Masai Mara in Kombination mit Uganda?

10 Antworten · 5'006 Aufrufe · gestartet 02. Jan. 2018 von Reisende
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Themenstarter49 Beiträge · seit 201402. Jan. 2018 · #1
Hallo zusammen,
zuerst einmal wünsche ich euch allen ein frohes neues Jahr und nur das Beste für 2018! 🙂

Da Reisen ein sehr wichtiger Aspekt für mich/uns ist und ihr mir bereits so viel geholfen habt, habe ich direkt eine weitere Frage zu unserer geplanten Reise, die eigentlich nach Uganda gehen soll. Denn die Gorillas zu sehen ist, seit ich denken kann, Nr. 1 auf meiner Bucketlist 🙂

Über das Forum wurde mir eine Reiseagentur sehr ans Herz gelegt, mit der wir wohl auch die Tour machen werden. Nun habe ich auf deren Website eine neue Safari entdeckt und zwar eine 14-tägige Safari, die Kenya und Uganda miteinander kombiniert. Das sähe in etwa so aus:
  • Nairobi
  • Masai Mara
  • Lake Nakuru National Park
  • Jinja
  • Kibale Forest National Park
  • Queen Elizabeth National Park
  • Bwindi Impenetrable National Park
  • Man wäre 2 volle Tage in der Mara, bis es dann weitergeht.

    Meine Fragen an die unter euch, die sowohl Kenya/die Mara als auch Uganda kennen:
    1. Ist diese Safari machbar oder ggf. zu stressig, da man alleine für die Mara und Uganda schon 14 Tage und mehr veranschlagen könnte?
    2. "Lohnt" sich die Mara auch außerhalb der großen Migration? Oder sollte man, wenn man dorthin reist, auch dieses Spektakel unbedingt mitnehmen? Ich habe nur gehört, dass der Ansturm an unsereins, also den Touristen, während der Migration schon sehr extrem sein kann...

    Alternativ steht noch eine 15-tägige Uganda Safari zur Verfügung.

    Im Voraus wie immer vielen Dank für euer Feedback!

    Beste Grüße
    Reisende
zuletzt bearbeitet 02. Jan. 2018
5'479 Beiträge · seit 200902. Jan. 2018 · #2
Hallo,

vor einigen Jahren haben wir eine ganz ähnliche Tour als Selbstfahrer unternommen. Die Stationen waren die gleichen. Wir hatten 16 Tage zur Verfügung und wir haben die Masai Mara als Höhepunkt ans Ende der Reise gesetzt und dort dann auch 4 Tage verbracht.

Die Masai Mara lohnt sich meiner Ansicht nach zu jeder Jahreszeit. Ich war schon mehrfach dort, aber noch nie zur Migration.
Unser Reise-Blog: KaTho_VanTour Staub & Schlamm (Kenia 21/22) 7 Wochen in der Regenzeit !? (NAM/BOT 18/19) Leoparden hautnah (Tansania 2016/2017) Elefantös - Zimbabwe 2016 Auf Großer Fahrt (Reisebericht SA-NAM-BOT-ZIM 2014/2015) Rivers & Sand (Reisebericht Namibia/Botswana 2013) Reisebericht Tansania 2013: "Das volle Programm"
Themenstarter49 Beiträge · seit 201402. Jan. 2018 · #3
Hallo Topobär,

bei uns wäre die Mara zu Beginn und das Gorilla Trecking am Ende...aber ich habe tatsächlich auch schon angefragt, ob man die Tour nicht umbauen könnte, also mit Uganda beginnen und mit Kenya enden...Bisher noch keine Antwort.

Das hier wären nur 14 Tage, ich finde das Programm schon recht straff, da es ja doch einige weite Strecken zu überbrücken gilt. Aber mich reizt es auch wieder, 2 Länder miteinander kombinieren zu können. Aber die Mara würdest du auch außerhalb der Migration empfehlen? Denkst du, Februar ist eine gute Zeit für die Mara?

Beste Grüße
Reisende
5'479 Beiträge · seit 200902. Jan. 2018 · #4
Wir haben unsere Tour damals im Januar gemacht. Auf keiner anderen Afrikareise haben wir so viele Löwenbabys gesehen, wie damals in der Masai Mara. Februar sollte da nicht viel anders sein.
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67 Beiträge · seit 201503. Jan. 2018 · #5
Hallo Reisende und frohes neues Jahr.

Ich kann dir nur die Frage für die Mara beantworten. Diese habe ich sowohl während der Migrationszeit als auch außerhalb besuchen dürfen. Meine Antwort lautet nach über zehn Besuchen mittlerweile: Außerhalb der Migrationszeit ist besser als während dieser. Die Mara ist ansonsten fast schon überlaufen, es ist krank, wie viele Autos teilweise dann um die Tiere stehen.

Außerhalb (also nicht August / September) sowie die Weihnachtszeit ausgeklammert ist die Mara IMMER eine Reise wert. Die Tiersichtungen sind und bleiben außergewöhnlich. Und dabei ist es auch egal, ob Regen - oder Trockenzeit. Ich sage sogar eher, dass zwei Nächte für die Mara zu wenig sind. Minimum sollten drei Nächte sein. Achtet dann zumindest auf ein Camp entweder zentral in der Mara oder zumindest am Talek. Dann habt ihr beste Leopardenchancen. Eine Löwengarantie habt ihr eh schon, genauso wie auf anderes Getier.

In den Monaten Oktober / v.a. November sowie Ende März - Mai ist in der Mara eher wenig, teilweise sogar gar nichts los.

Also: Mara ist in Ostafrika fast ein Muss. Tiersichtungen gerade im südlichem Afrika können dort nicht mithalten.

Grüße
67 Beiträge · seit 201503. Jan. 2018 · #6
Ergänzung noch: Wenn ihr nicht gerade Birder seid, würde ich den Lake Nakuru streichen. Flamingos hat der See schon lange nicht mehr (bzw. ab und zu ein paar), er ist über die Ufer getreten. nehmt stattdessen eher eine Übernachtung am Lake Naivasha, Lake Elementeita oder am Viktoria See.
6'369 Beiträge · seit 201103. Jan. 2018 · #7
Hoi zämä

Zur Mara lässt sich noch sagen dass nach meiner Erfahrung am Oloololo-Gate immer viele Tiere sind, mehr als ich je woanders gesehen habe!
Ansonsten sind die Strecken recht lang!
Wenn ich nur die Strecke zwischen der Mara und Jinja anschauen dann sind das über 400km, das würd ich auf jeden Fall und ohne weitere Umwege auf zwei Fahrtage verteilen! Auch Jinja-Kibale Forrest sind über 330km mit Kampala und seinen Staus dazwischen...auch wenn da Teerstrasse ist solltet Ihr früh losfahren weil Ihr ziemlich sicher in den Stau in Kampala reinkommt. Wo müsst Ihr das Auto abgeben? Entebbe ist vom Bwindi weiter entfernt als Kigali und da Ihr ja sowieso das East Africa Visa haben werdet wär das doch eine Variante.
Gruss, Picco B) Meine Reiseberichte: Nord- und Süd-Tansania, Kenya, Ruanda, Uganda, Botsuana/Sambia, DR Congo, und als ausserafrikanische Gebiete: Costa Rica und Mt. Everest BC (klick hier)
Themenstarter49 Beiträge · seit 201403. Jan. 2018 · #8
Hallo Picco und Greno,

vielen Dank für eure Antworten, das hilft mir sehr! Wir planen, die Mara im Februar zu besuchen, dann werden wir an diesem Monat festhalten..Und nein, nicht 2018 sondern 2019, ich muss berufsbedingt immer sehr früh planen 😗 🙂

Diese Tour ist keine Selbstfahrertour sondern wird durch eine kleine Agentur, die in Uganda ansässig ist, angeboten. Also mein Mann, ich und Driver/Guide. Sonst sind wir auch immer als Selbstfahrer unterwegs, aber mein Mann hat angedeutet, dass er auch gerne mal gucken und nicht nur fahren möchte 🙂

@Picco: Dann wäre ein Rückflug ab Kigali sinnvoller als von Entebbe aus? Habe gesehen, dass vom Bwindi aus die Fahrt erst nach Mbarara gehen soll und von dort aus dann nach Entebbe. Aber wenn ich mir Google maps anschaue, dann sehe ich, dass es von Kigali aus wesentlich einfacher wäre...hm...da müsste ich mit der Agentur sprechen, ob das machbar ist.

@Greno: Birder sind wir nicht, nein. Ich finde es wunderschön, die Vögel anzuschauen, ist aber nicht unser Fokus. Ich werde die Agentur wegen der Alternativen anfragen. Vielen Dank für die Tips!!
Das Camp in der Mara, das von der Agentur angeboten wird, ist das Mara Spring Tented Camp. Da wir keine Luxusunterkünfte brauchen und die Rezessionen ganz gut sind, denke ich, dass das passt... Hoffe ich 🙂

Nochmals vielen, vielen Dank für all eure hilfreichen Tipps!!

Beste Grüße
Reisende
6'369 Beiträge · seit 201103. Jan. 2018 · #9
Hoi zämä
Reisende schrieb:@Picco: Dann wäre ein Rückflug ab Kigali sinnvoller als von Entebbe aus?
Ich finde schon, je nach Airline gehts von Entebbe direkt oder mit Zwischenhalt in Kigali nach Europa, im zweiten Fall spart Ihr da auch wieder Zeit. Entebbe und KIgali werden von Europa aus meist im Dreieck angeflogen, in beiden Reihenfolgen. Brüssel Airlines fliegt erst nach Entebbe und dann nach Kigali bevor es nach Brüssel zurück geht. Ich meine KLM machts umgekehrt, ohne Gewähr.
Reisende schrieb:Habe gesehen, dass vom Bwindi aus die Fahrt erst nach Mbarara gehen soll und von dort aus dann nach Entebbe.
Dann lasst Euch doch zum Lake Kivu bringen und nehmt von dort ein Taxi nach Kigali Airport..da habt Ihr mehr davon, kannst ja mal in meinen Reiseberichten etwas lesen, war im 2016 und im 2013 dort.
Reisende schrieb:...da müsste ich mit der Agentur sprechen, ob das machbar ist.
Mach das! 😎
Gruss, Picco B) Meine Reiseberichte: Nord- und Süd-Tansania, Kenya, Ruanda, Uganda, Botsuana/Sambia, DR Congo, und als ausserafrikanische Gebiete: Costa Rica und Mt. Everest BC (klick hier)
67 Beiträge · seit 201503. Jan. 2018 · #10
Das Mara Spring Tended Camp liegt nicht in der Mara. Das solltet ihr wissen. Besser und ähnlicher Standard wäre das Aruba Mara. Das liegt zumindest nah am Gate und in einer guten Ecke. In der Mara evtl. das Matira, dass ist aber schon höher im Preis.

Februar ist offiziell noch Hauptsaison, aber ein guter Monat für die Mara.

@Picco: Für Tiersichtungen ist eigentlich die Talek und Double Cross Gegend am Besten. Nicht umsonst fahren die Governoors Fahrzeuge meist rüber. Bis auf die Marsh Pride und den Leo am Governoors ist da nicht so viel.
6'369 Beiträge · seit 201104. Jan. 2018 · #11
Hoi Greno
Greno schrieb:@Picco: Für Tiersichtungen ist eigentlich die Talek und Double Cross Gegend am Besten. Nicht umsonst fahren die Governoors Fahrzeuge meist rüber. Bis auf die Marsh Pride und den Leo am Governoors ist da nicht so viel.
Das kann ich nicht beurteilen, da ich noch nie am Talek war.
Aber dafür zweimals am Oloololo-Gate oben. Und mit der Gegend kann betreffend Tiersichtungen kein Ort in der Serengeti oder im Ngorongoro mithalten. Ausser was Leos betrifft, da hab ich am Oloololo 'erst' 4 gesehen, in der Serengeti dürftens bisher um die 15 gewesen sein.
Scheint so als ob ich mal zum Talek müsste...
Warst Du mal am Oloololo-Gate?
Gruss, Picco B) Meine Reiseberichte: Nord- und Süd-Tansania, Kenya, Ruanda, Uganda, Botsuana/Sambia, DR Congo, und als ausserafrikanische Gebiete: Costa Rica und Mt. Everest BC (klick hier)