Opi und Omi in Afrika

34 Antworten · 5'650 Aufrufe · gestartet 11. Feb. 2018 von tantely
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1'014 Beiträge · seit 201612. Feb. 2018 · #21
Kolmanskoop kann man sehr gut auch ohne Führung anschauen und braucht nicht bis 10:00 Uhr zu warten; in die Gebäude kann man alleine rein. Ist auch mehr oder weniger selbsterklärend: Diamantenboom, Ort mit allem drum und dran gebaut, aufgegeben, Sand.
Wenn es in Swakopmund für die Robbentour zeitlich nicht hinhaut: In Cape Cross ist die Robbenkolonie auf eigene Faust zu sehen (und zu riechen), so daß man nicht an die Abfahrzeiten der Tourboote gebunden ist.

Yanjep
652 Beiträge · seit 200712. Feb. 2018 · #22
Hallo Ly,
natürlich könnt ihr Kolmanskoppe auch ohne Führer anschauen. Aber ihr werdet keinen Bezug zur wirklich interessanten Geschichte bekommen. Mit Führung erfährt man, wie dort gelebt wurde. Das kannst du dir bei keiner Bildunterschrift zusammenreimen. Gerade das Erklären des damals "normalen" täglichen Lebens war sehr interessant und nur mit Durchrennen finde ich den Aufenthalt viel zu schade. Wir hätten noch Stunden zuhören können. Man kann es nicht mit einem normalen Museumsbesuch abtun-es ist erlebte Geschichte. Ich würde mir die Hetzerei nocheinmal überlegen.
Grüße
Mutsel
2'497 Beiträge · seit 201112. Feb. 2018 · #23
Danke Mustel. Genau so empfinde ich das auch.

Auch wenn man grundsätzlich eine Aversion vor jeglicher Art von geführten Touren hat, sollte man nicht allen anderen, die gerne geballte Hintergrundinformationen und interessante Geschichten hören, davon abraten.

Kolmannskop ist einer der Hauptgründ für die Reise, schreibt die Threaderstellerin, da sollte man dann gerade dort auch die Zeit aufbringen, sich alle Zusammenhänge, die nicht "selbsterklärend" sind, darbieten zu lassen.

Gleiches gilt für die Bootstour. Ehe ich den ganzen Weg nach Cape Cross fahre und wieder zurück, um mir die wirklich sehr geruchsintensive Robbenkolonie max. eine halbe Stunde anzusehen, plane ich lieber die Abfahrtzeit eines Bootes ein und sehe dann auch noch Flamingos, Kormorane, Pelikane, Delfine ... und erfahre viel über Austernzucht, Fischerei ...

Viele Grüße
Karin
Würde sollte niemals ein Konjunktiv sein. Namibia 2016: Infos zu Auto+Camps+die "Jahrhundertsichtung" Namibia 2015: Namibia - Mein Seelenland Namibia und Botswana 2014: Überraschungstour Namibia und Botswana mit Guide Namibia 2013: Drei Heidjer in Namibia - Guck mal, Elefanten!
zuletzt bearbeitet 12. Feb. 2018
1'014 Beiträge · seit 201612. Feb. 2018 · #24
Moment, ich habe von gar nichts abgeraten. Wie käme ich auch dazu?
Mein Hinweis war einzig und allein darauf gerichtet, daß eine geplante Route bzw. Zeiteinteilung nicht unbedingt an Gegebenheiten wie Führungs- und abfahrzeiten scheitern muß sondern es mit einem "Plan B" auch gehen kann. Und daß der TO unbedingt an der Führung / Bootsfahrt teilnehmen möchte, habe ich jedenfalls nicht herauslesen können.

Yanjep
2'497 Beiträge · seit 201112. Feb. 2018 · #25
Hallo Yanjep,,

der Threaderöffner nennt Kolmannskop als einen der Hauptgründe für die Reise. Das sagt für mich schon viel aus.

Bei drei Tagen Swakopmund/Walvisbay sollte doch eine Bootstour drin sein, die Fahr nach Cape Cross bräuchte ja auch Zeit.

Viele Grüße
Karin
Würde sollte niemals ein Konjunktiv sein. Namibia 2016: Infos zu Auto+Camps+die "Jahrhundertsichtung" Namibia 2015: Namibia - Mein Seelenland Namibia und Botswana 2014: Überraschungstour Namibia und Botswana mit Guide Namibia 2013: Drei Heidjer in Namibia - Guck mal, Elefanten!
16,9k Beiträge · seit 201212. Feb. 2018 · #26
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zuletzt bearbeitet 14. März 2018
Themenstarter41 Beiträge · seit 201712. Feb. 2018 · #27
Hallo an Alle,

und danke für die Tipps,

es ist nicht so dass ich keine Ratschläge annehme - die hab ich sehr wohl als "stille Planerin" bereit in die Route eingearbeitet.

Wenn wir Unbegrenzt Zeit hätten und auch € 😉 würden wir die Tour mit Sicherheit in einem anderen Zeitrahmen abarbeiten .

Was ich nicht ganz nachvollziehen kann ist die Variante mit dem Übernachten in Aus - ist es von Aus noch ca. 1 Std. bis Lüderitz und von da einen Katzensprung nach Kolmannskop. Wenn wir direkt nach Lüderitz fahren können morgens früh zur Besichtigung und anschließend zur Führung starten denke ich ist es doch Jacke wie Hose 😉 .
Was den Wind betrifft können wir immer noch kurzfristig entscheiden wo wir übernachten Camp oder Hotel.

Robben riechen wollen wir nicht - wir fahren evtl. über die Spitzkoppe weiter Richtung Ethosa - Ameib war angedacht geht nun aber nicht mehr.


Gruß Ly
Gruß Ly
5'538 Beiträge · seit 200813. Feb. 2018 · #28
Hallo Ly,

Was ich nicht ganz nachvollziehen kann ist die Variante mit dem Übernachten in Aus - ist es von Aus noch ca. 1 Std. bis Lüderitz und von da einen Katzensprung nach Kolmannskop.
Da hast Du Recht. Ich würde da auch keine Zwischenübernachtung einlegen. Ihr könnt auf dem Hinweg sogar locker noch bei den Wildpferden vorbeischauen. Da braucht Ihr auch höchstens eine Stunde, d. h. von Keetmanshoop bis Lüderitz inkl. Garub dauert es etwa 5 - 6 Stunden.

Liebe Grüße
Gerd
Themenstarter41 Beiträge · seit 201713. Feb. 2018 · #29
Gerd1942 schrieb:Hallo Ly,

Was ich nicht ganz nachvollziehen kann ist die Variante mit dem Übernachten in Aus - ist es von Aus noch ca. 1 Std. bis Lüderitz und von da einen Katzensprung nach Kolmannskop.
Da hast Du Recht. Ich würde da auch keine Zwischenübernachtung einlegen. Ihr könnt auf dem Hinweg sogar locker noch bei den Wildpferden vorbeischauen. Da braucht Ihr auch höchstens eine Stunde, d. h. von Keetmanshoop bis Lüderitz inkl. Garub dauert es etwa 5 - 6 Stunden.

Liebe Grüße
Gerd
Hallo Gerd,

danke - genauso war das gedacht.

Gruß Ly
Gruß Ly
655 Beiträge · seit 200613. Feb. 2018 · #30
Liebe Ly,
von Omi zu Omi: auf jeden Fall trainiert Ihr Euer Sitzfleisch auf dieser Tour. Die Tage werden kurz sein, da empfiehlt es sich, beizeiten auf dem Camp zu sein, damit Ihr noch im Hellen kochen könnt. Bewegung werdet Ihr haben, wenn Ihr Eure Einkäufe zur Selbstverpflegung im Eiltempo absolviert. Vor allem im Süden werdet Ihr abends schnell im Zelt verschwinden, denn es wird nach Sonnenuntergang schnell sehr frisch.
Mir wäre diese Tour viel zu umfangreich, und mir wäre das verfahrene Geld zu schade, da ich nirgendwo bleiben kann, die Luft zu atmen, die Stille zu hören, die Augen schweifen zu lassen, die Eindrücke sacken zu lassen, nicht erst zu Hause am Tisch, wenn ich die Fotos betrachte.
Das klingt vll bitter, aber dazu war ich zu oft im südlichen Afrika und weiß, was einem entgeht, wenn man die zur Verfügung stehende Zeit wie einen Arbeitstag taktet. Immer wieder gesagt: weniger ist mehr.
Lb Gruß von Helga
0
5'538 Beiträge · seit 200813. Feb. 2018 · #31
Guten Tag, Helga,

mal von Uropi zu Omi 2: Die Tour ist gebucht, die Entscheidungen gefallen - warum dann noch nachkarten? Statt Omi 1 einen Magenbitter zu geben, gib Ihr lieber ein Gläschen Sekt und stoße mit ihr auf das Gelingen der Tour an.

Liebe Grüße
Gerd
2'391 Beiträge · seit 201613. Feb. 2018 · #32
Hallo Ly, wir haben 2016 in 21 Tagen eure Route und dazu auch noch den Fishriver Canyon gemacht. Würde das nicht mehr so wiederholen, war aber da genau das was wir wollten.
Ja, wir haben viel im Auto gesessen und hatten wenig Zeit zum einfach genießen. Aber ich habe jede Sekunde genossen. Wir waren allerdings in Lodges. Wenn wir noch hätten einkaufen, Camp auf- und abbauen und auch noch kochen müssen, dann wäre das schon Stress geworden.
Ich würde empfehlen öfters Essen zu gehen, um zeit zu sparen.
Schau mal in meinen Reisebericht, da kannst du etwas über die Strecke lesen und teilweise auch Zeiten. Ansonsten als Tipp: Rechne mit den Fahrzeiten der T4A Karte
Viele Grüße
Sasa
Die Freiheit des Einzelnen endet da, wo seine Faust die Nase eines anderen trifft. 3 Generationen zum ersten Mal auf Pad, Namibia 2016: http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/291659-3-generationen-auf-grosser-namibia-erstlingstour.html
766 Beiträge · seit 200713. Feb. 2018 · #33
Guten Abend Ly,

von Oma zu Omi und Opi:
Selbst wenn wir früh an einer Campsite ankommen, wollen wir oft noch fotografieren oder uns umsehen und kochen oft mit Stirnlampe. Es geht 😗
Den Tipp von Gerd1942 und Sasa zusammen gefasst gefällt mir gut:
Geht ab und zu essen und stoßt mit einem Gläschen Sekt auf eure wunderschönen vielseitigen Erlebnisse an 🙂

Liebe Grüsse
Giraffen-Lisa
Meine Aufenthalte in Südwest/Namibia: 1978/79 Besuch auf Farm am Waterberg, 1980 Praktikum im Schülerheim Otjiwarongo/Caprivi, 1981 Bulli-Rundreise mit crockydile: Namibia – Kapstadt – Gardenroute – Zymbabwe – Victoriafälle – Botswana (10Tage mit dem Mokoro im Okawango-Delta) – Namibia, 1983 Arbeiten auf Farm Otjikaru am Waterberg lange Pause Tolle Urlaube folgenten: 2007 Namibia, 2008 Namibia/Botswana, 2009 Namibia 2018 Wunderschöne 2-Familientour mit Familie tim.buktu
zuletzt bearbeitet 13. Feb. 2018
Themenstarter41 Beiträge · seit 201713. Feb. 2018 · #34
Sasa schrieb:Hallo Ly, wir haben 2016 in 21 Tagen eure Route und dazu auch noch den Fishriver Canyon gemacht. Würde das nicht mehr so wiederholen, war aber da genau das was wir wollten.
Ja, wir haben viel im Auto gesessen und hatten wenig Zeit zum einfach genießen. Aber ich habe jede Sekunde genossen. Wir waren allerdings in Lodges. Wenn wir noch hätten einkaufen, Camp auf- und abbauen und auch noch kochen müssen, dann wäre das schon Stress geworden.
Ich würde empfehlen öfters Essen zu gehen, um zeit zu sparen.
Schau mal in meinen Reisebericht, da kannst du etwas über die Strecke lesen und teilweise auch Zeiten. Ansonsten als Tipp: Rechne mit den Fahrzeiten der T4A Karte
Viele Grüße
Sasa
Hallo Sasa,

habe die Route mit der T4K Karte geplant und die Strecken als nicht zu lange angesehen, - anscheinend bin ich da zu blauäugig gewesen. Fish-River wurde gleich zu Beginn geopfert! 😕 das schien dann doch zu weit - man kann nicht alles haben 🤨
Wie Gerd schreibt gebucht ist gebucht ich lass es einfach auf uns zukommen und freu mich.
Genau wie von dir vorgeschlagen wollen wir, wann immer sich die Gelegenheit bietet essen gehen.
Zum Auf- und Abbau: Wir sind mit einem "richtigen" WOMO 🙂 4x4 Navi von Britz unterwegs mit fester Kabine, da besteht die Möglichkeit auch innen zu essen, d.h. Aus- und Abbau ist nicht zwingend erforderlich wenn's eng wird mit der Zeit.

Ja wie immer im Leben - im nachhinein ist man immer schlauer - warten wir ab.
Gruß Ly
Gruß Ly
Themenstarter41 Beiträge · seit 201713. Feb. 2018 · #35
Giraffen-Lisa schrieb:Guten Abend Ly,

von Oma zu Omi und Opi:
Selbst wenn wir früh an einer Campsite ankommen, wollen wir oft noch fotografieren oder uns umsehen und kochen oft mit Stirnlampe. Es geht 😗
Den Tipp von Gerd1942 und Sasa zusammen gefasst gefällt mir gut:
Geht ab und zu essen und stoßt mit einem Gläschen Sekt auf eure wunderschönen vielseitigen Erlebnisse an 🙂

Liebe Grüsse
Giraffen-Lisa
Hallo Giraffen-Lisa.
danke Dir - für den Zuspruch. Ich weis sehr wohl dass die Strecken tageweise schon grenzwertig sind - aber so ist es nun mal.


Gruß Ly
Gruß Ly