Telefonieren mit der SIM- Karte aus D

24 Antworten · 6'244 Aufrufe · gestartet 08. März 2018 von noge
Antworten
Themenstarter18 Beiträge · seit 201808. März 2018 · #1
Lohnt es sich eine SIM-Karte für Namibia zu kaufen, wenn ich das Telefon nur für Buchungen oder Notfälle in Namibia nutzen will? Für die Nutzung von WhatsApp hoffe ich auf WLAN in Lodges, auch wenn das offensichtlich nicht so oft vorkommt.

Wer hat gute/schlechte Erfahrungen damit gemacht, nur seine Sim-Karte aus Deutschland zu nutzen?

Die Tipps im Forum zu einem eigenen Router mit notwendigen 3 SIM-Karten plus Airtime und das "Umrubbeln" von Airtime in Megabyte verstehe ich leider nicht aussreichend. 🙁
1'014 Beiträge · seit 201608. März 2018 · #2
Wir nutzen unser Mobiltelefon auch nur für "Notfälle".
Also ohne oder wenige Telefonate, keine Aktivitäten außer "Notfalltelefonaten". Keine sozialen Medien, keine uploads. Dafür lohnt es sich nicht, extra eine namibische SIM zu kaufen. WLAN in Lodges funktioniert ganz gut, allerdings ist die Reichweite sehr eingeschränkt. Also im Zimmer eher nicht, im öffentlichen Bereich rund um die Rezeption geht es so.

Yanjep
zuletzt bearbeitet 08. März 2018
2'497 Beiträge · seit 201108. März 2018 · #3
Da ich absolut technik-blond bin, muss ich, wenn dabei, einen meiner Söhne fragen, ansonsten hilft man mir bei freundlicher Nachfrage in einem Shop, wo ich die Karte kaufe oder ein möglichst jüngerer Mensch in der Lodge, dem Camp... ist so freundlich. Das ist mir dann schon ein kleines Trinkgeld wert und alle sind zufrieden.

Wenn Du aber eh nicht telefonieren willst, brauchst Du natürlich auch keine Karte. Das Wlan in Lodges ging nicht immer, aber oft, auf Gästefarmen eher selten, generell meist nur im Loungebereich.

Viele Grüße
Karin
Würde sollte niemals ein Konjunktiv sein. Namibia 2016: Infos zu Auto+Camps+die "Jahrhundertsichtung" Namibia 2015: Namibia - Mein Seelenland Namibia und Botswana 2014: Überraschungstour Namibia und Botswana mit Guide Namibia 2013: Drei Heidjer in Namibia - Guck mal, Elefanten!
16,9k Beiträge · seit 201208. März 2018 · #4
.
zuletzt bearbeitet 15. März 2018
33,1k Beiträge · seit 200609. März 2018 · #5
Hallo Noge,

da hast Du Dir das "beliebteste" Thema des Forums ausgesucht 😉
Es gibt keinen Grund keine namibische SIM zu kaufen. Die Kosten sind mit 45 Eurocent für die Karte mehr als Überschaubar. Selbst wenn Du Dir dann nur 20 NAD für den Notfall drauf lädst (dann musst Du auch nichts umwandeln etc - jeder MTC-Laden hilft DIr weiter). Jegliche Aktivität beim Roamen ist einfach nur teuer.

Viele Grüße aus Windhoek
Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
1'042 Beiträge · seit 201609. März 2018 · #6
Hallo noge,
noge schrieb:
Lohnt es sich eine SIM-Karte für Namibia zu kaufen, wenn ich das Telefon nur für Buchungen oder Notfälle in Namibia nutzen will?
Wenn Du nur ein oder zweimal telefonieren musst, dann hätte sich der Kauf der SIM Karte in Namibia gelohnt statt die SIM Karte aus Deutschland zu benutzen. Wenn Du die SIM Karte nie nutzen musst und auch nicht benutzen willst, dann lohnt sich der Kauf einer Karte nicht... 😉

Eigentlich eine dämliche Antwort... 😄
noge schrieb:
Für die Nutzung von WhatsApp hoffe ich auf WLAN in Lodges, auch wenn das offensichtlich nicht so oft vorkommt.
Wer behauptet das? WLAN in Lodges ist doch fast Standard. Einige Gästefarmen haben wohl kein WLAN, da hast Du meistens aber auch gar keinen Empfang mit einer SIM Karte. Von daher lassen wir diese mal außen vor.
noge schrieb:
Wer hat gute/schlechte Erfahrungen damit gemacht, nur seine Sim-Karte aus Deutschland zu nutzen?
Käme mir nie in den Sinn die SIM Karte aus Deutschland im außereuropäischen Ausland zu nutzen, ich kaufe mir immer SIM Karten vor Ort...

Sehr gute Erfahrungen haben wir in Sesriem mit zwei Smartphone gemacht die beide eine SIM Karte aus Namibia drin hatten und glücklicherweise ohne Sperre waren. Meine Mutter hatte Ihr Smartphone liegen lassen und die ehrlichen Finder waren später dann über Whatsapp erreichbar, die waren aber auch schon weiter gezogen. Da die Abgabe eines Smartphone an der Rezeption im Sesriem Campsite wohl zum Verlust selbigen führt, hatten die das mit genommen. 5 Tage später in Swakopmund hatten wir einen Treffpunkt vereinbart und meine Mutter konnte ihr Smartphone wieder glücklich entgegen nehmen. Also das Geld für das Aufladen der SIM Karten hatte sich definitiv gelohnt...
noge schrieb:
Die Tipps im Forum zu einem eigenen Router mit notwendigen 3 SIM-Karten plus Airtime und das "Umrubbeln" von Airtime in Megabyte verstehe ich leider nicht aussreichend. 🙁
Ja das ist auch mir zu kompliziert. Ich bin da so verschwenderisch und buche alle 7 Tage für umgerechnet ca. 2,50 € das AwehGig Paket mit 100 Freiminuten, 700 SMS, 1 GB Daten*, 500 MB Daten für Whatsapp zusätzlich) und lasse alles ungenutzte einfach nach den 7 Tagen verfallen...
Beim letzten Mal hatte ich die Karten aus dem Forum hier aber selbst wenn man die unglaublichen 1,50 € pro Karte bezahlt kommt man mit ca. 10 € pro Gerät somit durch einen 3 wöchigen Urlaub.

*Daten sind dann interessant wenn es nur kostenpflichtiges WLAN gibt... das kostet meist mehr als eine Woche AwehGig, ich glaube in Okaukuejo und Halali ist das der Fall. Whatsapp funktioniert damit übrigens auch am Wasserloch in Halali... 😉

Noch einen großen Vorteil haben für mich die SIM Karten aus Namibia: Man tauscht seine Deutsche SIM Karte aus und verhindert somit auch, dass man aus Versehen ins extrem teure Datenroaming kommt. Erreichbar für Freunde und Bekannte ist man über Whatsapp damit wie gewohnt. Die Telefonnummer für Whatsapp ändert sich durch die SIM Karte nicht! Man ist in Namibia sowieso meiner Erfahrung nach meistens besser erreichbar über Whatsapp als über den Versuch zu telefonieren (hatten wir beim Verlust des Smartphone herausgefunden).

Gruß Markus

EDIT: Das AwehGig Paket zu buchen ist denkbar einfach... man schickt eine SMS an die Nummer 134 mit dem Text: #AwehGig#
zuletzt bearbeitet 09. März 2018
2'497 Beiträge · seit 201109. März 2018 · #7
Was die anderen geschrieben haben, stimmt absolut. Ein Anruf in einem Restaurant wegen einer Tischreservierung, ein Anruf, weil man sich verspätet oder etwas nicht findet... da lohnt es schon. Bei der Hälfte der Aufenthalte mussten wir "ungeplant" mehrfach mit dem Autovermieter telfonieren wegen dringender Reparaturarbeiten, über die wir nicht allein entscheiden konnten.

Viele Grüße
Karin
Würde sollte niemals ein Konjunktiv sein. Namibia 2016: Infos zu Auto+Camps+die "Jahrhundertsichtung" Namibia 2015: Namibia - Mein Seelenland Namibia und Botswana 2014: Überraschungstour Namibia und Botswana mit Guide Namibia 2013: Drei Heidjer in Namibia - Guck mal, Elefanten!
59 Beiträge · seit 201809. März 2018 · #8
Moin,

unser Plan ist ebenfalls ohne namibische SIM auszukommen, da kein Handy ohne SIM Sperre dabei. Wir bräuchten sonst zusätzlich noch ein Handy.

Wenn wir auf der Strecke telefonieren müssen (Panne, zu spät, etc.) verbuchen wir es als Pech. Ansonsten hoffen wir, gegen ein Entgelt, das Telefon von Einheimischen (an Tankstellen, Shops, in Orten und Lodges, etc. freundlich fragen) kurz nutzen zu dürfen.

Klar kann das alles in die Hose gehen und wir auf einmal 100€ mehr auf der Uhr haben, aber dann ist das halt so. Nur muss man das Wissen und darf sich im Nachhinein nicht drüber ärgern, da bewusst so entschieden.
131 Beiträge · seit 201709. März 2018 · #9
travelNAMIBIA schrieb:
Es gibt keinen Grund keine namibische SIM zu kaufen.
Ein Grund könnte sein, dass man unter seiner bekannten Telefonnummer für Freunde, Familie, Arbeitgeber, etc. erreichbar sein möchte.
Mit einer anderen SIM hast du eine andere Telefonnummer (es sei denn du hast ein Telefon mit 2 SIM-Karten) und es wird für diejenigen die dich anrufen teuer.

Gruss
33,1k Beiträge · seit 200609. März 2018 · #10
Hi Wernfried,
Ein Grund könnte sein, dass man unter seiner bekannten Telefonnummer für Freunde, Familie, Arbeitgeber, etc. erreichbar sein möchte.
meist reist man mind. mit 2 Personen, da kann einer ruhig eine namibische Nummer reinmachen. Oder man leiht sich hier im Forum eine Sim-Karte und weiß die Nummer schon vorher für die Daheimgebliebenen.
es wird für diejenigen die dich anrufen teuer.
Mit Call-by-Call bzw. Callthrough aus Deutschland ab 3 Euro-Cent die Minute - also getrost zu vernachlässigen 🙂
Abgesehen davon könnte man die Karte auch nur für den Notfall reintun.

Aber es es ist, wie SophieCat richtig schreibt, eine bewusste Entscheidung für das Eine oder Andere.

Viele Grüße
Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
zuletzt bearbeitet 09. März 2018
1'042 Beiträge · seit 201609. März 2018 · #11
Hallo,
SophieCat schrieb:
unser Plan ist ebenfalls ohne namibische SIM auszukommen, da kein Handy ohne SIM Sperre dabei. Wir bräuchten sonst zusätzlich noch ein Handy.
Mit Reiseerfahrung weiß man eigentlich, dass man sich niemals ein Handy ohne SIM Sperre kauft...
Also eine Lektion für die Zukunft...
SophieCat schrieb:
Wenn wir auf der Strecke telefonieren müssen (Panne, zu spät, etc.) verbuchen wir es als Pech.
Mit noch etwas mehr Pech funktioniert das Roaming auch gar nicht, weil Euer Anbieter kein Abkommen mit einer namibischen Telefon Gesellschaft hat. Mit etwas Glück kommt aber irgendein Tourist oder Einheimischer vorbei. Das ist relativ wahrscheinlich wenn Ihr Euch auf den "üblichen" Strecken bewegt. Auf parallel verlaufenden D Straßen zu Asphaltstraßen kann das schon aber sehr lange dauern.
SophieCat schrieb:
Ansonsten hoffen wir, gegen ein Entgelt, das Telefon von Einheimischen (an Tankstellen, Shops, in Orten und Lodges, etc. freundlich fragen) kurz nutzen zu dürfen.
Das war noch nie ein Problem, solange man innerhalb Namibias telefonieren will. Man nennt die Nummer die man anrufen möchte, es wird gewählt und dann das Telefon übergeben... so ist meistens die Vorgehensweise.
SophieCat schrieb:
Klar kann das alles in die Hose gehen und wir auf einmal 100€ mehr auf der Uhr haben, aber dann ist das halt so.
Das ist unwahrscheinlich. Ab 59,90 € sollten die meisten Anbieter einen einfach aus dem Netz aussperren sogenannter "Cut-off-Mechanismus" (der meines Wissens nach weltweit gilt).
Bei meinen beiden (verschiedenen) Deutschen Anbietern würde das bedeuten dass jeweils nach 20 Minuten telefonieren oder nach 6 MB Daten in Namibia Schluss wäre, weil dann die 60 € verbraucht sind...
SophieCat schrieb:
Nur muss man das Wissen und darf sich im Nachhinein nicht drüber ärgern, da bewusst so entschieden.
Wenn man das so sieht, dann kann man es ja riskieren. Aus der Erfahrung heraus würde ich es allerdings nicht mehr riskieren. Die Geschichte dazu ist zu lange, persönlich und nicht in Namibia passiert...

Gruß Markus
33,1k Beiträge · seit 200609. März 2018 · #12
OFF TOPIC
----------------------
Hi Markus,

Cut-Off gilt laut den dt. Verbraucherschutzeinrichtungen (z.B.https://www.vis.bayern.de/recht/dienstleistungen/telekommunikation/roaming.htm) nur bei Daten- nicht aber bei Gesprächs-/SMS-Volumen. Wenn Du €50+MwSt an Datenvolumen verbraucht hast wird abgeschnitten.

Viele Grüße
Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
2'534 Beiträge · seit 200709. März 2018 · #13
Also wir nehmen immer das älteste Smartphone, das bei uns herumliegt (Samsung mit Android Cyanogenmod) als Reisehandy mit. Dort kommen alle ausländischen Sims hinein, im Bedarfsfall wird dann ein Hotspot aufgemacht. Und telefonieren kann man auch damit.
Die normalen Smartphones sind auch mit, aber meistens im Flugmodus.

lg
Wolfgang
Mit Peanut und Glück auf Namibia-Tour - RB 2015 Öfter Mal was Neues - Kaokoveld Februar 2026
16,9k Beiträge · seit 201209. März 2018 · #14
.
zuletzt bearbeitet 15. März 2018
1'042 Beiträge · seit 201609. März 2018 · #15
Hallo Christian,
travelNAMIBIA schrieb:
OFF TOPIC
----------------------
Hi Markus,

Cut-Off gilt laut den dt. Verbraucherschutzeinrichtungen (z.B.https://www.vis.bayern.de/recht/dienstleistungen/telekommunikation/roaming.htm) nur bei Daten- nicht aber bei Gesprächs-/SMS-Volumen. Wenn Du €50+MwSt an Datenvolumen verbraucht hast wird abgeschnitten.
vielen Dank, ich habe mir das jetzt noch einmal durchgelesen und bin schon etwas schockiert, ich dachte immer man bekommt die Meldung wenn man 50 € + MWST verbraucht hat automatisch, also immer. 🤪
Da hätte ich aber auch schon in eine böse Kostenfalle geraten können... 😗

Fakt ist, dass es bei einigen Anbietern nicht einmal einen Cut Off in Ländergruppe 3 und 4 (wozu auch Namibia zählt) gar nicht gibt. Da gibt es Anfangs nur eine SMS mit der die Kosten mitgeteilt werden und danach kann man surfen so lange man will. Man braucht sich dann aber nicht wundern, wenn die Telefonrechnung nachher höher ausfällt, als der gesamte Namibia Urlaub gekostet hat. 😄

Der genannte Flugzeugmodus hat übrigens zur Folge, dass man auch nicht mehr erreichbar ist. Damit ist jede Kommunikation unterbunden. Außerdem gibt es immer wieder so "Spezialisten" die es irgendwie hin bekommen alles mögliche und unmögliche am Smartphone ungewollt in der Tasche ein und aus zu schalten... ich kenne da auch so einen... 😗

Eine Prepaid Karte im Ausland hat also noch einen erheblichen Vorteil: Mehr als das was man aufgeladen hat kann man damit nicht verbrauchen...

Noch günstiger ist eine Deutsche Prepaid Karte... die funktioniert entweder gar nicht (sehr wahrscheinlich) in Namibia oder eben nur extrem kurz (wenn man nicht gerade über 1000 € aufgeladen hat) 😄

Gruß Markus
2'534 Beiträge · seit 200709. März 2018 · #16
Markus615 schrieb:
Der genannte Flugzeugmodus hat übrigens zur Folge, dass man auch nicht mehr erreichbar ist. Damit ist jede Kommunikation unterbunden.
Das ist auch Sinn und Zweck 🙂
Man bekommt dann, wenn wieder aufgedreht und Netz vorhanden ist, eventuell verpasste Anrufe ohnehin mitgeteilt.
Zudem verbraucht das Smartphone bei der Netzsuche unglaublich viel Strom, was sich extrem auf die Akkuzeit auswirkt, wenn man den ganzen Tag im Auto unterwegs ist. es sind nämlich auch im Süden nicht alle Straßen 100%ig versorgt...

lg
Wolfgang
Mit Peanut und Glück auf Namibia-Tour - RB 2015 Öfter Mal was Neues - Kaokoveld Februar 2026
1'042 Beiträge · seit 201609. März 2018 · #17
Hallo Wolfgang,
dergnagflow schrieb:
Man bekommt dann, wenn wieder aufgedreht und Netz vorhanden ist, eventuell verpasste Anrufe ohnehin mitgeteilt.
Das interessiert mich in der Tat auch wenig, wer mich erreichen will, der schickt eine Whatsapp.
Wer anruft und was wichtiges mitteilen will, der wird wieder anrufen, ansonsten war es nicht wichtig... 😉
dergnagflow schrieb:
Zudem verbraucht das Smartphone bei der Netzsuche unglaublich viel Strom, was sich extrem auf die Akkuzeit auswirkt, wenn man den ganzen Tag im Auto unterwegs ist. es sind nämlich auch im Süden nicht alle Straßen 100%ig versorgt...
Also mein Smartphone verbraucht deutlich weniger als die Lichtmaschine liefern kann... 😉
Gerade wenn man den ganzen Tag im Auto unterwegs ist, hat man doch den Akku immer auf 100 % 😄

Es gibt überall mehr oder weniger größere "Löcher im Netz" ohne Netzabdeckung nicht nur im Süden...

Ich navigiere mit dem Smartphone auch noch zusätzlich. Ohne externe Stromversorgung geht das nicht lange.

Gruß Markus
59 Beiträge · seit 201809. März 2018 · #19
Markus615 schrieb:Hallo,
SophieCat schrieb:
unser Plan ist ebenfalls ohne namibische SIM auszukommen, da kein Handy ohne SIM Sperre dabei. Wir bräuchten sonst zusätzlich noch ein Handy.
Mit Reiseerfahrung weiß man eigentlich, dass man sich niemals ein Handy ohne SIM Sperre kauft...
Also eine Lektion für die Zukunft...

Wissen wir 🙂 . Zum einen reiseerfahren und zum anderen ist es eine bewusste Entscheidung und keine aus Unwissenheit 😉.
SophieCat schrieb:
Wenn wir auf der Strecke telefonieren müssen (Panne, zu spät, etc.) verbuchen wir es als Pech.
Mit noch etwas mehr Pech funktioniert das Roaming auch gar nicht, weil Euer Anbieter kein Abkommen mit einer namibischen Telefon Gesellschaft hat. Mit etwas Glück kommt aber irgendein Tourist oder Einheimischer vorbei. Das ist relativ wahrscheinlich wenn Ihr Euch auf den "üblichen" Strecken bewegt. Auf parallel verlaufenden D Straßen zu Asphaltstraßen kann das schon aber sehr lange dauern.

Wir reisen nach Nambibia. Wir sind gut vorbereitet und realistisch, aber nicht übervorsichtig und auf 100% Garantie auf alles bedacht. Sonst würden wir Balkonesien buchen. Wir machen keine extravaganten Sonderstrecken sondern bewegen uns auf den "üblichen" Routen - eine Anfänger/Ersttäter Route sozusagen. Ob es nun ein Funknetzloch ist oder ein Panne - gerade als reiseerfahrene Truppe sind wir bereit uns auf gewisse Unzulänglichkeiten vor Ort einzulassen und erwarten keinen deutschen Standard 🙂. Doof wenn wir einen halben Tag auf Hilfe warten müssten, aber dann ist es halt so 🤪 . Gelassen reist es sich am Besten.
SophieCat schrieb:
Ansonsten hoffen wir, gegen ein Entgelt, das Telefon von Einheimischen (an Tankstellen, Shops, in Orten und Lodges, etc. freundlich fragen) kurz nutzen zu dürfen.
Das war noch nie ein Problem, solange man innerhalb Namibias telefonieren will. Man nennt die Nummer die man anrufen möchte, es wird gewählt und dann das Telefon übergeben... so ist meistens die Vorgehensweise.

Ja, so stellen wir uns das vor 🙂 . Mit Freundlichkeit, guter Laune, Höflichkeit und Respekt sind wir auf der ganzen Welt bisher ganz gut gefahren.
SophieCat schrieb:
Klar kann das alles in die Hose gehen und wir auf einmal 100€ mehr auf der Uhr haben, aber dann ist das halt so.
Das ist unwahrscheinlich. Ab 59,90 € sollten die meisten Anbieter einen einfach aus dem Netz aussperren sogenannter "Cut-off-Mechanismus" (der meines Wissens nach weltweit gilt).
Bei meinen beiden (verschiedenen) Deutschen Anbietern würde das bedeuten dass jeweils nach 20 Minuten telefonieren oder nach 6 MB Daten in Namibia Schluss wäre, weil dann die 60 € verbraucht sind...

Wurde netterweise schon von Christian ergänzt 🙂.
Aber abgesehen davon - wir sind da ziemlich resolut. Wir sind im Urlaub um runterzufahren und zu entdrosseln. Wir wollen die Stille des Land geniessen und Abstand zu Daheim. Da wird privat nicht telefoniert und somit auch eingehende Anrufe von daheim ignoriert. Die wichtigen Menschen wissen wo wir uns befinden und die weniger wichtigen wollen wir im Urlaub erst recht nicht sprechen 😛 . Wir sind ja nicht unerreichbar, alle die es wissen sollten kennen unsere einzelnen Stationen und erreichen uns täglich per eMail, SMS oder WhatsApp. Wir sind auch nicht wichtig genug um stets erreichbar sein zu müssen - Gott sei Dank.
SophieCat schrieb:
Nur muss man das Wissen und darf sich im Nachhinein nicht drüber ärgern, da bewusst so entschieden.
Wenn man das so sieht, dann kann man es ja riskieren. Aus der Erfahrung heraus würde ich es allerdings nicht mehr riskieren. Die Geschichte dazu ist zu lange, persönlich und nicht in Namibia passiert...

Gruß Markus
Oh das klingt nicht gut und ich hoffe es ist alles gut ausgegangen. 😏
16,9k Beiträge · seit 201209. März 2018 · #20
.
zuletzt bearbeitet 15. März 2018