aber gut zu wissen, dass hier ggf. noch Einsparpotenzial ist.
Sehe ich es richtig, dass es für unsere Routenplanung besser ist, zuerst Mana Pools zu besuchen und dann Kariba?
Great Zimbabwe ist wirklich sehenswert, wie lange hast du dort für die Ruinen eingeplant? Keine, da wir 2016 dort waren. Falls wir nicht weiter Richtung Harare fahren, überlegen wir, im Lake Mutirikwi Game Park zu übernachten. Vielleicht kann jemand uns dazu noch aktuelle Infos geben.
Die Piste zwischen Main Camp und Sinematella ist grausig zu fahren. Das kann ich bestätigen. Tiersichtungen hatten wir in Sinamatella immer eher wenig, dagegen ums Main Camp herum im Oktober sehr gut bis fantastisch. Vergleiche dort die Preise zwischen Camping und Chalet, der Unterschied zwischen Camping und einfachstem Chalet betrug nur 5 US$ (2015). Danke für den Hinweis. LG Jambotessy
Sadie schrieb:Hallo, ich habe mal eine Reise nach Zim geplant und war teilweise schon gebucht, habe aber dann doch aufgegeben (2016) wegen der politischen Situation und den road blocks. Damals plante ich gewiss 8 Nächte Mana Pools, da dies unser Highlight geworden wäre. Da bin ich eher erstaunt dass du nur 3 Ü geplant hast, was ja heisst nur zwei volle Tage. Also wenns euch um Tiersichtungen geht, dann doch sicher 4 volle Tage planen, da die Anreise ja ziemlich lang ist.
Ja, das ist uns bewusst, aber einerseits gehört Mana Pools zu den teuersten Parks, andererseits kommt der zeitliche Aspekt hinzu und zu guter Letzt waren schon einige von den Tiersichtungen im Park enttäuscht (zB Topobär), was vielleicht auch mit deren Reisezeit zusammenhing.
Hast du gesehen? Es gibt auf Facebook eine Friends of Mana Pools Seite. Ich bin nicht bei Facebook. LG
die Email-Adressen der Cross-Border-Assistance in Beitbridge sind wie folgt: berthamuto@gmail.com aamagwenzi@gmail.com Bertha ist die Chefin und oft unterwegs, von daher antwortet sie manchmal zeitverzögert. Anezu ist ihr Mitarbeiter, der uns betreut hat. Falls alle Stricke reißen, hier die Telefonnummern: +263 286 23640 oder +263 77 499 9789 (mobil Anezu).
Nein, auch wir sind nicht nach der Landung direkt bis Musina gefahren. Unser Auto steht in Johannesburg und wir haben es erst einmal reisefertig gemacht. Am zweiten Tag sind wir dann gemütlich in Richtung Norden.
Was den Gonarezhou angeht, so ist das natürlich Geschmackssache. Uns hat die Save/Runde-Region eindeutig besser gefallen und wir werden uns in 2019 darauf konzentrieren. Die direkte Anfahrt nach Chipinda ist im Verhältnis nicht so viel länger und locker nach dem morgendlichen Grenzübertritt machbar. Unser Wechsel von Mabalauta nach Chipinda war ein bisschen abenteuerlich. Entgegen der Empfehlung der Ranger, zurück bis Rutenga zu fahren und von dort aus die Asphaltstraße zu nehmen, sind wir "querfeldein" nach Norden zur A 10 gefahren. Das war zwar kilometermäßig günstiger, zeitmäßig aber nicht. Ab Verlassen des Parks bis nach Chipinda (225 km) haben wir 5 Stunden gebraucht. Ausgeschildert war bis zur A 10 so gut wie nichts und ohne unsere gute Navigationssoftware Quo Vadis hätten wir uns heillos verirrt. Der Zustand der Naturstraßen war unterschiedlich: mal trocken und gut, mal sehr ruppig und einmal sogar sehr schlammig (im Bereich der Zuckerrohrplantagen, wo viel bewässert wird). Die A 10 ist weitgehend gut zu befahren, nur östlich von Chiredzi hatte es oft tiefe Potholes. Polizeikontrollen gibt es zwar noch einige wenige, aber als Tourist wird man sehr freundlich durchgewunken. In 4 Wochen sind wir nicht ein einziges Mal angehalten worden.
Zum Main Camp im Hwange: während unseres Aufenthaltes war nur ein einziges Ablution-Gebäude einigermaßen intakt, der Rest war ohne Wasser etc. und dadurch in einem unwürdigen Zustand. Übrigens soll die Bewirtschaftung des Restaurants und der Chalets in Sinamatella nun vergeben worden sein, und zwar an den Bruder des Wardens. Es bleibt abzuwarten, ob und wie sich das Camp positiv verändert.
Für eine Nacht geht Tod's sicherlich, das stimmt. Vielleicht meldet sich ja noch jemand, der schon einmal dort war. Wir sind von den Matopos aus direkt zur Grenze, waren mittags dort und sind dann noch bis in die Soutpansberge ( Leshiba) gefahren.
Viele Grüße Klaudi
chrissieThemenstarter2'460 Beiträge · seit 200623. Mai 2018 · #8
Hallo Klaudi,
Klaudi schrieb:Hallo Chrissie,
die Email-Adressen der Cross-Border-Assistance in Beitbridge sind wie folgt: berthamuto@gmail.com aamagwenzi@gmail.com Bertha ist die Chefin und oft unterwegs, von daher antwortet sie manchmal zeitverzögert. Anezu ist ihr Mitarbeiter, der uns betreut hat. Falls alle Stricke reißen, hier die Telefonnummern: +263 286 23640 oder +263 77 499 9789 (mobil Anezu).
Die E-Mail-Adressen werde ich mir gleich notieren. Wie lange im Voraus hast du sie denn angeschrieben? Die Hilfe besteht sicher nur jeweils für die Ein- bzw. Ausreise nach/von Zimbabwe. Durch die südafrikanischen Grenzkontrollen muss man allein durch, oder?
Nein, auch wir sind nicht nach der Landung direkt bis Musina gefahren. Unser Auto steht in Johannesburg und wir haben es erst einmal reisefertig gemacht. Am zweiten Tag sind wir dann gemütlich in Richtung Norden. Das ist ja toll, das ihr dort euer eigenes Auto stehen habt.
Was den Gonarezhou angeht, so ist das natürlich Geschmackssache. Uns hat die Save/Runde-Region eindeutig besser gefallen und wir werden uns in 2019 darauf konzentrieren. Die direkte Anfahrt nach Chipinda ist im Verhältnis nicht so viel länger und locker nach dem morgendlichen Grenzübertritt machbar. Unser Wechsel von Mabalauta nach Chipinda war ein bisschen abenteuerlich. Entgegen der Empfehlung der Ranger, zurück bis Rutenga zu fahren und von dort aus die Asphaltstraße zu nehmen, sind wir "querfeldein" nach Norden zur A 10 gefahren. Das war zwar kilometermäßig günstiger, zeitmäßig aber nicht. Ab Verlassen des Parks bis nach Chipinda (225 km) haben wir 5 Stunden gebraucht. Ausgeschildert war bis zur A 10 so gut wie nichts und ohne unsere gute Navigationssoftware Quo Vadis hätten wir uns heillos verirrt. Der Zustand der Naturstraßen war unterschiedlich: mal trocken und gut, mal sehr ruppig und einmal sogar sehr schlammig (im Bereich der Zuckerrohrplantagen, wo viel bewässert wird). Die A 10 ist weitgehend gut zu befahren, nur östlich von Chiredzi hatte es oft tiefe Potholes. Polizeikontrollen gibt es zwar noch einige wenige, aber als Tourist wird man sehr freundlich durchgewunken. In 4 Wochen sind wir nicht ein einziges Mal angehalten worden.
Deine Schilderung bestätigt mich, uns auf die Runde/Save Region zu beschränken. Wie viel habt ihr für Chipinda Pools aktuell bezahlt? Gab es viele Besucher im Park? Wie waren die Pisten im Park? Zum Verständnis: ihr konntet nur den östl. des Runde gelegenen Parkteil besuchen, dh zum Chilojo Viewpoint seid ihr gekommen? Wenn ja, habt ihr euch die anderen Camps (zB Fishans Camp oder Hlaro Camp) angesehen und wenn, wie war euer Eindruck?
Zum Main Camp im Hwange: während unseres Aufenthaltes war nur ein einziges Ablution-Gebäude einigermaßen intakt, der Rest war ohne Wasser etc. und dadurch in einem unwürdigen Zustand. Übrigens soll die Bewirtschaftung des Restaurants und der Chalets in Sinamatella nun vergeben worden sein, und zwar an den Bruder des Wardens. Es bleibt abzuwarten, ob und wie sich das Camp positiv verändert.
Vielleicht kann ich ja im Oktober Rückmeldung geben.
Für eine Nacht geht Tod's sicherlich, das stimmt. Vielleicht meldet sich ja noch jemand, der schon einmal dort war. Wir sind von den Matopos aus direkt zur Grenze, waren mittags dort und sind dann noch bis in die Soutpansberge ( Leshiba) gefahren. Leshiba hat uns gut gefallen, soll sich jedoch etwas verändert haben. Wie hat es euch gefallen? Viele Grüße Klaudi
Sind noch einmal ein paar Fragen und bestimmt nicht die letzten 😄 Wäre noch etwas beitragen kann, nur zu.
den ersten Kontakt mit Bertha hatte ich einige Monate im voraus. Damals wollte ich abklären, ob der Service wirklich besteht und wie das Prozedere ist. Sie hat mir dann schon ein dreiseitiges Papier "Border Post Requirements" zugeschickt. Den definitiven Termin für die Einreise habe ich eine Woche vorher abgestimmt. Am Morgen der Einreise erhielten wir 15 Minuten vor der verabredeten Zeit einen Anruf von Anezu, der sich erkundigte, ob wir auf dem Weg seien. Bei der Rückreise habe ich am Tag vorher Kontakt aufgenommen und eine ungefähre Uhrzeit angekündigt, die ich dann 1 Stunde vorher telefonisch bestätigt habe.
Du vermutest richtig, dass dieser Service nur für die ZIM-Seite besteht. Die Ausreise aus Südafrika war zügig (Ausreisestempel und anschließend Check der Autopapiere), die Einreise dagegen hat über eine Stunde gedauert. Bei der Passkontrolle lässt man sich einen gelben Zettel geben, mit dem man dann die Zollformalitäten für das Auto erledigt (Formsache). Eigentlich also kein Problem, aber wenn gerade viel los ist, steht man lange.
Die Preise im Gonarezhou waren im April d. J. wie folgt: Conservation Fee p.P./Tag 10 US$, Campsite Mabalauta/Chipinda p.P./Tag 17 US$, Auto p.Tag 2 US$. In Mabalauta waren wir alleine auf der CS, auch in diesem Teil des Parks ist uns niemand begegnet. In Chipinda Pools soll noch eine weitere CS belegt gewesen sein, wir haben aber niemanden gesehen. Es gibt ja 9 Plätze, wir waren auf No. 8. No. 1 soll angeblich die schönste sein, aber nicht weit entfernt läuft im Pumpenhaus Tag und Nacht ein alter Diesel, der sehr viel Lärm macht. Im Park selbst haben wir während der drei Tage nur 2 Autos gesehen. Lt. Auskunft der Ranger soll es nur in den südafrikanischen Ferien belebter sein. Die Pisten um Chipinda Pools waren schon geschoben und gut befahrbar. Auch die Strecke bis zu den Chilojo Cliffs (gegenüber liegende Seite) war gut. Die Campsites auf der anderen Seite waren alle noch geschlossen, da der Runde noch nicht passierbar war. Eröffnungstermin sollte der 1. Mai sein, keine Ahnung, ob sie das einhalten konnten, der Wasserstand eine Woche zuvor war noch hoch. Insgesamt kann man sagen, dass das Engagement der Frankfurter Zoologischen Gesellschaft positiv spürbar ist. Man arbeitet überall im Park an den Wilderness CS und renoviert sie. Auch der Hide am Massasanya-Damm wird als exklusive CS umgebaut.
Leshiba hat uns gut gefallen. Ob es sich verändert hat, kann ich nicht sagen, denn wir waren zum ersten Mal dort. Ich finde es ein wenig überteuert für das, was sie wirklich bieten. Die Lage ist natürlich toll und die Unterkünfte fand ich auch gut. Für den Preis hätte ich aber ein bisschen mehr Flexibilität im Service und bei den Mahlzeiten erwartet. Beim nächsten Mal würden wir Selfcatering machen.
Hallo Chrissie, als Alternative zur Übernachtung bei Harare hatten wir die Campside bei der Chinhoyi Cave gewählt. Wir haben die Strecke Chinhoyi nach Great Sim an einem Tag bewältigt. Auf eurer Strecke von Kariba über Sanyati nach Binga würde ich je nach dem wie gut es läuft die Übernachtung in Sanyati streichen. Ich hatte dieses Camp zwar einmal erwähnt bin mir aber nicht sicher ob da noch was geht. Wenn ihr früh in Kariba losfahrt sollte es bis Binga machbar sein. Zumindest seid ihr nicht die ersten die dies geschafft haben. Alternativ wenn ihr in Sanyati übernachtet würde ich Binga auslassen und vor dem Hwange Main Camp ausserhalb übernachten da ihr ja für jeden Kalendertag zahlen müßt. Die Strecke ist ja jetzt nicht so das die meiner Meinung nach unter Panaoramaroute läuft. Gruß Joachim P.S. Bitte kopiere meinen Text nicht wenn du Anmerkungen dazu hast.
Touristen bringen Souveniers mit nach Hause.
Reisende Geschichten.
chrissieThemenstarter2'460 Beiträge · seit 200624. Mai 2018 · #11
Hallo Klaudi, herzlichen Dank für deine erneute ausführliche Auskunft. Da werde ich die Tage mal Bertha anschreiben, hoffentlich wird die Assistenz auch am Wochenende angeboten, denn wir kommen auf einen Freitag an. 😮
Klaudi schrieb: Auch die Strecke bis zu den Chilojo Cliffs (gegenüber liegende Seite) war gut. Die Campsites auf der anderen Seite waren alle noch geschlossen, da der Runde noch nicht passierbar war.
Ich glaube, ich blicke mit den Seiten des Rundes noch nicht ganz durch 😗 Konntet ihr zum Chilojo Viewpoint (oder zum Chinguli Camp) fahren, oder ist das die Seite, auf die ihr nicht rüber kamt?
@Brauni Auch dir vielen Dank für deine Anmerkungen. Um Zeit zu sparen, ist die Campsite bei der Chinhoyi Cave für uns keine Alternative, denn für die Strecke vom Gonorazhou ist es - denke ich - zu weit.
Danke für den Hinweis zu Sanyati. Ich hatte die News vom Hupe-Verlage gelesen, dass eine Lodge wieder offen ist und habe die Masumu River Lodge mit Sanyati verwechselt. 😐 Gibt es denn überhaupt eine Alternative für den Fall, dass wir nicht so gut voran kommen? Wie weit ist es denn zwischen (ehemals) Sanyati und Binga?
Ich kopiere meistens den Text, damit klar ist, auf was und ggf, auf wen ich mich beziehe. Darf ich fragen, warum es dich stört, wenn ich die Zitatfunktion nutze?
Hallo Chrissi, durch deine ellenlange Kopiererei wird das Ganze meiner Meinung nach nur noch unübersichtlich. Chinhoyi Cave da kommt ihr doch nicht vom Gonarezou sondern von Great Simbabwe, oder? Also von Great Sim bis Chinhoyi alles Asphalt und die Strecke selbst an einem Tag gefahren (und ich bin kein Raser im Schnitt wenn es rollt 90km/h). Sanyati bis Binga lt. Google 200km und je nach Zustand 5Std. Kariba über A1 Richtung Karoi und bis Mapunje Asphalt und rund 170km.
Touristen bringen Souveniers mit nach Hause.
Reisende Geschichten.
Bertha und ihre Mitarbeiter arbeiten auch am Wochenende. Wir sind z. B. auch samstags über die Grenze gefahren. Falls du Anesu's Handynummer verwendest, kannst du mit ihm auch per WhatsApp in Kontakt treten.
Wir konnten nicht bis zum Chilojo Viewpoint und auch nicht zu den Camps Chinguli, Fishans, Directors und Hlaro. Diese Seite war noch komplett unzugänglich, sowohl von Chipinda aus, als auch von Mabalauta.
VG Klaudi
NamiBilly444 Beiträge · seit 201125. Mai 2018 · #14
Hallo Chrissi, zum Hwange N.P. Maincamp und Park Entrance noch folgenden Hinweis. Nahe dem Haupteingang/Maincamp aber noch außerhalb, gibt es die schöne "Ivory Lodge, Tusker Camp", kurz vorm Parkeingang, auch mit Campingmöglichkeit und eigenem Wasserloch. Gruß NamiBilly
chrissieThemenstarter2'460 Beiträge · seit 200626. Mai 2018 · #15
@Brauni Die erste Überlegung war vom Gonorazhou nach Great Zimbabwe/Lake Mutirikwi und dann weiter zum Lake Chivero zu fahren. Allerdings hatte ich noch dazu geschrieben, dass ich beim Studieren anderer Routenüberlegungen darauf aufmerksam geworden bin, dass man vom Gonorazhou NP Richtung Mana Pools im Umkreis von Harare übernachten kann, um eine Zwischenübernachtung zu sparen. Ich dachte, darauf bezog sich deine Antwort.
@Klaudi Da bin ich ja erleichtert, dass der Service auch am Wochenende angeboten wird. Vielen Dank auch für die Klarstellung, auf welcher Seite des Rundes ihr gewesen seid.
@NamiBilly Danke, der Übernachtungstipp ist notiert. Kennst du das Camp aus eigener Erfahrung?
chrissieThemenstarter2'460 Beiträge · seit 200622. Juni 2018 · #16
Ich schubse den Thread noch mal nach oben, vielleicht gibt’s noch etwas Input. 🙂
Speziell für folgende Punkte habe ich noch Informationsbedarf:
1. Campsite-Empfehlungen
a) im Raum Polokwane und Louis Trichardt (Alternative zu Zvakanava) b) -falls wir aus welchen Gründen auch immer - zwischen Beitbridge und Gonorazhou NP noch einmal übernachten müssen c) für das hoffentlich noch unwahrscheinlichere Szenario, dass die Campsites im Gonorazhou NP fully booked sind d) für das hoffentlich ebenso nicht eintreffende Szenario, dass die Campsites im Mana Pools NP fully booked sind e) auf dem Rückweg vom Hwange NP nach SA – außer Tod's Guesthouse ein Vorschlag?
2. Beim Studieren anderer Routenüberlegungen bin ich darauf aufmerksam geworden, dass man vom Gonorazhou NP Richtung Mana Pools im Umkreis von Harare übernachten kann, um eine Zwischenübernachtung zu sparen Hat das jemand schon mal (am besten vor kurzem erst) gemacht und wenn ja, eine Campsite-Empfehlung? Lt. dem Hupeverlag soll die Straße von Beitbridge nach Harare in sehr schlechtem Zustand sein.
3. Falls wir doch im Raum Masvingo übernachten: war jemand in letzter Zeit im Lake Mutirikwi GR campen und kann von seinen Erfahrungen berichten?
4. Die Strecke zwischen Kariba und Binga macht mir Sorgen. Ist jemand die Strecke kürzlich gefahren und kann mir vom Zustand berichten? Wo gibt es Möglichkeiten zum Campen unterwegs?
Aber auch über weitere Tipps, Anregungen und Hinweise freue ich mich.
Max Power570 Beiträge · seit 201124. Juni 2018 · #17
Hey,
zwei Sachen kann ich dir Beantworten:
Binga Road: Wurde letztes Jahr neu gegradet. Wir sind sie im August 2017 gefahren. Da waren noch ca 30 km übel ausgefahren, der Rest (für diese Strecke) in sehr gutem Zustand. Keine deutsche Autobahn aber für lokale Verhältnisse gut hergerichtet, sodass wir oft 80 fahren konnten. Natürlich ist es eine Piste und was die letzte Regenzeit an Schäden hinterlassen hat weiß kein Mensch. In Bina kann ich die Lake Shore association empfehlen. Von da sollte es gut in einem Tag nach Binga gehen.
Im August 2017 sind wir von Hwange (Main Camp) 8:00 losgefahren und hätten es an dem Tasg noch gut bis nach Bina geschafft. Aber das weis man ja nie vorher. Ich würde die Route wieder nehmen und Binga Karibe fahren. Die Stopps zwischendrinn sind meiner Meinung nach nicht sinnvoll. Haben in Tashinga übernachtet, nicht zu empfehlen. Richtig gut ist die "Cutline" die direkt von Binga dem See folgt und bis Tashinga dann die Klippen hochgeht. Sie kommt 10-15 km vor dem Sanyanti River wieder auf die Binga Road. Die wurde ganz frisch gemacht und geteert in den Serpentinen vom See hoch.
Zur Harare Route: Kann ich bestätigen. Locals haben mir geraten Chinhoy --> Chegutu --> Gweru zu fahren. Die Straße war wirklich viel besser, kaum Sperren, weniger Verkehr. Sehr gut zu Fahren. Und man spart sich Harare.
ich wollte Dir noch unseren Eindruck von den Campsites im Gonarezhou und Hwange schildern... Im Gonarezhou fanden wir Chilojo, Fishans Camp und Chitove am schönsten.... Anbei als Vorgeschmack ein Foto von Chitove 😉 ....
Im Hwange (Westl. Seite) war es Deteema und Sinamatella.....
Falls Du noch Fragen zu den Camps hast, gerne....... Grüße Schnuppe
Topobär5'479 Beiträge · seit 200926. Juni 2018 · #19
Hallo Chrissie,
wir sind im Mai 2016 fast genau die von Dir geplante Strecke gefahren. Hast Du meinen Reisebericht dieser Tour schon gelesen? Du findest den Link zu diesem Reisebericht in meiner Signatur. Solltest Du darüber hinaus noch weitere Fragen haben, stehe ich immer gern zur Verfügung.
chrissieThemenstarter2'460 Beiträge · seit 200626. Juni 2018 · #20
@Amos
Max Power schrieb: In Bina kann ich die Lake Shore association empfehlen. Von da sollte es gut in einem Tag nach Binga gehen.
Richtig gut ist die "Cutline" die direkt von Binga dem See folgt und bis Tashinga dann die Klippen hochgeht. Sie kommt 10-15 km vor dem Sanyanti River wieder auf die Binga Road. Die wurde ganz frisch gemacht und geteert in den Serpentinen vom See hoch.
Leider kann ich das anhand Google maps nicht nachvollziehen, hast du vielleicht eine Karte dazu?
Habt ihr in Gweru übernachtet? Was war euer Ziel nach Gweru?
@sternschuppe Chitove sieht wirklich toll hast. Wird notiert 🙂 Sinamatella hat uns auch sehr gut gefallen. Gibt es eigentlich einen RB von der Reise?
@topobär deinen RB hatte ich schon im Vorfeld zu unserer Reise im September/Oktober 2016 gelesen und nun noch mal speziell da nachgelesen, was für uns Neuland ist (Gonorazhou, Mana Pools). Ich hoffe, uns wird Mana Pools besser als euch gefallen. Aber ich kann dein Fazit gut verstehen, wenn man nur Positives hört, dann steigt die Erwartungshaltung enorm an, und man ist daher auch schneller enttäuscht.
Aber eine Frage ist stellt sich mir tatsächlich momentan (zu den übrigen von meinem Posting vom 22.6 😄 .): Wo in Zim habt ihr denn vor dem Gonorhazou eingekauft? In Beitbridge? Fleisch, Gemüse etc dürfen ja nicht eingeführt werden.