Tipps zu Ersttäter Namibia Tour Sommer 2019

18 Antworten · 3'038 Aufrufe · gestartet 17. Feb. 2018 von sagrie
Antworten
Themenstarter12 Beiträge · seit 201817. Feb. 2018 · #1
Hi ihr Nam Liebhaber,

meine Frau Michaela und ich (Sascha) planen seit einigen Wochen eine Selfdrive Tour durch Namibia.
Wir werden diese im Juli/August 2019 durführen. Zeitrahmen 3,5 Wochen.
Da wir hauptsächlich campen möchten haben wir uns für einen Ford Ranger mit Doppelkabine und Alu Cap entschieden.
Leider gibt es nicht viele Autovermieter die diese Fahrzeug anbieten 😉, wir haben nur AVIS gefunden.
Eine Überlegung ist es auch das Auto über EXPLORER zu mieten. Wegen den Versicherungen usw.

Wir haben eine Liste mit der Route und den Campsites erstellt. Die Unterkünfte in Klammern sind nur Alternativen.


📎 NamibiaRoute.pdf



Es wäre toll wenn ihr da mal drüber schauen könntet.......
Dauer der Aufenthalte?
Welche Ziele sind überflüssig?
Alternativen??
Auflüge und Aktivitäten vor Ort??
Wo sollen wir die Unterkünfte buchen?? Alle einzeln halte ich für sehr aufwendig.
Wir hatten schon überlegt über http://www.namibia-click-travel.com zu buchen.
Was haltet ihr davon??

So nun habe ich euch genug gelöchert 🤨
Aber ich denke wir werden noch einige male eure Hilfe in Anspruch nehmen 🤪

Liebe Grüße und ein schönes WE

Michaela & Sascha
7'296 Beiträge · seit 200617. Feb. 2018 · #2
sagrie schrieb:
Da wir hauptsächlich campen möchten haben wir uns für einen Ford Ranger mit Doppelkabie und Alu Cap entschieden.

... ich würde lieber so 'n Cap aus Baumwolle nehmen. Eine Mütze aus Alu wäre mir zu unbequem. 😉

Der Aufbau von Alu Cab ist prima, der Ford Ranger an sich auch. Achte drauf, dass die Kühlbox auch von hinten zugänglich ist und evtl. nach hinten ausziehbar ist. Manche Fahrzeuge haben die Kühlbox nur von der Seite zugänglich. Das wäre beim Ranger nicht ganz so glücklich, da er eine hohe seitliche Bordwand hat. Bei Körpergrößen von unter 1,80m wird es von der Seite ein bisschen unübersichtlich und man saut sich schnell ein, weil man mit den Klamotten den angesammelten Staub vom Fahrzeug wischt.

Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
2'497 Beiträge · seit 201117. Feb. 2018 · #3
Hallo,

warum nehmt Ihr keinen Hilux, der in Namibia sehr verbreitet und sehr tauglich ist, da habt Ihr deutlich mehr Auswahl? Ich fand den Ford Ranger letztes Jahr in Südafrika gut, habe aber keinerlei Vorteile gegenüber dem Toyota Hilux gesehen.

Zur Tourplanung: ich persönlich-und das ist jetzt mein Geschmack-würde Betta weglassen und zwei Tage an der D707 verbringen, dann eventuell eine Nacht Windhoek am Schluss kürzen und bei Madisa anhängen. Die Nacht Keetmannshoop würde ich auch weglassen, man kann die Strecke zum Fishriver gut in einem Tag fahren und dafür eine Nacht länger in Swakopmund bleiben. Dort würde ich über eine feste Unterkunft nachdenken, denn gerade im Winter kann es dort sehr ungemütlich kalt und feucht sein.

Alles in allen finde ich die Tour ganz gut gelungen.

Viele Grüße
Karin
Würde sollte niemals ein Konjunktiv sein. Namibia 2016: Infos zu Auto+Camps+die "Jahrhundertsichtung" Namibia 2015: Namibia - Mein Seelenland Namibia und Botswana 2014: Überraschungstour Namibia und Botswana mit Guide Namibia 2013: Drei Heidjer in Namibia - Guck mal, Elefanten!
zuletzt bearbeitet 17. Feb. 2018
7'296 Beiträge · seit 200617. Feb. 2018 · #4
chamäleon2011 schrieb:
warum nehmt Ihr keinen Hilux, der in Namibia sehr verbreitet und sehr tauglich ist, da habt Ihr deutlich mehr Auswahl? Ich fand den Ford Ranger letztes Jahr in Südafrika gut, habe aber keinerlei Vorteile gegenüber dem Toyota Hilux gesehen.

... das reicht, wenns mal knapp wird (reflexartiges Ausweichen wegen Tieren):
https://www.youtube.com/watch?v=xoHbn8-ROiQ

Hat mich letztlich davon abgehalten, nen Hilux zu kaufen ...

Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
25 Beiträge · seit 201317. Feb. 2018 · #5
Hallo Sascha,
statt im Casa Picolo hinter Mauern und Stacheldraht, schlage ich vor schon in der Natur des Khomas Hochlandes zu übernachten.
Sicher landet ihr frühmorgens. Wenn ihr das Auto am Flughafen übernehmt, oder auch bei einem Vermieter in Windhoek, bleibt noch genügend Zeit, um Euch bei Spar an der Maerua Mall mit Lebensmitteln und Wasser einzudecken. Dann auf der C28 Richtung Swakopmund fahren. Ca. 15 km weiter, am Ende der Asphaltstraße, beginnt das Khomas Hochland mit einem weiten Blick über die schöne Landschaft. Nach ca. 10 km dann rechts auf die D1958. Dort steht schon das Schild "Eagle Rock Lodge". Nicht von dem Zusatz "Business" abschrecken lassen. Nach weiteren 5 km dann links zur Lodge abbiegen. Noch 3 km Pad und ihr seid in freier Natur, auf einer kleinen Lodge, die keine Tore und Zäune hat. Schaut mal den Reisebericht auf www.aug-bonn.de. Dort findet ihr auch den Link zur Eagle Rock Lodge. Viele nutzen das 3-Tage-Special - 3 bleiben, zwei bezahlen. Kann auch auf An- und Abreise aufgeteilt werden.
Einkaufen geht auch immer noch in Rehoboth, wenn ihr nicht schon vorher in Richtung Kalahari abbiegen wollt.
Gruß Gerhard
115 Beiträge · seit 201217. Feb. 2018 · #6
Hallo Sascha

Eure Tour finde ich sehr gut zusammengestellt. Da habt Ihr sehr vertieft recherchiert - das kann kein Zufallstreffer sein:-)

WENN man denn das Haar in der Suppe suchen möchte, dann...

... würde ich, wie es Karin Euch schon zurück gemeldet hat, auf DUWISIB verzichten und 2 Nächte in Koiimasis bleiben. Die Landschaft dort mit den ersten Sanddünen am Horizont ist genial. An der 707 ist die Farm GUNSBEWYS auch empfehlenswert. Ein Abend auf den hohen Dünen dahinter ist landschaftlich etwas vom Schönsten, das es in Namibia gibt. Da hat sogar das Sossusvlei Mühe mitzuhalten.

... würde ich Keetmanshoop eventuell ersetzten mit einer 2. Nacht in AUS. Keetmanshoop ist gut, v.a. wenn man campt. Aber Köcherbäume werdet ihr vereinzelt auch auf Koiimasis oder in AUS wieder sehen. Keinen "Wald" wie in Keetmanshoop, aber dafür landschaftlich schön gelegen. Ob in Koiimasis oder in Aus - sie liegen dort abgelegen und sind nicht offensichtlich zu finden; einfach vor Ort danach fragen, und Ihr werdet GENIAL schöne und entrückte Flecken der Welt entdecken. Die einzelnen Köcherbäume an beiden Orten werden zu einem kleinen Teil der grandiosen Natur-Szenerie. In Aus Eagel's Nest nach geführten Tagesausflügen zum Köcherbaum fragen. LOHNT SICH.

Warum 2 Tage in Aus? zwischen zwei Nächten in Aus ist der Ausflug nach Lüderitz fast Pflicht. V.a. auch nach Kolmanskop.

Bezüglich Auto ist alles schon gesagt. Habt eine gute Reise. Das kommt gut:-)

Stefan
zuletzt bearbeitet 17. Feb. 2018
126 Beiträge · seit 200917. Feb. 2018 · #7
Hallo Sascha,

ich schließe mich den Vorrednern an. Betta weglassen und entweder bei Koiimasis oder Aus (Ausflug Kolmanskop und Lüderitz) dazuschlagen. Ich hab die Köcherbäume bei unserer nächsten Tour auch mit einer eigenen Übernachtung drin. Wenn dir das zum Photografieren im Abend- oder Morgenlicht oder mit star trails wichtig ist, lohnt eine Übernachtung, sonst könnt ihr die Kocherbäume auch im Vorbeifahren mitnehmen und die eingesparte Nacht in Swakopmund zuschlagen. Wegen der vielen Aktivitäten dort, sind 2 Nächte kurz.
Ansonsten gefällt mir eure Tour gut, weil sie sich zu 80% mit unsere Tour, die wir im Oktober starten, deckt 😉 . Die haben wir im Übrigen über namibia click@travel gebucht. Sehr freundlicher Kontakt, auch schwierige Buchungen erreicht und selbst als ich 4 Wochen später nochmal Änderungen vornehmen musste - kein Problem. Eine klare Empfehlung.

Viele Grüße und viel Spaß

Norbert
zuletzt bearbeitet 17. Feb. 2018
2'497 Beiträge · seit 201117. Feb. 2018 · #8
Hallo,

Aus ist doch mit zwei Nächten in der Planung drin, sonst hätte ich das auch schon angemerkt. 😉

Viele Grüße
Karin
Würde sollte niemals ein Konjunktiv sein. Namibia 2016: Infos zu Auto+Camps+die "Jahrhundertsichtung" Namibia 2015: Namibia - Mein Seelenland Namibia und Botswana 2014: Überraschungstour Namibia und Botswana mit Guide Namibia 2013: Drei Heidjer in Namibia - Guck mal, Elefanten!
16,9k Beiträge · seit 201217. Feb. 2018 · #9
Hallo,

entgegen meiner Vorschreiber kann ich die Farm Koiimasis (nicht verwechseln mit der Lodge) nicht für 20 Pfennig empfehlen. Tut mir leid!

Da würde ich nebenan Kanaan den Vorzug geben. Das ist wenigstens professionell geführt:
http://www.kanaannamibia.com/pdf/Kanaan-Rack-Rates.pdf

Der Preis für die Campsite liegt bei 175 N$.

Namibia Click & Travel als Buchungsagentur ist eine sehr gute Wahl. Die werden Euch zu den "Spezialitäten" von Koiimasis sicherlich auch noch etwas sagen.

LG
Logi
505 Beiträge · seit 201717. Feb. 2018 · #10
Hallo,

mal etwas anderes!
Sommer 2019 - also "Winter" in Namibia.

Das mit dem Campen in Swakopmund würde ich mir da nochmal überlegen!

Gruß
Markus
Kapstadt Namibia VicFalls 2012 Namibias Süden & KTP 2018 Cuba 2019 Eifel 2020 Ostfriesische Nordseeküste 2021 Schottland 2022 Australien 2023 Stockholm 2024 Dublin 2024 Edinburgh 2024 Al Andalus 2025 Und dieses Jahr noch Venedig, Athen und Edinburgh
16,9k Beiträge · seit 201217. Feb. 2018 · #11
.
zuletzt bearbeitet 14. März 2018
Themenstarter12 Beiträge · seit 201818. Feb. 2018 · #12
Hallo,

vielen Dank für die zahlreichen und hilfreichen Antworten.

Ich glaube mit der Mietwagensache gibt es ein Missverständnis.
Wahrscheinlich habe ich mich nicht richtig ausgedrückt.
Also mir geht es nur um den Aufbau des Pickups der Fahrzeugtyp ist mir eigentlich egal (Hauptsache 4x4 natürlich)
Bisher habe ich den Toyota Hilux nur so http://www.caprivicarhire.com/de/fahrzeuge-ausruestung/fahrzeuge-mit-camping gesehen.
Wir möchten aber diesen Aufbau :
📎 KategorieAvisLuxurySafariCamper.pdf

und diesen habe ich leider nur in Verbindung mit einem Ford Ranger gesehen.

LG Sascha
Themenstarter12 Beiträge · seit 201818. Feb. 2018 · #13
Hi Logi,

was ist bei dir mit Koiimasis schief gelaufen??

Gruß Sascha
16,9k Beiträge · seit 201218. Feb. 2018 · #14
.
zuletzt bearbeitet 14. März 2018
505 Beiträge · seit 201718. Feb. 2018 · #15
Hallo,

zum Thema Auto such mal unter dem Begriff Bushcamper, da wirst du auch noch andere finden, hier mal ein Beispiel

Gruß
Markus
Kapstadt Namibia VicFalls 2012 Namibias Süden & KTP 2018 Cuba 2019 Eifel 2020 Ostfriesische Nordseeküste 2021 Schottland 2022 Australien 2023 Stockholm 2024 Dublin 2024 Edinburgh 2024 Al Andalus 2025 Und dieses Jahr noch Venedig, Athen und Edinburgh
Themenstarter12 Beiträge · seit 201818. Feb. 2018 · #16
Hi Karin,

wenn wir Betta weglassen und direkt von Koiimasis nach Sesriem fahren wären das ca. 240 Kilometer.
Da bei der Strecke ein großes Stück D707 drin ist, sagt mein Navi eine Fahrzeit von ca. 5,5 Stunden ist das nicht etwas viel für den Tag??

LG Sascha
1'411 Beiträge · seit 201318. Feb. 2018 · #17
sagrie schrieb:Hi Karin,

wenn wir Betta weglassen und direkt von Koiimasis nach Sesriem fahren wären das ca. 240 Kilometer.
Da bei der Strecke ein großes Stück D707 drin ist, sagt mein Navi eine Fahrzeit von ca. 5,5 Stunden ist das nicht etwas viel für den Tag??

LG Sascha
Hallo Sascha,

wir sind 2016 von Sesriem aus zur Namtib Farm gefahren (also in umgekehrter Richtung, mit einem Nissan XTrail). Wir fanden die Strecke weder von der Entfernung noch vom Straßenzustand her in irgendeiner Weise problematisch (klick). Ich kann zwar nicht mehr sagen wie lange wir dafür gebraucht haben, aber 5,5 h als reine Fahrzeit (ohne Pausen) kommt mir fast etwas lang vor. Da kann ich mich aber täuschen.
Falls ihr euch eventuell doch gegen Koiimasis entscheidet (ich kenne es nicht und kann es daher nicht beurteilen), dann wäre Namtib vielleicht eine Alternative. Selbst als Nichtcamper fanden wir die dortigen Campingplätze durchaus ansprechend (wir sind daran vorbeigefahren).

EDIT: OK, google maps sagt ca. 4 Stunden, also könnten 5,5 Stunden doch realistisch sein. Auf jeden Fall aber nicht problematisch.
LG Stefan Die Reise unseres Lebens: Antarktis 2018/19 Unsere Reiseberichte
zuletzt bearbeitet 18. Feb. 2018
7 Beiträge · seit 201018. Feb. 2018 · #18
Hallo zusammen

Ich würde mir die Anmiete bei Avis gut überlegen. Ich habe mich intensiv mit den Vertragsbedingungen vieler Anbieter befasst. Die jenigen von Avis sind mit Abstand die schlechtesten (nicht Abgedeckt werden können z.B. Fahrwerkschäden und Folgen davon, Kollision mit Tieren, Reifenschäden nur mit Zusatzversicherung möglich, hoher Selbstbehalt, etc.). Generell empfehle ich, falls man das Versichungsenglisch nicht oder schlecht versteht den http://www.babelfish.de für die Übersetzung zu benutzen.
Was viele nicht wissen, eine Vollkaskoversicherung so wie wir sie kennen, gibt es in Namibia/SA nicht (auch bei sogenannter Vollversicherung).
Wir reisen diesen Sept./Okt. zum 3 Mal nach Namibia. Dieses Mal für 5 Wochen durch den Süden Namibias und den Nordwesten Südafrikas. Ich habe mich dieses Mal speziell mit den Vertagsbedingungen auseinander gesetzt. Wir haben uns deshalb für den Toyota Hilux 4x4 Double Cab Bushcamper von Bushlore http://www.bushlore.com (inkl. CDW2 ="Vollschutz") entschieden (auch mit Alu-Cab-Aufsatz).
Bei den ersten 2 Mal hatten wir auch einen Toyota Hilux 4x4 Double Cab aber mit Dachzelten von Odyssey Car Hire http://www.odysseycarhire.com/de. Günstiger Anbieter mit guten Versicherungs/Vertragsbedingungen. Eigentlich hätten wir auch dieses Mal bei diesem Anbieter gebucht, aber wir wollten dieses Mal ein bisschen mehr Komfort.
Nun zu eurer Reise:
Wir gehören zu den Namibia- Reisenden, für die gilt weniger gleich mehr. Will heissen lieber ein paar Tage am gleichen Ort bleiben und die überwältigende Natur Namibias auf sich wirken zu lassen, als möglichst viel in kurzer Zeit zu sehen.
Den Etosha NP würde ich weglassen, da total überlaufen und deshalb meistens ausgebucht (unser Sommer = Hochsaison im Etosha NP). Lieber ein Private Game Reserve besuchen (z.B. Erindi bei Omaruru).
Wir hatten bei unserer ersten Reise ( Juli/Aug. 2010) auch gemeint, dass der Etosha NP auch ein "muss" auf einer Namibia-Reise ist. Wir sind nach der ersten Nacht auf Halali im wahrsten Sinne geflüchtet, obwohl wir mehrere Nächte gebucht hatten. Eine Nacht haben wir dann noch in Namutoni verbracht...
Am Abend bis in alle Nacht Lärm (es hat viele Tourgruppen, diese haben es lustig ums Lagerfeuer...), ab 05.00 Uhr schon wieder Lärm, da jeder bei Sonnenaufgang ca. 06.30Uhr (Toröffnung) der Erste auf der "Pirsch"sein will. Glauben sie mir es gibt KEINEN ruhigen Platz, ausser nach 06.45 Uhr, dann ist nämlich alles wieder LEER. Wenn jemand etwas anderes behauptet, stimmt es einfach nicht. Dies war vor 8 Jahren der Fall und es ist heute sicher noch schlimmer. Wenn Ihr Euch trotzdem für den Ethosha NP entscheidet, würde ich nicht mehr Vorbuchen (ich weiss, es ist nicht erwünscht). Einfach kurz vor Sonnenuntergang (Torschliessung) in ein Camp fahren. Herauslassen dürfen sie Euch nicht mehr. Ein Notplatz hat es immer (wenn es auch der Parkplatz ist). Schlechter als der offizielle Campingplatz ist dieser auch nicht.
Trotz dieser negativen Zeilen über die Camps im Etosha NP, viele Tiere sieht man, dies ist unbestritten. In den privaten Game Reserves sieht man genau so viele und teurer als im Etosha NP ist es auch nicht. Es hat hat aber bestimmt nicht so einen Menschenauflauf...
Wer mit mit offenen Augen und Ohren durch Namibia reist, sieht überall etwas schönes. Namibia ist ein wunderschönes aber auch ein einsames Land. Tiere hat es nicht nur in den Parks sondern im ganzen Land... und wer Nachts irgendwo in der Einsamkeit Namibias die Stille gehört und den unendlichen Sternenhimmel gesehen hat, der vergisst es nie...

Freut Euch auf Namibia

Roland
zuletzt bearbeitet 18. Feb. 2018
2'497 Beiträge · seit 201118. Feb. 2018 · #19
Hallo,

an Neulinge Tips zu vergeben, die einen Verstoss gegen Regeln beinhalten, nämlich eine Übernachtung in einem Camp im Etosha zu "erzwingen", finde ich mehr als gewagt. Olifantsrus ist eine reine Campsite mit wenigen Plätzen und dort war es die drei Male, die wir dort waren, gar nicht laut. Halali war unterschiedlich, das Camp ist aber in der Tat nicht hübsch. Man kann auch gut außerhalb des Etosha übernachten und tagsüber Pirschfahrten innerhalb machen, deshalb aber gleich beim ersten Mal den kompletten Park auszulassen und in Private Reserves zu gehen, in denen man häufig geführte Drives machen muss, da Selfdrives nicht möglich sind, sehe ich anders. Zum Beispiel das von Dir vorgeschlagene Erindi möchte pro Campsite pro Nacht für zwei Personen 1290 N$ haben, dort kann man dann aber für 300 N$ selber gamedriven.

Zum Auto: wir mieten seit einigen Jahren bei Savanna in Windhoek, die haben mit dem Bushcamper ein Fahrzeug in der Art, wie Ihr es sucht. Diese Art Fahrzeug, egal wo gemietet, ist wirklich eine gute Wahl, da ruck zuck auf- und abgebaut. Avis und Avis Safari Car Rental sind zwei Unternehmen und müssen nicht zwingend die gleichen Versicherungsbedingungen haben. Wir haben die Camper unterwegs schon gesehen und genau angeschaut, da ist noch mehr "Schnickschnack" dran und drin als bei z.B. Savanna, aber sie erschienen mir auch sehr massig. Trotzdem sicher tolle Teile.

Die Strecke D707 bis Sesriem geht meiner Meinung nach gut an einem Tag. Ihr müsst dann den Fahrtag aber natürlich als "Aktion" für den Tag sehen, denn es geht ja durch schöne Landschaft. Ich kenne Koiimais nicht, aber falls Ihr Euch dagegen entscheidet, ist Namtib wirklich sehr schön.

Viele Grüße
Karin
Würde sollte niemals ein Konjunktiv sein. Namibia 2016: Infos zu Auto+Camps+die "Jahrhundertsichtung" Namibia 2015: Namibia - Mein Seelenland Namibia und Botswana 2014: Überraschungstour Namibia und Botswana mit Guide Namibia 2013: Drei Heidjer in Namibia - Guck mal, Elefanten!
zuletzt bearbeitet 18. Feb. 2018