UKukulele1962Themenstarter34 Beiträge · seit 201801. Feb. 2018 · #1
Hallo,
Ich habe mir nun meine Route fürs erste mal Namibia schon ziemlich fertig zusammengestellt, bin mir nur an zwei Positionen noch unschlüssig. Ich gebe mal meinen Plan wieder und stelle dann dazu meine Fragen oder Alternativen und hoffe dann auf Hilfe von euch 🙂
29.05 Ankunft Windhoek 8 Uhr - Mietwagen - Einkauf - Richtung Kalahari Anib 30.05 Kalahari - Richtung NRW Sesriem 31.05 Sossusvlei/Sesriem 01.06 Walvis Bay, versteinerte Dünen etc - Ankunft Swakopmund Essen gehen 02.06 Living Desert, Swakopmund 03.06 Aktivität in bzw um Swakopmund 04.06 Spitzkuppe, Erongo Omaandumba 05.06 Brandberg - Madisa Camp 06.06 Twyfelfontain oder Vingerklip - Kamanjab Geparden - Etosha Olifantrus 07.06 Etosha Halali 08.06 Etosha Fort Namutoni 09.06 Etosha oder direkt nach Waterberg, Waterberg Plataeu 10.06 Waterberg Plataeu 11.06 Richtung Windhoek 12.06 Abflug 18 Uhr
So, das ist mal der Plan. Nun Zweifel ich an zwei Stellen.
1. Erste Station. Lohnt sich Anib für eine Nacht und am nächsten Tag weiter nach Sossusvlei? Als Alternative würde ich eventuell direkt schräg nach unten Richtung Sesriem, und auf der Astrofarm auf dem Weg stoppen, da mich dies auch reizen würde.
2. Bin mir nicht sicher wegen Swakopmund. Walvis Bay mach ich auf dem Weg dahin, Living Desert habe ich am nächsten Tag vor. Außerdem bleibt am Anfahrtstag Abends noch Zeit und am Living Desert Tag Anchmittags noch Zeit die Stadt zu besichtigen. Brauche ich noch den 3 Tag? Cape Cross würde mich eventuell noch reizen, Mondlandschaft weniger. Aktivitäten wie Quad fahren schließe ich aus, da ist mir die Zeit in Namibia zu schade. Auch glaube ich das man es sicher in Swakopmund länger aushalten kann, doch denke ich gibt es trotzdem noch interessanteres auf dem restlichen Weg, so mein Gefühl.
Ich denke daran die letzte Übernachtung Swakopmund wegzulassen, und mich tagsüber schon auf den Weg Richtung spitzkoppe zu machen. Gegen Sonnenuntergang dann zur Omandumba und da dafür 2 anstatt 1 Nacht zu machen. Hier würde mich nämlich an dem extra Tag das Leben der Sans sehr reizen.
Würde das Sinn machen?
Wie sieht es mit dem restlichen Plan aus, sollte funktionieren und nicht zu vollgepackt sein oder?
zu 2) Ich rate immer zu 3 Nächten Swakopmund, damit Du zwei volle Tage hast. Zwei Vormittage gehen für Living Desert und die Robben-/Delfin-Bootsfahrt "drauf". Und dann hast Du noch zwei entspannte Nachmittage zum bummeln oder wenn das Wetter gut sein sollte mal am Strand sitzen.
Viele Grüße aus Windhoek Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
zu 1) siehe Christians Hinweis. Falls Du aufgrund von astronomischem Interesse den Besuch einer Astrofarm (Hakos beim Gamsberg?) planst, macht das für eine Nacht und dann auch noch am Ankunftstag nach einem Nachtflug (was ich vermute) absolut keinen Sinn. Wenn Du etwas 'davon haben willst', wirst Du Dir mit einem gemieteten Teleskop vermutlich die Nacht um die Ohren schlagen wollen und damit scheidet der Ankunftstag auch aus diesem Grund eher aus.
Ansonsten ist das bei echtem Interesse eine tolle Sache.
Gruß Henning
Pascalinah2'772 Beiträge · seit 200601. Feb. 2018 · #4
Hallo ukulele, auch ich plädiere dazu, dass ihr die erste Nacht in Whk bleibt. Die Strecke bis Mariental ist eintönig und da fallen einem nach einem langen Flug schnell mal die Augen zu, das wäre Horror pur! Wenn ihr unbedingt aus Whk raus wollt, fahrt maximal die 90 km bis Rehoboth, bzw. zum Lake Oanob und nächtigt da. In Rehoboth gibt es einen sehr gut sortierten Supermarkt, Bottleshop, usw. Von dort aus könnt ihr am nächsten Tag in Richtung Sesriem aufbrechen. In und um Mariental herum gibt es eh nichts interessantes zu sehen.
UKukulele1962Themenstarter34 Beiträge · seit 201801. Feb. 2018 · #5
Vielen Dank schon Mal für die Hinweise. Bei Punkt 1 werde ich mich einfach dann noch entscheiden müssen. Aber Mal abgesehen von dem langen Flug, macht es überhaupt Sinn für die kurze Zeit in die Kalahari zu fahren?
Zu 2.: Bootstour hatte ich eventuell ja schon auf dem Weg nach Swakopmund vor in Walvis Bay, das heißt dafür bräuchte ich ja keinen Tag Swakopmund mehr oder? Frage ist einfach lieber einen Tag mehr Swakopmund oder doch lieber im Erongo einen Tag mehr. Da bin ich mir einfach nicht sicher...
Zu1: Unbedingt in der Nähe von Windhoek bleiben, denn alles andere ist wirklich gefährlich. Genau, wenn der Tiefpunkt kommt, sitzt Ihr im Auto. Da Ihr campt, müsst Ihr vorher ja auch noch einen Grosseinkauf machen und der dauert immer länger, als man denkt.
Zu2: Ich würde bei einer so kurzen Zeit nicht in die Kalahari fahren, sondern direkt nach Sesriem.
Du kannst auf dem Weg von Sesriem nach Swakopmund keine Bootstour in Walvis Bay machen, da Ihr mehrere Stunden Fahrt habt. Die Bootstouren gehen morgens (ich glaube 8:30) los, das ist unmöglich zu schaffen. Wenn Ihr eine Bootstour macht, könnt Ihr Euch Cape Cross getrost sparen, weil Ihr dann schon tausende Robben gesehen habt.
Viele Grüße Karin
Würde sollte niemals ein Konjunktiv sein.
Namibia 2016: Infos zu Auto+Camps+die "Jahrhundertsichtung"
Namibia 2015: Namibia - Mein Seelenland
Namibia und Botswana 2014: Überraschungstour Namibia und Botswana mit Guide
Namibia 2013: Drei Heidjer in Namibia - Guck mal, Elefanten!
suedbummler50 Beiträge · seit 201501. Feb. 2018 · #7
Die versteinerten Dünen liegen auf einem Lodge-Gelände (Gondwana). Du kannst diese nur als Gast dieser Lodge besichtigen, im Rahmen einer geführten Tour.
Von daher kann dieser Programm-Punkt auch gestrichen werden.
LG Logi
UKukulele1962Themenstarter34 Beiträge · seit 201801. Feb. 2018 · #9
Danke für eure Hilfe.
Am ersten Tag möchte ich eigentlich schon aus Windhoek raus, traue mir auch mind. 100km ohne Probleme zu. Bin schon desöfteren am Ankunftstag weite Strecken gefahren, klar ists in Namibia nochmal was anderes. Bin gerade auf der Suche nach campsites auf der Entfernung. Rehoboth, Hakos kommen da finde ich in frage. Am liebsten würde ich schon bis Nambigreens, aber das ist noch ein ganz schönes Stück weiter.
Zu den versteinerten Dünen: Gibt es keine Möglichkeiten die zu besichtigen oder zu bewandern ohne in dem Camp zu übernachten?
Zu Swakopmund: Habe mich nun für 3 Nächte entschieden, also zwei volle Tage. Einmal Living Dessert und evtl. einmal Dolphin Tour. Somit bleibt mir nur eine Nacht im Erongo, werde mal schauen ob da am nächsten Vormittag eine Aktivität bei den Sans möglich ist.
Eine weitere Frage habe ich nun. Gibt es gute Campsites nördlich von Windhoek für die letzte Nacht und den letzten Tag? Würde gerne erst gegen Mittag das Auto zurückgeben und aber wenig Risiko mit Panne oder ähnlichem eingehen.
Die Fahrt am ersten Tag ist hier oft und lange diskutiert, ich halte es für gefährlich und nicht nur ich, aber jeder ist seines Glückes Schmied.
Bis Hakos finde ich zu weit, bis Namibgrens erst recht. Wie wäre es mit Lake Oanob. Dann ist auch vorher noch Zeit für den Einkauf und Ihr seid deutlich raus aus der Stadt. Die Stecke ist gut machbar. Liegt bei Rehoboth.
Viele Grüße Karin
Würde sollte niemals ein Konjunktiv sein.
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Namibia 2013: Drei Heidjer in Namibia - Guck mal, Elefanten!
Am ersten Tag möchte ich eigentlich schon aus Windhoek raus, traue mir auch mind. 100km ohne Probleme zu. Bin schon desöfteren am Ankunftstag weite Strecken gefahren, klar ists in Namibia nochmal was anderes. Bin gerade auf der Suche nach campsites auf der Entfernung. Rehoboth, Hakos kommen da finde ich in frage. Am liebsten würde ich schon bis Nambigreens, aber das ist noch ein ganz schönes Stück weiter.
Meine Aufenthalte in Südwest/Namibia:
1978/79 Besuch auf Farm am Waterberg, 1980 Praktikum im Schülerheim Otjiwarongo/Caprivi, 1981 Bulli-Rundreise mit crockydile: Namibia – Kapstadt – Gardenroute – Zymbabwe – Victoriafälle – Botswana (10Tage mit dem Mokoro im Okawango-Delta) – Namibia,
1983 Arbeiten auf Farm Otjikaru am Waterberg
lange Pause
Tolle Urlaube folgenten: 2007 Namibia, 2008 Namibia/Botswana, 2009 Namibia
2018 Wunderschöne 2-Familientour mit Familie tim.buktu
ukulele1962 schrieb:Zu den versteinerten Dünen: Gibt es keine Möglichkeiten die zu besichtigen oder zu bewandern ohne in dem Camp zu übernachten?
Nein, das ist Privatgelände!
LG Logi
UKukulele1962Themenstarter34 Beiträge · seit 201804. Feb. 2018 · #14
Hallo nochmal,
habe nochmal eine Frage zu meiner Route. Da ich gerne auf meiner Route noch ein Nacht mehr verplanen möchte, habe ich mir überlegt anstatt die letzte Nach in der Umgebung von Windhoek zu machen, einfach alles einen Tag nach hinten zu schieben. Das heißt dass ich am 10.06 Nachmittags am Waterberg ankomme, den 11.06 komplett da verbringe und erst am 12.06 zurück nach windhoek fahren.
Abflug ist um 18:55. Mietwagen muss ich in der Stadt zurückgeben. Das heißt ich rechne mal dass ich bei der Mietwagenrückgabe spätestens um 15 Uhr sein muss.
Dann dürfte das doch kein großes Risiko sein oder, wenn man relativ früh am Morgen gemütlich nach Windhoek zurückfährt oder? Es sind ca. 300km..
Vielen Dank
dergnagflow2'536 Beiträge · seit 200704. Feb. 2018 · #15
Abflug 18:55, am Flughafen um 16:55, Fahrtzeit von Windhoek zum Flughafen rund 1 Stunde Abfahrt daher 15:55. Da darf bei der Mietwagenübernahme nix schief gehen (Diskussionen wegen möglicher Schäden, Rückzahlung der Kaution, etc). Und der Fahrer der Mietwagenfirma muss auch passend zur Zeit da sein. Geht alles sicher, wenn unterwegs nix passiert.
Ich mach' das nie, egal wo ich bin. Ich schaue, dass ich die letzte Nacht vor dem Rückflug in der Stadt des Flughafens übernachte, das Mietfahrzeug bereits zurückgegeben hab und nix mehr zu tun hab, ausser zum Flughafen zu fahren 😉. Da ist mir das Risiko, aus irgendwelchen Gründen den Rückflug zu verpassen einfach zu hoch.
UKukulele1962Themenstarter34 Beiträge · seit 201804. Feb. 2018 · #16
Diese Unsicherheiten versuche ich ja mit einzuberechnen.
Angenommen wir fahren um 7 los, sollten wir ohne Komplikationen um 11 Uhr ca in Windhok sein. Da hätten wir knapp 5 Stunden Puffer. Das dürfte doch kein Problem sein oder?
ukulele1962 schrieb:Diese Unsicherheiten versuche ich ja mit einzuberechnen.
Angenommen wir fahren um 7 los, sollten wir ohne Komplikationen um 11 Uhr ca in Windhok sein. Da hätten wir knapp 5 Stunden Puffer. Das dürfte doch kein Problem sein oder?
Nur, wenn es keine Flugplanänderungen gibt...
LG Logi
UKukulele1962Themenstarter34 Beiträge · seit 201804. Feb. 2018 · #18
Wie sieht da sein mit Flugplanänderungen aus? Wie viele Tage im voraus werden solche getätigt?
Hanne6'152 Beiträge · seit 200604. Feb. 2018 · #19
ukulele1962 schrieb:Wie sieht da sein mit Flugplanänderungen aus? Wie viele Tage im voraus werden solche getätigt?
hi, je nachdem was der Grund ist , kann 1 Tag vorher sein, weil in Frankfurt die Maschine einen defekt hat, oder aber 2 Stunden vorher am Flughafen erfährt man das es Verzögerungen gibt, das weis man nie... das ist aber bei jeder Airline so, egal in welchem Land. Gruss Hanne
8 x Südafrika,1x Zimbabwe, 22x Namibia, 4x Botswana, 1x Lesotho, 1 x Swasiland
ukulele1962 schrieb:Wie sieht da sein mit Flugplanänderungen aus? Wie viele Tage im voraus werden solche getätigt?
hi, je nachdem was der Grund ist , kann 1 Tag vorher sein, weil in Frankfurt die Maschine einen defekt hat, oder aber 2 Stunden vorher am Flughafen erfährt man das es Verzögerungen gibt, das weis man nie... das ist aber bei jeder Airline so, egal in welchem Land. Gruss Hanne
Er fliegt nicht mir Air Namibia, sondern mit irgendwas anderem.
Wie lustig es beispielsweise mit den Arabern zugeht, kann man ja im entsprechenden Thread nachlesen...