JAJafrikaThemenstarter17 Beiträge · seit 201717. Jan. 2018 · #1Hallo und direkt noch eine Frage:
Diese living-desert-Touren in swakop werden ja von mehreren Anbietern angeboten. Bräuchte wegen mitreisender Mama und tochter einen deutsch sprachen guide, der diese halbtagestour anbietet. Hat da jemand eine Empfehlung für mich?
Ebenso die robbenTour ab walvisbay, gibt es da mehrere anbieter? Empfehlenswert für kinder?
Lieben dank und Gruß Jana
Logi16,9k Beiträge · seit 201217. Jan. 2018 · #2Hallo Jana,
bei Ocean Adventures sind die Touren 3-sprachig und man holt Euch auch kostenlos in Swakop ab:
http://oceanadvnamibia.com/Our-Cruises/Bei den Living Desert Touren können diese auf Deutsch sein, müssen aber nicht. Das richtet sich zumeist nach dem Rest der Gruppe oder Verfügbarkeit der Guides.
Tommy selbst macht seine Touren immer 2-3-sprachig, sofern er selber führt. Chris hin & wieder ebenfalls.
Mit Charly´s waren wir gerade vor 2 Wochen unterwegs. Die Teilnehmer kamen alle aus Deutschland und diese Tour war dennoch ausschließlich in englischer Sprache.
LG
Logi
Sasa2'391 Beiträge · seit 201617. Jan. 2018 · #3Lamaroon bietet deutsche Bootstouren an.
Wir haben bei Charlies Desert Tours mit dem Chef selber eine deutsche Tour gemacht. Ist aber wohl eher die Ausname. Mußt Du vorher anfragen.
Die Bootstouren haben wir der Einfachheit halber auch über Gerald bei Charlies gebucht.
Die Freiheit des Einzelnen endet da, wo seine Faust die Nase eines anderen trifft.
3 Generationen zum ersten Mal auf Pad, Namibia 2016:
http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/291659-3-generationen-auf-grosser-namibia-erstlingstour.html
travelNAMIBIA33,1k Beiträge · seit 200617. Jan. 2018 · #4Hi Jana,
alle mir bekannten Anbieter haben auch deutschen Touren im Programm. Du musst es einfach bei Buchung angeben. Ich persönlich fahre eigentlich nur mit Levo Tours, da es sich um kleinere Boote (dafür nicht viel mir rumlaufen) und nicht große Katamarane (mit rumlaufen, für Fotografen vielleicht wichtig) handelt.
Viele Grüße aus Windhoek
Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
Logi16,9k Beiträge · seit 201217. Jan. 2018 · #5Sasa schrieb:Lamaroon bietet deutsche Bootstouren an.
Wir haben bei Charlies Desert Tours mit dem Chef selber eine deutsche Tour gemacht. Ist aber wohl eher die Ausname. Mußt Du vorher anfragen.
Hi Sasa,
ich hatte vorher angefragt und die Antwort bekommen, man könne das nicht zusagen.
Dass man dann eine rein deutsch besetzte Gruppe mit einem nicht deutschsprachigen Guide losschickt fand ich jetzt nicht so glücklich gelöst (zumal da auch Kinder dabei waren).
LG
Logi
JAJafrikaThemenstarter17 Beiträge · seit 201717. Jan. 2018 · #6Danke euch allen schonmal. Seid ihr denn prinzipiell der Meinung, dass das auch schon für Kinder (6 Jahre) was ist? Dauern ja alle um 4-5 Stunden, oder?
Danke euch!
Dandelion547 Beiträge · seit 201717. Jan. 2018 · #7Hallo Jana,
wir hatten im vergangenen Sommer bei Charly's Desert Tours eine deutschsprachige Living Desert Tour für 4 Personen angefragt und dann auch gebucht. Allerdings fand unsere Tour am Nachmittag statt, was wir aber gar nicht schlimm fanden. Der Aufpreis zu einer "normalen" Tour war überschaubar. Neben unserem Fahrer und Guide Johnny hat uns Klaus als Übersetzer begleitet. Wir fanden die Tour äußerst kurzweilig und wir haben ausser über die " Little 5" auch einiges über Land und Leute erfahren.
Wir haben zwar nicht alle " Little 5" an diesem Nachmittag entdeckt, es war aber aus unserer Sicht dennoch ein lohnenswerter und rundum gelungener
Ausflug.
Schreib doch einfach mal verschiedene Anbieter an und bitte um ein entsprechendes Angebot.
Viele Grüße
Kordula
Sasa2'391 Beiträge · seit 201617. Jan. 2018 · #8Sshau mal hier
https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/291659-3-generationen-auf-grosser-namibia-erstlingstour.html?start=144 Tag 11 fängt mit der Desert Tour an. Wenn es etwas gibt, was für Kinder eine absolutes MUSS in Swakop ist, dann diese Tour.
Unsere Tochter wäre auch noch 4 Stunden weiter gefahren.
Viele Grüße
Sasa
Die Freiheit des Einzelnen endet da, wo seine Faust die Nase eines anderen trifft.
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http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/291659-3-generationen-auf-grosser-namibia-erstlingstour.html
Gerd19425'538 Beiträge · seit 200817. Jan. 2018 · #9Danke, Sasa - jetzt muss ich ein Bier ausgeben, weil ich Dir widerspreche. Tommy und Chris werden aus meiner Sicht absolut überschätzt. Wenn man Zeit hat und nicht jede freie Minute schon von Deutschland aus verplant ist, geht man am besten mal zu Namib I und lässt sich von Almut beraten. Mir sind außer Turnstone und Charlys Desert Tours nicht alle Veranstalter von Wüstentouren geläufig. Aber es gibt da noch einige und Almut kennt sie alle.
Liebe Grüße
Gerd
Sasa2'391 Beiträge · seit 201617. Jan. 2018 · #10OFF TOPIC
Hallo Gerd,
ich habe nur von Charlies geschrieben. Chris Neel und Tommy kamen von Logi. Mir waren deren Karawanen zu groß. 20 Leute um ein Minichamäleon, fand ich zu viel.
Wir waren zu 2 Familien. Aber wie geschrieben, wir hatten das Glück, dass Gerald mit uns gefahren ist, was er wohl nicht oft tut.
Liebe Grüße
Sasa
P.S: und Du darfst mir jederzeit widersprechen 🙂
Die Freiheit des Einzelnen endet da, wo seine Faust die Nase eines anderen trifft.
3 Generationen zum ersten Mal auf Pad, Namibia 2016:
http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/291659-3-generationen-auf-grosser-namibia-erstlingstour.html
Blende18.21'166 Beiträge · seit 201718. Jan. 2018 · #11Wir haben eine Desert Tour bei Close-Up Africa gemacht.
Vorteile (aus meiner Sicht):
- maximale Gruppengröße = 6 Personen
- Guide (Marius) ist gleichzeitig Besitzer und spricht deutsch (war wichtig da wir auch Kinder dabei hatten)
>> zugegeben, er spricht lieber englisch, hat sich aber immer nur mit mir englisch unterhalten wenn der Rest nicht zugehört hat bei Pausen oder sowas. 😉
- sehr versiert, ewig lange Erfahrung und engagiert in diversen Gremien etc. zum Naturschutz in Namibia
- er hat viele Geschichten drumherum, hat für Filmproduktionen gearbeitet (z.B. den dort gedrehten MadMax)
- man sieht bei ihm niemals die Little 5, da er es ablehnt eine White Lady oder Radspinne auszugraben und 4 Tage Arbeit zu zerstören
(was ich sehr zu schätzen weiß und das gleiche Verhalten haben wir bei einem Guide von Gondwana erlebt, der es aus dem selben Grund nicht macht)
Generell fand' ich die sehr persönliche Tour schön. Die andere Tour der wir immer mal begegnet sind hatte 3 große Safari-Fahrzeuge und über 20 Leute. 😐
Einfach mal anfragen, von mir eine Empfehlung und wenn ich mal wieder in Swakopmund bin würde ich mich freuen noch mal mit ihm unterwegs zu sein. (ist aber ne Marke und Anfangs etwas brummelig 🤪 )
Gruß,
Robin
YAyanjep1'014 Beiträge · seit 201618. Jan. 2018 · #12Das klingt sehr sympatisch.
Ich habe es irgendwann schon mal erwähnt und möchte nicht darauf herumreite, aber ich kann mich mit dem ausbuddeln oder aus ihrer Tarnung hervorziehen von Tieren, und seien sie noch so "niedlich" oder klein nicht anfreunden. Einen Leoparden oder ein Löwenrudel würde ja auch niemand mit Steinwürfen aus der Deckung scheuchen wollen....
Warum also kleine Kreaturen begrabbeln und ausbuddeln? Nur weil man es kann und weil die Leute mal sehen wollen, wie ein Minigecko am Finger des Guides hängt und eine White Lady nach der Zerstörung ihres Baus auf den Stock des Guides losgeht?
Sorry, wenn ich lästig falle und mich wiederhole, aber so sehe ich es nun mal.
Yanjep
Blende18.21'166 Beiträge · seit 201718. Jan. 2018 · #13Um das klarzustellen...
...den Gecko z.B. buddelt er auch aus. Allerdings erklärte er uns vorher ganz genau, dass wir an dem Halbmond im Sand erkennen können wo er sich eingegraben hat. Dann hat er uns tausendmal ermahnt nicht wild irgendwo rumzurennen, weil wir dann evtl. unabsichtlich was kaputtmachen. Dann hat er ihn ausgegraben, wieder abgesetzt, und ihn sich direkt wieder einbuddeln lassen. Hat keine 2 Minuten gedauert und wollte er noch früh am morgen machen, weil der kleine Kerl das dann besser verpackt. (nur kurz und noch nicht heiß)
Generell fasst kein anderer Tiere an oder auch die Eidechse am Finger oder Ohrläppchen Nummer würde es da nicht geben. Er zeigt es einmal, erklärte eigentlich immer was man tun muss um die Tiere zu entdecken, fangen, aber auch zu schützen und zu respektieren, etc.
Ganz speziell beim Chamäleon war er extrem darauf bedacht, dass der korrekte Abstand gehalten wird, man nur Sichelförmig auf einer Seite sich aufhält, damit kein Stress aufkommt, weil es an Fluchtwegen mangelt und NIEMALS darf man die berühren. Anders als beim Gecko der im Sand verschwindet, haftet der Geruch der Menschen an denen und Jäger spüren den Geruch auf.
>> er meinte die typischen Chamäleon auf der Hand Fotos seien einer der Gründe, warum man kaum mehr welche in dem Gebiet findet.
---> Das jetzt einfach mal so zusammengefasst als Eindruck zu dem, was man zu erwarten hat. Zeigen JA, aber mit dem gebührenden Respekt und Wissen, was geht und was nicht. Wertungsfrei, soll und muss jeder für sich selber entscheiden.
Für mich, als jemand der durch die Tauchausbildung sehr drauf geprägt wurde, dass man als Mensch nur Gast und Beobachter ist (was 20m unter Wasser noch mal deutlicher klar wird), war es dennoch ein ordentlicher Rahmen, den ich empfehlen kann.
Gruß,
Robin
Gerd19425'538 Beiträge · seit 200818. Jan. 2018 · #14Hallo zusammen,
Yanjep hat ja Recht. Aber die Leute wollen mal diese Touren machen und da finde ich Close up (das ist einer von denen, deren Namen mir abhanden gekommen war) viel besser als den Massentourismus mit den beiden Hauptakteuren.
Liebe Grüße
Gerd