"Macht das nicht, nach mehr als 25 Jahren in Ostafrika, ist das nix für euch!" hatte mir ein guter Freund vor einigen Jahren gesagt. Aber da waren diese Bilder in meinem Kopf, Bilder von aschgrauen, fast weißen Elefanten umringt von Springböcken und Zebras. Bilder von Wasserstellen in einer öden fast vegetationslosen Landschaft mit unzähligen Tierarten! Ja, auch Bilder von endloser Weite, den roten Dünen von Soussusvlei und Petra hatte diese Bilder alter deutscher Kolonialkultur in Windhuk und vor allem in Swakopmund vor Augen!
Mehrmals planten wir eine Reise nach Namibia und in den Etoscha, aber immer wenn ich bei meinen Recherchen über die Fotos von Tribünen an den Wasserstellen und Reisebussen auf Pirschfahrt stieß, verflog meine Vorfreude und wir verwarfen die Pläne.
Dann überwog die Neugier und das Verlangen nach etwas Neuem, die Hoffnung auf neue Tierarten die wir bisher noch nicht beobachtet hatten, noch nicht beobachten konnten. Arten die im östlichen Afrika gar nicht vorkamen und Tierarten die wir bisher nur selten oder kurz zu Gesicht bekommen hatten! Ich hatte plötzlich nicht nur wage Vorstellungen, sondern es wuchsen Erwartungen und konkrete Wünsche! Und diese Wunschliste war gar nicht mal so kurz.
Gerne hätte ich endlich einmal eine Wildkatze so vor die Kamera bekommen, dass ich genügend Zeit zum abdrücken hätte, genauso stand ein Honigdachs auf dieser Liste. Beide Tierarten hatten wir schon mehrfach gesehen, aber meist nur kurz oder Nachts! Die nur im südlichen Afrika lebenden Braunen Hyänen, Kap Füchse, Fuchsmangusten, Lechwe Antilopen, Rote Kuhantilopen und Tsessebes (die südlichen Leierantilopen) standen aber auch auf dieser Liste. Ganz oben natürlich die Phantome der Wildnis, Erdferkel und Gürteltier!
Und so planten wir letztendlich eine vierwöchige Safari / Reise durch Namibia. Ergänzten die Planung um einen kurzen Abstecher in den Kgalagadi-Transfrontier-Nationalpark kurz KTP, in Südafrika und sahen der Tour aufgeregt entgegen!
Als Fahrzeug wählten wir einen, uns gut vertrauten Land Cruiser HJ und da wir die Weite des Landes, aber auch ein wenig die Wildnis genießen wollten entschieden wir uns, für die meisten Übernachtungen, für ein Dachzelt. Da wir nicht die Absicht hatten wie Sardinen auf dem Autodach zu liegen, wählten wir ein großes 140 x 200cm Dachzelt.
Im Gegensatz zum seit Jahren nur mäßig besuchten Kenya boomt Namibia. Schnell mussten wir feststellen, das viele Unterkünfte und auch die Plätze auf den Campsites schon 12 Monate im Voraus gebucht werden mussten. Ein Umstand der die Safari Planung teilweise zum Stress werden ließ und die Vorfreude etwas eintrübte.
Wer Interesse an dem ganzen Bericht mit 1165 Bildern hat, ist herzlich eingeladen hier zu klicken:
Namibia - ein Hauch von Afrika

Mehrmals planten wir eine Reise nach Namibia und in den Etoscha, aber immer wenn ich bei meinen Recherchen über die Fotos von Tribünen an den Wasserstellen und Reisebussen auf Pirschfahrt stieß, verflog meine Vorfreude und wir verwarfen die Pläne.
Dann überwog die Neugier und das Verlangen nach etwas Neuem, die Hoffnung auf neue Tierarten die wir bisher noch nicht beobachtet hatten, noch nicht beobachten konnten. Arten die im östlichen Afrika gar nicht vorkamen und Tierarten die wir bisher nur selten oder kurz zu Gesicht bekommen hatten! Ich hatte plötzlich nicht nur wage Vorstellungen, sondern es wuchsen Erwartungen und konkrete Wünsche! Und diese Wunschliste war gar nicht mal so kurz.
Gerne hätte ich endlich einmal eine Wildkatze so vor die Kamera bekommen, dass ich genügend Zeit zum abdrücken hätte, genauso stand ein Honigdachs auf dieser Liste. Beide Tierarten hatten wir schon mehrfach gesehen, aber meist nur kurz oder Nachts! Die nur im südlichen Afrika lebenden Braunen Hyänen, Kap Füchse, Fuchsmangusten, Lechwe Antilopen, Rote Kuhantilopen und Tsessebes (die südlichen Leierantilopen) standen aber auch auf dieser Liste. Ganz oben natürlich die Phantome der Wildnis, Erdferkel und Gürteltier!
Und so planten wir letztendlich eine vierwöchige Safari / Reise durch Namibia. Ergänzten die Planung um einen kurzen Abstecher in den Kgalagadi-Transfrontier-Nationalpark kurz KTP, in Südafrika und sahen der Tour aufgeregt entgegen!
Als Fahrzeug wählten wir einen, uns gut vertrauten Land Cruiser HJ und da wir die Weite des Landes, aber auch ein wenig die Wildnis genießen wollten entschieden wir uns, für die meisten Übernachtungen, für ein Dachzelt. Da wir nicht die Absicht hatten wie Sardinen auf dem Autodach zu liegen, wählten wir ein großes 140 x 200cm Dachzelt.
Im Gegensatz zum seit Jahren nur mäßig besuchten Kenya boomt Namibia. Schnell mussten wir feststellen, das viele Unterkünfte und auch die Plätze auf den Campsites schon 12 Monate im Voraus gebucht werden mussten. Ein Umstand der die Safari Planung teilweise zum Stress werden ließ und die Vorfreude etwas eintrübte.
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Namibia - ein Hauch von Afrika
Self Drive Safaris - Reiseberichte und Infos zu Kenya, Tanzania, Namibia und einer Kanu Safari in Zimbabwe - 1990 bis heute
http://www.safari-wangu.de