Die Sonne hat es noch nicht über die Berge geschafft, da habe ich schon die erste "gute" Sichtung. So gegen halbsieben Uhr gewahre ich eine kleine Maus, die genau wie ich sich um ihr Frühstück kümmert. Aber was für eine Maus? Jepp, es ist mal wieder eine Rock Elephant Shrew, oder Elefantenspitzmaus.
Sie sitzt da zwischen den Steinen, zunächst regungslos.
Plötzlich wendet sie sich um und hat im selben Moment etwas erbeutet. Erst nach einer Weile erkenne ich, dass sie eine grössere Schrecke gefangen hat, die sie letztlich zerteilen muss, um sie zu schlucken.
Da die Maus mit der Beute voll beschäftigt ist, gelingt es mir, noch etwas näher ran zu robben. Sobald die Beute vertilgt ist, empfindet die Maus aber den Sicherheitsabstand für deutlich unterschritten und gibt Fersengeld.
Mittlerweile erglühen die hintersten Berge im ersten Sonnenlicht.
Fünf Minuten später erstrahlt die Ebene vor mir im Licht.
Zwei Dusky Sunbird Männchen tragen einen Gesangswettbewerb aus.
Und auch ein Acacia Pied Barbet besucht mich und schaut nach, ob für ihn was abfällt vom Frühstück.
Dann packe ich zusammen, und nach einer herrlich belebenden Freiluftdusche starte ich gegen 9.00 Uhr Richtung Passhöhe.
Eine Stunde später stehe ich oben und geniesse die Aussicht.
Dann fahre ich weiter über Isabis und die D 1265, um dann nach links auf die C 26 abzubiegen, die mich den Gamsberg Pass hinab führt.
Unterwegs mitgenommen: ein Martial Eagle, oder Kampfadler.
Cattle Grid am Gamsberg Pass, von nun an geht´s bergab.
Die Strasse windet sich in zahllosen Kehren an den Berghängen entlang.
Bislang waren die Strassen ausnahmslos, bis auf den nördlichen Teil der D 707, perfekt gegraded, aber das soll nun ein Ende haben. Sobald ich die C 14 erreicht habe, ist übelstes Waschbrett angesagt. So geht es über den Kuiseb Pass, bis ich den Abdreh nach Mirabib erreiche, aber auch diese Piste ist in einem üblen Zustand. Das ist sie wohl schon länger, denn mittlerweile haben sich rechts und links der Strasse neue Fahrspuren gebildet. Da ich gut in der Zeit liege, kann ich langsam machen, und am frühen Nachmittag erreiche ich den Inselberg Mirabib. Niemand ist hier, und ich stelle mich wie im Vorjahr auf die Nordseite des Berges.
Dann schnappe ich mir Fernglas, Kamera und eine Flasche Wasser und umrunde den Berg. Dabei finden sich ein paar Reptilien, wie diese langschwänzige Echse.
Der Berg ruft, und ich klettere bis nach oben. Die Aussicht ist phantastisch.
So sieht der Berg von unten aus, schön angestrahlt von der abendlichen Sonne.
Namib Day Geckos sind recht häufig hier.
Eine weitere, noch unbestimmte Echse geniesst die letzten Sonnenstrahlen.
Die Schatten werden länger, und ich kehre zurück zu meinem Stellplatz, wo ich mich der Vorbereitung meines Abendessens widme.
Dabei verpasse ich fast den Sonnenuntergang.
Nach meinem Dinner sitze ich wieder am Lagerfeuer, und da der Mond nun schon wieder eine ganze Zeit später aufgeht, mache ich noch ein paar Langzeitbelichtungen. Ein Paar Schleiereulen fliegt mal vorbei und kreischt, das war´s. Sonst ist es totenstill hier, kein Schakal ruft, kein Bellgecko singt. Einmal schaut noch kurz ein Kapfuchs vorbei, den ich nur flüchtig im Feuerschein gewahre. Zufrieden mit mir und der Welt sitze ich am Feuer, dessen Knistern von der Granitwand reflektiert wird. Später geht der schon nicht mehr ganz runde Mond auf und erhellt die Ebene vor mir. Zeit ins Bett zu gehen.
Viele Grüße, Matthias
Teil 2219. Juni 2018
Samstag, 03. Februar; back in town.
Im Liegen schiesse ich das erste Foto aus dem Auto raus, denn ein Cape Fox streunert hier mal eben vorbei. Es ist aber noch ziemlich duster, und das Bild ist leider verwackelt. Zum Sonnenaufgang komme ich deshalb zu spät, ich schaffe es nicht mehr auf den östlichen Vorgipfel.
06.42 Uhr. Haalloo Africaa.
Über dem Gipfel thront der Mond, die Felsen glühen.
In der Ebene hat es überall Gruppen von Bergzebras, die das kaum zu sehende Gras zupfen.
Lustig, genau an der selben Stelle wie letztes Jahr hockt wieder so ein schwarzpuscheliger Rock Rabbit und ist überhaupt nicht scheu. In meinem Säugetier-Führer gibt es nur Hares ( also Hasen ), und es steht sogar drin, es gäbe in Namibia keine Kaninchen. Erst durch eine Briefmarke der NamPost weiss ich, dass dieses Tier existiert und eben Rock Rabbit heisst, und somit ein Karnickel ist. Habe ich bislang aber auch nur hier entdecken können.
Vom Vorgipfel bietet sich nun ein grossartiger Panoramablick auf die Wüste und den herrlich beleuchteten Inselberg Mirabib.
Nachdem ich ausgiebig der Morgensonne gefrönt habe, klettere ich wieder ab und kehre ins Camp zurück. Hier frühstücke ich in aller Ruhe im Schatten, es wird schnell wieder warm. Gegen neun Uhr bin ich reisefertig und fahre weiter in Richtung Forschungsstation Gobabeb.
Links...
... und rechts der Pad, überall Hartmann Bergzebras.
Ein letzter Blick auf Mirabib.
Ab Gobabeb fährt man via D 1983 immer parallel zum Kuiseb Rivier, dieseits die graue Geröllnamib, jenseits die gelbe Sandnamib.
"Hinten rum" über die C 14 fahr ich Richtung Swakop, fahre dann aber das kurze Stück auf der B 2 bis zum Sophia Dale Rest Camp, wo ich einen schattigen Platz beziehe. Nachmittags fahre ich in die Stadt, wo ich die beiden Damen besuche. Annemarie, die ältere Schwester lebt seit den Fünfzigern in Namibia und hat sich hier zur Ruhe gesetzt. Sie bewohnt eine sehr schöne Wohnung direkt an der Mole, und so sitzen wir auf der Terrasse mit Meerblick, trinken Tee, essen verspätete Weihnachtsbrötle, erzählen uns was und geniessen das Meererauschen. Draussen, dort wo die raue See anrollt, schwimmt eine Schule Delfine, immer wieder mal springt einer aus dem Wasser.
Später dann gibt es ein lekkeres Abendessen mit Oryxschnitzeln und echt schwäbischem, schlonzigem Kartoffelsalat.
Nach dem Sundowner erzählen wir uns allerlei Geschichten, und es ist schon spät, als ich durch das ausgestorbene Swakop zurück nach Sophia Dale fahre. Gottlob ist das Tor noch auf, und ich kann bald ins Bett kriechen.
Viele Grüße, Matthias
Teil 2310. Juli 2018
Sonntag, 04. Februar; mal wieder Birden in Walvis
Morgens ist es wie gewohnt neblig , und so habe ich keine Eile. In Ruhe frühstücke ich, und dann fahre ich mit mehreren Stopps entlang der Küste nach Walvis Bay und weiter um die Lagune. Wie befürchtet ist ablaufendes Wasser, also stehen die allermeisten Limis draussen im Watt. Zwar scheint mittlerweile die Sonne, das Licht ist aber nicht schön, so verzichte ich komplett aufs fotografieren und nehme mir ausgiebig Zeit, um mir die Viecher per Fernglas ranzuholen. Ich fahre bis ganz nach hinten auf den kleinen Parkplatz. Ich stelle den Condor ab und mache einen längeren Spaziergang am Strand längs. Wenigstens bekomme ich so einen unausgefärbten Kaptölpel auf die Liste, sonst ist aber weitgehend tote Hose draussen aufm Meer.
Ich muss dringend aus der Sonne raus, hier am Wasser und auf dem hellen Sand wird man von oben und von unten gegrillt, und so fahre ich nach Walvis zurück, wo ich im Anchors @ the Jetty essen gehe. Also, ich würde gerne essen gehen, aber es ist Sonntagmittag, kurz nach Eins, und die Bude ist gerammelt voll. Nach einer Wartezeit bekomme ich einen Tisch zugewiesen, und ich esse ein Beer-battered Hake-Filet mit Fritten, das ausgezeichnet schmeckt. Mit einem Bierchen und einem Kaffee überbrücke ich noch etwas Wartezeit, und dann habe ich endlich auflaufendes Wasser. Also fahre ich nochmals um die Lagune. Immer mehr Vögel kommen nun ins niedrige Wasser und ans Ufer, leider nun im Gegenlicht. Wieder spare ich mir das Fotografieren. Die Salzluft hat mich ordentlich gepökelt, und so fahre ich zurück nach Sophia Dale. Jetzt brauche ich nur noch eine Dusche und einen Sundowner, dann darf ich auch schon in die Waagerechte.
Montag, 05. Februar; volles Touriprogramm
Ich war ja nun schon mannigfach in Swakop, aber für viele Tourimagneten habe ich bislang keine Zeit gefunden. Oder hatte ich einfach keine Lust? Nun, da ich quasi bis Freitag, bis ich ein Date habe, nichts konkretes vorhabe, bietet es sich an, mal die typischen Orte abzuklappern. Doch zunächst versuche ich, ein Internet-Café zu finden. Die, die ich mal kannte, gibt´s nicht mehr. Bei der Touri-Info bekomme ich eine neue Adresse, aber die Bude, angeschlossen an ein Restaurant, hat den ganzen Februar zu. Also nochmals zurück zur Touri-I. Neue Adresse, gleiches Spiel: auch zu. Also gibt´s halt keine Mail nach Hause. Macht nix, ich weiss ja, dass es mir gut geht.
Daraufhin muss ich erst mal dringend ins Village Café zum Restaurieren. Im Innenhof lässt es sich herrlich sitzen, lesen, schreiben, Leute gucken.
Nun bin ich bereit für ein bisschen Action. Zuerst gehe ich in die Kristall-Galerie, danach gleich noch ins Museum, wo mich erwartungsgemäß der zoologische Teil am Meisten fesseln kann. Doch auch der Rest ist wirklich einen Besuch wert.
Nun im schönen Spätnachmittagslicht schlendere ich zu der kleinen Lagune, da, wo der Swakop River münden würde, so er denn fliessen würde. Hier setze ich mich in den Sand, mit perfektem Licht von hinten, und studiere die Vögel, die sich hier tummeln. Neben diversen Limikolen ein paar Seeschwalben, Reiher, Enten, Teichhühner, Möwen, Stelzen.
Den Sonnenuntergang ziehe ich mir dann auf der Jetty rein. Da das Restaurant zu hat, sind auch nicht viele Leute hier. Die Sonne versinkt theatralisch im Meer, dann fahre ich zurück.
Dienstag, 06. Februar; Touriprogramm Teil Zwo
Da montags das Aquarium geschlossen hat, kommt es heute dran. Pünktlich zur Öffnungszeit bin ich da, und ich verbringe einige Zeit im Tunnel unterm Meer. Nach diesem etwas klaustrophobischen Erlebnis brauche ich dringend was zu Kauen. Ich laufe wieder im Village-Café ein. Die Mädels kennen mich bereits. In der Buchhandlung habe ich mir zuvor eine AZ gekauft, und die lese ich nun, während ich meinen Milchkaffe trinke. Ein paar Einkäufe erledige ich noch, dann besuche ich erneut die kleine Lagune, aber es sind im wesentlichen die selben Arten wie gestern zu sehen.
Bevor ich zurück ins Camp fahre, gehe ich im Fish Deli noch was essen, lekker Fisch mit Fritten, dazu gibt´s einen Salat. Von dem soll ich noch länger was haben. 🤢
Im Camp sind neue Nachbarn eingetroffen. Eine nette, junge Schweizer Familie in einem umgebauten knallroten Feuerwehrauto. Sie haben gerade den Wagen im Hafen in Walvis Bay in Empfang genommen, und starten nun hier ihre einjährige Tour durchs südliche Afrika. Wir verstehen uns auf Anhieb, und Federica und Christoph laden mich direkt ein auf ein Glas Roten. Wayne, ein Swakopmunder Original, sitzt auch hier, und so haben wir einen sehr geselligen, internationalen Abend, der erst spät endet.
Mittwoch, 07. Februar; Spitzkoppe, warum nicht ?
So spät der Abend geendet hat, so früh ist die Nachtruhe für mich vorbei. Montezumas Rache ereilt mich, und jede Verzögerung wäre mehr als blöd. Also hübsch flott raus und ab aufs Klo. Nun ja, jetzt ist es so lange gut gegangen, auf der elften Tour bin ich nun mal dran. Da ich nun schon auf bin, überlege ich mir, dass es immer noch zweieinhalb Tage hin ist bis zu meinem Date, und die Zeit will ich nicht in Swakop vertrödeln, denn das Städtle geht mir inzwischen etwas auf den Geist. Ich brauch Busch um mich. Also, was machen? Grossartig Autofahren mag ich auch nicht mehr, wird also schwierig. Letztlich bleibt halt mal wieder die Spitzkoppe übrig. Ich war zwar erst letztes Jahr dort, aber das Gelände ist einfach grossartig.
Nach einem zeitlich ausgedehnten, für mich trotzdem spartanischen Frühstück mit Federica und Christoph und ihren beiden Jungs, verabschieden wir uns, und ich fahre über die B 2 auf dem kürzesten Weg zur Spitzkoppe. Gegen Mittag komme ich an, ich checke ein, drücke die aufgerufenen 165.- Dollar ab und darf wie gewohnt meinen Platz frei wählen. Es ist brüllheiss, und ich suche mir einen Überhang bei Nr. 10. Oder war´s Nr.11? Hier schlafe ich eine Runde im Schatten. Mein Magen grummelt.
Spätnachmittags wage ich mich wieder ins Licht, und ich stelle mich auf die Nr.6 mit freiem Blick auf die Spitzkoppe und den Sugarloaf. Dann klettere ich etwas auf den Felsen rum und besuche die Bridge.
Die Steinbrücke erstrahlt nun im schönsten Abendlicht und gibt den Blick frei auf die Pontoks.
Oder eben auf die Spitzkoppe.
Hinter der Kleinen Spitzkoppe versinkt die Sonne.
Im Osten stehen Gewitterwolken am Himmel.
Während ich hier sitze und den Abendfriede geniesse, also, geniessen will, fliegen zwei Drohnen auf und ab und stören die Idylle. Ein südeuropäischer Pilot entschuldigt sich hinterher immerhin für die Störung.
Später spiele ich mal wieder mit ein paar Langzeitbelichtungen rum. Da ich einfach keine Skorpione finde, gehe ich ins Bett. Der Magen grummelt, deshalb entfällt heute der Alkohol-Anteil vom Schlummertrunk.
Viele Grüße, Matthias
Teil 2417. Juli 2018
Donnerstag, 08. Februar:
Die Gewitterwolken vom Vorabend haben sich wieder aufgelöst, ein prächtiger Morgen kündigt sich an. Von meinem Stellplatz schiesse ich die ersten Bilder vom rot erstrahlenden Berg.
Kurz nach Sieben glüht der Granit.
Nun "mache" ich wieder den Felsbogen in völliger Ruhe und Einsamkeit, keine Drohne nervt.
Dann beschliesse ich eine Runde bis zum Sugarloaf querfeldein zu gehen, dabei finde ich diesen Bowker´s Sapphire, der noch nicht abflugbereit ist. Leider zeigt er seine schöne blaue Oberseite nicht.
Beim Sugarloaf, der etwas südlich von der Spitzkoppe steht, segelt mal wieder ein Zwergadler, der von zwei Turmfalken heftig attackiert wird.
Meine Aufmerksamkeit gilt aber zwei Felsenadlern, die die einsetzende Thermik vor der Wand nutzen und auf und ab segeln.
Ich beneide die beiden Adler, die völlig mühelos mit nur einigen kurzen Ruckern der Steuerfedern ihre Flugbahnen ziehen und ohne jede Anstrengung auf und ab gleiten auf der Suche nach einem unvorsichtigen Dassie.
Gegen 9 Uhr wird es schon wieder heiss, und ich kehre zurück zu meiner Campsite. Noch reicht der Schatten von den Felsen, um nicht in der Sonne sitzend mein karges Frühstück einnehmen zu müssen. Gegen halbelf Uhr bin ich reisefertig, und ich nehme die grausame Rüttelpiste D 3716, später die D 1918, zurück zur B 2.
Ein letzter Blick zurück auf den Granitklotz.
Nun muss ich mich beeilen, denn ich bin zum Mittagessen bei Annemarie eingeladen. Natürlich habe ich heute einige Lastwagen mit Marmorblöcken vor mir, trotzdem komme ich nur zwanzig Minuten zu spät in Swakop an. Das Essen schmeckt sehr gut, aber ich bin immer noch etwas vorsichtig, mein Magen ist noch nicht wieder völlig in Ordnung. Nach dem Essen sitze ich auf der Terrasse und lese die AZ, immer ein Auge aufs Meer gerichtet. Und so bleiben auch diesmal die Delfine nicht unbemerkt.
Später fahre ich wieder nach Sophia Dale und stelle mich auf "meinen" Platz. Überraschung: Federica und Christoph sind auch noch da, eigentlich wollten sie heute Richtung Namib gestartet sein, aber sie haben entschieden, noch einen weiteren Tag hier zu bleiben. Nachdem Wayne auch eingetrudelt ist, steht einem weiteren geselligen Abend nichts im Wege. Wir sitzen am Feuer und quatschen über Afrika und die weite Welt. Der Abend geht etwas länger, aber Afrika und die Welt sind ja auch groß. 😎
Viele Grüße, Matthias
Teil 2522. Juli 2018
Freitag, 09. Februar; nochmals in die Lagune nach Walvis Bay
Heute lasse ich es geruhsam angehen, und zum Frühstück bekomme ich von Federica eine Tablette für meinen Magen. Hoffentlich wirkt sie zuverlässig, und am besten auch schnell, denn heute Abend bin ich zum Essen verabredet. Dann verabschieden wir uns ein weiteres Mal, diesmal endgültig, denn das Feuerwehrauto startet heute seine Tour in Richtung Namib und Lüderitz. Leider verpeile ich es, die Adressen auszutauschen. Ich weiss zwar, dass Federica und Christoph einen Blog schreiben ( irgendwas wie : 365 Tage Sonntag ), aber ich habe diesen nicht gefunden. (Wenn irgendjemand die Familie kennt und weiss, wie ich sie erreichen kann, wäre ich für eine Nachricht sehr dankbar.Erledigt )
Ich habe mich versichert, dass heute spätvormittags Hochwasser ist, und so fahre ich nochmals nach Walvis in die Lagune. Bei Dune 7 überhole ich einen Güterzug, und sofort erwacht mein Bahnerherz, ich ziehe nach rechts ran und schiesse ein paar grottige Fotos im Gegenlicht. Der Lokführer bemerkt mein Tun und grüsst mit dem Typhon.
In der Lagune ist Business as usual, keine Besonderheiten, nichts Neues für die Liste.
Curlew Sandpiper, oder Sichelstrandläufer.
Little Stint, oder Zwergstrandläufer.
Curlew Sandpiper und Common Greenshank, oder Grünschenkel.
Vorne Marsh Sandpiper, oder Teichwasserläufer und dahinter die etwas grössere Schwesterart Grünschenkel.
Anschliessend fahre ich zurück nach Swakop und besuche letztmalig für dieses Mal Annemarie und Hilde. Wir sitzen auf der Terrasse, blicken aufs Meer und trinken Tee. Da klingelt mein Telefon, und Sabine-Applegreen meldet, dass sie in ihrer Unterkunft angekommen sind. Herzlich verabschiede ich mich, fahre den kurzen Hopser bis zum Cornerstone Guesthouse und drücke Sabine und Armin. Eva vom Buchungsbüro, wo Sabine ihre Touren bucht, ist auch schon da. Sie stammt aus meiner Heimatstadt, und ich kenne ihre Schwester. Manchmal ist die Welt wiederum gar nicht soo groß. 🙄 Wir haben natürlich jede Menge Gesprächsstoff, und so vergeht die Zeit recht schnell, bis wir zu unserem Dinner zu Fuß in die Stadt aufbrechen. Die Wahl der Location haben wir Eva überlassen, wir wollten nur nicht in eine der typischen Tourifallen, das war die Vorgabe. Wir landen im sehr beschaulichen Western Saloon. Das Essen ist hervorragend, ich esse ein Straussensteak mit einer extrem knofeligen Knoblauchbutter, von dem ich nur die Hälfte schaffe und den Rest mitnehme. Nachdem sich Eva und Thomas, der zum Essen dazu gekommen ist, verabschiedet haben, quasseln wir noch eine ganze Zeit auf der kleinen, kuscheligen Sitzecke im Freien im Applegreen´schen Appartement, bis auch ich mich aufraffe und durchs ausgestorbene Swakop fahre bis nach Sophia Dale. Schade, der Platz, wo heute morgen noch ein knallrotes Feuerwehrauto stand, ist verwaist.
Viele Grüße, Matthias
Teil 2624. Juli 2018
Samstag, 10. Februar; einmal Wüste und retour
Auf ein einsames Frühstück habe ich heute keine Lust, so trinke ich nur einen Tee. Dann fahre ich ins Städtle, und mit Sabine und Armin gehen wir erstmal ins Village Café. Hier schmeckt mir mein verspätetes Frühstück umso besser. Dann streunern wir ein bisschen durch den überschaubaren Ort, die Applegreens kennen sich hier gar nicht aus, und so klappern wir ein paar Punkte ab wie die Jetty, schlendern die Mole längs, um via Leuchtturm und Museum zu Raith´s zu gelangen, wo wir uns ein Eis genehmigen. Bald müssen wir zurück zum Cornerstone Guesthouse, wo Eva schon wartet.
Pünktlich um vierzehn Uhr werden wir von Georg Erb in seinem Landy abgeholt zu unserer schon lange im voraus gebuchten Tour in die Wüste und das Swakop Rivier.
Wir fahren zunächst fünfzig, sechzig Kilometer auf der B 2, um dann unvermittelt in die Wüste abzubiegen. Nun geht es auf einer mitunter nur schwach erkennbaren Spur durchs Gelände. Immer wieder hält Georg an und zeigt uns besondere Mineralien, Gesteine, aber auch Pflanzen und Tiere.
Common Namib Day Gecko
Bushman Candle
Sabine trägt Ton-in-Ton, wenigstens an den Füssen.
Lithops, oder lebende Steine
Grossartiges "Nichts"
Immer wieder halten wir um zu fotografieren.
Wir folgen dem Flusslauf abwärts, die Wände werden zunehmend höher.
Wir finden eine Familie Klippspringer, die uns neugierig beäugen.
Georg steuert eine doppelten Steinbogen an, dort steigen wir aus und machen Teepause. An den Keksen melden gleich zwei Felsenratten wie auch ein paar Kapammern Interesse an.
Sehr imposant ist es, unter den riesigen Steinbrücken zu stehen, die durch Windschliff entstanden sind.
Dann fahren wir weiter das Swakop Rivier abwärts, bis wir bei Goanikontes wieder auf eine ordentliche Pad kommen. Über die Mondlandschaft fahren wir zurück.
Wie von einem andern Stern.
Nach einem obligaten Gruppenfoto geht es ohne weiteren Halt zurück nach Swakop. Dort endet dann die Tour wieder vorm Cornerstone Guesthouse, wo wir uns von Georg verabschieden. Eine höchst interessante und kurzweilige, wenn auch mit 1200.- Nam$ recht happig bepreiste Tour.
Da wir kein Restaurant vorgebucht haben, überlassen wir Eva die Wahl der Location, als Local weiss sie am Besten, wo es was Ordentliches zu Essen gibt und es ruhig genug zugeht, um sich noch unterhalten zu können. Wir landen im Hotel Europahof, wo ausser uns nur ein weiteres Paar diniert. Das sollte ruhig genug sein. Ich esse einen Ratsherrentopf, der wirklich hervorragend schmeckt und bin dankbar, dass mein Magen das wieder verträgt.
Nach dem Essen verabschiedet sich Eva, und so sitzen wir zu dritt noch eine Weile. Der Stoff geht uns nicht aus, aber irgendwann wird es doch Zeit, Lebewohl zu sagen. Ich habe es sehr genossen, meine Einsiedelei mal für ein paar Stunden zu unterbrechen und mit ein paar befreundeten Menschen unterwegs zu sein. Gerne wieder einmal.
Wieder fahre ich durch das ausgestorbene Swakopmund, von wegen Saturday Night Fever. Nach einer kurzen Dusche krieche ich letztmalig hier in Sophia Dale in meinen Schlafsack, morgen geht es wieder in die Wüste zurück.
Viele Grüße, Matthias
Teil 2718. Aug. 2018
Sonntag, 11. Februar; wieder mal an die Blutkuppe
Irgendwie fühlt es sich verlassen an hier, ohne das knallrote Feuerwehrauto, und nach einem letzten Frühstück packe ich zusammen, fahre kurz ins immer noch schlafende Swakop, ziehe Geld und tanke den Condor voll, dann verlasse ich endgültig die Küste und nehme Kurs Richtung Wüste via C 28.
Bald biege ich ab auf den Welwitschia Drive. Hier halte ich ein paarmal an und laufe ein paar Meter in die Pampas.
Wie zerfledderte Autoreifen liegen die Welwitschias in der Gegend rum.
Bei dieser weiblichen Welwitschie sieht man schön, warum sie zu den Koniferen, also den Zapfenträgern, zählen.
Unter einem Busch entdecke ich nochmals eine Elefantenspitzmaus.
Obwohl es hier schon Jahre nicht geregnet hat, blühen einzelne Sträucher. Ihnen reicht wohl der morgendliche Nebel.
Männliche, gerade blühende Welwitschia.
Mittlerweile ist es Mittag durch, die Sonne brät erbarmungslos, und ich fahre weiter über die C 28 Richtung Blutkuppe.
Direkt am Abdreh hocken zwölf Ohrengeier beim Kadaver eines frischtoten und noch nahezu unversehrten Oryx. Lediglich die Augenhöhlen sind leer, und der Lecker fehlt auch. Der links befindliche Geier hockt direkt auf dem Oryx. Das Licht ist grell, die Aufnahmen verschwimmen in der hitzeflirrenden Luft.
So fahre ich bald weiter, möchte aber morgen nochmals zurückkehren, um die Geier in der klaren Morgenluft zu beobachten.
Ich fahre weiter zur Blutkuppe, umrunde den Berg und stelle mich wiedermal auf den nördlichsten Stellplatz, die Nr.7. Der Condor wird unter dem Baum geparkt, und ich lege mich erstmal hin. Die Hitze macht mich schläfrig, und ich erwache erst wieder gegen siebzehn Uhr. Das Abendlicht wird immer schöner, und ich beschliesse, endlich mal den Rock Sculpture Trail zu begehen, der fehlt mir noch. Auf dem Weg zum Trailhead entdecke ich eine siebenköpfige Familie Erdmännchen. Sie sind permanent in Bewegung, und viel Zeit kann ich ihnen nicht opfern, denn ich muss mich nun sputen, wenn ich den Trail noch gehen will.
Den leider schon etwas ausgebleichten Plan habe ich erst zwei Tage später fotografiert. Der Trail beschreibt einen Rundkurs und führt auf den Sentry Hill als höchsten Punkt. Leider steht nirgends, wie lange man für die Runde braucht.
Ich gehe los, bewaffnet mit Fernglas, Kamera und einer Flasche Wasser, blöderweise ohne Taschenlampe. 🤢 Man folgt den weissen Markierungen, das Licht wird immer schöner, die Schatten werden länger, alles untrügliche Zeichen, dass der Sonnenuntergang nicht mehr allzuweit weg ist.
Perfekt getarnter Day Gecko auf einem Granitboulder neben einer Hoodia.
Die Felsen sind westwärts oftmals durch Tuffoni-Verwitterung regelrecht zerfressen.
Von Osten her treiben ein paar Dekowolken über den Himmel.
Die Day Geckos sind überaus zahlreich hier, und viele liegen nun auf den warmen Felsen und tanken die letzten Sonnenstrahlen, bevor die kühle Nacht hereinbricht.
Die Felsformationen erinnern mich sehr oft an Wüstenquell. Kein Wunder, die Farm grenzt ja nördlich direkt an.
Es tut gut, nach all der Fahrerei mal wieder per pedes unterwegs zu sein, und diese Landschaft bietet sich dafür perfekt an.
Granit und Baum, Ton in Ton.
Manche der Felsen sehen aus wie Dinosaurier.
Ich schiesse mich in einen wahren Rausch, der rote Granit, das Licht... Es fällt mir schwer, aber wenn ich noch auf den höchsten Punkt will, muss ich mich sputen.
Den Berg muss ich dann hochrennen, und genau pünktlich zu den letzten Sonnenstrahlen komme ich oben an. Es ist zwanzig vor acht Uhr, ich beobachte, wie die Sonne verschwindet, und überlege mir dann, dass es wohl ganz geschickt gewesen wäre, hätte ich eine Lampe eingesteckt, denn nun, das ist mir schnell klar, wird das Ganze hier zu einem Orientierungslauf gegen die Zeit.
Ein letztes Foto Richtung Norden, also Richtung Wüstenquell, dann sprinte ich den Berg wieder hinab. Noch kann man die weissen Markierungen erkennen, aber es wird nun schnell dunkel, und bald gebe ich es auf, lange nach dem nächsten weissen Klecks Ausschau zu halten. Die Richtung ist klar, denn am Horizont kann ich, wenn ich einen Felsen als Ausguck benutze, die Blutkuppe sehen. Nun geht es querfeldein, auf dem mutmasslich kürzesten Weg ohne Weg. Irgendwann sollte ich so auf die Pad stossen, die nach Tinkas führt. Soweit funktioniert der Orientierungslauf auch ganz gut, tatsächlich komme ich an der Pad raus in mittlerweile stockdunkler Nacht. Nun habe ich das Problem, dass ich nicht weiss, ob der Condor rechts oder links von mir geparkt ist. Zur Not folge ich halt der Pad in Richtung Blutkuppe und hole das Auto morgen, das würde aber eine noch längere Nachtwanderung bedeuten. Ich scanne mit dem Fernglas die Gegend ab, und in westlicher Richtung, gar nicht mal weit weg, erkenne ich eine schwache Reflektion des Abendhimmels. Das ist die Rückscheibe vom Condor, yeaah.
Zurück im Camp starte ich ein Feuer, brutzle mir das Straussensteak vom Western Saloon, genehmige mir zwei GTs, dann geniesse ich eine ganze Weile den Sternenhimmel, während im Osten über den Bergen kräftige Blitze die Wolkentürme von innen erhellen. Einer vorüber huschenden Sternschnuppe schicke ich nochmals meinen immer noch offenen Sichtungswunsch hinterher, wohlwissend, dass mir nun die Zeit davon läuft und ich hier in dieser wüsten Gegend wohl kein Glück mehr haben werde.
Viele Grüße, Matthias
Teil 2820. Aug. 2018
Montag, 12. Februar; Techtelmechtel mit der Sternschnuppenfee
Mein letzter voller Tag dieser Tour bricht an. Heute haben sich die Wolken nicht wie sonst über Nacht aufgelöst, vom Khomashochland her schieben sich dicke Wolkenpakete Richtung Westen. Vielleicht gibt es ja doch noch Regen?
Auch wenn keine besonders tollen Morgenstimmungen zu erwarten sind, fahre ich doch noch vor sieben Uhr los, denn ich will mal nachsehen, was die Geier von dem Gemsbock übrig gelassen haben.
Ohne Köcherbäume geht´s einfach nicht.
Kurz nach Sieben halte ich, denn im Rückspiegel sehe ich die Sonne zwischen den Wolken durchbrechen, da muss ich einfach ein Foto machen. Nachdem das Foto im Kasten ist, nehme ich das Fernglas zur Hand und glase einmal eine 360-Grad Runde ab. Auf einem einsamen Kameldorn sitzen zwei Ohrengeier, etwas weiter einige Springböcke, aha. Ein, nein zwei Gemsböcke, dann weitere Springböcke, eine Ludwigstrappe, ein paar Bergzebras, ein Steppenfalke, ein .... hääh, moment amal, mir fällt fast das Glas aus der Hand, schnell abgesetzt, nee, stimmt schon, die Schnuppenfee hat mich erhört. Jetzt nix falsch machen. Langsam wandert die Kamera nach oben, im währenden mache ich sie schussbereit, dann kann ich zweimal abdrücken, und dann gibt er doch Fersengeld, der Erdwolf. Mein allererster, so lange herbei gesehnter Erdwolf. Es ist viertel nach Sieben, und der Tag ist eigentlich für mich gelaufen, da kann nix mehr kommen, was diese Sichtung noch toppen könnte.
Wie man sieht, hat der Erdwolf seinem Namen gemäss ein ordentliches Mass an Erde bewegt diese Nacht.
Nach diesem Bild also hat er sich doch aus dem Staub gemacht, und ich schreite die Distanz bis zum Bau ab. Es sind knappe achtzig Meter. Wenn mich die Sonne im Rückspiegel nicht zum Foto animiert hätte, wäre ich wohl einfach vorbei gefahren. Oder hat doch eine Fee hier Regie geführt?
Bergzebras, nun mittlerweile in der Sonne.
Drei Gemsbockkühe mit zwei Kälbern trotten davon.
Ein einzelner Bulle zupft am spärlichen Gras.
Die nächsten anderthalb Stunden stehe ich nun hier bei dem Gemsbockkadaver, oder besser, bei dem Rest, was noch übrig ist. Ausser der Decke, dem Schädel und dem Rückgrat sind das nur noch ein paar einzelne Knochen. Mittlerweile sind hier einundzwanzig Ohrengeier sowie vier Weissrückengeier versammelt, und die haben den kompletten Oryx aufgeräumt. Gesundheitspolizei eben.
Sieben der Ohrengeier tragen auffällige Marken, und ich versuche nun, die Nummern abzulesen, was bei vier Tieren gelingt. Hier möchte ich nochmals auf meinen extra Beitrag verweisen: Ohrengeier in Namibia www.namibia-forum.ch/forum/12-tiere-und-pflanzen/294906-ohrengeier-in-namibia.html
Die abgelesenen Nummern habe ich weiter gemeldet und so habe ich die Historie der getagten Geier erfahren. Der älteste ist immerhin über zehn Jahre alt.
Dann wird es mir zu heiss, es fängt schon wieder zu flimmern an, und langsam fahre ich zurück ins Camp. Mein Frühstück ruft.
Ein Südwester-Veilchen nehme ich noch mit, dann beschliesse ich den Morgen.
Viele Grüße, Matthias
Teil 2921. Aug. 2018
weiter der 12. Februar; der Blutkuppe aufs Dach gestiegen
Das Techtelmechtel mit der Fee hat mich ermüdet, und nach einem ausgiebigen Frühstück halte ich wieder Siesta im Schatten.
Mit dem Fernglas schaue ich direkt in die grosse Höhle auf der Nordseite der Blutkuppe, und ich kann im Schatten sitzend ein Paar Habichtsadler erkennen, die dort den Tag vertrödeln. Lustig, die waren vor fünf Jahren auch schon da. Irgendwann gegen Nachmittag fliegen die Adler los auf Patrouille, und auch ich mache mich auf die Socken, denn ich will auf den Gipfel. Und ich will nicht schon wieder in die Nacht laufen, man lernt ja dazu. 😗
Von der Westseite her besteige ich die Blutkuppe, mit jedem Schritt höher hinauf wird die Aussicht besser.
Auf dem Gipfel errichte ich die zusammen gefallene Steinpyramide neu, und dann glase ich sorgfältig die Umgebung ab.
Blick nach Norden, deutlich erkennt man die Wunden, die die Minentätigkeit gerissen hat.
Blick nach Westen, dort irgendwo lungert nun ein einsamer Erdwolf rum...
Blick nach Süden
Zum Sonnenuntergang bin ich wieder unten am Fusse des Berges, hier sieht man die Höhle, wo das Adlerpaar den Tag verschlafen hat.
Nun bricht er unweigerlich an, der letzte Abend der diesjährigen Tour. Ich mache ein Feuer mit dem restlichen Holz, koche mir Nudeln, dazu gibt´s ne rote Sauce mit Resteallerlei, und nach dem Essen sitze ich noch am Feuer ab und stiere in die Glut. Zeit, die Reise nochmals Revue passieren zu lassen. Viel habe ich erlebt, einige neue Pflanzen und Tiere konnte ich finden. Und doch: wieder bin ich viel mehr gefahren als eigentlich geplant, die so derart trockene Landschaft hat mich auch ermüdet, und erstmals habe ich tatsächlich das Gefühl, dass es nun genug ist, und ich freue mich wieder auf zuhause. Sehr gefreut habe ich mich über die Treffen mit Sam und Beenie sowie den Applegreens, das war eine schöne Unterbrechung meiner Einsiedelei. 😉
Als das Feuer erloschen ist, krieche ich zum letzten Mal in meinen treuen Condor. Dieses Auto wird mir fehlen, ich finde es einfach genial.