Tollwut Impfung/reisen mit kind

30 Antworten · 6'118 Aufrufe · gestartet 17. Jan. 2018 von Jafrika
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Themenstarter17 Beiträge · seit 201717. Jan. 2018 · #1
Hallo an alle,

ich komme mal mit dem leidigen Thema Tollwut und würde gerne mal aktuelle Meinungen dazu hören:

Es geht um meine 6jährige Tochter. Wir sind 2 Wochen vor ort, ausschließlich auf gästefarmen, 1 Nacht etosha. Meine Hausärztin hat mich verunsichert und mir die Impfung nahegelegt, ich selbst hatte sie nie für meine Urlaube vor ort. Da allerdings Speichel des Tieres auf verletzter haut des Kindes ausreichen würde, um Tollwut zu übertragen, bin ich total unsicher geworden. Das bekommt man ja nicht mit. Aber den einzigen Kontakt wird sie auf Farmen zu hunden, katzen, Ziegen etc haben...ansonsten keine. Die will und soll sie aber ruhig auch streicheln können- seht ihr da irgendwelche gefahren? Lieben dank schonmal! Jana
6'152 Beiträge · seit 200617. Jan. 2018 · #2
hallo Jafrika,
ich denke Du solltest auf den Rat deiner Ärtzin hören oder noch eine andere Meinung eines Arztes einholen, wir sind hier ein Reiseforum , geben gerne Tipss zu allem möglichen, aber bei Gesundheitsfragen sollte man sich an einen vertrauensvollen Arzt oder
Tropeninstitut wenden.
Beste Grüsse
Hanne
8 x Südafrika,1x Zimbabwe, 22x Namibia, 4x Botswana, 1x Lesotho, 1 x Swasiland
33,1k Beiträge · seit 200617. Jan. 2018 · #3
Hallo Jafrika,

vorab: Ich bin weder Arzt noch Apotheker, folglich ist das nachstehende nur meine Meinung.
Im allgemeinen wird für Namibia eine tollwutimpfung wfür Risikogruppen empfohlen. Seien es Jäger oder z.B. jemand der im Tierheim arbeiten möchte. Streunende Hunde etc findest Du in Namibia in den normalen Reisegebieten (anders als in vielen anderen Staaten) in aller Regel nicht. Und auf Gästefarmen sind die Haustiere/Nutztiere geimpft und mit Wildtieren mit Tollwut müsste man schon aktiv in Berührung kommen wollen. Ich würde als normaler Reisender in Namibia nicht auf die Idee kommen eine Tollwutimpfung zu machen.

Viele Grüße aus Windhoek
Christian

P.S. Das AA schreibt ganz nüchtern: "Als Reiseimpfungen werden Hepatitis A und bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch Hepatitis B, Typhus, Tollwut und Meningokokken-Krankheit (ACWY) empfohlen."
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
zuletzt bearbeitet 17. Jan. 2018
9 Beiträge · seit 201717. Jan. 2018 · #4
Hallo Jana,
wir sind im Frühjahr für 8 Wochen mit unserer 5 jährigen Tochter in Namibia/Botswana/Südafrika unterwegs. Hatten einen Termin im Tropenistitut und uns noch eine Zweitmeinung eingeholt. Es wurde die Route besprochenund die Rahmenbedingungen, etc. unserer Reise. Wir lassen unsere Tochter nun gegen Tollwut impfen. Lass Dich durch ein Tropenmedizinisches Institut oder im Tropeninstitut über die Reise beraten und dann entscheide.
Grüße, Armin
4'129 Beiträge · seit 200817. Jan. 2018 · #5
Jafrica schrieb:
Da allerdings Speichel des Tieres auf verletzter haut des Kindes ausreichen würde, um Tollwut zu übertragen, bin ich total unsicher geworden. Das bekommt man ja nicht mit. Aber den einzigen Kontakt wird sie auf Farmen zu hunden, katzen, Ziegen etc haben...ansonsten keine. Die will und soll sie aber ruhig auch streicheln können- seht ihr da irgendwelche gefahren?
Das Gleiche gilt für jeden Wald- und Parkspaziergang, in Deutschland, Europa und überall wo man Kontakte zu Tieren haben könnte...
Gruß lilytrotter Always look on the bright side of life... :-) Walvisbay boomt
2'060 Beiträge · seit 201317. Jan. 2018 · #6
lilytrotter schrieb:Jafrica schrieb:
Da allerdings Speichel des Tieres auf verletzter haut des Kindes ausreichen würde, um Tollwut zu übertragen, bin ich total unsicher geworden. Das bekommt man ja nicht mit. Aber den einzigen Kontakt wird sie auf Farmen zu hunden, katzen, Ziegen etc haben...ansonsten keine. Die will und soll sie aber ruhig auch streicheln können- seht ihr da irgendwelche gefahren?
Das Gleiche gilt für jeden Wald- und Parkspaziergang, in Deutschland, Europa und überall wo man Kontakte zu Tieren haben könnte...
... nur mit dem Unterschied, dass Deutschland z. B. weitestgehend tollwutfrei ist, seit man die Füchse oral immunisiert hat. Einen letzten (Einzel-)Fall gab es 2006 laut Robert-Koch-Institut.
Liebe Grüße von Gabriele ----------------------------------------------- Jeder Augenblick ist von unendlichem Wert. (Seneca)
2'391 Beiträge · seit 201617. Jan. 2018 · #7
Hallo Jafrika,
meine damals 8 jährige Tochter wurde in der Türkei wegen eines Vorfalls mit einem Straßenhund Tollwutgeimpft. Er hat ihre Hand abgeleckt. Sie hatte dort eine Wunde. Das hat dann wieder zu bluten angefangen. Strßenhändler haben uns dann geraten sofort zum Hotelarzt zu gehen. Der Hotelarzt hat uns dann vorsorglich ins Krankenhaus geschickt zur Impfung. Ich hätte das selber nie getan. Der Hund schien nicht krank, aber es ist grundsätzlich in der Türkei Vorschrift, wenn nicht nachweisbar ist, dass der Hund geimpft ist. Die Tollwut-Impfung wurde 5 mal gemacht und schien sehr schmerzhaft. Drei Impfungen bekam sie in der Türkei , 2 in Deutschland.
Ich hätte das meinem Kind nicht angetan, wenn nicht notwendig. Aber das muß jeder für sich selber entscheiden.
Bei einem Biss kann noch nachträglich geimpft werden. Außerdem kann auch ein Tollwuthyperimmunglobulin zusätzlich gespritzt werden. Wie schnell man das in Namibia bekommt, weiß ich natürlich nicht.
Wenn Du eine Arzt fragst, dann wird der Dir bestimmt nicht abraten, denn er wird immer auf Nummer sicher gehen. Was wenn Dein Kind eins von Hunderttausenden ist, dass dann doch von einem imfizierten Affen, Schakal, Hund oder Katze gebissen wird.
Gerade bei Wildtieren ist aber der beste Schutz, Abstand halten, denke ich und noch vorsichtiger werden, wenn sie sich artuntypisch und ohne menschenscheu verhalten.
Nichtdestotrotz was sollen wir Dir hier raten? Wir können diese Entscheidung nicht für dich treffen. Ich sehe in Namibia kein besonders hohes Risiko für Tollwut. Aber sie ist ohne schnelle Nachimpfung auf jeden Fall tötlich. Wenn Du Dich damit sicherer fühlst, dann lass Dein Kind impfen. Ich persönlich halte die Hepatitis Impfungen für viel wichtiger. Aber das ist meine persönliche Meinung.
Wenn meine Tochter nicht bereits gegen Tollwut geimpft gewesen wäre, hätte ich sie nicht impfen lassen. Gegen Hepatitis A und B wurde sie schon wegen eines Tunesienurlaubs in jungen Jahren geimpft. Das wäre spätestens für Namibia nachgeholt worden.
Wie auch immer, ich denke trotzdem nicht, dass das Dich weiter bringt. Vertaust Du deinem Arzt? Wenn ja, dann mach es so wie er sagt.
Viele Grüße
Sasa
Die Freiheit des Einzelnen endet da, wo seine Faust die Nase eines anderen trifft. 3 Generationen zum ersten Mal auf Pad, Namibia 2016: http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/291659-3-generationen-auf-grosser-namibia-erstlingstour.html
16,9k Beiträge · seit 201217. Jan. 2018 · #8
Berg-Eule schrieb:
lilytrotter schrieb:Jafrica schrieb:
Da allerdings Speichel des Tieres auf verletzter haut des Kindes ausreichen würde, um Tollwut zu übertragen, bin ich total unsicher geworden. Das bekommt man ja nicht mit. Aber den einzigen Kontakt wird sie auf Farmen zu hunden, katzen, Ziegen etc haben...ansonsten keine. Die will und soll sie aber ruhig auch streicheln können- seht ihr da irgendwelche gefahren?
Das Gleiche gilt für jeden Wald- und Parkspaziergang, in Deutschland, Europa und überall wo man Kontakte zu Tieren haben könnte...
... nur mit dem Unterschied, dass Deutschland z. B. weitestgehend tollwutfrei ist, seit man die Füchse oral immunisiert hat.
Ööh, nöö, wir sind auch immer noch Tollwutgebiet - und am Rande des Ruhrgebietes.

Trotzdem hat keiner seine Kinder geimpft.

LG
Logi
33,1k Beiträge · seit 200617. Jan. 2018 · #9
Off Topic
----------------
"Deutschland gilt seit April 2008 nach den Kriterien der Weltorganisation für Tiergesundheit (OIE) als tollwutfrei (d. h. frei von terrestrischer Tollwut), nicht jedoch nach den strengeren WHO-Kriterien (frei von jeglichen Tollwutviren, auch Fledermaustollwut). Während noch im Jahr 1980 insgesamt 6800 Fälle gemeldet wurden, waren es im Jahr 1991 noch 3500, im Jahr 1995 nur 855, im Jahr 2001 noch 50 und 2004 noch 12 gemeldete Fälle. Mit fünf Fällen 2004 am stärksten von der Tollwut betroffen war der Fuchs."

Viele Grüße
Christian
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348 Beiträge · seit 201117. Jan. 2018 · #10
Konkret, Afrika gilt als Tollwutgebiet, von Marokko bis Südafrika.
Jeder der weiss wie eine Ansteckung mit Tollwut verläuft, in Gegenden unterwegs ist, wo sie vorkommen kann, und ein Arzt nicht kurzfristig besucht werden kann, wird sich impfen.
Bei einer Infektion ist zwingend noch eine Dosis nachzuspritzen, allerdings bleibt einem da noch mehr Zeit.
Ansonsten , 24 Std. nach einer Infektion ist in der Regel das Ende vorprogrammiert, da kann einem niemand mehr helfen und man stirbt alles andere als schmerzlos.

Die letzte bekannte Tollwutgeschichte haben Tierschützer verursacht, in dem sie einen infizierten Hund von Marokko nach Spanien gebracht haben.
Abgesehen davon, ich kenne einige die geimpft sind, einschliesslich meiner ganzen Familie
keiner hatte grosse Nebenwirkungen.

Guss Turi
Wenn man die Ruhe nicht in sich selbst findet, ist es umsonst, sie anderswo zu suchen.
2'391 Beiträge · seit 201617. Jan. 2018 · #11
Hallo Turi,
Du bist aber auch in ganz anderen Winkeln unterwegs, als der gemeine Rundreiselodgetourist. Von dem Du Dich ja sonst auch abgrenzen willst.

Viele Grüße
Sasa
Die Freiheit des Einzelnen endet da, wo seine Faust die Nase eines anderen trifft. 3 Generationen zum ersten Mal auf Pad, Namibia 2016: http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/291659-3-generationen-auf-grosser-namibia-erstlingstour.html
348 Beiträge · seit 201117. Jan. 2018 · #12
hallo Sasa
Ich habe nur die Fakten beschrieben, ein tollwütiger Hund macht auch vor der schönsten Lodge keinen Halt oder noch besser, der Hund der Lodge leckt an einem infiziertem toten Tier.
Wieso so viel Risiko eingehen ?
Gruss Turi
Wenn man die Ruhe nicht in sich selbst findet, ist es umsonst, sie anderswo zu suchen.
7'296 Beiträge · seit 200617. Jan. 2018 · #13
Sasa schrieb:Die Tollwut-Impfung wurde 5 mal gemacht und schien sehr schmerzhaft. Drei Impfungen bekam sie in der Türkei , 2 in Deutschland.
Ich hätte das meinem Kind nicht angetan, wenn nicht notwendig. Aber das muß jeder für sich selber entscheiden.
Bei einem Biss kann noch nachträglich geimpft werden. Außerdem kann auch ein Tollwuthyperimmunglobulin zusätzlich gespritzt werden. Wie schnell man das in Namibia bekommt, weiß ich natürlich nicht.

... die Tollwutschutzimpfung, die man vorsorglich machen lässt, besteht aus mehreren Impfungen in bestimmten Zeitabständen. Das sind kleine Mengen an Impfstoff und ich fand die überhaupt nicht unangenehm. Außer dem kurzen Moment des Einstichs war überhaupt nichts zu spüren.

Hat man keine Schutzimpfung und benötigt nach einem Biss oder einer möglicherweise infektiösen Situation nachträgliche Impfungen, dann habe ich schon mehrfach gehört, dass die recht schmerzhaft sein sollen, so wie Du es auch beschrieben hast.

Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
7'296 Beiträge · seit 200617. Jan. 2018 · #14
Jafrika schrieb:Da allerdings Speichel des Tieres auf verletzter haut des Kindes ausreichen würde, um Tollwut zu übertragen, bin ich total unsicher geworden. Das bekommt man ja nicht mit.

... es reicht auch aus, wenn der Speichel verletzter Tiere sich auf unverletzter Haut befindet und man sich anschließend die Augen reibt oder den Finger in den Mund steckt. Die Schleimhäute sind auch mögliche Einfallstore für die Tollwuterreger.

Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
33,1k Beiträge · seit 200618. Jan. 2018 · #15
Hi Turi,
Hund macht auch vor der schönsten Lodge keinen Halt oder noch besser, der Hund der Lodge leckt an einem infiziertem toten Tier.
na ja, der tollwütige Hund läuft aber auch nicht erstmal 100 km zur nächsten Lodge 😉
Selbst hier in Namibia, wo es nachweislich Tollwut gibt (etwa 400-500 Fälle pro Jahr werden registriert - insgesamt, nicht bei Menschen alleine), gehört eine Tollwutimpfung nicht zu den empfohlenden Standardimpfungen. Ich kenne eigentlich niemanden, mit Ausnahme weniger Farmer und Berufsjäger, die eine Impfung haben.

Aber wie gesagt: Im Zweifel helfen Laienmeinungen eh nicht und ein Arzt ist der richtige Ansprechpartner (die traditionell in D übervorsichtig sind und es empfehlen werden; man kann auch ansonsten hier nochmal aus Interesse einen Arzt aufsuchen; der es in aller Regel nicht empfehlen wird)

Viele Grüße
Christian

P.S: Tollwutrisikokarte: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:The_distribution_of_the_global_burden_of_rabies_B.TIF#/media/File:The_distribution_of_the_global_burden_of_rabies_B.TIF
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zuletzt bearbeitet 18. Jan. 2018
6'369 Beiträge · seit 201118. Jan. 2018 · #16
Hoi zämä

Auch ich bin kein Arzt sondern Laie und auch ich rate die Sache mit dem Tropenarzt zu besprechen. Am Besten mit einem der selbst viel reist.
Meine Meinung dazu: Ich bin Tollwutgeimpft, ausser dem Nadelstich hab ich lediglich bei der dritten Impfung eine leichte Entzündung am Oberarm gehabt, ansonsten nichts.
Wenn ich aber die Hunde in den Städten sehe dann bin ich schon froh dass ich die Impfung hab.
Einmal die Hand geleckt und sich dann die Augen gerieben (Letzteres tun Kinder ja schon mal) und schon ists passiert.
Handumkehrt muss man das auch bei vorhandener Impfung erkennen, sonst erwischt es einem auch dann, wie kürzlich den kleinen Jungen in den USA, der durch einen Kratzer starb... Klick mich!
Gruss, Picco B) Meine Reiseberichte: Nord- und Süd-Tansania, Kenya, Ruanda, Uganda, Botsuana/Sambia, DR Congo, und als ausserafrikanische Gebiete: Costa Rica und Mt. Everest BC (klick hier)
zuletzt bearbeitet 18. Jan. 2018
33,1k Beiträge · seit 200618. Jan. 2018 · #17
Hi Picco,
Wenn ich aber die Hunde in den Städten sehe dann bin ich schon froh dass ich die Impfung hab.
es geht um Namibia. Wo hält man sich hier als Tourist denn (außer in Swakopmund und vielleicht Windhoek) denn in Städten auf und wo laufen hier in normalen Touristengegenden streunende Hunde herum?

Viele fragende Grüße
Christian
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6'369 Beiträge · seit 201118. Jan. 2018 · #18
Hoi Christian
travelNAMIBIA schrieb:es geht um Namibia. Wo hält man sich hier als Tourist denn (außer in Swakopmund und vielleicht Windhoek) denn in Städten auf und wo laufen hier in normalen Touristengegenden streunende Hunde herum?
Ja, ich hätte auch schreiben sollen dass ich noch nie in Namibia war und von anderen afrikanischen Staaten offenbar falsche Rückschlüsse gezogen habe. Aber weiter oben schreiben einige von Hunden auf Farmen, da gilt ja dasselbe.
Gruss, Picco B) Meine Reiseberichte: Nord- und Süd-Tansania, Kenya, Ruanda, Uganda, Botsuana/Sambia, DR Congo, und als ausserafrikanische Gebiete: Costa Rica und Mt. Everest BC (klick hier)
33,1k Beiträge · seit 200618. Jan. 2018 · #19
Hi Picco,
Aber weiter oben schreiben einige von Hunden auf Farmen, da gilt ja dasselbe.
wie gesagt, ich kann nur aus eigener Erfahrung sprechen. Alle Farmerhunde sind geimpft und den Farmarbeitern wird auf keiner mir bekannten Farm erlaubt Hund ezu halten. Das einzige was auf Farmen Tollwut hat sind Kudus. Und mit denen kommt mal als normaler Reisender, wenn man nicht gerade wandernd versucht einen tollwütigen Kudu zu füttern, nicht in Berührung. Ich wüsste zumindest nicht wie.

Klar, in vielen afrikanischen Staaten, Indien etc sieht es natürlich deutlich anders aus. Da wo Hunde streunen, ist die Gefahr merklich höher.

Viele Grüße
Christian
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Themenstarter17 Beiträge · seit 201718. Jan. 2018 · #20
Lieben Dank euch allen.

Natürlich lasse ich mich auch nochmal fachmännisch beraten, hab ich ja bereits schon einmal und War da einfach nur total überrascht. Hatte in 2 Jahren Namibia nicht einmal über Tollwutimpfungen nachgedacht und hab nun diesen "Floh im ohr". Reise nun einfach mit Kind und bin ängstlicher, daher nehme ich ich an, dass ich sie impfe. Die "Chance" sich da anzustecken, ist total gering, fast schon unmöglich denke ich, da wir ja nur auf Farmen unterwegs sind. Aber blöd laufen kann es ja immer und dann diese Action vor Ort...

Ich Danke euch aber sehr!!