Unsere Ersttätertour im Sep/Okt 2018

17 Antworten · 3'622 Aufrufe · gestartet 25. Dez. 2017 von Toppas
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Themenstarter4 Beiträge · seit 201725. Dez. 2017 · #1
Hallo liebe Forengemeinde,

meine Freundin und ich planen schon länger 2018 nach Namibia zu fahren. Jetzt haben wir Nägel mit Köpfen gemacht und einen Flug gebucht. Die Flugpreise haben dazu geführt, dass wir jetzt ein paar Tage mehr zur Verfügung haben, als ich eingeplant hatte. Auch da es jetzt in die Feinplanung geht würde ich mich über Ratschläge von Namibia-Erfahrenen freuen!
Los gehts am 22.09, Ankunft am 23.09:
Tag 1 Ankunft in Windhoek, Weiterfahrt nach Lake Oanob. (Die Hinweise zur ersten Nacht in Windhoek kenne ich, bin allerdings schon oft solche Strecken geflogen und Linksverkehr kenne ich auch)
Tag 2 Lake Oanob - Sesriem (Zelten in Sesriem Camping, Reservierung macht wahrscheinlich Sinn?)
Tag 3 Sesriem
Tag 4 Sesriem - Swakopmund (Hier sind wir noch auf der Suche nach einer schönen Unterkunft / Lodge)
Tag 5 Swakopmund
Tag 6 Swakopmund
Tag 7 Swakopmund - Twyfelfontein / Damaraland (Madisa Campsite / Hohenstein Lodge, auch das sind nur erste Ideen)
Tag 8 Twyfelfontein / Damaraland
Tag 9 Twyfelfontein / Damaraland
Tag 10 Twyfelfontein / Damaraland - Etosha Dolomite Camp
Tag 11 Etosha Dolomite Camp
Tag 12 Etosha Dolomite Camp - Okaukuejo Camp
Tag 13 Okaukuejo Camp
Tag 14 Okaukuejo Camp - Halail Camp
Tag 15 Halail Camp - Warterberg (Waterberg Wilderness Lodge)
Tag 16 Waterberg
Tag 17 Waterberg - Windhoek
Tag 18 Ankunft Frankfurt

So sah die ursprüngliche Planung aus, allerdings haben wir jetzt noch 5 tage zusätzlich und da möchte ich euch fragen, wie wir die am besten ausfüllen. Was noch dazu nehmen? Ist die Route sonst rund? (Ist ja großteils der Ersttätertour entnommen).

Schlafen wollen wir in unserem Bodenzelt, ab und zu dann mal eine schöne Unterkunft einstreuen. Ich würde versuchen Etosha und Sesriem zu reservieren, allerdings müsste dazu erst mal die finale Route stehen.

Ich freue mich also auf Anregungen aller Art! 🙂
10 Beiträge · seit 201525. Dez. 2017 · #2
Hallo ihr Zwei, wir sind regelmäßig in Namibia. da ihr noch 5 Tage zur Verfügung habt, würden wir 1 Nacht in Windhoek verbringen (z.B. Capbone Guesthouse). Ein Besuch in Joe`s Beerhouse ist eigentlich ein "Muss". Die 4 verbleibenden Tage könnte man für einen Abstecher zum Fishriver Canyon einplanen sowie evtl. die Gegend von Aus/Lüderitz. In Swakopmund ist das Cornerstone Guesthouse sehr empfehlenswert.
Viel Spaß weiterhin bei euren Recherchen.
Werner&Petra
5'538 Beiträge · seit 200825. Dez. 2017 · #3
Guten Tag Zusammen,

Werner und Petra's Empfehlung finde ich zwar sehr gut, sehe aber dann wieder die vielen km und die sich daraus ergebenden Fahrzeiten. Das sind dann etwa 1,500 Mehrkilometer und etwa 18 - 20 Stunden zusätzliche Stunden im Auto.

Meine Empfehlung: Tag 1 Ankunft in Windhoek, Weiterfahrt nach Lake Oanob. (Die Hinweise zur ersten Nacht in Windhoek kenne ich, bin allerdings schon oft solche Strecken geflogen und Linksverkehr kenne ich auch)
Tag 2 Lake Oanob - Sesriem (Zelten in Sesriem Camping, Reservierung macht wahrscheinlich Sinn?)
Tag 3 Sesriem
Tag 4 Sesriem - Swakopmund (Hier sind wir noch auf der Suche nach einer schönen Unterkunft / Lodge)
Tag 5 Swakopmund Hier würde ich statt zu zelten in ein preiswertes Häuschen der Gemeinde gehen. Siehe hier: http://www.swakopmund-restcamp.com/
Tag 6 Swakopmund
Tag 7 Swakopmund - Twyfelfontein / Damaraland (Madisa Campsite / Hohenstein Lodge, auch das sind nur erste Ideen)
Tag 8 Twyfelfontein / Damaraland
Tag 9 Twyfelfontein - Palmwag. Dort würde ich zwei oder drei Nächte bleiben. Super-Landschaft, schöner Pool und - wenn Ihr wollt, müsst Ihr nicht selbst kochen, sondern in den Imbiss oder ins Restaurant gehen. Dort würde ich dann mindestens an einer der angebotenen Tagestouren teilnehmen. Nicht billig, aber preiswert. Ihr könnt Wüstenelefanten, Nashörner undvielleicht auch Löwen sehen.
Tag 10: Palmwag
Tag 11 Palmwag

Tag 120 Palmwag color=#ff0000] Olifant Rus (Caping Platz Nähe Dolomite Camp
Tag 13 Etosha Dolomite Camp - Olifant Rus
Tag 14 Etosha Dolomite Camp - Okaukuejo Camp
Tag 15 Okaukuejo Camp
Tag 16 Okaukuejo Camp - Halail Camp
Tag 17 Halail Camp - Warterberg (Waterberg Wilderness Lodge)
Tag 18 Waterberg
Tag 19 Waterberg Erindi
Tag 20 Erindi
Tag 21 Erindi - Windhoek


Wenn Ihr dann noch den letzten Tag in Windhoek verbringt, sollte das eine wunderschöne Tour sein.

Liebe Weihnachtsgrüße
Gerd
zuletzt bearbeitet 25. Dez. 2017
2'391 Beiträge · seit 201625. Dez. 2017 · #4
Hallo, ihr könntet auch die lange Fahrt von Swakop bis Tweifelfontein mit einer Übernachtung z. B. an der spitzkoppe unterbrechen. Ich würde das Erongogebirge nicht auslassen. Ist für mich eine der schönsten Ecken.
In Uis soll der Campingplatz sehr schön und super ausgestattet sein, wäre auch ein guter Zwischenstopp.
Dieses Jahr war die C35 und vor allem die D2612 in solch schlechten Zustand, da hätte ich nicht von Swskop moch bis Tweifelfontein fahren wollen. Bis Uis hat gereicht. Wir haben in Pezras Gästehaus übernachtet. Preiswert uns sehr schön
Frohe Weihnachten wünscht
Sasa
Die Freiheit des Einzelnen endet da, wo seine Faust die Nase eines anderen trifft. 3 Generationen zum ersten Mal auf Pad, Namibia 2016: http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/291659-3-generationen-auf-grosser-namibia-erstlingstour.html
Themenstarter4 Beiträge · seit 201726. Dez. 2017 · #5
Vielen Dank für die Hinweise und Tipps. Das Forum ist wirklich Gold wert 🤩

Ich habe eure Vorschläge eingebaut und bin jetzt soweit:
22.9 Abflug Frankfurt
23.9 Ankunft Windhoek, Auto abholen, Einkaufen, Weiterfahrt nach Lake Oanob
24.9 Weiterfahrt nach Sossusvlei Desert Camp
26.9 Weiterfahrt nach Swakopmund, Unterkunft steht noch aus
29.9 Weiterfahrt ins Erongo Gebiete, Uis, White Lady B&B Campsite
30.9 Weiterfahrt nach Medisa Campsite, Twyfelfontein
2.10 Weiterfahrt nach Palmwag, Palmwag Lodge, Gamedrive
4.10 Weiterfahrt nach Olifantrus Camp
6.10 Weiterfahrt nach Okaukuejo Camp
8.10 Weiterfahrt nach Halali Camp
9.10 Weiterfahrt nach Waterberg Lodge
11.10 Weiterfahrt nach Erindi Elephant Camp Site
13.10 Weiterfahrt nach Windhoek, Übernachtung in Capbone Guesthouse
14.10 Fahrzeug abgeben, Urlaub revue passieren lassen und abends zurück fliegen

Jetzt hoffe ich nur die ganzen Reservierungen gehen durch und meine Mietwagenbestätigung flattert die Tage rein.
Danke für eure Hilfe, wenn Ihr noch Anregungen habt, freue ich mich über jeden Hinweis!
505 Beiträge · seit 201726. Dez. 2017 · #6
Hallo Topas,

das hier: "24.9 Weiterfahrt nach Sossusvlei Desert Camp"
könnte sich als schwierig erweisen! Bin auch 2018 in Namibia, und für Anfang Oktober war da schon vor zwei Monaten alles Ausgebucht!

Gruß

Lommi
Kapstadt Namibia VicFalls 2012 Namibias Süden & KTP 2018 Cuba 2019 Eifel 2020 Ostfriesische Nordseeküste 2021 Schottland 2022 Australien 2023 Stockholm 2024 Dublin 2024 Edinburgh 2024 Al Andalus 2025 Und dieses Jahr noch Venedig, Athen und Edinburgh
5'538 Beiträge · seit 200826. Dez. 2017 · #7
Hallo Toppas,

danke für die Rückmeldung. Viel Erfolg bei den Buchungen (Sesriem, Etoscha und Palmwag sind ein Muss für die Planung) und ein gutes Jahr 2018 wünscht
Gerd
544 Beiträge · seit 201426. Dez. 2017 · #8
Sasa schrieb:
Dieses Jahr war die C35 und vor allem die D2612 in solch schlechten Zustand, da hätte ich nicht von Swskop moch bis Tweifelfontein fahren wollen. Bis Uis hat gereicht. Wir haben in Pezras Gästehaus übernachtet. Preiswert uns sehr schön
Frohe Weihnachten wünscht
Sasa
Moin Sasa,
da Du das hier mittlerweile gebetsmühlenartig wiederholst:
Ende November 2017 hatten wir auf und mit der D2612 wie auch mit nahezu allen anderen Straßen kein Problem. Jede Straße in Namibia ist mal in schlechtem Zustand und wenn man gar nicht mehr damit rechnet, kommt irgendwann ein Grader daher. 😉

Gruß,
Henning
1'816 Beiträge · seit 200827. Dez. 2017 · #9
Hallo an alle und Danke Henning,
Du hast völlig recht, bin Ende September die berüchtigte Strecke Dolomite - Okaukuejo Gefahren und die war glatt wie ein Babypopo. Tags zuvor war der Grader da. Man kann solche Fragen einfach nicht pauschal beantworten, auch wenn einige das immer wieder tun.

Gruss Boris
522 Beiträge · seit 201727. Dez. 2017 · #10
MaHe schrieb:
Sasa schrieb:
Dieses Jahr war die C35 und vor allem die D2612 in solch schlechten Zustand, da hätte ich nicht von Swskop moch bis Tweifelfontein fahren wollen. Bis Uis hat gereicht. Wir haben in Pezras Gästehaus übernachtet. Preiswert uns sehr schön
Frohe Weihnachten wünscht
Sasa
Moin Sasa,
da Du das hier mittlerweile gebetsmühlenartig wiederholst:
Ende November 2017 hatten wir auf und mit der D2612 wie auch mit nahezu allen anderen Straßen kein Problem. Jede Straße in Namibia ist mal in schlechtem Zustand und wenn man gar nicht mehr damit rechnet, kommt irgendwann ein Grader daher. 😉

Gruß,
Henning
Wir sind dieses Jahr von Swakopmund über Hentiesbay bis zur Mowani Lodge gefahren, die nur einen Katzensprung von Twyfelfontain entfernt ist und zwar an einem Tag und ganz locker. Die C35 war brettglatt. Wir bogen auf die D2319 (sandig), mussten jedoch am Ugab umdrehen, da kein Durchkommen möglich war, trotz Ford Ranger 4x4. Zurück auf die C35 und über die D2612, die ebenfalls in sehr gutem Zustand war, bis zum Ziel.

Wir empfanden die Strecke keinesfalls zu lang und waren trotz des Umwegs um 14:00 Uhr an der Lodge - aber jeder wie er möchte.

Ab 16:00h machten wir noch eine geführte Tour zu den Sehenswürdigkeiten (Felsen, Verbrannter Berg, Orgelpfeifen) und am nächsten Tag eine 6 stündige geführte Tour zu den Wüstenelefanten.
Themenstarter4 Beiträge · seit 201703. Jan. 2018 · #11
Hallo Leute,

die Reise wird immer konkreter. Bis auf 2 Unterkünfte ist alles gebucht und bestätigt.

Jetzt habe ich eine ganze Weile zu einem anderen Thema recherchiert und wollte dann doch nochmal eure Meinungen einholen.

Wir sind großteils per Selbstversorgung unterwegs. Als Fahrzeug haben wir einen Nissan X-Trail 4x2 oder vergleichbares gebucht. Wie ist die Verfügbarkeit von Lebensmitteln unterwegs? Reicht eine Kühlbox mit ein paar gefrorenen Flaschen drin? Kann man täglich gegen Abend irgendwo vorbei fahren und Fleisch kaufen?
Gibt es Stationen auf der Route, bei denen man unbedingt im Restaurant essen und auch vorher als Camper reservieren sollte?

Ich bin nicht sicher, ob es für unseren Fahrzeugtyp Kühlschränke gibt und hätte auch nichts dagegen immer frisch zu kaufen, aber ich habe relativ wenig und zum Teil auch widersprüchliches gelesen. Daher würde ich mich über eure Erfahrungen freuen.
2'497 Beiträge · seit 201104. Jan. 2018 · #12
Hallo Toppas,

auf frisches und auch noch qualitativ anständiges Fleisch würde ich nicht überall hoffen. Ich frage mich sowieso, wie Ihr übernachtet. Ihr braucht ja eine Campingausrüstung. Bringt Ihr das alles aus D mit, oder leiht Ihr das beim Vermieter des Autos. Dann hat der nämlich sicher auch eine Kühlbox. Und wo wollt Ihr die Flaschen denn einfrieren, wenn Ihr campt? Das geht nur bei festen Selbstversorgerunterkünften, wo Ihr einen Kühlschrank habt. Gegen Abend irgendwo vorbeifahren, wenn der einzige größere Ort am Vormittag auf der Strecke liegt? Eher ungünstig. Z.B. in Olifantsrus gibt´s so ziemlich nichts, in Okaukuejo und Halali in den Shops mal ja, mal nein, wenn ja, eher gefrorenes Fleisch, bei dem ich immer mehr als skeptisch war, Palmwag hat keinen Shop, ich habe aber schon gehört, dass Leute dort Fleisch zum selber Grillen bekommen haben, Beilagen eher nicht. In Swakopmund kann man jeden Abend frisch einkaufen, wir haben aber meist keine Lust, jeden Tag Zeit in Supermärkten zu verbringen. Ohne anständige Möglichkeit zu kühlen wäre mir der Komfortverlust in meinem Urlaub zu groß und wir mögen alle keine Dosen- und Tütengerichte. Da müsstet Ihr als Selbstversorger aber dann schon öfter drauf zurückgreifen, wenn Ihr keinen Cooler habt. Frische Ware in jedem Dorf gibt´s in Namibia nicht und die Tage im Etosha gibt´s nicht mal ein kleines Dorf.

Viele Grüße
Karin
Würde sollte niemals ein Konjunktiv sein. Namibia 2016: Infos zu Auto+Camps+die "Jahrhundertsichtung" Namibia 2015: Namibia - Mein Seelenland Namibia und Botswana 2014: Überraschungstour Namibia und Botswana mit Guide Namibia 2013: Drei Heidjer in Namibia - Guck mal, Elefanten!
zuletzt bearbeitet 04. Jan. 2018
77 Beiträge · seit 201704. Jan. 2018 · #13
Hallo Karin !
Ich habe Deine Antwort sehr interessiert gelesen und habe mir dass mal bildlich, als halbwegs unerfahrener camper vorgestellt.
Wie hat Du denn mit dem Fleisch gelöst ? Kein Frischfleisch, gefrorenes Fleisch bedenklich, Beillagen nicht unbedingt, und das Ganze noch on Top, ohne Kühlung.
Wie sollte ich mich für unsere Tour im September vorbereiten ?
Beste Grüße Wolfgang Südafrika: 2012, 2013, 2016, 2019 - Australien: 2015 - Namibia 2017 - Namibia 9.2021 (i hope)
2'497 Beiträge · seit 201104. Jan. 2018 · #14
Ganz einfach, ein Cooler mit Zweitbatterie im Auto und das Fleisch für mehrere Tage dort kaufen , wo´s anständiges gibt (z.B. Windhoek, Swakopmund...) und portionsweise einschweißen lassen. So hält das bei uns mindestens 8 Tage und Beilagen kommen ja nur zum Teil in den Cooler. Kartoffeln und Butternuts/Gemsquash brauchen nicht gekühlt werden, Butter, Käse, teils der Salat aber schon. Wir mögen das "Labberbrot" gar nicht und kaufen in Windhoek und Swakopmund Graubrot und Schwarzbrot, zum Frühstück dazu Marmelade und Käse, oft ist ein wenig kaltes Fleisch vom Abend vorher übrig, das wir auch gerne auf Brot essen. Rauchfleisch gibt´s auch gutes in Namibia. Zum Salat gibt´s oft noch ein wenig Schafskäse, den kann man auch grillen, wenn man zu viel gekauft hat. Variationen gibt´s viele.

Es gibt auch Forumsmitglieder, die unterwegs Brot backen, Pizza machen und Eintöpfe kochen, das ist uns aber dann doch zu aufwändig.

Ich hab ja extra geschrieben, uns sei ein Urlaub ohne Möglichkeit, "vernünftig" zu kühlen, eine zu große Komforteinbuße. Ich zahle nicht viel Geld für einen Urlaub um dann einen anständigen Cooler einzusparen und nicht gut essen zu können. Wenn Du mich sehen würdest, wüsstest Du sofort, warum. 😛

Viele Grüße
Karin

P.s. Wir waren inzwischen auch in Gegenden, in denen wir über eine Woche an keiner einzigen Einkaufsmöglichkeit vorbeigekommen sind und haben keine einzige Dose öffnen müssen, sondern hatten immer Fleisch, Gemüse und Salat.
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zuletzt bearbeitet 04. Jan. 2018
1'014 Beiträge · seit 201604. Jan. 2018 · #15
Zur Campingausrüstung gehört eine (Kompressor)kühlbox eigentlich immer dazu.
Außer die Zielgruppe des Vermieters sind ausschließlich Rohveganer 😛
Wir hatten neben der bewährten Engel, die man bis unter den Gefrierpunkt runterregeln kann, zusätzlich noch eine Isolierbox, die mit Eis oder Kühlelementen betrieben werden konnte.
Auf der homepage des Vermieters kann nachgelesen werden, wie die Fahrzeuge jeweils ausgestattet sind.

Yanjep
312 Beiträge · seit 201305. Jan. 2018 · #16
...es ist aber doch nur ein Nissan X-Trail (2*4) vorgesehen - der hat doch i. d. R. keine Campingausstattung???

@Toppas:
Mir ist etwas unklar, wo das Zubehör herkommen soll (Bodenzelt plus was auch immer) - gemietet / gekauft oder von zu Hause. Man kann auch eine Kühlbox kaufen und nachher verschenken, allerdings sind die ladbaren teuer.
Ich finde den Mix von Selbstversorger/Lodge übrigens auch etwas aufwändig. Wir versuchen bei unseren Reisen, die Tage "en bloc" zu gestalten - so hatten wir z. B. im KTP einen Selbstversorger-Block von 5 Tagen und sonst immer das Essen auf den Lodges gebucht. Das spart deutlich Zeit, die man noch auf Gamedrives bzw. bei Sundownern verbringen kann 😉.
Viele Grüße & viel Erfolg beim Planen
DoNo
zuletzt bearbeitet 05. Jan. 2018
Themenstarter4 Beiträge · seit 201705. Jan. 2018 · #17
Hallo Leute,

das sind hilfreiche Antworten, ich schätze ich muss noch etwas tiefer in die Planung einsteigen oder etwas modifizieren.

Geplant war Zelt, Schlafsack und Isomatten mitzunehmen. Campingausrüstung dann, also Töpfe, Besteck (sofern es nicht in den Koffer passt). Stühle, Tisch in Windhoek zu kaufen, bevor es losgeht. Ebenso hatte ich da an eine Kühlbox gedacht, die dann immer für 1-2 Tage Lebensmittel kalt gestellt hätte.
So wie ich euch verstehe macht es jedoch mehr Sinn, wenn man als Selbstversorger unterwegs ist, einen Kühlschrank im Auto zu haben. Da fehlen mir jetzt wie gesagt die Erfahrungen, wie oft man Fleisch oder Braai Pakete kaufen kann und ob der Kühlschrank eigentlich unabdingbar für eine entspannte Selbstversorgertour ist.
Letztlich hätte ich kein Problem damit gehabt, auch mal gelegentlich in einer Lodge zu essen (sofern das denn geht).

Die Stationen sind jetzt folgende:
Windhoek - Auto holen, einkaufen, Campingausrüstung komplementieren
Lake Onaob - Hier gibt es sicher noch kein Problem mit dem Fleisch aus der Kühlbox des selbigen Tages
Sesriem Campsite - Hier weiß ich dann bereits nicht, bekommt man hier was spontan? Sollte man besser aus WIndhoek mitführen?
Swakopmund ist ja wie ihr bereits gesagt habt unkompliziert
Brandberg Campsite - Da könnte man dann sicher auch was aus Swakopmund verzehren
Madisa Campsite - Hier weiß ich ebensowenig ob man sich unterwegs eindecken kann
Palmwag - Hier könnte man wahrscheinlich auch in der Lodge essen, oder wenn es unterwegs etwas zum einkaufen gibt, sich nochmal eindecken
Etosha 5 Nächte - Sehe ich das richtig, dass man für Etosha am besten für 5 Tage vorher versorgt ist? Kann man von Palmwag - Olifantrus Camp nochmal einkaufen? Gibt es an den Camps evtl Kühlmöglichkeiten?
Aloegrove Safari Lodge - Hier würden wir dann von Selbstversorgung absehen
Erindi Elephant Camp - Hierfür bräuchten wir dann nochmal 2 Tage Lebensmittel, bekommt man die unterwegs?

Meint ihr das ist entspannt machbar oder sollte ich mich doch nach einem 4x4 mit Kühlschrank umsehen?
Stornieren könnte ich das Auto noch, fand jedoch die Konditionen recht gut und hatte ohnehin vor, keine Strecke mit 4x4 zu fahren. Weshalb es mir sinnig erschien, das nicht extra zu bezahlen.

Danke nochmal für eure ausführichen Antworten!

Beste Grüße
Toppas
1'014 Beiträge · seit 201605. Jan. 2018 · #18
Töpfe und Teller nutzen nur was, wenn man auch einen Gaskocher hat. Oder alles, inc. heißes Wasser für den Frühstückskaffee am Grill (die gibt es auf jedem Campground) oder auf dem Lagerfeuer zubereitet. Zum kühlen kann man auch eine Kühlbox kaufen, die man über den Zigarettenanzünder oder mit Eis von der Tankstelle betreibt. Schon für Getränke halte ich eine Kühlung für unverzichtbar.
Wenn man kein vertrauenswürdiges Fleisch bekommt, kann man ja auch was anderes kochen / grillen.

Fragt doch euren Vermieter, ob er euch ein Campingpaket mit Zelt, Isomatten, Gaskocher, Pott und Pan aus einem Camper vermietet, ich vermute mal, die haben durchaus Überstücke und nicht 1:1 abgezählt für die vorhandenen Camper. Für eine Kompressorkühlbox ist eine zweite Batterie allerdings sinnvoll, weil sonst bei Standzeiten die normale Batterie leergesaugt wird.

Yanjep
zuletzt bearbeitet 05. Jan. 2018