Selbstfahrer Reise - grundsätzliche Fragen

35 Antworten · 5'830 Aufrufe · gestartet 05. Apr. 2018 von Archer
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Themenstarter13 Beiträge · seit 201805. Apr. 2018 · #1
Hallo zusammen,

nun, ich weiß gar nicht wie ich anfangen soll. Ich hoffe das ich hier richtig bin.
Also erst einmal ganz von Anfang. Ich heiße Dennis, bin 25 Jahre jung, komme aus Deutschland / Niedersachsen und hatte das Thema Afrika / Namibia bis jetzt noch überhaupt nicht auf dem Schirm.

Das hat sich in den letzten Tagen schlagartig geändert als ich über den Weltreise Youtube-Kanal von Life to go gestolpert bin. Deren Namibia Videos haben mir so sehr gefallen, dass für mich die Entscheidung fest steht: "Da will ich auch mal in den nächsten Jahren hin und so eine Selbstfahrer-Tour machen!"
Ich habe mir von den beiden auch schon den Reiseführer gekauft welche ich gerade fleißig am lesen bin.

Mich interessiert als Hobbyfotograf die Landschaft und die Tiere. Ein Milchstraßen-Foto steht dann auch ganz oben auf der "Must-have" Liste.
Eine genaue Reiseroute habe ich noch nicht, ich würde mich aber gerne grob an der Route halten welche die beiden aus dem Video gefahren sind, die hat mir nämlich gefallen:

- Windhuk / Windhoek
- Mesosaurus Fossil Camp / Quiver Tree Forest / Giant Playgrounds
- Fish River Canyon / Hobas Camp
- Lüderitz
- Geisterstadt Kolmanskop
- Sossusvlei / Deadvlei / Solitaire
- Cape Cross / Spitzkoppe
- Etosha National Park
- Tsumeb
- Erindi Game Reserve
- Windhuk / Windhoek

ca. 5.000 km / 3 Wochen

Bevor ich jetzt jedoch aber groß am planen bin habe ich allerdings ein paar Fragen welche ich gerne geklärt haben möchte.

1. Auto
Die Reise soll definitiv mit einem 4x4 stattfinden, ich finde das gehört einfach mit dazu. Gedacht habe ich da ganz klassisch an einem Toyota Hilux oder Toyota Land Cruiser.
Ich habe gesehen, dass diese Dachzelte haben. Das bereitet mir etwas unbehagen (Höhenangst und so).
Iist es nicht auch möglich in den Autos zu schlafen? So handhabe ich das immer beim Camping. Ich fahre einen Toyota Prius welcher ja deutlich kleiner ist als die genannten Autos - sollte das beim Hilux oder Landcruiser nicht auch gehen?

2. Vorbereitung
Bis jetzt bin ich weder einen 4x4 Pickup im Gelände gefahren noch habe ich Erfahrung mit einem Rechtslenker. Beim Thema Camping und Auslandsreisen habe ich auch noch nicht so viele Erfahrungen .

Mir schweben da folgende Sachen vor:
- 1x Fahrtraining mit einem Geländeauto im Gelände - da gibt es doch sicher Anbieter.
- eventuell eine kleine Tour in Deutschland von Camp Site zur Camp Site, für erste Erfahrungen etc.

Was meint ihr ? Sinnvoll oder mache ich mir da wieder zu viele Gedanken`?

3. Geld / Budget
Geld / Budget ist natürlich auch ein Thema. Ich brauche eine grobe Vorstellung davon, was mich so ein 3-Wochen-Trip kosten wird, damit ich mir die Reise entsprechend ersparen kann. Wenn ich alles grob zusammen zähle komme ich auf eine höhere vierstellige Summe, Kommt das hin?

4. Sicherheit
Kann ich das bedenkenlos alleine durchziehen? Oder sollte man mindestens zu zweit sein?

Ich hoffe ihr könnt mir helfen... Danke schon mal.

/Edit
Achja das wäre mein erster richtiger Auslandsurlaub (Mallorca zähle ich mal nicht dazu), dementsprechend wäre das natürlich DER Knaller für mich. 🙂

Liebe Grüße von der Nordsee!
zuletzt bearbeitet 06. Apr. 2018
874 Beiträge · seit 200805. Apr. 2018 · #2
Hallo,
Willkommen im Forum.
Viele deiner fragen kannst du über die Suchfunktion hier beantwortet bekommen.
Lies mal ein bisschen. Es wird dir vielmehr Spass machen
Und alleine reisen ist kein Problem auf der Tour die du vorhast
Viele Grüße
Anita
ab 23.April 2019 für immer nach Namibia unser Blog: www.outinafrica.com.na
19 Beiträge · seit 201406. Apr. 2018 · #3
Stimme ich voll zu...

Ja, du machst dir zu viele Gedanken. Ist aber alles normal so. Mit jemandem fahren macht natürlich mehr Spaß, alleine geht aber auch.

Alles andere....liest dich durch.

Das einzige....keine Angst,keine Panik Namibia ist nicht gleich Afrika befindet sich nur in Afrika.

Moin aus dem Norden
Das Leben ist ein Abenteuer!
4'140 Beiträge · seit 200906. Apr. 2018 · #4
Hallo Archer,
erst mal willkommen im Forum. Schön, dass du dich vorgetsellt hast.Du bist einer der wenigen, der (die?) seine Reise gründlich vorbereitet und richtig angeht. Es ist vollkommen richtig, dass du dir diese Fragen stellst, um zu vermeiden, dass du dann nicht unangenehm überrascht wirst. Viele fahren einfach drauf los, ohne sich Vorstellungen über das Land gemacht zu haben. ich habe schon des öfteren "Nie mehr Namibia!" gehört, nur weil die Reise schlecht geplant war.
Also noch ein paar Tipps zu deinen Fragen:
Deine Reiseroute ist für drei Wochen durchaus machbar. Wenn du entspannt reisen willst, solltest du auf keinen Fall mehr als 300 - 350 km am Tag fahren, denn du willst ja noch was sehen und nicht nur eine Rallye machen.
Der 4x4 Hilux mit Dachzelt ist ein gutes Auto, mit dem kannst du überall hinfahren. Höhenangst wirst du im Zelt nicht haben, die sind bequem und relativ geräumig. Bei den Straßen brauchst du keine großen Bedenken haben, denn viele sind geteert und auf den Gravelroads darfst du eh nicht schneller als 80 km/h fahren und solltest dich auch als Anfänger unbedingt daran halten. An den "Rechtslenker" gewöhnt man sich schnell, denn du fährst ja links. Lediglich Blinker und Scheibenwischer wirst da am Anfang ein paarmal verwechseln. 😄 Ein vorheriges Fahrtraining in Deutschland ist nicht erforderlich, manche Autovermieter haben eine kurze Teststrecke zum Einfahren.
Beim Dachzelt wäre es natürlich gut, wenn du zu zweit wärst, das erleichtert vor allem das Einpacken.
Bei drei Wochen solltest du schon mit einem Budget von ca. 3000 - 3500 € rechnen, denn die Automiete schlägt schon sehr zu Buche, also würde auch das dafür sprechen zu zweit zu fahren und den Preis da zu teilen.. Ansonsten kann man auch alleine fahren, war selbst schon etliche Male allein unterwegs, allerdings nicht beim ersten Mal, wo ich mir übrigens ähnliche Fragen wie du vor 20 Jahren gestellt habe. Da waren die Verhältnisse allerdings auch noch ein wenig anders.
Bereite dich weiter vor lies hier im Forum einige Reisebrichte und betätige auch die Suchfunktion. Es wird dir sicher auch Spaß machen.
Gruß:
Burschi
21x Namibia, 6x Botswana, 6x Südafrika, 4x Simbabwe, 2x Sambia, 1x Tansania, 2x Kenia, 1x Mauritius, 1x Sansibar
1'042 Beiträge · seit 201606. Apr. 2018 · #5
Hallo Dennis,
Archer schrieb:
nun, ich weiß gar nicht wie ich anfangen soll. Ich hoffe das ich hier richtig bin.
herzlich willkommen, Du bist hier völlig richtig und vor allem rechtzeitig unterwegs... 😉
Archer schrieb:
dass für mich die Entscheidung fest steht: "Da will ich auch mal in den nächsten Jahren hin und so eine Selbstfahrer-Tour machen!"
das bedeutet, dass Du erst anfängst zu planen und so die typischen Anfängerfehler vermeiden kannst, wenn Du hier im Forum ein wenig stöberst.
Archer schrieb:
Mich interessiert als Hobbyfotograf die Landschaft und die Tiere. Ein Milchstraßen-Foto steht dann auch ganz oben auf der "Must-have" Liste.
Landschaft, Tiere, Bilder vom Sternenhimmel... das sind ein paar Gründe warum man nach Namibia will. Mir geht es genau so. Allerdings ist die Gefahr groß, dass man sich mit dem Afrika Virus infiziert, ich reise dieses Jahr zum dritten Mal in Folge nach Namibia... 😄
Archer schrieb:
1. Auto
Die Reise soll definitiv mit einem 4x4 stattfinden, ich finde das gehört einfach mit dazu. Gedacht habe ich da ganz klassisch an einem Toyota Hilux oder Toyota Land Cruiser.
Ein Hilux gehört für mich auch zu Namibia, was anderes wollte ich dort nicht fahren.
Archer schrieb:
Ich habe gesehen, dass diese Dachzelte haben. Das bereitet mir etwas unbehagen (Höhenangst und so).
Iist es nicht auch möglich in den Autos zu schlafen?
Höhenangst habe ich auch, aber doch nicht bei so geringen Höhen wie auf einem Autodach... 🤪 So hoch ist der Hilux auch wieder nicht... 😉
Ich empfehle Dir dennoch einen Bushcamper, die zum Teil schneller auf zu bauen sind und gerade wenn man alleine reisen will ist ein Dachzelt doch umständlich.
Archer schrieb:
So handhabe ich das immer beim Camping. Ich fahre einen Toyota Prius welcher ja deutlich kleiner ist als die genannten Autos - sollte das beim Hilux oder Landcruiser nicht auch gehen?
Andere Alternative wäre ein Bodenzelt, wobei es da auf die Reisezeit ankommt... Ich wollte das nicht in oder kurz nach der Regenzeit. In der Regenzeit nicht wegen Wasser und danach nicht wegen der Tiere die da so krabbeln.
Archer schrieb:
2. Vorbereitung
Bis jetzt bin ich weder einen 4x4 Pickup im Gelände gefahren noch habe ich Erfahrung mit einem Rechtslenker. Beim Thema Camping und Auslandsreisen habe ich auch noch nicht so viele Erfahrungen .
Du wirst auf Deiner Ersttäter Tour kaum bis gar nicht im Gelände unterwegs sein. Der Hilux ist auf den Gravel Pads halt bequemer und die Position des Lenkrads spielt bei Fahren kaum eine Rolle. Hinderlich ist eher, dass man beim Abbiegen statt dem Blinker am Anfang gerne den Scheibenwischer an hat... 😉
Archer schrieb:
Was meint ihr ? Sinnvoll oder mache ich mir da wieder zu viele Gedanken`?
Du machst Dir zu viele Gedanken. Während in Deutschland ein Hilux ein riesiges "Monster" ist, mit dem es keinen Spaß macht zu fahren ist das in Namibia ganz anders. Dort hast Du beinahe überall Platz und wenn Du "vernünftig", also langsam unterwegs bist, dann wirst Du auch unfallfrei durch kommen.
Archer schrieb:
3. Geld / Budget
Geld / Budget ist natürlich auch ein Thema. Ich brauche eine grobe Vorstellung davon, was mich so ein 3-Wochen-Trip kosten wird, damit ich mir die Reise entsprechend ersparen kann. Wenn ich alles grob zusammen zähle komme ich auf eine höhere vierstellige Summe, Kommt das hin?
Schwieriges Thema... Das kommt auf Deine Ansprüche und die Reisezeit darauf an. Wenn Du immer nur Campingplätze besuchst (außer an der Küste, da würde ich das nicht unbedingt machen), einen Economy Flug buchst und auch sonst sparsam bist, dann kommst Du alleine locker mit 3500 - 4000 € hin. Muss ein voll ausgestatteter Hilux Expedition sein (3 Wochen = 2500 € in der Nebensaison), ein Business Class Flug (1800 - 3500 €) und jeden Abend in einer schönen Lodge und nur ausnahmsweise Camping (ca. 100 € pro Tag) dann kannst Du Dir das selber ausrechnen wo Du landest... 😉
Archer schrieb:
4. Sicherheit
Kann ich das bedenkenlos alleine durchziehen? Oder sollte man mindestens zu zweit sein?
Meiner Meinung nach geht das durchaus alleine. Wegen der Sicherheit hätte ich da keine größeren Bedenken. Zu zweit wäre es vermutlich schöner (je nachdem wen man mit nimmt) und vor allem günstiger (Fahrzeugmiete geteilt durch 2).
Archer schrieb:
Achja das wäre mein erster richtiger Auslandsurlaub (Mallorca zähle ich mal nicht dazu), dementsprechend wäre das natürlich DER Knaller für mich. 🙂
Spannend wenn man das erste Mal in die Ferne zieht... meinen ersten Langstreckenflug hatte ich vor fast 22 Jahren (USA) und war seit dem auch sehr viel unterwegs. Sprachkenntnisse hast Du? Also für Namibia Englisch? Mit Deutsch kommt man zwar auch sehr weit, aber komischerweise spricht nicht jeder in Namibia Deutsch (auch wenn es viele sind). 😉

Gruß Markus
Themenstarter13 Beiträge · seit 201806. Apr. 2018 · #6
Hallo zusammen,

dank für die ganzen vielen Antworten!

Sprachkenntnisse sind bei mir Deutsch und Englisch - wobei bei letzteren bin ich beim lesen und co fit - ich komme aus der IT - aber beim Sprechen bin ich noch nicht so fit, da ich bis jetzt kaum Gelegenheit dazu hatte. Aber wenn es soweit ist werde ich vorher sowieso noch einen kleinen VHS Kurs machen - wollte ich eh schon mal.

Ich schaue mich noch weiter hier im Forum um, aber eine Frage hätte ich da noch @Burschi. Wie setzen sich die 3500€ zusammen ? Wenn ich mir die Mietpreise der Autos anschaue (z.B Asco Car Hire) kosten die Camper ja schon um die 90 bis 110€ pro Tag. Wenn man ganz früh bucht ein bisschen weniger.
Wenn ich von 100€/ Tag ausgehe sind das bei 20 Tage ja schon 2.000€ plus 600€ Versicherung plus Diesel (500€ ? 5.000km durch 10
L pro 100km = 500L mal grob einen Euro pro Liter Diesel) etc.

Beim Flug bin ich relativ anspruchslos, Hauptsache ich komm sicher hin. So wie ich das gesehen habe fangen die Flugpreise bei ca. 700€.

Aber damit habe ich schon mal eine Größenordnung 🙂.

Die Idee mit dem Bushcamper finde ich gut, damit ist doch sicher so ein Fahrzeug gemeint? Sind die denn genauso Geländegängig wie der normale Hilux mit Camping Ausrüstung? Auf das Asco Seite steht, dass der nicht für Off Road geeignet ist, Im Reiseführer steht das man für die Sandstraßen um Deadvlei unbedingt ein Geländefahrzeug braucht - passt das?

LG
zuletzt bearbeitet 06. Apr. 2018
2'497 Beiträge · seit 201106. Apr. 2018 · #7
Hallo Archer,

Du brauchst beim Deadvlei nur dann einen 4x4, wenn Du vom ersten Parkplatz aus das letzte Stück, das man noch fahren kann, selber fahren möchtest. Alternativ gibt es dort Shuttles zum letzten Parkplatz. Es ist eine prima Strecke, um sich mal im Tiefsandfahren zu probieren, weil dort immer Leute sind, die einen zur Not rausziehen können, aber auch eher nicht umsonst. 😗 Schau doch mal bei www.savannacarhire.com.na, ich denke, der Bushcamper war gemeint und der ist absolut geländegängig, auch wenn Du das vielleicht gar nicht brauchst.

Das Auto ist im Reisebudget ein riesen Posten, daher würde ich mal überlegen, ob Du nicht jemand nettes kennst, der auch nach Namibia möchte. Dann muss jeder nur die Hälfte tragen. Bei Deiner Rechnung (in der Nebensaison sollte in den gut 100 € schon die Versicherung drin sein) kommst Du mit Sprit locker auf 2500,00, durch zwei liest sich das schon besser. Dann kann es mit den ca. 3500 klappen, alleine eher nicht, da die Fahrzeugmiete so zu Buche schlägt. Aus Sicherheitsgründen hätte ich auch alleinreisend keine Bedenken.

Campgrounds sind in Namibia von preiswert (ca. 8 €) bis teuer (ca. 20 €, in Einzelfällen auch höher) zu haben, die Preise sind aber im Schnitt unter denen an der deutschen Ostsee. In Nationalparks musst Du ein Permit erwerben und ab und an mal eine Bootstour, einen Gamedrive oder vielleicht mal ein nicht selbstgemachtes Abendessen... da läppert sich natürlich auch noch ein bisschen was zusammen.

Viel Spass beim Planen.
Karin
Würde sollte niemals ein Konjunktiv sein. Namibia 2016: Infos zu Auto+Camps+die "Jahrhundertsichtung" Namibia 2015: Namibia - Mein Seelenland Namibia und Botswana 2014: Überraschungstour Namibia und Botswana mit Guide Namibia 2013: Drei Heidjer in Namibia - Guck mal, Elefanten!
zuletzt bearbeitet 06. Apr. 2018
210 Beiträge · seit 201706. Apr. 2018 · #8
Hoi Archer,
was das Auto betrifft: schau mal bei Südafrika Wohnmobile und Camper, die vermitteln Auto's van ASCO und sind günstiger als direct bei ASCO. Ausserdem kann die Versicherung auch günstiger als über den Vermieter. Ein Buschcamper ist natürlich auch teurer. Ein Bodenzelt ist auch eine Überlegung wert, nicht aus Preisgründen sondern weil es u.U. einfacher ist. Hängt eben von der Jahreszeit ab.
Der Flug kann auch billiger, es hängt davon ab ob man Umsteigen ein Problem findet oder nicht, wir sind da flexibel.
Wir fliegen ab Amsterdam nicht direkt mit der KLM, sonder mit British Airways über London und Johannesburg und das ist pro Person 350€ günstiger. Über scyscanner kannst Du die Preise im Auge behalten.
Viel Spass bei den Vorbereitungen!
Grts
Marianne
2018 Erfahrungen unserer Reise nach Namibia 2017 Stippvisite im Iran
2'497 Beiträge · seit 201106. Apr. 2018 · #9
In der Tat, ein Bushcamper ist teurer als ein Auto mit Dachzelt, vor allem, wenn man bei der Dachzeltvariante bereit ist, ein älteres Fahrzeug in Kauf zu nehmen. Das bieten mehrere ortsansässige Vermieter an.

Viele Grüße
Karin
Würde sollte niemals ein Konjunktiv sein. Namibia 2016: Infos zu Auto+Camps+die "Jahrhundertsichtung" Namibia 2015: Namibia - Mein Seelenland Namibia und Botswana 2014: Überraschungstour Namibia und Botswana mit Guide Namibia 2013: Drei Heidjer in Namibia - Guck mal, Elefanten!
Themenstarter13 Beiträge · seit 201806. Apr. 2018 · #10
Vielen dank noch mal für die ganzen Empfehlungen!!
Ja bei Deadvlei würde ich gerne die ganze Strecke fahren. Gibt es die Autos eigentlich mit Automatik?
(ich wollte mich jetzt auch keinen Falls auf ASCO einschießen, dass war jetzt nur ein Beispiel.)

Klar hätte ich gerne eine zweite Person dabei, aber das wird sich zeigen. Bei mir im Umfeld ist davon nicht jeder leicht zu überzeugen.... daran arbeite ich aber gerade 🙂.
zuletzt bearbeitet 06. Apr. 2018
1'059 Beiträge · seit 200606. Apr. 2018 · #11
Moin Archer

Wegen dem Auto: das ist immer so eine Sache und so ein Hilux ist halt schon ein sehr schniekes Auto. Für dein Vorhaben und angedachte Route aber eigentlich völlig überdimensioniert. Also da lässt sich bezüglich deines Budgets ganz sicher noch etwas optimieren.

Und nicht vergessen: die Preise für Mietautos sind in der Nebensaison oft sehr viel günstiger als zur Hauptreisezeit. So wie ich das lese, hast du dich diesbezüglich ja noch nicht festgelegt und die angedachte Route lässt sich auch in der «Regen»-Zeit absolut locker machen. Wir haben für unsere Karre jetzt im Januar/Februar wegen Nebensaison und Frühbucherrabatt gerade mal die Hälfte von dem Preis bezahlt, der in der Hauptsaison aufgerufen wird.

Ich verstehe den Wunsch nach einem so tollen, grossen Auto wie ein Hilux oder ein Bushcamper. Aber auf dieser Route braucht man so etwas nun wirklich nicht, schon gar nicht als Alleinreisender. Da nimmst du dir einen kleineren SUV wie Toyota RAV oder ähnliches. Da hat man auch eine etwas erhöhte Sitzposition und ein 4x4-Antrieb ist echt nicht nötig. Dann ein Bodenzelt und entsprechende Camping-Ausrüstung dazu und gut ist.

Und bevor du fragst: ja, ein Bodenzelt ist absolut bedenkenlos. 🙂 Und die heutigen Modelle sind supereinfach zum Aufbauen und man kann das sogar ganz gut auch alleine machen.

Liebe Grüsse
Sam
Reiseberichte: #safaribrothers on Tour Vol. IX- safaribrothers.ch Blog «In Gedenken - Kurzer Kgalagadi-Trip 2024» #safaribrothers on Tour Vol. VIII - safaribrothers.ch Blog «Du hast es so gewollt - 8 Wochen Campingsafari in Namibia und Botswana 2021/2022» #safaribrothers on Tour Vol. VII - «Kalahari» #safaribrothers on Tour Vol. VI - «Wo Problem?»
Themenstarter13 Beiträge · seit 201806. Apr. 2018 · #12
Wann ist dann eigentlich die Nebensaision?
Ich hatte eigentlich an irgendwas zwischen Dezember und Februar gedacht, eben dann wenn es bei uns hier oben kalt ist. Da habe ich mich aber absolut noch nicht festgelegt.
365 Beiträge · seit 200606. Apr. 2018 · #13
Hi Archer.

Sicherheitsbedenken brauchst du alleine nicht zu haben. Allerdings ist es doch netter wenn man nicht alleine reist. Warum gibst du hier im Forum nicht einfach ein Reisepartnergesuch auf....sofern du dafür zu haben bist. 😉
Es gibt ja hierfür eine eigene Rubrik.

Grosser Kostenfaktor ist neben dem Flug natürlich das Auto. Denke auch das du nicht unbedingt einen Hilux bräuchtest für die Tour. Wenn du dich allerdings damit sicherer fühlst, dann nimm einen Hilux. Es gibt ja auch durchaus günstige Autovermieter.
Bodenzelt ist problemlos möglich, dann buche einfach einen Wagen mit Campausstattung.

Viel Spass bei weiteren Planung

-Jörg

PS- du solltest im Vorfeld allerdings noch einen gesundheitlichen Aspekt bedenken: es besteht durchaus die Gefahr, das du dich auf der Reise mit dem Virus Africanum infizierst..... also aufpassen, denn den wirst du dann so schnell nicht mehr los 😛
Die beste Zeit, einen Baum zu pflanzen, war vor 20 Jahren; die zweitbeste Zeit ist: HEUTE "Afrika hat seine Geheimnisse und selbst ein weisser Mensch wird diese nie verstehen. Er kann sie aber respektieren." Miriam Makeba One elephant is killed every 15 minutes www.iworry.org
1'059 Beiträge · seit 200606. Apr. 2018 · #14
Januar - Februar ist in jedem Fall am ehesten die Zeit, in der noch am wenigsten los ist in Namibia, wobei jeweils bis so maximal Mitte Januar in Südafrika und Namibia noch Schulferien sind. Über Weihnachten / Neujahr fährt halb (oder fast ganz) Namibia an die Küste (Swakopmund) in den Urlaub. Dort ist es dann sehr, sehr voll.

Touristen-Hotspots wie Sesriem/ Sossusvlei und Etosha würde ich vorbuchen. Wobei in der Etosha die Campingplätze dann wirklich nicht voll sind und man auch spontan noch einen Stellplatz bekommt.

Liebe Grüsse
Sam
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1'059 Beiträge · seit 200606. Apr. 2018 · #15
Nachtrag: fast vergessen; Januar - Februar kann es einfach, gerade auch im Süden von Namibia, wirklich seeehr heiss werden. Dieses Jahr im Januar hatten wir in der Namib bis zu 46° C! Das muss man mögen und man sollte es vertragen können.

Liebe Grüsse
Sam
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Themenstarter13 Beiträge · seit 201806. Apr. 2018 · #16
46° ist natürlich eine Ansage, dass kenne ich so gar nicht 😄. Aber ich denke das wird absolut nicht vergleichbar sein mit Deutschland ? (keine hohe Luftfeuchtigkeit, schwül etc).

Ich finde es gut zu wissen dass es notfalls mit einem SUV auch gehen würde. Da ich allerdings eh noch ein paar Monate drauf sparen muss würde ich nur ungern auf den Hilux verzichten, aus folgenden Gründen:

- ich finde es gehört dazu , soll ja was einzigartiges sein
- man fühlt sich sicherer (Auto ist größer und hat auch einen größeren bzw. zweiten Dieseltank)
- ich find Pick Ups cool 🙂. Hier in Deutschland kann man so ein Ding nicht mit guten gewissen fahren, da unten schon.

Das mit dem Reisegesuch hier muss ich mir dann noch mal durch den Kopf gehen lassen.
zuletzt bearbeitet 06. Apr. 2018
2'497 Beiträge · seit 201106. Apr. 2018 · #17
Hallo Archer,

mal so ganz im Ernst: Du nimmst die Antworten zur Kenntnis, gibst Rückmeldung, baust die neuen Fragen auf den Antworten auf, machst Dich sehr rechtzeitig kundig und sagst auch mal danke. Das ist richtig toll, so macht das Antworten Spass. Weiter so.

Viele Grüße
Karin

P.s. Und ja, 46 Grad sind schon sehr heiß, aber Gott sei Dank ist es dabei eher trocken. Und ab Mitte Januar bis Februar ist schon Nebensaison und mit besseren Preisen zu rechnen.
Würde sollte niemals ein Konjunktiv sein. Namibia 2016: Infos zu Auto+Camps+die "Jahrhundertsichtung" Namibia 2015: Namibia - Mein Seelenland Namibia und Botswana 2014: Überraschungstour Namibia und Botswana mit Guide Namibia 2013: Drei Heidjer in Namibia - Guck mal, Elefanten!
zuletzt bearbeitet 06. Apr. 2018
Themenstarter13 Beiträge · seit 201807. Apr. 2018 · #18
Hallo,

danke für die Blumen Karin 🙂.

Ich bin gerade dabei verschiedene Vermieter und Automodelle zu vergleichen.
Bei Asco steht bei einigen Modellen "Mindestalter 30 Jahre". Kann man da verhandeln? Warum gibt es diese Grenzen? Ist das bei anderen Anbietern auch so?

LG
502 Beiträge · seit 201607. Apr. 2018 · #19
Hallo Archer,
naja, ein Modell mit Mindestalter 30 Jahre würde ich nun nicht gerade mieten, auch wenn's noch so günstig ist 😉 !
Kann unterwegs schon mal liegenbleiben!
Gruß,
Dieter
zuletzt bearbeitet 07. Apr. 2018
2'497 Beiträge · seit 201107. Apr. 2018 · #20
Hallo Dieter,

🤩 🤩 🤩 🤪

Hallo Archer,

schau mal bei Savanna die Low Budget Version, (das sind ältere Fahrzeuge, aber keine 30 Jahre alt 😛 ), auf Wunsch mit Dachzelt, die dann dafür aber bezahlbar sind. Die Freundin unseres Sohnes durfte mit 21 das Savanna-Auto fahren, ganz offiziell.

30 finde ich hochgegriffen, 25 habe ich schon öfter gehört. Einfach mal nachfragen.

Viele Grüße
Karin
Würde sollte niemals ein Konjunktiv sein. Namibia 2016: Infos zu Auto+Camps+die "Jahrhundertsichtung" Namibia 2015: Namibia - Mein Seelenland Namibia und Botswana 2014: Überraschungstour Namibia und Botswana mit Guide Namibia 2013: Drei Heidjer in Namibia - Guck mal, Elefanten!
zuletzt bearbeitet 07. Apr. 2018